Beiträge

Berliner Unternehmen kooperieren erfolgreich im Handelsgeschäft

Die beiden in Berlin ansässigen Immobilienunternehmen Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) und die HD Gruppe kooperieren in Form eines Joint Ventures, um gemeinsam eine Handelsimmobilie im sächsischen Radeberg zu revitalisieren. Dafür haben die DEFAMA und HD einen Letter of Intent (LOI) beschlossen, wonach die HD Gruppe den Erwerb von 50 Prozent an der Objekttochter des EKZ Radeberg plant. Bis zum Ende des Jahres wollen die Joint Venture-Partner die Transaktion abgeschlossen haben.

„Wir freuen uns, mit der HD Gruppe einen überaus handels-affinen Co-Investor mit ins Boot holen zu können“, äußert sich Matthias Schrade, Vorstand der DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG, zur Transaktion. „Durch die gemeinsame Investition in den Standort können wir hier ein Objekt mit herausragender Marktposition in der Region schaffen.“

Die DEFAMA hatte das EKZ Radeberg Anfang 2016 für rund 5,5 Mio. Euro erworben. Das EKZ befindet sich auf einem rund 37.000 Quadratmeter großen Grundstück und hat aktuell noch eine Mietfläche von 13.630 Quadratmetern. Ankermieter im EKZ Radeberg sind derzeit ALDI Nord und Konsum sowie der Baumarkt toom.

Fit für die Zukunft

Die Joint Venture-Partner wollen nach Erteilung aller Genehmigungen voraussichtlich 2019 mit dem Umbau des Einkaufzentrums beginnen. Das Objekt soll komplett entkernt und neu strukturiert werden. „Zusammen werden wir das Einkaufszentrum fit für die Zukunft machen. Hier kommt uns unsere langjährige Erfahrung bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien zugute“, so Nils Blömke, Geschäftsführer der HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI), zu den Plänen für das EKZ Radeberg. Zu Blömkes Track Record gehört unter anderem die Revitalisierung des Tempelhofer Hafens. Als Leiter der Hamburger Niederlassung der IPH Handelsimmobilien GmbH verantwortete er vor seinem Wechsel zur HD Gruppe u.a. das Center Management für das Einkaufszentrum in Tempelhof-Schöneberg.

Die HD Gruppe nutzt für ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung von Handelsimmobilien das f³-Konzept („Fit For Future“). Dieses berücksichtigt die verschiedenen Käufergenerationen und ihre Kommunikationsbedürfnisse der Handelsimmobilien. Auch in den Umbau des EKZ Radeberg wird dieses Know-how einfließen. (red)

HD Gruppe erwirbt innerstädtisches Einkaufszentrum in Mühlhausen

Die HD Gruppe hat das innerstädtische Einkaufszentrum „Burggalerie“ in Mühlhausen erworben. Die Burggalerie ist neben einem Hybrid-Center in Magdeburg die zweite Handelsimmobilie, die das Berliner Unternehmen für sein Retail-Portfolio gekauft hat.
Das Objekt umfasst eine Gesamtfläche von rund 6.100 m² und besteht aktuell aus insgesamt 17 Gewerbeeinheiten. Der Vermietungsstand beläuft sich derzeit auf rund 50 Prozent. Durch eine
Revitalisierung und konzeptkonforme Vermietung wird die Burggalerie wieder ihrer Funktion als vollwertiges und in zentraler Lage gelegenes Hybrid-Center gerecht. Dafür investiert die HD Gruppe insgesamt rund 10 Mio. Euro.
Durch das eigens entwickelte f³-Konzept konnten mit dem eigenen Asset Management bereits mit Lasten-/Nutzenwechsel erste Einsparpotenziale gehoben werden. Mit dem f³-Konzept („Fit For Future“) verfolgt die HDHI ein zukunftsorientiertes Vorgehen bei der Revitalisierung der Handelsimmobilien. Hierbei stehen die verschiedenen Käufergenerationen mit ihren Kommunikationsbedürfnissen im Mittelpunkt des Denkens.
Erst im März hatte die Berliner HD Gruppe das Tochterunternehmen HDHI gegründet, welches ein eigenes Retail-Portfolio aufbauen und die unternehmenseigenen Handelsimmobilien revitalisieren will, gleichzeitig aber auch das Asset Management für Dritte übernimmt. Bis Ende 2017 plant die HDHI ein Portfolio von 60 bis 80 Mio. Euro.
HDHI-Geschäftsführer Nils Blömke über die Pläne für das innerstädtische Hybrid-Center: „Durch eine Neustrukturierung der Mieteinheiten werden wir die Burggalerie zu einem Ort entwickeln, an dem sich die Besucher und Kunden gerne aufhalten und verweilen werden. Neben der neuen Angebotsvielfalt soll auch der Servicecharakter stärker betont werden.“ (red)

