Berlin ist offiziell „Fairtrade Town“

Berlin ist nun auch offiziell zertifizierte Fairtrade-Stadt. Die Vielzahl der Akteure, die für die Teilnahme an der Kampagne in Berlin gewonnen wurden, sowie die vielen Veranstaltungen über den fairen Handel hat die Initiative TransFair e.V. beeindruckt. Dieses Engagement wird nun mit dem offiziellen Titel gewürdigt.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop: „Wir gestalten unsere Wirtschaftspolitik nachhaltig. Die Auszeichnung zur Fairtrade Stadt ist eine großartige Bestätigung des Engagements der Berlinerinnen und Berliner. Think global, act local – es hat globale Auswirkungen, welchen Kaffee wir trinken oder welches Kleid wir kaufen. Wir wollen und können in Berlin bewirken, dass Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern verbessert werden.“

Fairer Handel in Berlin

Die Verleihung des Titels im November ist der Auftakt für weitergehende Aktivitäten für den Fairen Handel in Berlin, gemeinsam mit den Bezirken und der Zivilgesellschaft. Damit soll das bestehende Aktionsbündnis ausgebau und eine gemeinsame Vision für den Fairen Handel in Berlin entwickelt werden.

Dieser Titel ist auch eine Verpflichtung. Ziel ist, dass auch das Berliner Vergaberecht stärker auf fairen Handel setzt. Wichtig sei, dass Fußbälle ohne Kinderarbeit hergestellt werden und Schokoladenbauern ihren fairen Anteil erhalten. In der Wirtschaftssenatsverwaltung wird hinsichtlich dessen, gerade an einem geeigneten Rahmen für die faire Vergabe im Berliner Vergabegesetz gearbeitet. Dazu werden die bestehenden Regelungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen optimiert.

Auch Bezirke können sich auf den Titel bewerben

Die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) fördert schon seit vielen Jahren Fairtrade-Projekte von Berliner Nichtregierungsorganisationen und wird die Szene weiterhin tatkräftig unterstützen und beraten.

Aber nicht nur die Bundeshauptstadt ist jetzt Fairtrade Town. In den Stadtstaaten können sich auch die Bezirke auf den Titel bewerben. Die Berliner Bezirke sind seit vielen Jahren mit großem Engagement Vorreiter im Fairen Handel. Einige von ihnen haben den Titel bereits erworben. In diesem Jahr wird neben Friedrichshain-Kreuzberg auch Steglitz-Zehlendorf zum Fairtrade Town gekürt. (red)

Berliner Immobiliengipfel bei Sammler Usinger

Die Top-Entscheider der Berliner Immobilienwirtschaft trafen sich zum fünften Mal bei Gastgeber Sammler Usinger und der British Chamber of Commerce Germany (BCCG) auf der Zwei-Terrassen Veranstaltung am Unternehmenssitz der renommierten Anwaltskanzlei im Waldorf Astoria. Sabine Usinger moderierte souverän eine große Expertenrunde zum Thema „Internationale Investoren in Berlin – Neue Standorte und Projekte“.

Dabei wurde deutlich, dass Berlin nach wie vor eine hohe Anziehungskraft für Investoren aus aller Welt besitzt – und das trotz widriger politischer Bedingungen. Auffällig war, dass die Berliner Politik durch Abwesenheit glänzte. Dafür hat die mit Christian Gérôme (Allgemeine Immobilien-Börse GmbH), Alexander Harnisch (Diamona & Harnisch Projektmanagement GmbH), Christoph Fahle (betahaus Berlin), Thomas Graf (Drees & Sommer SE), Nikita Roshkow (Ahoy! Berlin), Jutta Heim-Wenzler (Tempelhof Projekt GmbH) sowie Andreas Völker (BNP Paribas Real Estate Consult GmbH) hochkarätig besetzte Diskussionsrunde unisono klar formuliert, dass Berlin noch viele Potenziale bietet.

Berlin braucht mehr Wohnungen

Der Geschäftsführer der Allgemeinen Immobilien-Börse GmbH Christian Gérôme brachte es auf den Punkt: „Kein Land exportiert so viele perfekte Produkte in alle Welt wie Deutschland. Das schafft Sicherheit. Wir sind das wohl sicherste Land in Europa – ohne Brexit, ohne Skandale und ohne Wirtschaftskrisen. Die Menschen suchen Sicherheit und das deutsche Grundbuch‎ ist das wohl sicherste der Welt. Deswegen kaufen auch viele Ausländer in Berlin.“

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte an die Politik der deutschen Hauptstadt. „Wir brauchen mehr Wohnungen in der ‎Stadt. Denn Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Die hohen Mietpreise kommen nur durch eine Verknappung zustande. Dabei hat keine andere Stadt auf dieser Welt mehr Potenzialflächen als Berlin. Jede andere große Stadt träumt von vielen Brachflächen. Wir beziehungsweise unsere Politiker sind jedoch nicht in der Lage, diese Flächen als Bauland auszuweisen“, so Gérôme.

Berlin muss sein Potenzial ausschöpfen

Ob für Gewerbe, zum Wohnen, zur Miete oder zum Kauf – das Interesse an Flächen in Berlin steigt rasant. Zwar hält der Boom auf dem Immobilienmarkt weiterhin an, doch schöpft die Hauptstadt sein Potenzial nicht vollkommen aus. Viel zu lange dauert der Wohnungsbau. Nicht zuletzt musste die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die angestrebten 30.000 Wohnungen, die bis 2021 entstehen sollen, auf 25.000 runter kalkulieren.

