Beiträge

Florida Eis: Nachhaltigkeit aus Überzeugung

„Die Umwelt geht uns alle an und nicht nur ein Unternehmen“, so das Credo von Olaf Höhn, Geschäftsführer der Berliner Florida Eis Manufaktur GmbH. Deshalb setzt er sich dafür ein, dass noch viel mehr Unternehmen zur kohlendioxidneutralen Produktion übergehen.

Pionierleistungen

Kohlendioxidneutral produzieren – das ist eines der großen ökologischen Ziele der Florida Eis Manufaktur GmbH. Jeder weiß das, in der Praxis aber wagen beispielsweise nur wenige Unternehmen den Schritt zur Umrüstung. Höhn ist seit rund 40 Jahren selbstständiger Unternehmer und hat das Thema Nachhaltigkeit zur Chefsache erklärt. Er handelt aus Überzeugung und ist dabei zu einem Pionier in Sachen ökologisch ausgerichteter Produktion geworden. Folglich gehört Florida Eis zu den 35 Firmen, die das Prädikat „Klimaschutz Unternehmen in Deutschland“ tragen dürfen, und auch das Auswärtige Amt würdigt die Leistungen von Olaf Höhn und seinem Team. Florida Eis ist eines der Unternehmen, deren fortschrittliche Technologien im Ausland vorgestellt werden – die modernen Arbeitsplätze, die umweltverträgliche Technologie und die optimale Ausnutzung von Energie. Zusätzlich wird durch Fotovoltaik und Windkraft auch noch Energie gewonnen. Auf „Energiefresser“ wie Pumpen und Abfüllanlagen wird verzichtet und ganz altmodisch auf die energiesparende Handarbeit vertraut. Die ist nicht nur energiesparend, sondern ist auch ein Garant für eine gute Qualität.

Wissensaneignung

Gemeinsam mit seinem Sohn, einem Diplom-Ingenieur für Hydro-Geologie, hat sich Höhn in die notwendige Technologie eingearbeitet – leicht war das nicht. „Heute zähle ich mich zu den Menschen, die sich ein Fachwissen in diesem Bereich erarbeitet haben und mit geballter Energie den Umweltschutz betreiben“, so Höhn. Das nötige Fachwissen über energiesparende Techniken hat sich der Geschäftsführer hart erarbeitet und das Konzept macht sich bisher bezahlt. Über 90 Prozent der Eisherstellung werden aus regenerativen Energiequellen bedient. Nur bei ungünstigen Wetterbedingungen kann es vorkommen, dass das herkömmliche Stromnetz zusätzliche Energie liefern muss.

Interesse

Bisher waren schon mehrere Tausend interessierte Besucher in der hochmodernen Florida Eis Manufaktur zu Gast. Darunter waren Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und Institute bis hin zu Staatsdelegationen. Nicht nur nationale Unternehmen interessieren sich für die kohlendioxidneutrale Produktionsstätte, sondern auch Konzerne aus den USA und aus China. Zuletzt besuchten im November und Dezember vergangenen Jahres Interessenten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie eine Delegation aus Vietnam die Manufaktur am Zeppelinpark in Berlin-Spandau.

Perspektiven

Mit der neuen Technologie allein ist das Thema Klimaschutz und umweltbewusstes Wirtschaften allerdings noch nicht abgeschlossen. „Für Florida Eis sind Fragen der Nachhaltigkeit vor allem auch ethische Fragen. Diese Einstellung wird in Zukunft noch viel mehr Bedeutung erlangen als heutzutage“, sagt Höhn. Seiner Meinung nach wird sich immer stärker ein Konsumentenbewusstsein entwickeln, das Produkten, die eine nachhaltige Herstellung nachweisen können, eindeutig den Vorzug geben werden. Unternehmen, die das zu spät realisieren, werden an Marktstärke verlieren, ist sich der Eisprofi Höhn sicher. (lj)

Volkswagen eröffnet Nachhaltigkeitsausstellung „SHIFT“ in Berlin

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur im Alltag für viele Deutsche eine immer größere Rolle. Auch die Wirtschaft entwickelt neue Konzepte für mehr Nachhaltigkeit. Die Volkswagen Group präsentiert ihre Ideen bereits seit dem 16. November in der Nachhaltigkeitsausstellung SHIFT im DRIVE Forum.

