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App in den exklusiven Urlaub

Ein Chalet in den Schweizer Bergen, ein Loft in New York oder die eigene Finca auf Mallorca – wer Urlaub abseits eingetretener Pfade sucht, wird auf Holidu mit Sicherheit fündig. Anhand persönlicher Suchkriterien vergleicht die Metasuchmaschine Millionen Ferienhäuser und -wohnungen von hunderten Buchungsplattformen. In weniger als einer Sekunde werden alle passenden Angebote angezeigt. Dank cleverer Preisvergleichstechnologie sind dabei Ersparnisse von bis zu 55 % möglich.

Eine Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen

Während es für Flüge, Hotels und Pauschalreisen schon seit Jahren Suchmaschinen gibt, klaffte bei Ferienhäusern und -wohnungen eine Lücke, die das von den Brüdern Johannes und Michael Siebers 2014 gestartete Start-up Holidu schließt. Bereits im Mai 2015 wurde Holidu vom Verbrauchermagazin Guter Rat als beste Suchmaschine für Ferienwohnungen mit dem Zertifikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Seit September 2016 ist die Holidu-App für iOS und Android in Deutsch, Englisch und weiteren neun Sprachen kostenfrei erhältlich.

Wer Urlaub mit Freunden oder der Familie plant, wird die neue Voting-Funktion der Holidu-App zu schätzen wissen. Ähnlich dem Abstimmungs-Portal Doodle werden alle Favoriten in einer Merkliste von den Mitreisenden gesammelt und können mit einem Herz-Icon bewertet werden.

Die Holidu-App macht das Reisen einfacher

Kai Grolik, Mobile Product Manager bei Holidu, hat das App-Feature mit seinem Team entwickelt: „Über 50 % der Ferienhäuser werden für mindestens drei Personen gebucht. Mit der App möchten wir die Planung von Reisen erheblich vereinfachen. Auch für Paare lohnt es sich, da jeder von unterwegs nach Unterkünften browsen kann und einen Ort zum Speichern hat. Der Trend geht zum Browsen unterwegs, und auch immer mehr Buchungen werden mobil abgeschlossen. Daher wurde das neue Feature zuerst für die App entwickelt. Die Herausforderung für uns war, dass die App-Nutzer unter ihrem Namen voten können, sich dafür jedoch nicht registrieren und einloggen müssen.“

Das neue Feature der Holidu-App funktioniert ohne Registrierung und Log-in, sondern mit einer Einladung per E-Mail oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. Nutzer müssen keine Daten hinterlegen. (red)

Konjunkturbericht 2017: Bleibt die Berliner Wirtschaft auf Wachstumskurs?

Laut des neuen Konjunkturberichts der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat sich der Aufschwung der Berliner Wirtschaft in diesem Jahr gefestigt. Auch die Prognose für das nächste Jahr ist erfreulich – erwartet werden 2,5 Prozent Wachstum. Die Berliner Wirtschaft liegt somit erneut über dem Bundesdurchschnitt.

Der Konjunkturbericht verspricht Wachstum

Spürbar ist die Prosperität an den Beschäftigungszahlen in den unternehmensnahen Dienstleistungen sowie Information und Kommunikation. Auch der Einzelhandel konnte angesichts starker Konsumkräfte und des boomenden Onlinehandels den Umsatz von Januar bis September 2017 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent steigern. Stabil bleibt allerdings der Industrieumsatz, wohingegen das Bauhauptgewerbe nochmals zugelegt. Hier gab es, u.a. aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum, ein Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Berlin-Tourismus hat ebenfalls einen Anstieg der Übernachtungszahlen von 1,4 Prozent zu verzeichnen.

Zahl der Arbeitslosen sinkt trotz Stellenabbau

Bei aller Freude über die erfreulichen Wachstumszahlen trüben Pleiten sowie drohender Stellenabbau die Hochstimmung. Erst die Bekanntgabe der Air Berlin Pleite, dann ein drohender Verlust von 200 Jobs in den Osram-Werken und zuletzt 870 Stellen bei Siemens, die in der Hauptstadt gestrichen werden sollen. Für einen Ausgleich könnte das wirtschaftliche Wachstum nur bedingt sorgen, denn der Jobzuwachs wird nicht in allen Berufsgruppen stattfinden. Dennoch sprechen die Zahlen für sich: Zwischen September 2016 und September 2017 ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin um rund 55.000 gestiegen. Damit verbunden sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote unterschreitet in Berlin seit Mai letzten Jahres die 10-Prozent-Marke. Aktuell liegt sie bei 8,5 Prozent.

„Die Berliner Wirtschaft boomt und ist weiter auf Expansionskurs. Das hohe Dienstleistungstempo und die robusten produzierenden Branchen stimmen positiv und zeigen: Der Aufschwung in der Hauptstadt setzt sich fort! Jetzt kommt es darauf an, die hohe Dynamik Berlins zu verstetigen und nachhaltig auszurichten. Dies muss mit den Anforderungen der wachsenden Stadt einhergehen, womit gerade auch den Investitionen eine zentrale Rolle zukommt. Mit dem Sondervermögen Infrastruktur investieren wir daher in Berlin verstärkt in Wohnungen, Schulen und Verkehrswege“, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Die Berliner Wirtschaft muss noch mehr gefestigt werden

Bislang scheint die Dynamik der Hauptstadt wirtschaftlich noch nicht ganz gefestigt zu sein. Aktuell greift wieder die Job-Angst um sich, da auch der US-Konzern General Electrics (GE) plant, Stellen zu streichen. Für Berlin stehen derzeit 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Mit der Energiewende scheint die Industrie kaum eine andere Wahl zu haben, als sich umzustrukturieren wie es zurzeit der Großkonzern Siemens vorhat. Noch scheint der Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe davon auszugehen, dass der Industrieumsatz auch 2018 stabil bleibt. (lj)

Berliner Weihnachtsmärkte starten in die Saison 2017

Auch im Jahr 2017 kann man in Berlin wieder eine Vielzahl von Weihnachtsmärkten besuchen. Die BERLINboxx-Redaktion hat eine kleine Auswahl der interessantesten Berliner Weihnachtsmärkte in den Bezirken zusammengestellt:

 

Charlottenburg-Wilmersdorf

Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg

Öffnungszeiten:

27. November bis 26. Dezember 2017
Montag bis Donnerstag von 14-22 Uhr
Freitag bis Sonntag von 12-22 Uhr
1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12-20 Uhr
Heiligabend geschlossen

Adresse: Spandauer Damm 10, 14059 Berlin

Eintritt: frei

Als „beliebtester Weihnachtsmarkt“ wurde der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2008 von den Lesern des TIP Magazins gewählt. Nun soll der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr mit rund 250 internationale Anbieter auf dem Ehrenhof sowie Bereiche der Schlossanlage für eine weihnachtliche Stimmung sorgen.

