Kita Einweihung im Märkischen Viertel mit Senatorin Lompscher

Die evangelische Kindertageseinrichtung Regenbogen in Reinickendorf wurde am heutigen 14. Juli um 15 Uhr eingeweiht. Mit dem Kitaneubau in der Senftenberger Ring 29 wurden 120 Plätze geschaffen. Anwesend waren unter anderem auch die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, der Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, und die Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises, Beate Hornschuh-Böhm. Begrüßt wurden die Gäste von. Die Begrüßung erfolgte durch Kathrin Janert vom Vorstand des Evangelischen Kirchenkreisverbandes für Kindertageseinrichtungen Berlin Mitte-Nord.

 

Bereits am 13. November 2015 fand im Beisein von Bezirksstadtrat Uwe Brockhausen, Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Kitaverbandsvorstand Kathrin Janert die Grundsteinlegung statt. Eltern können sich seit März diesen Jahres schon auf die Warteliste für einen Kitaplatz setzen lassen.

(Foto: pm Senatsverwaltung)

Echter Berliner-Bio Gin

Gin gibt es mittlerweile in allen möglichen Varianten – nun kreieren zwei Berliner Freunde einen Berliner Spree Gin

Gabriel Grote und Henning Birkenhake kosteten verschiedene Berliner Gin-Sorten, doch bei jeder fehlte ihnen etwas, die besondere Note. Also beschlossen sie, ihren eigenen Gin herzustellen. Der besondere Berliner Touch: Gurken aus dem Spreewald. Natürlich Bio.

Ganz unerfahren sind die Beiden nicht: Seit ungefähr sieben Jahren produzieren sie den Kräuterlikör Pijökel 55. Und das ziemlich erfolgreich. Der Likör mit dem Geschmack von Zimt, Nelken, Vanille und Kardamom wurde bereits mehrmals ausgezeichnet. Dabei kommen die beiden Männer aus einer ganz anderen Richtung. Sie lernten sich während ihres Studiums an der Musikhochschule Detmold kennen. Tonmeister und Musikproduzent wollten sie werden, schlossen ihr Studium ab, zogen nach Berlin und fingen an in der Branche zu arbeiten. Zusammen gründeten sie eine Firma, die Sounds anfertigte.

Nebenbei experimentierte Grote mit diversen Rezepturen seines Vaters. Dieser war Apotheker und notierte in den 60er Jahre in einem Buch Salben, Tinkturen und Liköre. Es war üblich, dass Apotheker ihre eigenen Liköre herstellten, die entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirkten. Es war wortwörtlich eine Schnappsidee, die Grote und Birkenhake dazu brachte, die Produktion des Liköres nach dem Tod des Vaters fortzusetzen. In der Küche ihres Büros finden sich  große Tanks, etliche Flaschen und Gasballons. Ob sich dieser Aufwand lohnen würde, wussten die Geschäftsführer nicht. Nach 20 Tagen ist der Likör fertig. Solang braucht es, die einzelnen Zutaten wirken zu lassen. Monatlich füllen die Hersteller 500 Liter ab. Bis jetzt.

Mit der Idee, künftig auch echten Berliner Bio Gin herzustellen, müssen sich die Unternehmer ausweiten. In Europas ältester Destillerie, einer hessischen Manufaktur, fanden sie einen geeigneten Partner, um ihr wohl behütetes Gin-Rezept zu verwirklichen. In mühevoller Kleinstarbeit tüftelten sie solange an der Rezeptur, bis vollkommene Zufriedenheit herrschte. Die hessische Manufaktur übernahm schließlich Herstellung und Versand.

Um unabhängig und nicht auf Kredite von Banken angewiesen zu sein, starteten die Freunde eine Online-Sammelaktion, um das Startkapital von 15.000 Euro zusammen zu bekommen. Und es sieht gut aus: vier Tage vor Ende der Aktion fehlen lediglich knapp 1.500 Euro, das Projekt scheint gesichert. Bald kann die Produktion starten, sodass Supermärkte und Restaurant den Gin in ihr Sortiment aufnehmen können.

