Internationale Real Estate Elite zu Gast in Berlin: v.l.n.r. Mitch Lewis, Managing Director, EMEA, Berkshire Hathaway HomeServices, Gino Blefari, President und CEO Berkshire Hathaway HomeServices, Carsten Heinrich, CEO Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate, Michael Jalbert, Senior Vice President Global Sales Berkshire Hathaway HomeServices | Foto: Charles Yunck

Berkshire Hathaway HomeServices: President Gino Blefari zu Gast in Berlin

Eine Unternehmerlegende zu Gast in Berlin: Gino Blefari, Präsident und CEO des US-Branchenriesen Berkshire Hathaway HomeServices, hat die Hauptstadt besucht und die Gelegenheit genutzt, über seine Visionen und Pläne für die zukünftigen Strategien von Berkshire Hathaway HomeServices und damit über die Zukunft von Immobilienservices zu sprechen.

Berkshire Hathaway HomeServices mit mehr als 44.000 Maklern und 1.400 Büros das am schnellsten wachsende Immobiliendienstleistungs-Netzwerk in den USA. Das Unternehmen startete 2016 seine globale Expansion mit dem Aufbau einer geeigneten Infrastruktur. Nachdem im Frühjahr 2018 die erste internationale Kooperation mit den Berliner Immobilienexperten von Rubina Real Estate geschlossen wurde, folgte vor kurzem schon die zweite Partnerschaft mit einem Londoner Unternehmen.

Anstoßen auf die Zukunft: Gino Blefari und Carsten Heinrich (l.) | Foto: Charles Yunck

Anstoßen auf die Zukunft: Gino Blefari und Carsten Heinrich (l.) | Foto: Charles Yunck

Expansion zunächst in Westeuropa. Asien, der Nahe Osten und die USA sollen folgen

Blefari legte in Berlin seine Vision eines globalen Franchisenetzwerks vor und definierte die Ziele für die Zukunft: „Unser Ziel ist es, in den großen Metropolen der Welt und auf den Zielmärkten präsent zu sein. Dort erfreut sich die Marke Berkshire Hathaway HomeServices großer Bekanntheit und Wertschätzung bei Verbrauchern, Geschäftsallianzen und Mitgliedern der Immobilienbranche. Wir sind sehr sorgfältig bei der Auswahl der Unternehmen und entscheiden bei der Vergabe nach operativen Kriterien.

Eine wichtige Rolle spielt dabei aber auch die Reputation des jeweiligen Unternehmens. Grundsätzlich gilt eine Qualitäts-über-Quantitäts-Strategie für die Entwicklung unseres Netzwerks – quality first! Unsere globalen Franchisenehmer sind starke Unternehmen mit langjährigem Erfolg in ihren Geschäftsfeldern. Sie haben ebenso wie unser Netzwerk ehrgeizige Wachstumsziele und werden auf dem Markt respektiert. Unser Ziel ist es, die operative Effizienz und Rentabilität unserer Partner zu verbessern und gleichzeitig ihre individuellen Wachstumsstrategien zu unterstützen. Wir haben uns zunächst auf Westeuropa konzentriert. Nun denken wir nach über weitere Franchise-Nehmer an strategischen Standorten in Asien, im Nahen Osten und in Nordamerika.“

US-Immobilienmarkt blickt einem Abschwung entgegen

Blefari sprach auch über den US-amerikanischen Immobilienmarkt, der sich aus Sicht des Immobilienexperten einem Abschwung entgegen sieht: „Der US-amerikanische Immobilienmarkt, der seit Jahren überhitzt ist, scheint sich nun etwas abzukühlen. Der Verkauf von Eigenheimen hat sich in vielen Märkten verlangsamt, da der Wohnungsbestand sehr niedrig ist. Das mangelnde Angebot hat in einer Zeit, in der die US-Wirtschaft sehr stark ist, die Hauspreise im ganzen Land auf historische Höchststände gebracht. Hohe Preise und nun steigende Hypothekenzinsen haben dazu geführt, dass die Erschwinglichkeit einer Immobilie inzwischen für eine zunehmende Anzahl von Käufern in den USA eine große Rolle spielt. Dies kann zur Bestandskrise beitragen. Wir erwarten, dass die Hauspreise im Frühjahr etwas nachlassen werden, was den Käufern entgegenkommen sollte.“

Gino Blefari (l.) im Gespräch mit Rubina-Mitarbeitern | Foto: Charles Yunck

Deutschland als Vorbild und Taktgeber für Europa

Warum sind Berlin und Deutschland so interessant für den US-Branchenprimus? Immerhin wurde die erste globale Zusammenarbeit mit einem Berliner Unternehmen geschlossen. „Deutschland ist traditionell ein schwieriger Markt für ein Immobilienmakler-Franchise-Konzept. Kurz gesagt sind führende deutschen Unternehmen wie Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate äußerst gründlich bei der Beurteilung des Wertversprechens von Franchisegebern. Wir waren zuversichtlich, dass, wenn es in Deutschland gelingen könnte, das auch im Rest von Europa Nachhall findet. Bisher funktioniert diese Strategie für uns ganz gut“, erklärt Blefari.

„Wir wussten, dass wir anders sein mussten, indem wir echte Lösungen anbieten, um die betriebliche Effizienz und Rentabilität zu steigern und gleichzeitig individuelle Wachstumsstrategien zu unterstützen. Unseren Partner bieten wir nicht nur die Marke Berkshire Hathaway HomeServices, die für sich selbst spricht, sondern auch den Zugang zu internationalen Netzwerken und eine nachhaltige Unterstützung bei der Optimierung von Prozessen. Deutschland ist ein Vorreiter und Impulsgeber für den Rest Europas, wenn es um innovative Trends geht, insbesondere in einer sehr traditionellen Branche.“ Zu den Zukunftsplänen des Franchisenetzwerks sagt Blefari: „Unsere nächsten Ziele werden in Mailand, Wien, Paris und Amsterdam liegen. Über diese Feeder-Märkte hinaus werden wir auch die strategische Expansion in die Zielmärkte erwägen.“

Der US-Markt ist zunehmend attraktiv für deutsche Anleger

Doch ist die Situation bilateral, nicht nur das Interesse von US-Investoren an deutschen Standorten wächst zunehmend, sondern auch deutsche Anleger blicken verstärkt über den großen Teich. „Die USA sind aktuell ein attraktiver Zielmarkt für deutsche Investoren, insbesondere Standorte wie Florida oder New York. Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch in Zukunft fortsetzen wird“, so Blefari.

„Für amerikanische Anleger spielt der makroökonomische Hintergrund Deutschlands eine wichtige Rolle. Denn Deutschlands Metropolen boomen, die Haus- und Wohnungspreise in vielen Städten sind kräftig gestiegen. Die Nachfrage wird vielerorts von einem hohen Einwohner- und Beschäftigungswachstum und fallenden Arbeitslosenraten getrieben. Bis der Preisgipfel erreicht wird, dürfte – zumindest in den meisten deutschen Metropolen – noch einige Zeit vergehen. Hinzu kommt die politische und soziale Stabilität des Landes. Märkte wie Berlin oder Frankfurt versprechen hohe Renditechancen und verfügen über professionelle Anbieter wie Berkshire Hathaway HomeServices Rubina Real Estate. Insofern freue ich mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Ich denke, das ist der richtige Weg um Immobilienservices auf ein ganz neues und internationales Niveau zu heben.“ (ak)

 

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