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Trendwende in der Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Das Abgeordnetenhaus von Berlin beschloss gestern den Doppelhaushalt für die Jahre 2018 und 2019. Der Einzelplan für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird darin deutlich gestärkt. Der Etat steigt im nächsten Jahr um 13 Prozent und 2019 nochmals um 7,6 Prozent. Insbesondere im Bereich der Krankenhausfinanzierung ist die Trendwende ersichtlich, denn die Investitionen steigen auf Bundesdurchschnitt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat freut die Trendwende

„Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sind gesellschaftliche Zukunftsthemen, die eine gute finanzielle Ausstattung benötigen. Sei es im Bereich der Notfallvorsorge, im Kampf gegen Drogensucht und der Bekämpfung von AIDS, der Stärkung der Pflegestützpunkte und der Unterstützung pflegender Angehöriger sowie weiterer Verbesserungen im Engagement gegen Gewalt an Frauen und der Unterstützung Alleinerziehender – mit dem heute beschlossenen Haushalt sind wir gut aufgestellt für die kommenden Herausforderungen. Besonders freut es mich, dass die rot-rot-grüne Koalition die Investitionen im Bereich der Krankenhausfinanzierung zusätzlich zu der Erhöhung des Senats um weitere 20 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt hat. Damit nähern wir uns bereits im kommenden Jahr dem Bundesdurchschnitt und in 2019 übertreffen wir ihn sogar“, so die Gesundheitssenatorin Dilek Kolat.

Gesundheit

Gestärkt werden auf Grundlage des Haushalts die verfügbaren Krankenhausinvestitionsmittel. Diese steigen von 109 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 140 Millionen Euro im Jahr 2018. 2019 werden sie auf 160 Millionen aufgestockt. Ebenso erhalten die Berliner Krankenhäuser mehr finanzielle Mittel für Notfall-Ausrüstungen zur Verfügung gestellt. Der Haushaltsansatz steigt von 284.000 Euro im Jahr 2017 auf 1.435.000 Euro in 2018 und 1.499.000 Euro in 2019. Hinzu kommen jährlich 3,289 Mio. Euro für die Bereitstellungsgebühren für die Sicherung der Impfstoffversorgung der Berliner Bevölkerung im Fall einer Influenza-Pandemie. Außerdem wird mehr in den gesundheitlichen Kinder- und Jugendschutz im Land Berlin, die Clearingstelle für Menschen mit unklarem Krankenversicherungsstatus, in einen Fonds für anonymisierte Behandlungsscheine und den Nationalen Aktionsplans zur Masern-Röteln-Elimination investiert.

Außerdem steigen die Zuschüsse im Rahmen des Integrierten Gesundheitsprogramms (IGP) von 13,4 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 19,146 Millionen Euro in 2018 und 19,785 Millionen Euro in 2019. Einen besonderen Schwerpunkt im IGP bildet der Kampf gegen HIV/AIDS. Mehr finanzielle Unterstützung erhalten auch die Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe erhöhen sich von 50.000 Euro im Jahr 2017 auf 940.000 Euro im Jahr 2018 und 360.000 Euro im Jahr 2019. Mit diesen Mitteln sollen unter anderem ein weiteres Zentrum für Diamorphinbehandlungen sowie zusätzliche Drogenkonsumräume finanziert werden. Darüber hinaus wird die Suchtprävention gestärkt. Die Fachstelle für Suchtprävention erhält 2018 und 2019 jeweils 581.000 Euro – 50.000 Euro mehr als 2017.

Pflege

Die Trendwende erfolgt auch bei der Pflege. So steht auf der Agenda, die Kapazitäten sowie die Vernetzung der 12 vom Land finanzierten Pflegestützpunkte auszuweiten. Darüber hinaus bekommt jeder Landes-Pflegestützpunkt eine zusätzliche Personalstelle. Die Ausgaben hierfür steigen von 2,1 Millionen Euro in 2017 auf 2,5 Millionen Euro in 2018 und 3 Millionen Euro in 2019. So werden mehr Hausbesuche, interkulturelle Beratung und Information zu neuen, digitalen Hilfsmitteln ermöglicht. Insgesamt gibt es in Berlin 36 Pflegestützpunkte, davon finanzieren die Kassen 24 Stück.

