Neujahrsempfang in Berlins Wirtschaftsclub Nr. 1

Der wohl hochkarätigste Neujahrsempfang führte Berlins Wirtschaftselite in die Clubräume des BERLIN CAPITAL CLUB am Gendarmenmarkt. Club-Präsident und Ex-Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner, Alexander D. Klostermann, International Associate Club (IAC)-Chef und Manfred Gugerel, Regional General Manager & Representative Europe & USA, CCA Group, IAC begrüßten mehr als 300 Wirtschaftsvertreter in den exklusiven Räumen des Clubs.

BERLIN CAPITAL CLUB begrüßt Spitzen der Berliner Wirtschaft

Neujahrsempfang des BERLIN CAPITAL CLUB

Verkündung des Horoskops für das Jahr 2020. Von links: Club-Präsident und Ex-Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner; Ex-Bahnchef und Club-Ehrenpräsident Heinz Dürr und Alexander D. Klostermann, International Associate Club (IAC)-Chef. | Foto: Henry H. Herrmann

Wolfgang Branoner warf einen launigen Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2020 und betonte das Leistungsvermögen insbesondere des Mittelstands, der das Rückgrat der deutschen Wirtschaft darstellt. Doch wer hart arbeite, der dürfe auch feiern und das beherzigten die Gäste mit Champagner und am exquisiten Buffet.

Ebenso wichtig wie das Kulinarische waren die guten Gespräche. visitBerlin-Chef Burkhard Kieker konnte von einem weiteren Rekordjahr im Berlin-Tourismus berichten, BERLINboxx-Verleger Frank Schmeichel freute sich über eine gelungene Sonderausgabe zum WEF in Davos und AG-City Chef Klaus-Jürgen Meier zeigte sich glücklich über den gelungenen Generationswechsel in seiner Allianz-Generalagentur Roskos-Meier.

2020 – das Jahr der Ratte verspricht Erfolg auf ganzer Linie

Alle warteten dann auch gespannt auf die traditionellen Worte zum chinesischen Horoskop von Ex-Bahnchef und Club-Ehrenpräsident Heinz Dürr. Das Nagetier steht im Chinesischen Horoskop für Bodenständigkeit, Intelligenz und Hartnäckigkeit. (Karriere-)Ziele werden jetzt in Angriff genommen und fleißig umgesetzt. Unterstützend dabei: das regierende Element Metall, das zusätzlich Durchhaltevermögen und finanziellen Erfolg verspricht. Und in der Liebe? Wird sich alles in Wohlgefallen auflösen. Selbst Beziehungen, die eigentlich kurz vor dem Aus standen, werden laut dem Chinesischen Horoskop 2020 wieder neu aufflammen. Singles verleiht die Ratte den sechsten Sinn auf der Suche nach Mr. Right. Happy End also auf ganzer Linie!

Neujahresempfang des BERLIN CAPITAL CLUB 2020

Alexander D. Klostermann, International Associate Club (IAC)-Chef; Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank; Manfred Gugerel, Regional General Manager & Representative Europe & USA, CCA Group, IAC und Frank Schmeichel, Verleger der BERLINboxx. |Foto: Henry H. Herrmann

Weitere Gäste waren der Energie-Unternehmer Stephan Wachtel, Ex-Flughafen-Chef Dieter Johannsen-Roth und Vorgänger-Club Präsident Jörg Woltmann. Letzterer ist der Retter der Königlichen Porzellan Manufaktur und hauptberuflich Chef der AKB Allgemeine Beamten Bank, die zwar noch nicht das ehrwürdige Alter der KPM erreicht, die von Preußen-König Friedrich dem Großen bereits im Jahr 1763 gegründet wurde, aber trotzdem bereits 40 Jahre alt wird.

Engagement für soziale Projekte

Tradition verpflichtet, ebenso wie die Hilfsbereitschaft der Berliner, über die Berliner Morgenpost-Journalistin Petra Götze in ihrem wöchentlichen Newsletter „Engagement für Berlin“ regelmäßig berichtet. Und viele Spender wie Klaus-Jürgen Meier, der sich bei „Laughing Hearts“ engagiert oder Gerhard Wilhelm von der Spielbank Berlin, der sich für den Berliner Sport und viele soziale Projekt stark macht, ebenso wie BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, die sich für Parley for the Oceans einsetzt, mit dem Ziel die Ozeane von Plastikmüll zu befreien, waren beim

Nach dem Neujahrsempfang des Berlin Capital Club

Gerhard Wilhelm gratuliert Ex-Bundespräsident Joachim Gauck zum 80. Geburtstag | Foto: BERLINboxx

Neujahrsempfang und stießen auf ein gutes und gerechtes Jahr 2020 an.

Höhepunkt des Abends war aber Ex-Bundespräsident Joachim Gauck, der nebenan in der Akademie der Wissenschaften anlässlich seines 80. Geburtstags von Ex-Bundestagspräsident und Chef der Konrad-Adenauer-Stiftung Norbert Lammert gewürdigt wurde und danach von Gerhard Wilhelm herzlich beglückwünscht wurde. Und so zeigte sich wieder einmal: Der Gendarmenmarkt ist zweifelsfrei die erste Adresse in Berlin. (red)

Neujahrsempfang der Berliner Stadtmission – Stippvisite im Kältebus

Viel Lob gab es für den diesjährigen Neujahrsempfang der Berliner Stadtmission am vergangenen Dienstag. Der gemeinnützige Verein hatte 200 Personen, darunter Bundestagsabgeordnete und Abgeordnete des Berliner Abgeordnetenhauses, der Bezirksverordnetenversammlungen,  Staatssekretäre und Mitarbeitende der Verwaltungen, Vertreter von Kirchen, Verbänden, Vorstände von großen Unternehmen sowie Geschäftspartner, befreundete Institutionen, Freunde und Förderer eingeladen – unter ihnen auch Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin.