Die Situation in der Wohnungspolitik ist noch immer sehr angespannt. Der Wohnungsbau kommt schon lange nicht mehr mit der steigenden Nachfrage hinterher. Obwohl die Wohnungsnot von allen Seiten erkannt wird, wird von der Politik zu wenig dagegen unternommen. „Wir müssen mehr Druck auf die Politiker ausüben und wir müssen den Menschen sagen, wie wir nach vorne kommen“, fordert Projektentwickler Gérôme. (fs)

Berliner Flughafenchaos zum Ferienstart?

In der Schule packten die Berliner Schulkinder gestern ihre Zeugnisse ein, Zuhause vermutlich ihre Koffer. Pünktlich zum Ferienstart wird wieder ein erhöhter Urlaubsansturm auf die Berliner Flughäfen erwartet. Mit mehr Personal möchte die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) das Chaos der während der Sommerferien erwarteten 4,9 Millionen Passagiere verhindern. Vor allem in den ersten Ferientagen, vom 5. bis 8. Juli sind Reisende dazu angehalten, genug Zeit für Abfertigung und Sicherheitskontrollen einzuplanen. Denn fällt in Tegel eine Anlage aus, dann bleibt diese ohne Ersatz.

Daher lautet die Empfehlung der FBB, mindestens zwei Stunden vor Abflug reisebereit vor Ort zu sein. Wie soll anders mit den täglichen rund 25.000 zusätzlichen Passagieren in Tegel verfahren werden? Die Berliner Flughäfen erwarten einen Reiseanstieg um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Für Tegel bedeutet dies täglich 75.000 Passagiere abzufertigen, statt im Normalbetrieb 50.000. In Schönefeld werden im Reisezeitraum Juli/ August rund 10.000 Reisende mehr pro Tag erwartet. Insgesamt steuern die 89 Airlines 56 verschiedene Reiseziele an. Zu den beliebtesten gehören Palma de Mallorca, Antalya und Barcelona.

In Tegel werden während der Ferien täglich bis zu 25.000 Passagiere mehr erwartet. | Foto: Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB

In Tegel werden während der Ferien täglich bis zu 25.000 Passagiere mehr erwartet. | Foto: Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB

Früher in die Ferien, ohne zusätzliches Terminal

Wie die Berliner Flughäfen mitteilten, werde es im Urlaubszeitraum vor allem bei der Abfertigung zu Engpassbereichen kommen. Trotzdem wird in Tegel ausgerechnet jetzt eine zusätzliche Kontrollstelle mit mehreren Schaltern in Terminal D gebaut, das hauptsächlich von der Lufthansa-Tochter Eurowings genutzt wird. Man fange mit dem Bau bewusst während der Ferien an. Der Geschäftsverkehr, der üblicherweise nur mit Handgepäck reise, ginge während der Ferien erfahrungsgemäß zurück. Stattdessen treffen Urlauber, die zumeist Gepäck abgeben, wesentlich früher am Flughafen ein. Die Kontrollstelle soll bis Ende August fertiggestellt werden. Die Ferienreisenden, deren Kinder ab dem 17. August wieder die Schulbank drücken, werden hiervon wohl nicht profitieren.

In den letzten Jahren war aufgefallen, dass manche Eltern ihre Kinder schon ein paar Tage vor Ferienstart aus der Schule nahmen. Trotzdem eine Missachtung der Schulpflicht gesetzlich verboten ist, liebäugelten Eltern mit günstigeren Reisepreisen vor dem Ferienstart. Wie der Tagesspiegel recherchierte, kann eine Reise, beispielsweise auf die griechische Insel Korfu, nach Ferienstart schon rund einen Tausender mehr kosten. Durchaus möglich sind Genehmigungen für den frühzeitigen Ferienbeginn, mit Rücksicht auf berufliche Verpflichtungen der Eltern. Alternativ können Kinder auch vorab vereinbarte schulische Ersatzleistungen für den verfrühten Ferienstart erbringen. Allerdings lassen die Schulleiter günstige Reisepreise hier nicht als Begründung gelten. Das Risiko für eine Reise ohne Genehmigung der Schule am Flughafen aufgegriffen und eine Bußgeldstrafe von 2.500 Euro zu kassieren, steht in keinem Verhältnis zum günstigeren Urlaubspreis. Vor einer Kontrolle musste sich in Berlin, anders als in Bayern, bisher jedoch nicht gefürchtet werden. Die Schulbehörden erbaten dieses Jahr keine Amtshilfe bei der Polizei.

Wieder ohne den BER in den Ferienstart

Schönefeld verfügt inzwischen über ein Adaptives Passagierleitsystem (APLS), das Passagiere an Kontrollpunkten wählen lässt und somit den schnellsten Weg ermöglicht. Die Reisenden entscheiden welche Kontrollen sie durch elektronische Erfassung ihrer Reisedokumente und welche mit Assistenz des Personals durchlaufen. Der schnellste Weg wird ihnen jeweils durch angegebene Wartezeiten angezeigt. Tegel verfügt bisher ausschließlich in Terminal C über ein solches System. In Tegel gibt es zudem fast gar keine redundanten Anlagen, weswegen ein Ausfall einen Stau bei der Abfertigung zur Folge hätte. Laut Flughafensprecher Daniel Tolksdorf halte sich jedoch zusätzliches Personal bereit, das eine zeitnahe Reparatur gewährleisten könne. Diese könnten innerhalb von zwei Stunden vor Ort sein, um sich mit defekten Anlagen zu befassen. Tolksdorf rät den Passagieren, die trotz der großzügig eingeplanten zwei Stunden in Zeitnot geraten, sich hiermit an das sowieso schon überlastete Personal zu wenden. Dem Tagesspiegel sagte er, man könne dann „sicher eine Lösung finden“.