Nils Busch-Petersen: Bargeld ist das effizienteste Zahlungsmittel überhaupt

Handelsverband Berlin-Brandenburg sieht der Entwicklung von FinTechs gelassen entgegen

Geld und Handel sind untrennbar miteinander verbunden. Darum haben wir für diese Ausgabe der BERLINboxx mit dem Fachmann für den Handel in Berlin gesprochen. Nils Busch-Petersen ist Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. und weiß, wie wir am liebsten bezahlen.

 Herr Busch-Petersen, bezahlen Sie persönlich eher in bar oder mit Karte, und wenn mit Karte: Zahlen Sie eher mit der gewöhnlichen Bankkarte oder mit einer Kreditkarte? Wie ist aus Ihrer Sicht das Verhältnis der Verbraucher zur Kreditkarte?

Ich bin nach wie vor großer Freund der Barzahlung, wo immer es geht. Wenn es doch einmal sinnvoller ist, die Karte zu nutzen, dann greife ich eher zur Bankkarte als zur Kreditkarte. Die Kreditkarte verursacht für Händler relativ hohe Kosten und da muss ich mit meiner eigenen Klientel natürlich solidarisch sein.

Was das Verhältnis der Bevölkerung zur Kreditkarte angeht: Die Deutschen sind in Geldfragen sehr praktisch veranlagt. Ich glaube, dass sie auch relativ gute Instinkte haben, was die Risiken von Kreditkartenmechanismen angeht. Es passiert ja häufig, dass Kreditkartennutzer sich relativ leicht übernehmen und mehr ausgeben, als ihnen zur Verfügung steht, weil sie nicht daran denken, dass das alles am Anfang des nächsten Monats abgebucht wird. Da ist die Geldkarte einfach praktischer, weil ich sofort sehe, dass das Geld von meinem Konto herunter ist. Man behält einen deutlich besseren Überblick.

Wie steht der Verbraucher zum Bargeld? Fühlt man sich mit Bargeldreserven zu Hause sicherer?

Eine interessante Tatsache ist, dass es vom Verbraucher her überhaupt keine Initiative dafür gibt, sich gegen das Bargeld zu wenden. Es gibt ein verändertes Verbraucherverhalten, es wird mittlerweile natürlich mehr elektronisch gezahlt. An sich wird diese Debatte über Bargeld, seine Vor- und Nachteile, traditionell in Deutschland aber nicht vom Verbraucher geführt, sondern eher von der Politik und von den Banken. Die sehen natürlich große Einsparpotenziale darin, wenn sie weniger Bargeld-Handling haben.

Die Deutschen haben im letzten Jahrhundert so viele Krisen und Hyperinflationen mitbekommen, dass sie dadurch vielleicht eine besonders innige Beziehung zu gewissen Sicherheiten entwickelt haben. Es ist zwar aktuell natürlich keine Hyperinflation zu erwarten. Die Deutschen sind aber insgesamt recht vorsichtig, sodass viele über Reserven im Haus verfügen wollen. Sinnvoll ist das deswegen, weil im Falle eines Blackouts zum Beispiel natürlich auch die Geldautomaten nicht funktionieren, das Leben muss trotzdem weitergehen.

