Hoffest 2019: Meet and Greet der Hauptstadtmacher

Es gab viele Gründe, in diesem Jahr auf dem traditionellen Hoffest des Regierenden Bürgermeisters gemeinsam anzustoßen. Perfektes Sommerwetter, gute Laune bei (fast) allen Gästen und dann gibt es auch noch das 30. Jubiläum des Mauerfalls in diesem Jahr zu feiern.  Wie immer war viel Prominenz aus Politik, Kultur, Kunst, Medien und Wirtschaft der Einladung des Regierenden Bürgermeisters gefolgt. Bei strahlendem Sonnenschein waren mehr als 3.800 Gäste gekommen.

Michael Müller gibt einen aus | Foto: Berlin Partner

Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur

Neben dem amtierenden Regierenden Bürgermeister hatten auch seine drei Amtsvorgänger Klaus Wowereit (SPD), Eberhard Diepgen (CDU) und Walter Momper (SPD) zugesagt. Die Bundespolitik repräsentierte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). Außerdem kamen Gäste aus 70 Botschaften und Konsulaten. Die Berliner Urgesteine Didi Hallervorden und Frank Zander sind ohnehin schon Stammgäste. Aus dem Sport gaben sich Alba-Chef Marco Baldi und Klaus Böger, Ehrenpräsident des Landessportbunds, die Ehre.

IHK-Präsidentin Beatrice Kramm war der Einladung gefolgt, wie auch Handwerkskammer-Präsidentin Carola Zarth, IBB-Chef Jürgen Allerkamp und BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Die Voraussetzungen für interessante Gespräche und ein rauschendes Fest waren also gegeben.

Die Geschäftsführer der Spielbank Berlin Gerhard Wilhelm (r.) und David Schnabel (l.) mit Berliner Urgestein Didi Hallervorden | Foto: BERLINboxx

Dunkle Wolken über der Berliner SPD

Doch über all der Feierlaune schwebten die dunklen Wolken der aktuellen politischen Entwicklungen. Bei der Europawahl fuhr die Berliner SPD ein Minus-Rekordergebnis ein. 14 Prozent der Wähler entschieden sich nur noch für die Sozialdemokraten. Hinzu kommen Nahles-Rücktritt, die Führungslosigkeit der einst stolzen SPD und das zunehmend schlechte Image der Groko. „Natürlich freue ich mich nicht über jedes Wahlergebnis“, sagte Müller dann auch bei der Eröffnung des Hoffestes im und am Roten Rathaus. „Ich weiß, dass manches in Berlin auch noch besser und schneller werden kann, wir erleben aber gemeinsam, dass sich die Stadt gut entwickelt hat.“

Scheckübergabe an die erfolgreiche Para-Schwimmerin: v.l.n.r. David Schnabel, Geschäftsführer Spielbank Berlin, Manfred Stoffers, Vorstand Gauselmann, Elena Krawzow, Gerhard Wilhelm, Geschäftsfüher Spielbank Berlin, Marcel Langner, Spielbank Berlin | Foto: Spielbank Berlin

Die Laune des Regierenden Bürgermeisters zu bessern war für viele Gäste das unausgesprochene Ziel des Abends. Das sollte zunehmend gelingen. Nachdem man sich am Vorabend beim legendären Spargelessen der Berliner Pressekonferenz schon kennengelernt hatte, begrüßte der neue Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm den Regierenden am Stand der Spielbank Berlin. Gemeinsam mit weiteren prominenten Gästen wie Frank Zander, Dieter Hallervorden, Klaus Böger, Berlin Partner-Chef Dr. Stefan Franzke und der Ex-Bürgermeisterin von Berlin und Ex-Senatorin Ingrid Stahmer freute sich Michael Müller besonders für Weltmeisterschwimmerin Elena Krawzow.

Para-Schwimmerin Elena Krawzow neben Michael Müller und Spielbank-Chef Gerhard Wilhelm (r.) | Foto: www.stageview.de – Patricia Kalisch

Berliner Top-Paraschwimmerin Elena Krawzow wird unterstützt durch die Spielbank Berlin

Die international erfolgreiche Para-Schwimmerin wird von der Spielbank Berlin zukünftig bei all ihren sportlichen Aktivitäten und auf ihrem Weg zu den Paralympics 2020 in Tokio unterstützt. Berliner Ausnahmeathleten, Stadtmacher wie Berlin Partner und die Spielbank Berlin, prominente Künstler, Wirtschaftsgrößen und internationale Gäste: Das ist da Rezept, um Michael Müller zu begeistern und die dunklen Wolken des politischen Tagesgeschäfts beiseite zu schieben – zumindest für einen Abend. (red)

 

 

Führung der Spielbank Berlin neu aufgestellt: Gerhard Wilhelm ist neuer Geschäftsführer

Die Gesellschafter der Spielbank Berlin haben mit Gerhard Wilhelm (59) einen weiteren Geschäftsführer berufen. Gerhard Wilhelm übernimmt somit seit dem 1. Mai 2019 als Sprecher der Geschäftsführung gemeinsam mit Marcel Langner (50) und David Schnabel (45) die Leitung einer der umsatzstärksten deutschen Spielbanken. Gerhard Wilhelm folgt auf Christiane Brümmer, die aus gesundheitlichen Gründen aus der Geschäftsführung ausgeschieden ist.

