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Hoch hinaus mit der CG Gruppe – Innovative Ideen für bezahlbaren Wohnraum

Unter dem Motto „Hoch hinaus mit der CG Gruppe “ lud in diesem Jahr der erfolgreiche Projektentwickler zum traditionellen Neujahrsempfang in das Postscheckamt am Halleschen Ufer ein. Unter den ca. 150 Gästen waren vor allem Vorstände und Führungskräfte der Bauindustrie, der Finanzen- und Bankenbranche.

Für Bauunternehmer und Visionär Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft, ist das Motto in mehrfacher Hinsicht Programm. Denn die CG Gruppe ist nicht nur einer der größten, sondern vor allem einer der innovativsten Bauträger Deutschlands. Neben Berlin, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, unterhält die CG Gruppe u.a. Niederlassungen in Köln, Frankfurt, Dresden und Leipzig – und bald auch in Hamburg.

Geschosswohnungsbau ist das Kerngeschäft der CG Gruppe AG

Das Kerngeschäft der Aktiengesellschaft ist der Bau von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Dabei formuliert das Unternehmen stets den Anspruch, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen -individuell und ohne Qualitätseinbußen. Laut Christoph Gröner ist es alternativlos, das Bauen günstiger zu machen, um dieses Ziel zu erreichen. Daher treibt das Unternehmen wie kein anderer Projektentwickler in Deutschland den innovativen Ansatz des digitalen Bauens voran. Die durchgängige Digitalisierung der gesamten Prozesskette senkt die Kosten signifikant und minimiert die Bauzeit. In Kombination mit serieller Bauteilfertigung wird die Effizienz noch weiter steigern.

Die CG Gruppe hat bis heute 10.000 Wohneinheiten geschaffen, bis 2020 ist eine Verdoppelung des Volumens geplant. Hinzu kommen „innovative Großprojekte“ wie das Projekt eines 120 Meter hohen Wohnturms in Düsseldorf (Vertical Village, senkrechtes Dorf), die Umnutzung von Altbauten sowie langfristige Stadtteilentwicklungen.

Zwei Berliner Großprojekte sind Wohnhochhäuser

In Berlin sollen gleich zwei Bürohochhäuser zu Wohnhäusern umfunktioniert werden: Der Steglitzer Kreisel und der Kreuzberger Postbank-Tower.

Für das Wohnhochhaus im Steglitzer Kreisel liegt die Baugenehmigung bereits vor. Nachdem die Asbestsanierung  im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, werde der ehemalige Büroturm derzeit „entkernt“, sagt Christoph Gröner. Ziel sei es, den Büroturm bis 2021 zum Wohnturm umzugestalten.

Große Balkone, Loggien und Erker  sollen  künftig das Äußere des 118,5 Meter hohen Gebäudes prägen. Die  Wohnungen im Turm werden laut Gröner zwischen 55 und 220 Quadratmetern groß. Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 4.600 Euro und 10.000 Euro je Quadratmeter. Für das Penthouse in der obersten Etage steht der Preis noch nicht fest.

Die Nachfrage ist groß. Mehr als 100 Personen haben bereits Interesse an einer der Wohnungen angemeldet. Die Interessenten kommen  aus der direkten Nachbarschaft, aber auch aus Kreisen von Kapitalanlegern. Nachdem der Turm umgebaut wurde, soll die Sockelbebauung des Kreisels folgen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Rund 330 Millionen Euro will die CG Gruppe insgesamt investieren.

Neben Wohnungen sind Gewerbeflächen und eine Kita geplant

Wann der ehemalige Postbank-Tower am Halleschen Ufer  zum Wohnhaus wird, ist noch offen.  Die CG Gruppe erklärte am Sonntag, sie rechne damit, in zwei bis drei Jahren Baurecht in Kreuzberg zu erhalten. Auf den Grundstücken am Rande des Hauses sollen 570 Wohnungen entstehen, davon rund 30 Prozent Sozialwohnungen.  Außer den Wohnungen sind Geschäfte, eine Kita sowie gewerblich genutzte Flächen und möglicherweise ein Hotel geplant.

Für das Unternehmen bestehe darüber hinaus kein Grund zur Eile. Denn der Postbank-Tower sei voll vermietet. Dort sitzt unter anderem der Fernsehsender Sky, weitere Mieter ziehen noch ein. Die jetzigen Mieter des Towers sollen nach Angaben der CG Gruppe später die Möglichkeit haben, Flächen in den neu errichteten Gewerbebauten zu beziehen. (ak)

Powerfrau der Immobilienbranche geht mit Vorbild voran

Im Sommer 2016 wurde mit dem Einstieg von Sylvia Becker-Daiber, die seit vielen Jahren Führungspositionen in der Immobilienbranche und mit internationalem Background tätig ist,  bei BOHNZIRLEWAGEN der Berliner Standort gegründet. Wir haben mit der Powerfrau der Immobilienbranche gesprochen.

Frau Becker-Daiber, Sie sind Bauherrenvertreterin. Was heißt das denn konkret und was sind Ihre genauen Leistungsfelder?

Wir vertreten und agieren als Bauherr. Darüber hinaus beraten und ergänzen wir Kompetenzen und verstärken beziehungsweise erhöhen Kapazitäten in dessen Team. Wir wissen, dass jedes Immobilienprojekt einzigartig, die Aufgabenstellungen komplex und die Variablen vielfältig sind. Aus diesem Grund gehört auch die allgemeine Immobilienberatung zu unserem Leistungsspektrum. Das bedeutet, dass wir uns z.B. Nutzungsszenarien besonders für Bestandsimmobilien überlegen und gemeinsam mit unserem Kunden Studien anstellen, wie wir sein Objekt am besten nach einer Sanierung wieder auf dem Markt platzieren können. Des Weiteren beraten wir auch Banken und Investoren. Aber auch Baurechtschaffung ist eine unserer Leistungen. Teilweise steigen wir auch mitten im Projekt ein, unterstützen bei der Neuausrichtung oder Restrukturierung und bringen das Projekt wieder auf Kurs.

