Turnschuhe und Shorts statt Roulettekugeln und Pokerblatt: Spielbank Berlin nimmt auch in diesem Jahr wieder am Berliner-Firmenlauf teil

Vom Brandenburger Tor an die Spree, zur Siegessäule und über die Straße des 17. Juni wieder zurück: Der IKK BB Berliner Firmenlauf mit einer Streckenlänge von 5,5 Kilometern ist eine feste Frühjahrstradition im Berliner Eventkalender und inspirierte auch in diesem Jahr wieder zehntausende lauffreudige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus kleineren und größeren Unternehmen sowie vielen anderen Organisationen.

Ein Appell, dem die Spielbank Berlin gerne folgte und zu diesem besonderen Event wieder ein eigenes Team ins Rennen schickte. Diese konnten sich im Wettbewerb mit 19.000 anderen Läuferinnen und Läufern von 1.118 Firmen messen und ihren Sportsgeist unter Beweis stellen.

Teamgeist und Ausdauer sind entscheidend!

Die Startplätze des Berliner Firmenlaufs sind begehrt und schon lange im Voraus ausverkauft. Für die Spielbank Berlin, als feste Institution in der Hauptstadt, ist die Teilnahme am Firmenlauf eine Selbstverständlichkeit. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder ein größeres Team für die Teilnahme an dem Berliner-Firmenlauf begeistern konnten“, so Spielbank Geschäftsführer David Schnabel. „Teamgeist und Ausdauer sind auch für uns entscheidend. Wie im Sport ist es für uns wichtig, den Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen zu fördern. Spaß an der Arbeit und Zufriedenheit im Job sind elementare Voraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen. Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten bewusst den Fokus auf das Thema Sport und Gesundheit gelegt. Wir bieten innerbetriebliche Gesundheitstage und Rückenschulungen an.“

Die Läufer und Läuferinnen starteten gegen 19.20 Uhr auf die 5,5 Kilometer lange Laufstrecke. Vom Start am Brandenburger Tor wurde zunächst das Holocaust-Mahnmal umrundet. Anschließend ging es entlang des Tiergartens in Sichtweit der Spielbank Potsdamer Platz und vom Reichpietschufer der Spree auf die Siegessäule zu. Auf der Schlussstrecke über die Straße des 17. Juni in Richtung des Brandenburger Tors wurden letzte Reserven ausgespielt, bevor die Läuferinnen und Läufer das Ziel am Brandenburger Tor erreichten. Das Team der Spielbank hat die 5,5 Kilometer lange Strecke in kleineren Gruppen absolviert, die sich – je nach Trainingsstand – gegenseitig zu persönlichen Bestleistungen motiviert haben. Team-Sieger waren an diesem Abend Jörg Heger und Stefan Gittel, die mit ihrer Laufzeit den restlichen Kolleginnen und Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes „davon gelaufen sind“.

Gewinne des Firmenlaufs kommen sozialen Projekten zugute

Entscheidend für die Spielbank Berlin ist jedoch nicht nur der sportliche Ehrgeiz und Erfolg, sondern vor allem der soziale Nutzen des Firmenlaufs. Schließlich kommen die Gewinne der Veranstaltung dem Sonnenhof, das Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der Björn Schulz Stiftung und dem Kinder-, Jugend- und Wettkampfsport im SC Tegeler Forst e. V. zugute.

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Schecks im Wert von insgesamt über 30.000 Euro an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V., den TSV Spandau e.V., das schwule Anti-Gewalt-Projekt MANEO und die Initiative „Berlin schockt“ des ASB überreicht. (red)

„myBSR“ : die neue Mitarbeiter-App für interne Kommunikation

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist ein Dienstleistungsunternehmen des Landes Berlin welches seit 1951 verantwortungsvoll für die Stadtsauberkeit sowie für nachhaltige Entsorgung und Verwertung sorgt. Von den rund 5.600 Beschäftigten sind ca. 3.700 Mitarbeiter der BSR täglich auf den Straßen Berlins unterwegs um die Stadt sauber zu halten.

Eine große Herausforderung für das Unternehmen besteht darin, auch diese Mitarbeiter stets mit wichtigen Informationen zu versorgen.

In Zusammenarbeit mit Beekeeper, hat die BSR nun die Beschäftigten App „myBSR“ herausgebracht. Die App ermöglicht dem Unternehmen, jedes einzelne Teammitglied in Echtzeit mit wichtigen Informationen zu versorgen und den gesamten Betrieb miteinander zu vernetzen. Mit dieser Innovation hat die BSR gezeigt, dass auch sie sich als Traditionsunternehmen in Zeiten der Digitalisierung weiterentwickelt und offen für Neues ist.

