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Treptow-Köpenick: Neue Pläne für den Spreepark und seine einstigen Attraktionen

Der inzwischen als mystischer „Lost Place“ gehandelte Spreepark im Plänterwald soll in Europas ersten „Natur-, Kunst- und Kulturpark“ verwandelt werden. Den vorläufigen Rahmenplan für die Sanierung und Ausstattung stellte der Senat in Zusammenarbeit mit der landeseigenen Grün Berlin GmbH kürzlich vor. 2016 übernahm der Gestalter der Berliner Stadtlandschaft das Gelände. Nachdem der endgültige Bebauungsplan steht, soll frühestens 2020 mit dem Ausbau begonnen werden. Bis zu 1.000 Menschen hatten sich zuvor mit ihren Ideen an einer Bürgerinitiative beteiligt, wie die taz mitteilte. Ehrwürdige Attraktionen, die einen gewissen Nostalgiefaktor mitbringen und noch heute die Geschichte des Parks erzählen, könnten wieder in Betrieb genommen werden. Das morbide Riesenrad, welches immer noch Wahrzeichen des Parks ist, sowie das Teetassen-Karussell sollen modern aufgerüstet werden. Für das Projekt eines grünen Kunst- und Kulturzentrums im Bezirk Treptow-Köpenick sind 48 Millionen Euro eingeplant.

Noch im Stillstand: Das Teetassen-Karussell im Spreepark. | Foto: Jacob Schmidt

Noch im Stillstand: Das Teetassen-Karussell im Spreepark. | Foto: Jacob Schmidt

Der Spreepark sei ein „Teil der Geschichte der Stadt“ und könne daher mithilfe guter Planung von überregionaler Bedeutung werden, so Umweltsenatorin Regine Günther. Als „Ort der Überraschungen, nicht der Events“, fänden Natur und Kultur in ihm zukünftig gleichermaßen Platz. Große Projekte stehen im Park am grünen Spreeufer an. Schon lange drehte sich hier kein Karussell mehr und keine Führung hatte Zugang. Nun soll sich das ändern und der Spreepark als Ausstellungs- und Schaffenszentrum, auch Touristen von weiter weg anlocken.

Der Spreepark im Wandel

Rund 24 Millionen Euro hat das Land Berlin bereits für den Ausbau des 23 Hektar großen Geländes zugesichert. Das von Anwohnern und Naturschützern befürwortete Sanierungsprojekt erhält große Zustimmung. Denn die derzeitige Instandhaltung des Parks – den Schutz vor Vandalismus einbegriffen – kostet die Grün Berlin jährlich rund eine Million Euro.

Nach der Wende blieben die ehemals 1,7 Millionen jährlichen Besucher des Parks für Betreiber Norbert Witte aus. Der 1969 eröffnete Spreepark verzeichnete nun lediglich Besucherzahlen von rund einer halben Million und musste insolvent schließen. Auch Brandstiftungen im Jahre 2014 und giftige Abfälle aus Vorkriegszeiten, zeichneten das Gesicht des Parks. Lange wurden mutige Pläne durch eingeschätzte Risiken verzögert und potentielle Investoren durch massive Auflagen abgeschreckt. Mit dem neuen Konzept wird ein Plan vorgelegt, der sich durch die Mischung aus altbekannten Wahrzeichen und neuer Kreativität abhebt. Nach vier Jahren Zutrittsverbot können Interessierte seit April 2018 auch wieder an drei täglichen Führungen durch den Park teilnehmen.

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Buntes, Baumwipfel  und Bildende Künste

Das Riesenrad wird sich nach dem Einbau von neuen, farbenfrohen Gondeln und modernisierten Sicherheitsvorkehrungen wieder mit Fahrgästen drehen können. Die alte DDR-Maschinenhalle hingegen, wird komplett neuen Funktionen dienen. Als Ort für Veranstaltungen, Kunst-Ausstellungen und Lesungen, sollen zusätzlich Künstler-Ateliers in ihr Platz finden. Wie die Pläne von Senat und Grün Berlin zeigen, könnte auf die Geschichte des Parks durch Kurzfilme und eine Sanierung des ehemaligen „Cinema 2000“ aufmerksam gemacht werden. Neben den nostalgischen Aspekten, soll auch der Erholungscharakter des Parks durch seine weitläufige Natur betont werden. Die Idee ist es einen Baumwipfelpfad auf den alten Achterbahngleisen des ehemalig lauten Vergnügungsparkes entstehen zu lassen. Ein Bootsanleger könnte Touristen zu weiteren Sehenswürdigkeiten und Kulturzentren der Stadt bringen. Die Anbindung auf dem Wasserweg, die eine weitere Sightseeing-Tour ermöglicht, wirbt auch für eine stärkere Eingliederung des Spreeparks als zentrale Attraktion Berlins.

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

„Das Auto soll die Ausnahme bleiben“, so Günther. Sie spricht von „Freiheitsräumen“ und Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin, von vorläufig freiem Eintritt. Die frühere Gaststätte im Eierhäuschen ist bereits in Planen gehüllt und soll mit voraussichtlicher Wiedereröffnung 2021 den Anfang machen. Nach Fertigstellung wird der Eintritt zwischen fünf und sieben Euro kosten, so Schmidt. Ab Juli sind jedoch neben den bereits stattfindenden Führungen auch künstlerische geplant, die virtuelle Realitäten zeigen. Hierfür ist es ratsam sich zeitnah Plätze zu sichern. (cn)

Visualisierung aus dem Rahmenplan für den künftigen Spreepark. | Foto:, Grün Berlin GmbH, Latz + Partner / die-grille

visitBerlin feiert 25-jähriges Jubiläum

Im April 1993 wurde visitBerlin, damals Berlin Tourismus Marketing GmbH, als erste deutsche Public-Private-Partnership im Tourismus gegründet. Somit ist vor 25 Jahren ein richtungsweisendes Unternehmensmodell zum Vorteil der Stadt entstanden. Berlin ist heute weltweit als europäisches Top-Reiseziel bekannt. Mit einem jährlichen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro pro Jahr sind Tourismus und Kongresse einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Berlin. „Unser Job ist es, den Vorhang zur Seite zu ziehen und die Welt für Berlin mit seinen Menschen, seiner Atmosphäre und Kultur zu begeistern“, so visitBerlin-Geschäftsführer Burkhard Kieker.

visitBerlin unterstützt Nachhaltigkeit

visitBerlin betreibt zurzeit sieben Berlin Tourist Infos. Darüber hinaus verantwortet das Unternehmen Berlins offizielles Reiseportal, visitBerlin.de. Mittlerweile ist visitBerlin auch als Reiseveranstalter aktiv und erwirtschaftet damit einen Großteil seines Etats selbst. Das touristische Marketing bei visitBerlin wurde in den letzten Jahren um weitere Aufgaben ergänzt. Die nachhaltige Entwicklung und Steuerung des Tourismus sind nun auch Teil des Unternehmenskonzepts. Im Austausch mit anderen Metropolen hat die Tourismusagentur maßgeblich dazu beigetragen, dieses Thema weiterzuentwickeln. Aus den so gewonnen Erkenntnissen entstand eine Studie, die Grundlage für das aktuelle Tourismuskonzept des Berliner Senats ist.