Die zahlreichen Stände bieten ein breites Spektrum von Angeboten, das von traditionellen Kunsthandwerken bis hin zu typisch weihnachtlichen Spezialitäten wie Lebkuchen, Glühwein, Holzofen-Brote und Pilzpfannen reicht. Für das Highlight sorgt jedoch das Lichterspektakel der Schlossgebäude und Parkbereiche,  das Schloss und Weihnachtsmarkt in eine romantische Atmosphäre versetzt.

Mit historischen und nostalgischen Attraktionen wie Luftschaukel, Riesenrad, Kettenflieger, Pferde-Karussell, einer kleinen Spezial- Eisenbahn und einer Mini-Achterbahn sorgt der „Königliche Weihnachtsmarkt für Kinder“ für noch mehr Spaß.

 

Friedrichshain-Kreuzberg

Weihnachtsrodeo – Designweihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

02./03. und 09./10. Dezember 2017 jeweils 12-20 Uhr

Adresse: Kühlhaus, Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin-Kreuzberg

Eintritt: noch nicht bekannt

Für den wohl schrägsten Weihnachtsmarkt Berlins sorgt dieses Jahr der „Weihnachtsrodeo – Designweihnachtsmarkt“. Sorgfältig ausgewählte Designer, Künstler, Manufakturen und Kreative kommen seit neun Jahren jährlich zusammen, um mit künstlerischer Kreativität eine einzigartige Alternative zum klassischen Weihnachtsmarkt zu schaffen.

Erstmals wird der Design-Weihnachtsmarkt im Kühlhaus Berlin gastieren und bietet mit 200 Aussteller aus den Bereichen Kunst, Mode, Schmuck, Design und Streetfood ein breit gefächertes Sortiment an ausgefallenen und kunstvollen Produkten, die den Besuchern Ideen für Weihnachtsgeschenke liefern sollen.

 

Lichtenberg

Der Große Berliner Weihnachtsmarkt an der Allee

Öffnungszeiten:

01. Dezember 2017 bis 01. Januar 2018
Montag bis Donnerstag von 14 bis 22:00 Uhr
Freitag bis Sonntag von 12 bis 22:00 Uhr
An Silvester ist bis 3:00 Uhr geöffnet

Adresse: Landsberger Allee bei IKEA, 10365 Berlin

Eintritt: Frei

Er zählt nicht nur zu den größten Weihnachtsmärkten Berlins, sondern ist auch noch mit seiner Entstehung am Berliner Dom in den zwanziger Jahren der älteste Weihnachtsmarkt mit Rummel im Ostteil der Stadt. Der sonst am Alexa stattgefundene „Wintertraum“ wird ab 2017 an der Landsberger Allee für weihnachtliches Ambiente sorgen.

Die Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr weiterhin über bunte Buden mit gebrannten Mandeln, heißem Punsch, verschiedenste Leckereien, Bratwurst und Glühwein freuen.Für Spaß werden Fahrbetriebe und Bahnen auf einer ca. 20.000 m² großen Fläche sorgen.

 

Marzahn- Hellersdorf

Alt-Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

3. Dezember 2017 von 13:00 bis 19:00 Uhr

Adresse: Dorfanger Alt-Kaulsdorf, Dorfstraße 12, 12621 Berlin

Eintritt: frei

In diesem Jahr gibt es in der evangelischen Dorfkirche und im Gemeindehaus der Johannischen Kirche ein weihnachtliches Programm mit zahlreichen Ständen, die mit deftigen Speisen, verführerischen Süßwaren und heißen Getränken die Besucher nur so her locken. Zudem präsentieren Betriebe, gemeinnützige Träger und Anwohner weihnachtliche Gaben.

Während die Besucher auf dem Firmengelände von Schilkin, im Psychosozialen Wuhletalzentrum und auf der Dorfstraße Weihnachtsgeschenke entdecken können, gibt es für die Kleinen einen Nikolaus zum Anfassen, Ponyreiten und ein weihnachtliches Unterhaltungsprogramm.

 

Mitte

Wintertraum am Alexa

Öffnungszeiten:

27. November bis 23. Dezember 2017

Montag bis Freitag von 14 bis 22 Uhr
Samstag und Sonntag von 12 bis 22 Uhr

Adresse: Alexanderstraße, 10178 Berlin

Eintritt: frei

Für vier Wochen lang Nervenkitzel sorgt auch in diesem Jahr wieder der „Wintertraum“ am traditionellen Standort zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz.

Es erwartet den Besuchern ein bunter Markt mit atemberaubende Hochfahrgeschäfte. Mit von der Partie sind die Achterbahn „Wilde Maus“, der riesige Freifallturm „90 Meter – The Tower“ und das beliebte Riesenrad mit Ausblick auf das weihnachtliche Stadtzentrum. Einen Energienachschub bieten zahlreiche Stände mit Speisen und Getränke, Gegrilltes und Herzhaftes.

 

Neukölln

Weihnachtsmarkt auf dem Kranoldplatz in Neukölln

Öffnungszeiten:

16. Dezember 2017 10-18 Uhr

Adresse: Kranoldplatz, 12051 Berlin-Neukölln

Eintritt: frei

Mit bis zu 30 Stände in festlichen Lichterglanz werden Geschenkideen, viele weihnachtliche Speisen und landwirtschaftliche Produkte aus der Region angeboten.

Wem die Geschenkideen ausgegangen sind, findet auf diesem Weihnachtsmarkt eine Auswahl an handgefertigten Schmuck und Taschen, Mützen und Schals, Küchenutensilien aus, handgegerbten Fellen, feinen Weinen, Neuköllner Honig und Einzelstücken aus der Buchbinderei.

Zudem bietet der Markt ein breites Spektrum, das Essen angeht. So können sich die Besucher auf Feuerzangenbowle, Holunderglühwein, frische Quarkkeulchen, Kürbissuppe, Brandenburger Bratwurst, Schokofondue und vegane Gerichte sowie Spezialitäten anderer Regionen freuen.
Für Unterhaltung sorgen stimmungsvolle Musik von Berliner Künstlern und nachmittags ein Schwedenfeuer, die eine anheimelnde Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt bringen.

