Hokey-Pokey mit nächster Eispatisserie in Pankow

Mitte bis Ende August soll es soweit sein, eine weitere Filiale der begehrten Eispatisserie öffnet in Pankow ihre Pforten. Eisliebhaber finden Hokey-Pokey dann auch in der Berliner Straße 49 in der Nähe der U-Bahnstation Vinetastraße. Stilecht und dem Kiez entsprechend wird sich der neue Laden in einem Pankower Altbau eingerichtet. Derzeit wird dort noch fleißig gewerkel, aber das Firmenlogo klebt bereits verheißungsvoll an den Fenstern.

Schon die erste Eispatisserie in der Stargarder Straße 73, in der Nähe vom S-Bahnhof Schönhauser Allee, erfreut sich großer Beliebtheit. Da aber die Räumlichkeiten dem Eisbedarf nicht mehr gerecht werden, musste eine größere Küche her. In Zukunft wird dann das Eis aus Pankow in den Prenzlauer Berg geliefert. Die kleine Küche in der Stargarder Straße wird im Herbst von einem „Bean to Bar“-Chocolatier übernommen. Dieser belieferte Hokey-Pokey bereits mit seiner tollen Schokolade.

Seit Juni 2011 bereitet Inhaber und Eispatissier Niko Robert mit Hokey-Pokey Jung sowie Alt ein eiskaltes Vergnügen. Mit den selbst hergestellten hochwertigen Eiskreationen und dem stetigen Ausbau des Sortiments, hat das Unternehmen viele Stammkunden gefunden. Das liegt mitunter daran, dass Robert wirklich etwas von seinem Handwerk versteht. So arbeitete er bereits in der Patisserie des Berliner Luxushotels Ritz Carlton. Allein die Komposition der Eissorten spricht für sich – Apfel-Basilikum Eis, Karamell mit Meersalz oder Dresdener Stollen-Marzipan Eis mit karamellisiertem Honig, einem Hauch Orange und einer Prise Zimt. Dabei repräsentieren sie nur eine kleine Auswahl an köstlichen Eisgenüssen. Natürlich können auch 550ml-Zuhause-Becher erworben werden. Im Winter, wenn der Laden geschlossen hat, werden diese in der Kaffeeröster Friedel in der Pappelallee 35, Ecke Stargarder Straße, verkauft.

Bemerkenswert sind aber auch die Kooperationen, beispielsweise mit der Knalle Pokornditorei Berlin. Das Butterkaramell Tahitivanille-Popcorn Eis war so beleibt, das es in kürzester Zeit komplett ausverkauft war. Zwar hat Roberts Eis einen stolzen Preis (circa 1,80 je Kugel), bietet dafür aber erstklassige Zutaten und einen hohen Genussfaktor.

Und das spricht sich natürlich in den sozialen Medien herum. Eine stolze Facebook Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei 377 Bewertungen lassen sich sehen. Zurzeit kann von 12 bis 22 Uhr im Prenzlberger Hokey-Pokey nach Herzenslust geschlemmt werden. Bald auch im schönen Pankow!

(Bild – Eispatisserie Hokey Pokey Facebook)

 

„Ja, ich will!“: Im Berliner Dungeon ist Widerstand zwecklos

Verlobung in der Folterkammer
Abschreckung oder Vorbereitung auf die kommenden Jahre? Berliner Dungeon bietet schrecklich-schöne Location für Verlobung an

Vielleicht müssen die einen oder anderen zu ihrem Glück gezwungen werden. Diese Aussage bekommt bei der neusten Aktion des Berliner Dungeon eine ganz andere Bedeutung. Denn aktuell sucht das berühmt-berüchtigte Horror-Kabinett in Berlin mutige junge Männer, die ihrer Freundin einen Antrag machen wollen – mitten in der Folterkammer, umgeben und diversen Folterinstrumenten. Nur etwas für wahre Romantiker!

Wer die Ehe als Gefängnis sieht, eingesperrt, den Freiheiten beraubt und zum spaßlosen Leben verdonnert, dem kommt eine Verlobung in einer äußerst abgefahrenen Location doch gerade richtig. Denn das, was nach der Verlobung kommt, kann ja nur befreiender und glücklicher werden. Wer mit Daumenschraube oder Kieferbrecher zum „Ja, ich will“ gezwungen wird, hat anschließend sicherlich mehr zu lachen oder?