25 Jahre gemeinnützige Projekte

Neujahrsempfang der Berliner Stadtmission

Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin; Dieter Puhl, ehemaliger Leiter der Bahnhofsmission der Berliner Stadtmission und Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. | Foto: Janine Marie Fritsch

Martin Zwick, Vorstand Berliner Stadtmission, eröffnete die Feier im Festsaal in der Lehrter Straße und erinnerte an die vergangenen 142 Jahre, in denen der Verein immer in der ganzen Stadt aktiv war – auch wenn sich die politischen Verhältnisse änderten: „Heute wollen wir auf unsere 25-jährigen Jubiläen schauen und auch zeigen, dass wir schon 1995 innovativ waren und uns auf die Entwicklungen in dieser Stadt eingelassen haben.“ So startete bereits 1995 die Winterspielplatzarbeit und das Projekt „Kältebus“. Außerdem wurde vor 25 Jahren nach einer Generalsanierung mit neuem Konzept das 100 Jahre alte Hotel Albrechtshof, wiedereröffnet.

Zu den Jubiläen gratulierte auch der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Richard Lutz. Er war als Gastredner, Förderer und Freund der Berliner Stadtmission gekommen. „Was ich aus eigener Erfahrung weiß: Zu 25 Jahren gehört ganz viel Überzeugung und Leidenschaft, aber natürlich auch Durchhaltevermögen. Und diese besonderen Momente, in denen man immer wieder weiß, warum man das alles macht. Solche Momente habe ich gerade in der Zusammenarbeit mit der Berliner Stadtmission ganz oft erleben dürfen“, erklärte er. Die Berliner Stadtmission läge ihm ganz besonders am Herzen. „Der Kältebus ist ein Projekt, das ich auch selbst schon begleitet habe. Vor Kälte muss sich jeder schützen. Bei frostigen Temperaturen, eisigem Wind oder aber auch, wenn einfach schlichtweg menschliche Wärme fehlt. Wenn all das zusammenkommt, bedarf es echter Hilfe“, so Dr. Richard Lutz weiter.

Berliner Stadtmission – ein Verein mit Herz

Rund 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik kamen zum diesjährigen Neujahrsempfang der Berliner Stadtmission. | Foto: Janine Marie Fritsch

Er lobte das Engagement der Mitarbeitenden und erzählte davon, wie er einmal eine Nacht mit dem Kältebusteam erlebt hat. „Ich habe Menschen getroffen, die keine Kraft mehr hatten, ihr eigenes Leben buchstäblich in Sicherheit zu bringen, die verzweifelt oder krank waren. Und ich habe die Mitarbeiter der Stadtmission kennengelernt, die mit sehr viel Empathie, Mut und Kraft diese Menschen angesprochen und ins Warme begleitet haben. Sie begegnen den Obdachlosen mit unglaublich viel Respekt und Würde, das hat mich beeindruckt. Ich konnte zusehen, wie aus Achtung Erleichterung und Hoffnung entstand.“

Im Anschluss spielte die „Madar Band“. Deren Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Teilen der Erde, haben sich in Deutschland kennengelernt und proben in den Räumen des „Refugio“, ein Flüchtlingsprojekt der Berliner Stadtmission in Neukölln. Nach Kurz-Interviews mit drei Mitarbeitenden des Kältebusses, des Winterspielplatzes und des Hotels Albrechtshof, sprach der Theologische Leiter der Berliner Stadtmission, Gerold Vorländer, ein geistliches Wort.

Interessierte hatten anschließend die Qual der Wahl: Sie konnten im Hof einen Blick in einen der Kältebusse werfen, sich bei geführten Rundgängen die Notunterkunft an der Lehrter Straße oder Wohnprojekte der Straffälligen- und Obdachlosenhilfe anschauen. Bei anregenden Gesprächen und asiatischem Buffet blieben die Gäste bis spät in den Abend und traten dann vergnügt den Heimweg an. (red)

 

B-Part Sports Am Gleisdreieck eröffnet – innovativer Outdoor Trainingspark für Jedermann

Mit der Eröffnung des B-Part Sports am Donnerstag ist die Urbane Mitte Am Gleisdreieck um einen lebendigen Begegnungsort erweitert worden. Fachbereichsleiterin für Sport des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, Michaela Schulte, Turnlegende und Sportbotschafter des B-Part Philipp Boy und Marc F. Kimmich, CEO COPRO & Founder B-Part Am Gleisdreieck waren vor Ort, um den öffentlich zugänglichen Outdoor-Trainingspark einzuweihen. Laut Kimmich ein großer Gewinn für die Urbane Mitte Am Gleisdreeick: „Sport verbindet, kennt keine sozialen Unterschiede, hält gesund und schafft Gemeinschaft.“ Für Sportinteressierte und die, die es noch werden wollen, stehen nun zahlreiche Möglichkeiten für Bodyfitness, Spaß und Bewegung zur Verfügung.

Eröffnung des B-Part Sports

Eröffnung des B-Part Sportparcours: (v.l.n.r.) Hagen Keffel, Sportkoordinator Friedrichshain-Kreuzberg, Marc F. Kimmich, COPRO CEO, Fachbereichsleiterin Sport Michaela Schulte, Philipp Boy. | Foto: B-Part Am Gleisdreieck, Harry Schnitger

Ganzheitliches Konzept für Körper und Geist

„Bewegung für alle“ ist das Motto der Initiatoren – und das mit einem variantenreichen, 300 Quadratmeter großem Fitnesspark direkt im Park – natürlich nachhaltig und interkulturell. Vom Fitness-Parcours für Anfänger und Profis, über Workout-Flächen, Turngeräte und Stepboxen: Philipp Boy hat ein inspirierendes Programm für Body und Mind konzipiert und damit ein ganzheitliches Konzept für Berlinerinnen und Berliner, Nachbarn und Interessierte unter freiem Himmel geschaffen.