Weitere Ansatzerhöhungen finden sich in den Bereichen „Pflegende Angehörige“ und „Pflegende Kinder und Jugendliche“. Beispielsweise die Fachstelle für pflegende Angehörige wird auf 142.300 Euro erhöht, das Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe auf 234.000 Euro. Für die Einrichtung eines Umlagefonds für die Ausbildung in der Pflege stehen 1,6 Millionen Euro bereit. Dafür sind im nächsten Jahr 900.000 Euro vorgesehen und im darauffolgenden Jahr 700.000 Euro.

Gleichstellung

Alleinerziehende Mütter sollen künftig mehr bei der Gleichstellung unterstützt werden. So können sie in allen Berliner Bezirken Anlaufstellen vorfinden, wo sie individuelle Beratung und Unterstützung für alle Fragen ihres Alltags bekommen. Das Programm läuft zunächst in drei Bezirken an. Dafür sind im kommenden Jahr 209.000 Euro und 2019 noch einmal 213.000 Euro vorgesehen. Außerdem steigen die Ausgaben für Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen steigen um mehr als ein Viertel von ca. 8 Millionen Euro in 2017 auf 10,5 Millionen in 2018 und 10,7 Millionen in 2019, hier insbesondere 450.000 Euro für weitere 30 Plätze in Schutzeinrichtungen für Frauen und 190.000 Euro für die Weiterentwicklung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen. (red)

 

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat besucht Modellprojekt in Berlin-Buch

Berlins Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kolat besuchte vor wenigen Tagen den international renommierten Wissenschafts- und Forschungsstandort Campus Berlin-Buch. Anlass war das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ , ein deutschlandweit einzigartiges Modellprojekt. Das Betriebliche-Gesundheitsmanagement-Projekt (BGM) fungiert am Standort einrichtungs- und unternehmensübergreifend.

Gesundheitsförderung als Standortvorteil für die Wissenschaft

Gemeinsam besichtigten die Gesundheitssenatorin und Prof. Thomas Sommer, stellvertretender wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), sowie Dr. Ulrich Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, und Susanne Hertzer, Chefin der Techniker Krankenkasse in Berlin, den Wissenschafts- und Biotechnologiepark Berlin-Buch. Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Campus Berlin-Buch sehen in der Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Schlüssel für den Erfolg. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt sind Faktoren, auf die sich die Unternehmen in Deutschland einstellen müssen. Betriebliches Gesundheitsmanagement unternehmensübergreifend zu organisieren und damit viele Menschen zu erreichen – das ist der Ansatz des Projektes ‚CampusVital‘. Die Techniker Krankenkasse ist Kooperationspartner des Gesundheitsnetzwerks, an dem sich inzwischen 13 Einrichtungen und Unternehmen mit mehr als 500 Angestellten auf dem Campus beteiligen, darunter das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie und die Charité.

„Die Gesundheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt auch und gerade in der Verantwortung der Unternehmen. Dazu ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement erforderlich. Die Idee, dieses betriebliche Gesundheitsmanagement unternehmens- und einrichtungsübergreifend durchzuführen, hat den Vorteil, viele Menschen zu erreichen und auch den Blick über den Tellerrand zu wagen. Das Gesundheitsprojekt ‚CampusVital‘ ist ein wegweisendes neues Projekt, von dem ich hoffe, dass es in Zukunft in Deutschland viele Nachahmerinnen und Nachahmer findet“, so Gesundheitssenatorin Kolat.

Einrichtungsübergreifendes Modellprojekt

Das Modellprojekt ‚CampusVital‘ soll den Arbeitsalltag für die Menschen auf dem Campus dauerhaft und nachhaltig gesundheitlich verbessern. Es gibt Workshops, die eine höhere psychische Widerstandsfähigkeit vermitteln. Darüber hinaus gibt es Coachings zum Thema Gesundheit und Arbeit sowie klassische Angebote wie Kurse zur Stressbewältigung und Ernährungsberatungen. Führungskräfte können zusätzliche Trainings belegen.