Und mal ganz ehrlich, bei einem romantischen Candlelight-Dinner? Im Sonnenuntergang? Vor laufender Kamera? Diese ausgelutschten Ideen bleiben den unkreativen Menschen vorbehalten und sind ja geradezu überladen mit Kitsch. Also wieso nicht gleich auf die harte Tour?

Ob die Freundin es einem jemals verzeihen wird, dafür kann niemand garantieren. Auf jeden Fall wird  wohl ein denkwürdiges Ereignis im Gedächtnis bleiben. Für die Unentschlossenen, ein Nein wird nicht akzeptiert, bleibt immerhin noch die Streckband und Zungenstange. So werden die liebevollen Herren ihrer zukünftigen Verlobten auf jeden Fall ein „Ja“ entlocken. Was will Mann mehr?

Was wie ein abgefahrener Werbegag vom Berliner Dungeon klingt, können Interessenten tatsächlich erleben. Bewerbungen gehen an info@berlindungeon.de. Herzliches Beileid an die Auserwählten Folterkammer-Verlobten!

 

(Foto: wikimedia.com)

 

Neue Ausbildungsstellen sollen Arbeit im Bürgeramt erleichtern: Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg schafft bis zu 32 neue Ausbildungsplätze

Ab September 2017 will der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bis zu 32 neue Ausbildungsplätze in den Berufen Verwaltungsfachangestellte, Kaufleute für Büromanagement, Gärtner, Vermessungstechniker oder medizinische Fachangestellte anbieten.

Die angebotenen Ausbildungen dauern drei Jahre, können aber durch sehr gute Leistungen auch verkürzt werden. Nach erfolgreichen Abschluss erwartet die Ausgebildeten jungen Menschen nicht nur eine Prämie. Der Bezirk ist sehr daran interessiert, die Azubis fest einzustellen.

Für die Ausbilder ergeben sich mit den neuen Plätzen zudem neue Möglichkeiten, das altbekannte Chaos in jeglichen Berliner Bürgerämtern zu bekämpfen. So werden bereits Auszubildende in Bürgerämtern eingesetzt, um den überlasteten Mitarbeitern unter die Arme zu greifen. Wegen Personalmangel wurden etliche Stellen gestrichen und die Öffnungszeiten aufs Minimale verkürzt, die Bürgerämter sind überlastet und die Wartezeiten, um alleine einen Termin zu bekommen, enorm. Ganz zu schweigen von den Warteschlangen vor den Bezirksämtern.

Diese Lösung bringt eine Win-win-Situation: Die Mitarbeiter in den Ämtern erhalten Unterstützung und die Azubis sammeln bereits zu Beginn praxisnahe Erfahrungen. Dass jegliches Chaos in den Ämtern beseitigt werden wird bleibt wohl Utopie, doch mit Zuversicht ist der Anfang der erste Schritt zur Besserung.

(Bild: Wikipedia)

Berlins bedenkenlose Standesämter – ein Trauerspiel in mehreren Akten

Auf angehende Frischvermählte warten so einige Strapazen, aber das was in Berlins Standesämtern passiert, beziehungsweise nicht passiert, ist erschreckend. Glück und Geduld sind momentan in der Hauptstadt in Bezug auf Standesämter gefragt. Dabei sind die endlosen Wartelisten bei Trauungsterminen nur die Spitze des Eisberges. An einigen Berliner Standesämtern herrschen sogar monatelange Rückstände bei der Ausstellung der Geburtsurkunden. Dagegen haben andere Standesämter nur mit einem Dachschaden (Spandau) zu kämpfen – der Baubeginn ist schon für 2020 angesetzt. In Lichtenberg haben Brautpaare dank Baumaßnahmen bis Dezember mit ungewollter Geräuschkulisse zu kämpfen. Heureka! Ein Trauerspiel in vielfacher Hinsicht.

