Berlin Partner Bilanz
Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner ziehen eine positive Bilanz. | Foto: BERLINboxx

Bilanz für das Jahr 2019 – der Wirtschaftsstandort Berlin blüht

Die deutsche Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren mit zahlreichen Unternehmensniederlassungen, täglichen Start-up-Neugründungen und Investitionen in Millionenhöhe zur innovativsten Technologie- und Wirtschaftsmetropole gemausert. Am heutigen Mittwochvormittag stellten Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner gemeinsam die Jahresbilanz der Berliner Wirtschaft aus Sicht des Wirtschaftsförderers im Ludwig-Erhard-Haus vor und zogen eine positive Bilanz.

Berlin als Magnet für globale Player und den deutschen Mittelstand

Die Vorstellung des Jahresberichts verschaffte einen umfangreichen Überblick über wichtige Fakten und Daten aus dem Jahr 2019 und räumte alle Zweifel aus Wieder einmal lag die Berliner Wirtschaft deutlich über dem deutschen Bundesdurchschnitt von 0,5 Prozent und hat sich besonders im Bereich Mobilität und Digitales zum Magnet für führende Unternehmen der Branche entwickelt.

Berlin Partner

Wirtschaftssenatorin Pop zeigt sich zuversichtlich für die Zukunft der Berliner Wirtschaft. | Foto: BERLINboxx

Wirtschaftssenatorin Pop gab sich euphorisch und sprach von einem gute Jahr für die Berliner Wirtschaft: „Die herausragenden Zahlen der Jahresbilanz von Berlin Partner zeigen, wie attraktiv der Wirtschaftsstandort Berlin von denjenigen eingeschätzt wird, die es wissen müssen: von den Unternehmen, die sich in der Hauptstadt ansiedeln oder weiter investieren. Dahinter steckt eine Menge Arbeit für unsere Wirtschaftsfördergesellschaft, die diese Projekte mit Standortinformationen, Hilfen zum öffentlichen Finanzierungsangebot oder der Vernetzung mit Wirtschaft und Wissenschaft begleitet hat. Viele Jahre lang haben wir den Niedergang von ganzen Branchen und den Verlust von Arbeitsplätzen in Berlin erleben müssen. Nun zieht der Erfolg Berlins Talente, Unternehmen und Investoren an – aus Deutschland, aus Europa und aus der ganzen Welt. Mit dem Zuzug von Unternehmen und Menschen kommen neue Aufgaben für Politik und Gesellschaft. Darüber darf man nicht erschrecken, sondern muss sie anpacken.“

Und auch in 2020 werden mit dem Schindler-Campus und Siemensstadt 2.0 groß in Berlin investiert.

Die Wirtschaft in der Hauptstadt wächst

Wie attraktiv der Standort Berlin ist, zeigt sich nicht nur an den unzähligen Start-ups und Niederlassungen von Unternehmen aus aller Welt. Auch die neu geschaffenen Arbeitsplätze sind ein Fingerzeig auf das zunehmende Wachstum des Wirtschaftsstandorts. Allein für 280 von Berlin Partner begleitete Projekte wurden fast 9.000 Arbeitsplätze, vorrangig in den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnik, Medien und Kreativwirtschaft als auch Verkehr, Mobilität und Logistik geschaffen.

Ob Berlin-Fan oder Berlin-Skeptiker, Unternehmen investieren gern in der deutschen Hauptstadt, erklärt Franzke. So erhielten Start-ups in der Hauptstadt 2019 rund 3,69 Milliarden Euro als Finanzierungsspritze und Unternehmen investierten über 800 Millionen Euro in den Wirtschaftsstandort. „Die Zahlen zeigen, dass die Hauptstadtregion auch weiterhin ein Zukunftsstandort ist – im nationalen wie auch internationalen Vergleich. Besonders die hohe Investitionsbereitschaft spricht dafür, dass zahlreiche Unternehmen ihre Zukunft an der Spree sehen, wegen der guten Infrastruktur, den weitreichenden Vernetzungsmöglichkeiten und den exzellenten Lebensbedingungen. Wir als Berlin Partner freuen uns, an dieser Entwicklung aktiv mitwirken zu können und Unternehmen von der Ansiedlung, über die Standortsicherung bis hin zur Recherche geeigneter Fördermöglichkeiten als verlässlicher Helfer zu unterstützen“, so Franzke.

Berlin Partner bilanziert

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurück. | Foto: BERLINboxx

Zudem sei bereits der Trend zu spüren, dass Investoren, die in Europa kommen, den Start-ups sagen, dass sie sich in Berlin ansiedeln sollen, so Franzke. Industrie die sich transformieren möchte, komme sowieso schon in die deutsche Hauptstadt.

Wirtschaftsraum Berlin-Brandenburg

Ein weiteres wichtiges Thema der Jahresbilanzierung war die enge Zusammenarbeit zwischen der Hauptstadt und unserem Nachbarland Brandenburg. Die Metropolregion sei nicht erst seit der geplanten Ansiedlung des Automobilkonzerns Tesla in Grünheide als Wirtschaftraum interessant geworden und wenn in Berlin kein Platz für eine große Ansiedlung ist, sage man den Unternehmen nicht „Geht nach Bayern“, sondern „Geht nach Brandenburg“, betonte Wirtschaftssenatorin Pop. Und Franzke ergänzte die Hauptstadtregion spiele „spätestens seit dem vergangenen Jahr in der Champions League der Wirtschaftsstandorte“. Auch in Zukunft wolle man an der Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg feilen und den gemeinsamen Wirtschaftraum noch stärker fördern. Ein wichtiger Faktor wird sicher die Eröffnung des gemeinsamen Flughafens BER sein. (sz)

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