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Berlins beste Ausbildungsbetriebe 2017 ausgezeichnet

Für ihre besonders engagierte Nachwuchsförderung haben die Handwerkskammer Berlin und die IHK Berlin am Montagabend insgesamt 13 Berliner Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet. Den Wettbewerb „Berlins beste Ausbildungsbetriebe 2017“ in der Kategorie Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern gewann die B.I.N.S.S. GmbH. Bei den Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern siegte die Viellechner Dachdeckermeister GmbH, in der Kategorie „Junge Unternehmen/Start Ups“ die Firma f3 Event. Der Sonderpreis für innovatives Azubimarketing ging an die BVG. Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, eröffnete die Preisverleihung.

Mehr als 70 Ausbildungsbetriebe haben sich beworben

Die Gewinner-Betriebe hatte die Jury aus mehr als 70 Bewerbungen und Vorschlägen ausgewählt. Die Unternehmen hatten dazu im Vorfeld einen Fragebogen mit insgesamt 30 Kriterien rund um die betriebseigenen Maßnahmen zur Ausbildung ausgefüllt. Abgefragt wurde zum Beispiel, ob das Unternehmen Teilzeitmodelle auch für Azubis ermöglicht, Geflüchtete einstellt oder Nachhilfe für leistungsschwache Jugendliche anbietet.

Gewinner bieten innovative Lernangebote und Zusammenarbeit mit Schulen

Die B.I.N.S.S. GmbH, der Siegerbetrieb in der Kategorie mehr als 50 Mitarbeitern, punktete bei der Jury u.a. mit seinen innovativen Lernangeboten. So hat das Unternehmen für Sicherheitstechnik eine eigene Lehrwerkstatt. Vor allem jedoch lobte die Jury den Einsatz bei der Nachwuchsgewinnung etwa mit Schulpartnerschaften, Azubi-Casting, Ausbildungsmessen und gezieltem Anwerben von Studienabbrechern.

Auch der Sieger bei den Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern geht neue Wege, um motivierten Nachwuchs zu finden und zu halten. Die Viellechner Dachdeckermeister GmbH setzt z.B. auf die Zusammenarbeit mit Schulen und schickt seine Azubis als Ausbildungsbotschafter in die Klassen. Mit Leistungsprämien, Zuschüssen für den Führerschein und Sponsoring von Kletterwochen wird der Nachwuchs für gute Mitarbeit belohnt und motiviert.

Die f3 Event GmbH als Sieger bei den Jungen Unternehmen und Start Ups überzeugte die Jury u.a. durch das umfangreiche Angebot an kostenfreien Schulungen und Fortbildungen für Auszubildende sowie die speziellen Azubi-Projekte.

BVG setzt auf Azubimarketing

Die Jury hat auch in diesem Jahr einen Sonderpreis verliehen. In diesem Jahr wurden die Berliner Verkehrsbetriebe für besonders innovatives Azubimarketing vor allem in den sozialen Medien und auf Youtube ausgezeichnet.

Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales: “Es ist inzwischen eine gute Tradition, Unternehmen in Berlin für ihre Ausbildungsleistungen zu ehren. Sehr gern habe ich als Jurymitglied bei der schwierigen Entscheidung um die besten Ausbildungsbetriebe mitgewirkt. Zweifellos ist die Berufsausbildung in den vergangenen Jahren noch anspruchsvoller geworden, beispielsweise durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt. Für die Auszubildenden, aber auch für die Unternehmen und die Ausbilder in Betrieb und Berufsschule ist das eine große Herausforderung. Dass sie hervorragend gemeistert werden kann, haben die heute Auszuzeichnenden bewiesen. Ich möchte daher alle Berliner Unternehmen ermutigen: Bilden Sie aus! Es lohnt sich, den Fachkräftenachwuchs im eigenen Betrieb zu qualifizieren. Das Land Berlin unterstützt die betriebliche Ausbildung insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen. Dazu haben wir mit einer neu gefassten Richtlinienförderung den Zugang zur Verbundausbildung erleichtert und die Förderung von Geflüchteten verstärkt.“

Stephan Schwarz, Präsident der Handwerkskammer Berlin: „Die Unternehmen in so ziemlich allen Branchen suchen guten betrieblichen Nachwuchs. Es wird aber immer schwieriger, passende Azubis zu finden. Zum Glück haben wir in Berlin Tausende Unternehmen, die gut und erfolgreich ausbilden. Viele Betriebe bieten ihren Azubis weit mehr als die vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte an. Sie sind ein Vorbild an Engagement und Kreativität – und das wollen wir mit der Auszeichnung öffentlich machen und zur Nachahmung anregen

