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Höchste Lebensqualität im Villenpark Potsdam-Groß Glienicke

Anhaltende Zuwanderung nach Berlin, steigende Preise in der City, gute Mobilität bis ins Umland: Wohnen im Eigentum gleich hinter der Stadtgrenze ist im Kommen, zum Beispiel westlich der Havel nur wenige Meter von Kladow entfernt. In der ehemaligen Waldsiedlung befindet sich der Villenpark Potsdam-Groß Glienicke.

Anspruchsvolles Wohnen

Das weiträumige Areal an der Seeburger Chaussee liegt genau in der Mitte zwischen Potsdam und Berlin. Auf rund 250.000 Quadratmetern ist dort eine neue Heimat für anspruchsvolle Familien entstanden. Hier gibt es keinen Durchgangsverkehr und natürlich gewachsener, zum Teil über 100 Jahre alter Baum bestand säumt die Straßen. In unmittelbarer Nähe liegen so idyllische Gegenden wie die Pfaueninsel, der Grunewald, Wannsee oder der Groß Glienicker See. Trotz der ruhigen, naturnahen Lage ist der Villenpark verkehrstechnisch gut angebunden: Ins Berliner Zentrum brauchen Autofahrer20, nach Potsdam 15 Minuten. Ideal für Berufspendler. Doch auch Kultur, Shoppingmöglichkeiten und das pulsierende Nachtleben der quirligen Hauptstadtsind in kürzester Zeit zu erreichen. Der an den Villenpark direkt angebundene öffentliche Nahverkehr bietet hierzu die optimale Ergänzung.

Bewegte Geschichte

Das Areal hat eine bewegte Geschichtehinter sich. Rund 300 Jahre lang wurde es als Kasernengelände genutzt, zuletzt warenhier die DDR-Grenztruppen untergebracht. Nach der Wende sollte das Gelände zunächst durch die Berliner Gewobag entwickelt werden. Es tat sich aber nichts, bis die Europäische Consulting AG (Eucon) 2010 die Waldsiedlung übernahm.

Heute sind die insgesamt 188 Grundstückeverkauft. Investor Bernd Wolfgang Steuten, Vorsitzender der Eucon AG, sah den Immobilienboom in der Hauptstadtregion schon vor Jahren voraus: „Wir liegen hier an der Nahtstelle zu Berlin und haben eine Alleinlage mitten im Grünen. Hinzu kommen die Infrastruktur und die perfekte Verkehrsanbindung. Damit bietet der Villenpark Groß Glienicke seinen Bewohnern allerhöchste Lebensqualität.“

Perfekte Infrastruktur

Wer hier wohnt, findet innerhalb der fünf Quartiere alles Wichtige vor Ort: Seit dem ersten Spatenstich am 14. Oktober 2010 hat die EUCON Europäische Consulting AG kontinuierlich an der Infrastruktur geplant. Neben Bäckerei, Café, Restaurant, Arztpraxen und einem Lebensmittelgeschäft wird die noch zu sanierende Preußenhalle im Villenpark Platz für zahlreiche Hallensportarten, darunter Hockey und Handball zur Verfügung stehen. Aber auch für das kulturelle Programm wird gesorgt sein, unter anderem mit Kabarett und Filmvorführungen. Die medizinische Versorgung wird durch die Ansiedlung von zwei Fachärzten für Allgemein- und Kindermedizin im Villenparkgewährleistet werden.

Ein Fitnesszentrum, eine Reitanlage und ein Golfplatz liegen in unmittelbarer Nähe ebenso wie ein noch wieder zu belebender natürlicher Badesee, der im Sommer zum Schwimmen und im Winter zum Schlittschuh laufen einladen wird. Zu den besonderen Vorteilen des Villenparks Potsdam-Groß Glienicke zählt auch dessen Familienfreundlichkeit: Innerhalb eines Umkreises von rund fünf Kilometern befinden sich fünf Kindertagesstätten. Schulen sind gut erreichbar, darunter öffentliche und renommierte internationale Privatschulen in der näheren Umgebung. Während für die Kinder gesorgt ist, genießen die Eltern im Villenpark Groß Glienicke den real gewordenen Traum vom anspruchsvollen Leben in unmittelbarer Stadtnähe. (ak)

Berlin braucht bis 2030 mehr Flächen für neue Wohnungen

Der Begleitkreis zum Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030 hat sich in seiner 5. Sitzung am 22. Januar unter der Leitung von Senatorin Katrin Lompscher abschließend mit den Grundlagen des Stadtentwicklungsplans Wohnen beschäftigt. Dabei wurde noch einmal deutlich, welch gravierende Auswirkungen die stark wachsenden Einwohnerzahlen Berlins auf den zukünftigen Flächenbedarf haben.

