Wirtschaftswachstum: Berlin liegt auf dem ersten Platz

Berlins Wirtschaft ist im Jahr 2016 kräftig gewachsen. Die Hauptstadt liegt beim Wirtschaftswachstum im bundesweiten Vergleich auf Platz 1 – gemeinsam mit Sachsen. Nach Abzug der Preissteigerung lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes bei 2,7 Prozent, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Die Brandenburger Wirtschaft wuchs mit 1,7 Prozent etwas langsamer als der Durchschnitt aller Bundesländer mit 1,9 Prozent.

„Berlin hat erfolgreich einen Strukturwandel vollzogen. Die Berliner Wirtschaft steht gut da im nationalen und internationalen Vergleich. Der wirtschaftliche Aufwärtstrend der letzten Jahre setzt sich weiter fort. Im Jahr 2016 ist die Wirtschaft um real 2,7 % gewachsen, womit Berlin an der Spitze der Bundesländer stand. Positiv ist, dass Berlins gesamter Branchenmix zur positiven Entwicklung beiträgt. Diese Faktoren dürften auch 2017 zum Aufschwung beitragen“, erklärt Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne).

Das Wirtschaftswachstum in Berlin speist sich vor allem aus den Dienstleistungsbereichen, deren Wertschöpfung preisbereinigt um 2,8 Prozent wuchs. Dabei sticht der Bereich „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent besonders hervor. Das Produzierende Gewerbe wuchs um 1,9 Prozent, vor allem durch weit überdurchschnittliche 6,9 Prozent im Baugewerbe.

„Berlin ist zu einer echten Wachstumslokomotive in Deutschland geworden. Das zeigt, dass die Unternehmen in der Stadt gut aufgestellt sind und auf die richtigen Produkte und Dienstleistungen setzen. Die Hauptstadt erlebt einen robusten, sich selbst tragenden Aufschwung. Das starke Wachstum darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Berlin immer noch viel aufzuholen hat. Die Politik muss unbedingt die bessere Einnahmesituation des Landes nutzen, um den Investitionsstau abzubauen. Vor allem bei der Verkehrs-Infrastruktur und bei der Bildung ist der Bedarf groß. Berlin muss mehr tun, um  sich als wachsende und wirtschaftskräftige Metropole zu etablieren“, so Christian Amsinck, Hauptgeschäftsführer der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg. (red)

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