Schon seit Jahresbeginn häufen sich die Meldungen über die katastrophalen Zustände, aber was hat sich bisher getan? Die BERLINboxx kommentiert:

Am 02.03.2017 in der Berliner Zeitung: Trauungstermine Berliner können ihre Hochzeit bald online anmelden:

Die chaotischen Zustände in den Bürgerämtern haben sich zwar normalisiert, aber jetzt trifft es die Standesämter. Zum Teil mussten Berliner Heiratswillige um 4 Uhr früh vor dem Standesamt stehen, um einen Trauungstermin zu bekommen. Erst dann kam der Senat auf die glorreiche Idee das Problem, wie zuvor bei den Bezirksämtern, mit der Möglichkeit der Online-Buchung zu lösen. Den Part mit der Buchungshotline, weil die Online Buchung komplett überlastet war, lassen wir an dieser Stelle einfach mal unkommentiert. Jedenfalls soll die Umsetzung bis Ende dieses Jahres erfolgen – hoffentlich.

Am 15.05.2017 in Der Tagesspiegel: Eltern warten monatelang auf Geburtsurkunden:

Frischgebackene Eltern treffen ebenso auf bedenkenlose Bürokratie wie die angehenden Frischvermählten. Die Standesämter sind gnadenlos unterbesetzt. Die Folge: Das Ausstellen einer amtlichen Bescheinigung dauert bis zu einem Vierteljahr. Weder Kinder- noch Elterngeld können ohne Geburtsurkunde beantragt werden. Für viele Familien ist gerade diese finanzielle Unterstützung unabdingbar. Selbst die Anmeldung bei der Krankenkasse ist ohne die amtliche Bescheinigung nicht möglich. Eine Zumutung! Auch an dieser Stelle sollen Online zu buchende Termine Abhilfe schaffen. Die hohe Arbeitsbelastung bei den Berliner Standesämtern soll durch neues Personal bewältigt werden. Jedoch werden bislang die Standesbeamten deutschlandweit im 3000-Seelen-Ort Bad Salzschlirf in Hessen ausgebildet. Der Senat plant die Ausbildung zu verkürzen sowie Ausbildungselemente nach Berlin zu verlegen. Berechtigter Einschub – Frage: Wann?

Am 07.06.2017 in der Berliner Morgenpost: Sprechstunden im Standesamt Mitte:

Positiv konnotiert könnte es als „organsiertes Chaos“ kommentiert werden.

Immerhin bieten die Berlins Standesämter als Silberstreif am Horizont schon Samstageheschließungen an. Allerdings ist die Auswahl der angebotenen Bezirke noch recht dürftig. Adieu, Spontanhochzeit und Wunschtermin! Das Bezirksamt Schöneberg-Tempelhof gibt immerhin auf der Website ausreichend Informationen. Dort muss die Samstagstrauung (zwischen 9.20 Uhr und 16.00) vorreserviert werden. Am besten ein halbes Jahr vorher. Gut verheiratet, muss gut geplant sein oder einfach außerhalb von Berlin passieren.

(Bild: wikimedia)

„Es geht los: Berlin goes ECHY! Mitmachen, teilen, dabei sein!“ Infoveranstaltung mit Senator Dr. Lederer

Unter dem Motto „Es geht los: Berlin goes ECHY! Mitmachen, teilen, dabei sein!“ wurde heute in der Stiftung Deutsches Technikmuseum durch den Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, und der Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK), Ministerin Dr. Martina Münch, das Programm zum Europäischen Jahr des kulturellen Erbes vorgestellt.

Die Veranstaltung richtete sich vor alle, an interessierte und engagierte Akteure, Institutionen und Initiativen in Berlin, die mehr über den Echy 2018 (European Cultural Heritage Year, ECHY 2018) in Erfahrung bringen wollten. Bereits am 11. Mai hatten der Rat der Europäischen Union und weitere EU-Gremien beschlossen, dass das Jahr 2018 das Europäische Jahr des kulturellen Erbes wird.