BOHNZIRLEWAGEN wurde vor fünf Jahren von Prof. Dr. Bohn und Jörg Zirlewagen in München gegründet und war wie der neue Berliner Standort vom ersten Tag an erfolgreich. Sie sind vor einem Jahr als Partnerin und Gesellschafterin eingetreten. Nun hat das Unternehmen neben dem Sitz in München auch einen Sitz in Berlin gegründet. Wieso der Standort Berlin?

Berlin kommt aus meiner Person heraus, weil ich seit mehr als 20 Jahren auf dem Berliner Markt tätig bin. Ich bin persönlich in Berlin und München verwurzelt und habe den Immobilienmarkt mit allen Höhen und Tiefen erlebt. Über die Jahre habe ich mir durch die zunehmende Geschäftstätigkeit in München eine spannende Achse in der Immobilienbranche geschaffen. Auch wenn wir deutschlandweit Investoren betreuen, so kann man feststellen, dass in Berlin sehr viel los ist. Es ist eine Stadt mit viel Potenzial.

Was hebt BOHNZIRLEWAGEN von anderen Bauherrenvertretern ab? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Wir haben einen zumeist gewachsenen engen Kontakt mit unseren Auftraggebern und eine extreme Vertrauensbasis. Offene Kommunikation ist dabei sehr wichtig und wir haben hier ein sehr gutes Fundament mit unseren Bauherren geschaffen. Da wir ein kleines aber feines Unternehmen sind, können wir es uns erlauben, jeden Kunden persönlich zu beraten. Wir können expandieren, aber wir wollen dabei auf keinen Fall die Prämisse „klein und fein“ verlassen. Die persönliche Betreuung im engen Schulterschluss mit dem Kunden ist uns wirklich sehr wichtig.

Wo sehen Sie die besten Entwicklungschancen in der Immobilienbranche?

Schwerpunktmäßig natürlich in Bayern und Berlin, auch wenn wir mit unseren Projekten und Kunden überregional, z.B. auch in Österreich, tätig sind. Aber auch außerhalb von Berlin wie beispielsweise Potsdam und dem Umland gibt es viele Möglichkeiten – darauf fokussieren wir uns. Nicht weil wir uns nicht vorstellen können darüber hinaus zu gehen, aber es bietet sich gerade durch unsere eigenen Standorte einfach an.

Wie ist es denn für Sie als Frau in dieser Branche zu arbeiten? Was ist Ihr Erfolgskonzept?

Für mich ging es vom klassischen Architektenberuf schnell ins Management. Trotz des doch relativ ruppigen Umgangstons in der gesamten Immobilienbranche wollte ich direkt bleiben und mich nicht von meinem Weg abbringen lassen. Klare Ansagen sind in dieser Branche wichtig. Gerade als Frau muss man darauf achten, nicht knöchern zu werden. Vielleicht war gerade die chronische Unterschätzung immer mein Vorteil. Überall wo ich tätig war, habe ich auch viele Frauen nachgezogen. Weniger als missionarische Aufgabe, sondern eher unter dem Motto „Mit Vorbild voran“. (mg)

Berliner Senat setzt Mieterhöhung im sozialen Wohnungsbau aus

Berliner Mieterinnen und Mieter, die in sozial geförderten Mietwohnungen leben, können aufatmen. Denn der Berliner Senat setzt die geplante Mieterhöhung für das nächste Jahr aus.

Mieterhöhung für 46.000 Sozialwohnungen ausgesetzt

Bereits in der Woche vor Weihnachten teilte die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, mit, dass die für April 2018 geplante turnusmäßige Mieterhöhung ausgesetzt wird. Von der Aussetzung der Mietpreiserhöhung sind Mieter in Wohnungen, die im Zuge des  alten sozialen Wohnungsbaus entstanden und noch einer Sozialbindung unterliegen, betroffen. „Durch die Aussetzung der Mieterhöhung frieren wir für rund 46.000 Sozialmiethaushalte die zulässigen Mieten ein“, so Lompscher.

Ursprünglich war geplant, dass die Mieterinnen und Mieter ab April 12,8 Cent pro Quadratmeter mehr zahlen müssen.

Im Zuge der Aussetzung plant der Senat für die Eigentümer eine Kompensation. So sollen sie einen Zuschuss oder eine Reduktion ihrer Tilgungsverpflichtungen für Förderdarlehen erhalten. Nach Angaben Lompschers wurden im Landeshaushalt hierfür 5,6 Millionen Euro bereitgestellt.

Eine Kompensation für die Aussetzung

Die Beträge für den Zuschuss oder die Reduzierung der Tilgungsverpflichtungen werden den Eigentümern je nach früherem Förderverlauf gutgeschrieben. Denn bis 1997 wurde in Berlin der Bau von Sozialmietwohnungen mit öffentlichen Mitteln gefördert. Daher stehen sie als preisgünstigere Wohnungen für Mieter mit weniger Geld und Wohnberechtigungsschein (WBS) zur Verfügung.

Je nach Förderverlauf gelten für diese Wohnungen unterschiedliche Mietregeln. 2018 unterliegen noch rund 98.000 Wohnungen mit einer sogenannten Belegbindung dem Status der Sozialwohnung.

Senat will Mietpreisspirale anhalten

Ziel des Senats ist es, die Mietpreisspirale im sozialen Wohnungsbau anzuhalten. „Die derzeit geltenden Regeln des sozialen Wohnungsbaus lassen zu, dass die Mieten so weit steigen, dass sie nicht mehr sozialverträglich sind. Das müssen wir stoppen!“, äußerte sich eine Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier.

Für das kommende Jahr kündigte Lompscher eine Reform des Mietrechts an. Derzeit erarbeitet die Senatsverwaltung Vorschläge für eine grundsätzliche Gesetzesänderung und eine nachhaltige Reform der Mieten im sozialen Wohnungsbau. (dn)

Berliner Senat: Erster Entwurf zum Mobilitätsgesetz

Im vergangenen Jahr starben in Berlin 56 Menschen bei Verkehrsunfällen. In diesem Jahr sind es bislang 33 Verkehrstote, darunter neun Radfahrer. Es ist zu befürchten, dass diese Zahl bis Neujahr noch ansteigen wird. Doch damit soll in Zukunft Schluss sein: Mit dem im Berliner Senat vorgelegten Entwurf für das erste Mobilitätsgesetz Deutschlands soll die Mobilität in Berlin nicht nur umwelt- und klimafreundlicher, sondern auch sicherer werden. Das Mobilitätsgesetz wurde bereits im Frühjahr 2017 geschaffen. Es legt die Grundlagen für eine Steigerung der Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems in seiner Gesamtheit fest.

