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Volkswagen eröffnet Nachhaltigkeitsausstellung „SHIFT“ in Berlin

Das Thema Nachhaltigkeit spielt nicht nur im Alltag für viele Deutsche eine immer größere Rolle. Auch die Wirtschaft entwickelt neue Konzepte für mehr Nachhaltigkeit. Die Volkswagen Group präsentiert ihre Ideen bereits seit dem 16. November in der Nachhaltigkeitsausstellung SHIFT im DRIVE Forum.

Verantwortlich für die Konzeption, die inhaltliche und visuelle Gestaltung sowie die Produktion der Schau sind drei Berliner Agenturen: Archimedes Exhibitions, Graft Brandlab und Rat für Ruhm und Ehre.

SHIFT: Die Mobilität der Zukunft

Mit der Ausstellung thematisiert der Volkswagen Konzern seine Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Bereits seit 2016 veröffentlicht der Volkswagen Konzern sein Nachhaltigkeitsmagazin SHIFT. Neben einer Microsite und Dialogveranstaltungen wird auch in der Ausstellung das ganzheitliche Konzept von Volkswagen präsentiert. Im Mittelpunkt stehen Szenarien darüber, wie Mobilität in Zukunft aussehen könnte – und zwar aus der Perspektive des Menschen. Themen wie Autonomes Fahren, Industrie 4.0, alternative Antriebe oder Ressourcenschonung werden in der Ausstellung berücksichtigt.

Zwölf interaktive Exponate vermitteln den Besuchern die vielfältigen Möglichkeiten von Mobilität sinnlich und experimentell. Überraschende Sichtachsen, multimediale Terminals, Hörspiel-Stationen, ungewöhnliche Materialien und nicht zuletzt das Spiel mit Gegensätzen erwarten den Besuchern auf einem 1.600 Quadratmeter großen Areal.

Umweltbewusste Ausstellungsstücke

Im Sinne der Nachhaltigkeit achteten die Gestalter auf höchstmögliche Transparenz und verwendeten für die Exponate unbehandeltes Holz und andere nachhaltige Materialien. Dies hat zum Vorteil, dass dadurch die einzelnen Objekte sich optimal zum Upcycling nutzen lassen. Verwendete Banner können später zu Taschen verarbeitet werden oder die Audio-Bänke einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen. Auf diese Weise leben nach Ausstellungsende die verwendeten Materialien weiter und tragen damit die Prinzipien der Nachhaltigkeit in die Welt hinaus.

Schon beim Betreten der Ausstellung wird das Thema der nachhaltigen Mobilität deutlich. Die Besucher befinden sich inmitten eines Gewirrs aus Straßen, das in unterschiedliche Richtungen zur Zukunft der Mobilität führt. Welcher Weg ist der Richtige? Eine Frage, die hier bewusst unbeantwortet bleibt. Mit dem Rundgang durch die Ausstellung sollen die Besucher die Vielfältigkeit von Mobilität erleben.

El Bocho Ausstellung: Finest Street-Art from Berlin

London hat Banksy, Berlin hat El Bocho: Ausstellung „Goldene Zeiten“ in der Raab Galerie

Farbenfroh, verspielt, mitunter cartoonesk – doch immer mit Hintersinn und doppeltem Boden – so präsentieren sich die Kunstwerke des Berliner Street-Art Künstlers El Bocho zur Eröffnung der Ausstellung „Goldene Zeiten“ in der Berliner Raab Galerie in Charlottenburg.

Der Künstler selbst will unerkannt bleiben, freut sich aber über den großen Besucherstrom in die Raab Galerie, unweit des Berliner Savigny-Platzes.

Selbstbildnis El Bocho

Bereits vor seinem Illustrations- und Typografiestudium fanden sich El Bochos Arbeiten ab 1997 im Stadtbild. Damit ist er gemessen an den Maßstäben der Streetart-Szene eine beständige Größe. In Berlin gehört El Bocho zu den Künstlern, die das Stadtgesicht sichtbar prägen. Dadurch, dass er im Herzen der Hauptstadt mit vielseitigen und originellen Arbeiten ständig auffällt, hat er sich einen Namen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gemacht.