„Es war eine gute, zukunftsorientierte Entscheidung, dass Berlin im Jahr 1993 gemeinsam mit Partnern aus der Berliner Wirtschaft eine eigenständige Gesellschaft für das Hauptstadt-Marketing gegründet hat. Das professionelle Tourismusmarketing von visitBerlin hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Attraktivität unserer Stadt in einer stetig wachsenden Zahl von BesucherInnen aus Deutschland und aller Welt niederschlägt“, so die Grußworte der Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Ramona Pop.

Besucherzahlen im Vergleich

Mehr als 200 MitarbeiterInnen sind derzeit in der Hauptstadt und auf allen Kontinenten aktiv, um Berlin als Tourismus- und Kongressmetropole zu positionieren. In rund 50 Ländern wirbt visitBerlin mit der Mission: Die Welt für Berlin begeistern. Der Erfolg zeigt sich vor allem in der Entwicklung der Besucherzahlen. Zum Start im Jahr 1993 zählte die Statistik rund drei Millionen BesucherInnen sowie 7,3 Millionen Übernachtungen in Berlin. Inzwischen übernachten jährlich rund 13 Millionen Gäste über 31 Millionen Mal in der Stadt.

Auch als Kongresslocation ist Berlin immer gefragter. Die deutsche Hauptstadt positioniert sich seit mehr als zehn Jahren unter den Top5 der internationalen Kongressmetropolen. Oliver Schumacher, Aufsichtsratsvorsitzender von visitBerlin, richtete nicht nur an die Kollegen Grußworte: „Ein Dankeschön geht auch an die vielen Partner und Institutionen, mit denen visitBerlin seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet – ein Miteinander, das trägt.“ (red)

Hotelbauboom: Berlin bekommt 36 neue Hotels

Der Boom am Berliner Hotelmarkt hält weiterhin an. Demnächst sollen in Berlin 36 neue Hotels entstehen. Die Anzahl der Hotelbetten soll in den nächsten Jahren auf beachtliche 160.000 steigen. Dabei verzeichnete der Berliner Tourismus 2017 mit 0,3 Prozent nur ein leichtes Plus. Die Auslastung der Hotelbetten soll sogar nur bei 60 Prozent liegen.

Die Frage, ob Berlin wirklich neue Hotels braucht, ist jedoch bedenklich. Denn die Touristenzahl steigt kaum. Zudem verzeichnet Berlin seit Jahren wieder sinkende Übernachtungszahlen.

Auslastung der Unterkünfte nur bei 60 Prozent

Im vergangenen Jahr gab es in der Hauptstadt ein Angebot von mehr als 143.000 Hotelbetten. Nun soll die Zahl sogar auf 160.000 steigen. Derzeit sind 36 neue Hotels in Berlin geplant. Einige davon befinden sich bereits im Bau. Dabei lag laut der Statistik des Berliner Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA Berlin) die durchschnittliche Auslastung der Unterkünfte 2017 nur bei knapp 60 Prozent.

Zwar hat die Touristenzahl laut visitBerlin ein Rekordniveau erreicht, jedoch verzeichnete die Hauptstadt seit Sommer 2017 erstmals seit Jahren wieder sinkende Übernachtungszahlen. Die abnehmende Auslastungszahl soll vor allem an der Pleite von Air Berlin liegen. Dem Anschein nach hat die Flugbranche den Wegfall der Flugkapazitäten immer noch nicht ganz ausgleichen können. Demnach gab es laut der visitBerlin Statistik im November einen Rückgang um rund 400.000 Personen bei den Fluggastzahlen.

 

 

Auswirkungen der Air Berlin Krise | Foto: visitBerlin

Auswirkungen der Air Berlin Krise | Foto: visitBerlin

 

 

Hotelbauboom in der City Ost

Der Berliner Hotelmarkt verzeichnete in den vergangenen Jahren immer wieder neue Rekordzahlen. Laut der landeseigenen Tourismusagentur visitBerlin soll die Zahl der Hotelbetten seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 um 380 Prozent gestiegen sein. In Berlin gibt es heute schon deutlich mehr Hotelbetten als in New York City. Denn in der US-Metropole sind es gerade mal „nur“ 110.000 Hotelbetten.

Derzeit erlebt vor allem die City Ost einen Bauboom. Im Bezirk Mitte befinden sich bereits neun Hotels im Bau, während es in Friedrichshain fünf, in Schönefeld drei, in Köpenick eins und in Schöneberg eins sind. Des Weiteren sind vier weitere Hotels in Mitte, zwei in Friedrichshain-Kreuzberg und unter anderem drei in Schöneberg geplant.

Allein am Flughafen Berlin Brandenburg sollen zukünftig sechs Hotels entstehen. Damit werden mindestens weitere 15.800 Betten entstehen. „Die Nachfrage nach Wohnraum in Schönefeld ist riesengroß“, sagt Walter Hagemann, Unternehmenssprecher der DIE AG. Denn Schönefeld ist durch seinen Flughafen und die unmittelbare Nähe zum zukünftigen BER besonders für Touristen attraktiv.

Neue Hotels trotz sinkender Übernachtungszahlen

Zwar ist die Zahl der Übernachtungen vor allem im November und Dezember mit einem Minus von 4,1 beziehungsweise 4,6 Prozent gesunken, doch insgesamt sei die Zahl im letzten Jahr leicht gestiegen. Der Tourismus wächst in Berlin stetig. Trotz des Rückschlags durch die Air Berlin Pleite haben sich die Besucherzahlen wieder relativiert. Fluggesellschaften wie Lufthansa oder easyJet haben die Flugkapazitäten der insolventen Air Berlin zum großen Teil übernommen.