Die Bausteine des Mobilitätsgesetzes

Das Mobilitätsgesetz besteht insgesamt aus mehreren Bausteinen und zieht dabei alle Verkehrsmittel in Betracht. Bisher umfasst der erste Baustein eine allgemeine Zielsetzung, langfristige Optimierungsmaßnahmen für den öffentlichen Nahverkehr und für den Radverkehr. Die allgemeine Zielsetzung legt beispielsweise mittel- und langfristige Ziele fest, die den Klima- und Umweltschutz, die Aufenthaltsqualität, die Verkehrssicherheit sowie die Förderung des Umweltbundes umfassen.

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden zum Beispiel die Barrierefreiheit der Haltestellen und Stationen des ÖPNV neu definiert. Die Barrierefreiheit soll mehr Komfort und Zugänglichkeit für alle Fahrgäste bieten. Ganz unabhängig von speziellen Bedürfnissen oder einer möglichen temporären oder dauerhaften Behinderung. Des Weiteren sieht das Mobilitätsgesetz ein sogenanntes Vorrangnetz für den ÖPNV vor. Es berücksichtigt vor allem die Strecken mit einem dichten Nahverkehrsangebot. Mit dem Vorrangnetz sollen Busse oder Trams möglichst Vorfahrt haben, damit die Planung jeglicher Verkehrsinfrastruktur angemessen berücksichtigt werden kann. So können die Fahrgäste fahrplanmäßig die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, ohne mit Verspätungen rechnen zu müssen.

Radverkehrsnetz wird insgesamt gestärkt

Ähnliche Optimierungen sind auch für den Radverkehr vorgesehen. Im Mobilitätsgesetz soll der Radverkehr mit dem Ausbau der Infrastruktur weiter gefördert und sicherer gestaltet werden. Demnach sollen 100.000 Radstellplätze, 100 Kilometer Radschnellwege und an jeder Hauptverkehrsstraße Radstreifen geschaffen werden. Außerdem ist auch die Sanierung alter Radfahrwege geplant. Grundsätzlich wird in diesem Abschnitt des Mobilitätsgesetzes ein Radverkehrsnetz auf Haupt- und Nebenstraßen vorgeschrieben. So sollen lückenlose und sichere Verbindungen ermöglicht werden.

Laut der Grünen-Fraktionschefin Antje Kapek wird es das bundesweit erste Gesetz sein, das für Radfahrer Partei ergreift.

„Je mehr Menschen auf Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigen können und wollen, desto schneller kommen auch die voran, die auf das Auto angewiesen bleiben. Deswegen stärkt das Mobilitätsgesetz den öffentlichen Personennahverkehr und den Radverkehr […]“, so die Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther.

Erst im nächsten Jahr folgen die Bausteine zum Fußverkehr und zur Intelligenten Mobilität. Bezüglich Letzterem wird sich das Mobilitätsgesetz näher mit Car Sharing und der Digitalisierung beschäftigen.

Die Debatte um das Mobilitätsgesetz

Die neuen Regelungen und Optimierungen dürften vor allem die Radfahrer freuen. Zudem soll mit dem Mobilitätsgesetz nicht nur eine umwelt- und klimabewusste Mobilität gewährleistet werden, sondern soll auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. Ziel ist es dabei die Anzahl der Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren. Der Hauptstadtverkehr für alle teilnehmenden Parteien soll sicherer und Emissionen reduziert werden.

Die Kehrseite des Mobilitätsgesetzes ist jedoch, dass an dieser Stelle der Autoverkehr noch benachteiligt wird. Während neue Radwege entstehen sollen, kritisieren die Autofahrer die fehlenden Parkplätze. Nach wie vor werden nach Meinung der Autofahrer die Radfahrer auf ihre Kosten bevorzugt. So werfen sie dem Senat eine „autofeindliche Politik“ vor. Immer wieder entstehen Staus durch die ohnehin schon ewigen Baustellen und nun soll die Infrastruktur für die Radfahrer und den ÖPNV ausgebaut werden. Dies hat laut den Kritikern zur Folge, dass nur noch mehr Baustellen entstehen werden. Für Unmut sorgt auch, dass noch nicht beschlossen wurde, wer die Kosten für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur tragen wird.

Zurzeit wird das Mobilitätsgesetz erst einmal dem Rat der Bürgermeister zur Stellungnahme übergeben. Anschließend wird der Senat den Entwurf absegnen müssen, um dann den Gesetzentwurf an das Abgeordnetenhaus zur ersten Lesung weiterzureichen. Danach wird er zur Diskussion in den Ausschüssen und zur abschließenden zweiten Lesung übergeben. Das neue Mobilitätsgesetz für die Hauptstadt ist auf dem Weg, einem sehr langen, wie es scheint. (dn)

Meisterstück Dahlem: Die neue Extraklasse des Wohnens für ein internationales Berlin

Internationaler Vertriebsstart durch Jones Lang Lasalle

Berlin gewinnt zunehmend an internationaler Bedeutung, die Nachfrage nach Luxusimmobilien auf höchstem Niveau steigt stetig. Für eines der exklusivsten Berliner Immobilienprojekt, das „Meisterstück Dahlem“, startet nun der Vertrieb durch die Marktführer der Maklerbranche. Die 17 großzügigen Wohnungen in zwei denkmalgeschützten Gründerzeitvillen mit imponierender Gründerzeitfassade sind ein architektonisches Juwel und werden über 175 bis zu 335 qm Wohnfläche verfügen. Unweit des Botanischen Gartens gelegen, bieten die Wohnungen damit höchste Qualität für eine anspruchsvolle und kosmopolitische Käuferschicht, die den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Vermarktet werden die begehrten Immobilien durch Jones Lang Lasalle und die Zabel Property GmbH.