„Wichtig ist mir die Demokratisierung der Kunst“, so der Künstler, der immer noch die Stadt als seinen Spielplatz nutzt und seine Arbeiten auf der Straße zeigt. „Gerade Kids und Jugendliche finden oft keinen Zugang zur Kunst in Galerien oder Ausstellungen. Daher ist es wichtig, meine Kunst auch im Straßenbild zu präsentieren und diese damit jungen Menschen zugänglich zu machen.“

Kommunikation und Bezugnahme auf das urbane Leben sind der Hauptbestandteil seiner Arbeit. So sieht El Bocho sich als beobachteter Beobachter. Wichtig ist ihm die Arbeit außerhalb der Kunstszene, da diese mehr als nur ein bestimmtes Publikum erreicht. El Bocho greift die Reaktionen der Betrachter auf und verwendet sie in seinen Arbeiten. So entsteht ein ständiger Kommunikationsfluss mit der Öffentlichkeit.

Um dieses zu erreichen, thematisiert er gegenwartsnahes Geschehen, beispielsweise durch Kalle und Bernd, die geklebten Überwachungskameras, die sich auch schon mal in eine Ampel verlieben können oder Passanten zurechtweisen oder Little Lucy, die charmante Katzenfeindin. In diesen humorvollen Plakatserien kommentiert El Bocho die Lebensweise der Stadt.

Auch in seinen Porträtserien, die in der Galerie Raab (Berlin) sowie parallel auf den Strassen Berlins zu finden sind, taucht er in die Gedankenwelt der Stadtmenschen ein. Dafür benutzt El Bocho handgefertigte Plakate, die bis zu vier Meter hoch sind. Er bedient sich einer eigens von ihm entwickelten Plakatierungstechnik, bei der sich spezielles Plakatpapier unter Sonnen- und Witterungseinwirkung langsam mit dem Untergrund verbindet. Das Plakat unterliegt somit einem ständigen Wandel. El Bocho benutzt neben etablierten Streetarttechniken wie Installationen, Schablonen oder Cut-Outs unter anderem auch Wandkacheln, die er bereits in vielen Metropolen Europas im Stadtbild installiert hat.

 

Die Ausstellung in der RAAB Galerie (Goethestraße 81, 10623 Berlin) läuft noch bis zum 13. Januar 2018. Die Öffnungszeiten sind Mo-Fr, 10-19 Uhr und Sa, 10-16 Uhr.

 

Link zur Galerie: http://www.raab-galerie.de/

Bilder: Copyright RAAB Galerie Berlin

 

PALAZZO Berlin: Eine neue fulminante Dinnershow auf höchstem Niveau

Aufgepasst und alle Sinne geschärft: Das „Kolja Kleeberg & Hans-Peter Wodarz PALAZZO “ startet mit der fulminanten Show „Glanz & Gloria“ an neuem Standort in die neue Saison.

Der  PALAZZO geht in eine neue Spielzeit: Am 8. November feiert die beliebte Dinner-Show mit einem neuen Programm und einem köstlichen Menü seine diesjährige Premiere.

Vollblutgastronom Hans-Peter Wodarz (l.) und Spitzenkoch Kolja Kleeberg (r.) | Foto: PALAZZO

Nach der erfolgreichen Spielzeit 2016/17 öffnet PALAZZO die Türen des Spiegelpalastes dann wieder für rund vier Monate – und verspricht erneut eine gelungene Kombination aus erstklassiger Unterhaltung und Haute Cuisine.

Eine Neuerung gibt es in Bezug auf den Standort: In der kommenden Spielzeit gastiert PALAZZO am Bahnhof Zoo (Hertzallee, 10787 Berlin). Mit seiner nostalgisch anmutenden Atmosphäre, den festlich gedeckten Tischen und dem stimmungsvollen Licht brennender Kerzen ist PALAZZO der perfekte Ort, um den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen und Momente voller Sinnesfreuden zu genießen. Internationale Künstler präsentieren unterschiedliche Spielarten des Varietés, die sich kongenial mit den Köstlichkeiten aus der Küche in Form eines Vier-Gang-Menüs verbinden. PALAZZO schafft eine eigene Welt, in der erstklassige Esskultur und Genuss, Körperkunst und Komik, Lebensfreude und stilvolles Ambiente zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen und den Gästen ein einmaliger Abend geboten wird.