Vor allem durch die aktuell für Oktober 2020 geplante Eröffnung des Großflughafens Berlin Brandenburg erhofft sich die Tourismusbranche einen Zuwachs. Metropolen wie London oder Paris sind mit ihren Flughäfen bereits wichtige Drehkreuze im Luftverkehr. Zukünftig soll auch die deutsche Hauptstadt mit dem BER ein Drehkreuz bekommen. So werden wieder mehr Touristen ihren Weg nach Berlin finden. Das Angebot an Hotelzimmern wird bis dahin umfangreich ausgebaut sein. (dn)

Die Internationale Tourismus-Börse 2018: An fünf Tagen um die Welt

Die internationale Tourismus-Börse (ITB) lädt dieses Jahr vom 7. bis 11. März 2018 zur weltweit größten Reisemesse ein.

Rund 160.000 Besucher nahmen letztes Jahr an der Ausstellung teil. Auch in diesem Jahr verzeichnet die Messe eine hohe Ausstellernachfrage. Viele Messehallen sind bereits ausgebucht. Die Messeleitung erwartet in den 26 Hallen zahlreiche Unternehmen und Fachbesucher aus über 180 Ländern.

Experience & Experts auf der internationalen Tourismus-Börse

„Experience & Experts“ ist der Markenkern der ITB Berlin. Experten aus aller Welt informieren zahlreiche Besucher über die schönsten Reiseziele weltweit. Ob man sich lediglich durch kompetente Beratung inspirieren lässt oder direkt einen Urlaub ins gewünschte Land bucht, bleibt jedem selbst überlassen. Landestypische Showeinlagen, kulinarische Verkostung, diverse Erlebnisparcours sowie ein Abenteuertag für Outdoor-Fans sind nur einige Punkte, die den Besucher sofort in Urlaubsstimmung versetzen. Neben dem Fun-Faktor für Privatbesucher ist die Messe ein Pflichttermin für alle Experten der internationalen Tourismusindustrie.

Die ITB bietet Top-Entscheidern, Experten, Einkäufern und Nachwuchskräften die perfekte Gelegenheit, um Geschäfte abzuschließen und neue Branchenpartner kennenzulernen. Aus diesem Grund gilt sie als Business-Plattform für touristische Angebote auf globaler Ebene. Vor allem für Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsorganisation und Hotelunternehmen lohnt sich der Messebesuch. Wie eine Kurzanalyse der Ausstellerbefragung zeigt, sind das die Branchen, die am häufigsten als Fachbesucher auf der ITB anzutreffen sind.

Mecklenburg-Vorpommers als offizielles Partnerland

Seit 1991 ist Mecklenburg-Vorpommern auf der Leitmesse vertreten. Doch dieses Jahr wird mit Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal in der ITB-Geschichte ein deutsches Bundesland Partnerland der größten Messe der Tourismusbranche. Im Fokus stehen dieses Jahr nachhaltige touristische Konzepte zur Kompensierung des CO2-Ausstoßes.

„Mecklenburg-Vorpommern ist eine der führenden Urlaubsdestinationen in Deutschland. Wir setzen jetzt als erstes Bundesland mit dieser Premiere ein starkes Signal. Wir wollen und müssen noch bekannter werden – vor allem im internationalen Maßstab. Diese Zusammenarbeit mit der ITB Berlin wird in der Branche auch nach innen wirken, denn wir wollen und müssen besser werden“, so Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe. Die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Messe und Kongress der ITB

Die ITB ist seit über 50 Jahren die Leitmesse der weltweiten Tourismusbranche. Ganz vorne dabei ist Europa mit 56%, gefolgt von Asien (21%), Amerika (11%), Afrika (10%). Der wirtschaftliche Erfolg darf bei der ITB natürlich nicht vergessen werden. Mit über 1.000 Top-Einkäufern, einer Gesamtbesucherzahl von rund 160.000 und über 10.000 Aussteller erzielt die international größte Reisemesse einen Gesamtumsatz von 7 Milliarden Euro. Der Erfolg der ITB wird zusätzlich von über 90% zufriedenen Aussteller unterstrichen. Dies ergab eine Umfrage aus dem letzten Jahr.

Neben der ITB Messe findet seit dem Jahr 2004 zeitgleich der ITB Berlin Kongress statt. Mit mehr als 23.000 Teilnehmern, 400 Referenten und Podiumsgästen aus den Bereichen Politik und Wirtschaft zählt dieser Kongress zu dem weltgrößten Tourismuskongress. (red)

 

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Berliner Tourismus verzeichnet 2017 ein leichtes Plus

Der Berlin-Tourismus schließt das Jahr 2017 mit positivem Ergebnis ab – trotz der Insolvenz von Air Berlin.

Die Zahl der Gäste in den Hotels der deutschen Hauptstadt stieg um 1,8 Prozent auf 12,96 Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 0,3 Prozent leicht zu und stiegen auf 31,15 Millionen. Mit 55,1 Prozent haben die deutschen Gäste nach wie vor den größten Anteil an den Gesamtübernachtungen. Ihre Zahl wuchs um 1,6 Prozent.

Berlin wird als internationales Reiseziel immer beliebter

Während mit 5,1 Millionen Besuchern auch rund 1,2 Prozent mehr internationale Gäste nach Berlin reisten, nahm die Zahl ihrer Übernachtungen um 1,4 Prozent auf 13,98 Millionen ab. Besonders viele internationale Gäste kamen aus Großbritannien, den USA und Spanien. Wachstumsstarke Herkunftsländer waren Russland (+16,6 Prozent), Brasilien (+10,2 Prozent) und die USA (+7,5 Prozent).