Das Schwarze Brett von heute: Die Beekeeper-App | Foto: Beekeeper AG

 

Wunsch nach offener Kommunikation und schnellen Informationen

Bei einer Befragung der BSR kam heraus, dass kaum einer der Mitarbeiter das Angebot des bereits bestehenden Extranets nutze. Viel mehr äußerten die Mitarbeiter vermehrt den Wunsch nach offener Kommunikation und schnellen Informationen über Entwicklungen im Unternehmen. Auch zu alltäglichen Dingen wie Speiseplänen oder Job-Angeboten hätten die BSR-Mitarbeiter gerne leichter Zugriff – und zwar von möglichst von allen Geräten aus.

Zeitgleich informieren – egal ob auf der Straße oder im Büro

Seit Herbst 2018 können sich alle Mitarbeiter mithilfe der neuen „myBSR“- App problemlos bereichsübergreifend austauschen und permanent über wichtige Ereignisse im Unternehmen informieren – egal ob im Büro oder unterwegs. Die App basiert auf der Kommunikationslösung der Schweizer Beekeeper AG.

Die Beschäftigten-App «myBSR» (Quelle: Berliner Stadtreinigung)

Positive Bilanz

Rund sechs Monate nach Einführung der App nutzen ca. 35 Prozent aller Beschäftigten die Kommunikationsplattform zur Information und zum Austausch mit den Kollegen. „Der Austausch untereinander funktioniert viel besser als früher über WhatsApp-Gruppen und wir steigern das Verständnis für die Jobs der Kollegen. Es gibt mehr Transparenz und dadurch bessere Einblicke in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens“, so Sebastian Gerth, Anwendungsorganisator bei der BSR.

Am 22. Mai findet der Bundeskongress der kommunalen Abfallwirtschaft und Stadtreinigung statt, wo die Beekeeper AG Teilnehmern zeigen wird, wie man für das eigene Unternehmen ein Führungskonzept zur Digitalisierung der internen Kommunikation erstellt. (tf)

Klimaschutzpartner des Jahres 2019 ausgezeichnet

Die Gewinner des Wettbewerbs „Klimaschutzpartner des Jahres“ wurden vergangenen Montagabend mit einem Preis ausgezeichnet. Hierbei wurden drei Projekte, die in besonders herausragender Weise Energieeffizienz und Klimaschutz umsetzten, gekürt. Insgesamt waren 28 Teilnehmer im Wettbewerb um den Klimaschutzpreis angetreten. Die Verleihung fand im Rahmen der Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus statt.

„Dienstleistungen CO2-neutral ausführen“

Die Schornsteinfeger Bezirksgruppe Friedrichshain-Kreuzberg hat mit ihrem Projekt „Dienstleistungen CO2-neutral ausführen“ den Preis in der Kategorie „Erfolgreich realisierte Projekte“ gewonnen. Ihr Ziel ist, die Dienstleistungen des Berliner Schornsteinfegerhandwerks flächendeckend klimaneutral auszuführen.

Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz sowie Laudator: dazu: „Die jungen Menschen, die jeden Freitag für den Klimaschutz demonstrieren, fordern von uns Lösungen. Zu diesen Lösungen müssen wir alle beitragen. Das Projekt der Schornsteinfeger aus Friedrichshain-Kreuzberg zeigt, dass gute Ideen, die klein beginnen, große Wirkung haben. Der Ansatz, Handwerksleistungen CO2-neutral zu erbringen, ist auf das gesamte Handwerk übertragbar. Dazu erweist sich, dass Klimaschutz und betriebswirtschaftlicher Erfolg zusammen gehen: die Betriebe sparen Energiekosten und können zugleich ihren CO2-Aussstoß deutlich verringern. Das Projekt zeigt eindrucksvoll die Innovationskraft des Handwerks.“

Quartier „Wir“

In der Kategorie „Erfolgversprechende innovative Planungen“ konnte die Deimel Oelschläger Architekten Partnerschaft aus Berlin Weißensee mit dem Projekt Quartier „Wir“ überzeugen. In Weißensee entsteht ein soziales und vor allem nachhaltiges Stadtquartier, das komplett aus Holz gebaut wird. Zusätzlich wird es dort eine Kita und ein Schwimmbad geben. Somit entsteht ein quartierübergreifendes Angebot, das attraktive Möglichkeiten für die Umgebung anbietet.

„Das Quartier „Wir“ in Weißensee überzeugt vor allem durch seinen ganzheitlichen Ansatz. Neben der CO2-freundlichen Verwendung von Holz, als direktem Beitrag zum Klimaschutz, tragen gerade auch der innovative Mix relativ kleiner Individualflächen zugunsten großzügiger Gemeinschaftsangebote, die soziale Mischung und die Mischung der Wohn- und Eigentumsformen, zu einem langfristig nachhaltigen Wohnstandort bei.“, so Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer, in ihrer Laudatio.