 

Schönefeld und Tegel erreichen durch die Verzögerungen am BER nicht nur personal- sondern auch platztechnisch täglich ihre Kapazitäten. | Foto: Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB

Schönefeld und Tegel erreichen durch die Verzögerungen am BER nicht nur personal- sondern auch platztechnisch täglich ihre Kapazitäten. | Foto: Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB

Die sechs Millionen Euro, die bis Anfang 2019 als Investition in den Flughafen fließen, sollen jedoch eine bessere Aufenthaltsqualität für Passagiere ermöglichen. Auch eine stärkere Prozesssicherheit bei internen Abläufen soll gewährleistet werden. Allerdings sind dies Versprechungen, die schon oft gemacht, aber nie umgesetzt wurden. Gut, dass in Tegel investiert wird, aber wann wird der BER endlich fertig?

Investitionen in schnellere Prozesse – und Ersatzanlagen?

In den Flughafen Schönefeld sollen bis Ende 2025 sogar noch weitere 50 Millionen Euro investiert werden. Denn Schönefeld soll nach Öffnung des BER im Oktober 2020 garantieren, dass der Pannenflughafen mit dem Flugbetrieb nicht direkt überfordert ist. Tegel senkt zwar derzeit die Gesamtverluste der Flughafengesellschaft, wird aber entgegen der Stimmen des Volksentscheides schließen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Tegel 112 Millionen Euro. Vor der Airberlin-Pleite waren es 2016 noch 119 Millionen Euro. Laut Geschäftsbericht konnten diese Zahlen die Gesamtverluste der FBB jedoch um rund 18 Millionen Euro senken. Dank der Wirtschaftlichkeit Tegels wird der ausgewiesene Bilanzverlust dadurch „nur noch“ mit 915 Millionen Euro beziffert (Quelle: Tagesspiegel).

Aussicht auf Entlastung? Der BER soll voraussichtlich im Oktober 2020 öffnen. | Foto: Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg FBB

Schönefeld und Tegel erreichen durch die Verzögerungen am BER nicht nur personal- sondern auch platztechnisch täglich ihre Kapazitäten. Die Flughäfen arbeiten während der Ferienzeit und dem erhöhten Passagieraufkommen am Limit. Zuletzt übernahmen die Billigfluglinien Easyjet und Eurowings etliche Start- und Landerechte von der Pleite-Airline Airberlin. Interkontinentalflüge werden jedoch weiterhin in sehr geringem Ausmaß angeboten und bisher nur vereinzelte Strecken von Billigflug-Airlines übernommen. Scoot, die Tochter der Singapur Airlines, fliegt seit Mai 2018 eine Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Singapur an, von der Kongress- und Messereisende profitieren. Auch eine Verbindung in den kanadischen Großraum Toronto wurde erst im Juni wieder aufgelegt. (cn)

Weltwirtschaft: General Electric fliegt aus dem Dow Jones Index

Wer ist Walgreen Boots Alliance? Nie gehört? Es ist die größte Apothekenketten der USA, ein Börsenschwergewicht mit mehr als 100 Milliarden Dollar Jahresumsatz. Am 26. Juni wird dieser Konzern die amerikanische Industrie-Ikone General Electric (GE) aus dem Dow Jones Index verdrängen. 110 Jahre lang war GE im amerikanischen Leitindex gelistet. Jetzt scheidet das letzte verbliebene Gründungsmitglied aus dem Dow Jones Industrial aus. Eine Ära geht zu Ende.

Ersetzt wird GE durch die Walgreen Boots Alliance. Das Betreiberunternehmen des Index, S&P Dow Jones Indices erwartet, dass der Apotheken-Riese „bedeutsamer“ zum Index beitragen werde. Für Börsenexperten kommt die Entscheidung „überraschend und ist nicht nachvollziehbar“.

General Electric war das wertvollste US-Unternehmen

Immerhin steht am Anfang der GE-Historie der Glühbirnenerfinder Thomas Edison, das Unternehmen war schon dabei als Charles Dow und Edward Jones, die Gründer des Wall Street Journals, ihren Index 1896 einrichteten. Seit 1907 ist GE durchgängig im Dow Jones vertreten. Seit 1993 war der Konzern jahrelang das wertvollste börsennotierte Unternehmen der USA. Mittlerweile sind Digitalgiganten wie Google, Apple und Amazon an GE vorbeigezogen.

Doch GE wucherte zu einem unübersichtlichen und schwerfälligen Moloch heran, immer mehr Geschäftsbereiche wurden unrentabel, tausende von Arbeitsplätzen mussten abgebaut werden. Sogar über eine Zerschlagung des Konzerns wurde offen diskutiert. Nur mit einem schmerzhaften Kostensenkungsprogramm konnte Vorstandsboss John Flannery dies einstweilen abwenden. Er will das Kerngeschäft ausbauen: den Bau von Flugzeugturbinen und Kraftwerken sowie die Medizintechnik. Ob das eine Aufspaltung des Traditionsunternehmens ausschließen kann, bleibt offen.