„Meine Mission, unsere Mission ist es, Sportbegeisterung nach außen zu tragen und zusammen mit der COPRO Begegnungsorte zu schaffen. Wir wollten einen Park für jedermann gestalten und gerade unter unserem Motto ‚Bewegung für alle‘ einen multifunktionalen Spielraum kreieren, wo wir dann wirklich generationsübergreifend vor allem gesundheitsfördernde Sport- und Fitnessangebote bieten können“, so der Sportbotschafter Philipp Boy, der den Sportpark mitentwickelte. Zustimmung kommt auch von Michaela Schulte, Fachbereichsleiterin für Sport: „Solche Sportangebote am Gleisdreieck kann der Bezirk nur begrüßen, der Bedarf an modernen Sportstätten für alle ist riesengroß.“

Sportkurse mit Philipp Boy

Sportliche Höchstleistungen im neuen Sportpark am Gleisdreieck. | Foto: BERLINboxx

Mit B-Part Sports soll ein umfangreicheres Sportangebot im Park am Gleisdreieck entstehen. Ex-Olympionike Philipp Boy kündigte an, selbst Kurse anzubieten: „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem B-Part Am Gleisdreieck hier im Herzen von Berlin einen aktiven Lebensstil zu ermöglichen und den Park für die Menschen dieser Stadt mitgestalten zu können. Ich möchte Menschen durch Sport zusammenbringen und ein aktives Miteinander fördern. Daher war es mir besonders wichtig, unterschiedliche Kurse für alle Alters- und Fitnessgruppen anzubieten.“ So können Interessierte bereits am Samstag erstmals gemeinsam mit Philipp Boy trainieren.

B-Part Am Gleisdreieck als Einladung

B-Part Sports ist eingebettet in das Gesamtkonzept von B-Part Am Gleisdreieck. Auf ca. 1.000 Quadratmetern bietet das Pionierprojekt ein öffentliches Café, zahlreiche Coworking-Arbeitsplätze sowie Multifunktionsräume für Kunstausstellungen und Events. Neben dieser „Hardware“ beherbergt das B-Part mit dem Urban Ideation Lab auch eine einzigartige „Software“: Das Lab bietet sechs kostenfreie, kuratierte Arbeitsplätze zur Erforschung zukunftsorientierter Ideen und Lösungen für ein lebenswertes Stadtquartier.

Eröffnung des B-Part Sports

„Die Urbane Mitte Am Gleisdreieck ist ein generationsübergreifender und lebendiger Begegnungsort. Das ist unser Kompass – daran lassen wir uns messen“, so Marc F. Kimmich, COPRO CEO. | Foto: BERLINboxx

B-Part Sports ist eine weitere Handreichung an alle, sich einzubringen und mitzugestalten: Sport für das verbindende Miteinander. Ähnlich wie das B-Part Am Gleisdreieck ist auch B-Part Sports aus einem modularen Bausystem entstanden und kann flexibel umgestaltet und relokalisiert werden, erklärt Boy.

Stadtquartier mit sozialer Verantwortung

Seit März 2019 bietet das B-Part Am Gleisdreieck mitten im Park Raum für alle, die Lösungen über das Arbeiten der Zukunft, neue Mobilität und urbane Gemeinschaften unter einem Dach diskutieren und entwickeln möchten. Als Labor für das Stadtquartier von Morgen ist das B-Part schon jetzt, was die Urbane Mitte Am Gleisdreieck einmal werden soll: ein generationsübergreifender und lebendiger Begegnungsort.

„Das B-Part soll den Menschen unsere Vision für ein ressourcenschonendes und zukunftsweisendes, offenes und vielseitiges Stadtquartier präsentieren“, so Marc F. Kimmich. „Die Urbane Mitte Am Gleisdreieck wird harmonisch alle Aspekte des künftigen Lebens und Arbeitens miteinander vereinen: Kunst- und Kulturprojekte, geförderte Flächen für lokale Manufakturen, generationsübergreifende soziale Einrichtungen sowie Angebote zur neuen Mobilität und Arbeiten der Zukunft schaffen einen innovativen und interkulturellen Begegnungsort.“

Weitere Informationen:

Bereits am kommenden Samstag, 25. Januar 2020, bietet Philipp Boy zwei kostenfreie Trainingseinheiten für Interessierte an. Von 13 bis 14 Uhr für Anfänger und von 15 bis 16 Uhr für Fortgeschrittene. Ab dem 01. Februar 2020 ist B-Part Sports für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Geführte Kurse, zum Beispiel mit Philipp Boy, sind über www.bpart.berlin buchbar.

B-Part Am Gleisdreieck / B-Part Sports
Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin
E-Mail: info@bpart.berlin
Website: www.bpart.berlin

 

Girls‘ Day 2020 – das Berufsorientierungsprojekt für Mädchen findet wieder statt

Am 26. März ist es soweit – zum 20. Mal findet der Mädchenzukunftstag statt, um dem weiblichen Nachwuchs interessante Einblicke in ihre Studien- und Berufsmöglichkeiten zu geben – ganz frei von Geschlechterklischees. Wieder sind Sie mit Ihrem Unternehmen und Verband dazu aufgerufen, an dem bundesweiten Girls’ Day teilzunehmen und Schülerinnen ab der fünften Klasse neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu eröffnen – vom Bauingenieurswesen bis hin zur Industriemechanik.

Mädchen und Technik? Auf jeden Fall!

