Verkehrssicherheit: weniger Unfälle dank First Sensor aus Berlin

Jährlich sterben mehr als eine Million Menschen bei Verkehrsunfällen. Für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgt das Berliner Unternehmen First Sensor mit Kamerasystemen und optischen Sensoren für teil- und vollautonome Fahrzeuge.

Am 17. Juni mahnen beim Tag der Verkehrssicherheit bundesweit rund 150 Veranstaltungen von Städten, Kommunen und Aktionsbündnissen zu mehr Achtsamkeit im Straßenverkehr und rücken Themen wie überhöhte Geschwindigkeit oder den toten Winkel in den Fokus. Denn im vergangenen Jahr sind in Deutschland 399.923 Menschen bei Verkehrsunfällen verunglückt, für 3.214 verliefen diese tödlich. Der Großteil der Unfälle wird durch Fahrfehler verursacht. Damit diese in Zukunft ausbleiben, entwickelt und produziert das Berliner Technologieunternehmen First Sensor optische Sensoren und Kamerasysteme, die als „Augen“ von teil- und vollautonomen PKW, LKW, Nutz- und Sonderfahrzeugen Straßen, Schilder und andere Verkehrsteilnehmer im Blick behalten.

„In teilautonomen Fahrzeugen erkennen intelligente Kameras Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Hindernisse auf der Straße. Sie helfen dabei, die Spur zu halten und Unfälle, die durch den toten Winkel entstehen, zu vermeiden. Schon heute tragen wir auf diese Weise zu mehr Verkehrssicherheit bei“, so Dr. Dirk Rothweiler, CEO der First Sensor AG. Im Zusammenspiel mit Radar und der LiDAR („Light detection and ranging“)-Technologie, für die das Unternehmen optische Sensoren entwickelt, sollen die vernetzten Systeme in Zukunft auch das vollautonome Fahren ermöglichen. „Dabei geht es darum, die Umgebung von allen Seiten zu erfassen und die Informationen mit anderen Sensordaten zusammenzubringen. Das Auto kann auf diese Weise zum Beispiel erkennen, wenn ein Kind auf die Straße läuft. Wenn ich daran denke, woran wir aktuell in der Sensorik arbeiten, bin ich mir sicher: In Zukunft wird es kaum noch Verkehrsunfälle geben“, erklärt Rothweiler. Selbstfahrende Autos sind zwar heute noch Pilotprojekte, doch Prognosen zufolge werden bis 2035 bereits 54 Millionen dieser Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein. Experten schätzen, dass das autonome Fahren dann bis 2040 Verkehrsunfälle um bis zu 90 Prozent reduzieren kann. (red)

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