Hybrides Löschfahrzeug

Den Preis für „Herausragende Projekte öffentlicher Einrichtungen“ erhielt die Berliner Feuerwehr mit ihrem Projekt „Hybrides Löschfahrzeug für die Berliner Feuerwehr“. Sie plant die Beschaffung und Erprobung eines innovativen Löschfahrzeugs. Ziel ist, den Einsatz des Fahrzeugs zu über 80% rein elektrisch zu betreiben. Hierfür wird die Berliner Feuerwehr gemeinsam mit einem Fahrzeughersteller noch Entwicklungsarbeit leisten.

Die Laudatorin Tanja Wielgoß, Vorstandsvorsitzende bei der Vattenfall Wärme Berlin AG: „Die Berliner Feuerwehr ist Retterin in der Not und mit ihrer Innovationspartnerschaft für Deutschlands erstes Elektrolöschfahrzeug zeigt sie eindrucksvoll, wie wichtig ihr das Ziel der Klimaneutralität ist.“  (lb)

Die Zukunft des Sports ist auch digital: Spielmacher der Hauptstadt diskutieren in der Spielbank Berlin über das Phänomen e-sport

Ist der e-sport eine Alternative zum Sport oder gar dessen Zukunft? Suchtgefahr, Gewaltverherrlichung und die große Marktmacht einiger weniger kommerzieller Spielehersteller sind Gründe für den Deutschen Olympischen Sportbund, eher zurückhaltend bei der Anerkennung des e-sport zu sein. Die Runde der Spielmacher des Berliner Fußball-Verbands hat da weniger Berührungsängste und diskutierte unter dem Motto „e&Sports“, was die Chancen, aber auch Gefahren und Risiken des weltweiten Phänomens, das vor allem junge Menschen fasziniert, sind.

Diskussion mit Größen der Community

Als Diskutanten waren namhafte nationale und internationale Größen der Community geladen, die mit Moderatorin Andrea Loth über das Thema sprachen. Ralf Reichert, Gründer und Geschäftsführer des ESL – Electronic Sports League, wurde auch schon der „Ecclestone des e-sport“ genannt und ist weltweit einer der größten Veranstalter von e-sport-Events, die mittlerweile große Hallen füllen. Sein Bruder Tim Reichert ist in ähnlichen Gefilden unterwegs, er ist Chief Gaming Officer bei Schalke 04, dem Verein, der das Thema e-sport in Deutschland maßgeblich mitgestaltet. Die Runde wurde durch die Suchttherapeutin und –expertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein, die sich auch mit den Risiken des e-sport befasst, vervollständigt.

Sport or no sport – Die Diskussionsrunde: v.l.n.r. Ralf Reichert, Andrea Loth, Tim Reichert, Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein | Foto: Dirk Lässig

Längst geht der Trend weltweit in Richtung e-sport. Nicht nur Millionen junger Menschen spielen selbst, vor allem auch als Zuschauersport zieht der e-sport die Massen an. Große Konzerne wie Mercedes oder Vattenfall haben den Trend erkannt und unterstützen als Sponsoren Teams und Veranstaltungen. McDonalds hat darüber hinaus verkündet, sämtliche Sponsorings aus dem klassischen Sport ab 2020 auf den e-sport zu übertragen.

E-Sports: Die Zukunft des Sports?

Ralf Reichert, der als Macher des deutschen e-sport gilt, sieht im e-sport schon längst kein Phänomen mehr, sondern die Zukunft des Sports. Denn im Ausland ist e-sport schon längst ein Mega-Business und gilt als anerkannte Sportart. Und das ohne jede pädagogische Bedenken oder Debatten. Reichert gilt in der Branche als Mastermind. Er hat aus Videospielen ein erfolgreiches Mega-Event gemacht. „Mir war relativ früh klar, dass Gaming der nächste große Zuschauersport wird”, so Reichert. „Wir wollten den Kids, die früher als Nerds abgestempelt wurden, eine Bühne geben. Heute sind sie teilweise Stars.”  Erfolgreiche Top-Gamer sind nicht nur Stars der Branche, sondern gehen auch schon mal mit mehreren Millionen an Preisgeldern nach Hause.