Ein Fest für alle Sinne: Die Show „Glanz & Gloria“ | Foto: PALAZZO

Spitzenkoch Kolja Kleeberg hat für die neue PALAZZO Spielzeit wieder eine ganz besondere Speisenfolge ersonnen. Feine Küche mit erlesenen Produkten und Zutaten, die sich zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis vereinen – raffiniert in Szene gesetzt: Die Vorspeise besteht aus leicht gebeiztem Lachs mit Maracuja, Pumpernickel-Erde und getrockneten Aprikosen. Darauf folgt als Zwischengang eine klare Tomaten-Consommé mit Krustentiersoufflé, marinierten Garnelen und Meeressprossen. Als Hauptgang wird rosa gebratenes Kalbsfilet im Steinpilz-Brotmantel an Rotweinschalotten, Liebstöckelsalz und Panisse gereicht. Als süßen Abschluss gibt es eine Tarte von Dulce de Leche mit Gewürzmandarinen, dunklem Schokoladensorbet und Pistazien-Macaron. Für alle, die lieber auf Fleisch und Fisch verzichten möchten, hat Kolja Kleeberg außerdem eine vegetarische Variante seines Menüs kreiert.

Host des Abends: Miss Frisky | Foto: PALAZZO

 

Aber PALAZZO wäre nicht PALAZZO, wenn zu den kulinarischen Leckerbissen aus der Küche nicht auch künstlerische Highlights auf der Bühne geboten würden. Die neue Show „Glanz & Gloria“ nimmt die Gäste in eine wahrlich mondäne Welt mit. Stimmgewaltig führt Miss Frisky, die Gastgeberin des Abends, glamourös-unseriös durch das Programm. Dieses ist gespickt mit brillanten Artisten aus aller Herren Länder, anmutigen Showgirls, noch nie da gewesener Magie aus Las Vegas, edlen Kostümen und einer grandiosen Live-Band. Und mittendrin das Publikum – als Teil einer exklusiven Gesellschaft und hautnah dabei, wenn Glanz auf Gloria, Genie auf Wahnsinn und Risiko auf Nebenwirkung trifft.

 

Zahlreiche Artisten aus aller Welt liefern eine atemberaubende Show | Foto: PALAZZO

 

Mehr Infos unter www.palazzo.org/berlin/

Bildrechte: PALAZZO

Galerie Magic Beans präsentiert Konstantin Déry’s „Burn, Still“

Die Berliner Galerie Magic Beans zeigt ab Freitag, den 10. November eine Soloshow des 1976 in Budapest geborenen Künstlers Konstantin Déry. Die intensiven Naturmotive sind in einem langsamen Arbeitsprozess entstanden und so laden sie auch zu einer langsamen Betrachtung ein.

Durch das Auftragen der Farbe mit Spachteln und spitzen Holzstäbchen entstehen raue Bildoberflächen, welche die durch kräftige Farbakkorde und strukturelle Vielfalt der Textur hervorgerufene Intensität dieser Bilder noch weiter steigern. Eine eigenwillige Lebendigkeit, die auch der wuchernden Flora und den Gebilden des Zerfalls innewohnt, tritt vor die Augen des Betrachters. Das Gefühl einer primären Freude am Sehen, am visuellen Wahrnehmen, als Symbol für das Lebendigsein wird erweckt.

Aus der Nähe betrachtet können sich die Motive in Dérys Bildern in dynamische abstrakte Strukturen auflösen, um dann bei einem Blick aus einer gewissen Entfernung, aufgeladen durch eben diese innere Dynamik, umso sinnlicher zu erscheinen.

Magic Beans zeigt Soloshow mit entschleunigten Naturmotiven

„Burn, Still“ ist der Titel der Ausstellung, im Sinne von stillem Fließ, oder von anhaltendem Schwelen – beides ist lesbar aus diesen Bildern, in denen sich die aus der Betrachtung des Außen erwachsene schöne Genauigkeit der Linie mit der aus der Introspektion entstandenen lyrischen oder dramatischen Farbgebung verbindet. Die Bilder entstehen nicht aus dem Anblick, sondern aus dem Einblick in das Gelände. Und die Regeln des Geländes, die den Dingen in ihrer Gelassenheit innewohnen, haben sich in die Sprache der Farbe übersetzen lassen: stilles Fließen und Verharren, Auflösung und Konsolidierung, Verfall und Wachstum.