Die Bevölkerung Berlins ist in nur sechs Jahren (2011 bis 2016) um eine Viertelmillion gewachsen, das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Kiel. Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass schon heute 77.000 Wohnungen fehlen. Aufgrund des großen Drucks auf dem Wohnungsmarkt sind sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise deutlich gestiegen. Um die Bewohnerinnen und Bewohner Berlins auch künftig mit leistbarem Wohnraum versorgen zu können und die Mietpreissteigerung zu dämpfen, sollen bis 2030 194.000 Wohnungen gebaut werden.

Berlin braucht mehr Flächen für neue Wohnungen

Da die derzeit benannten Potenziale für maximal 179.000 Wohnungen reichen, müssen für mindestens 15.000 Wohnungen zusätzliche Flächen gefunden werden. Außerdem wird Raum für die Verkehrserschließung und für notwendige Infrastruktur wie Schulen und Kitas benötigt. Darüber hinaus muss Vorsorge getroffen werden, dass auch nach 2030 noch genügend Flächen für zukünftige Entwicklungen zur Verfügung stehen.

Besonders wichtig ist die Schaffung von leistbarem Wohnraum. Städtischen Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Senat hat deshalb das ehrgeizige Ziel formuliert, dass von den 100.000 Wohnungen, die bis 2021 benötigt werden, 30.000 Wohnungen von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften errichtet werden sollen. Wohnungsbaugenossenschaften sollten bei der Baulandbeschaffung besser unterstützt werden.

Intellligente Nachverdichtung bleibt eine Option

Im Begleitkreis wurden die mit dem Wohnungsbedarf einhergehenden Konflikte, aber auch die Chancen hervorgehoben. So entstehen neue Stadtquartiere und auch bestehende Quartieren können durch intelligente Nachverdichtung profitieren. Zum Beispiel durch neue Wohnformen, klimagerechte Bauweisen, neue Stadtplätze und Einkaufsmöglichkeiten oder durch eine verbesserte Verkehrserschließung.

Die Konsequenzen aus diesen beispielhaft genannten Befunden werden im Zentrum der nächsten Begleitkreissitzung stehen. Dazu Senatorin Katrin Lompscher: „Wir werden die zahlreichen wertvollen Hinweise in den kommenden Wochen in unsere Arbeit aufnehmen und in der nächsten Sitzung des Begleitkreises Anfang Mai ausführlich über die daraus ableitbaren Handlungsansätze diskutieren.“

Smarte Haustechnik erfreut sich wachsendem Interesse

Laut der „Bauherren-Studie 2017“, durchgeführt von der Beratungsagentur Almondia, legen 57 Prozent der befragten Bundesbürger bei ihren Hausbauplanungen großen Wert auf smarte Haustechnik. Almondia befragte dazu 1.046 Bundesbürger, die in den vergangenen Jahren ein Haus gebaut haben oder in den nächsten zwei Jahren einen Bau planen.

Bauherren begeistern sich zunehmend für smarte Eigenheime

Jeder vierte Befragte ist bereit, mehr als 5.000 Euro zu investieren, um sein künftiges Eigenheim „smart“ zu machen. Sogar sieben Prozent der angehenden Hausbesitzer würden mehr als 10.000 Euro für eine Heizungssteuerung per Smartphone-App oder die automatische Steuerung von Beleuchtung, Belüftung und Co ausgeben.

„Smarte Haustechnik ist mehr als technischer Schnickschnack. Gerade für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann eine automatische Licht- oder Belüftungssteuerung den Alltag stark erleichtern. In Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden, und so lange wie möglich eigenständig leben möchten, werden intelligente Häuser mittelfristig stark an Bedeutung gewinnen“, so Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer von Almondia.

Von den Befragten, die bereits ein Haus gebaut haben, setzten 28 Prozent von Anfang an auf smarte Haustechnik. Etwas mehr als jeder Fünfte hat aus Kostengründen bisher darauf verzichtet, während 13 Prozent mit intelligenten Komponenten allmählich nachrüsten. Einige Bauherren lassen aus diesem Grund schon während des Hausbaus Leerrohre verbauen, in die sie später die Netzwerkkabel legen.