Verantwortlich für die Konzeption, die inhaltliche und visuelle Gestaltung sowie die Produktion der Schau sind drei Berliner Agenturen: Archimedes Exhibitions, Graft Brandlab und Rat für Ruhm und Ehre.

SHIFT: Die Mobilität der Zukunft

Mit der Ausstellung thematisiert der Volkswagen Konzern seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Bereits seit 2016 veröffentlicht der Volkswagen Konzern sein Nachhaltigkeitsmagazin SHIFT. Neben einer Microsite und Dialogveranstaltungen wird auch in der Ausstellung das ganzheitliche Konzept von Volkswagen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Szenarien darüber, wie Mobilität in Zukunft aussehen könnte – und zwar aus der Perspektive des Menschen. Themen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0, alternative Antriebe oder Ressourcenschonung werden in der Ausstellung berücksichtigt.

Zwölf interaktive Exponate vermitteln den Besuchern die vielfältigen Möglichkeiten von Mobilität sinnlich und experimentell. Überraschende Sichtachsen, multimediale Terminals, Hörspiel-Stationen, ungewöhnliche Materialien und nicht zuletzt das Spiel mit Gegensätzen erwarten den Besuchern auf einem 1.600 Quadratmeter großen Areal.

Umweltbewusste Ausstellungsstücke

Im Sinne der Nachhaltigkeit achteten die Gestalter auf höchstmögliche Transparenz und verwendeten für die Exponate unbehandeltes Holz und andere nachhaltige Materialien. Dies hat zum Vorteil, dass dadurch die einzelnen Objekte sich optimal zum Upcycling nutzen lassen. Verwendete Banner können später zu Taschen verarbeitet werden oder die Audio-Bänke einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen. Auf diese Weise leben nach Ausstellungsende die verwendeten Materialien weiter und tragen damit die Prinzipien der Nachhaltigkeit in die Welt hinaus.

Schon beim Betreten der Ausstellung wird das Thema der nachhaltigen Mobilität deutlich. Die Besucher befinden sich inmitten eines Gewirrs aus Straßen, das in unterschiedliche Richtungen zur Zukunft der Mobilität führt. Welcher Weg ist der Richtige? Eine Frage, die hier bewusst unbeantwortet bleibt. Mit dem Rundgang durch die Ausstellung sollen die Besucher die Vielfältigkeit von Mobilität erleben.

oBike aus Singapur startet mit Leihfahrrad-Angebot in Berlin

Das Internet- und Technologieunternehmen oBike startete gestern mit seinem stationslosen Leihfahrrad-Angebot in Berlin und Hannover. In beiden Städten stellte das Unternehmen jeweils um die 500 Räder ohne feste Stationen bereit. Der Verleih funktioniert via Smartphone-App. 2016 wurde das Unternehmen in Singapur gegründet und ist derzeit der größte Bike-Sharing-Anbieter in Südostasien.

Das oBike kann man jetzt in Berlin und Hannover mieten| Foto: oBike

„Uns geht es darum, die Mobilität in der Stadt zu gewährleisten. Da Hannover bis jetzt keinen Bike-Sharing-Anbieter hat, freuen wir uns, den Bewohnern und Bewohnerinnen in der Innenstadt mit unseren rund 500 Fahrrädern eine Alternative zum Auto bieten zu können“, so Marco Piu, General Manager für die deutsche Niederlassung von oBike.

Leihfahrrad-Angebot via App

Nach einer kurzen einmaligen Registrierung durch die App stehen den Nutzern die silber-gelben Leihfahrräder zur Verfügung. Die Entsperrung erfolgt ganz einfach durch das Scannen eines QR-Codes. Der Vorteil für Kunden ist, dass der Leihservice ohne feste Stationen funktioniert. In einem festgelegten Bereich werden die Fahrräder dann ausgeliehen und abgestellt. Mittels Geo-fencing ist sichergestellt, dass die Räder ordnungsgemäß abgestellt werden. So versperren sie keine Einfahrten und Gehwege.