Tobias Weber, Vizepräsident der IHK Berlin: „Unsere Gewinner zeigen exemplarisch, wie kreativ und vorausschauend Berliner Firmen um Fachkräftenachwuchs werben. Aus Erfahrung wissen wir, dass viele Jugendliche in der Orientierungsphase gar nicht wissen, wie viele Vorteile eine duale Ausbildung für den weiteren Lebensweg mit sich bringt. Je früher und direkter Jugendliche mit den Betrieben in Kontakt kommen und ganz praktisch sehen, wie lohnend eine duale Ausbildung ist, umso besser.“

Insgesamt können sich ab sofort 13 Betriebe zu „Berlins besten Ausbildungsbetrieben 2017“ zählen. Alle ausgezeichneten Unternehmen haben durch ihr vielfältiges Engagement in der Berufsausbildung überzeugt. (red)

 

Buy & Build stärkt Digitalkompetenz in Deutschland

Um ihre Geschäftsmodelle für die Zukunft fit zu machen, benötigt die deutsche Wirtschaft digitales Know-How dringender denn je. Es funktioniert in diesem speziellen Bereich nicht, alte Konzepte in neue digitale Formen zu gießen. Nicht zuletzt ist dies der Grund, warum zahlreiche Unternehmen aller Größen und Branchen zunehmend dazu übergehen, systematisch digitale Unternehmen zuzukaufen oder sich an Start-ups zu beteiligen.

Ein neuer Branchenspezialist, der bei dieser Aufgabenstellung unterstützt, ist die Luxemburger Firma Buy & Build Investments S.A. „Unsere Aktivitäten konzentrieren sich auf die Konzeption von Buy-and-Build-Plattformen, Übernahmen sowie Wachstumsfinanzierungen. Wir übernehmen dabei die Konzeption und die Initiatorenrolle, managen den Prozess der Investorenansprache und begleiten die Verhandlungen bis hin zum erfolgreichen Abschluss“, sagt einer der drei Gründungspartner Joachim Oehler. Er selbst war in den letzten 15 Jahren unter anderem für die CEDC Mediengruppe, Thyssen Telecom, Underberg, TBWA, Saatchi & Saatchi, Nedschroef, Endemol sowie die Pixelpark AG tätig und engagiert sich bereits seit 2009 als Initiator für Buy-and-Build-Plattformen in der Digitalindustrie.

Drei starke Gründungspartner

Seine Partner Tilman Au und Philipp v. Stülpnagel sind ebenfalls digitale Experten. So gründete der studierte Volkswirt und erfahrene internationale Investmentbanker Philipp v. Stülpnagel
im Jahr 2001 die SUMO GmbH, die er zu einer der bekanntesten Agenturen im Bereich Suchmaschinenoptimierung entwickelte. Tilman Au hingegen gründete 1998 die New Identity AG (NIDAG), die er zum größten Multimedia-Dienstleister im Rhein-Main-Gebiet entwickelte, und beteiligt sich an zahlreichen Start-ups im Bereich Digital Media. Zusammen mit Joachim Oehler begleitete Au die Initiierung der Diva-e Gruppe.

Der Ansatz von Buy-and-Build-Plattformen ist dabei ebenso einfach wie einleuchtend: Meist inhabergeführte Unternehmen, die in ihren jeweiligen
spezifischen Märkten oder regional führend sind, werden im Rahmen einer Plattform zusammengeführt und damit zu einem bundesweit führenden Spieler geformt. Finanziert wird die Transaktion durch einen Investor. Die Gründer und Inhaber veräußern dabei den Großteil ihrer Anteile, bleiben aber mit einer Rückbeteiligung an der neuen Plattform an Bord und gestalten die weiteren Wachstumsschritte aktiv mit.

Verwurzelt in Westeuropa mit Blick auf den asiatischen Markt

Das Buy & Build-Team vereint dabei aufgrund seiner großen Erfahrung und des Track Records sowohl das unternehmerische Know-How als auch die Kontakte zu möglichen Investoren. Eine Kombination, die so in dieser Form einzigartig ist. Der Schwerpunkt des Investorennetzwerks liegt momentan in der Zusammenarbeit mit Private-Equity-Fonds, Privatinvestoren und Family Offices mit Investitionen in Westeuropa. Zukünftig wird vor allem auch der asiatische Raum in den Fokus genommen. „Aus diesem Grund engagiert sich Buy & Build nun verstärkt von Berlin aus“, begründet Joachim Oehler, „ Berlin ist das europäische Tor nach Asien. Der große Branchentreff ‘Asien-Pazifik-Wochen‘ findet hier statt. Kein anderer Standort bietet uns ein so
vielfältiges Netzwerk an Gründern und Unternehmern der Digital Economy.“(uc)

Wachstumsmarkt: Online-Handel für Lebensmittel etabliert sich zusehends

Am Anfang waren es überwiegen Buch- und Fachhandel, dann zog allmählich der gesamte Non-Food-Bereich nach und heute werden selbst die Lebensmittel online bestellt und bis vor die Haustüre geliefert. Ein Markt, der bislang nur einigen wenigen Händlern für Tiefkühlkost vorbehalten schien, schickt sich an, den regelmäßigen Gang zum Supermarkt in Zukunft entbehrlich zu machen.