Intelligente Haustechnik muss sicher sein

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Handwerksbetrieben, die sich auf das Thema Smart Home spezialisiert haben. Sicherheit ist dennoch das oberste Gebot. Wenn Hausbesitzer über das Internet auf die eigene Haustechnik zugreifen können, gelingt das theoretisch auch Kriminellen. Der richtige und besonnene Umgang mit der smarten Haustechnik verhindert schon im Vorfeld, den Zugriff durch Fremdeinwirkung.

„Es fängt schon bei so simplen Grundregeln an, dass ein Passwort stets aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, um es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen“, so der Almondia Geschäftsführer Dr. Gordian Rättich.

Rättich ist davon überzeugt, dass die Nachfrage nach intelligenter und sicherer Haustechnik noch steigen wird. Nur vier von zehn der befragten Bauherren, die einen Neubau planen, legen keinen großen Wert auf eine smarte Haustechnik. Großes Interesse ist also laut der Studie schon jetzt vorhanden. (red)

Buy Berlin stärkt Wettbewerb für möbliertes Wohnen

Gestern eröffnete Buy Berlin gemeinsam mit Europas führendem Einrichtungshaus David Phillips in Berlin-Charlottenburg eine Ausstellungsfläche. Das Showroom-Appartement für das neu gestartete Baukonzept Leibniz 85 dient dazu den firmeneigenen Einrichtungsservice vorzuführen.  Darrell Smith hat mit dem Team von David Phillips daran gearbeitet, für Leibniz 85 etwas wirklich Einzigartiges zu kreieren. Darrell Smith, CEO von Buy Berlin sagt dazu: „Der Austellungsraum erweckt unsere Vision für dieses außergewöhnliche Konzept zum Leben. Das Küchendesign wurde exklusiv für Leibniz 85 entworfen und wir werden außerdem Berlin-inspirierte Drucke haben, die einzig nur für diese Wohnungen verfügbar sind.“ Gedacht ist das Möbilierungs-Pauschalangebot für Vermieter, die eine kostengünstige, aber langlebig-hochwertige Ausstattung für ihre Mietwohnung verlangen. Ideal dafür ist eine moderne, monochrome Inneneinrichtung für kurz- und langfristige Mietverträge.

Moderne und monochrome Inneneinrichtung

Die im Showroom ausgestellten Möbel stammen von Europas führendem Möblierungsunternehmen David Phillips. Schon im Kauf jeder Einheit des Baukonzepts ist ein Möbelpaket im Wert von EUR 12.000 enthalten. Den Mieter erwartet neben Accessoires wie Küchen- und Essgeschirr, Bettwäsche, Handtücher, Drucke, Spiegel auch ein komplett eingerichtetes Appartement und eine Einbauküche. Zusätzlich wird David Phillips auch die Lieferung und den erstklassigen Installationsservice anbieten (dazu gehören das Bettenmachen, Staubsaugen, Aufhängen der Spiegel und Drucke), damit die Wohnung wirklich mietbereit ist.

„Jedes Möbelstück wird nicht nur nach seinem guten Aussehen, sondern auch nach seiner Haltbarkeit ausgewählt. Vermieter können ein Qualitätsniveau erwarten, das den Möblierungsstandard gewöhnlicher Häuser übertrifft. Unsere Einrichtungspakete sind so konzipiert, dass sie langlebig und auf die Bedürfnisse der Vermieter zugeschnitten sind“, sagt Richard Eagleton, Direktor von David Phillips.

Buy Berlin stärkt mit seinem Angebot den Wettbewerb in Berlin. So bieten viele Unternehmen möblierte Appartements an, häufig in Microliving Variante für Studenten. Auch die CG-Gruppe bietet in ihren Vertical Villages möbliertes Wohnen an und ist dabei vor allem auf mobile Business People spezialisiert.  (red)

Berlin – Im internationalen Vergleich immer noch ein Schnäppchen?

Die Berliner Immobilienpreise sind in den letzten Jahren rasant gestiegen.

Durch den rapiden Anstieg der Bevölkerungszahl liegt der Leerstand mittlerweile nur noch bei knapp über einem Prozent. Kürzlich teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen mit, dass bis zum Jahr 2030 insgesamt 194.000 neue Wohnungen benötigt werden. Der realisierte Wohnraum hinkt weit hinterher, vor allem die städtischen Gesellschaften tun sich schwer, die vorgegebenen Zahlen zu erfüllen. 2016 wurden insgesamt knapp 14.000 Wohnungen realisiert, dem gegenüber steht ein Bevölkerungszuwachs von 60.000 Menschen – in nur einem Jahr! Berlin gilt mittlerweile weltweit als hip, schick, trendy, ein Hotspot vor allem auch für junge Menschen, die es verstärkt an die Spree zieht. Die Konsequenz ist eine Explosion der Miet- und Kaufpreise für Immobilien in der Hauptstadt.