„Das Besondere an unserem Campus ist die vielfältige Vernetzung. Insgesamt drei Institute und 60 Unternehmen mit insgesamt 3.000 Personen forschen und arbeiten bei uns. Hinzu kommen die drei Kliniken und ihr Fachpersonal in unmittelbarer Nachbarschaft. Forschungsinstitute, Biotechnologie-Unternehmen und klinische Forschung ergänzen sich und können dank der räumlichen Nähe effektiv zusammenarbeiten. Als Campusgemeinschaft haben wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt gestellt und eine gemeinsame Initiative für die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestartet“, sagt Dr. Scheller, Geschäftsführer der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch.

Spitzenforschung für die Gesundheit

Außerdem wurde bei der Führung über den Campus Berlin-Buch auch die Berlin Ultrahigh Field Facility (B.U.F.F.) besichtigt. Hier wurde ein hocheffizientes bildgebendes Verfahren zur Darstellung des arbeitenden menschlichen Herzens entwickelt. Die in einem der weltweit stärksten Kernspintomographen erzeugten Bilder weisen eine vielfach höhere Auflösung als herkömmlich generierte Bilder auf. Damit können kardiologische Probleme schon zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt als bislang sichtbar gemacht werden. Das ermöglicht eine schnellere und gezieltere Behandlung. „Dank der hervorragenden Bedingungen auf dem Campus und der vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten in Berlin gehören wir zur Weltspitze der biomedizinischen Bildgebung“, sagte Dr. Lukas Winter, Wissenschaftler am B.U.F.F. (red)

Die Schnarchschiene: Effektives Anti-Schnarch-Mittel für ruhige Nächte

Erholsame und schnarchfreie Nächte sind für die Partner von Schnarcher nicht länger Utopie. Das unschöne Schnarchgeräusch entsteht durch eine Verengung der Atemwege, die durch die nächtliche Entspannung von Zäpfchen und Gaumensegel hervorgerufen wird. Das so erschlaffte Gewebe vibriert unter der erhöhten Strömungsgeschwindigkeit, die die Atemluft beim Einatmen erzeugt.

Bei der Schnarchschiene (Protrusionsschiene) handelt es sich um ein höchst wirksames Anti-Schnarch-Mittel, welches den Unterkiefer minimal nach vorne schiebt und so eine gewisse Distanz zwischen Zunge und Rachenraum schafft. Protrusionsschienen gelten bereits seit Längerem als nebenwirkungsfreies Hilfsmittel, um Schnarchen zu unterbinden. Sie sind einfach einzusetzen und stören nicht beim Tragen.

Die Schnarchschienen sorgen für ruhige Nächte

Funktion der Schnarchschiene

Durch die Schnarchschiene wird der Unterkiefer etwas nach vorne geschoben. So baut sich eine gewisse Spannung zwischen dem Gewebe im Rachenraum und der Zungenmuskulatur auf. Dadurch können sich die Atemwege des hinteren Rachenbereiches weiten. Die Atemluft kann nun wieder ohne Störungen ein-/ausströmen. Protrusionsschienen bestehen entweder aus zwei Kunststoff-Mundstücken, für Unter- und Oberkiefer, die durch eine Gummihalterung (Biblockschiene) verbunden sind oder einem Gelenk-Block (Monoblockschiene). Die Protrusionsschiene fixiert den Unterkiefer im Schlaf, sodass eine Verengung oder sogar eine Blockierung des Rachens verhindert wird. Schienen, die mittels Gummihalterung verbunden sind, besitzen den Vorteil, dass eine ausreichende Flexibilität erhalten bleibt, um dem Unterkiefer die natürlichen Bewegungen zu gestatten. Dadurch erhöht sich für die Nutzer der Tragekomfort, da so mögliche Schmerzen oder Verspannungen reduziert werden, welche eventuell bei Schienen mit Gelenk auftreten können.

Schnarchschiene anfertigen

Einerseits bekommen Patienten ihre Schnarchschiene von ihrem Zahnarzt individuell angepasst oder werden bei speziellen anatomischen Gegebenheiten angefertigt. Da jedes Gebiss seine Eigenheiten hat, prüft der Zahnarzt vorab, ob überhaupt und wenn welcher Halteapparat sich für die Schnarchschiene eignet. Anschließend wird ein Abdruck von Unter- und Oberkiefer angefertigt, damit die Schnarchschiene später exakt sitzt. Nur der perfekte Sitz der Protrusionsschiene kann letztendlich unerwünschtes Schnarchen verhindern.

