Beauty Hotspot Hackescher Markt

Drei neuen Make-up Stores ab heute am Hackeschen Markt! Jo Malone London, Aveda und MAC Cosmetics. Für die Rosenthaler Straße sind die drei populären Marken ein enormer Zugewinn.

Das britische Label Jo Malone, das edle Parfüme und luxoriöse Körperpflegeprodukte vertreibt, mit seinem ersten Store in Deutschland; Aveda, vermarktet professionelle Haut- und Haarprodukte, öffnet bereits den zweiten Exklusiv-Store in Deutschland. Mac Cosmetics, eine der derzeit beliebtesten Kosmetikmarken, vergrößert mit dem Umzug seinen Store.

Vermarktet wurden die Retailflächen von Savills, einem Immobiliendienstleistungs-Unternehmen mit Sitz in London. Das Immobiliendienstleistungs-Unternehmen, 1855 gegründet, ist mittlerweile weltweit aktiv und wächst fulminant. International verfügen sie über mehr als 700 Büros und Partner in Amerika, Europa, Afrika, dem asiatisch-pazifischen-Raum sowie dem Nahen Osten mit über 31.500 Mitarbeitern.

Savills setzt in seiner internationalen Tätigkeit, als führender Immobilienberater sowie –vermittler Trends. Dementsprechend versichert der Director, Head of Retail Agency Germany bei Savills Thomas A. Pasiecznik:

„Wir sind uns sicher, dass diese Marken dem besonderen Ambiente am Hackeschen Markt gerecht werden.“

Ehrung für junges Ehrenamt

Der Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer (DIE LINKE) verleiht an 101 ehrenamtlich arbeitende Schüler und Studenten SchülerFreiwilligenPässe, beziehungsweise FreiwilligenPässe. Die Ehrung für das Engagement der jungen Mitbürger findet heute im Berliner Rathaus statt. Das Land Berlin bedankt sich bereits zum vierten Mal mit dieser Würdigung für ehrenamtliches Arbeiten inner- und außerhalb von Schule oder Studium.

Die Vergabe der FreiwilligenPässe dient dazu, den jungen Menschen den Einstieg in das Ehrenamt zu erleichtern. Darüber hinaus dient er als Zeichen der Anerkennung sowie als Kompetenznachweis für erlangte Fähigkeiten, die im Ehrenamt erworben wurden.

(Foto: berlin.de)

Potsdamer Platz: Adagio-Club schließt nach 17 Jahren

Erst das Musical Theater, dann die Spielbank und jetzt schließt der Adagio-Club – Berlin boomt aber der Niedergang des Potsdamer Platzes scheint nicht aufzuhalten zu sein. Die Gesellschafter der Adagio Gastronomie GmbH haben beschlossen, den Adagio Club am Potsdamer Platz nach 17 Jahren Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen Ende Mai zu schliessen. 45 Mitarbeiter sind davon betroffen. Wie eine Sprecherin bekannt gegeben hat, sei den Gesellschaftern die Entscheidung zur Schließung des Clubs nicht leicht gefallen. Das Clubgeschäft habe sich aber stark verändert und Erfolge seien trotz hoher Investitionen ausgeblieben. Die Gesellschafter hätten mit dem Asset Manager des Potsdamer Platzes sichergestellt, dass die Räume des Adagios auch im nächsten Jahr für die Berlinale und die Verleihung des Bambi-Preises zur Verfügung stehen. (red)

Kunst in den Bündner Bergen: AMERON Swiss Mountain Hotel

Das erste Resort der deutschen AMERON Hotel Collection unter dem Dach der Althoff Hotels liegt seit Dezember 2015 mitten im Herzen von Davos und in direkter Nähe zu den Bergbahnen und dem Kongresszentrum. Unter der Leitung des deutschen Gastgeberpaares Silvana und Ingo Schlösser wurde ein Lieblingsplatz für Erinnerungen geschaffen: Kunst überall, wohin das Auge reicht. Das Konzept des Berliner Büros Fine Rooms verwandelte das smarte Lifestyle–Hotel sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch auch auf den 126 Zimmern und 22 Suiten zu einer eigenen Kunstausstellung und rückt den kunsthistorischen Bezug zu Davos in den Vordergrund. Die über 1000 ausgestellten Werke reichen von Skulpturen aus Holz und Metall, keramischen Arbeiten, Papierschnitten, Ölgemälden, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Holzschnitten und Wandreliefs, die eigens für das Hotel ausgewählt wurden.

