Eröffnungausstellung „Haus-Rucker-Co – Stadt von Morgen“
Die Ausstellung „Haus-Rucker-Co – Stadt von Morgen“ im B-Part Am Gleisdreieck eröffnete am Donnerstag mit zukunftsweisenden Visionen. | Foto: Haus-Rucker-Co

Ausstellung „Haus-Ruckner-Co – Stadt von Morgen“ im B-Part Am Gleisdreieck eröffnet

Wieder einmal ist die Urbane Mitte Am Gleisdreieck, ein Projekt der COPRO, zum Zentrum zukunftsweisender Visionen geworden. Am gestrigen Donnerstagabend fand die Eröffnungsfeier der Ausstellung „Haus-Rucker-Co – Stadt von Morgen“ in dem bedeutenden Stadtquartier im Herzen Berlins statt. Im Dialog mit Manfred Ortner (Haus-Rucker-Co), Markus Penell (O&O Baukunst, Urbane Mitte) und Boris Hars-Tschachotin (Kurator Syd Mead – Future Cities) im B-Part wurden Fragen nach zukünftigen Lebens- und Arbeitswelten diskutiert.

Futuristische Stadtlandschaften zwischen Kunst, Architektur und Science-Fiction

Mit den geladenen Gästen konnten unterschiedlichste Ideen für das urbane Zusammenleben von morgen in einem dynamischen Dialog zusammengeführt werden. Von den futuristischen und teils apokalyptischen Stadtvisionen des US-amerikanischen Designers Syd Mead bis hin zu den aktuell geplanten Entwicklungen in der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck wurden interessante Impulse aus den Bereichen Kunst, Architektur und Science-Fiction gesetzt.

Haus-Rucker-Co

Futuristische Zeichnungen einer modernen Stadt. | Foto: Haus-Rucker-Co

Auch die Ausstellung, die von Mittwoch bis Samstag zwischen 14 und 18 Uhr noch bis zum 8. Februar 2020 im B-Part Exhibition zu bestaunen ist, schließt an die zukunftsweisenden Visionen der Künstler an und schafft eine Brücke zwischen den unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen. Neben ausgewählten Zeichnungen und Kollagen beinhaltet sie Fotografien und Filmdokumente des Kollektivs Haus-Rucker-Co, das mit den Gründern von O&O Baukunst, Manfred und Laurids Ortner, in den 1970er und 1980er Jahren bahnbrechende Architekturprojekte umsetzte.

„Rebellische Stadtraumintervention“ mit Haus-Rucker-Co

Die österreichische, 1967 gegründete Architektengruppe um Laurids Ortner, Manfred Ortner, Günter Zamp Kelp, Klaus Pinter und C. Michels, zählte in den 1970er und 1980er Jahren zur internationalen Kunstszene und stellte mit ihren architektonischen Utopien eine Brücke zwischen Architektur und Kunst her. Inspiriert von den Weltraumprojekten der 1960er Jahre und mit dem Ziel vor Augen, klassische und konventionelle Raumstrukturen zu durchbrechen, transformierten sie mit Projekten wie dem „gelben Herz“ in Wien oder der „Oase Nr.7“ in Kassel die Stadtlandschaft in futuristische Zukunftswelten.

Die aktuelle Ausstellung im B-Part Am Gleisdreieck ist eine Hommage an die Arbeiten des Haus-Rucker-Co und regt ebenso wie in den 1970er und 1980er Jahren zur „Bewusstseinserweiterung“ an. Außerdem ist sie für den Architekten Manfred Ortner geradezu der Inbegriff der Stadt der Zukunft, wie er dem radio 1 vom rbb mitteilte: „Die Urbane Mitte rund ums Gleisdreieck ist ein geradezu idealer Platz, eine etwas andere Stadt zu schaffen, die Berlin wahrscheinlich dringend braucht.“

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung und der Urbanen Mitte Am Gleisdreieck

„Haus-Rucker-Co – Stadt von Morgen“
Ausstellung: 10. Januar – 8. Februar 2020
Kuratoren der Ausstellung: Boris Hars-Tschachotin, Rüdiger Lange
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 14-18 Uhr
Luckenwalder Str. 6b, 10963 Berlin

Urbane Mitte Am Gleisdreieck
https://urbane-mitte.de/

B-Part Am Gleisdreieck
https://bpart.berlin/de/

 

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