Dazu Ministerin Dr. Martina Münch (DKN): „Mit der Entscheidung des EU-Ministerrates haben alle Gremien auf EU-Ebene grünes Licht gegeben – damit kann das Europäische Kulturerbejahr 2018 starten. Es bietet uns allen, vor allem aber der jungen Generation, eine einmalige Gelegenheit, die Kultur und Geschichte in Europa neu zu entdecken und mit Leben zu füllen. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen in Europa und weltweit können wir mit dem Europäischen Kulturerbejahr das Verbindende unserer gemeinsamen kulturellen Wurzeln und zugleich die kulturelle Vielfalt des Kontinents in den Blickpunkt rücken.“

Im nächsten Jahr werden Veranstaltungen mit Ausrichtung auf die europäische Kulturgeschichte stattfinden, die gerade junge Leute dazu animieren soll, Geschichte und Kultur neu zu entdecken. In Deutschland wird das Hauptaugenmerk auf dem baulichen/architektonischen und archäologischen Erbe liegen.

(Bild: Wikimedia)

Veranstaltungshighlight für Politik, Medien und Unternehmer der Hauptstadt – Das traditionelle Spargelessen der Berliner Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister

Es ist das Frühjahrs-Highlight im Kalender der Berliner Politik und Wirtschaft: Das traditionelle Spargelessen der Berliner Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister. Wenn die Berliner Pressekonferenz, die älteste Journalistenvereinigung Deutschlands, im Restaurant „Hugo’s“ im Hotel Intercontinental zum exklusiven Lunch lädt, folgt die Elite aus Politik und Wirtschaft der Hauptstadt diesem Ruf. Gastgeber Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz und damit Dirigent für alle in Berlin akkreditierten Medien, von der New York Times über das Wallstreet Journal bis hin zur Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel, schüttelte viele Hände der prominenten Gäste.

 

Allein die hohe Senatorendichte sprach für sich: Innensenator Andreas Geisel, Verkehrssenatorin Regine Günther, Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, Justizsenator Dirk Behrendt, Bausenatorin Katrin Lompscher und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop waren gekommen. Hohe Repräsentanten in der Hauptstadt akkreditierter Staaten, wie der britische Botschafter Sir Sebastian Wood, der schwedische Botschafter Per Thöresson und der ukrainische Botschafter Andrii Meinyk sorgten für internationales Flair. Die Bundesregierung wurde vertreten durch die Staatsministerin für Kultur, Professor Monika Grütters. Außerdem kamen der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, die Grünen-Abgeordnete Antje Kapek, FDP-Fraktionsvorsitzender Sebastian Czaja, der Präsident der Handwerkskammer Stephan Schwarz und viele andere, die Berlin mitgestalten.

 

Ehrengast Michael Müller wirkte trotz der NRW-Wahl gelöst und wertete als positives Zeichen, dass die Berliner SPD in den vergangenen Wochen einen regen Zulauf zu verzeichnen hatte. Zu den Schwerpunkten seiner Rede zählten aber vor allem die entschiedene Durchsetzung von Werten wie Presse- und Religionsfreiheit, Gleichberechtigung und Sicherheit. „Nur auf der Grundlage von gemeinsamen Werten können sich Berlin und die Menschen weiter entwickeln und die Stadt und die Gesellschaft weiter voranbringen“, sagte Müller. Sorgen bereitet ihm auch der Umgang mit Journalisten in Ländern wie der Türkei. Dass die Türkei einer Ländergruppe zuzurechnen sei, in der mit die meisten Journalisten inhaftiert seien, bezeichnete Michael Müller als „schrecklich“. „Istanbul ist unsere Partnerstadt, viele haben Freunde und Familie in der Türkei. Da müssen wir uns engagieren“, so Müller.

 

Andreas Schrobback, Gründer und Geschäftsführer der AS Unternehmensgruppe, der als Sponsor der Berliner Pressekonferenz das Spargelessen unterstützte, hat es sich zur Aufgabe gemacht, bei seiner unternehmerischen Tätigkeit auch etwas für die Gesellschaft zu tun. Das Hauptaugenmerk des Immobilienunternehmers liegt auf dem fortschreitenden demografischen Wandel, weshalb ein Großteil der von ihm sanierten denkmalgeschützten Objekte barrierefrei ist und für pflegebedürftige Senioren fachgerecht hergerichtet wird. „Als Unternehmer kann ich nicht die Augen vor dem gesellschaftlichen Wandel verschließen. Ich sehe es als meine Verantwortung an, Wohnraum zu schaffen, der nicht nur für eine junge Zielgruppe attraktiv ist, sondern auch älteren Menschen ein Zuhause bietet.“