Tendenz steigend: Immer mehr Verbraucher kaufen ihre Lebensmittel online

Noch hält sich die Anzahl der Verbraucher, die regelmäßig auf Online-Angebote des Lebensmittelhandels zurückgreifen, in Grenzen. Laut dem Handelsverband Deutschland sind es nur ein Prozent der Lebensmittel, die auf diesem Wege erworben werden. Dennoch ein lohnendes Geschäft, denn es geht um ein Volumen von rund 170 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die in Deutschland jedes Jahr für Lebensmittel ausgegeben wird.

Neben etablierten Handelsketten wie Edeka und Rewe haben sich mittlerweile auch reine Internet-Supermärkte ohne Filialen wie AllyouneedFresh am Markt etablieren können, die von Beginn an deutschlandweit geliefert haben.

Die Vor- und Nachteile des Online-Einkaufs

Der wichtigste Vorteil für Online-Einkäufe ist zweifellos die damit verbundene Zeitersparnis. Dank Smartphone, Laptop und Tablet-PC lassen sich die Bestellungen von überall tätigen. Der Gang zum Supermarkt entfällt, viele Berufstätige sind früher Zuhause und müssen nur noch darauf warten, dass der Bote klingelt.

Ein Lieferservice ist natürlich genau dann Gold wert, wenn man selbst das Haus nicht verlassen kann. Sei es wegen einer Erkrankung, aus Altersgründen oder weil die Sprösslinge einer permanenten Beaufsichtigung bedürfen. Da ist es äußerst willkommen, wenn die Lebensmittel gleich zur Haustüre geliefert werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr breite Auswahl an Produkten. Viele Onlinehändler übertreffen das Sortiment normaler Supermärkte bei Weitem. Hinzu kommen dann noch Produkte aus dem Non-Food-Bereich, die sich praktischerweise gleich mit bestellen lassen. So lässt sich auch der wöchentliche Großeinkauf in einem gut sortierten Verbrauchermarkt durch eine einzige Bestellung ersetzen.

Ein Nachteil sind die bei vielen Händlern entstehenden Zusatzkosten und Mindestbestellmengen. Wer nur eine Zutat vergessen hat und nicht gleich den Einkauf für mehrere Tage tätigen möchte, wird sich auch weiterhin selbst auf den Weg machen müssen, um diese zu besorgen.

Ein weiterer Nachteil betrifft die eher wählerischen Kunden. Gerade Gemüse und Obst werden in Supermärkten gerne näher beäugt. Nun ist es allein Sache des Händlers, dafür Sorge zu tragen, dass sich auf den Produkten keine unschönen Druckstellen, Verschmutzungen oder Beschädigungen befinden.

Kraftakt für Händler

Für Händler ist der Online-Handel mit Lebensmitteln mit einigen Herausforderungen verbunden. Gerade der Handel mit leicht verderblichen Waren erfordert eine präzise geplante Logistik und ebensolche Bestände, um den Ausschuss durch Verderb möglichst gering zu halten. Gerade Lebensmittel mit geringer Haltbarkeit sollen möglichst schnell beim Kunden sein. Noch schwieriger wird es bei Tiefkühlprodukten, denn hier gilt es, eine unterbrechungsfreie Kühlkette auf die Beine zu stellen. Schließlich soll der Kunde keine an- oder aufgetauten Produkte erhalten, die in diesem Zustand für ihn schlimmstenfalls wertlos sind.

Kurier statt Kellner: Die Zukunft des Food-Sektors

Derzeit ist davon auszugehen, dass Online-Handel mit Lebensmitteln weiter wachsen wird, denn für die meisten Verbraucher überwiegen die Vorteile. Das gilt vor allem für Berufstätige mit wenig Zeit. Dass der Markt im Wachstum begriffen ist, zeigt der Eintritt immer neuer Akteure.

