Die BVG rüstet digital auf: Kontakt- und Bargeldloszahlung an Ticketautomaten verfügbar

Die  Berliner Verkehrsbetriebe richten sich im digitalen Wettrüsten für die Zukunft aus: Das kontakt- und bargeldlose Bezahlen, zuletzt bereits in Supermärkten und Tankstellen zu finden, wird ab Ende des Jahres an allen festen Kassenautomaten der BVG in Berlin zur Verfügung stehen.

In einer Testphase sind bereits jetzt die U-Bahnhöfe Alexanderplatz, Lichtenberg, Eberswalder Straße, Senefelderplatz und Elsterwerdaer Platz mit der neuen Bezahlmöglichkeit ausgestattet.
Sie ermöglicht dem Kunden sein Ticket zu erwerben, indem die Giro- oder Kreditkarte weniger als vier Zentimeter an das Lesegerät gehalten wird. Die Eingabe einer Geheimnummer ist dann nicht mehr nötig.

Kontaktloses Bezahlen erfordert auch bei der BVG eine geeignete Karte

Für die Nutzung der kontaktlosen Bezahlweise benötigt man eine entsprechend geeignete Karte. Diese erkennt man an einem aufgedruckten Wellensymbol. Anfang 2017 hatten Banken und Sparkassen nach eigenen Angaben bereits an 14 Millionen Kunden bundesweit entsprechende Karten ausgegeben. Weitere 20 Millionen sollen nach und nach im laufenden Jahr hinzukommen.

NFC Kennzeichnung auf Giro- und Kreditkarten

Die sogenannte Near Field Communication (NFC) Technik übermittelt die Daten per Funk. Laut Aussage der Banken geschieht dies aufgrund der Verschlüsselung der Daten auch sicher. Beiträge bis zu 25 Euro können ohne jegliches Zutun überwiesen werden. An diesem Tageslimit orientiert sich auch die BVG. Aus Sicherheitsgründen kann zudem nur einige Male am Tag ohne Eingabe der Geheimzahl bezahlt werden. Versehentliche Abbuchungen im Vorbeigehen werden verhindert, indem das System nur Karten die maximal vier Zentimeter vom Lesegerät entfernt sind, akzeptiert.

Die BVG stellt sich der Digitalisierung

Die BVG reagiert mit der Ermöglichung der neuen Bezahlweise vorbildhaft auf die Herausforderung der Digitalisierung. Erst vor kurzem hatte sie mit der Einrichtung von WLAN-Hotspots in den U-Bahnhöfen in ganz Berlin in diesem Zusammenhang von sich reden gemacht. Übrigens werden die Neuerungen nicht auf den Schultern der Kunden ausgetragen: Auch 2018 bleiben die Fahrpreise stabil und werden nicht erhöht.

(uc)

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