Für Tim Reichert, der die FC Schalke 04 Esports GmbH leitet, ist die Entwicklung unvermeidlich: „Die junge Generation wächst mit der Technik um Instagram, Twitter und Facebook ganz natürlich auf. Computerspielen wird immer mehr das Fernsehgucken ersetzen! Unsere Spiele verfolgen in Deutschland bis zu 200.000 Zuschauer live. Inklusive Nachbetrachtung sind es etwa 500.000 Zuschauer aus ganz Europa. Außer den ganz großen Sportarten wie Fußball, Basketball oder American Football gibt es keinen vergleichbaren Sport, der so populär ist.“ Suchtexpertin Dr. Ulrike Albrecht-Sonnenschein warnt bei aller Euphorie auch vor den Gefahren des e-sport: „Wichtig ist, dass Kinder und auch Eltern ein Bewusstsein dafür entwickeln, wann Kinder spielen und wie viel Zeit sie an der Konsole oder dem Computer verbringen. Wie bei jeder Sucht gilt auch hier, dass ein gesundes soziales Umfeld die Risiken erheblich verringert.“

Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und Gastgeber David Schnabel | Foto: Dirk Lässig

Doch ist denn e-sport nun ein richtiger Sport? Der klassische Sportbegriff passt nicht hundertprozentig auf den des e-sports, weil es unterschiedliche Komponenten gibt. „E-sport ist eher eine Weiterentwicklung, eine natürliche Addition. Denn auch im e-sport geht es um Wettkampf und um den Leistungsgedanken. Motorische Fähigkeiten sind gefragt, eine gute Hand-Auge-Koordination ist essenziell“, so Tim Reichert.

„Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz“

Jörg Wirtgen, Vizepräsident des BFV, sieht in der Entwicklung auch für den klassischen Sport Chancen: „E-sport beschäftigt Millionen junger Menschen. Davor können wir die Augen nicht verschließen. Ich sehe einige Unterschiede zum klassischen Sport, aber eben auch viele Gemeinsamkeiten. Positiv ist aus meiner Sicht, dass junge Menschen beides kombinieren können: Von ‚Fifa 19‘ auf den Bolzplatz? Aus meiner Sicht die logische Konsequenz.“

Veranstalter Jörg Wirtgen | Foto: Dirk Lässig

Zu Gast waren außerdem Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci, Carlos „ocelote“ Rodriguez, weltweit erfolgreicher „League of Legends“-Spieler und Gründer von G2 esports, Thomas Klein, Journalist und Vorsitzender der Berliner Pressekonferenzdie Mitglieder des Boards der Spielmacher und zahlreiche namhafte Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Dazu gehörten Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel, ASB-Präsidiumsmitglied Dr. Karl Kauermann, LSB-Präsident Thomas Härtel und Senatssprecher a.D. Richard Meng.

Die Runde der Spielmacher zu Gast in der Spielbank Berlin | Foto: Dirk Lässig

Parallelen zwischen e-sport und Glücksspiel

Spielbank-Geschäftsführer David Schnabel sieht einige Parallelen zwischen e-sport und dem Glücksspiel: „Mit der fortschreitenden Popularität und Beliebtheit dieses neuen sportlichen Phänomens werden sich auch die Politik und die Öffentlichkeit mit diesem Thema beschäftigen müssen, um faire und sichere Spielregeln für alle Teilnehmer zu definieren. Hier können wir als Spielbankbetreiber sicherlich unterstützen, da wir als seriöse Anbieter im Glücksspielbereich bereits vor vielen Jahren zielführende und funktionierende Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen in unsere Prozesse und Abläufe integriert haben, ohne dadurch die Faszination für unsere Spielangebote einzuschränken. Wichtig ist ein Dialog auf Augenhöhe, der nicht stigmatisiert und Weiterentwicklung verhindert. Die Vorträge und die Diskussion heute haben gezeigt, dass ein solcher Austausch möglich ist.“

Das Board des Spielmacher

Das Board der Spielmacher wurde 2018 von Jörg Wirtgen gegründet und besteht aus 31 wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Playern Berlins und darüber hinaus. Sie treffen sich viermal jährlich an besonderen Orten in Berlin, um mit spannenden Referenten zu Themen ins Gespräch zu kommen, die den Fußball betreffen, aber sich auch auf andere Bereiche übertragen lassen. Es entsteht kein Expertenvortrag der Referenten, sondern die Möglichkeit, in einer kleinen, moderierten Runde in den Austausch zu treten und dabei die große Kraft des Gesellschaftsphänomens Sport zu reflektieren, zu verstehen und sie zu nutzen, sodass das Gremium im Berliner Fußball-Verband eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion erfüllt. (ak)

Erster Entwurf für die Mietobergrenze von Stadtentwicklungs-Senatorin Lompscher

Kurz nach Erscheinen des Mietspiegels präsentiert Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, ihren Entwurf zum Mietendeckel. Demnach solle es eine Mietobergrenze geben – sowohl für Neuvermietungen als auch für bestehende Mietverhältnisse. Mieterhöhungen sollen trotzdem weiterhin möglich sein.