 

Schnarchschienen aus festem Material und durch einen Zahnarzt angepasst, halten länger, können allerdings im Nachhinein nicht angepasst werden und besitzen weniger Flexibilität. Verändert sich die Zahnstellung, muss der Zahnarzt erneut eine Schiene anfertigen, wodurch wiederum mehr Kosten entstehen. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass sich Betroffene ihre Schnarchschiene in Selbstanpassung herstellen. Hierfür wird ein thermoformbarer Rohling genutzt, der gewisse Vor- und auch Nachteile aufweist. Thermoformbare Schnarchschienen sind bei Abweichungen von Zahnstellung oder Gebiss leicht zu korrigieren und zudem sehr angenehm zu tragen. Der formbare Kunststoff nutzt sich allerdings schneller ab und hat dadurch nur eine absehbare Lebensdauer. (red)

TOP 5 Nahrungsergänzungsmittel – Alternativen für eine gesunde Ernährung im 30-Tage-Experten-Test

Die Gesundheitsredaktion des Berliner Wirtschaftsmagazins BERLINboxx hat die TOP 5 Nahrungsergänzungsmittel getestet. Das Ergebnis: Nahrungsergänzungsmittel sind eine sinnvolle Alternative für eine ausgewogene Ernährung im stressigen Alltag.

An apple a day keeps the doctor away

Das alte Sprichwort kennt jeder und jeder weiß auch, dass man im Rahmen einer gesunden Ernährung möglichst viel Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte. Leider ist die Umsetzung im Alltag nicht so einfach. Eine Studie der TK hat Anfang 2017 ergeben, dass nur ein Drittel der Menschen in Berlin und Brandenburg regelmäßig kochen. Den meisten fehlt es schlichtweg an Zeit. Gerade mittags bietet sich, übrigens auch bei uns in der Redaktion, der schnelle Imbiss einfach an. Und wer nach einem langen Arbeitstag abends nach Hause kommt, möchte nicht erst noch lange am Herd stehen.

Viele möchten ihren Körper trotzdem mit ausreichend Nährstoffen versorgen und greifen daher alternativ zu Nahrungsergänzungsmitteln. Nahrungsergänzungsmittel liegen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Rechtlich gesehen gehören sie zu den Lebensmitteln und sollen den menschlichen Stoffwechsel in gesteigertem Maße mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen versorgen. In der Öffentlichkeit wird über Nahrungsergänzungsmittel kontrovers diskutiert.

Nahrungsergänzungsmittel werden kontrovers diskutiert

So warnte Stiftung Warentest in einer Publikation im August vor den Risiken von zu hoher Vitamindosierung in Vitaminpräparaten. Der NEM Verband e. V. veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme, die die undifferenzierte Kritik des Hefts anprangerte und ausführte, dass die erlaubte Vitamindosis in Nahrungsergänzungsmitteln durch das allgemeine Lebensmittelrecht geregelt sei und alle Nahrungsergänzungsmittel regelmäßig von den zuständigen Überwachungsbehörden geprüft würden – im Falle eines Rechtsverstoßes ergo dem Entstehen eines Gesundheitsrisikos also verboten würden.

Die BERLINboxx Gesundheitsredaktion hat sich dem Thema angenommen und die Top 5 Produkte der Nahrungsergänzungsmittel genauer angesehen. Hier sind die Ergebnisse des 30 tägigen Tests:

 

Platz 1: Orthomol i care

Orthomol ist seit 25 Jahren mit seinen Mikronährstoff-Kombinationen am Markt. Die Produkte wie beispielsweise das getestete Orthomol i-CAre basieren auf dem Prinzip der orthomolekularen Medizin.

Orthomol iCAre | Foto: Orthomol pharmazeutische Vertriebs GmbH

Eingenommen wird die Tagesportion in Form von 2 Kapseln und eines Beutels, dessen Inhalt man in Wasser oder Saft auflöst. Die beiden Kapseln enthalten laut Packungsbeilage Omega-3-Fettsäuren sowie Extrakte aus Grüntee, Curcuma, Ingwer, Brokkoli und Granatapfel.