Aber auch obwohl Mädchen sich zunehmend für MINT-Fächer interessieren, sind Frauen im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen immer noch unterrepräsentiert. Mit dem Mädchenzukunftstag sollen Mädchen ungeahnte Talente für sich entdecken und möglicherweise sogar schon wichtige Kontakte knüpfen.

Projekt mit Erfolg

Bereits im Jahr 2001 startete der Girls‘ Day deutschlandweit und hat inzwischen schon fast zwei Millionen teilnehmende Mädchen erreicht. Allein am Mädchenzukunftstag im vergangenen Jahr waren rund 130.000 Schülerinnen dabei. Für Bundesbildungsministerin Anja Karliczek ein großer Erfolg: „Mädchen begeistern sich für Zukunftsberufe, ganz gleich ob im Handwerk, in der IT oder im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Der Mädchen-Zukunftstag ist ein Turbo für MINT-Berufe.“

Wie der Rückblick auf die vergangenen Jahre zeigt, hat der Tag auch positive Auswirkungen auf die teilnehmenden Unternehmen. So konnten sie nicht nur ihr Image verbessern, sondern auch Kontakte mit potenziellen zukünftigen Arbeitnehmerinnen herstellen. Außerdem belegte die Studie „Girls’Day und Boys’Day – klischeefreie Berufsorientierung, die wirkt!“, dass über 25 Prozent der Unternehmen ehemalige Teilnehmerinnen des Girls‘ Days als Praktikantin oder Auszubildende einstellten. (sz)


Aufruf an Organisationen, Betriebe und Hochschulen

Am 26. März 2020 findet wieder deutschlandweit der Girls‘ Day für Mädchen ab der 5. Klassenstufe statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren übernimmt der Bezirksbürgermeister von Reinickendorf Frank Balzer die Schirmherrschaft.

Tragen Sie Ihr Angebot kostenlos in die Aktionslandkarte unter www.girls-day.de

Interessierte Mädchen, Eltern und Lehrkräfte nutzen diese Plattform zur Aktionssuche und Kontaktaufnahme.

Die Besuche der Mädchen werden ca. drei bis vier Stunden Zeit in Anspruch nehmen.

 

Künstlergespräch mit Norbert Bisky: „Ohne den Mauerfall wäre ich nicht Künstler geworden“

Anlässlich der Ausstellung „POMPA“ in der St. Matthäus-Kirche trifft sich der Maler Norbert Bisky mit der Journalistin Ingeborg Ruthe, die seinem Werdegang seit langem begleitet am 23. Januar 2020 um 19 Uhr zum Künstlergespräch.

POMPA und RANT: ein Blick ins das Lebens von Norbert Bisky

Der zeitgenössische deutsche Künstler, der in Leipzig geboren wurde und selbst Totalität und Willkür erfahren hat, zeigt seine Werke aktuell in zwei

Ausstellung POMPA von Norbert Bisky in der St. Matthäus-Kirche

Ausstellung „POMPA“ von Norbert Bisky in der St. Matthäus-Kirche | Foto: Bernd Borchardt

parallelen Ausstellungen in Berlin und Potsdam. In „POMPA“ in der St. Matthäus-Kirche und in „RANT“ in der Villa Schöningen blickt der Maler auf das Ende der DDR, das Chaos der Nachwendezeit sowie sein persönliches Erleben zurück.

Seine neuen sehr persönlichen Arbeiten, die in der Ausstellung „RANT“ in Potsdam zu sehen sind, befassen sich explizit mit der Teilung Deutschlands und zeigen ein Land, in dem die eigentlich längst überholte Binarität von Ost und West derzeit eine traurige Renaissance erlebt. „POMPA“ hingegen schaut auf die Nachwendezeit. Die aufwändige Deckeninstallation älterer und jüngerer Werke zeigt eine Periode des euphorischen Aufbruchs, die von Hedonismus ebenso geprägt war wie von Profitgier und Opportunismus.

Das Künstlergespräch führt Ingeborg Ruthe

Das Künstlergespräch mit Norbert Bisky führt die Journalistin, geboren und aufgewachsen bei Annaberg-Buchholz im Erzgebirge. Sie studierte Journalistik und Kunstgeschichte und arbeitete ab 1988 in Berlin bei der Zeitschrift „Für Dich“. Seit 1992 ist Ruthe Kunstredakteurin der Berliner Zeitung. Ihre Texte erscheinen seit 2012 auch bei der Frankfurter Rundschau. (aw)

 

Künstlergespräch mit Norbert Bisky

Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr

St. Matthäus-Kirche

Matthäikirchplatz, 10785 Berlin-Tiergarten

Eintritt frei

Was bewegt uns in 2020? – Die Lage bleibt vertrackt

Welche Themen beschäftigen Deutschland in diesem Jahr? Klimawandel, Digitalisierung und Rechtsruck? Um diese Fragen zu beantworten, hat die BERLINboxx mit Philipp Hübl, Philosoph und Autor von Werken wie „Die aufgeregte Gesellschaft“, „Bullshit-Resistenz“ oder „Der Untergrund des Denkens“ gesprochen und einen spannenden, aber auch kritischen Ausblick in das Jahr 2020 erhalten.

Was wird Deutschland im Jahr 2020 umtreiben?

Vor allem der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten Jahren weiter polarisieren. Die junge, gut ausgebildete und progressive Generation der unter 30-Jährigen ist für den Naturschutz besonders sensibilisiert. Die Älteren, Konservativen und Rechten sehen in den Forderungen der Klimaschützer die Signatur der urbanen Eliten, von denen sie sich nichts sagen lassen wollen – schon gar nicht, dass wir alle über unsere Verhältnisse gelebt haben. Diese Trotzhaltung ist absurd, nicht nur, weil sich die Experten selten so einig sind wie beim menschengemachten Klimawandel, sondern auch, weil Naturkatastrophen und daraus resultierende Migrationsbewegungen uns alle betreffen, ganz unabhängig vom Parteibuch.