Diese Wortnamen nehmen sich blass aus gegen die Sprache dieser Bilder, dieser vertieften Geländebetrachtungen, in denen sich die untrügliche Spur eines ganz eigenen Blicks in das Wesen des Stoffs findet, eine Spur, die sich in der stillen, nie endenden Erzählung aus Farben, Linien, Flächen, Strukturen artikuliert.” Mit diesem Absatz schließt Esther Kinsky ihren poetischen Text über Konstantin Dérys Bilder, der in voller Länge als Einführungstext in dem zu der Ausstellung erscheinenden Katalog zu lesen sein wird.

Galerie Magic Beans, Auguststraße 86, 10117 Berlin

KONSTANTIN DÉRY „Burn, Still“
10. November – 22. Dezember, 2017

Vernissage: 10. November, 18 bis 21 Uhr

Dr. Stefan Franzke: „Work hard, party hard“

Berlin begeistert – als Kreativmetropole, als Start-up-Hub, als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Sie ist eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. Berlin Partner-Geschäftsführer Dr. Stefan Franzke bietet an diesem international attraktiven Standort Wirtschaftsförderung und Technologieförderung für Unternehmen, Investoren und Wissenschaftseinrichtungen an.

Herr Dr. Franzke, Berlin genießt international einen exzellenten Ruf. Die Wirtschaft boomt. Was braucht Berlin, um Europas Nr. 1-Metropole zu werden?

Wir freuen uns darüber, dass Berlin – aber auch die Berlinerinnen und Berliner – in der Welt einen guten Ruf genießen. Eine Studie, die Berlin Partner vor kurzem in Auftrag gegeben hat, hat ergeben, dass mehr als 70 Prozent der international befragten Entscheider sich vorstellen können, in Berlin zu leben und zu arbeiten. Das liegt auch daran, dass Berlin in vielen Fällen schon Europas Nr. 1-Metropole ist – etwa beim Venture Capital, wo wir London bereits überholt haben.

1,5 Milliarden Euro sind allein im ersten Halbjahr 2017 an Venture Capital in Berliner Start-ups geflossen. Mit Start Alliance haben Sie ein besonderes Startup- Austauschprogramm ins Leben gerufen, an dem neben Berlin auch Paris, Shanghai, Tel Aviv, New York und London teilnehmen. Wie ist Ihre derzeitige Bilanz? Und welche Städte würden Sie sich als weitere Partner der Start Alliance wünschen?

Die Start Alliance ist ein Riesenerfolg: für Berlin, für Berlin Partner, vor allem aber für die Start-ups, die an den Programmen der Start Alliance teilnehmen. Mit mehr als 100 Unternehmen sind wir ins Ausland gefahren, rund 50 Unternehmen sind nach Berlin gekommen; die nächste Heimspiel-Runde findet im Dezember statt. Mit unseren Partnern in Shanghai, Tel Aviv und New York haben wir gute Kontakte in die weltweit wichtigen Start-up-Hubs. Wir wollen unser Netzwerk aber noch weiterspannen. Dazu gehört einerseits, dass weitere Städte – wie Wien Ende dieses Jahres – hinzukommen und bestehende Partnerschaften – wie mit New York – vertieft werden.

Berlin feierte 2017 das Bestehen seiner 50-jährigen Städtepartnerschaft mit Los Angeles mit einem 2-tägigen Festival in L.A. Wie waren die Resonanzen auf die vielfältigen Events? Und welche Projekte konnten hier für die Zukunft angestoßen werden?

Die Reise hat sich gelohnt. An beiden Tagen haben wir in unserem Berlin Lab im Arts District in Downtown Los Angeles mehr als 3.000 Besucherinnen und Besucher begrüßt. 81 Akteure, davon 15 Berlin Partner, haben die Hauptstadt nach L.A. gebracht: Wirtschaft, Technologie, Kunst, Musik und – nicht zuletzt – Kulinarisches. Höhepunkte des Labs waren die TOA Conference, eine Tech-Ausstellung, eine Street-Art-Installation von den DIXONS und die Berlin Night, unsere Jubiläumsparty. Die Resonanz war großartig. Bei vielen Gesprächen im Lab oder der Wirtschaftskonferenz, die von der IHK organisiert wurde, wurden Kontakte vermittelt, Ideen ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Ich freue mich darauf, das in den nächsten Wochen und Monaten in die Tat umzusetzen.

Der stetige Wachstumskurs Berlins hat sich auch 2017 fortgesetzt. Geht die Party Ihrer Meinung auch 2018 weiter?