Langjährige Erfahrung in der Glücksspielbranche

Der studierte Jurist Gerhard Wilhelm ist seit mehr als 20 Jahren in zahlreichen Funktionen in nationalen und internationalen Bereichen der Glücksspielbranche tätig. Unter anderem in der Geschäftsführung der Kurhessischen Spielbank Kassel/Bad Wildungen sowie der Spielbanken Mainz, Trier und Bad Ems. Gerhard Wilhelm ist außerdem seit 2017 Vorstandsmitglied des 2008 gegründeten Bundesverbands deutscher Spielbanken BupriS e.V.

Stärkung des Freizeitangebots in der Hauptstadt

„Ich freue mich sehr auf die anstehenden Aufgaben in Berlin. Mein Ziel ist es, die Spielbank Berlin nachhaltig weiterzuentwickeln und die Erfolgsgeschichte der Spielbank fortzuschreiben. Dazu gehört selbstverständlich die Ausrichtung der Spielbank im Einklang mit den restriktiven gesetzlichen Rahmenbedingungen des Glücksspielstaatsvertrages, aber auch die erfolgreiche Positionierung als Teil eines attraktiven und verantwortungsbewussten Freizeitangebotes in der Bundeshauptstadt“, so Gerhard Wilhelm. „Neben dem wirtschaftlichen Erfolg gehört dazu aber auch, das gesellschaftliche Engagement der Spielbank zu stärken und die Tradition der Förderung von sportlichen, kulturellen und sozialen Projekten fortzuführen.“ (red)

ICC Berlin – Es scheint voran zu gehen

Das seit Jahren stillgelegte Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin soll wiederbelebt werden. Am gestrigen Montagabend stellte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Bündnis 90/Die Grünen) acht potenzielle Nutzungskonzepte vor. Hauptziel sei es, so Ramona Pop, weiterhin Kongresse in dem Bau am Funkturm ausrichten zu können, aber auch eine Verwendung für die restliche Fläche zu finden. Die Vorschläge der Investoren reichen dabei von der Nutzung als Gewächshaus, über die Nutzung als Diskussions- und Testzentrum, bis hin zur Nutzung als Museum für internationale Beziehungen.

ICC steht schon seit Jahren leer

Seit fünf Jahren steht das ICC am Messedamm in Charlottenburg mittlerweile leer. Zwar gab es schon zahlreiche Nutzungsideen, diese seien aber immer an den hohen Sanierungskosten gescheitert. Sven Lemiss, Geschäftsführer der landeseigenen BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, sagte dazu: „Die Nutzungskonzepte werden die verfügbaren Sanierungskosten nicht überschreiten“. Die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH wurde vergangenen Dezember von der Senatsverwaltung beauftragt, einen Ideenwettbewerb zu starten.

Am 14. Juni wollen mehrere Senatsverwaltungen dann beraten, wie es weitergehen soll. Noch in diesem Jahr könne man, laut Sven Lemiss, beginnen, die Immobilie in einem Konzeptverfahren zu vermarkten. „Die gute Nachricht ist: Es gibt Interessenten“, sagte Pop. „Wir brauchen diese Kapazitäten für die nächsten 10, 20, 30 Jahre, um als Kongressstandort weiter zu florieren.“

Bunte Ideenvorschläge

Den Bewerbern wurde grundsätzlich viel Spielraum gelassen – nur eine Nutzung als Bordell, Spielbank oder Ähnliches schloss die Senatsverwaltung aus. Weiterhin sollten die Interessenten in ihrem Konzept flexibel nutzbare Kongressflächen für bis zu 8.000 Personen vorsehen. „Die Kongress-Kapazitäten sind unverzichtbar“, betonte Ramona Pop am Montagabend. „Deshalb haben wir ausdrücklich die Auflage formuliert, dass eine weitere Kongressnutzung verpflichtend ist“.

Insgesamt sandten 13 interessierte Bewerber ihre Vorschläge ein. Teilnehmer des Wettbewerbs sind vor allem Projektentwickler- und Architektenteams, die in Berlin bereits über viel Erfahrung verfügen. Dazu zählen zum Beispiel die HGHI Holding von Harald Huth oder das Architekturbüro Graft und der Projektentwickler Trockland.