Im internationalen Vergleich jedoch ist Berlin immer noch ein Schnäppchen. Laut einer Studie des US-Immobiliendienstleisters Rentcafé sind die Top5 der weltweit teuersten Städte Metropolen wie New York (26 qm für 1.500 Dollar),  London (28 qm für 1.500 Dollar), San Francisco (29 qm für 1.500 Dollar), Zürich (29 qm für 1.500 Dollar) und Hongkong (30 qm für 1.500 Dollar). Berlin liegt in dem Ranking auf Platz 28, hier bekommt man immerhin 139 Quadratmeter Wohnraum für 1.500 Dollar. Damit liegt Berlin auch weit hinter anderen europäischen Hauptstädten und Metropolen wie Genf (32 qm), Stockholm (39 qm), Paris (30 qm), Brüssel (78 qm), Amsterdam (58 qm) und Barcelona (71 qm).

Internationale Investoren zieht es verstärkt in die deutsche Hauptstadt. Neben den vergleichsweise niedrigen Preisen sprechen vor allem Aspekte wie die politische und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands für Berlin. (ak)

 

Das Berlin der Zukunft: Wachsende Wohnungsnot und der Neubau kommt nicht hinterher?

Bauhemmnisse bringen den Neubau von Wohnungen immer wieder ins Stocken. Dazu fehlt es massiv an bezahlbaren Wohnungen, denn im letzten Jahr entfiel die soziale Bindung von knapp 9000 Wohnungen. Dabei wollte Rot-Rot-Grün doch Wohnraum schaffen, aber mittlerweile scheint der Koalitionsvertrag zum Scheitern verurteilt zu sein.

Die Zukunft in Zahlen

Berlin wird weiter wachsen, darin sind sich sämtliche Prognosen einig. Doch die Zahlen, mit denen der Berliner Senat arbeitet, unterscheiden sich deutlich von den Prognosen des Instituts für deutsche Wirtschaft (IW). „Der Senat rechnet nach eigener Aussage nur mit etwa 180.000 zusätzlichen Einwohnern bis 2030“, so der Stadtentwicklungsexperte der CDU-Fraktion, Stefan Evers. Das IW prognostiziert allerdings bis 2035 ein Bevölkerungswachstum von rund 500.000 Menschen. Kein Wunder, dass der Unmut in der Hauptstadt wächst. Insbesondere der Berliner Senat steht im Fokus der Kritik. „Die vom Senat bis 2020 versprochenen 5.000 neuen Studentenwohnungen reichen  nicht einmal aus, um alle Erstsemester zu versorgen, die in wenigen Wochen ihr Studium beginnen. Es ist an der Zeit, den Wohnungsbau zur Chefsache zu machen“, sagt der forschungspolitische Sprecher der CDU, Adrian Grasse. So oder so ist es unwahrscheinlich, dass die 200.000 neuen Wohnungen, die bis 2030 benötigt werden, realisiert werden können.

Fehlende Vernetzung und Bauhemmnisse

Doch was ist der Grund für das Scheitern des Neubaus in Berlin? Dazu befragte der Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) 16 seiner Berliner Mitgliedsunternehmer. So sind für die befragten Unternehmen vor allem fehlende Baukapazitäten, das Fehlen von Bauland, teures Bauland, ein schwieriges Neubauklima und der steigende Baupreis eine Hürde im Berliner Wohnungsbau. „Die einfach zu bebauenden Grundstücke sind bereits in der Planung oder Realisierung. Die Umfrage des BBU zeigt, dass das, was jetzt folgt, naturgemäß komplexer sein wird und noch größere Anstrengungen notwendig macht“, sagt die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). Konkretere Maßnahmen werden noch nicht genannt.

