Studie: Chinesische Mittelschicht erobert den Berliner Immobilienmarkt

2016 weltweiter Anstieg der Investitionssumme um 53 Prozent

Der deutsche und insbesondere der Berliner Immobilienmarkt boomt in China. Dies wird durch eine Studie untermauert, die von Rubina Real Estate, einem der führenden Immobilienunternehmen Berlins, erhoben wurde. Die Studie „Wie China investiert“ befasst sich detailliert mit der chinesischen Käufergruppe und deren Zugang zum deutschen Immobilienmarkt. Investitionen in Immobilien haben in China Tradition und gelten dort zudem als eine übliche Anlagestrategie. Der Schritt ins Ausland ist hierbei schon lange keine Seltenheit mehr.

Als Hauptgründe für das Interesse von Investoren aus dem Reich der Mitte nennt die Studie die Preisunterschiede zwischen Deutschland und China, die wirtschaftliche und politische Stabilität Deutschlands, vor allem aber das stetige Anwachsen der chinesischen Mittelschicht. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in Peking, Shanghai und Hongkong und hat dadurch unmittelbaren Zugang zu chinesischen Anlegern.

„Nicht nur superreiche Chinesen investieren in Immobilien im Ausland“, so China-Experte Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate. „Die stetig wachsende Mittelschicht ist zunehmend an renditeträchtigen Anlagemöglichkeiten interessiert. Bereits 2022 werden 76 Prozent der chinesischen Stadtbevölkerung der Mittelschicht zuzurechnen sein, das sind mehr als 550 Millionen Menschen.“

Preisexplosion im Reich der Mitte

Wachsende Bevölkerungszahlen und eine starke Wirtschaft haben die Wohnmarktpreise in den südlichen Städten Chinas wachsen lassen und der Preis für Wohnimmobilien in Metropolen wie Peking, Shanghai, Shenzhen oder Guangzhou ist extrem hoch. Die Preise sind um bis zu 50 Prozent angestiegen und es gibt derzeit keine Anzeichen für eine Abschwächung dieses Trends. Der durchschnittliche Kaufpreis einer Wohnung im Zentrum von Peking schlägt mit mehr als 1.000.000 Euro zu Buche, Preise um 15.000 EUR pro Quadratmeter sind keine Seltenheit mehr.

„In den bedeutenden chinesischen Metropolen wie Peking und Shanghai dürfen Familien nur noch eine einzige Immobilie zur Selbstnutzung erwerben“, so Carsten Heinrich. „Da ist es nur die logische Folge, dass sich Anleger nach Alternativen umsehen.“

Eine Investition in ausländische Immobilien ist daher zunehmend attraktiv für chinesische Käufer, die 2016 die Rekordsumme von 33 Milliarden US-Dollar in Gewerbe- und Wohnimmobilien in Übersee investierten. Das entspricht einem Anstieg von fast 53 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015. Laut der Studie fanden die meisten Transaktionen in Europa dabei erstmals auf dem deutschen Immobilienmarkt statt.

Für Heinrich liegt der Hauptgrund dafür in dem hohen Stellenwert den Deutschland in Fernost genießt: „China sieht Deutschland nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch als seinen Schlüsselpartner in Europa. Die deutsche Wirtschaft gilt als besonders stabil, der deutsch-chinesische Handel wächst kontinuierlich und ‚Made in Germany‘ steht in China als Inbegriff für Qualität und Verlässlichkeit.“

In Berlin wird Internationalität zur Normalität

Als deutsche Hauptstadt hat Berlin im Reich der Mitte einen besonders guten Ruf. Denn Chinesen suchen vorrangig nach einer international bedeutenden Stadt mit guten Umweltbedingungen, sozialer Infrastruktur und herausragenden Studienbedingungen – und das alles zum besten Preis. Berlin verfügt über die entsprechende internationale Strahlkraft und wird in seiner Funktion als Hauptstadt neben der Politik auch als ein wirtschaftlich zentraler Standort angesehen. Zudem ist der Durchschnittswohnungspreis im Vergleich zu anderen Hauptstädten noch relativ niedrig. Der Verkaufspreis von Immobilien steigt jährlich um etwa 15 Prozent und die Prognose für den Berliner Immobilienmarkt bleibt potenziell auch für die nächsten 20 Jahre positiv.