 

Pankow

Winterzauber auf dem Deck 5

Öffnungszeiten:

Ab dem 24. November 2017 bis zum Jahresende 14:00 – 22:00 Uhr

Adresse: Deck 5, Schönhauser Allee 79, 10439 Berlin

In diesem Jahr wird der höchste Open Air Weihnachtsmarkt Berlins im Deck 5 in Prenzlauer Berg eröffnet.Besucher bekommen hier die Gelegenheit dem stressigen Arbeitsalltag zu entfliehen und können sich über eine schöne Aussicht mit Sonnenuntergang freuen.

Während sich die Eltern in dem gemütlichen Ambiente entspannen und bei einem Spaziergang schöne Weihnachtsgeschenke, individueller Handwerkskunst und süße Naschereien bewundern können, gibt es für die Kleinen eine gemütliche Märchenjurte mit temporärer Kinderbetreuung sowie weitere wunderschöne Aktionen.

Geschmackliches bietet den Besuchern selbstgemachtem Glühwein und leckere frisch zubereitete Speisen.

 

Reinickendorf

Adventsmarkt im Forstamt Tegel

Öffnungszeiten:

Samstag, 02. Dezember 201713-18 Uhr

Adresse: Forstamt Tegel, Ruppiner Chaussee 78, 13503 Berlin

Eintritt: frei

Tannenduft und Lagerfeuer machen den Markt zu einem unvergesslichen Abend.Kulinarische Spezialitäten sowie musikalische Unterhaltung mit Blasmusik und Jagdhörnerklang untermauern die weihnachtliche Stimmung.

Zum Kauf angeboten werden Weihnachtsgrün und Misteln für selbstgebastelte Adventskränze und -gestecke oder zum Schmücken der Wohnung sowie Tischlereiprodukte, Dekorationen aus Holz und Imkereierzeugnisse.

Für einen Leckerbissen zwischendurch sorgen frisches Wildfleisch, direkt aus den Berliner Wäldern sowie Wildwurstprodukte und guten Fisch aus der Räucherei.

 

Spandau

Spandauer Weihnachtsmarkt in der Altstadt

Öffnungszeiten:

27. November bis 23. Dezember 2017
Montag bis Donnerstag 11 – 20 Uhr
Freitag 11 – 22 UhrSamstag 11 – 22 Uhr
Sonntag 11 – 20 Uhr

Adresse: Altstadt Berlin-Spandau, Carl-Schurz-Straße, 13597 Berlin

Eintritt: frei

Die Plätze, Straßen und Gassen verwandeln den Weihnachtsmarkt in der Altstadt Spandau zu den schönsten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkten Berlins.Es gibt bis zu 250 Marktstände, Kunsthandwerker und Schausteller in der Carl-Schurz-Straße und auf dem Markt.
Zudem können sich die Besucher täglich von einem bunten Bühnenprogramm kostenlos unterhalten lassen.

Eine Weihnachtskrippe mit lebendigen Tieren und eine prachtvoll gewachsene Weihnachtstanne aus der Partnergemeinde im Schwarzwald sind längst nicht mehr wegzudenken und sind zum Wahrzeichen des Marktes geworden.

 

Steglitz-Zehlendorf

Zehlendorfer Weihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

27. November bis 30. Dezember 2017
Sonntag bis Donnerstag 11:00-21:00 Uhr
Freitag und Samstag 11:00-22:00 Uhr
Heiligabend 11:00-16:00 Uhr
25. und 26.12. 2017 13:00-20:00

Adresse: Kirchstraße 1, 14163 Berlin

Eintritt: frei

Für ein gemütliches Kiez-Ambiente sorgen süße und herzhafte Leckereien, Glühwein, Kinderattraktionen und Kunsthandwerk. Die Bastelhütte neben einer Eisenbahn unter festlich beleuchteten Bäumen lädt zum Fertigen von Weihnachtsgeschenken ein. Zudem können sich die Kinder über den Weihnachtsmann freuen, der vorbei kommt und um Geschichten vorliest.

 

Tempelhof-Schöneberg

Weihnachtsmarkt am Tempelhofer Hafen

Öffnungszeiten: 01.-10. Dezember 2017
Montag bis Samstag 11-21 Uhr
Sonntag 13-19 Uhr

Adresse: Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin

Eintritt: frei

Zum ersten Mal findet der Weihnachtsmarkt Tempelhofer Hafen statt.Die Besucher können sich über ein breites schmackhaftes Angebot freuen. Denn auf dem Speiseplan stehen Köstlichkeiten wie Hanfbrot, gebrannte Mandeln, frisch gebackene Kuchen, Crêpes, Quarkbällchen, Süßwaren, Grillspezialitäten, sowie Glühwein und Punsch.

Für die ganz Kleinen gibt es einen Streichelzoo mit Alpakas, ein Kinderkarussell und täglich erwartet sie von 15-18 Uhr der Weihnachtsmann, der bereits in seiner Hütte auf die Kinder wartet und kleine Überraschungen verteilt.

Außerdem erwartet die Besucher weihnachtliche Live-Musik. Mit dabei sind die Rock`n`Roll Band Petite Lights mit ihrer Show „Rock’n‘Christmas“, die holländische Sängerin Janneke mit den bekanntesten Weihnachtsliedern und der aus „The Voice of Germany“ bekannten Sänger Mikey Cyrox mit seinem Christmas Special.

 

Treptow-Köpenick

Weihnachtsmarkt in der Altstadt Köpenick

Öffnungszeiten:

Freitag, 15.12.17, 14 – 21 Uhr
Samstag, 16.12.17, 12 – 21 Uhr
Sonntag, 17.12.17, 12 – 20 Uhr

Adresse: Grünstraße 11, 12555 Berlin

Eintritt: frei

Mit traditionellen Stollenanschnitt startet Anfang Dezember der Weihnachtsmarkt auf der Schlossinsel. Freie Träger des Bezirkes präsentieren weihnachtliche Angebote aus ihren Projekten wie traditionelles Kunsthandwerk, Keramik, Tischschmuck, Kerzen, Honig aus der Region, Bastelangebote für Kinder und viele andere Dinge.

Während die Kleinen sich über weihnachtliche Programmangeboten wie dem gemeinsamen Singen von alten und neuen Weihnachtsliedern, dem Erzählen von Geschichten und natürlich auch über etwas Süßes freuen können, erwartet den Großen Glühwein, Punsch und Deftiges.