Für die zwei Häuser mit je sechs beziehungsweise elf Wohnungen, die von Architekt Ninous Tatari auf höchstem Ausstattungsniveau gestaltet wurden, verlangt Investor Zsolt Farkas, der schon mit The Wilhelm vis-à-vis des Hotels Adlon eines der anspruchsvollsten Projekte Berlins lanciert hat, angemessene Preise, die den hohen Anspruch der Immobilie widerspiegeln.

Foto: Mundial AG

 

„Auch als erfahrener Immobilienentwickler hat man nicht alle Tage mit einem solchen Schmuckstück zu tun“, sagt Zsolt Farkas. „Unser Ziel war, mit dem ‚Meisterstück‘ eine einzigartige Immobilie zu schaffen, die in Berlin neue Maßstäbe setzt und auch anspruchsvolle, internationale Kunden durch höchste Qualität begeistern wird.“

Das Marketing entspricht dem Niveau der Villen und bietet Interessenten Einblicke durch ein limitiertes Buch und zwei Showrooms, die die beeindruckenden Ausstattungsmerkmale des „Meisterstücks“ detailliert demonstrieren. Naturstein, gebürstete Bronze patiniert, gehämmert und geschliffen, das sind nur einige der Ausstattungsmerkmale, die Tradition und Stilsicherheit versprechen.

 

Foto: Mundial AG

 

„Wohnwerte und nicht Modeströmungen aus dem Katalog, das ist meine Devise für die Innengestaltung“, so Interiordesignerin Sibel Huhn.

Auch im Bereich Serviceleistungen für die wohlhabenden Eigentümer erreicht die Ausnahmeimmobilie in Berlin bisher weitgehend ungekannte Höhen, die eine neue Dimension im deutschen Luxuswohnsegment begründen.

Foto: Mundial AG

 

Mitte Dezember stellt der Investor dazu seine Pläne vor.

Für Lars-Oliver Mohr, Vertriebskoordinator des Investors, ist damit Berlin endgültig in der Riege der Weltstädte angekommen: „Marktkenner sind sich einig, dass es dieses Nonplusultra an Wohnqualität bislang nur am New Yorker Central Park oder im Londoner Westend gibt. Mit dem Meisterstück Dahlem rückt Berlin tatsächlich in die Liga London, Paris, New York auf und kann dem anspruchsvollen Weltbürger Wohnraum der Extraklasse anbieten.“

Schon vor Vertriebsstart kann sich der Investor über erste Reservierungen aus dem In- und Ausland freuen.

 

 

Mehr unter: www.meisterstück-dahlem.de

 

Besichtigung der Villen und des Showrooms von Interiordesignerin Sibel Huhn sind nach vorheriger Terminabsprache möglich.

 

Kontakt:

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Teilnahmerekord beim Science4Life Businessplan-Wettbewerb

40 Prozent mehr Einreichungen: Der Science4Life Venture Cup startet mit 114 Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie ins 20. Jubiläumsjahr. Die Gewinnerteams überzeugten mit innovativen Ideen gegen Krebs, Nervenkrankheiten sowie neuen Denkweisen im Energie-Bereich und erhielten ein Preisgeld von acht Mal 500 Euro.

So viele Einreichungen gab es noch nie beim Science4Life Venture Cup: Die Experten überprüften das Marktpotenzial von insgesamt 114 Ideen – eine Steigerung von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bereiche Medizintechnik und Pharma waren dieses Jahr besonders stark vertreten. Dicht gefolgt von Energienutzung und Umwelttechnologie. Sponsoren des Businessplan-Wettbewerbs sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi. „Bekämpfung von Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs, Möglichkeiten im Bereich der alternativen Energien oder umweltpolitische Ideen wie die Fischwanderhilfe – wir freuen uns über die erstaunliche Themenvielfalt der Einreichungen“, erklärt Dr. Karl-Heinz Baringhaus, der administrative Leiter für Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH und Geschäftsführender Vorstand von Science4Life. Auch Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest und Geschäftsführender Vorstand von Science4Life, zeigte sich beeindruckt von den vielen Einreichungen in diesem Jahr: „Der Teilnahmerekord zeigt deutlich, wie wichtig der Science4Life Venture Cup für Gründer in Deutschland ist und dass neben Life Sciences und Chemie auch die Gründerszene im Bereich Energie immer stärker wird.“ Die besten fünf Teams erhielten jeweils 500 Euro Preisgeld. Die drei Gewinner im Bereich Energie wurden zusätzlich mit einem Spezialpreis von je 500 Euro ausgezeichnet. Mit der Prämierung der Ideenphase startete auch die Bewerbungsfrist für die Konzeptphase am 12. Januar 2018.

Innovationen gegen Alzheimer, Multiple Sklerose und Krebs

Die Priavoid GmbH aus Jülich in Nordrhein-Westfalen hat es sich zum Ziel gesetzt, Alzheimer durch eine neue Behandlungsstrategie mit ihrem Wirkstoffkandidaten zu bekämpfen. Breeze Technolologies aus Hamburg hilft Städten und Unternehmen eine lebenswertere Umwelt zu schaffen, in dem sie aus Umweltdaten, wie der aktuellen Luftqualität, Handlungsempfehlungen generieren. Damit beispielsweise bei Erkrankungen des Zentralnervensystems, wie kindliche Hirntumore, Medikamente in bestimmten Regionen des Gehirns wirken können, müssen sie die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, überwinden. Mithilfe des Modells von DYNELAB aus München soll schon in einem frühen Stadium erkannt werden, ob dies der zu entwickelnde Wirkstoff schafft. PhantomX aus Berlin haben dem Krebs den Kampf angesagt: Ziel ist, den Tumor durch patentindividuelle Prüfkörper besser kontrollieren zu können sowie die Überlebenschancen zu erhöhen und Nebenwirkungen zu verringern. AeroFib aus Aachen stellen ultraleichte Fasern für die Wärmeisolation in der Mobilitätsbranche her, wodurch in Zukunft massiv an Gewicht bei Autos, Raketen und Flugzeugen eingespart werden kann. Mit dieser Idee gewann das Team gleich doppelt, denn Start-ups auf dem Energie-Bereich können beim Science4Life Venture Cup zusätzliche Spezialpreise gewinnen, die vom Land Hessen und der Viessmann Group gefördert werden. Flex4Energy aus Darmstadt haben einen skalierbaren, offenen Marktplatz mit regionalen Energieprodukten von Versorgung bis Netzdienstleistung entwickelt. Eine Fischwanderhilfe, welche die Gewässerdurchgängigkeit einfach, schonend und kostengünstig wiederherstellt, sowie den Leitstrom energetisch nutzen kann, stammt von Fishcon aus Wien, dem dritten Gewinnerteam im Bereich Energie. „Die vielen Ideen aus dem Energiebereich machen deutlich, wie wichtig die Gründungsförderung in der Energiebranche ist und welch große Rolle Science4Life dabei spielt“, sagt Fabian Stern, Head of Innovation Management bei Viessmann.