Gibt es konkrete Gefahren, wenn Bargeld abgeschafft werden würde?

Ich glaube schon. Bargeld ist das effizienteste Zahlungsmittel. Es ist ein Zahlungsmittel, das sofort Vertrauen schafft, weil ich im Gegensatz zu allen anderen Zahlungsverkehren nicht das Risiko habe, dass mein Gegenüber möglicherweise keine ausreichende Bonität hat oder dass sein Konto nicht gedeckt ist. Wenn in bar gezahlt wird, muss ich solche Dinge nicht prüfen, weil der Beweis, dass das Geld vorhanden ist, schon erbracht ist. Das macht ganz viele normale Bezahlvorgänge so einfach und transparent wie möglich. Man darf die Effizienz und Klarheit, die Bargeld mit sich bringt, nicht unterschätzen. Zahlungsbetrug wird mit Bargeld per se ausgeschlossen, mit der seltenen Ausnahme von Falschgeld natürlich.

Eine Zahlung in bar ist außerdem sicher. Wenn wir wieder über einen möglichen Blackout sprechen, funktionieren ja nicht nur die Geldautomaten nicht mehr, sondern auch die Computersysteme laufen nicht. Meine Überweisung wird nicht gelesen, es sei denn, jemand trägt das noch mit der Hand ein. Bares funktioniert einfach. Darum wird ja auch empfohlen, bestimmte Mengen an Bargeld in verschiedenen Stückelungen immer zur Verfügung zu haben.

Zudem ist durch Bargeld nicht jeder Zahlungsfluss durch Behörden oder andere Fremde einseh- und nachvollziehbar, was für ein freies Land natürlich wichtig ist. Wir haben in Deutschland im letzten Jahrhundert die Erfahrung machen müssen, dass auch auf demokratischem Wege zu undemokratischen Verhältnissen kommen kann. Diese Erfahrung machen wir heute in einigen europäischen Ländern auch wieder. Ich will dann einer Regierung, die mein gesamtes Zahlungsverhalten ganz genau kennt und analysieren kann, auf keinen Fall ausgesetzt sein.

Es gibt also eine ganze Menge an Argumenten für den Verbleib von Bargeld. Es gibt Kritik, dass Bargeld Kriminalität fördern könnte. Erleichtert Bargeld nicht Straftaten wie Geldwäsche?

Ich kann da nur für meinen Bereich sprechen, den Handel. Was die Geldwäsche im Handel angeht, kann ich klar sagen, dass Geldwäsche sich hier nicht lohnt. Die meisten Transaktionen, rund 85 Prozent, im Handel laufen im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriehandel mit Durchschnittssummen von 12,00 bis 15,00 Euro. Da muss man ganz lange dran arbeiten, bis sich die Geldwäsche lohnt, das funktioniert einfach nicht.

Wird die Relevanz von Kryptowährungen als Ergänzung zum Bargeld in Zukunft steigen?

Das ist nicht auszuschließen, denn im Moment entwickelt sich alles in einem Tempo, in dem unmöglich vorherzusehen ist, was funktionieren wird und was nicht. Zurzeit spielen Kryptowährungen im Einzelhandel allerdings keine große Rolle.

In Zeiten der Digitalisierung entstehen in jeder Branche neue Dienstleistungen. Welche Rolle spielen Fintechs für den Handel in Berlin?