Ideen der Wettbewerbsteilnehmer sind unter anderem ein vollautomatisches Gewächshaus mit Platz für 13 Millionen Nutzpflanzen und 8.000 Kongressbesucher, ein um vier Hochhaustürme ergänztes Gebäudeensemble mit einer Mischung aus Kongress, Hotel, Wohnen, Einkaufen, Fitness und Entertainment oder ein Museum für „zeitgenössische Internationale Beziehungen“ mit Kongressflächen. (lb)

 

 

Visionen für die Hauptstadt – Berlin Partner Lunch Break im B-Part Am Gleisdreieck

Das Thema Stadtentwicklung 2019 in Berlin in Verbindung mit einem unaufgeregt konstruktiven Optimismus anzugehen ist aktuell in der Hauptstadt eher ungewöhnlich. Dem Vorstandsvorsitzenden der Copro AG, Marc F. Kimmich gelingt dieser Spagat jedoch: Die perfekte Voraussetzung für das aktuelle Copro-Projekt, die Urbane Mitte Am Gleisdreieck und damit auch für Berlin. Als Gastgeber – gemeinsam mit Annabell Dörksen von Berlin Partner – begrüßte Kimmich die Teilnehmer des Berlin Partner Lunch Breaks im neuen Labor für die Stadt der Zukunft, dem B-Part Am Gleisdreieck und nutzte die Gelegenheit, den Gesprächsteilnehmern seine positive Grundhaltung mit auf den Weg zu geben.

Zum Thema „Flächenmanagement in Berlin“ diskutierten Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa AG, Unternehmensberater Dr. Markus Vogel und Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke mit Tagesspiegel-Chefredakteur Lorenz Maroldt. Das rapide Wachstum der Hauptstadt fordert nicht nur Berlins Bewohner, sondern vor allem auch die politischen Entscheider und die Entwickler. Gibt es überhaupt noch genügend Flächen, um die Spree-Metropole auch morgen noch weiter zu bauen? Sind Hochhäuser vielleicht die Lösung für die steigende Nachfrage? Wie funktioniert Verdichtung in Berlin ohne die ebenfalls dringend benötigten Freiräume zuzubauen?

Angebot und Nachfrage in der wachsenden Stadt

Dr. Stefan Franzke beobachtet den Wohnungsmarkt aus einer ökonomischen Perspektive. Das Flächenangebot kann aus seiner Sicht mit der Nachfrage nicht mithalten. Ältere Menschen suchen erfolglos kleinere Wohnungen, junge Familien wollen sich vergrößern, auch hier sei der Markt nicht in der Lage, der Nachfrage gerecht zu werden.

Geschichtsunterricht in B-Part Am Gleisdreieck

Obwohl Platzprobleme erst seit Kurzem eine Rolle spielen, die Situation ist in Berlin nicht ohne historisches Beispiel. Bereits vor 100 Jahren erforderte Berlins rasantes Wachstum schon einmal große Veränderungen. Dr. Stefan Franzke sieht die Schaffung von Großberlin als Vorbild für eine gelungene Stadtentwicklung. Der gesamtgestalterische Anspruch könnte in der heutigen Entwicklung als Beispiel dienen. Andreas Schulten hingegen sieht die destruktive öffentliche Auseinandersetzung als großes Problem: „Stadtentwicklung wird für die lauten Bürger gemacht. Das ist falsch, wir müssen Politik für unsere nächste Generation machen.“

Eine nachhaltige Stadtentwicklung ist vonnöten

Meist dauert es nicht lange, bis in einer Diskussion über Berliner Bauflächen das Tempelhofer Feld zur Sprache kommt. Die Entscheidungsfindung zur Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes halten die Diskutanten für nicht endgültig abgeschlossen. Aber auch über das Tempelhofer Feld hinaus ist sich Dr. Markus Vogel sicher, dass Berlin genügend Flächen besitzt, um gegenwärtigen und zukünftigen Bevölkerungszuwächsen zu begegnen. Mit der dezentralen Stadt bringt er einen wichtigen Punkt in die Debatte ein: Orte außerhalb des S-Bahn-Rings wie Reinickendorf oder Adlersdorf haben erhebliche Potentiale und einen wichtigen Stellenwert im Stadtgefüge. Eine nachhaltige Stadtentwicklung sei jedoch zu lange verschlafen worden und müsse jetzt vorangebracht werden, auch im Austausch und Dialog mit der Zivilgesellschaft.  Nur eine offene Stadt mit einem breiten gesellschaftlichen Spektrum könne auch den Zuzug von Kapital leisten, den Berlin benötigt.

Als Denkanstöße konnten die Teilnehmer des Lunch Breaks darüber hinaus innovative Wohnformen und -konzepte wie Coworking und Mikrowohnen, das Konzept von Quartieren für 24 Stunden und eine Anpassung der Berliner Traufhöhe auf bis zu 60 Meter, mit in den Nachmittag nehmen.