„Netz Elbe-Spree“: Neuvergabe im Eisenbahn-Regionalverkehr startet

Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Vergabeverfahren des „Netz Elbe-Spree“ in die Wege geleitet. Das jetzige „Netz Stadtbahn“ wird modifiziert und erneut im Wettbewerb vergeben. Mit jährlich rund 28 Millionen Zugkilometern ist das Netz Elbe-Spree (NES) bundesweit das größte Eisenbahnnetz, das bislang im Schienenpersonennahver-kehr (SPNV) ausgeschrieben wurde. Neben den Ländern Brandenburg und Berlin beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an der europaweiten Ausschreibung. Der VBB führt das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durch.

Das Vergabenetz Elbe-Spree umfasst 17 Regional-Express- und Regionalbahnlinien sowie den Flughafenexpress (FEX) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 28 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der größte Anteil der Verkehrsleistung liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Um zu gewährleisten, dass wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und ein Wettbewerb der Unternehmen im Eisenbahn-Regionalverkehr erzielt wird, ist das Vergabenetz in vier Einzellose aufgeteilt. Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge Netz Elbe- Spree beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022.

Berlins Senatorin Regine Günther für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die Stadt wächst und die Pendlerzahlen steigen. Die Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree reagiert darauf und wird die Verbindungen auf der Schiene deutlich verbessern. Eine gute Schieneninfrastruktur nutzt den Pendlerinnen und Pendlern und trägt maßgeblich zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Der Regionalverkehr wird mit vielen Bahnhöfen im gesamten Stadtgebiet attraktiver, der BER wird vom Hauptbahnhof alle 15 Minuten erreichbar sein. Kapazitäten, Komfort sowie die Barrierefreiheit werden ausgebaut.“

Mehr Angebote – mehr Züge – dichtere Takte

Dem Verfahren sind umfangreiche Gutachten zur Prognose der Fahrgastnachfrage vorangegangen. Danach ist bis 2030 mit erheblichen Nachfragesteigerungen von abschnittsweise bis zu 100 Prozent zu rechnen. Entsprechend werden die Kapazitäten durch eine dichtere Taktung und längere Züge erheblich erhöht, zum Beispiel:

  • RE1: drei statt zwei Fahrten pro Stunde in der Hauptverkehrszeit (HVZ) mit einer durchgehenden Zugkapazität von 600 Sitzplätzen
  • RE2: zwei statt einer Fahrt pro Stunde in der HVZ Berlin – Lübbenau (nach Infrastrukturausbau Verlängerung auf dem Abschnitt Berlin – Cottbus) und Erhöhung der Zugkapazität von 420 auf 550 Sitzplätze
  • RE7: zwei statt einer Fahrt pro Stunde Bad Belzig – Berlin Wannsee und zukünftig durchgehend mindestens 420 Sitzplätze pro Zug
    Berlin – Nauen: vier statt drei Fahrten pro Stunde
  • FEX: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze
  • RB24: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze

Mit Auslaufen der heutigen Verträge im Netz Stadtbahn im Dezember 2022 erfolgt gleichzeitig eine Neusortierung des Liniennetzes. Neue Verbindungen entstehen, wie zum Beispiel Potsdam <-> Berlin-Spandau oder Oranienburg (via Berlin Ostkreuz) <–> Ludwigsfelde.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Der VBB hat aus den vergangenen Vergaben umfangreiche Erkenntnisse gewonnen, die jetzt in das Verfahren fließen. Nicht nur der Preis wird über die Vergabe entscheiden, sondern auch angebotene Mehrqualitäten und innovative Ideen wie zum Beispiel bezüglich alternativer Antriebe der Fahrzeuge sollen positiv bewertet werden. Wir bereiten uns auf einen spannenden Wettbewerb vor und freuen uns auf viele interessierte Bieter, die den Eisenbahnverkehr in unserer Region leistungsfähiger und moderner machen.“

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation

Den Fahrgästen sollen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten angeboten werden. Gebrauchtfahrzeuge sind zugelassen, jedoch sind Umbaumaßnahmen und eine Runderneuerung („Re-Design“) erforderlich. Wie bisher üblich, soll auch zukünftig jeder Zug mit Personal begleitet werden. Alle Züge sollen über einen für den Fahrgast kostenlosen Internetzugang per WLAN verfügen. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden. Die Erkenntnisse hierzu stammen aus dem VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“. Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ soll künftig auch flächendeckend der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt werden. So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.

Die Barrierefreiheit wird weiterentwickelt. Die sogenannten Servicemittelwagen werden zukünftig, sofern es sich um Neufahrzeuge handelt, über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

„Netz Elbe-Spree“ setzt CO2-Minderung als Ziel

In die Vergabe kommen die Linien RB33, RB37 und RB51 auf teilweise nicht elektrifizierten Strecken. Die hier bisher fahrenden Dieselzüge sollen durch sogenannte bimodale Fahrzeuge ersetzt werden, die nicht elektrifizierte Streckenanteile mit eingebauten Batterien überbrücken können. Die Entscheidung über die Ausgestaltung liegt bei den Bietern und wird bei der Wertung honoriert.

Betriebsübergang – Arbeitsplätze werden erhalten

Wie in den bisherigen Verkehrsverträgen wird es auch im Verfahren Netz Elbe-Spree, basierend auf dem neuen Vergaberecht, die Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Im Falle eines Betreiberwechsels kann jede/r Triebfahrzeugführer/in, Zugbereitsteller/in oder Kundenbetreu-er/in davon ausgehen, den Arbeitsplatz beim neuen Betreiber zu denselben Rahmenbedingungen fortzuführen.