Das fertige Endprodukt hat eine leichte, sommerliche Note bestehend aus Orangen, Zitronen, Koriandersamen sowie Lavendelblüten, Pomeranzenschalen und natürlich den Spreewaldgurken. Das 43-prozentige alkoholische Getränk schmeckt laut den Herstellern am besten pur bei Zimmertemperatur. Das genaue Rezept wird aber gut gehütet – das Rezeptbuch des Vaters ist an einem sicheren Ort versteckt. (fr)

(Foto: Facebook Spree Gin)

 

Schüler helfen leben: Bundesweiter sozialer Tag für Flüchtlinge am 13. Juli

Am heutigen Donnerstag findet der bundesweite Soziale Tag 2017 von Schüler Helfen Leben (SHL) statt. Zehntausende Schüler in ganz Deutschland tauschen die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und arbeiten einen Tag für den guten Zweck. In diesem Jahr wirft SHL einen genauen Blick auf die Situation Geflüchteter in den Projektregionen Südosteuropa und Jordanien/Syrien – der Fokus liegt dabei auf der gesellschaftlichen Teilhabe.

Welche Projekte konkret mit den Geldern des Sozialen Tages 2017 gefördert werden, entschieden 250 Schüler im Mai auf dem Projektauswahltreffen, dem Schülerkongress zum Sozialen Tag.  Die Delegierten wählten ein Projekt der Organisation „Pomoć Deci“ in Serbien, von dem sowohl Rückkehrer nach Serbien als auch Geflüchtete aus dem Nahen Osten profitieren. Jugendliche Paten unterstützen die Neuankommenden dabei, die Sprache zu lernen, den Schulbesuch (wieder)aufzunehmen oder eine Arbeit zu finden. In Jordanien wird ein Kinder- und Jugendzentrum der Johanniter mit ihrer lokalen Partnerorganisation „Sahel Horan“ in Al Shajara an der syrischen Grenze unterstützt. Um einen geschützten Raum zum Lernen und Spielen zu schaffen, werden dringend benötigte Renovierungsarbeiten und Möbel, außerdem der Aufbau einer Bibliothek finanziert. (red)

Foto: Schüler Helfen Leben

Anti-Café Trend jetzt auch in Berlin

Cafés sind schon lange kein Ort mehr, an dem nur noch Kaffee und Kuchen verspeist wird – Sogenannte Anti-Cafés bieten einen Ort zur Arbeiten und als sozialen Treffpunkt

Auf einen Kaffee oder Tee in einem Café treffen und den neusten Klatsch mit der besten Freundin austauschen oder in der Mittagspause einen Snack zu sich nehmen– sehr beliebt, doch Cafés dienen auch noch zu anderen Zwecken. Den üblichen Arbeitsräumen entkommen und zum Lernen und Arbeiten eine neue Umgebung schaffen. Es ist schon Normalität, alleine im Café zu sitzen und sich bei einem heißen Getränk seiner Arbeit zu widmen.

Wenn da allerdings nicht die Bedienungen wären, die einem ihre Produkte wortwörtlich aufdringen möchten. Alle halbe Stunde wird nachgefragt, ob es denn noch ein Cappuccino sein darf. Wird verneint, so wird der Gast nur begrenzte Zeit geduldet. Jedoch wird er dann dazu aufgefordert die Location zu verlassen, um für die zahlenden Kunden Platz zu schaffen. Einfach nur dasitzen und sich seinen eigenen Dingen zuwenden – das geht nicht.

