Schulbauoffensive gestartet

Der Senat hat heute auf gemeinsamer Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, und der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die „Berliner Schulbauoffensive – Phase 1” beschlossen. Die Schwerpunkte der Offensive sind der An- und Neubau von Schulgebäuden, bei gleichzeitigem Erhalt und Erneuerung der Gebäudesubstanz vorhandener Bauten sowie die Beschleunigung der Umsetzung planerischer und baulicher Maßnahmen. Die auf zehn Jahre ausgerichtete Schulbauoffensive umfasst ein Finanzvolumen von rund 5,5 Mrd. €. Sie startet in 2017 mit einem Volumen von ca. 830 Mio. €. Davon entfallen 526,8 Mio. € auf den Haushalt und Nachtragshaushalt 2017. Darüber hinaus stehen weitere 83,4 Mio. € SIWA I & II sowie 80,4 Mio. € MEBs aus SIWA I & II sowie Mittel aus sonstigen Förderprogrammen (Stadtumbau, Bildung im Quartier, BENE etc.) in substanzieller Höhe zur Verfügung und voraussichtlich ab 2018 weitere Mittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm II.

Senatorin Scheeres: „Berlin wächst bis zum Schuljahr 2024/25 um rund 70.000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler. Hierfür müssen nicht nur über 40 Schulneubaumaßnahmen in Angriff genommen, sondern auch vorhandene Plätze erhalten werden. Unsere gemeinsame Aufgabe heißt: Bauen und Sanieren. Die Berliner Schulbauoffensive nimmt die unterschiedlichen Herausforderungen von Kapazitätserweiterungen und -erhalt in den Blick und stellt einen Masterplan für die kommenden Jahre dar.“

New York für die Verbesserung der Situation von Frauen im Alltag

Berlin soll behindertenfreundlicher und barrierefreier im Alltag gestaltet werden, wozu die Expertise internationaler Frauennetzwerke genutzt werden soll.

Denn vom 13.-24. März fand im Rahmen der 61. Tagung der UN Kommission zum Status der Frauen eine Diskussionsrunde mit europäischen und internationalen Expertinnen und Experten in New York statt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem internationalen Frauennetzwerk Women Enabled International und dem Women’s UN Report Network von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen durchgeführt.

Hierbei besteht die Umsetzung der UN-Konvention darin, Städte barrierefreier zu gestalten, damit die Teilnahme aller Menschen am öffentlichen Leben gewährleistet ist. Die UN Kommission dokumentiert Lebenslagen von Frauen in der ganzen Welt und entwickelt globale Standards für die Gleichstellung von Frauen.

Der Fall, dass Frauen mit Behinderungen oftmals von Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, trat nämlich schon gehäuft auf. Daher ist es das Ziel des Berliner Senats dagegen geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln.

„Die bessere Berücksichtigung der Belange von Frauen mit Behinderung und älteren Frauen ist ein wichtiges politisches Anliegen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen leistet mit der planerischen Vorsorge und dem weiteren Ausbau der Barrierefreiheit in Berlin einen wesentlichen Beitrag, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung stetig zu verbessern. Die Expertise internationaler Frauennetzwerke hierfür zu nutzen, ist ein Gewinn für Berlin“, erklärt Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher. (saa)

Bildquelle: pixabay

AFP-Team erfolrgeich in Redefin, Groß-Zimmern und Krumke

Das Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer war auch am vergangenen Wochenende bei mehreren Turnieren am Start.

Thomas Kleis und Philipp Makowei waren bei der Hallenlandesmeisterschaft Redefin und sammelten mehrere Schleifen.

Schon am ersten Wettkampftag legte Thomas Kleis gut los. In einer Springpferdeprüfung Kl.A** wurde er auf Clavinius KH Zweiter der 2. Abteilung. Teamkollege Philipp Makowei wurde auf Donna Lottchen Vierter der 2. Abteilung. In einer Springpferdeprüfung Kl.L schaffte es Thomas Kleis aufs Treppchen und sicherte sich auf Walter 84 den 3. Rang. Philipp Makowei wurde in derselben Prüfung 6. der ersten Abteilung auf Caressina sowie 7. der zweiten Abteilung auf Catonka.