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Mehr Angebote, mehr Leistungen im größten Vergabenetz Deutschlands. Durch rechtzeitige Vergabe erreichen wir mehr Flexibilität in den Verkehrsverträgen und können besser auf die Entwicklung der Nachfrage und nicht zuletzt auf den notwendigen Ausbau der Infrastruktur reagieren.“

Zeitplan

Nach dem jetzigen Start des Vergabeverfahrens Netz Elbe-Spree haben interessierte Bieter rund ein halbes Jahr Zeit, sich zu bewerben. Geplant ist, im Herbst 2018 den Zuschlag zu erteilen. Dadurch ergibt sich für die Verkehrsunternehmen ein notwendiger Zeitrahmen, um bis zur Betriebsaufnahme in vier Jahren die Fahrzeuge zu beschaffen bzw. zu modernisieren, eventuelle Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber reibungslos regeln zu können. Die Betriebsaufnahme ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vorgesehen. (red)

visitBerlin begrüßt neue Nonstop-Verbindung Berlin-New York

Lufthansa bietet ab dem 8. November wieder Nonstop – Flüge von Berlin nach New York an

Ab heute fliegt die Lufthansa nonstop an fünf Tagen in der Woche nach New York. „Wir freuen uns über das Engagement der Lufthansa“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin: „Sie stellt sicher, dass Berlin gut an den wichtigsten Interkontinentalmarkt für den Berlin-Tourismus angebunden ist.“

Flugzeuge starten fünfmal pro Woche ab Berlin-Tegel

Die Nonstop-Verbindung von Berlin-Tegel nach New York wird heute um 15:30 Uhr aufgenommen. Die Flüge werden fünfmal pro Woche angeboten: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag. Ab März 2018 übernimmt die Lufthansa-Tochter Eurowings die Strecke Berlin-New York.

USA ist wichtigster Interkontinentalmarkt für Berlin-Tourismus

Die Besucherzahlen aus den USA sind in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Von Januar bis August 2017 reisten mehr als 259.000 US-amerikanische Gäste in die Stadt. Sie übernachteten insgesamt rund 829.000 Mal in den Hotels der Hauptstadt. Das entspricht Zuwächsen von 9,9 Prozent bei den Anreisen und von 6,4 Prozent bei den Übernachtungen. Die USA sind damit der zweitwichtigste touristische Markt für Berlin nach Großbritannien und vor Italien und Spanien.

Über visitBerlin

„Die Welt für Berlin begeistern.“ Mit dieser Mission wirbt die Berlin Tourismus & Kongress GmbH, die unter der Marke visitBerlin agiert, seit 1993 weltweit für die deutsche Hauptstadt als Tourismus- und Kongressmetropole. Berlin ist so gut besucht wie nie zuvor. Im Jahr 2016 übernachteten rund 13 Millionen Gäste über 31 Millionen Mal in der Stadt. Auch als Kongressdestination ist Berlin sehr gefragt: Die deutsche Hauptstadt positioniert sich seit mehr als zehn Jahren unter den Top 5 im Ranking der internationalen Verbändekongresse. Als Reiseveranstalter bietet das privatwirtschaftliche Unternehmen Hotelübernachtungen an und ist Herausgeber des offiziellen Touristentickets, der Berlin WelcomeCard. visitBerlin betreibt die Berlin Tourist Infos und das Berlin Service Center, das unter 030-25 00 25 erreichbar ist. Auf visitBerlin.de, Berlins offiziellem Reiseportal, finden Berlin-Besucher alle Informationen rund um ihre Reise nach Berlin. (red)

Nicht neu, aber ungewohnt: Jumbo-Jets auf dem Flughafen Tegel

Um der Masse an Fluggästen nach der AirBerlin Pleite gerecht zu werden, wird die Lufthansa im November bis zu 63 Mal mit Jumbo-Jets zwischen Berlin und Frankfurt pendeln. Für die BerlinerInnen kein ungewohntes Bild. Schon 2010 oder auch 2014, damals mit der deutschen Nationalmannschaft, wurde Tegel von Jumbo-Jets angesteuert. Eine Alternative ist vorerst auch nicht in Sicht. Die Fluggesellschaft schließt auch einen Weiterbetrieb mit den Jumbo-Jets nach diesen vier Wochen vorerst nicht aus.

Am vergangenen Mittwoch landetete die erste Boeing aus Frankfurt. Pressesprecher der Lufthansa Wolfgang Weber bestätigte gegenüber der Berliner Zeitung den betrieblichen Musterplan für die kommenden vier Wochen: „Die Großraumflugzeuge kommen von internationalen Fernflügen, sie werden jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten eingesetzt.“. So geht es für die Boeing am Donnerstag Morgen von Tegel aus nach Frankfurt und von dort weiter zu anderen Langstreckenzielen.

Groß, größer, Jumbo

Gegenüber dem Airbus A321 verfügt die Boeing 747-400 über weitaus mehr räumliche Kapazität und Sitzplätze: Mit 67 Sitzplätzen in der Business Class und 304 Plätzen in der Economy und Premium Economy Class, finden deutlich mehr Passagiere Platz. Allerdings werden auf den Flügen zwischen Berlin und Frankfurt nie alle Plätze besetzt – aus Zeitgründen. Das Ein- und Aussteigen in das Oberdeck des Jets über eine Treppe würde rund 10 Minuten dauern, so Weber gegenüber der Berliner Zeitung. „So viel Zeit haben wir leider nicht.“

Alles eine Frage der Zeit

Nicht nur das Ein- und Aussteigen wird zu einer Zeitfrage. Der maximale Aufenthalt in Tegel beträgt lediglich 50 Minuten. In dieser Zeit kann weder ein Flugzeug bis auf den letzten Platz besetzt, betankt oder können Speisen und Getränke geladen werden. Zu dem Zeitdruck kommt die Ausstattung Tegels. Der Flughafen war nie für größere Passagierflugzeuge entwickelt, geplant, geschweige denn gebaut worden. Das erste Problem tritt direkt nach der Landung auf. Die Fluggastbrücken sind nicht für Boeings ausgelegt. Also parkt die Boeing auf dem Vorfeld. Insgesamt vier Busse müssen vorfahren, um die Passagiere vom Rollfeld zum Terminal zu transportieren. Und auch das Personal ist nicht geschult für diese Größe von Flugzeugen, sodass der Ramp Agent jedes Mal aus Frankfurt mitgebracht werden muss.

Doch damit nicht genug: Große Maschinen benötigen auch einen größeren Personalstab – um die 14 Flugbegleiter. Neben den dadurch entstehenden erhöhten Personalkosten sind auch die Aufwendungen bei Jumbo-Jets in der Regel höher als sonst. Ein Jumbo-Jet benötigt mehr Treibstoff, hat einen hohen Schadstoffausstoß pro Fluggast, um die 144 Kilo Kohlendioxid, und auch die Flughafenentgelte, die sich nach Gewicht berechnen, sind höher.