 

Top 10 Auslandsmärkte | Foto: visitBerlin

Top 10 Auslandsmärkte | Foto: visitBerlin

„Berlin bleibt touristische Top-Destination! Mit dem neuen Tourismuskonzept wird Berlin nun auch Vorreiter für einen stadtverträglichen Tourismus in Europa“, sagt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Der Tourismus ist eine der wichtigsten Schlüsselbranchen in Berlin mit einem jährlichen Umsatz von 11,5 Mrd. € und 235.000 Vollzeitbeschäftigten. Unser Erfolg im Tourismus beruht auf Kreativität, unserer Willkommenskultur, der harten Arbeit der Hotelbetriebe und vieler weiterer Akteurinnen und Akteure im Tourismussegment. Ziel des neuen Konzepts ist, mit den Maßnahmen zur Tourismusförderung die Erlebnisqualität unserer Besucherinnen und Besucher und zugleich die Lebensqualität der Berlinerinnen und Berliner zu erhöhen.“

„Im vergangenen Jahr sind rund eine Viertelmillion mehr Gäste als im Vorjahr nach Berlin gekommen. Das spricht für die Attraktivität der Stadt“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Die Insolvenz von Air Berlin und die unbefriedigende Flughafensituation wirken sich dämpfend aus. Städtetourismus ist nie ein Selbstläufer. Das gilt auch für Berlin. Wir brauchen jetzt die Anstrengung aller Beteiligten.“

Mehr als 1 Mrd. Euro Nettowertschöpfung durch Kongressgeschäft

Ein Viertel aller Hotelübernachtungen in Berlin, rund 7,9 Millionen und damit ein Plus von 2,6 Prozent, gehen auf Besucher von Tagungen, Messen und Kongressen zurück. 2017 kamen rund 11,7 Millionen Teilnehmer (+ 1 Prozent ggü. 2016) zu 140.200 Veranstaltungen (+ 2 Prozent) in Berlin.

Der Tagungs- und Kongressmarkt hat erstmals mehr als eine Milliarde Euro Nettowertschöpfung generiert. Der Gesamtumsatz der Tagungs- und Kongressbranche beträgt insgesamt 2,51 Milliarden Euro. Dabei geben übernachtende Teilnehmer mit 246 Euro pro Tag deutlich mehr Geld aus als im Jahr zuvor (2016: 237 Euro). Der Veranstaltungsmarkt in Berlin sichert 43.200 Vollzeitarbeitsplätze. Das sind 1.700 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr (2016: 41.500). (red)

Neues Tourismuskonzept: Berlin verschenkt Chance für den Radtourismus

Fahrradtourismus boomt in Deutschland und zahlreiche beliebte Radfernwege verlaufen durch Berlin. Doch die Wege sind in schlechtem Zustand, eine zentrale Stelle für Pflege, Planung und Vermarktung fehlt. Der Senat versäumt in seinem am Dienstag vorgelegten Tourismuskonzept 2018+ weiterhin, Reisen und Sightseeing mit dem Fahrrad ausreichend zu fördern. Damit verspielt er das ökologische und wirtschaftliche Potenzial des Radtourismus.

Am Dienstag legte die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe ein neues Tourismuskonzept vor, mit dem die Hauptstadt Vorreiter für einen stadtverträglichen Tourismus in Europa werden will. Der ADFC Berlin unterstützt diese Zielsetzung und übernahm in der Anfangsphase der Konzeptentwicklung eine beratende Rolle. Leider wurden die Vorschläge des Verbandes kaum in das Konzept aufgenommen, obwohl Berlin schon heute ein wichtiger Knotenpunkt für den Radtourismus ist.

Infrastruktur der Radfernwege ist desaströs

Neun offizielle Radfernwege verlaufen durch Berlin, starten oder enden hier. Die Qualität der Infrastruktur ist allerdings vielerorts desaströs. Der Berliner Mauerweg als radtouristisches Aushängeschild erfüllt keinerlei Qualitätsstandards, Radfernwege wie Spreeradweg oder R1 weisen gravierende Mängel auf – ein klarer Wettbewerbsnachteil für die Tourismusdestination Berlin. Anders als viele andere Orte in Deutschland hat die Hauptstadt den Fahrradtourismus bislang kaum auf dem Radar. Es fehlt an professioneller Steuerung und ganzheitlicher Entwicklung seitens des Senates oder der zuständigen Tourismusorganisation visitBerlin. Der ADFC Berlin hat deshalb in einem Forderungskatalog Maßnahmen zusammengefasst, um die Hauptstadt auch mit dem Fahrrad zum attraktiven Tourismusziel zu machen.

„Wer einen umweltfreundlichen und stadtverträglichen Tourismus will, von dem nicht nur wenige Innenstadtbereiche profitieren, muss das Radfahren für Besucher attraktiv machen. Andere Städte haben das längst verstanden, doch Berlin macht in seinem neuen Konzept kaum Fortschritte“, kritisiert Maike Berndt, Fachreferentin für Tourismus beim ADFC Berlin.

„Gute touristische Radinfrastruktur macht die Stadt nicht nur für Gäste attraktiv. Sie steht auch den Berlinerinnen und Berlinern in ihrer Freizeit oder auf ihren Alltagswegen zur Verfügung und schafft so eine lebenswertere Stadt für alle“, ergänzt Landesvorsitzende Eva-Maria Scheel.

Die Forderungen des ADFC Berlin für den Radtourismus im Überblick:

  • Radtourismus in Berlin braucht Koordinierung und Abstimmung
    Für einen erfolgreichen Radtourismus müssen Verantwortliche in den Bereichen Tourismus und Verkehr zusammenarbeiten und sich abstimmen. Eine zentrale Koordinierungsstelle muss radtouristische Anliegen bündeln und fester Ansprechpartner für alle berlinweiten Fragen zum Radtourismus sein.
  • Radtourismus in Berlin braucht wettbewerbsfähige Produkte und Infrastruktur
    Touristische Radwege und die begleitende Infrastruktur entlang der Routen müssen besser ausgebaut, gepflegt und instand gehalten werden. Darüber hinaus fehlen aus touristischer Sicht attraktive Rundtouren durch Berlin und seine 12 Bezirke.
  • Radtourismus in Berlin braucht professionelles Marketing
    Erfolgreicher Radtourismus muss entsprechend beworben und vermarktet werden. Dazu braucht es klare Zuständigkeiten und Ressourcen für ein berlinweites radtouristisches Marketing, die bisher auf Landesebene nirgends vorhanden sind. Der ADFC Berlin fordert ein zentrales Marketingbudget für den Radtourismus in Berlin.

Der ADFC stellt auf seiner Website seinen vollständigen Forderungskatalog und alle Argumente für Radtourismus in Berlin zur Verfügung. (red)

 

App in den exklusiven Urlaub

Ein Chalet in den Schweizer Bergen, ein Loft in New York oder die eigene Finca auf Mallorca – wer Urlaub abseits eingetretener Pfade sucht, wird auf Holidu mit Sicherheit fündig. Anhand persönlicher Suchkriterien vergleicht die Metasuchmaschine Millionen Ferienhäuser und -wohnungen von hunderten Buchungsplattformen. In weniger als einer Sekunde werden alle passenden Angebote angezeigt. Dank cleverer Preisvergleichstechnologie sind dabei Ersparnisse von bis zu 55 % möglich.