 

Berliner Unternehmen kooperieren erfolgreich im Handelsgeschäft

Die beiden in Berlin ansässigen Immobilienunternehmen Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) und die HD Gruppe kooperieren in Form eines Joint Ventures, um gemeinsam eine Handelsimmobilie im sächsischen Radeberg zu revitalisieren. Dafür haben die DEFAMA und HD einen Letter of Intent (LOI) beschlossen, wonach die HD Gruppe den Erwerb von 50 Prozent an der Objekttochter des EKZ Radeberg plant. Bis zum Ende des Jahres wollen die Joint Venture-Partner die Transaktion abgeschlossen haben.

„Wir freuen uns, mit der HD Gruppe einen überaus handels-affinen Co-Investor mit ins Boot holen zu können“, äußert sich Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG, zur Transaktion. „Durch die gemeinsame Investition in den Standort können wir hier ein Objekt mit herausragender Marktposition in der Region schaffen.“

Die DEFAMA hatte das EKZ Radeberg Anfang 2016 für rund 5,5 Mio. Euro erworben. Das EKZ befindet sich auf einem rund 37.000 Quadratmeter großen Grundstück und hat aktuell noch eine Mietfläche von 13.630 Quadratmetern. Ankermieter im EKZ Radeberg sind derzeit ALDI Nord und Konsum sowie der Baumarkt toom.

Fit für die Zukunft

Die Joint Venture-Partner wollen nach Erteilung aller Genehmigungen voraussichtlich 2019 mit dem Umbau des Einkaufzentrums beginnen. Das Objekt soll komplett entkernt und neu strukturiert werden. „Zusammen werden wir das Einkaufszentrum fit für die Zukunft machen. Hier kommt uns unsere langjährige Erfahrung bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien zugute“, so Nils Blömke, Geschäftsführer der HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI), zu den Plänen für das EKZ Radeberg. Zu Blömkes Track Record gehört unter anderem die Revitalisierung des Tempelhofer Hafens. Als Leiter der Hamburger Niederlassung der IPH Handelsimmobilien GmbH verantwortete er vor seinem Wechsel zur HD Gruppe u.a. das Center Management für das Einkaufszentrum in Tempelhof-Schöneberg.

Die HD Gruppe nutzt für ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien das f³-Konzept („Fit For Future“). Dieses berücksichtigt die verschiedenen Käufergenerationen und ihre Kommunikationsbedürfnisse der Handelsimmobilien. Auch in den Umbau des EKZ Radeberg wird dieses Know-how einfließen. (red)

HD Gruppe erwirbt innerstädtisches Einkaufszentrum in Mühlhausen

Die HD Gruppe hat das innerstädtische Einkaufszentrum „Burggalerie“ in Mühlhausen erworben. Die Burggalerie ist neben einem Hybrid-Center in Magdeburg die zweite Handelsimmobilie, die das Berliner Unternehmen für sein Retail-Portfolio gekauft hat.
Das Objekt umfasst eine Gesamtfläche von rund 6.100 m² und besteht aktuell aus insgesamt 17 Gewerbeeinheiten. Der Vermietungsstand beläuft sich derzeit auf rund 50 Prozent. Durch eine
Revitalisierung und konzeptkonforme Vermietung wird die Burggalerie wieder ihrer Funktion als vollwertiges und in zentraler Lage gelegenes Hybrid-Center gerecht. Dafür investiert die HD Gruppe insgesamt rund 10 Mio. Euro.
Durch das eigens entwickelte f³-Konzept konnten mit dem eigenen Asset Management bereits mit Lasten-/Nutzenwechsel erste Einsparpotenziale gehoben werden. Mit dem f³-Konzept („Fit For Future“) verfolgt die HDHI ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung der Handelsimmobilien. Hierbei stehen die verschiedenen Käufergenerationen mit ihren Kommunikationsbedürfnissen im Mittelpunkt des Denkens.
Erst im März hatte die Berliner HD Gruppe das Tochterunternehmen HDHI gegründet, welches ein eigenes Retail-Portfolio aufbauen und die unternehmenseigenen Handelsimmobilien revitalisieren will, gleichzeitig aber auch das Asset Management für Dritte übernimmt. Bis Ende 2017 plant die HDHI ein Portfolio von 60 bis 80 Mio. Euro.
HDHI-Geschäftsführer Nils Blömke über die Pläne für das innerstädtische Hybrid-Center: „Durch eine Neustrukturierung der Mieteinheiten werden wir die Burggalerie zu einem Ort entwickeln, an dem sich die Besucher und Kunden gerne aufhalten und verweilen werden. Neben der neuen Angebotsvielfalt soll auch der Servicecharakter stärker betont werden.“ (red)

Nils Busch-Petersen: Bargeld ist das effizienteste Zahlungsmittel überhaupt

Handelsverband Berlin-Brandenburg sieht der Entwicklung von FinTechs gelassen entgegen

Geld und Handel sind untrennbar miteinander verbunden. Darum haben wir für diese Ausgabe der BERLINboxx mit dem Fachmann für den Handel in Berlin gesprochen. Nils Busch-Petersen ist Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. und weiß, wie wir am liebsten bezahlen.