Ohne Jumbo-Jets geht es nicht

Doch aufgrund der großen Nachfrage ist der Einsatz der Großraumflugzeuge, neben den Boeings auch größere Airbus Flugzeuge, laut Lufthansa derzeit unausweichlich.  Ein höherer Takt sei kaum möglich, denn es wird bereits im Stundentakt geflogen.

Das Kapitel Tegel und die Jumbo-Jets beginnt gerade erst. Der November wird zeigen, ob sich der Einsatz größerer Flugzeuge bewährt, um dem Ansturm gerecht zu werden. Zu berücksichtigen werden alsbald auch die Beschwerden der Anwohner über die höhere Lärmbelastung sein. (red)

Dr. Stefan Franzke: „Work hard, party hard“

Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Start-up-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Sie ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen an.

Herr Dr. Franzke, Berlin genießt international einen exzellenten Ruf. Die Wirtschaft boomt. Was braucht Berlin, um Europas Nr. 1-Metropole zu werden?

Wir freuen uns darüber, dass Berlin – aber auch die Berlinerinnen und Berliner – in der Welt einen guten Ruf genießen. Eine Studie, die Berlin Partner vor kurzem in Auftrag gegeben hat, hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der international befragten Entscheider sich vorstellen können, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Das liegt auch daran, dass Berlin in vielen Fällen schon Europas Nr. 1-Metropole ist – etwa beim Venture Capital, wo wir London bereits überholt haben.

1,5 Milliarden Euro sind allein im ersten Halbjahr 2017 an Venture Capital in Berliner Start-ups geflossen. Mit Start Alliance haben Sie ein besonderes Startup- Austauschprogramm ins Leben gerufen, an dem neben Berlin auch Paris, Shanghai, Tel Aviv, New York und London teilnehmen. Wie ist Ihre derzeitige Bilanz? Und welche Städte würden Sie sich als weitere Partner der Start Alliance wünschen?

Die Start Alliance ist ein Riesenerfolg: für Berlin, für Berlin Partner, vor allem aber für die Start-ups, die an den Programmen der Start Alliance teilnehmen. Mit mehr als 100 Unternehmen sind wir ins Ausland gefahren, rund 50 Unternehmen sind nach Berlin gekommen; die nächste Heimspiel-Runde findet im Dezember statt. Mit unseren Partnern in Shanghai, Tel Aviv und New York haben wir gute Kontakte in die weltweit wichtigen Start-up-Hubs. Wir wollen unser Netzwerk aber noch weiterspannen. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte – wie Wien Ende dieses Jahres – hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie mit New York – vertieft werden.

Berlin feierte 2017 das Bestehen seiner 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Los Angeles mit einem 2-tägigen Festival in L.A. Wie waren die Resonanzen auf die vielfältigen Events? Und welche Projekte konnten hier für die Zukunft angestoßen werden?

Die Reise hat sich gelohnt. An beiden Tagen haben wir in unserem Berlin Lab im Arts District in Downtown Los Angeles mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt. 81 Akteure, davon 15 Berlin Partner, haben die Hauptstadt nach L.A. gebracht: Wirtschaft, Technologie, Kunst, Musik und – nicht zuletzt – Kulinarisches. Höhepunkte des Labs waren die TOA Conference, eine Tech-Ausstellung, eine Street-Art-Installation von den DIXONS und die Berlin Night, unsere Jubiläumsparty. Die Resonanz war großartig. Bei vielen Gesprächen im Lab oder der Wirtschaftskonferenz, die von der IHK organisiert wurde, wurden Kontakte vermittelt, Ideen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen und Monaten in die Tat umzusetzen.

Der stetige Wachstumskurs Berlins hat sich auch 2017 fortgesetzt. Geht die Party Ihrer Meinung auch 2018 weiter?

Dass Berlin und die Berliner Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs sind, ist ja keine Partyleistung, sondern harte Arbeit. Aber die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung. Deshalb sollte auch für 2018 gelten: Work hard, party hard.

Wirtschaftssenatorin Pop: „Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren“

Der Berliner Wirtschaft geht es besser denn je. Während andere deutsche Städte nur wenig Neuansiedlungen und teils hohe Arbeitslosenzahlen verzeichnen, nimmt die Hauptstadt die wirtschaftliche Spitzenposition ein. Die BERLINboxx sprach mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop über den Boom in der Stadt und wie die positive Entwicklung auch zukünftig produktiv genutzt werden kann.

Frau Senatorin, die Berliner Wirtschaft boomt. Sie rechnen für 2017 mit einem Wachstum von 2,5 Prozent. Woran liegt es Ihrer Meinung, dass Berlin wirtschaftlich die absolute Spitzenposition in Deutschland einnimmt?

Berlin ist stetig im Wandel. War früher „arm, aber sexy“ Programm, sind wir heute stolz, dynamisch und innovativ zu sein. Berlin ist attraktiv für die Wirtschaft geworden: Wir sind branchenübergreifend Gründungshauptstadt mit 40.000 Gründungen pro Jahr. Mit dem Schritt in die Selbständigkeit beweisen Gründerinnen und Gründer ihren Unternehmergeist und tragen so zur Dynamik am Wirtschaftsstandort Berlin bei. Wir unterstützen diesen Schritt mit Euro zusätzlich. Dennoch wollen wir auch weiter Schulden abbauen. Investitionen müssen auch umgesetzt werden. Dafür brauchen wir ein neues Vergaberecht, das bei weniger Bürokratie ökologische und soziale Kriterien stärkt. Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren. Innovation ist unsere Stärke: Als Gründungshauptstadt setzen wir auf Zukunftsbranchen: Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Mobilität, Digitalisierung. Darin steckt viel Potenzial für Wertschöpfung – aber auch für eine Ökologisierung der Berliner Wirtschaft. Wachstum ist kein Selbstzweck. Wir wollen sozialversicherungspflichtige Arbeit schaffen mit Löhnen, die ein gutes Auskommen sichern. Nirgendwo sonst werden so viele Unternehmen gegründet wie in Berlin, Firmen suchen händeringend nach Industrievielfältigen Angeboten, um es UnternehmerInnen einfacher zu machen.

Die Digitalwirtschaft zeigt deutlich das höchste Wachstum: Seit 2008 ist der Unternehmensbestand um 67,9 Prozent gewachsen. Ein Fünftel des Berliner Wirtschaftswachstums entsteht hier. Auch siedeln sich vermehrt Unternehmen in Berlin an, die den Zugang zu unserer Start-up-Szene suchen. Daher wollen wir auch die Rahmenbedingungen für digitale Start-ups und die Vernetzung mit kleinen und mittleren Unternehmen weiter verbessern.