Eine Suchmaschine für Ferienhäuser und -wohnungen

Während es für Flüge, Hotels und Pauschalreisen schon seit Jahren Suchmaschinen gibt, klaffte bei Ferienhäusern und -wohnungen eine Lücke, die das von den Brüdern Johannes und Michael Siebers 2014 gestartete Start-up Holidu schließt. Bereits im Mai 2015 wurde Holidu vom Verbrauchermagazin Guter Rat als beste Suchmaschine für Ferienwohnungen mit dem Zertifikat „sehr gut“ ausgezeichnet. Seit September 2016 ist die Holidu-App für iOS und Android in Deutsch, Englisch und weiteren neun Sprachen kostenfrei erhältlich.

Wer Urlaub mit Freunden oder der Familie plant, wird die neue Voting-Funktion der Holidu-App zu schätzen wissen. Ähnlich dem Abstimmungs-Portal Doodle werden alle Favoriten in einer Merkliste von den Mitreisenden gesammelt und können mit einem Herz-Icon bewertet werden.

Die Holidu-App macht das Reisen einfacher

Kai Grolik, Mobile Product Manager bei Holidu, hat das App-Feature mit seinem Team entwickelt: „Über 50 % der Ferienhäuser werden für mindestens drei Personen gebucht. Mit der App möchten wir die Planung von Reisen erheblich vereinfachen. Auch für Paare lohnt es sich, da jeder von unterwegs nach Unterkünften browsen kann und einen Ort zum Speichern hat. Der Trend geht zum Browsen unterwegs, und auch immer mehr Buchungen werden mobil abgeschlossen. Daher wurde das neue Feature zuerst für die App entwickelt. Die Herausforderung für uns war, dass die App-Nutzer unter ihrem Namen voten können, sich dafür jedoch nicht registrieren und einloggen müssen.“

Das neue Feature der Holidu-App funktioniert ohne Registrierung und Log-in, sondern mit einer Einladung per E-Mail oder über Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. Nutzer müssen keine Daten hinterlegen. (bt)

Konjunkturbericht 2017: Bleibt die Berliner Wirtschaft auf Wachstumskurs?

Laut des neuen Konjunkturberichts der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat sich der Aufschwung der Berliner Wirtschaft in diesem Jahr gefestigt. Auch die Prognose für das nächste Jahr ist erfreulich – erwartet werden 2,5 Prozent Wachstum. Die Berliner Wirtschaft liegt somit erneut über dem Bundesdurchschnitt.

Der Konjunkturbericht verspricht Wachstum

Spürbar ist die Prosperität an den Beschäftigungszahlen in den unternehmensnahen Dienstleistungen sowie Information und Kommunikation. Auch der Einzelhandel konnte angesichts starker Konsumkräfte und des boomenden Onlinehandels den Umsatz von Januar bis September 2017 gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent steigern. Stabil bleibt allerdings der Industrieumsatz, wohingegen das Bauhauptgewerbe nochmals zugelegt. Hier gab es, u.a. aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum, ein Umsatzplus von 4,7 Prozent. Der Berlin-Tourismus hat ebenfalls einen Anstieg der Übernachtungszahlen von 1,4 Prozent zu verzeichnen.

Zahl der Arbeitslosen sinkt trotz Stellenabbau

Bei aller Freude über die erfreulichen Wachstumszahlen trüben Pleiten sowie drohender Stellenabbau die Hochstimmung. Erst die Bekanntgabe der Air Berlin Pleite, dann ein drohender Verlust von 200 Jobs in den Osram-Werken und zuletzt 870 Stellen bei Siemens, die in der Hauptstadt gestrichen werden sollen. Für einen Ausgleich könnte das wirtschaftliche Wachstum nur bedingt sorgen, denn der Jobzuwachs wird nicht in allen Berufsgruppen stattfinden. Dennoch sprechen die Zahlen für sich: Zwischen September 2016 und September 2017 ist die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin um rund 55.000 gestiegen. Damit verbunden sinkt die Zahl der Arbeitslosen. Die Arbeitslosenquote unterschreitet in Berlin seit Mai letzten Jahres die 10-Prozent-Marke. Aktuell liegt sie bei 8,5 Prozent.

„Die Berliner Wirtschaft boomt und ist weiter auf Expansionskurs. Das hohe Dienstleistungstempo und die robusten produzierenden Branchen stimmen positiv und zeigen: Der Aufschwung in der Hauptstadt setzt sich fort! Jetzt kommt es darauf an, die hohe Dynamik Berlins zu verstetigen und nachhaltig auszurichten. Dies muss mit den Anforderungen der wachsenden Stadt einhergehen, womit gerade auch den Investitionen eine zentrale Rolle zukommt. Mit dem Sondervermögen Infrastruktur investieren wir daher in Berlin verstärkt in Wohnungen, Schulen und Verkehrswege“, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop.

Die Berliner Wirtschaft muss noch mehr gefestigt werden

Bislang scheint die Dynamik der Hauptstadt wirtschaftlich noch nicht ganz gefestigt zu sein. Aktuell greift wieder die Job-Angst um sich, da auch der US-Konzern General Electrics (GE) plant, Stellen zu streichen. Für Berlin stehen derzeit 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Mit der Energiewende scheint die Industrie kaum eine andere Wahl zu haben, als sich umzustrukturieren wie es zurzeit der Großkonzern Siemens vorhat. Noch scheint der Konjunkturbericht der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe davon auszugehen, dass der Industrieumsatz auch 2018 stabil bleibt. (lj)

Berliner Weihnachtsmärkte starten in die Saison 2017

Auch im Jahr 2017 kann man in Berlin wieder eine Vielzahl von Weihnachtsmärkten besuchen. Die BERLINboxx-Redaktion hat eine kleine Auswahl der interessantesten Berliner Weihnachtsmärkte in den Bezirken zusammengestellt:

 

Charlottenburg-Wilmersdorf

Weihnachtsmarkt Schloss Charlottenburg

Öffnungszeiten:

27. November bis 26. Dezember 2017
Montag bis Donnerstag von 14-22 Uhr
Freitag bis Sonntag von 12-22 Uhr
1. und 2. Weihnachtsfeiertag von 12-20 Uhr
Heiligabend geschlossen

Adresse: Spandauer Damm 10, 14059 Berlin

Eintritt: frei

Als „beliebtester Weihnachtsmarkt“ wurde der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg 2008 von den Lesern des TIP Magazins gewählt. Nun soll der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr mit rund 250 internationale Anbieter auf dem Ehrenhof sowie Bereiche der Schlossanlage für eine weihnachtliche Stimmung sorgen.