Gewinner ist der ewige Rivale Siemens

Der Prestigeverlust als weltweites Vorbild als Mischkonzern und der Verlust der Index-Platzierung sind nicht die einzigen Schläge, die GE einstecken muss. Einstweilen kommt der Rauswurf aus dem Dow Jones nämlich dem ewigen Rivalen Siemens zugute. Seit Ende vergangener Woche ist der Münchner Konzern wertvoller als General Electric. Noch im August 2013 war die Marktkapitalisierung von GE doppelt so hoch als bei Siemens. (hf)

Für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft: 19 Innovationen aus Berlin ausgezeichnet

Unter dem Jahresmotto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken. 100 Innovationen für Deutschland“ sind am Montag in Berlin 100 Projekte aus ganz Deutschland ausgezeichnet worden, darunter 19 aus Berlin. Die Preisträger schaffen ,wie das Start-up Lumenaza, einen digitalen Marktplatz für regionale Stromerzeuger, forschen an der TU mithilfe von Darmbakterien an einem Klebstoff für die Medizin, entwickeln in einem interdisziplinären Forum gemeinsam Lösungen gegen urbanen Stress oder entwerfen barrierefreie Designs wie die Initiative #goinclusive.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stellte heraus: „Unser Land lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen und Brücken schlagen. Von Menschen, die mutig und offen sind für das Unerwartete. Und die mit ihren Ideen Zusammenhalt stiften in unserer Gesellschaft. Ich danke Ihnen für dieses Engagement für unser Land.“

„Deutschland – Land der Ideen“ und Deutsche Bank ehren Preisträger des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte“ 2018 in Berlin

Die offizielle Siegerehrung wurde im Kultur- und Veranstaltungszentrum „Radialsystem“ am Berliner Spreeufer abgehalten. Dr. Markus Kerber, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, würdigte in einer Laudatio die 100 „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen“ 2018 . Eine unabhängige Jury hat die Sieger aus knapp 1.500 eingereichten Bewerbungen ausgewählt. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.

Zu den Siegern gehören unter anderem CT Coworking Toddler GmbH mit dem Projekt Coworking Toddler – Büroplatz mit Kita. In einem Gemeinschaftsbüro bekommen Eltern die Möglichkeit zu arbeiten, während ihre Kinder nebenan spielen. Gerade bei der derzeitigen Kitaplatz-Not ist dies ein innovatives Modell. Die Tandem – Tripod Technology GmbH hingegen verhilft mit der App Tandem Language Exchange Millionen Menschen beim Lernen fremder Sprachen.

Zusammenhalt als Mehrwert für alle

Harald Eisenach, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Ost/Leiter Firmenkunden Region Ost der Deutschen Bank, gratulierte den Preisträgern: „Wir leben in bewegten Zeiten. Manche sagen sogar: Unsere Gesellschaft driftet auseinander. Verliert also die Idee der großen Gemeinschaft an Kraft? Unsere 100 Preisträger kommen zu einem anderen Ergebnis. Ihre ausgezeichneten Ideen belegen eindrucksvoll: Wir sind ein sehr innovatives Land. Und wir halten zusammen – trotz aller Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.“

Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), erkennt vor allem an, wie sehr die Gesellschaft von denen profitiert, die vorbildhaft vorangehen: „Eine Gesellschaft braucht Zusammenhalt und Chancen für die Teilhabe seiner Bürgerinnen und Bürger. Sonst ist sie kein lebenswerter Ort. Die ‚Ausgezeichneten Orte‘ sind in diesem Jahr Leuchttürme für Gemeinsinn. Die Preisträger verbinden dank ihrer innovativen Ideen Welten – Jung mit Alt, Starke mit Schwachen, Stadt mit Land, Sozialprojekte mit Hightech. Sie beweisen, dass es uns allen Mehrwert bringt, wenn mutige Ideen gefördert und geteilt werden. Ihre 100 Innovationen machen die Gesellschaft ein Stück besser.“

Innovationen bekommen eine Bühne

Die 100 Preisträger erwartet ein Wettbewerbsjahr voller Höhepunkte und professioneller Unterstützung: Ab September werden die Preisträger in den Staatskanzleien ihrer Bundesländer empfangen. „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank lassen die Preisträger von ihrem Netzwerk profitieren. Sie werden zu exklusiven Veranstaltungen eingeladen, dürfen mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ für sich werben und so neue Kunden, Partner, Sponsoren oder Mitglieder gewinnen. Wie im Vorjahr können sich Preisträger im Rahmen des Deutsche Bank „Made for Good“-Chancenprogramms von Experten und in Seminaren beraten lassen. (red)

Rasante Umbrüche durch Digitalisierung in Berlin

Wie hoch ist die Bedeutung der Digitalisierung für Großstädte wie Berlin? In die Hauptstadt zieht es neue Kompetenzzentren für maschinelles Lernen und von künstlicher Intelligenz profitierende Start-ups, die für ein neu gestaltetes Arbeitsumfeld sorgen. Deutschland, vor allem aber Berlin als Gründermetropole, will in der Entwicklung von KI nicht hinter großen Investoren der digitalen Zukunft wie China und den USA zurückbleiben. Zum Auftakt des 21. Bundeskongresses des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) fordern Politiker ein nachhaltiges Geschäftsmodell und befürworten Investitionen in digitale Bildung.