Themen in 2020

„Vor allem der Klimawandel wird Deutschland in den nächsten Jahren weiter polarisieren“, ist sich Hübl sicher. | Foto: ubicroot via Pixabay

Die Lage bleibt vertrackt: Deutschland sollte als eine der führenden Industrienationen eine Vorbildfunktion einnehmen, wird aber Gefahr laufen, durch notwendige drastische Maßnahmen in wichtigen Wirtschaftszweigen wie der Automobilindustrie an globalem Einfluss zu verlieren, während die Hauptverursacher China und die USA ihren CO2-Ausstoß kaum oder gar nicht zurückfahren. Andererseits verstricken sich auch Lifestyle-Klimaschützer oft genug in Widersprüche. Sicher, SUVs braucht praktisch niemand. Aber kosmopolitische Städter, die ein autofreies Deutschland fordern, haben auf dem Land noch nie stundenlang auf den Bus gewartet – und hinterlassen trotzdem mit ihren Flügen nach Bangkok und Tulum einen riesigen CO2-Fußabdruck, der größer ist als beim brandenburgischen Jeep-Besitzer, der zweimal im Jahr Urlaub an der Ostsee macht.

Die Klimakatastrophe verhindern wir nur, wenn wir aufhören, die Handlungen einzelner zu verdammen und stattdessen als Gesellschaft weltweit radikal umdenken. Die Bundesregierung muss zum Beispiel massiv in die Entwicklung von Öko-Technologien investieren, statt immer noch Braunkohlebergbau zu subventionieren.

Stichwort Digitalisierung: Wird Deutschland bzw. Europa weiter abgehängt oder bekommen wir die Kurve?

Viele, die die Digitalisierung in Europa kritisieren, denken zuerst an fehlende Glasfaserkabel oder das schlechte WLAN im ICE. Doch der Erfolg der amerikanischen GAFA-Unternehmen (Google, Amazon, Facebook, Apple) gründet nicht primär auf neuen Technologien, sondern vor allem auf dem Lebensstil der Gründer: radikale Offenheit. Ihr Geschäftsmodell funktioniert nicht nach der alten BRD-Logik, alles Schritt für Schritt zu optimieren. Sie wollen „Disruption“ – und zwar um jeden Preis. Und dafür werden sie belohnt, frei nach ABBA: „The winner takes it all“.

Noch vor einigen Jahren war der Blick in die Vergangenheit vorteilhaft, um den Schritt in die Zukunft zu meistern. Heute geht das nicht mehr. Weniger Tradition ist gefragt, dafür mehr Antizipation. Weniger Verwaltung, mehr Entscheidung. Das ist, um mit Immanuel Kants Worten zu sprechen, keine Frage des Verstandes, sondern eher eine Frage des Willens. In Deutschland und Europa müssen Unternehmen zuallererst deutlich offener, mutiger, individueller und kreativer werden. In der Schule und den Universitäten wird das dem Nachwuchs bisher eher abtrainiert.

Rechtsruck, Antisemitismus, hetze in den sozialen Medien – in welche Richtung entwickelt sich die deutsche Gesellschaft?

Auch wenn die Nachrichten und die öffentliche Diskussion einen anderen Eindruck erwecken: Laut der „Mitte-Studie“ (im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung) gehen Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in der Gesamtgesellschaft eher zurück. So fiel Muslimfeindlichkeit in Deutschland im Jahr 2018 etwas geringer aus als im Jahr 2002 und auch der Antisemitismus war 2004 noch fast doppelt so hoch wie in den Jahren 2018/2019.

Doch jetzt kommt das große Aber: Die absoluten Zahlen sind immer noch sehr hoch. So haben etwa ein Fünftel der Deutschen antisemitische Einstellungen sowie negative Vorbehalte gegenüber Muslimen. Antisemitische Straftaten erreichten im letzten Jahr den Höchstwert seit Anfang des Jahrhunderts. Und auch wenn offenbar nur eine kleine Gruppe hauptsächlich rechtsradikaler Täter verantwortlich ist: Die Wirkung ist verheerend für die in Deutschland lebenden Minderheiten. Auch in den sozialen Medien produziert eine winzige Gruppe am rechten Rand (2 Prozent) den Großteil des Hasses und der Fake News (80 Prozent), wie Studien in Deutschland und den USA zeigen. Aber auch hier betrifft der Effekt uns alle. Deshalb müssen gerade die (halb-)anonymen Straftaten im Netz konsequenter verfolgt und geahndet werden, zum Beispiel mit neuen Online-Meldestellen bei den Strafverfolgungsbehörden.

wichtige Themen in 2020 sind Digitalisierung

„In Deutschland und Europa müssen unternehmen zuallererst deutlich offener, mutiger, individueller und kreativer werden“, sagt der Philosoph. | Foto: Jannoon028/Freepik.com

Andererseits werden die Menschen in Deutschland, aber auch weltweit immer weltoffener und toleranter. Die Kriminalität ist hierzulande auf dem niedrigsten Stand seit Daten erhoben werden. Und dass wir so viel und intensiv über Hass im Netz, Diskriminierung und einzelne politische Straftaten diskutieren, zeigt: Wir sind insgesamt moralisch anspruchsvoller geworden. Zur Erinnerung: Im Bundeswahlkampf 1969 zwischen CDU und SPD gab es bei Auseinandersetzungen mehr als 200 Verletzte auf beiden Seiten.

Ist das Projekt GroKo gescheitert und ein Ende der bürgerlichen Parteien eingeläutet?