Die zahlreichen Stände bieten ein breites Spektrum von Angeboten, das von traditionellen Kunsthandwerken bis hin zu typisch weihnachtlichen Spezialitäten wie Lebkuchen, Glühwein, Holzofen-Brote und Pilzpfannen reicht. Für das Highlight sorgt jedoch das Lichterspektakel der Schlossgebäude und Parkbereiche,  das Schloss und Weihnachtsmarkt in eine romantische Atmosphäre versetzt.

Mit historischen und nostalgischen Attraktionen wie Luftschaukel, Riesenrad, Kettenflieger, Pferde-Karussell, einer kleinen Spezial- Eisenbahn und einer Mini-Achterbahn sorgt der „Königliche Weihnachtsmarkt für Kinder“ für noch mehr Spaß.

 

Friedrichshain-Kreuzberg

Weihnachtsrodeo – Designweihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

02./03. und 09./10. Dezember 2017 jeweils 12-20 Uhr

Adresse: Kühlhaus, Luckenwalder Straße 3, 10963 Berlin-Kreuzberg

Eintritt: noch nicht bekannt

Für den wohl schrägsten Weihnachtsmarkt Berlins sorgt dieses Jahr der „Weihnachtsrodeo – Designweihnachtsmarkt“. Sorgfältig ausgewählte Designer, Künstler, Manufakturen und Kreative kommen seit neun Jahren jährlich zusammen, um mit künstlerischer Kreativität eine einzigartige Alternative zum klassischen Weihnachtsmarkt zu schaffen.

Erstmals wird der Design-Weihnachtsmarkt im Kühlhaus Berlin gastieren und bietet mit 200 Aussteller aus den Bereichen Kunst, Mode, Schmuck, Design und Streetfood ein breit gefächertes Sortiment an ausgefallenen und kunstvollen Produkten, die den Besuchern Ideen für Weihnachtsgeschenke liefern sollen.

 

Lichtenberg

Der Große Berliner Weihnachtsmarkt an der Allee

Öffnungszeiten:

01. Dezember 2017 bis 01. Januar 2018
Montag bis Donnerstag von 14 bis 22:00 Uhr
Freitag bis Sonntag von 12 bis 22:00 Uhr
An Silvester ist bis 3:00 Uhr geöffnet

Adresse: Landsberger Allee bei IKEA, 10365 Berlin

Eintritt: Frei

Er zählt nicht nur zu den größten Weihnachtsmärkten Berlins, sondern ist auch noch mit seiner Entstehung am Berliner Dom in den zwanziger Jahren der älteste Weihnachtsmarkt mit Rummel im Ostteil der Stadt. Der sonst am Alexa stattgefundene „Wintertraum“ wird ab 2017 an der Landsberger Allee für weihnachtliches Ambiente sorgen.

Die Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr weiterhin über bunte Buden mit gebrannten Mandeln, heißem Punsch, verschiedenste Leckereien, Bratwurst und Glühwein freuen.Für Spaß werden Fahrbetriebe und Bahnen auf einer ca. 20.000 m² großen Fläche sorgen.

 

Marzahn- Hellersdorf

Alt-Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

3. Dezember 2017 von 13:00 bis 19:00 Uhr

Adresse: Dorfanger Alt-Kaulsdorf, Dorfstraße 12, 12621 Berlin

Eintritt: frei

In diesem Jahr gibt es in der evangelischen Dorfkirche und im Gemeindehaus der Johannischen Kirche ein weihnachtliches Programm mit zahlreichen Ständen, die mit deftigen Speisen, verführerischen Süßwaren und heißen Getränken die Besucher nur so her locken. Zudem präsentieren Betriebe, gemeinnützige Träger und Anwohner weihnachtliche Gaben.

Während die Besucher auf dem Firmengelände von Schilkin, im Psychosozialen Wuhletalzentrum und auf der Dorfstraße Weihnachtsgeschenke entdecken können, gibt es für die Kleinen einen Nikolaus zum Anfassen, Ponyreiten und ein weihnachtliches Unterhaltungsprogramm.

 

Mitte

Wintertraum am Alexa

Öffnungszeiten:

27. November bis 23. Dezember 2017

Montag bis Freitag von 14 bis 22 Uhr
Samstag und Sonntag von 12 bis 22 Uhr

Adresse: Alexanderstraße, 10178 Berlin

Eintritt: frei

Für vier Wochen lang Nervenkitzel sorgt auch in diesem Jahr wieder der „Wintertraum“ am traditionellen Standort zwischen Jannowitzbrücke und Alexanderplatz.

Es erwartet den Besuchern ein bunter Markt mit atemberaubende Hochfahrgeschäfte. Mit von der Partie sind die Achterbahn „Wilde Maus“, der riesige Freifallturm „90 Meter – The Tower“ und das beliebte Riesenrad mit Ausblick auf das weihnachtliche Stadtzentrum. Einen Energienachschub bieten zahlreiche Stände mit Speisen und Getränke, Gegrilltes und Herzhaftes.

 

Neukölln

Weihnachtsmarkt auf dem Kranoldplatz in Neukölln

Öffnungszeiten:

16. Dezember 2017 10-18 Uhr

Adresse: Kranoldplatz, 12051 Berlin-Neukölln

Eintritt: frei

Mit bis zu 30 Stände in festlichen Lichterglanz werden Geschenkideen, viele weihnachtliche Speisen und landwirtschaftliche Produkte aus der Region angeboten.

Wem die Geschenkideen ausgegangen sind, findet auf diesem Weihnachtsmarkt eine Auswahl an handgefertigten Schmuck und Taschen, Mützen und Schals, Küchenutensilien aus, handgegerbten Fellen, feinen Weinen, Neuköllner Honig und Einzelstücken aus der Buchbinderei.

Zudem bietet der Markt ein breites Spektrum, das Essen angeht. So können sich die Besucher auf Feuerzangenbowle, Holunderglühwein, frische Quarkkeulchen, Kürbissuppe, Brandenburger Bratwurst, Schokofondue und vegane Gerichte sowie Spezialitäten anderer Regionen freuen.
Für Unterhaltung sorgen stimmungsvolle Musik von Berliner Künstlern und nachmittags ein Schwedenfeuer, die eine anheimelnde Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt bringen.