 

AMERON Swiss Mountain Hotel Davos_Suiten_SMART Family Suite

Die SMART Family Suite des AMERON Swiss Mountain Hotel Davos

 

Kinder ab drei Jahren finden ihr Glück im hauseigenen Kids Club oder zur Splash Time im 20 m langen Indoor Pool. Überhaupt: Aktiv sein steht hier im Vordergrund! Die Region bietet im Sommer alles, was das Naturherz in den Bergen begehrt: Wandern auf 700 km markierten Wander- und Panoramawegen, geführte Mountainbike-Touren, Pferdetrekking, Heilkräuter Exkursionen. Sportfans können ihr Repertoire bei Golf-, Gleitschirm- und Kletter-Schnupperkursen erweitern. Auf dem Davosersee kann man das Windsurfen und das angesagte Stand-Up-Paddling ausprobieren. Für Familien und Kinder gibt es Rafting-Angebote.

 

Bei so viel sportlicher Betätigung darf das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: In der Ristorante Cantinetta mit offener Showküche werden italienische Klassiker mit Schweizer Kreativität verbunden. Zigarrenliebhaber können sich in die gemütliche Smokers-Lounge zurückziehen. (awi)

Weiter Informationen: www.ameron-hotel.davos.ch

Schulbauoffensive gestartet

Der Senat hat heute auf gemeinsamer Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, und der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die „Berliner Schulbauoffensive – Phase 1” beschlossen. Die Schwerpunkte der Offensive sind der An- und Neubau von Schulgebäuden, bei gleichzeitigem Erhalt und Erneuerung der Gebäudesubstanz vorhandener Bauten sowie die Beschleunigung der Umsetzung planerischer und baulicher Maßnahmen. Die auf zehn Jahre ausgerichtete Schulbauoffensive umfasst ein Finanzvolumen von rund 5,5 Mrd. €. Sie startet in 2017 mit einem Volumen von ca. 830 Mio. €. Davon entfallen 526,8 Mio. € auf den Haushalt und Nachtragshaushalt 2017. Darüber hinaus stehen weitere 83,4 Mio. € SIWA I & II sowie 80,4 Mio. € MEBs aus SIWA I & II sowie Mittel aus sonstigen Förderprogrammen (Stadtumbau, Bildung im Quartier, BENE etc.) in substanzieller Höhe zur Verfügung und voraussichtlich ab 2018 weitere Mittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm II.

Senatorin Scheeres: „Berlin wächst bis zum Schuljahr 2024/25 um rund 70.000 zusätzliche Schülerinnen und Schüler. Hierfür müssen nicht nur über 40 Schulneubaumaßnahmen in Angriff genommen, sondern auch vorhandene Plätze erhalten werden. Unsere gemeinsame Aufgabe heißt: Bauen und Sanieren. Die Berliner Schulbauoffensive nimmt die unterschiedlichen Herausforderungen von Kapazitätserweiterungen und -erhalt in den Blick und stellt einen Masterplan für die kommenden Jahre dar.“

Normalisierung des Mietmarktes in Berlin

Ein Kommentar zum Wohnungsmarktbericht 2016 der IBB

Berlin zieht als Deutschlands einzige Metropole nach (2,7% Wirtschaftswachstum) und ist trotz stetig steigender Mieten ein attraktiver Wohnort. In der Hauptstadt erreichen die Wohnpreise nach Jahren des Abgehängtseins, die für europäische Metropolen angemessenen Werte.