 

Schneller und effizienter durch KI? | Foto: pexels.com

Schneller und effizienter durch KI? | Foto: pexels.com

 

Menschliche Arbeit wird austauschbar

Etwa 70.000 Berliner arbeiten im digitalen Umfeld der Hauptstadt. In der Eröffnungsrede des 21. DGB-Bundeskongresses sprach Bundespräsident Frank Walter Steinmeier unter anderem über die Neugestaltungen durch die Digitalisierung der letzten Jahre. Neben einer geforderten „Ethik der Digitalisierung“,thematisierte er auch die Gestaltung dieser für eine zukünftige Arbeit mit der KI. „Wir müssen die Digitalisierung so gestalten, dass sie Arbeit aufwertet und nicht ersetzt“, so Steinmeier.

Der Unterschied zu vergangenen technologischen und industriellen Umwälzungen sei die Betroffenheit aller Berufsfelder von einem eventuellen Austausch durch intelligente Systeme. Diese können dann Busse selbst fahren lassen, Bücher katalogisieren oder das Postsystem revolutionieren. Die große Menge an heutzutage zu verarbeitenden Daten treibt auch die maschinelle Innovation hierfür voran.

Digitalisierung der Arbeitsplätze

Nachhaltige Digitalisierung ist nicht nur aus Material- und Umweltsicht bisher fragwürdig, sondern auch in Bezug auf die Schaffung und Kürzung von Arbeitsplätzen. Gleichzeitig sorgen die zunehmende Nutzung des Internets und mehrerer Devices für eine starke Erhöhung der Stromnachfrage. Materiell betrachtet ist die Basis der Geräte, die uns mit dem schnellen Internet verbinden, schon aufgrund ihrer Produktionsprozesse nicht konstruktiv. Doch auch die zunehmenden Aufgaben, die von mit KI arbeitenden Systemen gelöst werden können, betreffen alle Berufsgruppen. So wird von einer Wegrationalisierung der Arbeitsplätze und größer werdenden Einkommensschere der kommenden 20 Jahre gesprochen.

Gerade für die Start-up Branche sind diese selbstdenkenden – zum Teil auch selbstständig lernenden – Systeme attraktiv und Berlin als Standort einträglich. Rund die Hälfte aller auf KI setzenden deutschen Start-ups siedelt sich derzeit in Berlin an. Grund dafür ist, abgesehen von der hohen Lebensqualität trotz verhältnismäßig niedriger Gewerbemieten, auch die einfache Rekrutierung guter Mitarbeiter.  Als IT-Standort und europäische Gründermetropole hat sich Berlin einen internationalen Namen gemacht.

 

Der Arbeitsplatz von Heute. | Foto: pexels.com

Der Arbeitsplatz von Heute. | Foto: pexels.com

 

Den Nachwuchs zieht es an die Spree

Für Oktober ist die Eröffnung des neuen Kompetenzzentrums für maschinelles Lernen in Berlin geplant.Von dessen Angebot können Informatikinteressierte für ihre Jobs der Zukunft profitieren. Schon 2017 wurde das von den großen Berliner Universitäten getragene Einstein Center Digital Future im Robert-Koch-Forum (Mitte) in Betrieb genommen. Es wurde zu Forschungszwecken rund um Themen wie Smart Housing und Mobilität sowie zur digitalen Bildung des Nachwuchses, gegründet. Ziel ist es digitalen Nachwuchs zu gewinnen und abseits von großen Unternehmen wie Google, Amazon und Facebook, wieder eine Vorreiter-Position einzunehmen.

Weitere Projekte, wie ein Internet-Institut, sind in Planung. Den Standort hierfür gewann Berlin in einer Ausschreibung des Bildungsministeriums vor anderen deutschen Städten. Auch die EU-Kommission erhöhte ihre Förderung für die KI im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020. In diesem wird vorgesehen bis 2020 rund 1,5 Milliarden Euro zu investieren und 2,5 Milliarden Euro mit Co-Investitionen zu mobilisieren. (cn)

Wird Tropical Islands bald verkauft?

Das Badeparadies Tropical Islands in Brandenburg könnte demnächst einen neuen Besitzer bekommen. Am 03.04.2018 bestätigte das Unternehmen, dass nach weiteren Partnern für Investitionen gesucht wird. Letztendlich könnte das ein Komplettverkauf bedeuten. „Unser Mehrheitsgesellschafter Tanjong, Colin Au und die Geschäftsführung sind seit Langem in Gesprächen, wie man das geplante Investitionsvolumen über die kommenden Jahre stemmen kann“, so die Sprecherin von Tropical Islands, Katja Benk.

Verkauf von Tropical Islands kann bis zu 300 Millionen Euro einbringen

Der Mehrheitseigentümer von Europas größtem tropischen Urlaubsresort Ananda Krishnan und sein Geschäftspartner Colin Au prüfen derzeit in Zusammenarbeit mit einer Investmentbank wie groß das Interesse an Tropical Islands ist.

Dem Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg zufolge befinden sich die Verhandlungen mit potenziellen Käufern in einem frühen Stadium. Der Verkauf der Freizeitanlage könnte um die 300 Millionen Euro einbringen.