 

Pankow

Winterzauber auf dem Deck 5

Öffnungszeiten:

Ab dem 24. November 2017 bis zum Jahresende 14:00 – 22:00 Uhr

Adresse: Deck 5, Schönhauser Allee 79, 10439 Berlin

In diesem Jahr wird der höchste Open Air Weihnachtsmarkt Berlins im Deck 5 in Prenzlauer Berg eröffnet.Besucher bekommen hier die Gelegenheit dem stressigen Arbeitsalltag zu entfliehen und können sich über eine schöne Aussicht mit Sonnenuntergang freuen.

Während sich die Eltern in dem gemütlichen Ambiente entspannen und bei einem Spaziergang schöne Weihnachtsgeschenke, individueller Handwerkskunst und süße Naschereien bewundern können, gibt es für die Kleinen eine gemütliche Märchenjurte mit temporärer Kinderbetreuung sowie weitere wunderschöne Aktionen.

Geschmackliches bietet den Besuchern selbstgemachtem Glühwein und leckere frisch zubereitete Speisen.

 

Reinickendorf

Adventsmarkt im Forstamt Tegel

Öffnungszeiten:

Samstag, 02. Dezember 201713-18 Uhr

Adresse: Forstamt Tegel, Ruppiner Chaussee 78, 13503 Berlin

Eintritt: frei

Tannenduft und Lagerfeuer machen den Markt zu einem unvergesslichen Abend.Kulinarische Spezialitäten sowie musikalische Unterhaltung mit Blasmusik und Jagdhörnerklang untermauern die weihnachtliche Stimmung.

Zum Kauf angeboten werden Weihnachtsgrün und Misteln für selbstgebastelte Adventskränze und -gestecke oder zum Schmücken der Wohnung sowie Tischlereiprodukte, Dekorationen aus Holz und Imkereierzeugnisse.

Für einen Leckerbissen zwischendurch sorgen frisches Wildfleisch, direkt aus den Berliner Wäldern sowie Wildwurstprodukte und guten Fisch aus der Räucherei.

 

Spandau

Spandauer Weihnachtsmarkt in der Altstadt

Öffnungszeiten:

27. November bis 23. Dezember 2017
Montag bis Donnerstag 11 – 20 Uhr
Freitag 11 – 22 UhrSamstag 11 – 22 Uhr
Sonntag 11 – 20 Uhr

Adresse: Altstadt Berlin-Spandau, Carl-Schurz-Straße, 13597 Berlin

Eintritt: frei

Die Plätze, Straßen und Gassen verwandeln den Weihnachtsmarkt in der Altstadt Spandau zu den schönsten und traditionsreichsten Weihnachtsmärkten Berlins.Es gibt bis zu 250 Marktstände, Kunsthandwerker und Schausteller in der Carl-Schurz-Straße und auf dem Markt.
Zudem können sich die Besucher täglich von einem bunten Bühnenprogramm kostenlos unterhalten lassen.

Eine Weihnachtskrippe mit lebendigen Tieren und eine prachtvoll gewachsene Weihnachtstanne aus der Partnergemeinde im Schwarzwald sind längst nicht mehr wegzudenken und sind zum Wahrzeichen des Marktes geworden.

 

Steglitz-Zehlendorf

Zehlendorfer Weihnachtsmarkt

Öffnungszeiten:

27. November bis 30. Dezember 2017
Sonntag bis Donnerstag 11:00-21:00 Uhr
Freitag und Samstag 11:00-22:00 Uhr
Heiligabend 11:00-16:00 Uhr
25. und 26.12. 2017 13:00-20:00

Adresse: Kirchstraße 1, 14163 Berlin

Eintritt: frei

Für ein gemütliches Kiez-Ambiente sorgen süße und herzhafte Leckereien, Glühwein, Kinderattraktionen und Kunsthandwerk. Die Bastelhütte neben einer Eisenbahn unter festlich beleuchteten Bäumen lädt zum Fertigen von Weihnachtsgeschenken ein. Zudem können sich die Kinder über den Weihnachtsmann freuen, der vorbei kommt und um Geschichten vorliest.

 

Tempelhof-Schöneberg

Weihnachtsmarkt am Tempelhofer Hafen

Öffnungszeiten: 01.-10. Dezember 2017
Montag bis Samstag 11-21 Uhr
Sonntag 13-19 Uhr

Adresse: Tempelhofer Damm 227, 12099 Berlin

Eintritt: frei

Zum ersten Mal findet der Weihnachtsmarkt Tempelhofer Hafen statt.Die Besucher können sich über ein breites schmackhaftes Angebot freuen. Denn auf dem Speiseplan stehen Köstlichkeiten wie Hanfbrot, gebrannte Mandeln, frisch gebackene Kuchen, Crêpes, Quarkbällchen, Süßwaren, Grillspezialitäten, sowie Glühwein und Punsch.

Für die ganz Kleinen gibt es einen Streichelzoo mit Alpakas, ein Kinderkarussell und täglich erwartet sie von 15-18 Uhr der Weihnachtsmann, der bereits in seiner Hütte auf die Kinder wartet und kleine Überraschungen verteilt.

Außerdem erwartet die Besucher weihnachtliche Live-Musik. Mit dabei sind die Rock`n`Roll Band Petite Lights mit ihrer Show „Rock’n‘Christmas“, die holländische Sängerin Janneke mit den bekanntesten Weihnachtsliedern und der aus „The Voice of Germany“ bekannten Sänger Mikey Cyrox mit seinem Christmas Special.

 

Treptow-Köpenick

Weihnachtsmarkt in der Altstadt Köpenick

Öffnungszeiten:

Freitag, 15.12.17, 14 – 21 Uhr
Samstag, 16.12.17, 12 – 21 Uhr
Sonntag, 17.12.17, 12 – 20 Uhr

Adresse: Grünstraße 11, 12555 Berlin

Eintritt: frei

Mit traditionellen Stollenanschnitt startet Anfang Dezember der Weihnachtsmarkt auf der Schlossinsel. Freie Träger des Bezirkes präsentieren weihnachtliche Angebote aus ihren Projekten wie traditionelles Kunsthandwerk, Keramik, Tischschmuck, Kerzen, Honig aus der Region, Bastelangebote für Kinder und viele andere Dinge.

Während die Kleinen sich über weihnachtliche Programmangeboten wie dem gemeinsamen Singen von alten und neuen Weihnachtsliedern, dem Erzählen von Geschichten und natürlich auch über etwas Süßes freuen können, erwartet den Großen Glühwein, Punsch und Deftiges.