Dass Berlin und die Berliner Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs sind, ist ja keine Partyleistung, sondern harte Arbeit. Aber die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung. Deshalb sollte auch für 2018 gelten: Work hard, party hard.

Kunst und Kulinarik in der Kanzlei: Ausstellung Metall² bei HFK Rechtsanwälte

Soloschau des Stahlbildhauers Karl Menzen

„Vom Inneren ins Äussere“ ist kurz beschrieben der Ansatz von Stahlbildhauer Karl Menzen für seine schwingenden und tanzenden Werke. Seine Skulpturen scheinen die natürliche Schwere und Härte des Materials zu verlieren. Anreiz für die interessierten Gäste des ersten HFK Salons auch Parallelen zum juristischen Alltag zu suchen – die HFK Rechtsanwälte sind besonders auf Fragen des Baurechts spezialisiert. Menzens Werke bieten

Der Ausstellungstitel Metall2: Stahlskulpturen und K

jedenfalls reichlich Inspiration und alleine schon für das Auge eine aussergewöhnliche Ästhetik, die in den großzügigen Räumen von HFK hervorragend inszeniert ist.

Gastgeber und Rechtsanwalt Ernst Wilhelm, Leiter des Berliner Büros von HFK, brachte Kunst und Künstler in die Knesebeckstrasse 1 in Charlottenburg und schafft damit eine einzigartige Verbindung von Skulpturen-Galerie und Kanzleiarchitektur. Kunsthistorikerin Dr. Annette Seeler gab eine packende Einführung zu dem Schaffen von Karl Menzen und seiner Stahlkunst.

Kulinarisch setzte sich das Thema des Abends Metall² auch am Buffet fort

HFK Salon, Vernissage von Werken des Stahlkünstlers Karl Menzen

Küchenmeister Thomas Vetter von der Sardinen-Bar kreierte köstliche Variationen von verschiedenen Sardinen, direkt aus der Fischkonserve. Vetters Gourmet-Dosen kommen allerdings meist aus kleinen Familienbetrieben in der Bretagne und haben höchste Qualität. Entsprechend begeistert waren die HFK-Gäste, unter ihnen Manfred Rettig, ehemaliger Chef der Stiftung Berliner Schloss, Thomas Klein, Vorsitzender der Berliner Pressekonferenz, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Bernd Wolfgang Steuten, Villenpark Potsdam-Groß Glienicke sowie viele namhafte Vertreter der Berliner Architekten-, Bau- und Immobilienbranche. Skulpturen von Karl Menzen im öffentlichen Raum kann man auch zum Beispiel am Kurfürstendamm 132 1 (Versus), im Alter Park am Tempelhofer Damm (Stauchung-harmonisch) oder in der Grünanlage in der Manfred-von Richthofen-Straße in Tempelhof (Doppelherme) anschauen.

V. n. r.: Frank Schmeichel, Business Network, Richard Giessel, vPE Bank am Potsdamer Platz, Gastgeber Ernst Wilhelm, HFK Rechtsanwälte, Thomas Klein, Vorsitzender Berliner Pressekonferenz

„HFK Salon“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich mit den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen, Kunst, Kultur, Politik und Lebensart beschäftigt. (fs)

Berlin, New York, Australien – Ausnahmekünstlerin Claudia Chaseling eröffnet Soloausstellung auf dem fünften Kontinent

Morgen wird im Rahmen einer Soloausstellung in Wollongong, Australien (bei Sydney) die Ausstellung „Silent“ von Claudia Chaseling eröffnet. Sowohl in der Show SITE-MUTATIVE PAINTING in der Magic Beans Gallery in Berlin Mitte als auch in der Richard Taittinger Gallery in New York präsentiert die Künstlerin zur Zeit parallel ihre raumgreifenden und teilweise dreidimensionalen Werke.

Magic Beans Gallery Berlin: Galerist Christian Efremidis (l.), Claudia Chaseling (2.v.l.) und Gäste der Ausstellung, Copyright: Magic Beans

Die in München geborene Claudia Chaseling, war an der Universität der Künste in Berlin Meisterschülerin bei Professor Marwan Kassab-Bachi. Sie wird für die Eröffnung der australischen Ausstellung sogar persönlich vor Ort anwesend sein.

Wagemutig und ohne Scheu vor großen Themen verknüpft die in Berlin lebende Claudia Chaselings Malerei unterschiedliche Werkstoffe wie Ölfarbe, Eitempera oder auch Aluminium. „Meine Malerei benutzt Strukturen, die chaotisch anmuten aber regelmäßig auftreten“, sagt die Künstlerin selbst über ihre Arbeiten.