Geht sehr wohl! Finden die zwei Gründerinnen Louna Sbou und Nina Martin, die ganz nach dem Motto „Hier darfst du alles!“ ein sogenanntes Anti-Café gegründet haben. Das sich im Wedding befindende Café Be‘kech ist ausdrücklich ein Ort des kreativen Schaffens und Arbeitens und dient als sozialer Treffpunkt, ist also wie ein öffentliches Wohnzimmer. Gezahlt werden muss für nichts – außer die Zeit, die hier verbracht wird. Pro Minute werden fünf Cent verlangt, drei Euro die Stunde und ein ganzer Tag kostet maximal 15 Euro. Alles andere, wie W-Lan, Kaffee, Tee, Wasser und sogar vegan-vegetarischen Imbiss gibt es umsonst. Für Selbstversorger besteht die Möglichkeit, sein eigenes Essen mitzubringen und in einer Mikrowelle aufzuwärmen.

Das Anti-Café Konzept bietet sich als angenehmer Ort also zum Arbeiten und Kreativ-Sein an. Das einzige was zählt, ist die eigene Zeit. Lediglich beim Betreten des Cafés werden die Gäste dezent gestört, indem die Bedienungen die Ankunftszeit des Gastes auf einem kleinen Zettel notieren. Zeit ist eben kostbar.

Angefangen beim Namen, Be’kech, der aus den Herkunftsorten der beiden Frauen besteht. Nina Martin, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, arbeitet als Designerin für soziale Projekte. Louna Sbou stammt Marrakesch in Marokko und arbeitet nun als Kulturmanagerin in Berlin. Die Inneneinrichtung besteht aus alten DDR-Tischen mit Holzstühlen und Stoffsesseln, die die Frauen auf einem Trödelmarkt erworben haben. Im Untergeschoss verbreiten die marokkanischen Stoffe und Lampen ein orientalisches Flair. Neben den üblichen Plätzen zum Arbeiten gibt es darüber hinaus auch Telefonkabinen und einen Arbeitsraum zum Mieten. Alles was der moderne Businessmensch von heute braucht!

Mit der Eröffnung dieses Cafés folgen die beiden Frauen einem weltweiten Trend, bei dem es nicht darum geht, einen möglichste großen Gewinn einzufahren, sondern seinen Kunden eine gemütliche Atmosphäre und einen sozialen Treffpunkt zu bieten. Vorreiter waren Cafés gleicher Art in Sankt Petersburg, Kiew, Manchester, Lyon oder London, das erste entstand bereits 2011 in Moskau. (fr)

(Fotonachweis: Facebook be’kech)

 

 

RED Party am Wannsee – Unternehmer sammeln 20.000 Euro für Kinderhilfsprojekt ARCHE

Die wohl beliebteste Sommerparty war auch in diesem Jahr wieder die RED Party am historischen Schwedenpavillon am Wannsee.

 

Gemäß dem Motto „RED“ bot sich ein beeindruckendes Bild von rotgekleideten Gästen auf dem weitläufigen Grundstück und an den Stegen des herrschaftlichen Anwesens. Traditionell war nicht nur die fünfte RED Party, sondern auch die Unterstützung für das Kinderprojekt ARCHE.

 

Die Allgemeine Immobilienbörse, Gastgeber und Initiator der Veranstaltung, die SANUS AG, Projektentwickler INTER Group, die vPE Bank unterstützen das Anliegen der von Pastor Bernd Siggelkow 1995 gegründeten Arche, die mehr als 4.000 Kinder mit ihren wichtigen sozialen und pädagogischen Angeboten erreicht, zeigten sich dabei besonders großzügig. Am Ende stand die stolze Summe von 20.000 EUR auf dem Scheck, die Siegfried Nehls, Christian Gérôme, Marcus Korn, Sascha Klupp und die Bankiers Karen Terpogossov und Thomas Kickermann dem sichtlich beeindruckten Arche-Gründer überreichten.