Mietobergrenze – deckeln statt einfrieren

Der Mietspiegel 2019 zeigt, dass die Mieten durch staatliche Regulierungen in den letzten zwei Jahren weniger stark angestiegen sind als in den Jahren zuvor. Trotzdem können sich viele Einwohner die Mieten nicht leisten und müssen ihre Wohnungen verlassen. Vor allem Mieterinnen und Mieter von Altbauwohnungen sind, aufgrund des besonders hohen Anstiegs, stark betroffen.

Um einen weiteren Anstieg der Mieten zu verhindern, will der rot-rot-grüne Senat die steigenden Mieten nun deckeln. Dabei sollen die Mieten nicht, wie von der SPD gefordert, „eingefroren“ werden. „Die gegenwärtige Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt rechtfertigt ein generelles Aussetzen von Mieterhöhungen nicht“, begründet die Senatorin. Mieterhöhungen sollen demnach weiterhin möglich sein, nur eben mit einer Obergrenze.

Die Grünen wollen einen Mietenstopp für fünf Jahre

Wie genau der Mietendeckel gestaltet werden soll, ist noch unklar und wird derzeit von den Senatsverwaltungen und Mietrechtsexperten diskutiert. Eine Sorge ist die starke Belastung der Berliner Verwaltung, die mit einer Flut an Anträgen für Ausnahmegenehmigungen rechnen müsste. Des Weiteren ist unklar, ob es rechtlich überhaupt erlaubt ist, eine Höchstmiete für alle Wohnungen festzulegen. Die Höhe der Obergrenze müsse „noch abschließend ermittelt und bestimmt werden“, heißt es im Entwurf.

Iris Spranger, wohnungspolitische Sprecherin der Berliner SPD, kann dem Entwurf der Senatorin nicht zustimmen. „Ich bin dafür, dass wir die Mieten einfrieren“, sagte sie. Die Gefahr bestehe sonst, dass Vermieter, die aktuell weniger als die Höchstmiete verlangen, die Miete bis zur Obergrenze erhöhen.

Ganz anderer Meinung ist Katrin Schmidberger, Sprecherin für Wohnen der Berliner Grünen. „Wir wollen den Mietendeckel möglichst scharf stellen“, äußert sie sich. Sie plädiert für einen Mietenstopp über fünf Jahre in Kombination mit einer Deckelung der Miete bei Wiedervermietungen. Außerdem schlägt sie vor, die Miethöhen je nach Wohnungsgröße und Baualtersklasse in einer Tabelle festzulegen.

Ein regulärer Gesetzentwurf soll noch dieses Jahr kommen. (tf)

Grüne positionieren sich zur Enteignung

Die Berliner Grünen haben sich auf einem kleinen Parteitag am Mittwochabend zum Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ positioniert. Der Antrag, das Volksbegehren zu unterstützen, wurde von der Partei einstimmig angenommen. Allerdings zieht sie eine Enteignung erst als allerletztes Mittel in Betracht. Vorher sollen alle anderen Mittel ausgeschöpft werden.

Enteignung als letztes Mittel

„Der Berliner Mietenmarkt ist außer Kontrolle geraten.“, erklären die Landesvorsitzenden Nina Stahr und Werner Graf. Sie fordern ein verstärktes Vorgehen gegen die steigenden Mieten. Als Gegenstrategie setzten sie dabei auf eine Kombination aus Wohnungsbau, Wohnungsankauf und Regulierung. Die Vergesellschaftung wollen sie dabei nur als letztes Mittel anwenden, um Mieterinnen und Mieter zu schützen.

In dem Antrag „Mietenwahnsinn stoppen: Für eine Neuausrichtung des Berliner Wohnungsmarktes und eine starke gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft“ wird deutlich, dass die Partei sich wünsche, eine andere Lösung zu finden. „Wenn Wohnungsunternehmen sich jedoch weigern, ihrer sozialen Verantwortung nachzukommen, wird die öffentliche Hand, auch durch ein Volksbegehren gestützt, diesen Schritt gehen“, wird dort gefordert.

Anders als die Linken, die die Initiative vorbehaltlos unterstützen, weicht der Antrag der Grünen von der Forderung der Deutsche Wohnen & Co enteignen“ ab. Diese fordert alle privaten Unternehmen zu enteignen, die mehr als 3.000 Wohnungen besitzen. Stattdessen wollen sie auf differenziertere Kriterien, wie die Einhaltung des Mietspiegels, die Erfüllung von Instandhaltungspflichten und transparente Betriebskostenabrechnungen, setzen.