„Wir brauchen mehr Bauland, mehr Vernetzung und Abstimmung zwischen Berlin und Brandenburg – und mehr Investitionen im Ausbau der der gemeinsamen Infrastruktur“, so BBU-Vorstand Maren Kern. Die BBU-Mitgliedunternehmen planen dieses Jahr Neubauinvestitionen im Umfang von rund 1,3 Millionen. Das sind fast 80 Prozent mehr als im letzten Jahr. Allerdings bleiben die Bauhemmnisse ohne konkrete Maßnahmen des Berliner Senats weiter bestehen. Das heißt: Die Realisierung wird dauern und die Folgen können der Hauptstadt wirtschaftlichen Schaden zufügen. Das Ausmaß des Baudebakels wird jetzt schon langsam sichtbar, denn die Wohnungs- und Mitpreise steigen unaufhörlich weiter und es fehlt an Gewerbeflächen. (red)

 

Supermarktgipfel Berlin: Wohnraumpotenzial über Lebensmittelmärkten

Der Wohnraum in Berlin ist teuer und wird eine immer knapper werdende Ressource. Um ein neues Konzept bemüht, hatte die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) Anfang Juni 2017 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen zum ersten „Supermarktgipfel eingeladen.

„Gute Projektbeispiele in Berlin zeigen, dass der Handel die Trendwende zum mehrgeschossigen Gebäudetyp bereits erkannt hat und die Vorteile solcher Mischnutzungskonzepte schätzt. Der ‚Supermarktgipfel‘ hat dazu beigetragen, dass künftig   Supermarktstandorte auch zum Wohnen genutzt werden. Hierbei sind für jeden Standort maßgeschneiderte Lösungen erforderlich und möglich“ so die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher.

In dieser Expertenrunde trafen Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittel-Filialunternehmen, des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, der IHK Berlin, der Bezirke, der Immobilienentwicklung sowie der Wohnungswirtschaft aufeinander, um über Konzepte zu diskutieren, mit denen insbesondere Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten realisiert werden kann. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und nun veröffentlicht.

Mit über 1.000 Supermärkten und Discountern bietet die Hauptstadt ein sehr gutes Nahversorgungsangebot. Viele Filialunternehmen haben ihre Märkte in der Vergangenheit als eingeschossige Standardbauten ausgeführt, dieser Umstand könnte für den Wohnungsmarkt von Nutzen sein. Angesichts des Wohnraumbedarfs und steigender Bodenpreise in der wachsenden Metropole Berlin würden mehrgeschossige Lebensmittelmärkte den Wohnungsmarkt entlasten. Voraussetzung wäre allerdings, dass künftige Lebensmittelmärkte in mehrgeschossige Gebäude umfunktioniert werden. Das ermöglicht eine nachhaltige und intelligente Nachverdichtung, berücksichtigt Stadtentwicklungspotentiale und gewährleistet weiterhin eine qualifizierte Nahversorgung der Berlinerinnen und Berliner. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Abhängig von den Grundstückszuschnitten, den jeweiligen Wohnungsgrößen und der städtebaulichen Situation bieten mehrgeschossige Immobilien Platz für bis zu 100 Wohnungen oberhalb der Ladenflächen. Auch Büros oder medizinische Einrichtungen lassen sich über Lebensmittelmärkten realisieren. Für die Abstimmung standortspezifischer Lösungen werden den Handels- und Immobilienwirtschaftsunternehmen die zuständigen Bezirksämter zur Seite stehen.

Zukünftig soll jährlich zu einem „Supermarktgipfel“ geladen werden, um den Dialog zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und den Einzelhandelsunternehmen fortzuführen. Themenspezifisch werden vertiefende Arbeitskreissitzungen stattfinden, in denen unter anderem Standortanforderungen des Lebensmitteleinzelhandels sowie die Auswirkungen des Online-Handels diskutiert werden. Zudem ist beabsichtigt, zum Thema der Zentren- und Einzelhandelsentwicklung ein öffentliches Stadtforum durchzuführen.

Weiterführende Infos gibt es auf der Website der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. (lj)

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BIM | Die Berliner Immobilienmesse

Der zentrale Marktplatz für Verbraucher und die Wohnimmobilien-Branche.

Berlin wächst immer weiter. Die Nachfrage nach Wohneigentum im Großraum Berlin ist heute so groß wie nie. An einem Wochenende versammeln sich unter einem Dach zahlreiche Wohnimmobilienanbieter und Finanzierer. Das macht den Messebesuch für Eigennutzer und Kapitalanleger, die in Berlin oder der Region eine eigene Immobilie erwerben wollen, besonders attraktiv.

Den Besuchern erwarten zahlreiche aktuelle Angebote an Wohnungen und Häusern in Berlin und der Region unter einem Dach. Darüber hinaus werden hochkarätige Fachvorträge rund um den Erwerb der eigenen vier Wände sowie auf viele Expertentipps rund um den Immobilienkauf geboten.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)