In Berlin beschränkt sich das Angebot von oBike zunächst auf die Bezirke Mitte und Charlottenburg. Dort stehen jeweils 344 Räder zur Ausleihe zur Verfügung. „Dadurch wollen wir ermitteln, wie stark die Nachfrage ist, bevor wir unser Angebot auf weitere Bezirke ausweiten, zumal es in Berlin bereits einige Bike-Sharing-Anbieter gibt und es zudem auf den Winter zugeht“, erklärt Piu. Für die Hauptstadt ist das südostasiatische Unternehmen bereits der dritte Anbieter, der sich in diesem Jahr etablieren möchte. Bereits Anfang dieses Jahres startete das Thüringer Unternehmen nextbike mit seinem Verleih. Auch der Discounter Lidl bietet seit diesem März ein eigenes Fahrradverleihsystem an.

Weitere Expansion ist geplant

Für die Nutzungsdauer Fahrräder berechnet oBike  1 Euro je 30 Minuten. Außerdem gewährleistet das Unternehmen, dass die Fahrräder stetig einwandfrei funktionstüchtig und gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sind. Dazu hat oBike in Berlin mit dem Logistikunternehmen ARWE eine Kooperation geschlossen. ARWE ist unter anderem auch für den Carsharing-Anbieter DriveNow tätig.

Nach Berlin, Hannover, Frankfurt und München ist die Expansion in weitere deutsche Städte geplant. Zudem geht oBike noch in diesem Jahr in weiteren europäischen Städten an den Start: Unter anderem in Prag, Athen, Vantaa, Budapest, Turin, Oslo, Warschau, Lissabon und Stockholm.

Social Business Panda Coffee: Konsum muss Mehrwert haben

Good Coffee. Good Karma.

Wir alle konsumieren täglich. Schon morgens, noch bevor der Tag so richtig begonnen hat, geht es los. Zum Wachwerden brauchen wir Kaffee (Tchibo Kaffeereport 2017). Ein von weit her importiertes Gut, das zu unserem Tagesablauf gehört, wie Gesichtwaschen und Zähneputzen. Und uns zu besseren Menschen machen könnte.

Nachhaltigkeit ist trotz der Geiz-ist-geil-Mentalität der Deutschen in aller Munde. Es gibt fair produzierte und gehandelte Kleidung, Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel, aber man muss länger suchen, genauer hingucken und tiefer in die Tasche greifen. Dafür bekommt man nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch beste Qualität und unterstützt eine faire Wertschöpfungskette. Panda Coffee geht sogar noch einen Schritt weiter.

Fair Trade und fair Play mit Panda Coffee

Das Social Business bietet in seinem Online-Shop nicht nur direkt gehandelten Kaffee an, sondern überzeugt durch Initiative und Transparenz. So erfährt der Konsument alles über die Hintergründe des Kaffee-Anbaus, wird über gängige Vorurteile und Missstände aufgeklärt und kann sich überzeugen, dass Panda Coffee allen Kriterien des nachhaltigen Konsums entspricht.

Da es dem Unternehmen mit seinem wegweisenden Geschäftsmodell nicht reicht, den Menschen entlang der Wertschöpfungskette eine verlässliche Lebensgrundlage durch über Fair Trade liegende Löhnen und Unterstützung bei der Infrastruktur der Anbauregion zu bieten, unterstützt das Unternehmen mit 3 Euro pro verkauftem Kilogramm humanitäre und artenschutzerhaltende Hilfsprojekte. Respekt vor so viel Engagement – mehr Nachhaltigkeit durch Konsum ist kaum möglich. (red)

Veranstaltungen

Malzwiese Festival 2018

Das Festival rund um Nachhaltigkeit sowie Kunst und Kultur.

ILA Berlin 2018 – Start der internationalen Akquisitionskampagne

ILA Berlin präsentiert sich vom 25. bis 29. April 2018 als Marketingplattform für Innovationen und technische Entwicklungen aus der gesamten Luft- und Raumfahrtindustrie.

Zukunftsfelder wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, 3D-Druck / bionisches Design oder Industrie 4.0 stehen im Mittelpunkt. Die Produkte der Spitzentechnologie werden auch im ILA-Flugprogramm zu erleben sein. Die 2016 initiierte Neuausrichtung der ILA greift richtungsweisende Themen der global aufgestellten Branche auf und kommt auch im neuen ILA-Claim „Innovation and Leadership in Aerospace“ zum Ausdruck.

(Anmeldung erforderlich)