Die Ausstellung in der Magic Beans Gallery in der Auguststraße 86 in Berlin Mitte läuft noch bis zum 5. November.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr

Buchtipp: Claudia Chaseling – Spatial Painting – Verlag für zeitgenössische Kunst und Theorie, Berlin, 2016

(red)

Kreativprojekt „Übermut“ – Berlin überzeugt in Brooklyn

visitBerlin wirbt mit „Übermut Project“ und Berliner Künstlern im New Yorker Central Park

Am vergangenen Wochenende feierte die Berliner und Hamburger Kreativszene im Central Park in New York mit verschiedenen Workshops und Kinovorführungen das Ende einer sechswöchigen USA-Tournee mit dem Titel „We Like America“.

Im in Brooklyn gelegenen Central Park trafen Berliner Künstler und Anwohner aufeinander, um gemeinsam zu diskutieren. Thematisiert wurden die Geschichte, die Veränderungen, die Vorteile und die Herausforderungen von Kreativbezirken. Als Veranstaltungsort diente während der gesamten Tournee der „Spacebuster“, ein aufblasbarer Pavillon des Künstler- und Architektenkollektivs raumlaborberlin.

„Übermut Project“ bringt Berliner Kreativszene in alle Welt

Das Projekt entstand in Zusammenarbeit von visitBerlin und der Hamburg Marketing GmbH. Gefördert wird die Kooperation durch das Auswärtige Amt.

„‘Übermut‘ spiegelt den Geist der Freiheit Berlins wider und bietet der deutschen Kunst- und Kreativszene eine globale Bühne. Unsere Initiative ermöglicht es Berliner Künstlern – unabhängig von Marketingkampagnen und -strategien – ihre Aktionen künstlerisch frei zu gestalten. Mit diesem Projekt gehen wir im Marketing neue Wege und werben auf authentische Weise für Berlin“, so Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin.

Von der Roadshow zur Welttournee

Der Stopp New York war der Endpunkt einer Roadshow durch die USA, dem wichtigsten Überseemarkt für den Berlin-Tourismus. Im Spacebuster reisten Berliner Künstler von der Architektur-Biennale in Chicago über St. Louis und Cleveland nach New York. Neben den verschiedensten Kreativangeboten fand ein reger Austausch zwischen den Bewohnern und den Akteuren der jeweiligen Städte statt. Abgerundet wurden die Veranstaltungen durch Workshops mit ansässigen Schulen und Universitäten. Das Projekt, der Dialog zwischen Berlin und New York, ermöglicht es, das kreative Potenzial Deutschlands darzustellen.

Das „Übermut Project“ führte bereits Berliner und Hamburger Kreative in den vergangenen Monaten nach Hongkong, Mailand, Brighton, Amsterdam und in die USA. Die nächsten Stationen der Berliner und Hamburger Kreativszene sind Paris, Teheran und Bangkok. (red)

Die Ausstellung „Ein Stück Deutschland“ zeigt Sand-Art Werke von Ulrich Schriewer in der Hauptstadt

„Ich schaffe Kunst aus dem, was andere im Urlaub oder im Garten mit Füßen treten.“

Eine der interessantesten Kunstausstellungen Berlins „Ein Stück Deutschland“ von Ulrich Schriewer wurde am gestrigen Abend eröffnet. Der „Vater der Sand-Art“, wie Kunstkenner Ulrich Schriewer nennen, präsentierte in den Räumen der Deutschen Bank am Ernst-Reuter-Platz seine einzigartigen Kunstwerke aus Sand.

„Ich freue mich sehr, meine Werke hier in der Hauptstadt einem so interessierten und fachkundigen Publikum präsentieren zu können. Mein Atelier in Haltern am See kann sich zwar auch eines regen Besucherstroms erfreuen, aber hier in Berlin ist einfach alles eine Nummer größer“, so Schriewer.