Am Folgetag wurde Kleis auf AFP’s Quick Vainqueur in einer Springprüfung Kl.M** 10. der zweiten Abteilung. Noch besser lief es für den Gadebuscher in einer Springprüfung Kl.S*, in der er nach einem fehlerfreien Ritt den ersten Platz auf AFP’s Questa Vittoria machte. Mit Silberpfeil M wurde er nach einem ebenfalls fehlerfreien Ritt 10. Auch Philipp Makowei konnte an diesem Wettkampftag Erfolge verbuchen. In einer Springprüfung Kl.M* wurde er nach einem fehlerfreien Ritt Vierter auf Stalypso`s Billy Jean M sowie Sechster auf Cortina Carlucci M – ebenfalls nach einem fehlerfreien Ritt. Noch besser lief es im Anschluss bei einer Springprüfung Kl.S*, in der Makowei auf Wallach Chivas Regal Zweiter wurde. Dasselbe Ergebnis erreichte das Duo im Anschluss bei einer weiteren Springprüfung Kl.S*.

Das Highlight wartete dann am letzten Wettkampftag! Beim Großen Preis, einer Springprüfung Kl. S mit Stechen wurde Kleis auf seiner Stute Fortune 17 nach einem fehlerfreien Ritt und einer Zeit von 38.44 Sekunden Zweiter. Philipp Makowei absolvierte den Parcour ebenfalls fehlerfrei und wurde auf Chelsea 96 Vierter.

Währenddessen war AFP-Amazone Amke Stroman beim Festival der Springreiter im hessischen Groß Zimmern. In einer Springprüfung Kl. M* blieb sie mit ihrer Stute Never Again fehlerfrei und wurde 7. Ein weiteres Mal platzierte sie sich in dieser Prüfung in den Top 15 auf Stute Carinja und wurde 12. In einer weiteren Springprüfung Kl. M* glänzte die Amazone erneut: Mit ihrer Stute Evita blieb sie fehlerfrei und wurde Erste der 2. Abteilung. Zuvor war sie bereits in der 1. Abteilung der Prüfung auf Wallach Fred Feuerstein fehlerfrei geblieben und belegte mit ihm Platz 3.

Charlotte Höing vertrat das AFP-Team beim Reitturnier im sachsen-anhaltinischen Krumke. In einer Springprüfung Kl. A** ritt sie auf der Stute Candida BS Z fehlerfrei und wurde Fünfte der 2. Abteilung.

 

Andreas Fettchenhauer: „Auch dieses Wochenende hat das AFP-Team wieder bei drei Turnieren glänzen können. Alle haben wieder sehr gute Leistungen gezeigt. Ich bin stolz auf mein Team!“

INSELBERG: Weitere Digitalisierung der Modelbranche dank Seed-Finanzierung

INSELBERG ist Europas erste professionelle Buchungsplattform für Models und Darsteller sowie Werbe- und Mode-Kunden mit Sitz in Berlin. Ein Algorithmus sorgt dabei für das passende Matching von Model und Auftraggeber.

Kürzlich hat das Startup-Unternehmen eine hohe sechsstellige Seed-Finanzierung erhalten. Hieran haben sich der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin, verwaltet von der IBB Beteiligungsgesellschaft (IBB), ein ehemaliger DAX-30 Finanzvorstand sowie internationale Business Angels, beteiligt.

Die IBB haben sich als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen in Berlin etabliert.

Das Startup INSELBERG plant nun mit Hilfe der Investition weiteres Personal einzustellen, die Digitalisierung im Modelgeschäft voranzutreiben und eine internationale Expansion zu bewerkstelligen.

„INSELBERG positioniert sich in einem Markt, der durch seine weltweite Größe und die vielen integrierbaren Verticals hochspannend und dennoch bislang kaum digitalisiert ist. Das Team von INSELBERG hat uns vom ersten Moment an überzeugt. Wir glauben fest daran, dass es dem Startup gelingen wird, die Branche technologisch weiterzuentwickeln und so eine relevante Marktposition einzunehmen.” sagt Anvita Mudkani, Investment Manager der IBB Beteiligungsgesellschaft. (saa)

 

AFP-Team gleich dreifach erfolgreich

Das Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer war am ersten Märzwochenende gleich auf drei Turnieren vertreten.

AFP-Amazone Amke Stroman war beim „Reitturnier Ziegenhain 2017“ in hessischen Schwalmstadt dabei und brillierte: In einer Springpferdeprüfung Kl. A* siegte sie auf Girl Power 2 souverän mit einer Wertnote von 8,80. Außerdem belegte sie auf Guess 7 den dritten Rang sowie auf Galahad 27 den vierten Platz. Auch in einer Springpferdeprüfung Kl. L glänzte sie: Platz 2 und 3 auf den Hengsten Goodwin 14 und Grande 186. Direkt dahinter platzierte sie sich noch einmal auf Stute Girl Power 2.