„Durchschnittlich investieren chinesische Anleger in Berlin um die 500.000 Euro und sind in erster Linie an Neubauwohnungen mit hochwertiger Ausstattung interessiert“, so Heinrich. Der China-Kenner ist überzeugt, dass dieser Trend sich in Zukunft deutlich verstärken wird. „Die kommende Generation ist deutlich konsumorientierter. Hinzu kommt wachsender Wohlstand und der hohe Stellenwert europäischer Metropolen für chinesische Anleger. Berlin wird zunehmend internationaler und in der Folge steigt das Interesse ausländischer Investoren.“
Foto: Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate. Bildquelle. Rubina Real Estate

Sommerfest der Wirtschaft: So feiern Berlins Entscheider

Mehr als 1000 Entscheider und Macher Berlins sind der Einladung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) zum Sommerfest der Wirtschaft 2017 gefolgt und sorgten am Samstag mit für einen krönenden Abschluss der Saison. Die Devise lautete: Gute Gespräche führen, Kontakte knüpfen und gemeinsam einen angenehmen Abend verbringen.

Zum ersten Mal fand das VBKI-Event in der European School of Management and Technology (ESMT) statt, wo VBKI-Präsident Markus Voigt gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, das versammelte Hauptstadtunternehmertum begrüßte. Unter den Gästen fanden sich zahlreiche Mitglieder des Berliner Senats, darunter Ramona Pop (Wirtschaft), Sandra Scheeres (Bildung), Dr. Dirk Behrend (Justiz) und Andreas Geisel (Inneres), aber auch die Berliner CDU-Chefin und Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters und FDP-Chef Sebastian Czaja.

Ein besonderes Highlight folgte am späten Abend, als die fulminante Feuerwerksshow den Berliner Himmel zum Leuchten brachte. Vielfältige kulinarische Gaumenfreuden des Catering-Teams sorgten für das leibliche Wohl. (mg)

Foto: © Pexels

Wir brauchen mehr finanzielle Bildung

Einer der wichtigsten politischen Player bei Geldfragen in der Bundesrepublik ist Staatssekretär Jens Spahn (CDU). Mit ihm haben wir über die Digitalisierung unsere Zahlungsmittel und -Wege gesprochen.

Herr Staatssekretär, Bargeld bleibt uns vorerst erhalten. Das ist die Prognose vieler Entscheidungsträger und auch die der Deutschen Bundesbank. Allerdings ist der 500 Euroschein bereits verschwunden. Wieso sind digitale Bezahlsysteme so stark im Kommen?

Klar, das Bargeld spielt nach wie vor eine wichtige Rolle und das wird auch so bleiben. Gleichzeitig steigt die Attraktivität digitaler Bezahlsysteme. Dafür gibt es mehrere Gründe: Onlinehandel und digitale Dienstleistungen wachsen deutlich. In diesen Bereichen wird häufiger bargeldlos bezahlt. Das wird immer einfacher, schneller und bequemer, beispielsweise durch die kontaktlose Zahlung an der Ladenkasse. Die demografische Entwicklung spielt ebenfalls eine Rolle. Die junge Generation der Digital Natives, die mit Internet und Smartphone aufgewachsen ist, ist besonders offen für neue Bezahlverfahren, etwa mit dem Smartphone.

Wie bewerten Sie sogenannte Krypto-Währungen und fördern oder blockieren diese organisierte Kriminalität und Terrorismus? Wird Geldwäsche erleichtert oder erschwert?