Andreas Schrobback (l.) gemeinsam mit Raed Saleh, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

 

Weitere bedeutende Gäste des hochkarätigen Events waren unter anderem Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Marten Bunnemann, Senior Vice President Business Development and Distributed Energies bei Eon, Etienne Petit, Direktor Deutschland der Veolia und Marcel Pelzer, Direktor Corporate & Government Affairs der ManpowerGroup Deutschland.

 

v.l.n.r. Andreas Dahlke, Bausenatorin Katrin Lompscher, Andreas Schrobback und Siegfried Nehls

 

 

Titelbild: Andreas Schrobback (r.) mit Innensenator Andreas Geisel

 

Bildquelle: Dirk Lässig

Internationales Deutsches Turnfest in Berlin

Mehr als 80.000 Teilnehmer und ein Vielseitiges Programm erwartet

Vom 03.-10. Juni findet in Berlin das Internationale Deutsche Turnfest statt, bei dem Teilnehmer aus allen Bundesländern sowie internationale Sportler aus elf Nationen in unterschiedlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten. Neben den sportlichen Höhepunkten wird es in ganz Berlin Veranstaltungen, Shows und Mitmachaktionen geben.

Auf sportlicher Ebene wird das Turnfest besonders spannend und vielfältig. Im Geräteturnen sowie beim Mehrkampf werden in diesen Tagen die Deutschen Meisterschaften ausgetragen, aber auch in neueren Sportarten wie Rope Skipping, Einrad und Bouldern. Darüber hinaus können sich die Zuschauer eine Vielzahl von anderen Wettkämpfen ansehen. Besonders begehrt ist das Finale im Geräteturnen, welches schon nahezu ausverkauft ist. Im Vorverkauf wurden insgesamt bereits über 100.000 Tickets abgesetzt.

Die Spielstätten sind über ganz Berlin verteilt. Wettkämpfe finden unter anderem in der Max-Schmeling-Halle, im Olympiapark sowie in den Messehallen statt. Veranstaltungen und Mitmachaktionen finden sich ebenfalls auf dem Messegelände und, wie am Sonntag, 04. Juni, auf der Straße des 17. Juni.

Das Highlight der Woche ist die große Feier im Olympiastadion am 06. Juni, zu dem 70.000 Zuschauer und 6000 Sportler erwartet werden. Es wird ein buntes Programm geben, bei dem effektvolle Großgruppengestaltungen und musikalische Einlagen für ein Gelingen beitragen werden. Unter den Gästen werden alle deutschen Auswahlturner sowie die Kanzlerin Angela Merkel sein. Der Olympiasieger Fabian Hambüchen wird außerdem als offizieller Botschafter des Turnfestes mit dabei sein. Ihm wird eine besondere Ehre teil, da er bei der Veranstaltung vor den 70.000 Zuschauern von der internationalen Bühne verabschiedet wird.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgen die mehr als 7000 freiwilligen Helfer als Zuschauer- und Sportlerbetreuung. Etwa die Hälfte der Gäste wird in 170 Schulen untergebracht. Nach dem Anschlag am Breitscheidplatz wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Rund um die Spielstätten sowie zur großen Feier im Olympiastadion werden Sicherheitskräfte für die nötige Sicherheit sorgen. Neu dieses Jahr ist, dass auch an den Schulen, in denen die Sportler übernachten, Sicherheitspersonal aufgestellt wird.

Die Kosten für diese Großveranstaltung belaufen sich auf rund 22 Millionen Euro. Unter diese Kosten fallen alle Sportstätten, die Infrastruktur sowie die Sicherheitskosten. Die Organisatoren rechnen jedoch mit einem Gewinn von etwa 30 Millionen Euro. Nicht messbar ist natürlich der Imagegewinn für die Stadt durch die Zusammenkunft von Sportlern und Sportbegeisterten sowie die Freude am Sport und der Gemeinschaft.