 Herr Busch-Petersen, bezahlen Sie persönlich eher in bar oder mit Karte, und wenn mit Karte: Zahlen Sie eher mit der gewöhnlichen Bankkarte oder mit einer Kreditkarte? Wie ist aus Ihrer Sicht das Verhältnis der Verbraucher zur Kreditkarte?

Ich bin nach wie vor großer Freund der Barzahlung, wo immer es geht. Wenn es doch einmal sinnvoller ist, die Karte zu nutzen, dann greife ich eher zur Bankkarte als zur Kreditkarte. Die Kreditkarte verursacht für Händler relativ hohe Kosten und da muss ich mit meiner eigenen Klientel natürlich solidarisch sein.

Was das Verhältnis der Bevölkerung zur Kreditkarte angeht: Die Deutschen sind in Geldfragen sehr praktisch veranlagt. Ich glaube, dass sie auch relativ gute Instinkte haben, was die Risiken von Kreditkartenmechanismen angeht. Es passiert ja häufig, dass Kreditkartennutzer sich relativ leicht übernehmen und mehr ausgeben, als ihnen zur Verfügung steht, weil sie nicht daran denken, dass das alles am Anfang des nächsten Monats abgebucht wird. Da ist die Geldkarte einfach praktischer, weil ich sofort sehe, dass das Geld von meinem Konto herunter ist. Man behält einen deutlich besseren Überblick.

Wie steht der Verbraucher zum Bargeld? Fühlt man sich mit Bargeldreserven zu Hause sicherer?

Eine interessante Tatsache ist, dass es vom Verbraucher her überhaupt keine Initiative dafür gibt, sich gegen das Bargeld zu wenden. Es gibt ein verändertes Verbraucherverhalten, es wird mittlerweile natürlich mehr elektronisch gezahlt. An sich wird diese Debatte über Bargeld, seine Vor- und Nachteile, traditionell in Deutschland aber nicht vom Verbraucher geführt, sondern eher von der Politik und von den Banken. Die sehen natürlich große Einsparpotenziale darin, wenn sie weniger Bargeld-Handling haben.

Die Deutschen haben im letzten Jahrhundert so viele Krisen und Hyperinflationen mitbekommen, dass sie dadurch vielleicht eine besonders innige Beziehung zu gewissen Sicherheiten entwickelt haben. Es ist zwar aktuell natürlich keine Hyperinflation zu erwarten. Die Deutschen sind aber insgesamt recht vorsichtig, sodass viele über Reserven im Haus verfügen wollen. Sinnvoll ist das deswegen, weil im Falle eines Blackouts zum Beispiel natürlich auch die Geldautomaten nicht funktionieren, das Leben muss trotzdem weitergehen.

Gibt es konkrete Gefahren, wenn Bargeld abgeschafft werden würde?

Ich glaube schon. Bargeld ist das effizienteste Zahlungsmittel. Es ist ein Zahlungsmittel, das sofort Vertrauen schafft, weil ich im Gegensatz zu allen anderen Zahlungsverkehren nicht das Risiko habe, dass mein Gegenüber möglicherweise keine ausreichende Bonität hat oder dass sein Konto nicht gedeckt ist. Wenn in bar gezahlt wird, muss ich solche Dinge nicht prüfen, weil der Beweis, dass das Geld vorhanden ist, schon erbracht ist. Das macht ganz viele normale Bezahlvorgänge so einfach und transparent wie möglich. Man darf die Effizienz und Klarheit, die Bargeld mit sich bringt, nicht unterschätzen. Zahlungsbetrug wird mit Bargeld per se ausgeschlossen, mit der seltenen Ausnahme von Falschgeld natürlich.

Eine Zahlung in bar ist außerdem sicher. Wenn wir wieder über einen möglichen Blackout sprechen, funktionieren ja nicht nur die Geldautomaten nicht mehr, sondern auch die Computersysteme laufen nicht. Meine Überweisung wird nicht gelesen, es sei denn, jemand trägt das noch mit der Hand ein. Bares funktioniert einfach. Darum wird ja auch empfohlen, bestimmte Mengen an Bargeld in verschiedenen Stückelungen immer zur Verfügung zu haben.

Zudem ist durch Bargeld nicht jeder Zahlungsfluss durch Behörden oder andere Fremde einseh- und nachvollziehbar, was für ein freies Land natürlich wichtig ist. Wir haben in Deutschland im letzten Jahrhundert die Erfahrung machen müssen, dass auch auf demokratischem Wege zu undemokratischen Verhältnissen kommen kann. Diese Erfahrung machen wir heute in einigen europäischen Ländern auch wieder. Ich will dann einer Regierung, die mein gesamtes Zahlungsverhalten ganz genau kennt und analysieren kann, auf keinen Fall ausgesetzt sein.