Wir haben die Risiken, die mit der Anonymität von virtuellen Währungen einhergehen, selbstverständlich genau im Blick. Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus dürfen nirgends eine Chance haben. Aus diesem Grund sollen Umtauschplattformen und sog. Wallet-Provider durch die aktualisierten EU-Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche, über die wir in Brüssel derzeit beraten, erstmals geldwäscherechtlich reguliert werden. In Deutschland sind bereits heute Plattformen und Börsen erlaubnispflichtig, an denen virtuelle Währungen gehandelt und in gesetzliche Währungen getauscht werden können. Dass wir hier Missbrauchsmöglichkeiten entgegentreten, ist gut und richtig. Gleichwohl dürfen wir uns nicht in einer Diskussion über Risiken verheddern. Grundsätzlich sehe ich technologischen Fortschritt positiv. Entscheidend ist doch, was mit einer neuen Technologie gemacht wird. Wenn virtuelle Währungen wie Bitcoin oder Ethereum oder die dahinter steckende Technologie, die Blockchain, als Vehikel genutzt werden, um beispielsweise internationale Zahlungen über Währungsräume hinweg schneller und günstiger zu machen, dann ist das etwas Gutes.

Welche Vorteile haben Ihrer Meinung nach Fintechs gegenüber traditionellen Banken?

Ein Vorteil ist: FinTechs können einfach bei Null anfangen. Sie starten mit einer Geschäftsidee, die zunächst oft auf einzelne Teilbereiche beschränkt bleibt. Dadurch sind sie agil und schlank, sie können schnell auf neue Marktbedingungen eingehen. Außerdem verstehen sie sich darin, Produkte oder Dienstleistungen passgenau auf die Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Denn häufig geht es bei technologischen Innovationen im Finanzbereich nicht um gänzlich neue Produkte, sondern um die Art und Weise, wie der Zugang zu altbekannten Dienstleistungen einfacher gestaltet wird. Die Etablierten haben demgegenüber andere Vorteile. Sie bringen langjährige Erfahrung mit, eine große Kundenbasis, regulatorisches Knowhow und auch immer noch einen gewissen Vertrauensvorsprung. Daher sehen wir derzeit auch den Trend zur Kooperation zwischen Fin- Techs und Etablierten. Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz. Im Team sind sie oftmals stärker als alleine. Wie stark ist der Einfluss der Berliner Fintech- Szene auf bundesweite, europäische und internationale Entwicklungen?

Foto: Bundesministerium für Finanzen

Jens Spahn ist sich sicher: FinTechs und Banken werden künftig miteinander kooperieren

Hat die Szene ihren Höhepunkt erreicht oder geht es jetzt erst richtig los?

Berlin ist derzeit sicherlich einer der wichtigsten deutschen FinTech-Standorte. Das hängt auch mit der Stadt zusammen, die attraktiv ist für junge kreative Köpfe. Die mittlerweile beträchtliche Größe des FinTech-Standorts Berlin hat auch eine gewisse Sogwirkung für neue Player in dem Bereich. In Berlin hat sich über die vergangenen Jahre ein echtes Ökosystem für FinTechs entwickelt. Insofern hat die Berliner FinTech-Szene auf jeden Fall Strahlkraft über die Landesgrenzen hinweg. Die Szene ist international sehr gut vernetzt. Was mich freut: In Deutschland entwickeln sich an mehreren Standorten starke FinTech- „Ökosysteme“. So wird Frankfurt im B2B-Segment immer stärker und auch München, Hamburg und das Rheinland mit Köln und Düsseldorf müssen sich nicht verstecken. Das zeigt, dass wir in Deutschland „in der Breite“ gut aufgestellt sind und die verschiedenen Regionen
ihre individuellen Stärken ausspielen können.

Wie werden wir im Jahr 2050 unsere Finanzgeschäfte mit Aktien und Anlagen abwickeln? Wie werden wir im Alltag bezahlen? Sind die Start-Ups und Fintechs in dieser Hinsicht unterwegs in eine Zukunft, in der jede vorstellbarem Zahlung per App und Knopfdruck funktioniert?