 

„Es ist wichtig, Kindern nicht nur eine sichere und geborgene Kindheit zu ermöglichen, sondern auch für das spätere Leben Chancen zu eröffnen“, so Siegfried Nehls. „Das ist mir ein persönliches Anliegen und ich freue mich, dass heute eine so hohe Summe zusammengekommen ist. Mein Dank gilt dem Initiator Christian Gérôme der RED Party und dem Gründer der Arche Bernd Siggelkow, die sich für dieses wichtige Projekt einsetzen.“

 

 

An den Stegen am Wannsee hatten – neben zahlreichen Yachten – drei eindrucksvolle Hausboote geankert, auf denen ebenfalls ausgiebig gefeiert wurde. Für die Kinder gab es Wassertrips mit der „Banane“ und eine Schatzsuche sowie viele kreative Aktivitäten im Kinderclub.

 

Das zeichnet diese Sommerparty aus und unterscheidet sie von anderen, bei denen sich die Veranstalter häufig nur selbst feiern: Hier wird an die gedacht, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und – es wird ihnen geholfen. Dieses Beispiel von sozialem Engagement darf Schule machen!

 

Foto v.l.n.r.: Siegfried Nehls, SANUS AG und Christian Gérôme, Allgemeine IMMOBILIEN Börse und Initiator der RED Party, überreichen Bernd Siggelkow, ARCHE, den Scheck über 20.000 EUR  auf der RED Party am Schwedenpavillon am Wannsee. Bildquelle: BERLINboxx

RED Party am Wannsee – Feiern bei Kaiserwetter und ein 20.000 Euro-Scheck für die ARCHE

Die wohl beliebteste Sommerparty war auch in diesem Jahr wieder die RED Party am historischen Schwedenpavillon am Wannsee.

 

Christian Gérôme, Gründer der Allgemeinen Immobilienbörse (AIB) und sein Partner Marcus Korn hatten 800 Gäste – darunter Schauspielerin Mariella Ahrens und Verleger Florian Langenscheidt mit Familie, die Werber Olaf und Sven Brandenburg mit Vater, Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz – eingeladen, nicht nur um zu feiern, sondern auch um Gutes zu tun. Gemäß dem Motto „RED“ bot sich ein beeindruckendes Bild von rotgekleideten Gästen auf dem weitläufigen Grundstück und an den Stegen des herrschaftlichen Anwesens.

 

Dort hatten – neben zahlreichen Yachten – drei eindrucksvolle Hausboote geankert, auf denen ebenfalls ausgiebig gefeiert wurde. Für die Kinder gab es Wassertrips mit der „Banane“ und eine Schatzsuche sowie viele kreative Aktivitäten im Kinderclub. Traditionell war nicht nur die fünfte RED Party, sondern auch die Unterstützung für das Kinderprojekt ARCHE.

 

Gérôme hatte erneut Geschäftspartner wie die vPE Bank am Potsdamer Platz, die SANUS AG sowie den Projektentwickler INTER Group überzeugt, kräftig für die von Pastor Bernd Siggelkow 1995 gegründete Arche, die mehr als 4.000 Kinder mit ihren wichtigen sozialen und pädagogischen Angeboten erreicht, zu spenden.

 

„Ich bin ein großer Fan von der ARCHE und als Vater von drei Töchtern ist es uns auch als Familie wichtig, durch die ARCHE Kinder zu unterstützen, die sonst keine Chance hätten, ihre Probleme zu überwinden“, so Christian Gérôme. „Dafür auch weitere Partner und Unterstützer zu finden, das ist ein wichtiges Ziel der RED Party.“

 

Am Ende stand die stolze Summe von 20.000 EUR auf dem Scheck, die Christian Gérôme, Marcus Korn, Siegfried Nehls, Sascha Klupp und die Bankiers Karen Terpogossov und Thomas Kickermann dem sichtlich beeindruckten Arche-Gründer überreichten.