Unser Redakteur fühlt sich nach 30 Tagen deutlich ausgeglichener und belastbarer. Der Herbstblues stellt sich nicht ein, sondern weicht einem regelrechten Aktionismus. Er fährt jetzt sogar wieder mit dem Fahrrad ins Büro. Die 2. Monatspackung wurde schon nach 14 Tagen bestellt.

Platz 2: Veluvia green

Veluvia gehört zu den erfolgreichen StartUps der Nahrungsergänzungsmittelbranche. Bekannt wurde es vor kurzem durch einen hochkarätigen Deal mit Carsten Maschmeyer in „Die Höhle der Löwen“. Veluvia green soll mit den Inhaltsstoffen wie z.B. Brokkoli, Granatapfel, Knoblauch, Rote Beete und Vitamin C zu einer ausgewogenen Ernährung und einem gesunden Energiestoffwechsel beitragen. Eine Besonderheit ist die freiwillige Zertifizierung durch den TÜV.

Veluvia green

Das Produkt hat ein ansprechendes Design und überzeugt unsere Redaktion mit einer Nährstoffkombination auf Basis von Obst und Gemüse. Zwar gleicht es einem Zukunftsfilmszenario die tägliche Portion Obst und Gemüse per Kapsel zu sich zu nehmen, aber die Redakteure hätten ersatzweise in den 30 Tagen wahrscheinlich gar kein Obst und Gemüse verzehrt. Sie fühlen sich fitter und aktiver und haben zwei Büro-Erkältungsrunden ausgelassen. Die Redakteurinnen finden die Einzelverpackung der Tagesdosis von 2 Kapseln praktisch für die Hand- oder Blazertasche. Die Ergänzungsprodukte immun und energy wurden zum Ende der 30 Tage aus Überzeugung zusätzlich bestellt.

Platz 3: Foodspring Daily Vitamins

Foodspring hieß ursprünglich egg und kommt aus der Sportnahrungsherstellung. Heute bietet das 2013 gegründete Unternehmen eine große Palette an Proteinshakes und Vitaminpräparaten an. Die Zutaten werden „weltweit regional“ bezogen.

Der Ursprung in der Sportmittelnahrung lässt sich auch heute noch im Produktdesign finden. Für eine Tagesration „Daily Vitamins“ müssen 3 Kapseln eingenommen werden – für einige Redakteure etwas viel auf einmal. Eine Redakteurin bemerkt eine Verbesserung der Hautbilds, ein Redakteur fühlt sich antriebslustiger,

Platz 4: Nutrilite Einmal täglich

Nutrilite wurde schon vor 80 Jahren gegründet und spezialisiert sich laut Herstellerwebsite seitdem auf „die innovative Verwendung wissenschaftlicher Kenntnisse, um die positiven Eigenschaften von Pflanzeninhaltsstoffen zu optimieren.“

Um die tägliche Portion „Einmal täglich“ einzunehmen, muss man eine Kapsel, eine Tablette und ein Pulver zu sich nehmen. Dadurch wird man mit Omega-3 Fettsäuren, Proteinen und Vitaminen versorgt. Die drei verschiedenen Behältnisse und Darreichungsformen sind etwas kompliziert zu handeln und den meisten geht es ja um Zeitersparnis. In der Wirkung zeigt sich aber auch bei diesem Präparat die Einstellung eines besseren Gesundheitsgefühls und weniger Müdigkeit im Alltag. Bemängelt wird in der Redaktion die Verwendung von Fischöl und Gelatine in den Omega-3 Fettsäure Kapseln. Das Präparat ist mit Abstand das teuerste in unserem Test.

Platz 5: Vitactiv Natural Nutrition, Multi Green Life

Vitactiv hat sich seit 2002 auf natürliche Vitalstoffe spezialisiert, die nach ISO-Standard produziert werden. Mehr als 100 verschiedene Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe u.v.m. sollen in einer Kapsel enthalten sein.

Die Redaktion bemängelt die Eignung nur für Vegetarier, nicht aber für Veganer und das Enthaltensein des Allergens Gluten. Die Tagesration wird etwas schwammig mit einer bis zu drei Kapseln angegeben. Die Redakteure haben sich für eine Tagesportion von 2 Kapseln entschieden und konnten einen leichten Vitalitätsschub vermerken. (uc)

Teilnahmerekord beim Science4Life Businessplan-Wettbewerb

40 Prozent mehr Einreichungen: Der Science4Life Venture Cup startet mit 114 Geschäftsideen aus den Bereichen Life Sciences, Chemie und Energie ins 20. Jubiläumsjahr. Die Gewinnerteams überzeugten mit innovativen Ideen gegen Krebs, Nervenkrankheiten sowie neuen Denkweisen im Energie-Bereich und erhielten ein Preisgeld von acht Mal 500 Euro.