Besitzer kündigten Anfang dieses Jahres bereits eine Investition von 300 Millionen Euro an

Das Resort verfügt über eine Fläche von rund 100.000 Quadratmeter. Die Anlage ist unter anderem mit einem Hotelkomplex, einem eigenen Regenwald mit circa 600 Pflanzenarten, einem Wasserpark sowie einem Wellnessbereich ausgetattet. Trotz des großen und vielfältigen Angebots kündigten die Besitzer Anfang dieses Jahres eine Investition von 300 Millionen Euro in das lukrative Geschäft an.

Geplant war es die tropische Kuppel im Spreewald im Innen- und Außenbereich zu erweitern. Die Kapazität der Freizeitanlage sollte demnach von circa 2.000 Betten auf 9.000 erhöht werden. Es gehe den Besitzern nicht nur um die Erhöhung der Kapazitäten, sondern vor allem um eine Weiterentwicklung. Die Konkurrenz in der europäischen Freizeitpark-Branche sei laut Angaben des Geschäftsführers, Michiel Illy, sehr stark.

Was ändert sich durch den möglichen Verkauf?

Tropical Islands ist im Besitz der Tanjong-Gruppe aus Malaysia. Die Hauptanteile des Ressorts gehören Ananda Krishnan, der sich laut Angaben des Düsseldorfer Handelsblatts mehr auf seinen Heimatmarkt konzentrieren möchte. Die Geschäfte in Asien laufen schwierig. Sein Unternehmen Aircel, ein Mobilfunkanbieter in Indien, meldete im März 2018 Insolvenz an. Die Summe des Verkaufs kann der Milliardär demnach gut für seine Heimatprojekte gebrauchen kann.

Ob und wann ein Verkauf tatsächlich stattfindet, steht noch nicht fest. Für die Besucher der Freizeitanlage würde sich durch einen Besitzerwechsel des Tropical Islands allerdings nichts ändern. (ls)

Babyboom vs. Fachkräftemangel – Deutschland fehlt es an Erziehern

Der Fachkräftemangel in Deutschland trifft nicht nur private Unternehmen, sondern auch den öffentlichen Sektor. Die Kombination ist denkbar schlecht: Während die Geburtenrate von Jahr zu Jahr steigt, sinkt die Zahl an qualifiziertem Personal in den Kindertagesstätten sukzessiv.

Eltern lassen nichts unversucht, um ihren Kinden einen Kitaplatz zu verschaffen: Dutzende Bewerbungen schreiben, einen Lebenslauf über die Kleinstkinder verfassen, sich ehrenamtlich auf dem Kuchenbasar einbringen oder den Erziehern ein süßes Foto des Kindes per Whatsapp senden, um möglichst im Gedächtnis zu bleiben.Trotz all der Bemühungen werden die meisten Eltern letztendlich mit einem Wartelistenplatz vertröstet, der teils länger dauert als die Kindergartenjahre betragen. Für die Eltern, die Erzieher und die Kinder ist der Mangel an Kitaplätzen zu einer unzumutbaren Belastung geworden.

Babyboom in Deutschland auf Rekordkurs

Während die Kitaplätze immer mehr schrumpfen, verzeichnet Deutschland parallel dazu die höchste Geburtenrate seit 1973. Im Jahr 2016 erblickten laut Statistischem Bundesamt über 790.000 Kinder das Licht der Welt.

Wesentliche Faktoren die zu Deutschlands Babyboom beitragen, sind vor allem die Bevölkerungszusammensetzung, die sich durch die steigenden Migranten in den letzten Jahren stark verändert hat, die Elternzeit, die fehlenden oder geringen Kita-Gebühren, die sich positiv entwickelnde Familienförderung und zu guter Letzt die gute Konjunktur. Denn Deutschland erlebt derzeit den längsten Aufschwung seit den 1960er Jahren. Die Arbeitslosigkeit befindet sich derzeit auf einem Nach-Wende-Tief.

 

Babyboom vs. Fachkräftemangel – Deutschland fehlt es an Erziehern| Foto : Pexels

Babyboom vs. Fachkräftemangel – Deutschland fehlt es an Erziehern | Foto : Pexels

Fruchtbarkeitsrate von Konjunktur abhängig

Laut Soziologen lässt sich die Fruchtbarkeitsrate an der strukturellen Situation der Wirtschaft messen. Der Einfluss von Konjunktur und Arbeitslosigkeit auf die Realisierung des Kinderwunsches wird in vielen Studien belegt.

Die Soziologin Chiara Ludovica Comolli untersuchte die Geburtenrate in dem Zeitraum der Finanzkrise von 2000-2013. Aus der Studie ging hervor, dass die Krise Frauen mit einem geringen Bildungsniveau wenig beeinflusst hat. Bei Familien im Mittelstand fand dagegen ein immenser Rückgang der Geburtenrate in Folge der steigenden Arbeitslosenzahlen statt.

Berlin braucht mehr Fachkräfte – Scheeres plant Initiative für Erzieher

In Berlin sollen laut Schätzungen des paritätischen Wohlfahrtsverbandes in diesem Jahr 3.000 Kinder keinen Kitaplatz bekommen. Zwei wesentliche Faktoren tragen dazu bei, dass es immer weniger junge Menschen gibt, die eine Ausbildung als Erzieherin ausüben wollen: Die fehlende Vergütung während der Ausbildung und die Geringschätzung und niedrige Bezahlung nach der Ausbildung. Genau das plant Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) in Zukunft zu ändern. Zum einen soll eine vergütete Ausbildung eingeführt werden, zum anderen soll eine grundsätzlich höhere Eingruppierung im Tarifvertrag der Länder stehen.