 

Das zeichnet diese Sommerparty aus und unterscheidet sie von anderen, bei denen sich die Veranstalter häufig nur selbst feiern: Hier wird an die gedacht, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und – es wird ihnen geholfen. Dieses Beispiel von sozialem Engagement darf Schule machen! (RS)

 

Foto: V.l.n.r.: Siegfried Nehls, SANUS AG, Sascha Klupp, INTER Group, Christian Gérôme, Allgemeine IMMOBILIEN Börse und Initiator der RED Party, Bernd Siggelkow, ARCHE, Marcus Korn, Allgemeine Immobilien Börse, Karen Terpogossov und Thomas Kickermann, vPE Bank am Potsdamer Platz bei der Scheckübergabe auf der RED Party am Schwedenpavillon am Wannsee. Bildquelle: BERLINboxx

Berliner Rotary Clubs veranstalten „gesunden“ Kindertag

Die Berliner Rotary Clubs laden auch dieses Jahr wieder zum Rotary Kindertag– ins Deutsche Technikmuseum ein. Am 7. und 8. Juli dreht sich alles um Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung und Leseförderung.

Bereits zum 6. Mal wird das Projekt: „Rotary Kindertag“ durch die Berliner Rotary Clubs organisiert. Schwerpunkt der Veranstaltung ist es, Kindern eine gesunde Lebensweise näherzubringen, und sie ihnen so schmackhaft wie möglich zu machen. Mit lustigen und bunten Aktionen wird spielerisch Gesundheitsprävention betrieben, um zunehmende Fettleibigkeit und Folgeerkrankungen mit richtiger Ernährung und mehr Bewegung zu begegnen.

Prof. Joseph Hoppe (stellvertretender Direktor Deutsches Technikmuseum) und Helmut Rhode (amtierender Distrikt Rotary Governor) werden den Kindertag offiziell eröffnen. Das Programm lädt Eltern und Kinder dazu ein, an Aktionsständen Verschiedenes zum Thema Gesundheit auszuprobieren.

Seit Jahren schon setzen sich die Rotary Clubs mit ihrem Aktionsprogramm ,,gesundekids‘‘ dafür ein, an Berliner Schulen und Kitas den Kindern eine gesunde Lebensführung zu vermitteln. Auch bei dem Rotary Kindertag sind allein am 8. Juli 1500 Schüler und Schülerinnen aus Rotary-Partnerschulen eingeladen. Es können aber natürlich auch alle Besucher des Technikmuseum daran teilnehmen, das Projekt heißt alle willkommen.

Der Rotary Club Berlin wurde ausgehend vom Rotary Club Hamburg, dem ältesten Rotary Club in Deutschland, am 13. Februar 1929 gegründet. Heute ist der Rotary Club Berlin der mitgliederstärkste Rotary Club in Deutschland mit einem aktivem Clubleben und einem hohem sozialen Engagement. (lg)

Bildquelle: Rotary Club

„You, Me & Berlin“ – You don’t have to be from Berlin to be a Berliner

Berlin hautnah erleben – das ist die Idee des Hotels Berlin,Berlin um die Hauptstadt für Besucher noch attraktiver zu gestalten. Das Konzept soll Hotelgäste zu echten Berliner Insidern machen – egal, ob sie aus Berlin kommen oder nicht.

Ist es möglich in der authentische Berliner Flair einzutauchen, selbst wenn nur zwei Nächte in der Millionen-Metropole verweilt werden? Die Hauptstadt hat deutlich mehr zu bieten als die Touristen Hotspots, wie das Brandenburger Tor, den Alex oder eine Führung durch den Reichstag. Gerade in Berlin erzählt jeder Kiez und jeder Bezirk mit seinen Subkulturen auf unterschiedlichste Weise seine ganz persönliche Geschichte. Besucher der Hauptstadt sollen nun an diesen persönlichen Storys teilhaben.

You don’t have to be from Berlin to be a Berliner – hinter dieser Idee steckt ein ausgefeiltes Konzept. Berlinern wird die Möglichkeit geboten, eines der 500 Zimmer im Hotel Berlin, Berlin mit ihrer ganz persönlichen Story zu gestalten. Jeder Gastgeber bekommt sein eigenes Zimmer zugeteilt, in dem er die Besonderheiten seines Kiezes aufzeigt und warum er ihn so liebt. Was unterscheidet den Kiez von anderen? Was sind die Lieblingsecken, Cafés und Bars der Berliner? Wo verstecken sich die Geheimtipps, die in keinem Reiseführer stehen?