Innovation und Investition – inwiefern sind diese beiden Themen miteinander verbunden?

Die neue Koalition hat ein Jahrzehnt der Investitionen auf den Weg gebracht. Wir müssen aufholen, was vernachlässigt wurde. Der neue Haushalt für die Jahre 2018/19 zeigt das: 500 Millionen Euro pro Jahr für zusätzliche Investitionen, 2.700 neue Stellen vor allem bei Schulen, Polizei und Feuerwehr. Wir investieren 100 Millionen Euro in ein neues Klima-Stadtwerk. Die Bezirke erhalten mehr als 60 Euro zusätzlich. Dennoch wollen wir auch weiter Schulden abbauen.

Investitionen müssen auch umgesetzt werden. Dafür brauchen wir ein neues Vergaberecht, das bei weniger Bürokratie ökologische und soziale Kriterien stärkt. Mehr Menschen sollen vom Wirtschaftswachstum profitieren. Innovation ist unsere Stärke: Als Gründungshauptstadt setzen wir auf Zukunftsbranchen: Energietechnik, Gesundheitswirtschaft, Mobilität, Digitalisierung. Darin steckt viel Potenzial für Wertschöpfung – aber auch für eine Ökologisierung der Berliner Wirtschaft. Wachstum ist kein Selbstzweck. Wir wollen sozialversicherungspflichtige Arbeit schaffen mit Löhnen, die ein gutes Auskommen sichern.

Nirgendwo sonst werden so viele Unternehmen gegründet wie in Berlin, Firmen suchen händeringend nach Industrie flächen. Wie wollen Sie die große Nachfrage bedienen?

Das stimmt. Berlin wächst schneller als andere Bundesländer. Die Zeiten, in denen uns andere Städte um unsere vielen Freiflächen beneidet haben, sind eindeutig vorbei. Das Wirtschaftswachstum führt auch zu zunehmender Flächenkonkurrenz. Es gibt viele Unternehmen, die expandieren wollen. Es wird knapp. Es gilt, Areale, die wir haben, zu sichern und etwa beim Thema Breitbandausbau für die Zukunft fit zu machen.

Wir brauchen endlich ein Gewerbeflächenkataster, das alle zur Verfügung stehenden Flächen überhaupt erfasst. So könnten wir Gebiete sichern, um nicht nur von Konflikt zu Konflikt zu steuern. Auch sollte das Gewerbemietrecht geändert werden – ich erwarte von der neuen Bundesregierung hier tragbare Maßnahmen. Wir müssen im Recht Regelungen schaffen, um unsere soziale Infrastruktur in der Stadt aufrecht zu erhalten.

Nachhaltig, natürlich, unter Schonung natürlicher Ressourcen – so wünscht sich Ramona Pop die Berliner Industrie | Foto: SenWiEnBe

Die Berliner haben sich gegen die Schließung Tegels ausgesprochen. Angenommen der Flughafen bleibt in Betrieb, und der „Masterplan Berlin TXL – Nachnutzung des Flughafens Tegel“ wird hinfällig. Was dann?

Wir brauchen diese Fläche u. a. für wirtschaftliche Ansiedlungen. Der Senat hält am Flughafen-Konsensbeschluss von Berlin, Brandenburg und Bund fest. Rechtssicherheit ist ein hohes Gut. Nun muss eine transparente und politisch verantwortungsvolle Risikoabschätzung vorgenommen werden. Es muss geklärt werden, ob Brandenburg und der Bund überhaupt Verhandlungsbereitschaft zeigen. Anschließend müssen gemeinsam alle kostenrelevanten und planungsrechtlichen Punkte geklärt werden. Ich erwarte von einem Schlichtungsprozess mehr Transparenz und eine faktenbasierte Versachlichung der Debatte. Auf Basis dieser Ergebnisse arbeiten wir dann weiter.

Der Digitalisierung kann sich heutzutage kein Unternehmen, das wettbewerbsfähig sein will, verwehren. Wie will der Senat Unternehmen dabei unterstützen, im digitalen Wandel mithalten zu können?

Der Senat setzt gezielt wirtschaftspolitische Schwerpunkte, um die Digitalisierung der Berliner Wirtschaft weiter voranzutreiben: beispielsweise bei der Gewinnung neuer IT-Professuren und -Fachkräfte oder beim Ausbau einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur. Diese ist ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Der Senat erarbeitet ein Konzept zur Förderung des Ausbaus des 5G-Mobilfunknetzes sowie des Breitband-/Glasfaserausbaus. In Sachen Beratung und Vernetzung kommen wir ebenfalls gut voran: Mit dem CityLAB Berlin schaffen wir einen Ort, an dem die Stadtgesellschaft gemeinsam mit Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft an konkreten Lösungen für die Herausforderungen der wachsenden und smarten Stadt arbeitet. Zudem wollen wir mit einer Digitalagentur ganz gezielt KMU und Unternehmen bestimmter Wirtschaftssektoren ansprechen und beraten, die bisher der digitalen Transformation abwartend bis skeptisch gegenüberstehen oder einen digitalen Schritt weitergehen wollen. Als Mittler und Lotse soll die Digitalagentur vorhandene Angebote, Leistungen und Ideen im Digitalisierungsbereich konkret für entsprechende Branchen und Geschäftsfelder zielgruppengerecht aufbereiten. So kommen Unternehmen zu einer realistischen und ernsthaften Auseinandersetzung über Chancen und Risiken der Digitalisierung.

Die Digitalagentur steht grundsätzlich allen Berliner Unternehmen offen, die einen Bedarf zum Thema Digitalisierung haben. Dies können einerseits Unternehmen sein, die bereits digitalisiert sind, aber ein „neues Level“ erklimmen wollen. Andererseits aber auch Unternehmen, die bisher noch keine Digitalisierungsbemühungen unternommen haben. Unterstützung soll es in jeder Phase der digitalen Transformation geben. Auch von der Unternehmensgröße her gibt es keine Einschränkungen. Die Analyse des Ist-Zustandes zeigt: Je kleiner die Unternehmen sind, desto weniger haben sie sich mit der Digitalisierung beschäftigt und investiert, desto größer ist der Aufholbedarf. Wichtig ist, dass die Digitalagentur nicht warten wird, bis sie von Unternehmen angesprochen wird, sondern auch proaktiv auf die Unternehmen zugeht.