Holz gewordener Optimismus

Gastgeber Kimmich bleibt dennoch weiter optimistisch. Das Konzept von B-Part Am Gleisdreieck löst seine Versprechen ein. Der luftige Holzbau zeigte sich als Location für Zukunftsdiskussionen, denn B-Part wurde gestaltet, um in der Stadt von morgen zu arbeiten. Der Holzbau steht auf dem Gelände, auf dem die Urbane Mitte Am Gleisdreieck entstehen wird und wird als Coworkingspace genutzt. (mw)

Füchse Berlin Pokernacht in der Spielbank Berlin: Die Hauptstadt-Handballer lassen die Karten fliegen

Der Pokerabend der Berliner Füchse in der Spielbank Berlin ist schon längst eine Tradition geworden. Die Spielbank Berlin ist langjähriger Sponsoringpartner der Berliner Füchse und richtete zum wiederholten Mal das Event für die Handball-Elite der Hauptstadt aus. So trafen sich erneut Spieler, Partner und Sponsoren zur Füchse Berlin Pokernacht in der Spielbank am Potsdamer Platz, um zu beweisen, dass sie nicht nur in der Halle zocken und bluffen können. An 9 Tischen wurde in der Pokervariante Texas Hold’em (no limit) mit professionellen Karten-Dealern der Spielbank gepokert. Zu Gast waren prominente Spieler wie Paul Drux, Silvio Heinevetter, der Weltmeister Hans Lindberg und natürlich Füchse-Chef Bob Hanning. Gespielt wurde von den 85 Spielern selbstverständlich um Spielgeld, schließlich sollte der Spaß im Vordergrund stehen.

„Die Spielbank Berlin hat ihre Sponsoringaktivitäten bei den Füchsen kürzlich maßgeblich ausgebaut“, so Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin. „Einer unserer Sponsoring-Schwerpunkte liegt nach wie vor auf dem Sport und das Pokerturnier mit den Berliner Füchsen ist längst eine liebgewonnene Tradition. Wir drücken dem Verein die Daumen und hoffen, dass den Spielern beim Pokern und vor allem beim Handballsport das Glück hold bleibt.“

Der Sponsor und Unterstützer Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin und Bob Hanning, der Chef der Berliner Füchse | Bildquelle: Spielbank Berlin

Der Sponsor und Unterstützer Marcel Langner, Geschäftsführer der Spielbank Berlin und Bob Hanning, der Chef der Berliner Füchse | Bildquelle: Spielbank Berlin

Am Finaltable konnten sich schließlich die Partner und Sponsoren der Berliner Füchse durchsetzen, der Sieger des Abends war der ehemalige Coach der Füchse Guido Perschk. Er konnte eindrucksvoll unter Beweis stellen, dass ihm nicht nur Fortuna zugetan war, sondern dass er auch die hohe Kunst des Pokerspiels beherrscht.

„Der Pokerabend hier in der Spielbank Berlin ist für alle Beteiligten immer ein großer Spaß“, so Bob Hanning. „Konzentration und strategisches Geschick sind sowohl beim Handball als auch beim Pokern gefragt. Insofern war der Abend in der Spielbank Berlin auch in gewisser Weise eine Trainingseinheit für unser Team.“

Der nächste Füchse-Pokerabend ist jedenfalls schon fest eingeplant.

Sieger der Pokernacht: Der ehemalige Füchse-Coach Guido Perschk mit dem Pokerchef der Spielbank Berlin Bernd Plätrich | Bildquelle: Spielbank Berlin

Sieger der Pokernacht: Der ehemalige Füchse-Coach Guido Perschk mit dem Pokerchef der Spielbank Berlin Bernd Plätrich | Bildquelle: Spielbank Berlin

Neue Berlin-Partner

Die Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH hat Zuwachs bekommen. Das sind die neuen Mitglieder…

Cinegramm GmbH – datenbasierter Content für Online und Social Media

Die Cinegramm GmbH ist eine moderne Produktionsfirma, bestehend aus kreativen Filmemachern und Produzenten. Sie produzieren hochwertigen Content in Form von Videos, Podcasts, Fotos und legen großen Wert auf eine kompetente und zielführende Beratung.

Citkar GmbH – Mobilität im Urbanen Lebensraum

Umweltbewusst, komfortabel und günstig. Das ist die citkar GmbH, eine Plattform für urbane Mobilität in unserer Großstadt. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von innovativen Hardware-Produkten, wie dem Loadtser. Der Loadster  ist das erste E-Cargo-Bike mit den Funktionen eines Lieferautos. Es ist kompakt, radwegtauglich und kann führerscheinfrei genutzt werden.

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Diese Bank ist auf neuste Technologien spezialisiert und Teil der digitalen Zukunft. Mithilfe der innovativen Banking-App können Privatkunden ihre Bankgeschäfte bequem und sicher von überall steuern. Im Geschäftskundenbereich haben Sie sich auf Zukunftsbranchen wie Gesundheit, Landwirtschaft und erneuerbare Energien fokussiert.

Gillette: die Schärfsten Klingen made in berlin

Auf höchstem Niveau produziert Gilette nun seit mehr als 80 Jahren in Berlin-Tempelhof scharfe Klingen, für eine individuelle Rasur. Die Marke steht für eine einzigartige Expertise und erstklassige, integrierte Fertigungstechnologien und bietet eine große Auswahl an innovativen Produkten.

INTEGR8 − kreative Full-Service Digital-Agentur

Mit ihrem langjährigen Know-how ist die Digital-Agentur ein absoluter Profi im Bereich des Online Marketings. Die Agentur ist spezialisiert auf Strategie, Design und innovative Technologien und zielt darauf ab, Emotionen und Erlebnisse zu schaffen.