So viele Einreichungen gab es noch nie beim Science4Life Venture Cup: Die Experten überprüften das Marktpotenzial von insgesamt 114 Ideen – eine Steigerung von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bereiche Medizintechnik und Pharma waren dieses Jahr besonders stark vertreten. Dicht gefolgt von Energienutzung und Umwelttechnologie. Sponsoren des Businessplan-Wettbewerbs sind die Hessische Landesregierung und das Gesundheitsunternehmen Sanofi. „Bekämpfung von Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs, Möglichkeiten im Bereich der alternativen Energien oder umweltpolitische Ideen wie die Fischwanderhilfe – wir freuen uns über die erstaunliche Themenvielfalt der Einreichungen“, erklärt Dr. Karl-Heinz Baringhaus, der administrative Leiter für Forschung und Entwicklung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH und Geschäftsführender Vorstand von Science4Life. Auch Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der hessischen Wirtschaftsfördergesellschaft Hessen Trade & Invest und Geschäftsführender Vorstand von Science4Life, zeigte sich beeindruckt von den vielen Einreichungen in diesem Jahr: „Der Teilnahmerekord zeigt deutlich, wie wichtig der Science4Life Venture Cup für Gründer in Deutschland ist und dass neben Life Sciences und Chemie auch die Gründerszene im Bereich Energie immer stärker wird.“ Die besten fünf Teams erhielten jeweils 500 Euro Preisgeld. Die drei Gewinner im Bereich Energie wurden zusätzlich mit einem Spezialpreis von je 500 Euro ausgezeichnet. Mit der Prämierung der Ideenphase startete auch die Bewerbungsfrist für die Konzeptphase am 12. Januar 2018.

Innovationen gegen Alzheimer, Multiple Sklerose und Krebs

Die Priavoid GmbH aus Jülich in Nordrhein-Westfalen hat es sich zum Ziel gesetzt, Alzheimer durch eine neue Behandlungsstrategie mit ihrem Wirkstoffkandidaten zu bekämpfen. Breeze Technolologies aus Hamburg hilft Städten und Unternehmen eine lebenswertere Umwelt zu schaffen, in dem sie aus Umweltdaten, wie der aktuellen Luftqualität, Handlungsempfehlungen generieren. Damit beispielsweise bei Erkrankungen des Zentralnervensystems, wie kindliche Hirntumore, Medikamente in bestimmten Regionen des Gehirns wirken können, müssen sie die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, überwinden. Mithilfe des Modells von DYNELAB aus München soll schon in einem frühen Stadium erkannt werden, ob dies der zu entwickelnde Wirkstoff schafft. PhantomX aus Berlin haben dem Krebs den Kampf angesagt: Ziel ist, den Tumor durch patentindividuelle Prüfkörper besser kontrollieren zu können sowie die Überlebenschancen zu erhöhen und Nebenwirkungen zu verringern. AeroFib aus Aachen stellen ultraleichte Fasern für die Wärmeisolation in der Mobilitätsbranche her, wodurch in Zukunft massiv an Gewicht bei Autos, Raketen und Flugzeugen eingespart werden kann. Mit dieser Idee gewann das Team gleich doppelt, denn Start-ups auf dem Energie-Bereich können beim Science4Life Venture Cup zusätzliche Spezialpreise gewinnen, die vom Land Hessen und der Viessmann Group gefördert werden. Flex4Energy aus Darmstadt haben einen skalierbaren, offenen Marktplatz mit regionalen Energieprodukten von Versorgung bis Netzdienstleistung entwickelt. Eine Fischwanderhilfe, welche die Gewässerdurchgängigkeit einfach, schonend und kostengünstig wiederherstellt, sowie den Leitstrom energetisch nutzen kann, stammt von Fishcon aus Wien, dem dritten Gewinnerteam im Bereich Energie. „Die vielen Ideen aus dem Energiebereich machen deutlich, wie wichtig die Gründungsförderung in der Energiebranche ist und welch große Rolle Science4Life dabei spielt“, sagt Fabian Stern, Head of Innovation Management bei Viessmann.