Position der SPD weiterhin unklar

Nachdem die Berliner Linke schon im vergangenen Jahr ihre Unterstützung für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ beschlossen hat, bleibt in der rot-rot-grünen Koalition noch die Position der SPD offen. Diese Entscheidung soll allerdings erst auf dem Landesparteitag im November fallen. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich ausdrücklich gegen eine Verstaatlichung privater Wohnungsunternehmen ausgesprochen. So auch die Oppositionsparteien.

Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“

Anfang April hatte die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ begonnen. Ziel der Initiative ist, private Unternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu vergesellschaften. Dafür müssen zunächst 20.000 Unterschriften gesammelt werden, diese Zahl  wurde laut Initiatoren schon erreicht.

Aus diesem Grund sehen die Berliner Grünen den Zeitpunkt erreicht, mit den Initiatoren in Verhandlung zu treten und eine Lösung zu finden. (lb)

Mietspiegel 2019: Die Mieten in Berlin steigen weiterhin – nur langsamer

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, stellte gestern im Rahmen einer Pressekonferenz den Berliner Mietspiegel 2019 vor. Das Ergebnis zeigt: die Mieten für Wohnungen in Berlin steigen nur noch halb so schnell wie vor zwei Jahren. Die Meinungen der Parteien und Verbände fallen diesbezüglich ganz unterschiedlich aus. Man ist sich aber einig, dass der langsamere Anstieg weder ein Grund zur Entwarnung, noch die Lösung für das  Problem der Wohnungsnot sei.

„Eine nachhaltige Entlastung funktioniert nur durch neu errichtete Wohnungen“

Laut dem Mietspiegel 2019 zahlen Berlins Mieter im Durchschnitt 6,72 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter und Monat für ihre Wohnung. Das sind 33 Cent mehr als vor zwei Jahren. Die Mieten sind somit seit 2017 um fünf Prozent gestiegen, was verglichen mit den vergangenen Jahren ein deutlich schwächerer Anstieg ist. Von 2015 bis 2017 beispielweise, stiegen die Mieten noch um 55 Cent.

Besonders auffällig sind die hohen Oberwerte von kleinen Altbauwohnungen in einfachen Wohnlagen.  Dort werden in den Oberwerten bis zu 12,97 Euro pro Quadratmeter gezahlt.

Der langsamere Anstieg sei „kein Grund zur Entwarnung, aber ein deutliches Zeichen dafür, dass die mietenstabilisierenden Maßnahmen des Landes Berlin Wirkung zeigen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher bei der Vorstellung des neuen Mietspiegels.

Dr. Beatrice Kramm, Präsidentin der IHK, ist ähnlicher Meinung. „Die Bestandsmieten in Berlin steigen weiter, nur weniger rasant. Wer allein schon diese Nachricht als Entspannung für den Berliner Wohnungsmarkt deutet, lenkt davon ab, dass noch enorme Aufgaben unbewältigt sind.“ Eine nachhaltige Entlastung würde nur durch neu errichtete Wohnungen funktionieren und das Ziel liegt dabei bei 20.000 pro Jahr.

„Um dieses Ziel zu erreichen, müssen ausreichend Flächen für den Wohnungsbau bereitgestellt werden.“ Dass in diesem Zusammenhang von einigen Senatsmitgliedern endlich wieder über die Randbebauung des Tempelhofer Feldes nachgedacht werde, sei zumindest ein Schritt in die richtige Richtung, so Kramm.

FDP: „Du sollst nicht stehlen“

Die Reaktionen auf den Mietspiegel 2019 fielen sehr unterschiedlich aus. Für die FDP steht nach wie vor die Forderung im Vordergrund, den Wohnungsneubau deutlich auszuweiten. Enteignungen oder ein Landesmietendeckel würden dieses Vorhaben in keiner Weise vorantreiben. So enthüllten Generalsekretär Sebastian Czaja und Landesvorstand Christoph Mayer am Montag vor der Präsentation der Senatorin ihr neues Kampagnenplakat zum Thema Enteignungen: „Du sollst nicht stehlen“ steht darauf als Anspielung auf die Enteignungsdebatte. Darunter der Hashtag #BauenStattKlauen. „Jetzt wollen sie klauen anstatt zu bauen – das ist verlogen. Wir brauchen endlich Entscheidungen, die das Wohnungsproblem durchgreifend lösen“, äußert sich FDP-Landesvorstand Mayer. (tf)

Sebastian Czaja, Generalsekretär der FDP (l.) und Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP (r.) am Montag 13. Mai um 9.30 Uhr vor der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin-Wilmersdorf.