 

(Bild: wikimedia.org.)

Glanzlicht im gesellschaftlichen Leben der Hauptstadt – Das traditionelle Spargelessen der Berliner Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister

Es ist das Frühjahrs-Highlight im Kalender der Berliner Politik und Wirtschaft: Das traditionelle Spargelessen der Berliner Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister. Wenn die Berliner Pressekonferenz, die älteste Journalistenvereinigung Deutschlands, im Restaurant „Hugo’s“ im Hotel Intercontinental zum exklusiven Lunch lädt, folgt die Elite aus Politik und Wirtschaft der Hauptstadt diesem Ruf. Gastgeber Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz und damit Dirigent für alle in Berlin akkreditierten Medien, von der New York Times über das Wallstreet Journal bis hin zur Berliner Morgenpost und dem Tagesspiegel, schüttelte viele Hände der prominenten Gäste.

Allein die hohe Senatorendichte sprach für sich: Innensenator Andreas Geisel, Verkehrssenatorin Regine Günther, Gesundheitssenatorin Dilek Kolat, Justizsenator Dirk Behrendt, Bausenatorin Katrin Lompscher und Wirtschaftssenatorin Ramona Pop waren gekommen. Hohe Repräsentanten in der Hauptstadt akkreditierter Staaten, wie der britische Botschafter Sir Sebastian Wood, der schwedische Botschafter Per Thöresson und der ukrainische Botschafter Andrii Meinyk sorgten für internationales Flair. Die Bundesregierung wurde vertreten durch die Staatsministerin für Kultur, Professor Monika Grütters. Außerdem kamen der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh, die Grünen-Abgeordnete Antje Kapek, FDP-Fraktionsvorsitzender Sebastian Czaja, der Präsident der Handwerkskammer Stephan Schwarz und viele andere, die Berlin mitgestalten.

Ehrengast Michael Müller wirkte trotz der NRW-Wahl gelöst und wertete als positives Zeichen, dass die Berliner SPD in den vergangenen Wochen einen regen Zulauf zu verzeichnen hatte. Zu den Schwerpunkten seiner Rede zählten aber vor allem die entschiedene Durchsetzung von Werten wie Presse- und Religionsfreiheit, Gleichberechtigung und Sicherheit. „Nur auf der Grundlage von gemeinsamen Werten können sich Berlin und die Menschen weiter entwickeln und die Stadt und die Gesellschaft weiter voranbringen“, sagte Müller. Sorgen bereitet ihm auch der Umgang mit Journalisten in Ländern wie der Türkei. Dass die Türkei einer Ländergruppe zuzurechnen sei, in der mit die meisten Journalisten inhaftiert seien, bezeichnete Michael Müller als „schrecklich“. „Istanbul ist unsere Partnerstadt, viele haben Freunde und Familie in der Türkei. Da müssen wir uns engagieren“, so Müller.

Bedeutende Vertreter der Berliner Wirtschaft pflichteten Müller in vielen Punkten bei. So auch Siegfried Nehls, Vorstand SANUS AG, einer der innovativsten und erfolgreichsten Projektentwickler Berlins. „Ich begrüße sehr, dass der Regierende Bürgermeister so leidenschaftlich für unsere Stadt eintritt. Die von ihm angesprochen Werte sind auch der SANUS AG wichtig, denn nur auf dieser Grundlage können wir es gemeinsam schaffen, Berlin als lebenswerte und sichere Stadt noch weiter voranzubringen“, so Nehls.

 

v.l.n.r. : Siegfried Nehls, Vorstand SANUS AG, Christoph Gröner, Vorstand CG Gruppe, Michael Müller, Regierender Bürgermeister, Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz, Andreas Schrobback, Geschäftsführer AS Unternehmensgruppe

Die Pressefreiheit ist ein Grundstein für jede Demokratie und sollte nicht gering geschätzt, sondern verteidigt werden. Gastgeber Thomas Klein freut sich, dass dieses wichtige Thema durch den Regierenden Bürgermeister angesprochen wurde: „Das Spargelessen mit dem Regierenden Bürgermeister ist ein Forum für wichtige Entscheider aus Politik und Wirtschaft, um sich über die Entwicklung Berlins auszutauschen. Ganz besonders liegt mir am Herzen, dass in diesem Umfeld Themen, wie etwa der Umgang mit Journalisten in der Türkei, nicht ausgespart bleiben und die Bedeutung der Pressefreiheit betont wurde.“

