Berlin wird klimafreundliche Mobilität am Wohnstandort fördern

Der Wohnstandort ist insbesondere in Großstädten wie Berlin als Ausgangspunkt der Mobilität ein wichtiger Hebel zur Beeinflussung der Verkehrsmittelwahl. Ausgehend vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) werden im Rahmen des Projektes „Wohnen leitet Mobilität“ bis Ende 2019 insgesamt fünf Dialogforen, mehrere Fachveranstaltungen und Aktionen in Berlin und Brandenburg stattfinden. Der Praxispartner für dieses Projekt ist der Bezirk Lichtenberg.

Klimafreundliche Mobilität mit Carsharing

Zentrales Anliegen der Dialogforen ist es, am Wohnstandort den Zugang zu klimaverträglichen Verkehrsmitteln als Alternative zu privaten Autofahrten zu ermöglichen. Dazu gehört u.a. Carsharing. In diesem Bereich tut sich aktuell viel in Berlin, allerdings nicht nur Gutes. Ende Oktober häuften sich in der Berliner Presse die Meldungen über Unfälle mit Carsharing-Autos. Daher ist Carsharing auch das Schwerpunktthema des ersten berlinweiten Dialogforums.

„An der Haustür entscheidet sich, welche Verkehrsmittel wir nutzen: 80 Prozent aller Wege starten und enden hier. Dieses enorme Potential für eine klimaverträgliche Mobilität werden wir nutzen. Wie wir intelligent und bequem mobil sein können, wollen wir aufzeigen und die verschiedenen Akteure unterstützen, Bewohnern die Fortbewegung ohne eigenes Auto zu erleichtern und dabei das Klima zu schützen“, so René Waßmer, Projektleiter „Wohnen leitet Mobilität“ beim VCD.

Mobilität im Bezirk fördern

Am 15. November diskutieren (Termin) dann die Vertreter der Wohnungswirtschaft, von Kommunen, Mobilitätsdienstleistern und des Umweltverbandes „Verkehrsclub Deutschland e.V.“ (VCD) gemeinsam im Lichtenberger über aktuelle Herausforderungen auf dem Weg zur Mobilitätswende.

„Unser Bezirk hat in den letzten Jahren Pilotprojekte angeschoben, Diskussionsprozesse angeregt und das Thema ,klimafreundliche Mobilität‘ immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Unsere Erfahrungen im Zusammenhang mit Carsharing stellen wir gerne als fachlichen Input zur Verfügung“, sagt Michael Grunst (DIE LINKE) Bezirksbürgermeister von Lichtenberg. (red)

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