Sebastian Czaja, Generalsekretär der FDP (l.) und Christoph Meyer, Landesvorsitzender der FDP (r.) am Montag 13. Mai um 9.30 Uhr vor der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin-Wilmersdorf. | Foto: Helmut Metzner

Spielbank Berlin unterstützt mit 7.000 Euro die Initiative „Berlin Schockt“ des Arbeiter-Samariter-Bundes

Spielbank-Direktor Hans Hansen hat im Rahmen der Feier zu 70 Jahren Berliner Luftbrücke einen Scheck über 7.000 Euro an das Maskottchen „Schocki“ für die Initiative Berlin Schockt des Arbeiter-Samariter-Bundes überreicht. Dr. Karl Kauermann hat sich in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin für die Unterstützung der Initiative der deutschlandweit tätigen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation entschieden. Der Unternehmer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank ist auch Präsidiumsmitglied des ASB. Berlin Schockt ist eine Initiative des ASB Berlin zur besseren Soforthilfe bei einem plötzlichen Herzstillstand – eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Neben Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED), die auch für Laien leicht zu bedienen sind, will Berlin Schockt zukünftig auch Ersthelfer in der kostenlosen Berlin-Schockt-App registrieren. Denn je mehr Defis und Ersthelfer registriert sind, desto mehr Menschen können mit Hilfe von Berlin Schockt gerettet werden.

Schnelle Hilfe ist entscheidend

Dank der Unterstützung der Spielbank Berlin kann sich die spendenfinanzierte Initiative jetzt auf die Suche nach Ersthelferinnen und Ersthelfern machen. „Schnelle Hilfe kann im Herznotfall Leben retten. Bis zum Eintreffen professioneller Rettungskräfte haben Passanten und Laien als Ersthelfer eine entscheidende Rolle. Wir freuen uns deshalb sehr über die Spende der Spielbank Berlin, die uns dabei hilft, Ersthelfer für Berlin Schockt zu gewinnen, z.B. mit unserem Maskottchen „Schocki“, das wir mit Hilfe der Spielbank produzieren konnten“, erklärt ASB-Landesgeschäftsführer Berlin Jörg Hinderberger.

Initiative wird Leben retten

Unter dem Stichwort „Engagement & Einsatz“ war der ASB Berlin Partner beim Fest der Luftbrücke und war mit zahlreichen Projekten, wie dem Wünschewagen oder Berlin Schockt vor Ort. Außerdem präsentierte sich der Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge mit mehreren Fahrzeugen und der AG Maske, dem Team für realistische Notfalldarstellung.

„Meine Wahl ist auf die Berlin Schockt gefallen, weil diese wichtige Initiative ganz konkret Leben retten wird“, so Dr. Karl Kauermann. „Ein plötzlicher Herznotfall kann jeden treffen, je mehr Defibrillatoren und Ersthelfer dann im Ernstfall vor Ort sind, desto höher die Überlebenschance.“

Spielbank Berlin unterstützt soziale Projekte und den Hauptstadtsport

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. Erst kürzlich wurden durch die Beiratsmitglieder der Spielbank Berlin Gregor Gysi, Klaus Böger, Klaus Wowereit und Özcan Mutlu Schecks an den TSV Wittenau, den Köpenicker Mellowpark, den SCL Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., die TSG 1898 e.V. und Maneo im Wert von über 25.000 Euro überreicht.

„Die Unterstützung von Initiativen wie Berlin Schockt war neben der Förderung des Sports immer ein wichtiges Anliegen der Spielbank Berlin“, so Hans Hansen, Direktor der Spielbank Berlin. „Die Feierlichkeiten hier zu 70 Jahren Berliner Luftbrücke sind der perfekte Hintergrund für die Scheckübergabe, denn auch bei der Luftbrücke ging es darum, Menschen schnell und effizient zu helfen. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Dr. Karl Kauermann auf die Initiative Berlin Schockt gefallen ist.“ (red)

Verschärfung des Zweckentfremdungsverbots gilt seit einem Jahr

Seit Mai 2014 gilt das Zweckentfremdungsverbot von Wohnraum und wird seitdem in allen Berliner Bezirken angewandt. Das Gesetz dient dem Schutz vor Zweckentfremdung durch Leerstand, Abriss und der Umwandlung in Gewerberaum oder Ferienwohnungen. 2018 wurde das Gesetz noch einmal überarbeitet und deutlich verschärft.