Leider bin ich kein Hellseher. Was technologisch im Jahr 2050 möglich sei wird, kann heute letztlich niemand verlässlich vorhersagen. Wer etwa hätte sich vor einigen Jahrzehnten vorstellen können, was heute für uns selbstverständlich ist: Onlineplattformen ermöglichen die Kreditvergabe direkt zwischen Personen, Smartphones ersetzen die Geldbörse und Robo- Adviser den Anlageberater. Darüber hinaus stehen neue Technologien wie die Blockchain und Künstliche Intelligenz in den Startlöchern. Schon heute können per Sprachbefehl Zahlungen über KI-gestützte Assistenzsysteme initiiert werden. Auch Virtual Reality ist sicherlich eine interessante Entwicklung für die Finanzwirtschaft. Vorstellbar ist da in Zukunft vieles, was heute nach Science Fiction klingt. Ich bin mir sicher, dass wir da in den kommenden Jahren noch viele spannende Entwicklungen sehen werden.

Mit der Digitalisierung wird der Zugang zum internationalen Aktiengeschäft für jedermann immer einfacher, aber die wenigsten kennen sich aus. Gibt es nicht einen großen Nachholbedarf an Informationen und Bildung für diesen Bereich, auch zum Selbstschutz der Anleger? Muss der Staat hier „Nachhilfe“ leisten?

Finanzielle Bildung ist eine wichtige Schlüsselkompetenz. Der Umgang mit dem eigenen Geld, der Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge sind wichtige und komplexe Themengebiete. Darin allen Bürgerinnen und Bürgern eine Grundkompetenz zu vermitteln, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Staat leistet einen Beitrag, indem er selbst Informationen bereitstellt oder indem er über gesetzliche Regelungen dafür sorgt, dass Finanzdienstleister bestimmte Informationspflichten auferlegt bekommen, wenn sie einzelne Produkte anbieten. Auch die Digitalisierung schafft hier Möglichkeiten, beispielsweise über entsprechende Apps die eigenen Finanzen besser im Blick zu behalten.

Kontrollierbarer Kopfschmerz – die App M-sense macht`s möglich

Wer kennt das nicht? Kopfschmerzen, Migräne, Unwohlsein. Die Ursachen dafür sind vielfältig und oft kaum zu behandeln. In Deutschland sind ungefähr 47 Millionen Menschen von Kopfschmerzen und Migräne betroffen. Das heißt: zwei von drei Erwachsenen leiden regelmäßig an Kopfschmerzen. Davon haben knapp 18 Millionen Migräne, laut einer Studie der Schmerzklinik Kiel, 2017. Wer nicht ständig Kopfschmerztabletten zu sich nehmen möchte, bekommt aus dem E- Health Bereich eine interessante Alternative.

Die zertifizierte Medizin-App M-sense feiert erste Erfolge

Die Kopfschmerz- und Migräne- App M-sense, der Newsenselab GmbH, ermöglicht eine personalisierte und mobile Schmerztherapie und ist lernfähig. Rund 30.000 Menschen benutzen die zertifizierte Medizin-App bereits. Die App funktioniert folgendermaßen: Nutzer geben mögliche Einflussfaktoren (z.B. das Wetter) an, der Algorithmus berechnet auf dieser Grundlage mögliche Faktoren, die die Migräne auslösen und erstellt dann einen individuell angepassten Therapieplan für den Patienten.

Foto: M-sense Banner; Newsenselab GmbH

M-sense ist das erste Einstiegsprodukt des Unternehmens Newsenselab

Die App ist dazu gedacht herkömmliche Behandlungsmethoden zu unterstützen. Über ein kontinuierliches Aufzeichnen von Körperdaten und deren Analyse in Bezug auf die Migräne wird Betroffenen die Möglichkeit geboten, Attacken frühzeitig zu erkennen und langfristig zu reduzieren. Zukünftig wird die Software immer mehr können. M-Sense ist nämlich eine App mit künstlicher Intelligenz, das heißt der Algorithmus lernt selbstständig dazu. Je mehr Daten und Informationen der Nutzer in das Programm einspeist, desto spezifischer sind die Übersichten und somit auch Therapiemöglichkeiten. Langfristig könnte die App mit stetiger Weiterentwicklung dazu beitragen, Migräne Patienten vollständig von ihrem Leid zu befreien.