LiangDao GmbH: Smart Test und Validierung für autonomes Fahren

Das chinesische Unternehmen LiangDao arbeitet neben Smart Tests und der Validierung für autonomes Fahren ebenfalls an Umgebungserkennung und Multi-Sensorfusion. Außerdem besitzt das Unternehmen eigene Software-Toolchains, umfassende Datenmanagement-Lösungen und erstellt seinen Kunden eine KPI-Analyse.

nok – Generate product experiences at scale

Nok positioniert sich als nachhaltiges Unternehmen, welches sich durch kostenlose Home Try-Outs von bereits retournierter Ware auszeichnet. Besonders daran ist die schnelle Auslieferung binnen 2 Stunden, die per Fahrradkurier erfolgt. Das Konzept schafft einen wirksamen Marketingeffekt, da jeder Tester als kostenloser Brand Ambassador und Werbeträger fungiert.

Polyprint – führender Dienstleister für multimediale Kommunikation

Spezialisiert ist das Unternehmen auf die Bereiche Print, Mail, Web, Fulfillment, Print on demand, klassische Werbemittel oder Großformatdruck. Durch personalisierte Marketingmaterialien ermöglichen sie ihren Kunden eine zielgruppengerechte Ansprache, sowie das Erreichen individueller Umsatzziele.

WLOUNGE

Seit 2016 sind die Gründer von WLounge darin bestrebt, Frauen in der Technologieszene zu ermutigen und zu fördern. Dies basiert auf dem Ansatz, dass Vielfalt ein entscheidender Faktor für große Veränderung und wahre Innovation sei. Sie unterstützen Frauen in jeglichen Geschäftsprozessen und helfen dabei sich selbstbewusst in die Technikszene zu integrieren. (tf)

Berliner Industrie: #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT @HANNOVER MESSE

 

4. April 2019 | ab 18:00 Uhr

Hannover Messe | Halle 6 | Stand E39

Begrüßung durch Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH

 

Auf der Hannover Messe 2019 wird #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT zum einzigartigen Experimentierfeld. Auf 100 Quadratmetern Fläche wird das kreative Potenzial der Berliner Industrie interaktiv erlebbar: mit spannenden Industrie-Produkten „Made in Berlin“, Hightech, Kunst und Installationen. Die Exponate spiegeln zugleich den freiheitlichen Charakter des Produktionsstandorts Berlin wider. #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT lädt die Besucher dazu ein, selbst auszuprobieren und spielerisch zu entdecken: Berlin ist der ideale Nährboden für Innovationen. Unter anderem sind mit dabei: Ape Unit, citkar, BigRep, botspot, i-mmersive, INURU, Moeco, MotionLab, Robot4Work, pi4, Sonic Robots, Studio LS301, WISTA, Würth Elektronik eiSos und MotionLab.

Im Mittelpunkt des Messeauftrittes steht die #BERLINPRODUZIERT Konferenz. Auf dem Programm stehen verschiedene Panels und Vorträge zu Zukunftsthemen wie: Smart City, künftige Mobilitätskonzepte, Music & Fashion Tech, Künstliche Intelligenz, Brain City und Talente. Auf der #BERLINPRODUZIERT Party am 4. April wird ein kreativer Raum zum Netzwerken geboten.

Zum Hintergrund: Berlin gilt als Hauptstadt der guten Ideen: smart, zukunftsorientiert und digital inspiriert. Die Berliner Industrie nimmt in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle ein. So arbeiten hier Weltunternehmen und ein technologiegetriebener Mittelstand arbeiten eng mit der internationalen Gründerszene und den vielen hochkarätigen Forschungseinrichtungen der Stadt zusammen. Dabei entstehen außergewöhnliche Produkte und wegweisende Lösungen für die Welt von morgen. In Kooperation mit 25 Unternehmenspartnern macht  #BERLINPRODUZIERT DIGITAL INSPIRIERT die hohe Innovationskraft und den Ideenreichtum der Hauptstadt sichtbar. Der Berliner Senat hat die Industriekampagne im Rahmen des „Masterplan Industriestadt Berlin 2018–2021“ ins Leben gerufen. (red)

 

GASAG: Treiber der Energiewende

1998 unterschrieb die GASAG die erste Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Was ist seitdem erreicht worden?

Die Vereinbarung wird alle fünf Jahre verlängert. Wir haben sie also schon viermal unterschrieben und werden sie auch gern ein weiteres Mal unterzeichnen. Bis 2015 haben wir fast 1,5 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Erneuerbare Energien wie Windkraft und Bio-Erdgas tragen einen großen Teil dazu bei. So haben wir alte Heizungen, die noch mit Öl und Kohle betrieben wurden, ausgetauscht. Wir sehen uns nicht nur als Treiber der Energiewende in Berlin, sondern auch als Partner für alle Stakeholder. Wir können andere Unternehmen nur aufrichtig ermuntern, über solche Vereinbarungen nachzudenken. Klimaschutz wird auf diese Weise auch ein Teil von Geschäftsmodellen.