„Es war längst überfällig, die Werke von Ulrich Schriewer in der Hauptstadt zu präsentieren“, so Frank Tanaka, Filialdirektor der Deutschen Bank am Ernst-Reuter-Platz. „Gerade weil Berlin mit den großen Messen wie die Art Berlin oder Berlin Art Week in den letzten Jahren zu einem international anerkannten Kunststandort avanciert ist, muss Künstlern wie Herr Schriewer, die einen solchen ungewöhnlichen Weg gehen, hier Raum gegeben werden. Berlin ist damit für einige Wochen um ein Art-Highlight reicher.“

Seit über 40 Jahren entstehen die ungewöhnlichen Arbeiten des Ausnahmekünstlers in seiner Heimat Haltern am See in Nordrhein-Westfalen und bedienen sich allesamt eines in der Kunstszene eher unüblichen Werkstoffes: Sand. Mit seinen Skulpturen und  Bildern sorgte der Avantgardist Schriewer bereits im In- und Ausland für Aufsehen und konnte schon zahlreiche Fans für seine Kunst begeistern. Dazu gehören unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert, der den Künstler bereits in seinem Atelier besucht hat, Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder und der Star-Geiger David Garrett.

Die Farben aller Flaggen der EU-Länder

„Ich arbeite mit Sand, baue aber nicht darauf“, sagt der Künstler über sich selbst. Als Träger des Ehrentitels „Bürger des Ruhrgebiets“, der ihm im Jahr 1991 zugesprochen wurde, fühlt sich Schriewer dem „Pott“, wie er es selbst nennt, fest verbunden. Aktuell plant Schriewer die Schaffung eines 30 Meter  hohen Wahrzeichens für das Ruhrgebiet. Der „Ruhrpott“ soll auf einer Halde stehen und durch eine Hochleistungsvernebelungsanlage wirklich kochen.

In seinen Bildern und Skulpturen geht er den Weg der Reduzierung auf das Wesentliche. „Raum schaffen durch Verzicht, um neue Räume aufzustoßen“, ist eine seiner Denk- und Arbeitsweisen.

Ein Stück Deutschland

Schriewers Arbeiten wirken durch ihre enorme Ausdruckskraft, hervorgerufen durch ein Material, das dem Betrachter Vergänglichkeit vor Augen führt, dabei aber dennoch ein ungeheures gestalterisches Potenzial offenbart. Selbst kritische französische Zeitungen bezeichneten Schriewer als „Vater der Sand Art“. Der Ruf ein „Exot“ und „anders“ zu sein, ein ausgefallener Künstler des Ruhrgebiets, mit noch ausgefallenerem Material, eilt Ulrich Schriewer voraus.

Kunstwerke aus Sand – Vergänglichkeit und Beständigkeit

So wie Ulrich Schriewer dem Sand seine Form gibt, wie er das Flirren und Fließen seines Materials scheinbar wie ein Dirigent bändigt und ihm einen künstlerischen Ausdruck verleiht, gehört ihm ein Platz zwischen den großen Skulpturenkünstlern unserer Zeit. Ein außerordentlicher Künstler, der mit Sand arbeitet und sich damit eines ungewöhnlichen, in sich aber völlig schlüssigen Werkstoffes bedient.

„Ein Stück Deutschland“: Noch bis zum 30. November 2017

Ausstellung „Ein Stück Deutschland“ von Ulrich Schriewer

Noch bis zum 30. November 2017

Deutsche Bank
Filiale Otto-Suhr-Allee 6-16
10585 Berlin

Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag 10-18 h
Mittwoch 10-16 h
Freitag 10-14 h

 

Website http://www.ulrich-schriewer.de/

 

Titelfoto: Frank Tanaka, Filialdirektor der Deutschen Bank, und Ulrich Schriewer vor dem „Brandenburger Tor“. Q: BERLINboxx

Der Vater der Sand-Art: Ulrich Schriewers Ausstellung „Ein Stück Deutschland“ in der Deutschen Bank

Morgen beginnt eine der interessantesten Kunstausstellungen Berlins: Individualist und Sand-Art-Künstler Ulrich Schriewer eröffnet die Vernissage „Ein Stück Deutschland“ in den Räumen der Deutschen Bank in Berlin.