Start frei für die Konzeptphase: Aus Ideen werden Geschäftsmodelle

Der Science4Life Venture Cup besteht aus drei Phasen: Ideenphase, Konzeptphase und Businessplanphase. Teams können entweder alle Phasen durchlaufen oder sich nur für einzelne Phasen bewerben. In der nun folgenden Konzeptphase wird die Idee zu einem Geschäftskonzept weiterentwickelt. Dafür wird bis zum 12. Januar 2018 eine Darstellung des Geschäftsmodells, des Unternehmerteams und eine erste Markteinschätzung eingereicht. Die Teams der 20 besten Konzepte werden zu einem zweitägigen Intensiv-Workshop nach Berlin eingeladen. Hier steht jedem Gründerteam ein persönlicher Coach zur Verfügung, um das Konzept weiter zu verfeinern. Die besten zehn Teams werden bei der Konzeptprämierung am 13. März 2018 mit jeweils 1.000 Euro prämiert. Zusätzlich erhalten die zwei besten Geschäftskonzepte aus dem Bereich Energie einen Spezialpreis mit je 1.000 Euro Preisgeld. In der dritten Phase geht es dann richtig zur Sache, denn mit dem Ausformulieren des konkreten Businessplans legen die Start-ups den Grundstein für ihr Unternehmen. Während des gesamten Businessplan-Wettbewerbs können Gründerteams Preisgelder in Höhe von 82.000 Euro gewinnen.

Copyright: Science4Life e.V.

Bockwurst statt Weihnachtsgans: Berliner sind Kochmuffel

Laut der TK-ErnährungsstudieIss was, Deutschland.“ kochen nur ein Drittel der Befragten aus Berlin und Brandenburg regelmäßig. Damit liegt die Hauptstadtregion auf dem letzten Platz. In Baden-Württemberg kochen dagegen 63 Prozent der Umfrageteilnehmer fast täglich. Ebenfalls alarmierend ist, dass in Berlin und Brandenburg bereits jeder Vierte (26 Prozent) Probleme mit dem Stoffwechsel hat und damit Erkrankungen wie Diabetes oder zu hoher Cholesterinspiegel riskiert.

Zeit, Wille und Geld – das fehlt zur gesunden Ernährung

Die Studie gibt an, dass fehlende Ruhe und Zeit die am häufigsten genannte Erklärung dafür sei, warum sich die Menschen in Deutschland nicht gesünder ernähren. Demnach glauben 56 Prozent, dass gesundes Essen mehr Zeit kostet, die sie momentan nicht haben – ein Fluch der Dienstleistungsgesellschaft.

Nicht mal zwei Drittel essen einmal am Tag Gemüse

Viele greifen aus demselben Grund immer häufiger auf Nahrungsergänzungsmittel wie Veluvia oder Orthomol zurück, um trotz eines stressigen Arbeitsalltags die eigene Gesundheit zu fördern. Laut Veluvia schaffen es noch nicht einmal zwei Drittel der Menschen mindestens einmal am Tag eine Portion Gemüse zu sich zu nehmen und somit ausreichend Nährstoffe aufzunehmen, was den Bedarf für die Veluvia-Produkte begründe. Das Start-up sieht darin eine Alternative sich zumindest ausgewogen zu ernähren, ohne jeden Abend Gemüse schnippeln zu müssen.

Orthomol, schon etwas länger auf dem Markt, entwickelt und vertreibt Mikronährstoff-Kombinationen. Laut der Website des Herstellers basieren die Produkte auf dem Prinzip der orthomolekularen Medizin und liefern Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in ausgewogener Dosierung.