Allein seit dem vergangenen Jahr sind 60.500 neue Einwohner (Stand 24.02.2017 – rbb24) zu verzeichnen – Berlin hatte selten so viel Zuzug. Daraus ergibt sich rein statistisch ein Überschuss von 41.000 Menschen (Stand 21.01.2017 – Berliner Morgenpost) im Vergleich zum erwarteten Zuzug, der sich entsprechend auf den Wohnungsmarkt auswirkt. Das knappe Wohnungsangebot kann die enorme Nachfrage, die größtenteils aus dem Ausland kommt, nicht bedienen – die Preise für Eigentumswohnungen und Mietwohnungen steigen rasant. Allein zwischen 2014 und 2015 erhöhte sich der Quadratmeterpreis für Mietwohnungen um 3,1% und liegt momentan durchschnittlich bei 9,07 Euro je Quadratmeter. Allerdings ist dies ein völlig normaler Prozess für Großstadtverhältnisse. Berlin schneidet verglichen mit München. oder internationalen Metropolen, beispielsweise New York, mehr als gut ab. Die Preisspanne liegt zwischen 18 Euro Miete je Quadratmeter bei Top-Lage (Berlin Mitte) und bei Peripherie-Lage (Marzahn-Hellersdorf) unter sieben Euro Miete je Quadratmeter. Münchens günstigster Preis je Quadratmeter liegt bei 13,58 Euro, dagegen lässt es sich in Berlin deutlich günstiger leben. Problematisch gestaltet sich dennoch der Mangel an bezahlbaren Sozialwohnungen, da sie für private Investoren aufgrund steigender Kosten und Bauauflagen zunehmend unattraktiv werden, aber hier ist die Berliner Politik gefragt und kann gegebenenfalls regulierend eingreifen.

Berlin-Mitte ist um einen Gourmet-Hotspot reicher

Rauschende Eröffnung der Trattoria Pasta e Vino: Spitzenkoch Vincenzo Lauro feierte mit seinen Gästen

Vergangenen Freitagabend war es endlich so weit: die Trattoria Pasta e Vino feierte Eröffnung. Prominenz aus der Berliner Politik, Wirtschaft und Gesellschaft folgten dem Ruf von Spitzenkoch Vincenzo Lauro und zeigten sich auf der Eröffnung sowohl von dem Ambiente als auch vor allem von den innovativen Kreationen Lauros begeistert. Den Gastgebern ist es gelungen, mitten in Berlin für einen Abend neapolitanisches dolce vita zum Leben zu erwecken.

Restaurantchef Bekim Borovci freut sich über eine gelungene Feier: „Wir bieten unseren Gästen originale süditalienische Küche mit Überraschungseffekt und freuen uns, dass wir diesem Anspruch gerecht werden konnten. Wir haben damit den Grundstein gelegt, um Vincenzos Spezialitäten dem anspruchsvollen und interessierten Berliner Publikum nahezubringen.“

Nicht nur der Spitzenkoch selbst, sondern auch alle Zutaten und selbst die Küchengeräte stammen aus der Region Neapel und geben den Speisen damit ihren ganz besonderen Geschmack. Lauro gelingt es dabei, mit Humor und Kreativität Akzente zu setzen und immer wieder für kulinarische Überraschungen zu sorgen.

„Ich habe mich sehr auf Berlin und die Trattoria Pasta e Vino gefreut und war gespannt, wie unsere neapolitanischen Kreationen bei den Gästen ankommen“, so Vincenzo Lauro. „Die süditalienische cucina della nonna ist einfach und raffiniert zugleich und ich bin begeistert, welchen Zuspruch unser Konzept hier in Berlin findet.“

Zuletzt zeigte Lauro seine Kreativität in der Villa Diamante in Neapel und konnte schon dort gemeinsam mit Sternekoch Vincenzo Alberti die neapolitanische Küche auf ein neues Niveau heben. Nachdem er das Sternerestaurant verlassen hatte, wurde lange gerätselt, wohin ihn sein Weg führen würde. Einer der innovativsten Köche Italiens, wie ihn die italienischen Medien nannten, hatte Angebote von Spitzenhäusern aus Mailand, London und Stockholm.
Nachdem Lauro mehrmals Berlin besucht und sich in die Stadt verliebt hatte, stand seine Entscheidung jedoch fast schon fest. Sein langjähriger Freund Bekim Borovci musste daher nur wenig Überzeugungsarbeit leisten, um Lauro für sein neues Restaurant zu gewinnen. Nun hat Bekim Borovci die kleine Trattoria mit 45 Plätzen dem Spitzenkoch auf den Leib geschneidert und bietet ihm damit den Raum für seine Kreativität und Raffinesse. Lauro fühlt sich den traditionellen süditalienischen Speisen verpflichtet, interpretiert diese neu und erfüllt damit allerhöchste Gourmetansprüche – con effetto sorpresa!