Start frei für die Konzeptphase: Aus Ideen werden Geschäftsmodelle

Der Science4Life Venture Cup besteht aus drei Phasen: Ideenphase, Konzeptphase und Businessplanphase. Teams können entweder alle Phasen durchlaufen oder sich nur für einzelne Phasen bewerben. In der nun folgenden Konzeptphase wird die Idee zu einem Geschäftskonzept weiterentwickelt. Dafür wird bis zum 12. Januar 2018 eine Darstellung des Geschäftsmodells, des Unternehmerteams und eine erste Markteinschätzung eingereicht. Die Teams der 20 besten Konzepte werden zu einem zweitägigen Intensiv-Workshop nach Berlin eingeladen. Hier steht jedem Gründerteam ein persönlicher Coach zur Verfügung, um das Konzept weiter zu verfeinern. Die besten zehn Teams werden bei der Konzeptprämierung am 13. März 2018 mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Zusätzlich erhalten die zwei besten Geschäftskonzepte aus dem Bereich Energie einen Spezialpreis mit je 1.000 Euro Preisgeld. In der dritten Phase geht es dann richtig zur Sache, denn mit dem Ausformulieren des konkreten Businessplans legen die Start-ups den Grundstein für ihr Unternehmen. Während des gesamten Businessplan-Wettbewerbs können Gründerteams Preisgelder in Höhe von 82.000 Euro gewinnen.

Copyright: Science4Life e.V.

„Netz Elbe-Spree“: Neuvergabe im Eisenbahn-Regionalverkehr startet

Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Vergabeverfahren des „Netz Elbe-Spree“ in die Wege geleitet. Das jetzige „Netz Stadtbahn“ wird modifiziert und erneut im Wettbewerb vergeben. Mit jährlich rund 28 Millionen Zugkilometern ist das Netz Elbe-Spree (NES) bundesweit das größte Eisenbahnnetz, das bislang im Schienenpersonennahver-kehr (SPNV) ausgeschrieben wurde. Neben den Ländern Brandenburg und Berlin beteiligen sich auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an der europaweiten Ausschreibung. Der VBB führt das Vergabeverfahren im Auftrag der Länder durch.

Das Vergabenetz Elbe-Spree umfasst 17 Regional-Express- und Regionalbahnlinien sowie den Flughafenexpress (FEX) mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 28 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der größte Anteil der Verkehrsleistung liegt mit rund 67 Prozent im Land Brandenburg, etwa 24 Prozent befinden sich in Berlin, je 4,3 Prozent liegen in Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Um zu gewährleisten, dass wirtschaftliche und technische Risiken verteilt und ein Wettbewerb der Unternehmen im Eisenbahn-Regionalverkehr erzielt wird, ist das Vergabenetz in vier Einzellose aufgeteilt. Die Vertragslaufzeit für die Verkehrsverträge Netz Elbe- Spree beträgt zwölf Jahre, der Betrieb beginnt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022.

Berlins Senatorin Regine Günther für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Die Stadt wächst und die Pendlerzahlen steigen. Die Ausschreibung des Netzes Elbe-Spree reagiert darauf und wird die Verbindungen auf der Schiene deutlich verbessern. Eine gute Schieneninfrastruktur nutzt den Pendlerinnen und Pendlern und trägt maßgeblich zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Der Regionalverkehr wird mit vielen Bahnhöfen im gesamten Stadtgebiet attraktiver, der BER wird vom Hauptbahnhof alle 15 Minuten erreichbar sein. Kapazitäten, Komfort sowie die Barrierefreiheit werden ausgebaut.“

Mehr Angebote – mehr Züge – dichtere Takte

Dem Verfahren sind umfangreiche Gutachten zur Prognose der Fahrgastnachfrage vorangegangen. Danach ist bis 2030 mit erheblichen Nachfragesteigerungen von abschnittsweise bis zu 100 Prozent zu rechnen. Entsprechend werden die Kapazitäten durch eine dichtere Taktung und längere Züge erheblich erhöht, zum Beispiel:

  • RE1: drei statt zwei Fahrten pro Stunde in der Hauptverkehrszeit (HVZ) mit einer durchgehenden Zugkapazität von 600 Sitzplätzen
  • RE2: zwei statt einer Fahrt pro Stunde in der HVZ Berlin – Lübbenau (nach Infrastrukturausbau Verlängerung auf dem Abschnitt Berlin – Cottbus) und Erhöhung der Zugkapazität von 420 auf 550 Sitzplätze
  • RE7: zwei statt einer Fahrt pro Stunde Bad Belzig – Berlin Wannsee und zukünftig durchgehend mindestens 420 Sitzplätze pro Zug
    Berlin – Nauen: vier statt drei Fahrten pro Stunde
  • FEX: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze
  • RB24: Erhöhung der Kapazität von 300 auf 550 Sitzplätze

Mit Auslaufen der heutigen Verträge im Netz Stadtbahn im Dezember 2022 erfolgt gleichzeitig eine Neusortierung des Liniennetzes. Neue Verbindungen entstehen, wie zum Beispiel Potsdam <-> Berlin-Spandau oder Oranienburg (via Berlin Ostkreuz) <–> Ludwigsfelde.

VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel: „Der VBB hat aus den vergangenen Vergaben umfangreiche Erkenntnisse gewonnen, die jetzt in das Verfahren fließen. Nicht nur der Preis wird über die Vergabe entscheiden, sondern auch angebotene Mehrqualitäten und innovative Ideen wie zum Beispiel bezüglich alternativer Antriebe der Fahrzeuge sollen positiv bewertet werden. Wir bereiten uns auf einen spannenden Wettbewerb vor und freuen uns auf viele interessierte Bieter, die den Eisenbahnverkehr in unserer Region leistungsfähiger und moderner machen.“

Moderne Fahrzeuge – WLAN – digitale Fahrgastinformation

Den Fahrgästen sollen zeitgemäße Ausstattungsqualitäten angeboten werden. Gebrauchtfahrzeuge sind zugelassen, jedoch sind Umbaumaßnahmen und eine Runderneuerung („Re-Design“) erforderlich. Wie bisher üblich, soll auch zukünftig jeder Zug mit Personal begleitet werden. Alle Züge sollen über einen für den Fahrgast kostenlosen Internetzugang per WLAN verfügen. Für die Fahrradmitnahme wird es prioritäre Stellplätze – ohne Klappsitz dahinter – geben, die mit auffälligen Piktogrammen im und am Fahrzeug angezeigt werden. Die Erkenntnisse hierzu stammen aus dem VBB-Pilotprojekt „Rad im Regio“. Ausgehend vom Pilotprojekt „Digital im Regio“ soll künftig auch flächendeckend der Umfang der Fahrradmitnahme erfasst und beispielsweise in den Onlinemedien als Auslastung je Fahrzeug dargestellt werden. So können Fahrgäste bereits vor der Fahrt und spätestens vor Einfahrt des Zuges am Bahnsteig einschätzen, ob und wo im Zug noch genügend Fahrradstellplätze zur Verfügung stehen.

Die Barrierefreiheit wird weiterentwickelt. Die sogenannten Servicemittelwagen werden zukünftig, sofern es sich um Neufahrzeuge handelt, über zwei unterschiedlich hohe Einstiege verfügen, so dass von den üblichen Bahnsteighöhen 550 mm und 760 mm stufenfrei eingestiegen werden kann.

„Netz Elbe-Spree“ setzt CO2-Minderung als Ziel

In die Vergabe kommen die Linien RB33, RB37 und RB51 auf teilweise nicht elektrifizierten Strecken. Die hier bisher fahrenden Dieselzüge sollen durch sogenannte bimodale Fahrzeuge ersetzt werden, die nicht elektrifizierte Streckenanteile mit eingebauten Batterien überbrücken können. Die Entscheidung über die Ausgestaltung liegt bei den Bietern und wird bei der Wertung honoriert.

Betriebsübergang – Arbeitsplätze werden erhalten

Wie in den bisherigen Verkehrsverträgen wird es auch im Verfahren Netz Elbe-Spree, basierend auf dem neuen Vergaberecht, die Übernahmeverpflichtung für das Betriebspersonal geben. Im Falle eines Betreiberwechsels kann jede/r Triebfahrzeugführer/in, Zugbereitsteller/in oder Kundenbetreu-er/in davon ausgehen, den Arbeitsplatz beim neuen Betreiber zu denselben Rahmenbedingungen fortzuführen.

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider: „Mehr Angebote, mehr Leistungen im größten Vergabenetz Deutschlands. Durch rechtzeitige Vergabe erreichen wir mehr Flexibilität in den Verkehrsverträgen und können besser auf die Entwicklung der Nachfrage und nicht zuletzt auf den notwendigen Ausbau der Infrastruktur reagieren.“

Zeitplan

Nach dem jetzigen Start des Vergabeverfahrens Netz Elbe-Spree haben interessierte Bieter rund ein halbes Jahr Zeit, sich zu bewerben. Geplant ist, im Herbst 2018 den Zuschlag zu erteilen. Dadurch ergibt sich für die Verkehrsunternehmen ein notwendiger Zeitrahmen, um bis zur Betriebsaufnahme in vier Jahren die Fahrzeuge zu beschaffen bzw. zu modernisieren, eventuelle Werkstattkapazitäten aufzubauen und die Übernahme des Personals vom bisherigen Betreiber reibungslos regeln zu können. Die Betriebsaufnahme ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vorgesehen. (red)

Quartier Bundesallee – SSN GROUP realisiert neue Volksbank-Zentrale in der City-West

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller gab sich die Ehre und auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Bauherren Michael Tockweiler, CEO der SSN GROUP, dem Vorstand der Berliner Volksbank, Dr. Holger Hatje und Carsten Jung, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Berliner Volksbank Stephan Schwarz und Architekt Bertram Vandreike die symbolische Grundsteinlegung für das Quartier Bundesallee zu feiern.

Bei Kaiserwetter wurde vor den etwa 100 Gästen die Zeitkapsel mit Münzen, einem Faktenblatt und den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitungen befüllt, um diese anschließend fachmännisch durch den Polier einmauern zu lassen.

v.l.n.r. Dr. Holger Hatje, Carsten Jung, Michael Müller, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Stephan Schwarz legen den Grundstein für das Quartier Bundesallee. | Foto: Charles Yunck

Bereits im Dezember 2016 wurden die Bürohäuser 1 und 2 des Quartiers an die Berliner Volksbank verkauft. Das Finanzinstitut wird die erworbenen Räumlichkeiten an dem zentralen Standort als Firmensitz in der Hauptstadt nutzen.