E-Health

Die Newsenselab GmbH Gründer (S. Greiner, M. Dahlem, S. Scholler und M. Späth) streben danach, den Betroffenen eine Möglichkeit zu geben, Kopfschmerzen und Migräne gezielt zu reduzieren. Neben der Gesundheitsbranche ist das Unternehmen auch in der Wellness- und Fitnessbereich tätig. Das Start-up , gegründet 2016, verfolgt das Ziel chronische Krankheiten, die in episodisch wiederkehrenden Attacken oder Schüben kommen, in Zukunft für Betroffene kontrollierbarer zu machen. Gleichzeitig schaffen sie eine Datengrundlage, die hilfreich für eine individuelle Therapiemöglichkeit der Patienten ist. (ao/lj)

Foto: © jcomp / Freepik 

Das Thai-Restaurant Bangkok City bringt die Ice Cream Roll nach Berlin

In Kreuzberg, nahe des bekannten Bergmann-Kiez hat sich der junge Unternehmer Sommart Büber einen Traum erfüllt und sein neues Thai-Restaurant Bangkok City eröffnet. Dort bietet er traditionelle Speisen, wie das Nudelgericht Pad Thai oder Tom Ka Gai Suppe an. Alle Speisen werden frisch und von echten Thailänderinnen nach alten Familienrezepten zubereitet und modern interpretiert. Das Restaurant ist der perfekte Ort für ein ungezwungenen Business Lunch oder für ein gemütliches Dinner mit Freunden.

Tradition versus moderne Gastronomie

Thailändische Köstlichkeiten mit Tofu

Das Bangkok City ist dabei ein Spiegel der aufregenden thailändischen Kultur und versprüht wahres Urlaubsfeeling. Der Inhaber und gelernte Hotelfachmann, der schon in Berliner Fünf-Sterne Hotels tätig war, hat mit viel Kreativität und Fingerspitzengefühl dieses besondere Lokal geschaffen. Das Drachenlogo zum Beispiel symbolisiert einen typischen thailändischen Tempeldrachen, der das Gebäude vor Unglück bewahren soll. Abends wenn es dunkel wird über der Hauptstadt, lässt er sich sogar von der gegenüberliegenden Straßenseite bei Mustafas Gemüse-Kebab erkennen.

Thailändische Foodtrends erobern Berlin

Der Foodtrend aus Thailand: Ice Cream Rolls

Neben den Traditionen seines Heimatlandes faszinieren Sommart Büber auch neue Foodtrends die in Thailand wahre Hypes auslösen. Ganz vorne dabei, sagt er, sind zur Zeit Ice Cream Rolls, also Speiseeis nicht in Kugelform, sondern dünnen Eisschichten aufgerollt und dann im Becher serviert. Der Trend hat sich inzwischen wie ein wahres Lauffeuer durch die Sozialen Medien wie Facebook und Instagram auf der ganzen Welt verbreitet. Der junge Gastronom bringt Ice Cream Rolls erstmals nach Berlin und will damit auch hier seine Kunden begeistern. „Neue Innovationen sprechen mich sehr an und die Ice Cream Rolls passen perfekt zu unserem kulinarischen Angebot aus modern interpretierter thailändischer Küche im Bangkok City,“ erklärt Sommart Büber. (red)

Foto: © Bangkok City

Pink Panther, Kickstarter oder Mangolino – der Smoothiejaner bringt dich auf den richtigen Geschmack

„High Quality – Pure Energy!“

Gesundheit und Fitness wird in der Hauptstadt nicht erst seit gestern groß geschrieben. Diesen Grundsatz verfolgt auch das neue hippe Unternehmen Smoothiejaner. Die Manufaktur des Unternehmens befindet sich in Berlin Lichtenberg. Der  Slogan „High Quality – Pure Energy“ wird durch das Konzept perfekt umgesetzt: gesunde Drinks und vollwertige Mahlzeiten. Mit seinem Healthy Fast Food Trend fasste Martin PfeiferInhaber von Smoothiejaner, Anfang des Jahres in Berlin Fuß. Ursprünglich entwickelte er die Idee in Nordhausen,Thüringen, der Heimat von Martin.