Der Ausnahmekünstler und Avantgardist bedient sich seit nunmehr 40 Jahren eines in der Kunstszene eher unüblichen Werkstoffes: Sand! Mit seinen Sand-Skulpturen sorgt der Halterner Künstler im In- und Ausland für Beachtung und wurde bereits 1991 mit dem renommierten Ehrentitel „Bürger des Ruhrgebiets“ ausgezeichnet. Auch außerhalb von Nordrhein-Westfalen konnte Ulrich Schriewer schon zahlreiche Fans für seine Sand-Art begeistern. Dazu gehören unter anderem Bundestagspräsident Norbert Lammert, Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder und der Star-Geiger David Garrett.

v.l.n.r.: Ulrich Schriewer, Moderatorin Bärbel Schäfer, Star-Geiger David Garrett auf dem Landesmedienpreis 2010

Bundestagspräsident Norbert Lammert besucht Künstler Ulrich Schriewer in Haltern zur 22. Jahresvernissage mit dem Titel „Ein Stück Deutschland“ am 26.11.2010 .
Foto: Gerhard Schypulla WAZ FotoPool

Den „Vater der Sand Art“, so nannten ihn selbst die kritischen französischen Zeitungen in ihren Berichterstattungen über seine Werke und Ausstellungen. Der Ruf ein „Exot“ und „anders“ zu sein, ein ausgefallener Künstler des Ruhrgebiets, mit noch ausgefallenerem Material, eilt Ulrich Schriewer voraus.

In seinen Bildern und Skulpturen geht er den Weg der Reduzierung auf das Wesentliche. „Raum schaffen durch Verzicht, um neue Räume aufzustoßen“, ist eine seiner Denk- und Arbeitsweisen.
Schriewers Arbeiten wirken durch ihre enorme Ausdruckskraft, hervorgerufen durch ein Material, das dem Betrachter Vergänglichkeit vor Augen führt, dabei aber dennoch ein ungeheures gestalterische Potenzial offenbart.

 

So wie Ulrich Schriewer dem Sand seine Form gibt, wie er das Flirren und Fließen seines Materials scheinbar wie ein Dirigent bändigt und ihm einen künstlerischen Ausdruck verleiht, gehört ihm ein Platz zwischen den großen Skulpturenkünstlern unserer Zeit. Ein außerordentlicher Künstler, der mit Sand arbeitet und sich damit eines ungewöhnlichen, in sich aber völlig schlüssigen Werkstoffes bedient.

Bilder und Skulpturen aus verschieden Schaffensperioden werden ab dem 26. September 2017 und bis zum 30. November 2017 in den Räumen der Deutschen Bank in Berlin ausgestellt.

Hier geht’s zum Eröffnungstermin.

Deutsche Bank, Filiale Otto-Suhr-Allee 6-16, 10585 Berlin

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag 10-18 h
Mittwoch 10-16 h
Freitag 10-14 h

 

Link: http://www.ulrich-schriewer.de/

 

Veranstaltungen

The Other Half

Ausstellungeröffnung von The Other Half

Die Ausstellung zeigt das Werk dreier Malerinnen in ihren Dreißigern. Ihre Arbeiten spielen auf ein unsichtbares Gegenüber an, eine andere Hälfte, die angedeutet aber nicht definiert ist. Ihre Arbeiten fordern zur Vervollständigung im Auge und in der Vorstellung des Betrachters auf. Die Künstlerinnen arbeiten mit unterschiedlichen Stilen, sie vereint das Interesse am Spiel mit Licht, Schatten und farblicher Transparenz.

Die Austellung ist bis zum 14. April 2018 zu besuchen.

Internationales Symposium zur Chicagoer Fotoschule im Kontext

Begleitprogramm zur Sonderausstellung „New Bauhaus Chicago: Experiment Fotografie“. Anlässlich des 80. Gründungsjubiläums des New Bauhauses in Chicago widmet das Bauhaus-Archiv der dort gelehrten und praktizierten Fotografie eine eigene Sonderausstellung.
1937 in der Tradition des Bauhauses von dem Avantgardekünstler und ehemaligen Bauhaus-Lehrer László Moholy-Nagy gegründet, wurde an der Kunstschule Licht als eigenständiger Werkstoff behandelt und mit verschiedensten Verfahren wie Fotomontage, Fotogramm und Lichtmalerei experimentiert.

Berlinale Talents

Berlinale Talents is the annual summit and networking platform of the Berlin International Film Festival for 250 outstanding creatives from the fields of film and drama series.

Berlinale – Internationale Filmfestspiele Berlin

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin gehören zu den Filmfestivals der A-Kategorie. Sie sind weltweit eines der bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Es werden bis zu 400 Filme in verschiedenen Sparten und Genres gezeigt. Jahr für Jahr werden rund 300.000 Tickets an das Publikum verkauft.