Der konkrete Nutzen der Fintechs ist vielleicht noch nicht für jeden erkennbar, aber wir selber erleben ja, dass Disruption auch im Handel stetig an Bedeutung gewinnt. Da werden sicherlich von den unzähligen Fintechs, die auf dem Markt sind, einige wenige bleiben, die dann auch Relevanz erlangen. Ich beobachte das aus dem Blickwinkel als Gremienmitglied einer regionalen Bank ziemlich genau. Es ist gar nicht so einfach, selbst für die Profis, die Übersicht zu behalten zwischen den vielen „Stars und Sternchen“, die plötzlich aufpoppen und zum Teil genauso schnell wieder verschwinden. Dass durch Fintechs Impulse für Innovationen gesetzt werden, die in der Lage sind, den Markt sehr zu verändern, ist nicht bestreitbar. Im Moment fühlt sich das allerdings noch an wie eine Nebelwand, vor der die meisten, selbst die Großen, noch stehen, ohne zu wissen wie und wo welche Elemente von Finanzinnovationen sinnvoll eingesetzt werden können. (aw)

 

Orderbird: Be smart, pay smart

Eat.pay.love. Die drei Wörter stehen für eine von Mastercard und orderbird deutschlandweit durchgeführten Studie zum Thema Digitalisierung in der Gastronomie. Die Studie befragte Onlineverbraucher und Gastronomen zum bargeldlosen Bezahlen. Zum allgemeinen Status Quo im Bereich digitale Zahlungsabwicklung führte die BERLINboxx ein Interview mit dem Co-Founder und CSO der orderbird AG, Patrick Brienen.

Patrick Brienen ist CSO und Co-Founder von Orderbird

Vor welchen Herausforderungen steht die digitale Zahlungsabwicklung beziehungsweise das bargeldlose Bezahlen in Deutschland?

Die große Herausforderung ist zunächst einmal die Abdeckung von Kartenzahlung. Zudem herrschen zum Teil sehr veraltete Infrastrukturen vor, die nicht zukunftsgerecht sind – beispielsweise Kartenleser, die noch keine Kontaktloszahlungen mit NFC akzeptieren können.

Könnte Berlin in Deutschland zum digitalen Vorreiter des bargeldlosen Bezahlens werden?

Berlin ist zumindest Testballon für viele spannende Projekte rund ums bargeld- lose Bezahlen. Zudem sind vor allem junge Berliner neuen Dingen gegenüber aufgeschlossen ebenso wie internationale Gäste und Einwohner. Dennoch gilt Berlin nicht als Vorzeigestandort beim bargeldlosen Bezahlen. Das wird sich sicherlich ändern – hier sind unzählige Start-ups ansässig, die das gemeinsam mit den großen Playern ändern wollen.

v.l.n.r.: Artur Hasselbach, Thomas Köhl, Patrick Brienen, Jakob Schreyer und Bastian Schmidtke

Kann sich das bargeldlose Bezahlen im Einzelhandel und in der Gastronomie vollständig durchsetzen?

72,7 Prozent der von uns befragten Gastronomen bieten bereits Kartenzahlung an. Zumindest in diesem Bereich steigt die Akzeptanz von Kartenzahlung stetig. Letztendlich richten sich Händler und Gastronomen nach den Wünschen der Verbraucher und die Option zum bargeldlosen Bezahlen ist heutzutage Standard und wird erwartet. Wovon ich derzeit nicht ausgehe ist, dass das Bargeld in Deutschland durch die Karte ersetzt wird.

Welche Vor- und Nachteile hätte eine solche Entwicklung für Ihr Unternehmen?

Unser Kassensystem wickelt sowohl bargeldlose als auch Bargeldzahlungen ab. Aus technischer Sicht besteht daher für uns kaum ein Unterschied, ob ein Gast mit Karte oder „cash“ zahlt. Aus Innovationssicht ist es jedoch essenziell, dass bei jedem Gastronom die notwendige Infrastruktur vorhanden ist, um auch ohne Probleme neue Technologien für bargeldloses Bezahlen einzuführen und anzubieten. Für kleine Gastronomen sind unsere Lösungen sehr attraktiv, denn so können sie zu günstigen Konditionen mit großen Wettbewerbern mithalten. Doch: Am Ende entwickeln wir nicht der Innovation willen, sondern der Gast entscheidet, wie er zahlen will – es gibt viele Indizien, dass das immer mehr in Richtung bargeldlos geht. Sprechen Sie mal mit Leuten aus Stockholm oder Warschau! Die können sich eine Welt ohne kontaktlose Kartenzahlung gar nicht mehr vorstellen.