Trattoria Pasta e Vino
Invalidenstraße 6
10115 Berlin-Mitte

Bundesgerichtshof (BGH): Geschäftsraumnutzung kein Kündigungsgrund

Wohnen ist wichtiger als Berufs- und Geschäftsbedarf

Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) und stärkt damit den Mieterschutz deutlich. Dieses Grundsatzurteil stoppt die verbreitete Praxis, den Bedarf des Vermieters an Büro- oder Geschäftsräumen als legitimen Kündigungsgrund anzuerkennen. Stattdessen müssen sich die Gerichte künftig immer den Einzelfall anschauen und genau prüfen, ob die Interessen des Eigentümers wirklich so gewichtig sind, dass ein Mietverhältnis beendet werden kann.

Klägerin war eine Berlinerin, die den Mietvertrag einer Zweizimmerwohnung mit der Begründung kündigen wollte, ihr Ehemann benötige die Wohnung zur Erweiterung seines seit 14 Jahren ausgeübten Gewerbes, da die räumliche Kapazität der hierzu im ersten Obergeschoss des Anwesens angemieteten Räume ausgeschöpft sei. Die auch als Beratungsräume genutzten Büroräume seien überfrachtet mit bis an die Decke reichenden, überfüllten Aktenregalen. Ihr Ehemann beabsichtige daher, in der Wohnung des Beklagten einen weiteren Arbeitsplatz samt Archiv einzurichten. Zur Verwirklichung dieses Vorhabens wolle sie ihm die vom Beklagten genutzte Mietwohnung zur Verfügung stellen.

Die Vorinstanzen hatten zunächst das Vorliegen eines Kündigungsgrundes bejaht, weil der von der Klägerin geltend gemachte Bedarf an der vermieteten Wohnung für die berufliche Tätigkeit ihres Ehemannes ein berechtigtes Interesse darstelle, das dem Kündigungstatbestand des Eigenbedarfs gleichstehe. Dagegen hieß es in der Urteilsverkündung des BGH, Eigenbedarfskündigungen aus beruflichen Gründen seien nicht von vorn herein berechtigt. Vielmehr müsse das Interesse des Mieters am Verbleib in seiner Wohnung in jedem Einzelfall mit dem Interesse des Vermieters an seiner Berufsausübung abgewogen werden.

Bildquelle: Wikimedia Commons/Thomas Steg

New York für die Verbesserung der Situation von Frauen im Alltag

Berlin soll behindertenfreundlicher und barrierefreier im Alltag gestaltet werden, wozu die Expertise internationaler Frauennetzwerke genutzt werden soll.

Denn vom 13.-24. März fand im Rahmen der 61. Tagung der UN Kommission zum Status der Frauen eine Diskussionsrunde mit europäischen und internationalen Expertinnen und Experten in New York statt.

Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem internationalen Frauennetzwerk Women Enabled International und dem Women’s UN Report Network von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen durchgeführt.

Hierbei besteht die Umsetzung der UN-Konvention darin, Städte barrierefreier zu gestalten, damit die Teilnahme aller Menschen am öffentlichen Leben gewährleistet ist. Die UN Kommission dokumentiert Lebenslagen von Frauen in der ganzen Welt und entwickelt globale Standards für die Gleichstellung von Frauen.

Der Fall, dass Frauen mit Behinderungen oftmals von Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind, trat nämlich schon gehäuft auf. Daher ist es das Ziel des Berliner Senats dagegen geeignete Strategien und Maßnahmen zu entwickeln.

„Die bessere Berücksichtigung der Belange von Frauen mit Behinderung und älteren Frauen ist ein wichtiges politisches Anliegen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen leistet mit der planerischen Vorsorge und dem weiteren Ausbau der Barrierefreiheit in Berlin einen wesentlichen Beitrag, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung stetig zu verbessern. Die Expertise internationaler Frauennetzwerke hierfür zu nutzen, ist ein Gewinn für Berlin“, erklärt Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Katrin Lompscher. (saa)

Bildquelle: pixabay

MIPIM Tagebuch, Tag 2: Berlin en plein essor

Ein kurzer Blick auf das prallgefüllte Programm des Berlin-Standes ließ schon erahnen, dass der zweite Messetag den Besuchern der MIPIM viele Impulse und Networkingmöglichkeiten bieten würde. Der Berlin-Stand ist nicht zuletzt wegen seines anspruchsvollen Programms einer der bestbesuchten Stände der MIPIM und wird von namhaften Unternehmen wie der Berliner Volksbank als Sponsor unterstützt.