„Netz Elbe-Spree“: Neuvergabe im Eisenbahn-Regionalverkehr startet

Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Vergabeverfahren des „Netz Elbe-Spree“ in die Wege geleitet. Das jetzige „Netz Stadtbahn“ wird modifiziert und erneut im Wettbewerb vergeben. Mit jährlich rund 28 Millionen Zugkilometern ist das Netz Elbe-Spree (NES) bundesweit das größte Eisenbahnnetz, das bislang im Schienenpersonennahver-kehr (SPNV) ausgeschrieben wurde. Neben den Ländern Brandenburg und Berlin beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an der europaweiten Ausschreibung. Der VBB führt das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durch.

Das Vergabenetz Elbe-Spree umfasst 17 Regional-Express- und Regionalbahnlinien sowie den Flughafenexpress (FEX) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 28 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der größte Anteil der Verkehrsleistung liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Um zu gewährleisten, dass wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und ein Wettbewerb der Unternehmen im Eisenbahn-Regionalverkehr erzielt wird, ist das Vergabenetz in vier Einzellose aufgeteilt. Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge Netz Elbe- Spree beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022.

Berlins Senatorin Regine Günther für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die Stadt wächst und die Pendlerzahlen steigen. Die Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree reagiert darauf und wird die Verbindungen auf der Schiene deutlich verbessern. Eine gute Schieneninfrastruktur nutzt den Pendlerinnen und Pendlern und trägt maßgeblich zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Der Regionalverkehr wird mit vielen Bahnhöfen im gesamten Stadtgebiet attraktiver, der BER wird vom Hauptbahnhof alle 15 Minuten erreichbar sein. Kapazitäten, Komfort sowie die Barrierefreiheit werden ausgebaut.“

Mehr Angebote – mehr Züge – dichtere Takte

Dem Verfahren sind umfangreiche Gutachten zur Prognose der Fahrgastnachfrage vorangegangen. Danach ist bis 2030 mit erheblichen Nachfragesteigerungen von abschnittsweise bis zu 100 Prozent zu rechnen. Entsprechend werden die Kapazitäten durch eine dichtere Taktung und längere Züge erheblich erhöht, zum Beispiel:

  • RE1: drei statt zwei Fahrten pro Stunde in der Hauptverkehrszeit (HVZ) mit einer durchgehenden Zugkapazität von 600 Sitzplätzen
  • RE2: zwei statt einer Fahrt pro Stunde in der HVZ Berlin – Lübbenau (nach Infrastrukturausbau Verlängerung auf dem Abschnitt Berlin – Cottbus) und Erhöhung der Zugkapazität von 420 auf 550 Sitzplätze
  • RE7: zwei statt einer Fahrt pro Stunde Bad Belzig – Berlin Wannsee und zukünftig durchgehend mindestens 420 Sitzplätze pro Zug
    Berlin – Nauen: vier statt drei Fahrten pro Stunde
  • FEX: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze
  • RB24: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze

Mit Auslaufen der heutigen Verträge im Netz Stadtbahn im Dezember 2022 erfolgt gleichzeitig eine Neusortierung des Liniennetzes. Neue Verbindungen entstehen, wie zum Beispiel Potsdam <-> Berlin-Spandau oder Oranienburg (via Berlin Ostkreuz) <–> Ludwigsfelde.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Der VBB hat aus den vergangenen Vergaben umfangreiche Erkenntnisse gewonnen, die jetzt in das Verfahren fließen. Nicht nur der Preis wird über die Vergabe entscheiden, sondern auch angebotene Mehrqualitäten und innovative Ideen wie zum Beispiel bezüglich alternativer Antriebe der Fahrzeuge sollen positiv bewertet werden. Wir bereiten uns auf einen spannenden Wettbewerb vor und freuen uns auf viele interessierte Bieter, die den Eisenbahnverkehr in unserer Region leistungsfähiger und moderner machen.“

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation

Den Fahrgästen sollen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten angeboten werden. Gebrauchtfahrzeuge sind zugelassen, jedoch sind Umbaumaßnahmen und eine Runderneuerung („Re-Design“) erforderlich. Wie bisher üblich, soll auch zukünftig jeder Zug mit Personal begleitet werden. Alle Züge sollen über einen für den Fahrgast kostenlosen Internetzugang per WLAN verfügen. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden. Die Erkenntnisse hierzu stammen aus dem VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“. Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ soll künftig auch flächendeckend der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt werden. So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.

Die Barrierefreiheit wird weiterentwickelt. Die sogenannten Servicemittelwagen werden zukünftig, sofern es sich um Neufahrzeuge handelt, über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

„Netz Elbe-Spree“ setzt CO2-Minderung als Ziel

In die Vergabe kommen die Linien RB33, RB37 und RB51 auf teilweise nicht elektrifizierten Strecken. Die hier bisher fahrenden Dieselzüge sollen durch sogenannte bimodale Fahrzeuge ersetzt werden, die nicht elektrifizierte Streckenanteile mit eingebauten Batterien überbrücken können. Die Entscheidung über die Ausgestaltung liegt bei den Bietern und wird bei der Wertung honoriert.

Betriebsübergang – Arbeitsplätze werden erhalten

Wie in den bisherigen Verkehrsverträgen wird es auch im Verfahren Netz Elbe-Spree, basierend auf dem neuen Vergaberecht, die Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Im Falle eines Betreiberwechsels kann jede/r Triebfahrzeugführer/in, Zugbereitsteller/in oder Kundenbetreu-er/in davon ausgehen, den Arbeitsplatz beim neuen Betreiber zu denselben Rahmenbedingungen fortzuführen.

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Mehr Angebote, mehr Leistungen im größten Vergabenetz Deutschlands. Durch rechtzeitige Vergabe erreichen wir mehr Flexibilität in den Verkehrsverträgen und können besser auf die Entwicklung der Nachfrage und nicht zuletzt auf den notwendigen Ausbau der Infrastruktur reagieren.“

Zeitplan

Nach dem jetzigen Start des Vergabeverfahrens Netz Elbe-Spree haben interessierte Bieter rund ein halbes Jahr Zeit, sich zu bewerben. Geplant ist, im Herbst 2018 den Zuschlag zu erteilen. Dadurch ergibt sich für die Verkehrsunternehmen ein notwendiger Zeitrahmen, um bis zur Betriebsaufnahme in vier Jahren die Fahrzeuge zu beschaffen bzw. zu modernisieren, eventuelle Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber reibungslos regeln zu können. Die Betriebsaufnahme ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vorgesehen. (red)

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