Der Ausdruck „GroKo“ ist schon seit einigen Jahren nicht mehr zeitgemäß, denn die sechs Parteien im Bundestag nähern sich in den Prozentzahlen allmählich einander an, vor allem bei den jungen Wählern. So hat die CDU allein bei der letzten Bundestagswahl über 1,2 Million Wähler an den Tod verloren. Bei der SPD waren es 760.000, und ebenso viele wanderten zu den Grünen ab.

Die Statistiken zeigen auch, dass der Ausdruck „bürgerliche Parteien“ als Sammelbezeichnung für Union und FDP dem sozialen Wandel nicht mehr gerecht wird. Die Grünen sind die bürgerlichste aller Parteien: Sie haben nicht nur einen höheren Bildungsstand und ein höheres Einkommen als beispielsweise CDU- und CSU-Wähler, sondern sie leben auch mehrheitlich in Städten. Die Parteienvielfalt hat ihren Preis: Selbst wenn die GroKo bis zum Jahr 2021 hält, müssen sich die Wähler in Zukunft auf schmerzhafte Kompromisse einstellen. Für die Regierungsbildung gibt es bald zwar mehr Kombinationsmöglichkeiten, aber gleichzeitig wird sich der Zwang verstärken, ungewohnte Zweier- und Dreier-Koalitionen zu bilden. (aw)

Zur Person

Philipp Hübl ist 1975 in Hannover geboren. Von 2012 bis 2018 war er Junior-Professor für theoretische Philosophie an der Universität Stuttgart. Zuvor hatte er bereits Philosophie an der RWtH Aachen und an der Humboldt-Universität zu Berlin gelehrt, danach an der Universität der Künste Berlin. Heute lebt er in Berlin, schreibt zu gesellschaftlichen und politischen Themen unter anderem in der Zeit, FAZ, taz, NZZ sowie im Philosophie Magazin und hält Vorträge.

 

Sportförderung: Spielbank-Beiratsmitglied Klaus Böger überreicht 11.100 EURO an Traditionsclub Berliner TSC e.V.

Die Spielbank Berlin fördert erfolgreiche Vereinsarbeit in der Hauptstadt! Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbundes Berlin, überreichte in seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin gemeinsam mit Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank Berlin, einen Scheck in Höhe von 11.100 Euro an den Berliner TSC e.V.

Scheckübergabe an den Berliner TSC e.V.: Hendrik Bielka, Vorstand Berliner TSC, Klaus Böger, Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Christopher Krähnert, Geschäftsführer Berliner TSC mit Gewichthebern, Basketballern und Karateka. Foto: Business Network

Berliner TSC: Einer der größten Mehrspartensportvereine der Hauptstadt

Der in Pankow ansässige Berliner TSC (offiziell Berliner Turn- und Sportclub e. V.) ist einer der größten Mehrspartensportvereine der Stadt und gliedert sich heute in 22 Abteilungen mit insgesamt rund 5.000 Mitgliedern. Gegründet wurde der Verein bereits 1963 in der ehemaligen DDR und hat über die Jahrzehnte nicht nur an Größe, sondern auch an Popularität gewonnen. Seit Beginn an versteht sich der Berliner TSC als ein Verein, der den Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, mit einer ganz persönlichen Geschichte, individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten sieht. Im Vordergrund steht dabei solidarisches und loyales Verhalten untereinander, denn ein respektvolles und faires Miteinander soll die Entwicklung der eigenen Möglichkeiten bei den Mitgliedern fördern und die Selbstverantwortung des Einzelnen steigern.

„Der Berliner TSC kann auf eine lange und erfolgreiche Geschichte in der Hauptstadt zurückblicken“, so Geschäftsführer Christopher Krähnert. „Besonders stolz sind wir auf die Tatsache, dass es gelungen ist, Menschen über den Sport miteinander zu verbinden und so eine gemeinschaftliche Freude am Sport und einen festen Zusammenhalt untereinander zu schaffen. Wir danken Klaus Böger und der Spielbank Berlin für die großzügige Unterstützung.“

 

Unterstützung durch Ehrenamtliche

Der Verein ist inzwischen auf 22 Abteilungen gewachsen. Zu den jüngeren zählen Finswimming, Roller Derby, Basketball, Triathlon und Rhythmische Sportgymnastik. In den Abteilungen läuft alles reibungslos, weil sich in den Leitungsgremien insgesamt 110 Ehrenamtliche engagieren. Hinzu kommen etwa 260 lizenzierte Übungsleiter, die im Verein Woche für Woche ehrenamtlich das Training leiten.

„Der Berliner TSC ist ein Aushängeschild des Hauptstadtsports und beweist durch seine großartige Arbeit, wie wichtig ein funktionierendes Vereinswesen für unser aller Miteinander ist“, so Klaus Böger. „Mein persönlicher Dank gilt auch den vielen Ehrenamtlichen, die den Erfolg des Vereins mit begründen. Nur so kann der Berliner TSC ein umfassendes Spektrum an Sportarten anbieten und damit die Menschen begeistern und motivieren. Die großen Erfolge in der Vereinsgeschichte zeigen ausdrücklich, dass Berlin eine feste Größe im deutschen Sport ist.“

Mit dem Geld wurden unter anderem eine neue Trainingsmatte für die Karateka, Trainingsanzüge für die Gewichtheber und neue Spieltrikots für die Basketballer angeschafft. Außerdem dient die Unterstützung der Spielbank Berlin als Anschubfinanzierung zur Etablierung eines Kurssystems für Erwachsene und Senioren beim Berliner TSC.

 

Spielbank Berlin: Förderer des Hauptstadtsports

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren soziale, kulturelle und sportliche Institutionen, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen, die den Beiratsmitgliedern wichtig sind, aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. 2019 wurden mehr als 60.000 Euro an kulturelle und soziale Einrichtungen sowie Sportvereine überreicht.