Beim 7. Hallen-Reitturnier Münchehofe im brandenburgischen Hoppegarten belegte Quirin Stegmann in einer Springprüfung Kl. M* mit Stechen nach zwei fehlerfreien Ritten Platz 3 auf Chalano D. Teamkollegin Carlotta Fettchenhauer wurde auf Erasmus 26. in einer Springprüfung Kl. A**.

Nachwuchsamazone Charlotte Höing war derweil beim Reitturnier Prussendorf 2017 in Sachsen-Anhalt am Start. In einer Springprüfung Kl. M* auf Zeit wurde sie auf Bajala 19. In einer Springprüfung Kl. M* belegte sie mit der Stute Rang 15. In einer Springprüfung Kl. M** mit Stechen schaffte es das Duo in die Top 10 und sicherte sich den 8. Platz.

Team-Chef Andreas Fettchenhauer: „Dieses Wochenende hat nicht nur Amke wieder souverän ihre Leistung abrufen können, sondern auch unsere Teammitglieder Quirin, Carlotta und Charlotte haben in Münchehofe und Prussendorf bewiesen, was in ihnen steckt.“

Die Elbphilharmonie: Von Schall und Wellen

Der musikalische und mediale Auftakt im Januar war grandios und bereits innerhalb kürzester Zeit avancierte sie zur neuen Pilgerstätte für alle Musikinteressierten: die Elbphilharmonie. Glückselig diejenigen, die Karten für eine der längst ausverkauften Vorstellungen der ersten Saison ergattern konnten. Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben ein fulminantes kulturelles und architektonisches Wahrzeichen für die Stadt Hamburg geschaffen, indem sie auf den bestehenden Baukörper des backsteinernen Kaispeichers –mit rund 1.700 Stahlbetonpfählen fundiert- eine geschwungene Glasfassade aus mehr als 1.000 Fensterelementen gesetzt haben. Diese sind unterschiedlich gewölbt, so dass einzigartige Spiegelungseffekte entstehen. Das gekrümmte Dach mit seinen schimmernden Pailletten schließt den bis zu 110 Meter hohen Bau wie Wellenkronen ab.

Elbphilharmonie Gebäude Außenansicht Sonnenlicht

Elbphilharmonie Gebäude Außenansicht Sonnenlicht – Fotocredit Maxim Schulz

Im Ostteil des Gebäudes erstreckt sich von der 6. bis zur Endetage im 20. Stock das Fünfsterne Hotel The Westin Hamburg. Wie sonst nirgendwo können die Hotelgäste hier die Symbiose von Wasser, Glas und Stein sowie Hafen und Stadt hautnah erleben. 244 Zimmer und Suiten im puristischen Design und mit fließender Formensprache finden ihre gestalterische Entsprechung. Im Idealfall wandeln die Hotelgäste einfach über die Plaza, um in einem der drei Konzertsäle akustischen Hochgenuss zu erleben. Ein veritables Meisterstück ist der Große Konzertsaal, der akustisch entkoppelt wurde, indem er auf 362 Federpaketen ruht. Das für das Hörerlebnis verantwortliche Soundgenie Yasuhisa Toyota hat eigens für diesen Saal tausende gefräster Gipsfaserplatten, jede einzelne ein Unikat, in Millimeterarbeit für eine optimale Schallwellenreflektion montieren lassen. Das Resultat: 2100 beste Plätze.

Elbphilharmonie Großer Saal

Elbphilharmonie Großer Saal – Fotocredit Iwan Baan

Nach einem Konzertgenuss empfiehlt sich die hauseigene Gastronomie wie das Restaurant „The Saffron“ mit frischen hanseatischen Produkten, das „Plaza Foyer“ oder aber „The Bridge Bar“, die mit ihren bodentiefen Fenstern einen perfekten Hafenausblick bietet. Last not least: der längste Hotelpool Hamburgs und das größte Spa in der HafenCity bieten schließlich auch noch IndoorWasservergnügen bei gleichzeitigem Blick auf die vorbeifließende Elbe. (awi)

Ein Blick auf www.elbphilharmonie.de lohnt sich: es gibt immer wieder Restkarten, die konzertnah zur Verfügung stehen

Neues Trockland-Quartier erweitert den Akazienkiez

  • Trockland erhält Baugenehmigung für zwei Neubauten mit 127 Mietwohnungen im Höfe-Ensemble „BRICKS Berlin Schöneberg“
  • Denkmalgeschütztes Pförtnerhäuschen von Neubau überkrönt

Trockland hat die Baugenehmigung für zwei Neubauten im Objekt „BRICKS Berlin Schöneberg“ erhalten und geht somit in die letzte Phase der Wiederbelebung eines bedeutenden Gewerbedenkmals. Auf dem fast 12.000 m² großen Grundstück zwischen Hauptstraße 27-29 und Belziger Straße 33 befinden sich das ehemalige, zwischen 1901-32 erbaute Postamt Schöneberg und das Postfuhramt West mit ihren Erweiterungsbauten, die in den Jahren aufgrund von Platzmangel und im Zuge der Modernisierung nötig wurden. Eigentümer und Bauherr Trockland erwarb das unter Denkmalschutz stehende Areal 2014 und sanierte die Bestandsbauten seitdem sukzessive.