Michael Tockweiler, CEO der SSN Group AG, laut bulwiengesa einer der deutschen TOP5 Projektentwickler, hob die städtebauliche Bedeutung des Projekts hervor: „Ziel dieser Entwicklung war es, die Lücke an diesem exponierten Standort mit einem Ensemble zu schließen, das in jeder Hinsicht auf Nachhaltigkeit setzt: Ökologisch, architektonisch, städtebaulich und auch in seiner durchmischten Nutzung. Die Ansiedelung der Berliner Volksbank entspricht diesem umfassenden Anspruch.“

Michael Tockweiler, CEO SSN GROUP | Foto: Charles Yunck

„Die Berliner Volksbank ist nicht nur ein bedeutendes Kreditinstitut der Stadt, sondern mit ihrem genossenschaftlichen Anspruch und ihren zahlreichen sozialen Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport auch ein wichtiger und weit vernetzter Akteur der Berliner Stadtgesellschaft“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller. „Daher freue ich mich, dass die Berliner Volksbank mit diesem Projekt wieder eine größere Sichtbarkeit in der City West gewinnt und zugleich dazu beiträgt, diesen exponierten Standort neu zu beleben.“

v.l.n.r.: Dr. Holger Hatje, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Michael Müller, Carsten Jung | Foto: Charles Yunck

Die Gebäude entstehen als Teil des von einem Unternehmen der SSN GROUP AG entwickelten „Quartier Bundesallee“ mit Büro-, Wohn und Gewerbenutzung und wird von der Berliner Volksbank schlüsselfertig übernommen. Für die zeitlos-moderne Architektur ist KSV Krüger Schuberth Vandreike verantwortlich. Das Gebäude wird in dem internationalen Nachhaltigkeits-Standard „LEED Gold“ errichtet. Das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank, das rund 14.740 qm Bürofläche sowie rund 110 Fahrradstellplätze und rund 50 Tiefgaragenplätze im „Quartier Bundesallee“ umfasst, markiert die Spitze des Gebäudeensembles zur Kreuzung hin.

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann betonte die erfolgreiche Kooperation mit dem Bauherren und freut sich über das Landmark-Projekt in Charlottenburg-Wilmersdorf: „Es freut mich daher sehr, dass die Standortwahl für das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank auf unseren Bezirk fiel. Hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit der SSN GROUP, die mit ihrem Quartier Bundesallee die berühmte Berliner Mischung aus Wohnen, Büro und Gewerbe, um die man uns in Paris, London, Madrid beneidet, realisiert.“

Die von der Berliner Volksbank erworbenen Bürohäuser 1 und 2 verfügen über eine Gesamtnutzfläche von ca. 15.140 m2 und beanspruchen damit nur einen Teil des gesamten Quartiers. Auf dem Gesamtareal entsteht auf fast 7.500 m2 Grundfläche ein attraktives neues Quartier mit Wohn- und Büronutzung, das insgesamt über eine Nutzfläche von ca. 28.600 m2 verfügen wird. Davon entfallen ca. 7.000 m2 auf 73 Wohnungen, die bereits zu mehr als 80 Prozent verkauft wurden, und ca. 21.700 m2 auf Büros. Außerdem werden 117 Tiefgaragenparkplätze entstehen.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Holger Hatje erklärte dazu: „Wir sind für viele Berliner die traditionelle Bank an ihrer Seite – ein Garant für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen. Deshalb hat es für uns auch einen hohen symbolischen Wert, dass wir mit unserem neuen Verwaltungsgebäude wieder verkehrsgünstig in der City West vertreten sind. Entscheidend war auch unser konkreter Bedarf nach nachhaltig nutzbaren, zukunftsfähigen Büroflächen.“

Dazu ergänzte Carsten Jung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank: „Die Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt gehen auch an der Berliner Volksbank nicht vorbei. Wir haben diese Herausforderung frühzeitig angenommen und sind dabei, uns sowohl technologisch als auch kulturell auf eine Weise neu zu positionieren, die unserer Verantwortung gegenüber Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern gerecht wird. Das neue Verwaltungsgebäude ist ein wichtiger Baustein im Rahmen dieser Entwicklung.“

Städtebaulich markiert das neue Quartier nicht nur einen Lückenschluss im Straßenbild, sondern die Wiederherstellung eines gewachsenen und geschichtsträchtigen Areals. Die Pläne für das Projekt wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erarbeitet und gemeinsam auf den Weg gebracht. Es wurde ein Nutzungsmix eingeplant, der typisch für das Viertel ist. Vorher befand sich auf dem Areal ein in den 1970er Jahren errichteter Bürokomplex, der bis 2013 durch das Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf genutzt wurde. Das Gebäude wurde bereits 2016 vollständig abgetragen. Für die Fertigstellung des Quartiers ist das 4. Quartal 2019 avisiert.

Die Baustelle für das Quartier Bundesallee | Foto: Charles Yunck

Neben dem Quartier Bundesallee realisiert die SSN GROUP in Berlin das Franklinhaus in der Franklinstraße, ein modernes Bürogebäude mit ca. 10.800 m2 Bürofläche, sowie The Wilhelm!, ein exklusives Wohnprojekt in der Wilhelmstraße in Mitte. Damit entwickelt die SSN GROUP in Berlin über 61.000 m2  mit einem Investitionsvolumen von über 540 Mio Euro. Deutschlandweit gehören zu den Projekten der SSN GROUP unter anderem das Holsten-Quartier und das Neue Korallusviertel in Hamburg, Covent Garden in München, das Peschl-Quartier in Passau, das No.1 in Mannheim und das Hochhausprojekt 2Stay in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wurde von dem unabhängigen Analyseinstitut bulwiengesa als einer der deutschen TOP5 Projektentwickler benannt. (ak)

 

Bildrechte: Charles Yunck

 

oBike aus Singapur startet mit Leihfahrrad-Angebot in Berlin

Das Internet- und Technologieunternehmen oBike startete gestern mit seinem stationslosen Leihfahrrad-Angebot in Berlin und Hannover. In beiden Städten stellte das Unternehmen jeweils um die 500 Räder ohne feste Stationen bereit. Der Verleih funktioniert via Smartphone-App. 2016 wurde das Unternehmen in Singapur gegründet und ist derzeit der größte Bike-Sharing-Anbieter in Südostasien.

Das oBike kann man jetzt in Berlin und Hannover mieten| Foto: oBike

„Uns geht es darum, die Mobilität in der Stadt zu gewährleisten. Da Hannover bis jetzt keinen Bike-Sharing-Anbieter hat, freuen wir uns, den Bewohnern und Bewohnerinnen in der Innenstadt mit unseren rund 500 Fahrrädern eine Alternative zum Auto bieten zu können“, so Marco Piu, General Manager für die deutsche Niederlassung von oBike.