ÜBER ORDERBIRD

Die orderbird AG wurde 2011 von Jakob Schreyer, Bastian Schmidtke, Patrick Brienen und Artur Hasselbach gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen mehr als 120 Mitarbeiter. Mit seinen Kassensysteman-wendungen gewinnt orderbird immer mehr Gastronomen im deutsch- und englischsprachigen Raum für sich. Die Kassen-Software ist für mobile Apple-Geräte wie das Ipad gedacht und macht mobiles Bezahlen, Bonieren und sogar Bestellabläufe bei Gerichten möglich. Zu den Investoren der orderbird AGgehören unter anderem METRO, ALSTIN und Concardis. (lj)

© orderbird AG

Blömke ist Geschäftsführer der HD Handelsimmobilien GmbH

Die Berliner HD Gruppe hat mit der Gründung des Tochterunternehmens HD Handelsimmobilien GmbH (HDHI) ihr Leistungsspektrum vergrößert. Neuer Geschäftsführer ist Nils Blömke, der bereits zum 1. März 2017 von der IPH Handelsimmobilien GmbH zur HD Gruppe gewechselt ist. Dort hatte er einerseits die Entwicklung der eigenen Handelsimmobilien, andererseits den Aufbau eines Retail-Portfolios mit zu verantworten gehabt.

HD Gruppe stellt Weichen für die Zukunft

Blömke hat die Geschäftsführung übernommen und besitzt neben HD Gruppe-Gründer und -Gesellschafter Herbert Dzial 50 Prozent der HDHI-Anteile. Zukünftig will sich die HD Gruppe mit ihrem Tochterunternehmen noch breiter aufstellen. Allein bis Ende 2017 plant die HDHI ein Portfolio von 60 bis 80 Mio. Euro.

Geschäftsführer Blömke kann auf ein bewehrtes Expertenteam von fünf Mitarbeitern zurückgreifen und dadurch die Handelsexpertise der HD Gruppe substantiell ausbauen.

„Mit Nils Blömke als geschäftsführendem Gesellschafter haben wir einen versierten und visionären Immobilienfachmann an Bord geholt, der unseren neuen Geschäftszweig Handelsimmobilien ausbauen und damit die Weichen für die Zukunft der HD Gruppe mit stellen wird“, sagt Herbert Dzial. (ao)

Amazon-Prime liefert ab sofort Rossmann-Produkte

Die Drogeriemarktkette Rossmann und der Onlinehändler Amazon arbeiten in Berlin ab sofort zusammen. In der Hauptstadt können sich Kunden von Amazon Prime mehr als 5.000 Produkte von Haushaltswaren über Bio-Lebensmitteln bis zu Kosmetik liefern lassen, teilten beide Unternehmen mit. (red)

PPT AG und Brand Union Germany auf Innovationskurs

Seit August 2017 setzen die PPT AG und Brand Union Germany auf einen gemeinsamen Innovationskurs zur Weiterentwicklung der Unternehmensmarke. Die PPT AG ist eine Innovationsschmiede für intelligente Oberflächenbeschichtungslösungen mit Sitz in der Schweiz und weiteren Standorten im Fürstentum Liechtenstein, Ungarn und in Deutschland. Brand Union Germany ist seit 1998 als internationale Brand Experience Agency in Deutschland vertreten.

Die PPT AG entwickelt intelligente Oberflächenbeschichtungslösungen für den wachsenden Kunststoffmarkt. Mit dem Produkt PolyPosh® hat PPT AG ein bahnbrechendes Produkt für Industrie und Automobilbranche entwickelt. Ein zentraler Gewinn ist dieser Entwicklung ist die Verkürzung von Lackierarbeitsgängen um mindestens 60 Prozent.

Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Formgebung und Verarbeitung von Kunststoffen erfordern ständige Anpassungen der Technologien für die Weiterverarbeitung und Lackierung, was PPT im Firmencredo „Permanent Innovation“ positiv aufgreift. Um dieses Image zu intensivieren hat sich die PPT AG nun an Brand Union Germany gewendet. Das gemeinsame Ziel ist die Weiterentwicklung der Marke, die Vermarktung des innovativen Produkts PolyPosh® sowie der allgemeine Ausbau der Innovationsstärke des Unternehmens. (mg)

Die 14. Stevie Awards for Women in Business

Das Frauen in der Weltwirtschaft eine treibende Kraft sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Mit dem „Stevie Award for Women in Business“ möchte Michael Gallagher, Präsident und Gründer der Stevie Awards, Unternehmerinnen, Frauen in Führungspositionen und Mitarbeiterinnen weltweit dazu ermutigen, nach der Anerkennung zu streben, die sie verdienen.

Zum 14. Mal wird der renommierte Wirtschaftspreis für Frauen diesem Jahr an die weltbesten Powerfrauen verliehen. Eine Jury aus zahlreichen und weltweit führenden Unternehmerinnen sowie Führungskräften werden die Bewerbungen sichten und bewerten, bevor die Gewinnerinnen der 14. Stevie Awards for Women in Business am 17. November 2017 im Rahmen eines feierlichen Galadinners im Marriott Marquis Hotel in New York bekannt gegeben werden. Die Gewinner des Stevie Awards profitieren von der verstärkten Aufmerksamkeit der Medien, welche den Bekanntheitsgrad ihrer Marke und das positive Image als attraktive Arbeitgeberin steigern.

Bis zum 23. August 2017 können sich Unternehmen und Einzelpersonen weltweit um die höchste Auszeichnung in der Geschäftswelt bewerben. In mehr als 85 Kategorien werden die Leistungen der Frauen gewürdigt und ausgezeichnet. Die Titel Female Entrepreneur of the Year, Female Executive of the Year, Mentor or Coach of the Year, Lifetime Achievement Award, Women Helping Women, Female Employee of the Year, Woman-Owned or -Run Company of the Year und Female Innovator of the Year werden prämiert. Eine geeignete Kandidatin für Berlin wäre BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Bereits im Jahr 2011 wurde diese in die Financial Times Deutschland Liste der „25 Top-Business-Frauen“ aufgenommen.

Informationen, wie sich Unternehmen am besten bei den 14. Stevie Awards for Women in Business bewerben, finden Sie auf der Awards-Webseite. (mg)

Ladenvermietungen: Mittelstädte verstärkt im Fokus der Expansion

Die Einzelhandelsvermietungen sind im 1. Halbjahr  wieder gestiegen, berichten die TD Morning News – allerdings hauptsächlich in den Mittelstädten. Die großen Metropolen dagegen verloren weiter an Boden. JLL zählte 533 Anmietungen mit einem Flächenvolumen von 246.900 m². Das sind 10.000 m² und 25 Deals mehr als im 1. Halbjahr 2016. Der Fünfjahresschnitt wurde dennoch um 3 % verfehlt. Die meisten Vermietungen gab es in Berlin (+41 % auf 13.400 m²). Unter den Top-Ten-Städten legten außer Berlin aber nur Hamburg, Stuttgart und Hannover im Vergleich zum Vorjahr zu. Gemeinsam ist allen Top-Städten, dass sie teils deutlich unter ihrem Fünfjahresschnitt bleiben. Ihr Anteil am Gesamtmarkt sank von 35 auf 23 %, den niedrigsten Wert seit fünf Jahren. In den 1A-Lagen der Metropolen stiegen die Mieten in den vergangenen Jahren deutlich stärker als die Umsätze, deshalb setzen viele Expansionsmanager verstärkt auf Mittelstädte, so JLL.  Davon profitierten etwa Münster, Bielefeld, Wiesbaden oder Gießen. (red)

20 Jahre Sonderverwaltungszone Hongkong

Berliner Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong feiert Jubiläum – Chinas Botschafter und hochrangige Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft unter den Gästen