„Nur so erhält der Beruf die Wertschätzung, die er tatsächlich verdient“, so Senatorin Scheeres. Anfang Mai wird der Antrag bei der Jugend- und Familienministerkonferenz beraten. Zudem sieht der Antrag vor, Quereinsteiger für den Beruf zu gewinnen. Förderung und Fortbildungen sollen vor allem lebenserfahrene und ältere Bewerber in Form von Aufstiegs-Bafög erhalten. „Ich gehe davon aus, dass die Ministerkonferenz im Mai der Bundesregierung den Auftrag erteilen wird, die einzelnen Punkte umzusetzen. Ich freue mich, dass Frankziska Giffey als neue Bundesfamilienministerin bereits deutlich gemacht hat, dass sie dem Thema eine hohe Priorität hat“, erklärte Scheeres.

Sind Grundschullehrer und Erzieher auf gleichem Niveau?

Kritik hagelt es für die Forderung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffeys, dass Bund und Länder die Erzieher wie Grundschullehrer bezahlen sollen. Es steht außer Frage, dass es eine qualifizierte und umfassende Ausbildung benötigt, um fundiertes Wissen in den Feldern der Pädagogik und Psychologie so zu erlernen, um als Erzieher kompetent agieren zu können. Allerdings sollte das Niveau eines Lehramt-Studiums nicht mit einer Erzieherausbildung gleichgesetzt werden. Auch der Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) hält einen solchen Zuschlag für zu hoch.

Dennoch ist Scheers bundespolitische Initiative unabdingbar, um wieder mehr Menschen für den Beruf als Erzieher zu gewinnen. (ls)

Affordable Luxus: Gewinnen Sie einen Aufenthalt im Designhostel Generator in Berlin Mitte

Die in Europa führende Design-Hostelkette Generator ist bekannt für ihr außergewöhnliches Konzept: Luxuriöse Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen in top internationalen Städten quer durch Europa. Die Kette zählt aktuell 12 Standorte, drei davon in Deutschland. Das Generator Berlin Mitte bietet zudem für Dauergäste Luxus-Apartments, die über einen längeren Zeitpunkt gemietet werden können.

Generator ist Europas führende Hostelkette

Von dem Fast Company Magazin unter die Top 50 der innovativsten globalen Unternehmen gewählt, stellt das Unternehmen Europas am schnellsten wachsende Hostelkette mit Top-Standorten dar. Generator Hostels bieten designorientierte Unterkunftsmöglichkeiten in den zentralsten europäischen Städten wie Dublin, London, Kopenhagen, Hamburg, Berlin (Mitte und Prenzlauer Berg), Venedig, Barcelona, Paris, Amsterdam, Stockholm und Rom.

Egal, ob Sie einen Business-Trip nach Berlin planen oder mit Ihren Liebsten über die Osterfeiertage verreisen möchten, das erfolgreiche Konzept der Generator Hostels ist einzigartig und zeichnet sich durch eine neue Art stylischer und geselliger Reiseunterkünfte aus. Generator versteht es die angesagtesten Städte Europas – und bald auch Miami in Amerika – durch gut gelegene und top ausgestattete Hostels zu Erkundungs- und Erlebnisorten der Extraklasse zu machen.

Gewinnen Sie eine Übernachtung inmitten des pulsierenden Herzens der Hauptstadt

Mit “BERLINboxx“, dem Business Magazin der Hauptstadt, haben Sie die Chance, eine Übernachtung im Generator Hostel Berlin Mitte im Premium Zweibettzimmer für zwei Personen zu gewinnen – inmitten des pulsierenden Herzens der Hauptstadt.

Berlin vereint Kultur, exzellente Bars und Restaurants, so dass garantiert für jeden Geschmack etwas dabei ist. Das vielfältige Kultur- und Freizeit-Angebot wird dem weltweiten Ruf der Stadt als kulturelle Hochburg, die bekannte Künstler und Musiker aus aller Welt anlockt, mehr als gerecht. Außergewöhnliche Partynächte sowie Bar- und Restaurantbesuche stehen auf der Tagesordnung, sowohl für Touristen, als auch für waschechte Berliner!

Von Theater-, Konzert- oder Opern-Besuchen, über Museen oder Vernissagen, bis hin zu Restaurants vielfältiger, internationaler Küchen, gibt es in Berlin nichts, was es nicht gibt!

Generator bietet eine ideale Unterkunft für Reisende

Ganz zentral gelegen in Berlin Mitte ist die Unterkunft – das Generator Hostel – nicht nur der optimale Schlafplatz, sondern gleichzeitig der perfekte Ausgangs- und Verweilplatz für Reisende aus aller Welt sowie Business-Gäste. Das Hostel befindet sich in unmittelbarer Nähe zur bekannte Shoppingmeile Friedrichstraße und dem Hackeschen Markt, mit seinen teils versteckten Boutiquen und Cafés. Außerdem sind fußläufig attraktive Sehenswürdigkeiten, vielseitige Bars, Restaurants und Shops zu erreichen.