Es gibt also eine ganze Menge an Argumenten für den Verbleib von Bargeld. Es gibt Kritik, dass Bargeld Kriminalität fördern könnte. Erleichtert Bargeld nicht Straftaten wie Geldwäsche?

Ich kann da nur für meinen Bereich sprechen, den Handel. Was die Geldwäsche im Handel angeht, kann ich klar sagen, dass Geldwäsche sich hier nicht lohnt. Die meisten Transaktionen, rund 85 Prozent, im Handel laufen im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriehandel mit Durchschnittssummen von 12,00 bis 15,00 Euro. Da muss man ganz lange dran arbeiten, bis sich die Geldwäsche lohnt, das funktioniert einfach nicht.

Wird die Relevanz von Kryptowährungen als Ergänzung zum Bargeld in Zukunft steigen?

Das ist nicht auszuschließen, denn im Moment entwickelt sich alles in einem Tempo, in dem unmöglich vorherzusehen ist, was funktionieren wird und was nicht. Zurzeit spielen Kryptowährungen im Einzelhandel allerdings keine große Rolle.

In Zeiten der Digitalisierung entstehen in jeder Branche neue Dienstleistungen. Welche Rolle spielen Fintechs für den Handel in Berlin?

Der konkrete Nutzen der Fintechs ist vielleicht noch nicht für jeden erkennbar, aber wir selber erleben ja, dass Disruption auch im Handel stetig an Bedeutung gewinnt. Da werden sicherlich von den unzähligen Fintechs, die auf dem Markt sind, einige wenige bleiben, die dann auch Relevanz erlangen. Ich beobachte das aus dem Blickwinkel als Gremienmitglied einer regionalen Bank ziemlich genau. Es ist gar nicht so einfach, selbst für die Profis, die Übersicht zu behalten zwischen den vielen „Stars und Sternchen“, die plötzlich aufpoppen und zum Teil genauso schnell wieder verschwinden. Dass durch Fintechs Impulse für Innovationen gesetzt werden, die in der Lage sind, den Markt sehr zu verändern, ist nicht bestreitbar. Im Moment fühlt sich das allerdings noch an wie eine Nebelwand, vor der die meisten, selbst die Großen, noch stehen, ohne zu wissen wie und wo welche Elemente von Finanzinnovationen sinnvoll eingesetzt werden können. (aw)

 

Orderbird: Be smart, pay smart

Eat.pay.love. Die drei Wörter stehen für eine von Mastercard und orderbird deutschlandweit durchgeführten Studie zum Thema Digitalisierung in der Gastronomie. Die Studie befragte Onlineverbraucher und Gastronomen zum bargeldlosen Bezahlen. Zum allgemeinen Status Quo im Bereich digitale Zahlungsabwicklung führte die BERLINboxx ein Interview mit dem Co-Founder und CSO der orderbird AG, Patrick Brienen.

Patrick Brienen ist CSO und Co-Founder von Orderbird

Vor welchen Herausforderungen steht die digitale Zahlungsabwicklung beziehungsweise das bargeldlose Bezahlen in Deutschland?

Die große Herausforderung ist zunächst einmal die Abdeckung von Kartenzahlung. Zudem herrschen zum Teil sehr veraltete Infrastrukturen vor, die nicht zukunftsgerecht sind – beispielsweise Kartenleser, die noch keine Kontaktloszahlungen mit NFC akzeptieren können.

Könnte Berlin in Deutschland zum digitalen Vorreiter des bargeldlosen Bezahlens werden?

Berlin ist zumindest Testballon für viele spannende Projekte rund ums bargeld- lose Bezahlen. Zudem sind vor allem junge Berliner neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen ebenso wie internationale Gäste und Einwohner. Dennoch gilt Berlin nicht als Vorzeigestandort beim bargeldlosen Bezahlen. Das wird sich sicherlich ändern – hier sind unzählige Start-ups ansässig, die das gemeinsam mit den großen Playern ändern wollen.

v.l.n.r.: Artur Hasselbach, Thomas Köhl, Patrick Brienen, Jakob Schreyer und Bastian Schmidtke

Kann sich das bargeldlose Bezahlen im Einzelhandel und in der Gastronomie vollständig durchsetzen?