 

Die Boomtown Berlin, die stetig wachsende Nachfrage am Büromarkt und auch die Folgen des Brexits standen im Fokus der Auftaktveranstaltung am Berlin Stand. Berlin Partner-Chef Dr. Stefan Franzke hob dabei hervor, dass der Berliner Büromarkt weiterhin exponentiell wächst und das aktuelle Angebot an Büroflächen nicht die große Nachfrage decken kann. Noch in diesem Jahr rechnen er und seine Diskussionspartner mit einem Anstieg der Mietpreise auf über 30 Euro. Zu den Interessenten zählen neben Berliner Unternehmen verstärkt auch internationale Unternehmen. Es wird erwartet, dass nach dem Brexit immer mehr britische Unternehmen in die deutsche Hauptstadt ziehen werden, erste Anzeichen dafür gäbe es laut Franzke bereits.

 

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Yachten wurden zu Kommunikationszentren. Hier WCM mit Vorstandsvorsitzendem Stavros Efremidis (rechts)

 

Beim traditionellen ZIA-Empfang traf sich wie jedes Jahr das Who’s Who der Berliner Immobilienbranche. Die zahlreichen Gäste wurden von  ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner, Berlins Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel, dem Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und Gunther Adler, Staatssekretär im BMUB, begrüßt. Neben Projektentwicklern waren auch Investoren und Bankenvertreter unter den Gästen, so auch Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstandes der Investitionsbank Berlin, sowie Andreas Tied, Bereichsleiter für Immobilien- & Stadtentwicklung der IBB. Letzterer stellte im Anschluss an den Empfang die aktuellen Entwicklungen des Berliner Wohnungsmarktes dar.

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Blick auf den Hafen und die Altstadt von Cannes vom Berlin-Stand aus

Auch die Assmann Beraten + Planen AG, die im vergangenen Jahr von Braunschweig nach Berlin gezogen ist, war vor Ort. Anfang des Monats wurde bekannt, dass das Unternehmen vom Schweizer Energie- und Infrastrukturkonzern BKW gekauft wurde und nun einem Ingenieurnetzwerk aus über 1.000 Experten angehört.

 

Nicht nur das Programm des Berlin-Standes beeindruckt, sondern auch die zahlreichen Visualisierungen und Projektpräsentationen wie etwa von Grand City Properties oder der CG Gruppe. Manche Projekte sind bereits in der Realisierung und im Verkauf, bei anderen steht der praktischen Umsetzung der teils überzogenen Pläne noch die fehlende Baugenehmigung im Weg. Beste Beispiele dafür sind am Alexanderplatz zu finden: Während das im Bau befindliche Projekt „Grandaire am Alexanderplatz“ der STRATEGIS AG bereits im Durchschnitt jeden Tag eine Wohnung verkauft, ist beim Projekt „Alexander Berlin Capital Tower“ auch in diesem Jahr keinerlei Fortschritt zu vermelden. Der Auftritt auf der Messe hingegen wird immer intensiver. Bei Experten heißt es schon: „Große Klappe und nichts dahinter“. Tatsächlich will der Investor mehr Geschossflächen, was sich Senatsbaudirektorin Lüscher aber nicht einfach so verkaufen lässt. Ergebnis keine Baugenehmigung in absehbarer Zeit in Sicht. Und würden die Entwickler der Monarch Group die Politik des neuen Senats richtig interpretieren, dann würden sie feststellen, dass Hochhäuser nicht gerade auf der Prioritätenliste stehen. Der russische Investor ist gut beraten, wenn er mehr Nachbarschaft, Partizipation und Diplomatie an den Tag legen würde und nicht auf Hochglanzplakaten und protzigen Ständen den Eindruck erweckt, dass es schon ein Projekt gibt.

 

Einer der neueren großen Player in der Stadt ist die SSN Group, die aktuell nicht nur in Berlin, sondern auch in Düsseldorf investiert. Allein in Berlin hat die im Schweizer Zug ansässige Immobiliengruppe im letzten halben Jahr drei Projekte erworben: Das Milestone Projekt „Quartier Bundesallee“ wird bereits realisiert. Unweit des Brandenburger Tors kaufte SSN das Filetgrundstück Wilhelmstraße 56-59, auf dem im vergangenen Jahr noch DDR-Plattenbauten standen und setzt hier die Arbeiten für das Projekt „The Wilhelm“ fort. In der Franklinstraße in Charlottenburg plant SSN ein Bürogebäude mit fast 11.000 Quadratmetern Mietfläche.

Lesen Sie hier den ersten Teil unseres MIPIM-Tagebuchs.