Weitere bedeutende Gäste des hochkarätigen Events waren unter anderem Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg, Marten Bunnemann, Senior Vice President Business Development and Distributed Energies bei Eon, Etienne Petit, Direktor Deutschland der Veolia und Marcel Pelzer, Direktor Corporate & Government Affairs der ManpowerGroup Deutschland.

 

Titelbild: Siegfried Nehls, Vorstand SANUS AG und Bausenatorin Katrin Lompscher

Bildquelle: Dirk Lässig

Ehrung für junges Ehrenamt

Der Staatssekretär für Arbeit und Soziales, Alexander Fischer (DIE LINKE) verleiht an 101 ehrenamtlich arbeitende Schüler und Studenten SchülerFreiwilligenPässe, beziehungsweise FreiwilligenPässe. Die Ehrung für das Engagement der jungen Mitbürger findet heute im Berliner Rathaus statt. Das Land Berlin bedankt sich bereits zum vierten Mal mit dieser Würdigung für ehrenamtliches Arbeiten inner- und außerhalb von Schule oder Studium.

Die Vergabe der FreiwilligenPässe dient dazu, den jungen Menschen den Einstieg in das Ehrenamt zu erleichtern. Darüber hinaus dient er als Zeichen der Anerkennung sowie als Kompetenznachweis für erlangte Fähigkeiten, die im Ehrenamt erworben wurden.

(Foto: berlin.de)

Kunst in den Bündner Bergen: AMERON Swiss Mountain Hotel

Das erste Resort der deutschen AMERON Hotel Collection unter dem Dach der Althoff Hotels liegt seit Dezember 2015 mitten im Herzen von Davos und in direkter Nähe zu den Bergbahnen und dem Kongresszentrum. Unter der Leitung des deutschen Gastgeberpaares Silvana und Ingo Schlösser wurde ein Lieblingsplatz für Erinnerungen geschaffen: Kunst überall, wohin das Auge reicht. Das Konzept des Berliner Büros Fine Rooms verwandelte das smarte Lifestyle–Hotel sowohl in den öffentlichen Bereichen als auch auch auf den 126 Zimmern und 22 Suiten zu einer eigenen Kunstausstellung und rückt den kunsthistorischen Bezug zu Davos in den Vordergrund. Die über 1000 ausgestellten Werke reichen von Skulpturen aus Holz und Metall, keramischen Arbeiten, Papierschnitten, Ölgemälden, Zeichnungen und Fotografien bis hin zu Holzschnitten und Wandreliefs, die eigens für das Hotel ausgewählt wurden.

 

AMERON Swiss Mountain Hotel Davos_Suiten_SMART Family Suite

Die SMART Family Suite des AMERON Swiss Mountain Hotel Davos

 

Kinder ab drei Jahren finden ihr Glück im hauseigenen Kids Club oder zur Splash Time im 20 m langen Indoor Pool. Überhaupt: Aktiv sein steht hier im Vordergrund! Die Region bietet im Sommer alles, was das Naturherz in den Bergen begehrt: Wandern auf 700 km markierten Wander- und Panoramawegen, geführte Mountainbike-Touren, Pferdetrekking, Heilkräuter Exkursionen. Sportfans können ihr Repertoire bei Golf-, Gleitschirm- und Kletter-Schnupperkursen erweitern. Auf dem Davosersee kann man das Windsurfen und das angesagte Stand-Up-Paddling ausprobieren. Für Familien und Kinder gibt es Rafting-Angebote.

 

Bei so viel sportlicher Betätigung darf das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen: In der Ristorante Cantinetta mit offener Showküche werden italienische Klassiker mit Schweizer Kreativität verbunden. Zigarrenliebhaber können sich in die gemütliche Smokers-Lounge zurückziehen. (awi)

Weiter Informationen: www.ameron-hotel.davos.ch