Was sind Ihre Milestones für 2019?

Als Energieunternehmen planen wir langfristiger. Insgesamt wollen wir in unsere Kerngeschäftsfelder Netz, Vertrieb und Dienstleistungen weiter ausbauen und unseren Kundenstamm erweitern. Unser erklärtes Ziel ist es, eine CO2-neutrale Zukunft mitzugestalten. Um dies zu erreichen, werden wir in den kommenden drei Jahren 400 Millionen Euro investieren. Des Weiteren wird unser Portfolio durch die Produktion erneuerbarer Energien ergänzt. All das sind Bestandteile unserer Strategie GASAG 2025.

Wie positioniert sich die GASAG als Infrastrukturdienstleister in einem sich dramatisch wandelnden Energiemarkt?

Erdgas ist in Berlin mit über 50 Prozent der wichtigste Brennstoff für die Wärmeversorgung. Fast jedes zweite Gebäude ist bereits an das Erdgasnetz angeschlossen. Unser Ziel ist, dass auch unsere Kunden den Klimaschutz stärker fokussieren und zum Beispiel durch die Klimaprämie zum Wechsel von Öl auf Gas motiviert werden. Es gibt immer noch 20 Prozent Ölheizungen, da müssen wir ran.

Welche Strategien verfolgt die GASAG als breit aufgestellter Energieerzeuger und -dienstleister im Bereich Digitalisierung? Wo sind noch Potenziale, die Sie heben wollen?

Wer die Kunden da abholen will, wo sie stehen, kommt um digitale Konzepte nicht herum. Die Technik hilft uns dabei, den Kunden immer stärker in den Mittelpunkt zu stellen, ihn besser zu verstehen und den Kontakt in beide Richtungen zu intensivieren. Viele wollen halt nicht mehr ins Kundenzentrum kommen, erwarten aber trotzdem zeitgemäßen Service. Zudem hat Digitalisierung bereits jetzt in zahlreichen Prozessen, bei Produkten oder in der Kommunikation zu effizienten und intelligenten Abläufen beigetragen.

In Zukunft werden in Städten und Quartieren ganz andere Energie- und Mobilitätsvoraussetzungen herrschen. Welchen Beitrag für nachhaltige Stadtquartiere kann die GASAG dabei leisten?

Der EUREF-Campus beweist eindrucksvoll, was wir dank unserer Erfahrung und unserem fachlichen Know-how zur Energiewende in Quartieren beitragen können. Der Campus wird bereits seit 2014 CO2-neutral versorgt und das zu marktgerechten Preisen. Auch unser Tochterunternehmen GASAG Solution Plus hat viele Projekte, in denen Klimaschutz und Erneuerbare Energien ein Thema sind.

Langfristig sollten in den Städten Energiespeicherlösungen eingeplant werden. Die GASAG hat nahe des Olympiastadions einen großen Erdgasspeicher, der bis 2023 stillgelegt werden soll. Ich sehe hier die Möglichkeit, den Speicher sinnvoll zu nutzen und darin zum Beispiel Wasserstoff, umgewandelt aus Erneuerbaren Energien, einzuspeichern. Generell kann das Gasnetz auf diese Weise ein starkes Instrument für die Energiewende werden.

Sie gehen ja bereits vielfältige Partnerschaften ein, ich nenne nur Gegenbauer und die CG Gruppe. Welche Rolle wird die GASAG im Jahr 2030 spielen?

Wichtig ist mir, dass beide Seiten lernen und von Partnerschaften profitieren können. Grundsätzlich sind wir mit unseren Angeboten schon sehr gut aufgestellt. Aber wir wissen, dass sich die Immobilienwirtschaft weiter verändern wird, wo wir 2030 stehen werden, wissen wir dementsprechend jetzt noch nicht final. Aber die Richtung ist klar: Vom Dach bis in den Keller, vom Einfamilienhaus bis zum Quartier können wir dem Kunden liefern, was er braucht. Ob Wärme, Kälte, Versorgungskonzepte, Erneuerbare Energien oder Mobilitätslösungen.

Was sind die aktuellen Forschungsfelder der GASAG und mit welchen Institutionen kooperieren Sie?

Wir haben als Unternehmen selber keinen eigenen Forschungsbereich. Umso wichtiger ist für uns, auch als Berlin Partner, die Kooperation mit anderen Berliner Institutionen. Ein gutes Beispiel ist das InfraLab Berlin, ein Co-Working- und Co-Creation-Projekt der sechs großen Infrastrukturunternehmen, BSR, BVG, BWB, Vattenfall, Veolia und der GASAG, auf dem EUREF-Campus. Gemeinsam wollen wir einen Beitrag für die Entwicklung Berlins leisten, indem wir in enger Zusammenarbeit mit Politik, Industrie und Wissenschaft Smart City-Projekte realisieren.

Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit der GASAG aus?