Welche anderen Themen wollen Sie noch angehen, um Berlins wirtschaftliche Spitzenposition zu halten bzw. auszubauen?

Ich möchte, dass Berlin wirtschaftlich zukünftig noch besser dasteht als heute. Es soll mehr zukunftsfeste Arbeitsplätze geben. Die Stadt der Start-ups soll auch eine Stadt werden, in der Produkte nicht nur entwickelt, sondern auch produziert werden. Nachhaltig, natürlich, unter Schonung der natürlichen Ressourcen. Auch möchte ich die klassischen Industrieunternehmen in Berlin halten und nach Berlin holen. Und diese Unternehmen brauchen gute Rahmenbedingungen und eine gute Infrastruktur. Wir beobachten seit einiger Zeit, dass alteingesessene Unternehmen aus dem In- und Ausland nach Berlin kommen und hier eigene Start-up-Töchter gründen, die neue Produkte entwickeln.

Wir werden die Stadt ökologisch modernisieren. Berlin soll klimaneutral werden. Wir entwickeln für die wachsende Stadt Konzepte, mit denen immer mehr Menschen sicher, zügig und ressourcenschonend von A nach B kommen – mit sauberen öffentlichen Verkehrsmitteln und individuell mit elektrisch angetriebenen Autos, mit Fahrrädern oder zu Fuß. Wir sind auf dem Weg in eine Mobilität der Zukunft. Mit starken Partnern aus der Wirtschaft und den landeseigenen Betrieben arbeite ich für weiteres Wachstum und eine Ökologisierung unserer Wirtschaft.

Geht die Party auch 2018 in der Berliner Wirtschaft weiter? Oder ist ein Ende in Sicht?

Gute Zahlen sind ein Grund zur Freude. Die Stadt hat nach der Wiedervereinigung lange auf eine gute Konjunktur gewartet, seit ein paar Jahren liegen wir nun mit der Wachstumsrate über dem Bundesdurchschnitt und die Arbeitslosenquote hat sich halbiert. Jetzt kommt es darauf an, die Entwicklung zu verstetigen und darauf zu achten, dass möglichst viele Menschen auch davon profitieren. Dafür haben wir die Weichen gestellt. (cr)

Das Berliner Lichterfest mit der Reederei Riedel

Das jährliche „Berliner Lichterfest“ lässt Berlin vom 29.09. bis 15.10.2017 erstrahlen. Dabei bringen verschiedene Künstler die Hauptstadt zum „Leuchten“.

Berlin ganz neu erleben

© Reederei Riedel

Zusammen mit der Reederei Riedel kann man unsere Metropole ganz neu erleben: Eine Option ist die zweistündige Schiffstour mit einem Licht-Schiff. Mehrere illuminierte Licht-Schiffe der Flotte werden in dieser Zeit mit Ihnen auf der Spree die beleuchtete Stadt erkunden und dabei alle am Wasser mit Licht inszenierten Gebäude passieren.

In diesem Jahr ist auch die Kombination aus Lichterschifffahrt und Bustour durch die beleuchtete Innenstadt wieder verfügbar. Hierzu starten täglich Schiff und Bus von der Station „Hansabrücke“. An der Station „Mercedes Platz“ wird dann getauscht: Die Gäste vom Bus steigen auf das Schiff und die Gäste vom Schiff steigen in den Bus und fahren die jeweilige Strecke zurück. Nebenbei kann man ganz entspannt die beleuchtete City bewundern (zwischendurch wird natürlich ein Fotostopp eingelegt).

„Hidden Places“ und vieles mehr

© Reederei Riedel

Aber auch für diejenigen, die den Osten der Stadt und andere „Hidden Places“ entdecken möchten, bietet die Reederei Riedel diverse Möglichkeiten. (red)

Für mehr Informationen, Fahrzeiten und Preise: www.reederei-riedel.de
Reederei Riedel
Nalepastr. 10-16
12459 Berlin
Hotline: 030 – 679 61 47-0

Arabella Hotel Waldhuus Davos: Aufstehen und Abschlagen

Was hat ein Manager nie? Zeit! Doch wenn er sich für einige Tage Zeit stiehlt, für sich und seine Familie, dann soll es bitteschön exzeptionell, stylish und omni-convenient sein. Die BERLINboxx stellt Ihnen diese superlativen Orte vor.

Inmitten majestätischer Berge und traumhafter Naturlandschaften wird das Golfspiel in Davos zu einem grandiosen Erlebnis. Und nicht nur das, denn dank der Höhenluft fliegen die Bälle hier messbar weiter als andernorts! Ideale Voraussetzungen also, um das eigene Handicap in Angriff zu nehmen. Vom familiären Châlet-Hotel aus ist es nur ein Schritt auf den 18-Loch-Golfplatz Davos. Apropos Familie: Der Nachwuchs ist währenddessen im hauseigenen 100 qm großen Kinderparadies bestens betreut. Kreative Kinderbetreuerinnen, der Garten mit Spielplatz und der hauseigene kostenlose 18-Loch-Minigolfplatz sorgen bei Kindern zwischen drei und zehn Jahren für perfekte Abwechslung. Ältere Kinder haben Spaß bei Tischkicker, Billard, Playstation oder Xbox im Jugendraum. Bis zu zwei Kinder bis 16 Jahre übernachten außerdem kostenlos im Zimmer der Eltern.

Die 93 gemütlichen Châlet-Zimmer sind alle heimelig und mit viel Komfort eingerichtet. Jedes Zimmer verfügt über einen Balkon oder Terrasse.

Nach getaner sportlicher Betätigung – dies kann auch eine Wander- oder Mountainbiketour sein, denn die entsprechenden Routen beginnen unmittelbar am Hotel- erholt man sich am besten im 700 qm-Wellnessbereich, der mit einem sehr großzügigen Indoor-Pool punktet.

Der großzügige Wellnessbereich lädt ein zum abzuschalten und den Alltag zu vergessen.

Zu guter Letzt sollte sich der Gast die klassischen Bündner Spezialitäten des hauseigenen Restaurants Waldhuus gönnen. Besonders hervorzuheben ist die herzliche Gastfreundschaft, die alle Mitarbeiter des Hauses ausstrahlen und die dem Gast ein besonderes Gefühl des Willkommenseins vermitteln. (awi)

Arabella Hotel Waldhuus Davos
Tel. +41 81 417 93 33
www.waldhuusdavos.ch

© Arabella Hotel Waldhuus Davos

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