 

Die Neubauten passen sich optisch der Bestands- und der Nachbarbebauung an, sind gleichzeitig aber auch von einer zeitgemäßen eigenen Architektursprache gezeichnet | Foto: GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH

Die Neubauten passen sich optisch der Bestands- und der Nachbarbebauung an, sind gleichzeitig aber auch von einer zeitgemäßen eigenen Architektursprache gezeichnet | Foto: GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH

 

Einer der Neubauten wird die Lücke zwischen dem Postgebäude und dem Nachbargrundstück auf der Hauptstraße schließen. Bereits zwischen 1926 und 1933 sollte der Lückenschluss erfolgen; durch den durch die Weltwirtschaftskrise hervorgerufenen Geldmangel wurden die Pläne seinerzeit nicht umgesetzt. Die Pläne von Trockland nehmen Bezug zur damaligen Idee. Der Neubau wird fast 8.500 m² Nutzfläche umfassen, auf denen Gewerbe- und Wohneinheiten entstehen. Während im Erdgeschoss sowie im 1. OG Einzelhandel und Büroeinheiten errichtet werden – darunter ein rund 700 m² großer denn’s Biomarkt – werden sich in den Etagen zwei bis sechs bzw. sieben insgesamt 107 Mietwohnungen befinden. Die Wohnungen sind zwischen 33 und 152 m² groß und weisen überwiegend einen Studiocharakter auf. Zusätzlich gibt es familientaugliche Einheiten mit bis zu fünf Zimmern. Die Wohnungen sind größtenteils mit Balkonen oder Loggien ausgestattet. (red)

AFP-Team beim CSI** im niedersächsischen Damme

Vom 23. bis 26. Februar waren Amke Stroman, Thomas Kleis und Philipp Makowei aus dem Springreiterteam des Berliner Unternehmers Andreas Fettchenhauer beim CSI** im Reitsportzentrum Damme. Besonders die AFP-Amazone Amke Stroman konnte sich beim Turnier gegen die internationale Konkurrenz behaupten. Gleich am ersten Wettkampftag siegte sie nach einem fehlerfreien Ritt auf Lagerfeld 20 in einer CSI** Springprüfung nach Strafpunkten und Zeit. Teamkollege Thomas Kleis blieb ebenfalls fehlerfrei und belegte auf Chades of Blue den neunten Rang. Bei einer CSI** Springprüfung Kl.S* nach Strafpunkten und Zeit (über 1,40m) wurde Stroman Dritte auf Goldorac und nach einem fehlerfreien Ritt Siebte auf Forchello. Thomas Kleis blieb ebenfalls fehlerfrei und wurde auf Silberpfeil M 14.

Am Samstag verpasst Amke in einer CSI** Springprüfung Kl.S* knapp die Top 10 und platzierte sich auf Lagerfeld 20 als 11. Eine sehr gute Leistung zeigte sie ebenfalls am Folgetag beim Großen Preis. Mit vier Fehlerpunkten beim Stechen schrammte Amke knapp am Siegertreppchen vorbei und belegte auf Forchello Rang vier. Ihr Teamkollege Thomas Kleis verpasste trotz einer fehlerfreien Runde das Stechen und wurde 18.

Teamchef Andreas Fettchenhauer: „Wir können mit der Leistung unseres Teams durchaus zufrieden sein. Unsere Reiter haben an den Wettkampftagen mehrfach fehlerfreie Ritte gezeigt, allein das veranschaulicht schon die Qualität unseres Team.“

Senatorin Pop: Berlin spricht Englisch!