Das Wirtschafts- und Handelsbüro Hongkong, Berlin (HKETO Berlin) feierte am 27. Juni in Berlin mit einem kulinarischen Highlight ein besonderes Jubiläum. Das Galadinner zählte zu den Höhepunkten einer Serie von Feierlichkeiten anlässlich des 20. Geburtstags der Sonderverwaltungsregion Hongkong. Zu den etwa 200 Gästen zählten der chinesische Botschafter Shi Mingde, Regierungsvertreter aus Bund und Land sowie führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Medien. Eigens aus Hongkong eingeflogen, bereiteten Meisterköche des Chinese Culinary Institute (CCI) Spezialitäten der Hongkonger Küche zu.

 

Betty Ho und der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Mr Shi Mingde, mit Meisterköchen und Auszubildenden des Chinese Culinary Institute

In ihrem Grußwort zur Eröffnung des Festessens hob Gastgeberin Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin, die Eigenheit der Hongkonger – auf bestehende Stärken aufzubauen und gleichzeitig neue Herausforderungen in Chancen umzumünzen – hervor und blickte auf die Erfolge Hongkongs in den letzten zwei Dekaden zurück: „Die beständige Entwicklung Hongkongs in den letzten 20 Jahren fußt auf dem Prinzip ‚Ein Land, zwei Systeme‘. Um die Errungenschaften der vergangenen zwei Jahrzehnte zu festigen, werden die Menschen Hongkongs weiterhin zueinander stehen, vorwärts gehen und kommende Chancen nutzen.“

Chinaexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer von Rubina Real Estate, gilt als „Botschafter Berlins in China“ und verfügt über Niederlassungen in den Metropolen Hongkong und Shanghai. Seit der Gründung im Jahr 2011 fokussiert sich Rubina Real Estate GmbH auf die Akquisition chinesischer Investoren für den deutschen Immobilienmarkt. „Das Immobiliensegment in Deutschland, vor allem aber in Berlin, ist für chinesische Anleger nach wie vor äußerst interessant und gewinnt durch seine stetige Entwicklung von Jahr zu Jahr an Bedeutung“, so Heinrich. „Mit einem mehrsprachigen Team bieten wir Kunden aus Fernost eine ganzheitliche Betreuung und sind in chinesischen Metropolen präsent, um den Dialog mit Interessenten direkt und unmittelbar vor Ort führen zu können.“

Um den 20. Jahrestag zu feiern und den europäischen Freunden die kulinarischen Genüsse Hongkongs vorzustellen, veranstaltet das HKETO Berlin weitere Galadinner in Genf zusammen mit dem dortigen HKETO am 30. Juni sowie am 5. Juli in Budapest.

 

 Bild: Betty Ho, Direktorin des HKETO Berlin und Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate. Bildquelle: BERLINboxx

Veranstaltungen

Deutscher Handelsimmobilien-Kongresses 2018

Den Teilnehmern des Handelsimmobilien-Kongresses 2018 werden folgende Möglichkeiten geboten:

  • Persönlicher Austausch mit den wichtigsten Branchenvertretern
  • Sehr hoher Händleranteil unter den Kongressbesuchern
  • Zeit für Networking und Face-to-Face-Begegnungen
  • Hochkarätige Vorträge und relevante Podiumsdiskussionen
  • Verleihung des„Stores of the Year“

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Deutscher Handelskongress und Kongressmesse Retail World

Der deutsche Handelkongress ist Treffpunkt des deutschen Einzelhandels. Im Maritim Hotel Berlin diskutieren Branchenexperten aus Handel, Industrie und Wissenschaft über aktuelle Themen.

NUMOV Iran-Konferenz

Die Konferenz wird unter dem Titel “Current Developments in Iran – Iran’s Free Zones – Financial Framework in Iran” stattfinden.

Darin werden unter anderem die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen besprochen und Themen wie Freihandel, Industrie sowie besondere Wirtschaftsstandorte besprochen.

-Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben!-

(Anmeldung erforderlich)