VBKI-Ball der Wirtschaft 2017

Wichtigster Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben der Hauptstadt

Am 18. Februar war es wieder soweit: Auf Einladung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller e. V. (VBKI) kamen wie jedes Jahr wieder zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus allen gesellschaftlichen Bereichen der Hauptstadt im Hotel InterContinental zusammen, um die erfolgreiche Entwicklung Berlins im vergangenen Jahr zu feiern und gleichzeitig den Blick nach vorn, auf die kommenden Aufgaben zu richten. Zum 67. Mal wurde der rote Teppich ausgerollt und mehr als 3.000 Macher, Gestalter und Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen – darunter: die alten und neuen Berliner Senatoren Andreas Geisel und Ramona Pop, Ralf Wieland, der Präsident des Abgeordnetenhauses und die Fraktionsvorsitzenden Sebastian Czaja (FDP), Antje Kapek sowie Silke Gebel (Grüne). Zum ersten Mal war auch Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin von 2001 bis 2014 und Mitglied im VBKI-Präsidium, dabei. Aus der Wirtschaft waren ebenfalls viele herausragende Persönlichkeiten anwesend. Dazu gehörten u. a. die Gasag-Chefin Vera Gäde-Butzlaff, BVG-Chefin Sigrid Nikutta, Susanne Tattersall, die Besitzerin des stark expandierenden Immobilienmanagementunternehmens Tattersall Lorenz, Thomas Kickermann und Karen Terpogossov, Managing Partner der vPE Bank oder Christian Gérôme, Gründer und Chef der Allgemeinen Immobilien Börse.

Thomas Worm, Christian Gérôme und Marcus Korn auf dem Ball der Wirtschaft

Thomas Worm, Christian Gérôme und Marcus Korn auf dem Ball der Wirtschaft

Besondere Freude gab es über den Besuch der neuen Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD), die die Schirmherrschaft von ihrem Vorgänger Sigmar Gabriel übernommen hatte. In ihrem Grußwort unterstrich Zypries die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts Berlin und dankte auch dem VBKI für sein bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur.

In seiner Eröffnungsrede sagte VBKI-Präsident Markus Voigt zur Berliner Politik: „Man kann Berlin und der wachsenden Zahl seiner Bewohner nur wünschen, dass die Landespolitik aufhört, sich nur um sich selbst zu drehen – und da schließe ich Teile der Opposition ausdrücklich ein. Wir brauchen einen Senat, der die Herausforderungen und großen Fragen der Stadt kraftvoll und pragmatisch in Angriff nimmt. Und zwar sowohl im Sinne der jetzigen als auch der künftigen Berliner!“ Wachstum, Existenzgründungen, Arbeitsplätze, Immobilien – in allen Bereichen blühe die Stadt, sagte Voigt: „Dieser Erfolg ist vor allem einer leistungsbewussten, verantwortungsbewussten und zunehmend selbstbewussten Bürgergesellschaft zu verdanken, die in der Hauptstadt wächst – und im VBKI eine starke Plattform hat.“

Ministerin Zypries, VBKI-Präsident Voigt und Bürgermeisterin Ramona Pop beim VBKI-Ball

Ministerin Zypries, VBKI-Präsident Voigt und Bürgermeisterin Ramona Pop beim VBKI-Ball

Das Hotel InterContinental bildete wieder einen festlichen Rahmen. Die Ballfläche wurde mit 1500 Blumen geschmückt und mit 4500 Quadratmetern Stoff ausgekleidet. An den rund 180 Metern Bars und Buffets kamen die Ballgäste ins Gespräch. Und damit niemand beim vielen Erzählen einen trockenen Mund bekam, wurden 3500 Flaschen Wasser, rund 3000 Flaschen Wein und etwa 3000 Liter Bier ausgeschenkt. Mehr als 750 Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Für Stimmung auf dem Ball sorgen acht Bands auf vier Bühnen – zum Beispiel das Capital Dance Orchestra, JJFetzerANDFriends, Funk Delicious und die Ballhaus Band mit Christina Hofmann.

Auch in diesem Jahr geht der Erlös des Balls an das Bürgernetzwerk Bildung. Hier engagieren sich seit 2005 mittlerweile rund 2000 ehrenamtliche Lese- und Lernpaten und ermöglichen so, dass wöchentlich mehr als 10.000 Berliner Kinder und Jugendliche an Berliner Schulen in einem schwierigen sozialen Umfeld eine zusätzliche Förderung erhalten. In den elf Jahren des Bestehens des Bürgernetzwerkes sind so mehr als zwei Millionen zusätzliche Förderstunden zusammengekommen.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.