„Die Förderung des Hauptstadtsports war uns schon immer ein wichtiges Anliegen“, so Gerhard Wilhelm. „Die Unterstützung regionaler Vereine und Organisationen ist Teil unserer Unternehmensphilosophie. Wir freuen uns sehr, dass die Wahl unseres Beiratsmitglieds Klaus Böger auf den Berliner TSC gefallen ist, einen traditionsreichen Berliner Sportverein, der in Berlin fest verwurzelt ist, die Menschen in ein funktionierendes Vereinswesen integriert und sie durch seine Erfolge begeistert.“ (red)

120. Berliner Presseball – Berliner Exotik im Zeichen Europas

„Liebesgrüße aus Europa“ lautete das Motto des 120. Berliner Presseballs im Maritim Hotel in Tiergarten am vergangenen Sonnabend. Das Europäische Parlament war Schirmherr der bunten Veranstaltung mit über 1.500 Gästen. Der Ständige Vertreter der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung Europas für die Freiheit und den freien Handel.

Walther Kohl (l.) und Phillip Amthor. Foto: ©Laessig

Posthume Auszeichnung für Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl

Posthum wurde Bundeskanzler Helmut Kohl für seine Verdienste für Europa ausgezeichnet. Der neben der Bundeskanzlerin Angela Merkel wohl bekannteste CDU Politiker, Philipp Amthor, würdigte den Kanzler der Einheit und setzte sich wie dieser für ein starkes Europa ein. Walter Kohl, Sohn des Kanzlers und Buchautor nahm stolz den Preis für seinen Vater entgegen.

Extravagant: Designer Harald Glööckler neben Spielbank Chef Gerhard Wilhelm. Foto: ©Laessig

Ausgelassene Ballnacht mit viel Prominenz

Ein breitgefächertes Unterhaltungsprogramm mit der Kultband Dschingis Khan, Andrej Hermlin und seinem Orchester und der Kinderchor der Komischen Oper sorgten für eine stimmungsvolle und ausgelassene Ballnacht. Der Tombolaerlös ging an den Verein Kinder in Gefahr, an die Berliner Kältehilfe und an die Aktion Augen-Licht. Bis spät in die Nacht feierten Designer Harald Glööckler, Spielbank Chef Gerhard Wilhelm, Polizeipräsidentin Barbara Slowik, BERLINboxx-Herausgeberin Dr. Angela Wiechula, Berlins Ehrenbürgerin Margot Friedländer,  der Aufsichtsratsvorsitzende der Schwarzkopf-Stiftung und ehemalige Berliner Kulturstaatssekretär André Schmitz-Schwarzkopf, Schlossparktheater-Direktor Dieter Hallervorden, Lichtdesigner Andreas Boehlke, Designerin Nanna Kuckuck,  Schauspielerin und Moderatorin Micaela Schäfer und – aus Wien angereist – Richard «Mörtel» Lugner (87) mit der ca. 60 Jahre jüngeren Freundin Zebra.

Berliner und Wiener schätzen sich

Die typische Berliner Schnauze sei eigentlich recht lustig gestand der Wiener Baulöwe und erklärte, dass er sich gerne an Harald Juhnke erinnere, mit dem er sich „immer gut verstanden“ habe. Außerdem stünde die Berliner Mentalität nicht im Gegensatz zur Wiener Gemütlichkeit: „Ich glaube, dass die Berliner und Wiener sich generell schon mögen und sich gegenseitig schätzen“, so Lugner.

Die Ballgäste stellten in der Spielbank-Lounge ihr Glück auf die Probe. Foto: ©Laessig

Ältester Ball der Welt

Der Berliner Presseball ist der älteste Ball der Welt – 1872 erstmals veranstaltet, ist er ganze drei Jahre älter als der weltberühmte Wiener Opernball. Ursprünglich war der Ball eine Veranstaltung für notleidende Journalisten, nun folgen die Veranstalter dem Ziel, politische Aussagen mit Spaß für jedermann zu verbinden. Eine Tombola gehört ebenfalls nach wie vor zum Programm. Der Erlös geht an den Verein Kinder in Gefahr, an die Berliner Kältehilfe und an die Aktion Augen-Licht. (red)

 

Die Hauptstadt im Poker-Fieber: Internationales Poker-Festival WPT DeepStacks begeistert Spieler aus aller Welt

Vom 7. bis zum 13. Januar 2020 richtete die Spielbank Berlin erneut eines der größten europäischen Pokerturniere des Jahres aus und konnte somit die Erfolgsgeschichte Berlins als Mekka der europäischen Pokerszene fortschreiben. Mit dem Poker-Festival WPT DeepStacks hat die Berliner Traditionsbank so die Hauptstadt für einige Tage zum Mittelpunkt der Pokerwelt gemacht. Außerdem konnte das Event Besucher aus mehr als 50 Ländern in die Spree-Metropole locken.

Full House in der Spielbank Berlin. Foto: Business Network

Poker-Mekka Berlin

Höhepunkt war das €1.100 + 100 WPT DeepStacks Main Event, das vom 10. bis zum 13. Januar mit drei Starttagen gespielt wurde. Der Gesamtpreispool betrug in diesem Jahr mehr als 683.000 Euro. Neben prominenten Poker-Profis und zahlreichen Freizeit-spielern waren auch Gewinner aktueller großer internationaler Pokerturniere zu Gast. Nach einem dramatischen Finale sicherte sich Daniel Szymanski aus Berlin den Turniersieg und konnte insgesamt 130.000 Euro mit nach Hause nehmen. Zweiter Sieger wurde Barlomiej Paradowski aus Polen, der sich über 83.000 Euro freuen konnte.