Neben den bereits bekannten Smoothies, bietet Martin außerdem Energyballs (Sitting Bulls) an, bestehend aus Nüssen und Trockenfrüchten. Darüber hinaus verwöhnt er seine Kunden mit verschiedenen anderen Kreationen, zum Beispiel Backwaren mit roh-veganen Kuchenböden.

(Foto: Sitting Bulls – Energybällchen vom Smoothiejaner)

„Ein Smoothiejaner- Supersmoothie ist eine ganze Mahlzeit, die bereits alles enthält, was der Körper benötigt: Obst, Gemüse, Smoothiejanermus und Smoothiejanermehl. Das Besondere ist die Konsistenz, aber auch das Herstellungsverfahren. Vitamine, Spurenelemente und alle wichtigen Enzyme sind enthalten und bleiben bis zum Aufgießen bewahrt“, erklärt der begeisterte Unternehmer von Smoothiejaner.

Die Produkte von Martin Pfeifer können bequem über den Online- Shop bestellt werden. Die gewünschten Smoothie, Kuchen oder Energyballs können dort erworben werden. Ansonsten ist der Smoothiejaner auch für Festivals, Partys und Caterings buchbar. Der Smoothiejaner könnte sich zu dem Insider-Tipp Berlins für diesen Sommer entwickeln. (ao)

Foto: © M. Pfeifer

WahlSwiper: Die App zur Bundestagswahl 2017

Gemeinsam mit vielen freiwilligen Unterstützern aus den verschiedensten Bereichen entwickelte MOVACT den WahlSwiper.

Mit dem WahlSwiper kann man Fragen zur politischen Einstellung einfach zu „Nein“ nach links oder zu „Ja“ nach rechts wischen. Ähnlich wie bei der Dating-App Tinder. Der einzige Unterschied: die Partei mit der höchsten Übereinstimmung zu den gegebenen Antworten ist dann das „Top Match“. Sollte man sich einmal in einem Thema nicht auskennen, besteht die Möglichkeit ein kurzes Erklärvideo anzuschauen.

MOVACT möchte mit seiner neuen und innovativen App junge und ältere Erstwähler erreichen und ohnen die Entscheidungsfindung so einfach wie möglich machen. (mg)

Mit der kostenlosen App WahlSwiper für Android und iOS erhalten Sie einen Fragenkatalog im Tinderstyle, der Sie zu Ihrer „perfekten“ Partei führt. (mg)

 

Foto: © MOVACT

Silicon Allee vs. Silicon Valley: Das Start-up Gefecht

Berlin und San Francisco gelten als die gründerfreundlichsten Städte der Welt. Doch welche Metropole liegt wirklich vorne?

In Berlin ist es möglich innerhalb von 7 Tagen und mit rund 700 Euro ein Start-up ins Leben zu rufen. San Francisco punktet mit einer relativ geringen Umsatz- sowie Körperschaftssteuer.

„Berlin hat eines der integrativsten und diversifiziertesten Start-up Ökosysteme der Welt“, so Udo Schloemer, Gründer und CEO von Factory Berlin. „Du brauchst keinen deutschen Pass und keinen Ivy-League Abschluss, um hier erfolgreich zu sein.“ Das blühende Start-up Ökosystem des Silicon Valleys ist laut Evan Engstrom, Executive Director von Engine, eines der größten Wirtschaftsgüter Amerikas. „Seine Erfolge in der Vergangenheit haben dazu geführt, im ganzen Land eine starke Bewegung hin zum Unternehmertum zu entfachen.“

Alle Vor- und Nachteile beider Gründerstädte sind der folgenden Infografik von 99designs zu entnehmen. (mg)

 

(mg)

Foto: © Pexels

 

#Fame: Welcher Spitzenkandidat hat die beste Social Media-Perfomance?