Das Hotel Berlin, Berlin kreiert ein einzigartiges Tourismusprojekt, das aus und mit der Liebe zu Berlin entstanden ist. Hotelgästen werden tiefblickende Einsichten in das „echte“ Berlin geboten und bekommen hautnah beschrieben, was diese Stadt so besonders macht. Ein Projekt mit viel Herzblut und einer tiefen Verbundenheit zu dieser einzigartigen Metropole.

Jeder, der sich bewerben und seinen Kiez präsentieren möchte ist herzlich eingeladen. Eine Bewerbung erfolgt über die eigens dafür errichtete Homepage: http://www.youmeandberlin.com. Die Bewerber erstellen zunächst ihr eigenes Profil, bei dem sie sich detailliert beschreiben  und die Jury somit ein genaues Bild von ihnen bekommt. Weiterhin sollen die Bewerber ihre drei Lieblingsorte präsentieren. Das kann alles sein: die Imbissbude ums Eck, der angesagte Club für ausgelassene Nächte oder der Park zum Ausspannen. Die Jury soll erfahren, was diese speziellen Berliner Orte ausmacht und warum gerade hier besonders viel Zeit verbracht wird. Zu guter Letzt müssen die Bewerber eine Willkommensbotschaft schreiben, die die Gäste in dem Zimmer erwartet.

Den ausgewählten Gastgebern, den „Hosts“, wird die einmalige Gelegenheit geboten, sich und ihren Kiez auf eine sehr persönliche Art internationalen sowie nationalen Gästen zu präsentieren. Die auserwählten „Künstler“ dürfen nach erfolgreicher Gestaltung des Zimmers ein Woche in ihrem persönlichen Raum verbringen. Die einzelnen Storys werden dann auch im Internet präsentiert.

Insgesamt verfügt das Hotel Berlin, Berlin über 700 Zimmer, vom Standard- über das Premiumzimmer bis zur Suite, in denen sich die Gäste wohl fühlen können. Mit seiner Lage mitten im Stadtteil Tiergarten liegt das Hotel zentral und bietet somit den perfekten Ausgangspunkt für eine ausgiebige Stadterkundung. (fr)

(Foto: youmeandberlin)

 

 

 

20 Jahre Sonderverwaltungszone Hongkong

Berliner Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong feiert Jubiläum – Chinas Botschafter und hochrangige Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft unter den Gästen

Das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong, Berlin (HKETO Berlin) feierte am 27. Juni in Berlin mit einem kulinarischen Highlight ein besonderes Jubiläum. Das Galadinner zählte zu den Höhepunkten einer Serie von Feierlichkeiten anlässlich des 20. Geburtstags der Sonderverwaltungsregion Hongkong. Zu den etwa 200 Gästen zählten der chinesische Botschafter Shi Mingde, Regierungsvertreter aus Bund und Land sowie führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien. Eigens aus Hongkong eingeflogen, bereiteten Meisterköche des Chinese Culinary Institute (CCI) Spezialitäten der Hongkonger Küche zu.

 

Betty Ho und der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Mr Shi Mingde, mit Meisterköchen und Auszubildenden des Chinese Culinary Institute

In ihrem Grußwort zur Eröffnung des Festessens hob Gastgeberin Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin, die Eigenheit der Hongkonger – auf bestehende Stärken aufzubauen und gleichzeitig neue Herausforderungen in Chancen umzumünzen – hervor und blickte auf die Erfolge Hongkongs in den letzten zwei Dekaden zurück: „Die beständige Entwicklung Hongkongs in den letzten 20 Jahren fußt auf dem Prinzip ‚Ein Land, zwei Systeme‘. Um die Errungenschaften der vergangenen zwei Jahrzehnte zu festigen, werden die Menschen Hongkongs weiterhin zueinander stehen, vorwärts gehen und kommende Chancen nutzen.“

Chinaexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer von Rubina Real Estate, gilt als „Botschafter Berlins in China“ und verfügt über Niederlassungen in den Metropolen Hongkong und Shanghai. Seit der Gründung im Jahr 2011 fokussiert sich Rubina Real Estate GmbH auf die Akquisition chinesischer Investoren für den deutschen Immobilienmarkt. „Das Immobiliensegment in Deutschland, vor allem aber in Berlin, ist für chinesische Anleger nach wie vor äußerst interessant und gewinnt durch seine stetige Entwicklung von Jahr zu Jahr an Bedeutung“, so Heinrich. „Mit einem mehrsprachigen Team bieten wir Kunden aus Fernost eine ganzheitliche Betreuung und sind in chinesischen Metropolen präsent, um den Dialog mit Interessenten direkt und unmittelbar vor Ort führen zu können.“

Um den 20. Jahrestag zu feiern und den europäischen Freunden die kulinarischen Genüsse Hongkongs vorzustellen, veranstaltet das HKETO Berlin weitere Galadinner in Genf zusammen mit dem dortigen HKETO am 30. Juni sowie am 5. Juli in Budapest.

 

 Bild: Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin und Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate. Bildquelle: BERLINboxx

Ein #PalastFürAlle-Ticket für den Friedrichstadtpalast

Kultur soll für jedermann erschwinglich sein. Mit einem neuen Charity-Angebot können Veranstaltungen in der meistbesuchten Bühne Berlins auch mit einem kleinen Geldbeutel besucht werden. Somit wird das Ermäßigungsangebot des Theaters noch einmal erweitert.
Der Friedrichstadt-Palast ermöglicht in einer Testphase ab Juli den Besuch von Theaterveranstaltungen für fünf Euro. Der Normalpreis fängt bei 19,80 Euro pro Ticket an. Dieses Angebot ist für die Menschen gedacht, die sonst auch Freizeitaktivitäten wie Theaterbesuche verzichten müssen. „Damit wollen wir Menschen eine Teilhabe am kulturellen Leben dieser Stadt ermöglichen, denen es aus finanziellen Gründen sonst nicht möglich wäre, uns zu besuchen“, so der Intendant Dr. Berndt Schmidt.
Die Registrierung erfolgt online (www.palast.berlin/apps/fueralle/) und ohne Nachweis auf Vertrauensbasis. Einmalig kann sich für bis zu vier Tickets je Produktion registriert werden. Ausgewählte Show-Termine werden den angemeldeten Nutzern per Mail zugeschickt. Bis Oktober diesen Jahres testet der Friedrichstadtpalast das #PalastFürAlle-Ticket. Danach werden die Daten ausgewertet. „Wir können diese Aktion längerfristig natürlich nur anbieten, wenn sie nicht‚ ausgenutzt‘ wird, sondern tatsächlich nur von Menschen in Anspruch genommen wird, die den Eintritt einfach nicht bezahlen können. Es gibt aber auch Doppelverdiener mit Kind, die keine Sozialleistungen beziehen und die dennoch am Monatsende kaum einen Euro übrighaben, um sich oder den Kids mal etwas Schönes gönnen zu können. Diese Menschen fallen oft durch alle sozialen Teilhabe-Raster und das wollen wir bei uns ändern“, erklärt der Intendant.
Bisher lag die Januar bis Mai Auslastung des Theaters bei 94 Prozent und auch der Kartenumsatz stimmt, sodass die freien Plätze ohne wirtschaftliche Einbußen an das Gemeinwesen gehen können. Berlin orientiert sich mit diesem Prinzip an das ‚Miniatur Wunderland‘ in Hamburg, wo ebenfalls keinerlei Nachweis der Bedürftigkeit erbracht werden muss.

(Bildquelle: wikipedia.org)