9.300 zweckentfremdete Wohnungen wieder bewohnt

„Das Zweckentfremdungsverbot erweist sich als ein wichtiges Instrument für den Wohnraumschutz in Zeiten eines äußerst angespannten Wohnungsmarktes“, so Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Berlin. „Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes 2014 wurden in Berlin ca. 9.300 zweckentfremdete Wohnungen wieder Wohnzwecken zugeführt.“

Mit der Verschärfung des Gesetzes wurde der Abriss von preisgünstigem Wohnraum zur Schaffung teurer Neubauwohnungen stark einschränkt. Nach der neuen Regelung muss bei Abriss von Wohnraum zwingend für Ersatzwohnraum gesorgt werden und der nicht selbst genutzte Ersatz darf zu höchstens 7,92 €/m² vermietet werden.

Auch die Wohnung leer stehen zu lassen, ist nach der Verschärfung nur noch für bis zu drei, statt zuvor sechs Monaten erlaubt. Falls sich der Verfügungsberechtigte weigert, einen zweckentfremdeten Wohnraum wieder für Wohnzwecke zu nutzen, werden seit 2018 außerdem Treuhänder eingesetzt. Die Bußgelder bei jeglichen Verstößen des Gesetzes wurden ebenfalls erhöht.

Eine Nebenwohnung darf seit der Überarbeitung nur noch 90 Tage im Jahr als Ferienwohnung vermietet werden. Zuvor gab es darüber keine gesetzlichen Vorgaben.

Registriernummer für mehr Transparenz

Senatorin Lompscher sieht in der mangelnden Transparenz bei den Vermittlungen über Internetplattformen ein großes Problem: „Mit anderen betroffenen europäischen Metropolen stehen wir dazu bereits im Meinungsaustausch. Für eine bessere Durchsetzbarkeit werden wir die Auskunftsanordnung der Bezirke gegenüber Airbnb unterstützen.“

Als erstes Bundesland gibt es in Berlin seit der neuen Regelung eine Registriernummer, die zu einer größeren Transparenz bei Vermietungen von Wohnraum führen soll. Die Nummer muss immer angegeben werden, wenn eine Wohnung, beispielweise bei Airbnb als Ferienwohnung angeboten wird. Trotz der gesetzlichen Verpflichtung weisen viele Anzeigen aktuell noch keine Registriernummer auf. (tf)

 

Neubauprognose bis 2021: das geschätzte Fertigstellungsvolumen wurde deutlich erhöht

In Berlin gibt es rund 300.000 landeseigene Wohnungen, die von sechs Gesellschaften verwaltet und vermietet werden: degewo, GESOBAU, Gewobag, HOWOGE, STADT UND LAND und WBM. Gemeinsam bewirtschaften sie momentan fast jede fünfte Mietwohnung in Berlin und zeigen stets soziales Engagement. Die Tendenz der geplanten Projekte steigt, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen am 7. Mai 2019 mitteilte.

Senatorin Katrin Lompscher zeigt sich erfreut

Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben eine Prognose zu den Neubauten bis 2021 abgegeben und die Zahl deutlich nach oben korrigiert. Das geschätzte Fertigstellungsvolumen liegt nun bei 26.149 Wohnungen und wurde somit um mehr als 2.000 Wohnungseinheiten erhöht. Im gesamten Zeitraum von 2017 bis 2021 wurde eine Anzahl von Baubeginnen von 31.566 Wohneinheiten prognostiziert.

Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen ist mit dem vorgestellten Ergebnis mehr als zufrieden. „Die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sind unsere wichtigsten Partner bei der Realisierung und dem Erhalt von leistbarem Wohnraum in unserer Stadt. Ich begrüße das heute vorgestellte Ergebnis deshalb außerordentlich.“ Die Erhöhung sei auf die Beschleunigung von Vorhaben, die Aufnahme neuer Projekte sowie die Einbeziehung Modularer Unterkünfte zurückzuführen. „Mittlerweile haben die sechs Landeseigenen 49.616 Wohnungen in der Planung. Durch vorausschauende Planung sorgen wir so gemeinsam dafür, dass die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften auch 2021 langfristig leistbaren Wohnraum in Größenordnung errichten können und werden.“

100 Jahre Gewobag

Eine der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften ist die Gewobag. Sie gehört zu den größten Immobilienunternehmen Berlins und bundesweit und plant auch für die nächsten Jahre große Investitionen und Projekte. Rund 12.000 neue Wohnungen will die Wohnungsbaugesellschaft in den nächsten zehn Jahren bauen.

Nächste Woche wird die Gewobag 100 Jahre alt und startet zu diesem Anlass zahlreiche soziale und kulturelle Projekte. Auch Katrin Lompscher ist zur Vorstellung der Projekte erschienen um einen Ausblick auf die Planung der kommenden Jahre zu bekommen. (tf)