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„Zeitgeist“ weht in Paris
Gute Stimmung bei den Anwesenden in Paris | IHK Berlin

„Zeitgeist“ weht in Paris

27. Juli 2022

An Eindrücken reich ist „Zeitgeist“-Gründer Sebastian Junghänel von einer hochrangigen Reise nach Paris zurückgekehrt, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) organisiert wurde. Die IHK, angeführt von ihrem neugewählten Präsidenten Sebastian Stietzel, hatte zusammen mit Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey, Wirtschaftssenator Stephan Schwarz und dem Geschäftsführer von Berlin Partner, Dr. Stefan Franzke, mit einer Wirtschaftsdelegation die französische Hauptstadt besucht. Ein Schwerpunkt der Reise war dabei auch der Austausch zu Fragen der Stadtentwicklung. Denn auch Paris steht bei diesem Thema vor allergrößten Herausforderungen, denn der Großraum Paris ist mit insgesamt 12,5 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion innerhalb der Europäischen Union.

Sebastian Junghänel, Gründer von Zeitgeist

Für das Unternehmen Zeitgeist Asset Management war vor allem der Besuch des Projektes „Morland Mixte Capitale“ von ganz besonderer Bedeutung: Im Rahmen der Initiative „Reinventer Paris“ (Paris wiederbeleben) entstand im Herzen von Paris ein sozial gemischtes Revitalisierungsprojekt mit bezahlbarem Wohnen, Einkaufsmöglichkeiten, einem Hotel und einer Jugendherberge. Für den „Zeitgeist“-Gründer sind die Pariser Erfahrungen von besonderem Wert. Die Zeitgeist Asset Management plant derzeit in Lichtenberg das Zukunftsquartier „27 Hektar Möglichkeiten“. Auf einer Fläche so groß wie 45 Fußballfelder sollen in Hohenschönhausen auf einem beinahe komplett versiegelten Areal 3500 neuen Wohnungen und Gewerbe entstehen, das rund 2700 Arbeitsplätze schafft. Das neue Quartier will mit viel Grün, verschiedenen Treffpunkten und einer sozialen intakten Struktur ein zukunftsweisender Stadtteil der kurzen Wege sein.

Für „Zeitgeist“ war der Besuch in Paris vor diesem Hintergrund von besonderer Bedeutung. Gründer Sebastian Junghänel: „Nur wenn Öffentliche Hand und Investoren kooperativ miteinander zusammenarbeiten, kann ein sozial ausgeglichenes Stück Stadt entstehen.“ Besonders bedankte sich Junghänel für die sehr engagierte Arbeit der IHK und des Senats. (rj)