Leihfahrrad-Angebot via App

Nach einer kurzen einmaligen Registrierung durch die App stehen den Nutzern die silber-gelben Leihfahrräder zur Verfügung. Die Entsperrung erfolgt ganz einfach durch das Scannen eines QR-Codes. Der Vorteil für Kunden ist, dass der Leihservice ohne feste Stationen funktioniert. In einem festgelegten Bereich werden die Fahrräder dann ausgeliehen und abgestellt. Mittels Geo-fencing ist sichergestellt, dass die Räder ordnungsgemäß abgestellt werden. So versperren sie keine Einfahrten und Gehwege.

In Berlin beschränkt sich das Angebot von oBike zunächst auf die Bezirke Mitte und Charlottenburg. Dort stehen jeweils 344 Räder zur Ausleihe zur Verfügung. „Dadurch wollen wir ermitteln, wie stark die Nachfrage ist, bevor wir unser Angebot auf weitere Bezirke ausweiten, zumal es in Berlin bereits einige Bike-Sharing-Anbieter gibt und es zudem auf den Winter zugeht“, erklärt Piu. Für die Hauptstadt ist das südostasiatische Unternehmen bereits der dritte Anbieter, der sich in diesem Jahr etablieren möchte. Bereits Anfang dieses Jahres startete das Thüringer Unternehmen nextbike mit seinem Verleih. Auch der Discounter Lidl bietet seit diesem März ein eigenes Fahrradverleihsystem an.

Weitere Expansion ist geplant

Für die Nutzungsdauer Fahrräder berechnet oBike  1 Euro je 30 Minuten. Außerdem gewährleistet das Unternehmen, dass die Fahrräder stetig einwandfrei funktionstüchtig und gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sind. Dazu hat oBike in Berlin mit dem Logistikunternehmen ARWE eine Kooperation geschlossen. ARWE ist unter anderem auch für den Carsharing-Anbieter DriveNow tätig.

Nach Berlin, Hannover, Frankfurt und München ist die Expansion in weitere deutsche Städte geplant. Zudem geht oBike noch in diesem Jahr in weiteren europäischen Städten an den Start: Unter anderem in Prag, Athen, Vantaa, Budapest, Turin, Oslo, Warschau, Lissabon und Stockholm.

Innovationspreis der degewo: „Smart Up the City 2017“

Heute findet das große Finale des ersten „degewo Innovationspreises: Smart Up the City 2017“ statt. Am Abend wird dem Gewinner feierlich sein Preis verliehen. Er wird für anwendbare, digitale Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle rund um die Themen Immobilienmanagement, Energieversorgung, Gebäudeautomation, Mobilität und Kommunikation vergeben. Insgesamt haben sich 74 Bewerber aus Deutschland, den USA, Kenia, Italien, Dänemark und dem indischen Silicon Valley, Bangalore, für den Wettbewerb angemeldet.

Die Finalisten stehen fest

Für die heutige Preisverleihung stehen die fünf Finalisten bereits fest. Dem Sieger winkt für sein Projekt ein Preisgeld von 3.000 Euro. Zu den fünf Finalisten gehören: Die Berliner Plattform Doozer für professionelles Modernisierungsmanagement, die Brandenburger Online-Wohnungsvermittlung  Housyder Online-Schlüsselbestelldienst MyKeys24, das Berliner Technologieunternehmen Metr und dem Technologieunternehmen Lift Technology aus Hannover.

Innovationspreis „Smart Up the city“

Die degewo ist eines der führenden Wohnungsbauunternehmen in Berlin und fördert auch Stadtentwicklungsprojekte. In dem Wettbewerb suchte die Wohnungsbaugesellschaft gezielt nach innovativen, digitalen sowie technischen Lösungen und Dienstleistungen für ihre Wohnungsimmobilien. GründerInnen und Startups im Bereich Smart Building, Smart City oder PropTech konnten sich bis zum 11. August unter bewerben. Dieses Jahr vergibt sie zum ersten Mal den „degewo Innovationspreis Smart Up the City 2017“.  (red)

Veranstaltungen

Schulbau und „Bildungsarchitektur“ – unnötiger Luxus in Zeiten knapper Kassen?

Folgende Fragen sollen diskutiert werden: Wie wirken sich die Konsolidierungspflichten auf die Entwicklung der Bildungsbudgets von Ländern und Kommunen? Welche Infrastrukturbedarfe sind im Bereich Bildung in einer wachsenden Stadt wie Berlin absehbar? Welchen gesellschaftlichen Anspruch müssen Schulen heute erfüllen und welchen Beitrag kann Stadtplanung und Architektur dabei leisten, um so nicht zuletzt auch positive Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern zu befördern? Welche baulichen Konzepte eignen sich für eine Realisierung auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen? Wie können Infrastruktur- und Finanzplanung im Bereich Schulen und Kinderbetreuung besser miteinander verzahnt werden?

Die begehbare Stadt: Mehr Platz und Aufmerksamkeit für das Zufußgehen

Zufußgehen ist die natürlichste, gesündeste und umweltfreundlichste Art der Fortbewegung. Aktuell wird in deutschen Städten ungefähr jeder dritte Weg zu Fuß zurückgelegt. In Berlin sind sogar mehr Menschen zu Fuß unterwegs, als mit dem Auto, ÖPNV oder Fahrrad. Dennoch fristet der Fußverkehr in der Stadt- und Verkehrsplanung sowie in der Forschung meist noch ein Nischendasein.
Was kann getan werden, um ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken? In Berlin will die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz seit 2011 durch die Fußverkehrsstrategie mehr Qualität für den Fußverkehr schaffen. Modellprojekte der Begegnungszonen Maaßenstraße und Bergmannstraße sind jedoch umstritten. Was also leistet die Fußverkehrsstrategie, was kann aus Erfahrungen in der Maaßenstraße gelernt werden? Was ist aktuell an der Schönhauser Allee geplant? Ist Berlin sicher und barrierefrei begehbar? Diese und andere Fragen werden im Dialog diskutiert.