Um den Aufenthalt im Hostel so unvergesslich wie möglich zu gestalten, fährt das Generator Hostel Berlin Mitte ein besonderes Konzept auf, welches von einer preisgekrönten Inneneinrichtung, über sorgfältig geplante Veranstaltungen mit lokalem Flair bis hin zu einem vielfältigen und einzigartigen Essens- und Getränkeangebot reicht. Gemäß der Generator Tradition ungewöhnliche Orte in extravagante Design-Immobilien zu verwandeln, wurden für das Generator Hostel Berlin Mitte zwei ehemalige Bürogebäude aus dem 19. Jahrhundert zu einem designfokussierten Hostel mit besonderem Augenmerk auf Kunst umgewandelt.

Die Kupfer Bar

Ein besonderes Extra stellt die hauseigene „Kupfer Bar“ dar, die längst nicht mehr nur Anziehungspunkt für Hostelgäste, sondern ein beliebter Treffpunkt für Einheimische ist. Ein historischer Innenhof, eine Bücherei sowie ein hauseigenes Café laden zum Entspannen ein.

Kupfer Bar | Foto: Generator Hostels LTD

Kupfer Bar | Foto: Generator Hostels LTD

Für einen erholsamen Schlaf sorgen anschließend maßgefertigte Betten in Mehrbett-, privaten Doppelzimmern oder Luxus-Apartments.

Mehr Infos zum Gewinnspiel erfahren Sie auf unserer Facebook-Seite (red)

 

Baustelle Kulturforum als Vorzeigeprojekt

Berlin eilt der Ruf voraus, dass Großprojekte immer zu teuer werden und viel zu lange dauern. Das befürchtete die Öffentlichkeit auch von der wichtigsten Kulturbaustelle Deutschlands, dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses als Humboldt Forum, im Herzen der Hauptstadt. Doch es kam anders.

Einer, der von Anfang an etwas gegen dieses Negativszenario hatte, war und ist Wilhelm von Boddien. Bereits 1992 initiierte der gelernte Kaufmann den Fördervereins Berliner Schloss e. V., um den Wiederaufbau mithilfe von Spendengeldern zu realisieren. Ende 2017 sind schon drei Viertel der Bauzeit (von 2013 bis 2019) zurückgelegt. Nach wie vor sieht von Boddien das Datum zur Fertigstellung des Schlosses als Kulturforum Ende des Jahres 2019 als ein Versprechen an, das es einzuhalten gilt. Dagegen ist für den BER nun schon der siebte Eröffnungstermin im Herbst 2020 festgelegt. Nur weil für den BER niemand Verantwortung übernehmen möchte, sollte die Skepsis nicht auf alle Berliner Großbauprojekte überschwappen.

Die Kritiker werden immer stiller

In den vergangenen Jahren durchlebte von Boddien zusammen mit den Mitarbeitern des Fördervereins Höhen und Tiefen. Ähnlich wie bereits beim BER zeigte die öffentliche Meinung zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses als Humboldt Forum gleichzeitig ein Spektrum von großem Enthusiasmus bis vernichtender Kritik. In den Medien Berlins überwogen zunächst schmähende Herabsetzungen des Wiederaufbaus des Schlosses. Es wurde als Fake oder Disneyland diskreditiert. „Gerade einmal zehn Prozent unserer Spender kamen so zur Zeit der Grundsteinlegung aus Berlin. Jetzt sind es schon über 50 Prozent“, meint von Boddien.

Das kritische Medienecho ist überwiegend verhallt und die Berliner beginnen sich mit dem Bauprojekt zu identifizieren. „Nachdem wir nun das Projekt einigermaßen erfolgreich nach vorn gebracht haben und auch täglich mehr von der historischen Schönheit des Gebäudes sichtbar wird, werden auch scharfe Kritiker immer stiller“, so von Boddien. Kein Anlass für von Boddien, in Höhenflüge oder in Eitelkeiten zu verfallen. Bescheiden beharrt der Norddeutsche darauf, dass er über seinen Verdienst daran in seinem Alter nicht mehr nachdenkt und der Ruhm den Spendern und Mitarbeitern gebührt.

105 Millionen Euro für das Projekt

Der Kaufmann steht zu seinem Wort und so hat er mit dem Förderverein bereits 76 Millionen der versprochenen 105 Millionen Euro bereitstellen können. Mit der nahenden Fertigstellung des Schlosses erhöht sich auch wieder der Druck aus der Öffentlichkeit auf den Erfolg der Spendensammlung. „Deswegen werde ich so lange an der Erfüllung meines Versprechens arbeiten, bis auch der letzte Cent abgeliefert wurde“, sagt Wilhelm von Boddien. Bislang bleibt er optimistisch, die fehlenden Fördergelder noch rechtzeitig beschaffen zu können.

Sein Weg dazu führt über die Begeisterung der Berliner und Hauptstadttouristen beim Anblick des fertiggestellten Humboldt Forums mit seiner berühmten historischen Schlossfassade. Daran richtet sich seine zukünftige Öffentlichkeitsarbeit aus – und in der Ehrung der Spender, die mit ihrer Spende öffentlich in die Wiederaufbaugeschichte des Schlosses eingehen. Zahlreiche Spender sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter helfen ihm intensiv dabei. Die Verantwortung für das Gemeinschaftsprojekt übernimmt von Boddien mit einer überraschenden Gelassenheit, von der sich die BER-Verantwortlichen eine Scheibe abschneiden könnten. (lj)