Gastgeber und verantwortlich für den korrekten Ablauf: Die Geschäftsführer der Spielbank Marcel Langner (l.) und Gerhard Wilhelm neben Poker-Chef Bernd Plätrich (r.). Foto: Business Network

Heimsieg: Hauptgewinn geht nach Berlin

Nachdem im letzten Jahr der Schweizer Thomas Hofmann den Turniersieg nach Hause bringen konnte, ist in diesem Jahr ein Berliner an der Reihe. „Das WPT DeepStacks Berlin Festival ist ein Muss für jeden ambitionierten Pokerspieler“, so der glückliche Sieger Daniel Szymanski.

Eines der wichtigsten Poker-Events weltweit

Die renommierte World Poker Tour ist in den USA seit vielen Jahren eine feste Größe innerhalb der Turnierserien und gilt weltweit als eines der wichtigsten Poker-Events überhaupt. Den größten Reiz macht dabei – neben dem Spiel selbst – sicher die Tatsache aus, dass man sich über unterschiedliche Satellite-Turniere bereits mit günstigen Buy-Ins für das Main-Event qualifizieren kann. Mit ein wenig Glück ist es daher auch für Anfänger möglich, am großen Finale teilzunehmen und ganz oben zu landen.

Die Geschäftsführer der Spielbank Berlin: David Schnabel, Gerhard Wilhelm und Marcel Langer (v.l.n.r.). Foto: Business Network

Highlight im Kalender der Spielbank Berlin

„Für uns gehört das WPT Deepstacks Berlin Festival zu den absoluten Highlights des ganzen Jahres“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Berlin ist der Poker-Hotspot Deutschlands und wir freuen uns, den vielen Pokerfans aus aller Welt hier im Zentrum der Hauptstadt den perfekten Rahmen bieten zu dürfen. Gemeinsam mit der WPT haben wir für das WPT Deepstacks Berlin Festival ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zusammengestellt und sind uns sicher, dass wir damit allen Pokerfans ein unvergessliches Erlebnis beschert haben.“ (ak)

Nobu Hotel Ibiza Bay – Die perfekte Symbiose von Relaxen und Feiern

Was hat ein Manager nie? Zeit! Doch wenn er sich für einige Tage Zeit stiehlt, für sich und seine Familie, dann soll es bitteschön exzeptionell, stylish und omni-convenient sein. Die BERLINboxx stellt Ihnen diese außergewöhnlichen Orte vor.

Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, wird hier auf höchstem Niveau gelebt: Das zur ‘Small Luxury Hotels of the World’ gehörende Nobu Hotel Ibiza Bay liegt in fuß- läufiger Nähe zu einem der Party-Hotspots der Insel, dem legendären Pacha. Aber es liegt eben auch am weißen Sandstrand der Bucht von Talamanca, nur zwei Kilometer nördlich der Stadt Ibiza (ein Weltkulturerbe der UNESCO) und gemütliche 15 Gehminuten von den trendigen Boutiquen und Clubs des Yachthafens Botafoch entfernt.

Die Junior Suiten im Erdgeschoß verfügen
über ein privates Tauchbecken und haben
direkten Zugang zum Pool. | Foto: Nobu Hotel Ibiza Bay

Starkoch und Namensgeber Nobuyuki Matsuhisa gründete zusammen mit Schauspieler Robert de Niro und Filmproduzent Meir Teper die Nobu Hotels, die zu einer globalen Erfolgsgeschichte wurden. Im Sommer 2017 öffnete das Nobu Hotel Ibiza Bay als drittes europäisches Haus (nach London und Marbella) und verkörpert seither perfekt den ibizenkischen Lifestyle: Entspannt und unprätentiös ebenso wie aufregend und spontan. Die stilvolle Mischung aus einheimischen Kunstwerken und elegant-modernen Annehmlichkeiten in den 152 Zimmern und Suiten, fast alle mit Meerblick, sorgt für ein luxuriöses Wohngefühl.

Aber auch Partypeople werden reifer und mit ihnen die Bedürfnisse familiärer: so bietet der hauseigene Kids Club eine willkommene Bespaßung der Kleinsten ab vier Jahren und der großzügige Familienpool ist weit genug entfernt vom ‚Adults-only‘-Pool, so dass alle Gäste nach ihrer Façon selig werden können. Dabei helfen auch die großen Tagesbetten und Sonnenliegen, wobei zum vollkommenen Glücksgefühl nur noch die sensationellen frischgepressten Smoothies der Poolbar oder aber eisgekühlter Roséwein fehlen.

Das Luxushotel Nobu Hotel Ibiza Bay

Kulinarisches Angebot im Nobu Hotel Ibiza Bay. | Foto: Nobu Hotel Ibiza Bay

Besonders zu erwähnen ist die einzigartige lukullische Atmosphäre des Nobu, denn damit legte Herr Matsuhisa den Grundstein für alles weitere: moderne japanische Küche, südamerikanische Einflüsse und allerhöchste Produktqualität begeistern immer mehr Menschen. Ausgehend von innovativen Sushi-Kreationen hat er japanische Kochkultur zu einem Gastro-Erlebnis gemacht, das mittlerweile weltweit Anhänger gefunden hat und auch von den Restaurantkritikern gefeiert wird.

Bleibt abschließend nur noch das hauseigene Spa by Six Senses zu erwähnen: nach langen Nächten empfiehlt sich ein Aufenthalt zum Zweck erholsamer Massagen, wohltuender Körperbehandlungen oder hochwirksamer Gesichtspflege, um am Ende verjüngt und inspiriert vom mediterranen Lebensstil zu sein. Zum Vorfreuen: Ab Anfang April 2020 beginnt die neue Saison! (awi)