Derzeit sind wir wirtschaftlich gut aufgestellt. Mit dem Jahr 2018 waren wir zufrieden. Um jedoch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir strategische Veränderungen vornehmen. Dazu gehört auch, dass wir das Unternehmen etwas verschlanken müssen.

Sie spielen auch im Markt der Elektromobilität eine Rolle. Wie sehen Sie hier die Perspektiven und was ist Ihr Beitrag für eine flächendeckende Versorgung?

Mobilität ist ein sehr wichtiges Thema, das sich sehr gut mit dem Thema Energie koppeln lässt. Das Stichwort Eco-Mobilität spielt hier eine wichtige Rolle. Grundsätzlich sehe ich die Elektromobilität im Bereich Stadtverkehr angesiedelt. Hier bringen wir uns als Unternehmen deutlich ein. Unser Leasingangebot mit einem E-Smart lief sehr gut, was uns darin bestätigt, neue Angebote in diesem Bereich zu schaffen. Gemeinsam mit ubitricity bieten wir Ladelösungen für zu Hause. Und auch in neuen Stadtquartieren entwickeln wir neue Energielösungen, wie etwa in der Tiefgarage installierte E-Ladesäulen. Außerdem arbeiten wir derzeit an einem konkreten Angebot für das Handwerk und die Taxibranche. Unser Ziel wird esdabei sein, gemeinsam mit einem Automobilhersteller Erdgasfahrzeuge in nennenswerter Größenordnungen in den Markt zu bringen, als Alternative zum Diesel. Damit haben wir schon früher gute Erfahrungen gemacht, ich erinnere an die Aktion „1000 Umwelttaxis“.

Potenzial sehe ich zum Beispiel auch im ÖPNV. So könnten die Fahrzeuge mit Biogas betrieben werden, was der Umwelt zugutekommt. Auch im Schwerlastverkehr wäre der Einsatz von Erdgas eine Alternative zum Diesel, um schnell etwas für den Klimaschutz und für die Luftreinhaltung zu tun. Und deutlich leiser sind diese Fahrzeuge auch. Das Berliner Erdgas-Tankstellennetz könnte aus dem Stand 10.000 zusätzliche Fahrzeuge versorgen.

Die GASAG ist ja traditionell ein Good Corporate Citizen. Welche Schwerpunkte beim bürgerschaftlichen Engagement wollen Sie persönlich setzen?

In der Hauptstadtregion haben wir tiefe Wurzeln und hier sind wir zuhause. Deshalb legen wir auf Partnerschaften sehr viel Wert. Unser längstes und größtes Sponsoring ist und bleibt das für die Eisbären Berlin. Dieses Engagement besteht schon seit 22 Jahren, wodurch natürlich auch eine emotionale Bindung entstanden ist. Neben dem Sport unterstützen wir aber auch andere kulturelle Vereine oder Veranstaltungen, wie etwa die Einheitsfeier im vergangenen Jahr rund ums Brandenburger Tor. Wir sehen uns als Partner der Bürger und sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst. (cr)

Appgefahren: BVG-App „Jelbi“ bietet mobile Services aus einer Hand

Bus, Bahn, Leihfahrräder, Carsharing – all diese Angebote können die Berliner künftig über eine BVG-App nutzen. Am Montag stellten Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) und BVG-Chefin Sigrid Nikutta die neue Anwendung namens „Jelbi“ vor.

Vom Taxi in die U-Bahn aufs Leihrad – alles über die BVG-App „Jelbi“

1928 revolutionierte der damalige Verkehrsstadtrat Ernst Reuter mit dem Fahrschein für alle öffentlichen Verkehrsmittel den Nahverkehr in der Hauptstadt. Doch heute nutzen die Berliner nicht mehr nur Bus und Bahn, um in der Stadt von A nach B zu kommen. Das Angebot mobiler Optionen ist deutlich großer geworden. Da noch zu wissen, wie man am besten fährt, ist gar nicht so leicht. Um diese Angebote an Leihräder, Motorrollern, Autos und Taxis künftig besser zu vernetzen, soll im Sommer die neue Plattform „Jelbi“ an den Start gehen. Extra-Anmeldungen auf zehn verschiedenen Apps, stundenlanges Suchen nach der besten Option und eine gesonderte Abrechnung bei verschiedenen Anbietern werden so überflüssig. Denn die App soll Routenplanung, Reservierung und Bezahlung für alle angebotenen Mobilitätsdienste vereinen.

Transportdienste zünftig zentral über BVG-App „Jelbi“

Dass die neue BVG-App ausgerechnet „Jelbi“ heißen wird, kommt nicht von ungefähr. Der Name leitet sich von dem Berlinerischen Jelb ab, inspiriert von der BVG-Erkennungsfarbe Gelb. Die Verkehrsbetriebe hatten vor gut zwei Jahren mit der Entwicklung einer neuen Mobilitätsplattform begonnen. Im Januar suchten sie dann nach entsprechenden Partnern. Und sind auch fündig geworden: Angebote von gut 25 Anbietern werden über die BVG-App abrufbar sein. Mit dabei sind unter anderem: der Verkehrsbund Berlin-Brandenburg, Leihräder von Deezer-Nextbike und Call a Bike, Elektroroller vom Berliner Start-up Emmy, Mietwagen von Clever-Shuttle, Greenwheels DB-Flinkster sowie Berliner Taxi-Unternehmen. Die großen Carsharing-Unternehmen Car2GO und DriveNow werden allerdings nicht von der Partie sein.