72,7 Prozent der von uns befragten Gastronomen bieten bereits Kartenzahlung an. Zumindest in diesem Bereich steigt die Akzeptanz von Kartenzahlung stetig. Letztendlich richten sich Händler und Gastronomen nach den Wünschen der Verbraucher und die Option zum bargeldlosen Bezahlen ist heutzutage Standard und wird erwartet. Wovon ich derzeit nicht ausgehe ist, dass das Bargeld in Deutschland durch die Karte ersetzt wird.

Welche Vor- und Nachteile hätte eine solche Entwicklung für Ihr Unternehmen?

Unser Kassensystem wickelt sowohl bargeldlose als auch Bargeldzahlungen ab. Aus technischer Sicht besteht daher für uns kaum ein Unterschied, ob ein Gast mit Karte oder „cash“ zahlt. Aus Innovationssicht ist es jedoch essenziell, dass bei jedem Gastronom die notwendige Infrastruktur vorhanden ist, um auch ohne Probleme neue Technologien für bargeldloses Bezahlen einzuführen und anzubieten. Für kleine Gastronomen sind unsere Lösungen sehr attraktiv, denn so können sie zu günstigen Konditionen mit großen Wettbewerbern mithalten. Doch: Am Ende entwickeln wir nicht der Innovation willen, sondern der Gast entscheidet, wie er zahlen will – es gibt viele Indizien, dass das immer mehr in Richtung bargeldlos geht. Sprechen Sie mal mit Leuten aus Stockholm oder Warschau! Die können sich eine Welt ohne kontaktlose Kartenzahlung gar nicht mehr vorstellen.

ÜBER ORDERBIRD

Die orderbird AG wurde 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 120 Mitarbeiter. Mit seinen Kassensysteman-wendungen gewinnt orderbird immer mehr Gastronomen im deutsch- und englischsprachigen Raum für sich. Die Kassen-Software ist für mobile Apple-Geräte wie das Ipad gedacht und macht mobiles Bezahlen, Bonieren und sogar Bestellabläufe bei Gerichten möglich. Zu den Investoren der orderbird AGgehören unter anderem METRO, ALSTIN und Concardis. (lj)

© orderbird AG

Blömke ist Geschäftsführer der HD Handelsimmobilien GmbH

Die Berliner HD Gruppe hat mit der Gründung des Tochterunternehmens HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI) ihr Leistungsspektrum vergrößert. Neuer Geschäftsführer ist Nils Blömke, der bereits zum 1. März 2017 von der IPH Handelsimmobilien GmbH zur HD Gruppe gewechselt ist. Dort hatte er einerseits die Entwicklung der eigenen Handelsimmobilien, andererseits den Aufbau eines Retail-Portfolios mit zu verantworten gehabt.

HD Gruppe stellt Weichen für die Zukunft

Blömke hat die Geschäftsführung übernommen und besitzt neben HD Gruppe-Gründer und -Gesellschafter Herbert Dzial 50 Prozent der HDHI-Anteile. Zukünftig will sich die HD Gruppe mit ihrem Tochterunternehmen noch breiter aufstellen. Allein bis Ende 2017 plant die HDHI ein Portfolio von 60 bis 80 Mio. Euro.

Geschäftsführer Blömke kann auf ein bewehrtes Expertenteam von fünf Mitarbeitern zurückgreifen und dadurch die Handelsexpertise der HD Gruppe substantiell ausbauen.

„Mit Nils Blömke als geschäftsführendem Gesellschafter haben wir einen versierten und visionären Immobilienfachmann an Bord geholt, der unseren neuen Geschäftszweig Handelsimmobilien ausbauen und damit die Weichen für die Zukunft der HD Gruppe mit stellen wird“, sagt Herbert Dzial. (ao)

Amazon-Prime liefert ab sofort Rossmann-Produkte

Die Drogeriemarktkette Rossmann und der Onlinehändler Amazon arbeiten in Berlin ab sofort zusammen. In der Hauptstadt können sich Kunden von Amazon Prime mehr als 5.000 Produkte von Haushaltswaren über Bio-Lebensmitteln bis zu Kosmetik liefern lassen, teilten beide Unternehmen mit. (red)

PPT AG und Brand Union Germany auf Innovationskurs

Seit August 2017 setzen die PPT AG und Brand Union Germany auf einen gemeinsamen Innovationskurs zur Weiterentwicklung der Unternehmensmarke. Die PPT AG ist eine Innovationsschmiede für intelligente Oberflächenbeschichtungslösungen mit Sitz in der Schweiz und weiteren Standorten im Fürstentum Liechtenstein, Ungarn und in Deutschland. Brand Union Germany ist seit 1998 als internationale Brand Experience Agency in Deutschland vertreten.