Beim Wettbewerb um neue Unternehmen wirbt Berlin mit guten Fachkräften und günstigen Lebenshaltungskosten. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) betont einen weiteren Pluspunkt der Hauptstadt: „Es ist bei vielen noch nicht angekommen, dass Berlin auch eine englischsprachige Stadt ist!“

Gerade wenn man als weltoffene und internationale Stadt eine junge, urbane Klientel als Unternehmer und Fachkräfte ansprechen wolle, sei das ein Pluspunkt, erklärte Pop gestern vor Vertretern der Industrie- und Handelskammer. (red)

Schul- und Kita-Campus mit Seltenheitswert: Ludwig Hoffmann Quartier in Berlin-Buch

So etwas passiert nicht häufig. Der Bau von zwei Schulen und zwei Kitas für fast 700 Kinder und Jugendliche auf Eigeninitiative und ohne Fördermittel. Im Ludwig Hoffmann Quartier (LHQ) in Berlin-Buch gibt es das. In Anwesenheit von Sandra Scheeres, Berlins Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, wurde Ende vergangenen Monats die vollständige Fertigstellung des Schul- und Kita-Campus, bestehend aus einer Evangelischen Grundschule, einer Montessori Gemeinschaftsschule und zwei Kitas, gefeiert.

Obwohl die Schulen schon einige Zeit in Betrieb sind, konnten sie noch nicht über das ganze Areal verfügen. Nun hat das ein Ende, denn jetzt wurde auch das letzte von insgesamt vier Schulgebäuden den Nutzern offiziell übergeben. Mit fast 1.600 Quadratmetern bietet das dritte Gebäude der Montessori Gemeinschaftsschule Berlin-Buch Raum für weitere Klassenräume, eine Schulmensa samt Küche sowie eine weitere Kita für 82 Kinder. In den beiden Schulen, die sich in denkmalgeschützten Gebäuden befinden, können rund 500 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Die beiden Kitas auf dem Areal bieten Platz für etwa 180 Kinder, wovon zwei Drittel bereits belegt sind.

Eigeninitiative ist beeindruckend

Der Bau des Campus ist allein der Initiative von Andreas Dahlke, Bauherr und Alleingesellschafter der Ludwig Hoffmann Quartier Objektgesellschaft mbH & Co. KG, zu verdanken. Zu seinen Motiven sagt er: „Mir kam es von Anfang an darauf an, das Ludwig Hoffmann Quartier nicht als reine Wohnanlage, sondern als Stadtquartier mit einer vollständigen Sozial- und Bildungsinfrastruktur zu errichten. Das Stadtquartier ist Teil von Buch. Wir wollen, dass die Wohnungen und alle Einrichtungen des Areals auch von der Bewohnern des Bezirks genutzt werden und sich dadurch die Lebensqualität im Ortsteil Buch verbessert.“

Senatorin Scheeres zeigt sich beeindruckt vom Ludwig Hoffmann Quartier

Senatorin Scheeres zeigte sich von dem Schulkomplex beeindruckt. „Über 500 Kinder und Jugendliche können im Quartier beschult werden. Der Bauherr hat damit einen wichtigen Beitrag für das neue Stadtquartier in Eigeninitiative geleistet. So wurde das Schulplatzangebot nicht nur für Berlin-Buch, sondern für den ganzen Nordosten unserer Stadt erweitert.“ Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie erklärt: „Wir möchten uns als Schulträger bei Herrn Dahlke für die gute Zusammenarbeit ausdrücklich bedanken. Ohne sein Engagement wäre die Schulgründung in Buch für die Evangelische Schulstiftung nicht möglich gewesen.“

Und Jörg Richert von KARUNA, Träger der Montessori Gemeinschaftsschule, betont: „Das Ludwig Hoffmann Quartier hat uns Möglichkeiten eröffnet, um unser Potential zum Wohl von Kindern, Jugendlichen und Familien zu entfalten. Gemeinschaftsschule, Kinderhaus, Schulgarten, wildnispädagogischer Kindergarten, die Jugendinitiative MOMO, die außerschulische Bildungsarbeit zum Thema Flucht und Migration und das Büro zur Steuerung der Bildungsarbeit für ganz Berlin-Buch – das alles konnte sich hier etablieren. Andreas Dahlke und sein Team sind für uns ein großartiger Partner.“

Stadtquartier mit Zukunft

Das Ludwig Hoffmann Quartier ist aktuell eines der großen Wohnungsbauprojekte in der Hauptstadt. Das Vorhaben hat ein Investitionsvolumen von rund 280 Millionen Euro. Bis 2019 werden auf einem ca. 280.000 Quadratmeter großen Grundstück insgesamt ca. 800 Wohnungen und eine breit-gefächerte soziale Infrastruktur entstehen. Dazu gehören außer dem bereits fertiggestellten Campus dann zum Beispiel weiterhin eine 3-Feld-Sporthalle und eine Senioren-Wohnanlage. Bisher sind ca. 450 Wohnungen fertiggestellt und auch schon fast komplett bezogen. (in)

 

Foto: Senatorin Sandra Scheeres und Andreas Dahlke. Bildquelle: Ludwig Hoffmann Quartier Objektgesellschaft mbH & Co. KG