Wieder stark gefragt: Wohnungen und Häuser auf Mallorca

Nach einer jetzt vorgelegten Studie des STI Center for Real Estate Studies (Freiburg) im Auftrag von Porta Mallorquina Real Estate S.L. macht sich die Nachfrage nach Mallorca-Immobilien erstmals inselweit bemerkbar.  Das Forschungsteam um Studienleiter Marco Wölfle verzeichnete Preissteigerungen in allen Lagen. Datengrundlage der Untersuchung bildeten 4711 Immobilienangebote der fünf größten Makler der Insel im Internet (Anfang 2017), die hinsichtlich Preis, Lage und Ausstattung näher untersucht wurden.

Als Hauptpreistreiber machten die Marktforscher den Meerblick aus, was sich dadurch bestätigt, dass die Inselmitte als durchschnittlich günstigste Region ermittelt wurde. Inselweit ermittelte Wölfle einen durchschnittlichen Aufschlag für den begehrten Blick auf das Mittelmeer in Höhe von rund dreißig Prozent. Die Preissteigerungen gehen einher mit einer wachsenden Zahl an Verkäufen.

Derzeit liegen die Verkaufszahlen auf den Balearen zum ersten Mal wieder auf dem Niveau der Jahre vor der spanischen Immobilienkrise 2009. Nach Angaben des nationalen Statistikinstituts INE stiegen 2016 in Spanien landesweit die Verkaufszahlen. Die Provinz der Balearen erzielte dabei die höchste Steigerungsrate. Dort wurden im vergangenen Jahr 13 609 Neubau- und Bestandsimmobilien verkauft, was einer Steigerungsrate von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. (red)

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