Die PPT AG entwickelt intelligente Oberflächenbeschichtungslösungen für den wachsenden Kunststoffmarkt. Mit dem Produkt PolyPosh® hat PPT AG ein bahnbrechendes Produkt für Industrie und Automobilbranche entwickelt. Ein zentraler Gewinn ist dieser Entwicklung ist die Verkürzung von Lackierarbeitsgängen um mindestens 60 Prozent.

Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Formgebung und Verarbeitung von Kunststoffen erfordern ständige Anpassungen der Technologien für die Weiterverarbeitung und Lackierung, was PPT im Firmencredo „Permanent Innovation“ positiv aufgreift. Um dieses Image zu intensivieren hat sich die PPT AG nun an Brand Union Germany gewendet. Das gemeinsame Ziel ist die Weiterentwicklung der Marke, die Vermarktung des innovativen Produkts PolyPosh® sowie der allgemeine Ausbau der Innovationsstärke des Unternehmens. (mg)

Veranstaltungen

22. Handelsblatt Jahrestagung: Handel und Wandel in Tankstellen und Convenience Shops

Am 21. und 22. Februar 2018 treffen sich im Rahmen der 22. Handelsblatt Jahrestagung „Handel und Wandel in Tankstellen und Convenience-Shops“ rund 200 Entscheider aus Mineralölgesellschaften, Einzel- und Großhandel, Markenartikelindustrie sowie Dienstleistung und Marktforschung.

AVANT PREMIERE

AVANT PREMIERE MUSIC + MEDIA MARKET BERLIN ist die internationale Fachmesse für die Fernseh- und Kulturfilm-Branche und B2B-Event für Branchenexperten. Es bietet Unternehmen eine Plattform Für Handel und Networking.  Den Hauptprogrammpunkt bildet das Avant Premiére Screening, wobei die Filme anschließend  für Ausstrahlungszwecke gehandelt werden.

14. Deutscher Handelsimmobilienkongress

Vom 31. Januar bis zum 1. Februar 2018 findet in Berlin der 14. Deutsche Handelsimmobilienkongress statt.

Die Digitalisierung im Handel schreitet immer weiter voran. Der Kunde bestimmt diesen dynamischen Transformationsprozess aktiv mit, indem er spontan entscheidet, wann und wo er kaufen möchte. Diesem Omnichannel-Nutzungsverhalten muss der stationäre Handel Rechnung tragen, denn – Stillstand bedeutet Rückschritt. Welche Herausforderungen muss die Verkaufsfläche meistern, um auch zukünftig erfolgreich den Kunden zu erreichen? Wie wirkt sich die Transformation auf die Handelsimmobilie von morgen aus?

Investoren und Projektentwickler müssen Antworten finden, indem sie ihre Erkenntnisse und Visionen in zukunftsfähige Projekte investieren. Nicht zuletzt kommt der Wiederentdeckung der City eine bedeutende Rolle zu. Je attraktiver der Mix aus Arbeit, Wohnen, Handel und Gastronomie, desto größer ist der Standortvorteil. Neue kreative Handelsformate entstehen in den urbanen Zentren, die den Bedürfnissen der Menschen ganzheitlich begegnen und den Nerv der Verbraucher treffen.

Unter dem Motto „Vom Verkaufsort zum Place to be – Welche Handelsimmobilien benötigt der Handel für den hybriden Kunden?“ versammeln sich zum Jahresauftakt renommierte Experten aus dem Handel, Investoren, Projektentwickler, Vertreter aus Kommunen, Architekten und Storedesigner.

(Anmeldung erforderlich – kostenpflichtig)

 

Premium Exhibitions

Seit 2003 besetzt die internationale Leitmesse die entscheidende Position in der Messelandschaft und die wichtigste internationale Businessplattform für Advanced Contemporary Fashion. Als Pionier der Branche definiert die PREMIUM die bahnbrechenden Kollektionen aus aller Welt, nimmt sich ununterbrochen neuen Themenfeldern an und definiert die Trends der Zukunft.

SEEK

Jede Saison präsentiert die SEEK eine selektive Auswahl aus 250 Brands. Das Portfolio, das hauptsächlich aus Menswear besteht, wird durch eine wachsende Auswahl handverlesener Damenkollektionen ergänzt.

BRIGHT Tradeshow

Die Bright Tradeshow hat sich zu einem festen Venue für Streetwear, Sneaker, Fashion und Boardsport in Europa entwickelt. Sie richtet sich an Professionals.

Berlin Fashion Week

Zur Berlin Fashion Week blickt die Modewelt nach Berlin. Dann spielt die Mode die Hauptrolle in der Stadt an der Spree: auf Fachmessen oder öffentlichen Shows, auf Modenschauen oder in Ausstellungen – und auch im Publikum, das häufig die neuesten Trends setzt!