Die Bundestagswahlen stehen so gut wie vor der Tür. Dass die Social Media-Performance eine immer größere Rolle spielt ist spätestens seit Donald Trumps Wahlsieg klar. Doch wie sieht die Situation in Deutschland aus? Sind die erfolgreichsten Politiker auch immer die größten Influencer? Der Monitoring Spezialist Vico hat die Social Media-Aktivitäten unserer Spitzenkandidaten im Zeitraum vom 1. Januar bis 1. August 2017 analysiert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Christian Lindner insgesamt sehr gut performt, Angela Merkel trotz guter Reichweite eher schlecht. Auch das Interagieren mit Followern ist für Herrn Lindner essentiell. Der liberale Kandidat zählt aktuell über 157.000 Facebook-Fans, an die er sich durchschnittlich etwa zweimal pro Tag wendet. Mit Erfolg, denn Lindner hat die zweitaktivsten Facebook-Fans aller Spitzenkandidaten. Die Engagement-Rate seiner Facebook-Follower beträgt 4,3 Prozent und wird nur um einen Prozentpunkt von der AFD-Kanditatin Alice Weidel übertroffen. Frau Merkel hingegen scheint das soziale Netzwerken einen eher geringeren Stellenwert zu haben – trotz 2,5 Millionen Fans. Gauland ist der einzige unter den genannten Spitzenkandidaten, welcher auf keinem Social-Media-Kanal aktiv ist.

Wenn es um die beste Twitter-Performance geht, so hat Cem Özdemir ganz klar die Nase vorn. Der Grünen-Chef zwitschert im Schnitt sieben Mal am Tag und erreicht dabei die mit Abstand höchste Engagement-Rate aller Bundestags-Spitzenkandidaten in diesem Jahr. Dicht gefolgt von Martin Schulz.

Auf Instagram ist unsere amtierende Kanzlerin die klare Spitzenreiterin mit den meisten Fans, Likes und Kommentaren. (mg)

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Transparenz ist der Schlüssel: So viel verdienen sich unsere Parlamentarier dazu

Vor wenigen Tagen hat die BERLINboxx über das Doppelleben Berliners Beamter berichtet. Fast jeder zehnte übt eine Nebentätigkeit aus. Für Mitglieder des Deutschen Bundestags scheint ähnliches zu gelten.

In der aktuellen Wahlperiode haben die Bundestagsmitglieder 26,5 Millionen Euro an Nebenkünften erhalten. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Berechnung der Transparenzorganisation Abgeordnetenwatch hervor.

Gut jeder Vierte Parlamentarier hat sich mindestens einmalig 1000 Euro zu den Diäten dazuverdient. CSU-Politiker Philipp Graf Lerchenfeld meldete sogar eine Summe von 2,2 Millionen und rankt somit auf Platz 1. Auf Platz 2 findet sich CDU-Abgeordneter Johannes Röring mit 2 Millionen wieder – CDU-Abgeordneter Albert Stegemann mit 1,6 Millionen auf Platz 3.

Jedoch ist zu beachten, dass es sich bei diesen Abgeordneten um Landwirte handelt, die zudem Pachten, Mitarbeitergehälter und ähnliches bezahlen müssen. Somit sind diese Summen keine Reinverdienste.

Nichtsdestotrotz, besteht durch das „tolerieren“ von Nebentätigkeiten von Abgeordneten auch immer die Gefahr, Lobbyismus zu fördern. Dies kann nur durch ein verbindliches und weitreichendes Lobbyregister vermieden werden. Transparenz ist der Schlüssel. (mg)

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