Erster Mobilitätshub in Kreuzberg

Neben der App soll es sogenannte Mobilitätshubs geben, an denen in naher Zukunft umgestiegen wird. An diesen Sammelstellen stehen dann eine große Auswahl verschiedener Sharing-Fahrzeuge wie Autos, Fahrräder oder Motorroller bereit. Der erste Standort wird im Sommer am U-Bahnhof Prinzenstraße in Kreuzberg entstehen. Geplant sind weitere Hubs am U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz sowie an den Straßenbahnkonten Landsberger Allee/Petersburger Straße. Dafür arbeitet die BVG mit der landeseigenen Gewobag zusammen, die die Flächen für Sammelstellen zur Verfügung stellt. (aw)

Green Economy Start-ups: Berlin ist Spitzenreiter

Berlin als Start-up-Hauptstadt Deutschlands kann sich ab sofort auch grüne Start-up-Hauptstadt nennen: Denn hier sind mit knapp einem Drittel die meisten Green Economy Start-ups aus dem Energiebereich beheimatet, deutlich mehr als in jedem anderen Bundesland in Deutschland. Die Start-ups haben hier zudem die größte Auswahl an Unterstützern: Die Hälfte aller deutschen Inkubatoren für Greentech und Energie sitzt in Berlin.

Diese und weitere Erkenntnisse sind Ergebnis der Studie „Inkubationsprogramme in der Energiewirtschaft“, die das Borderstep Institut für Nachhaltigkeit und Innovation in Kooperation mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Schaufensters für intelligente Energie aus Nordostdeutschland, WindNODE, durchgeführt hat. Die deutschlandweite Studie betrachtet sogenannte Inkubatoren zur Förderung von Start-ups im Bereich der Green Economy.

30 Prozent der Green Economy Start-ups in Berlin

Für die Untersuchung wurden zwölf Inkubatoren identifiziert, die einen Förderschwerpunkt im Bereich Green Economy aufweisen. Sechs davon haben ihren Hauptsitz in Berlin. Insgesamt 270 Start-ups haben seit 2011 bundesweit an Programmen in den untersuchten Inkubatoren teilgenommen. Davon sind 81 Start-ups (30 Prozent) in Berlin beheimatet. An zweiter Stelle folgt Nordrhein-Westfalen mit 27 Gründerteams (9,6 Prozent), knapp vor Sachsen mit 26 Teams (8,5 Prozent). Insgesamt können den 270 Start-ups über 2.200 Arbeitsplätze zugerechnet werden.

„Inkubatoren siedeln sich dort an, wo die Start-ups zu finden sind – und das ist auch im Bereich der Green Economy: Berlin. Hier entstehen Ideen für die Energiewende, die Start-ups und Unternehmen gemeinsam erfolgreich zur Marktreife bringen. In Berlin wird Zukunft grün geschrieben“, findet Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie.

Unterstützung findet Franzkes Aussage von Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts für Nachhaltigkeit und Innovation. „Inkubationsprogramme stellen einen wichtigen Faktor im Gründungszyklus von Start-ups dar. In den vergangenen Jahren sind eine Vielzahl an Inkubatoren im Bereich der Green Economy entstanden. Mit unserer Studie wurden diese erstmalig wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse dürften nicht nur für die Programmmanager der einzelnen Programme, sondern insbesondere auch für Start-ups von besonderem Interesse sein“, so Fichter.

Weitere Ergebnisse der Studie

Bei den zwölf untersuchten Inkubatoren werden Gründerteams im Durchschnitt mit 20.000 Euro in direkten Geldzahlungen sowie weiteren Sachleistungen über einen Zeitraum von acht Monaten gefördert. Hierbei ist die Förderspanne mit zwischen 6.000 und 500.000 Euro sehr groß. Eine Mehrheit der Programme nimmt zwei Ko­horten im Jahr auf und eine Kohorte umfasst im Durchschnitt sechs Start-ups. Für diese zählen die Vermittlung von Kontakten und die Bereitstellung von finanzieller Unterstützung  zu den wichtigsten Leistungen eines Inkubators. Hingegen sehen die Teams Verbesserungsbedarf im Bereich der Rechtsberatung und dem Abbau von Hemmnissen durch Regulierung. Viele Teams siedeln sich zudem nach dem Abschluss eines Programmes in relativer Nähe zum Standort des Inkubators an.

Im Detail sind die 270 untersuchten Start-ups in unterschiedlichen Bereichen der Energiewirtschaft aktiv. Hierbei sind die Bereiche Energieeffizienz (58 Start-ups), Energie & Daten (56 Start-ups) sowie Erneuerbare Energien (54 Start-ups) am häufigsten vertreten.  (red)