Nahrungsergänzungsmittel sind sicherlich besser als gar nicht vorzusorgen, aber einen gemütlichen Abend in netter Gesellschaft bei gutem Essen können sie nicht ersetzen. Vielleicht sollten sich die Berliner auch dem sozialen Aspekt zuliebe, wieder mehr Zeit zum Kochen nehmen. (uc)

 

Falsche Ernährung Ursache von 1/5 aller Todesfälle weltweit

Wie das amerikanische Wissenschaftsjournal „The Lancet“ in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, lassen sich weltweit 20 Prozent aller Todesfälle auf falsche Ernährungsweisen zurückführen. Die Wohlstandsgesellschaft isst generell zu viel Salz, industriell verarbeiteten Zucker, weißes Mehl und Wurst bzw. Lebensmittel aus verarbeitetem Fleisch – und bringt sich damit selbst in Gefahr.
Basis für diese erschreckend hohe Zahl ist die „Global Burden of Disease Study“ für die mehr als 2500 Experten auf der ganzen Welt jedes Jahr Daten zu über 330 Krankheiten zusammentragen.

Wenn Ernährung nicht mehr am Leben erhält

Nutella Brot zum Frühstück, Imbiss zum Mittag, Pizza zum Abendbrot und Snacks vorm TV. Schon längst ist dies nicht mehr nur in amerikanischen Filmen Realität. Auch hierzulande gehören diese Ernährungsweisen längst zum Alltag. Dabei ist Geld nicht das Problem, sondern vor allem die Zeit. Laut dem Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft kochen nur 39% aller Deutschen noch regelmäßig. In Berlin und Brandenburg kochen sogar nur ein Drittel. In der Folge nehmen Stoffwechsel-Erkrankungen wie Diabetes oder erhöhter Cholesterinspiegel dramatisch zu.

Zum Umdenken bewegen

Dass ungesunde Ernährung und Übergewicht handfeste Probleme unserer Gesellschaft sind, ist ein offenes Geheimnis. Doch nur wenige tun wirklich etwas dagegen. Um zum Umdenken zu bewegen, gibt es in Deutschland verschiedene Vorstöße. Eine Studie des Hamburger Ökonomen Tobias Effertz, die unter anderem von der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Auftrag gegeben wurde, kommt beispielsweise zu dem Ergebnis, dass eine unterschiedlich hohe Besteuerung von gesunden und ungesunden Lebensmitteln die Zunahme von starkem Übergewicht in Deutschland Einhalt gebieten könnte.

Am effektivsten wäre laut der Studie eine Staffelung der Mehrwertsteuer orientiert an der sogenannten Lebensmittelampel. Danach würden gesunde Lebensmittel wie Obst und Gemüse mit null Prozent, Produkte wie Nudeln, Milch oder Fleisch weiter mit sieben Prozent und besonders zuckerhaltige oder fettige Produkte mit mindestens 19 Prozent besteuert werden. Das Fazit der Studie prognostiziert im Falle einer solchen Besteuerung die Senkung des Anteils der stark übergewichtigen Menschen um zehn Prozent. Bisher wächst der Anteil dagegen stetig.

Regulierung der Lebensmittelpreise umstritten

Die Verbraucherorganisation Foodwatch forderte bereits im vergangenen Jahr eine „Zucker-Steuer“ für Getränkehersteller. Die Idee der Regulierung von Lebensmittelpreisen ist also nicht neu, aber umstritten. Während die Branche und das Bundesernährungsministerium eher eine ablehnende Haltung einnehmen, begrüßen Gesundheitspolitiker aus den Reihen der scheidenden Regierungskoalition den Vorschlag. Im europäischen Ausland ist man da schon einen Schritt weiter: Seit 2012 erhebt Frankreich eine Steuer auf gesüßte Getränke. In Großbritannien ist eine ähnliche Abgabe für 2018 geplant.

Gesunde Ernährung durch Nahrungsergänzung

Viele Menschen greifen aufgrund der mangelnden Zeit für die Zubereitung von vollwertigen Mahlzeiten zu sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln. Gesundheits-Blogs wie ZENTRUM DER GESUNDHEIT halten „hochwertige Nahrungsergänzungsmittel eine gute Lösung, dem Körper das zu geben, was er so dringend braucht und was er bei der heute üblichen Ernährung nur allzu oft vermisst“. Verschiedene Hersteller wie Anatis oder MeriMed bieten einzelne Vitamine oder Mineralstoffe an. Andere Unternehmen verkaufen Nahrungsergänzungsmittel als fertige Mischung für unterschiedliche Anwendungsziele. Prominentes Beispiel ist das Hamburger Start-up Veluvia, dass vor kurzem durch einen Auftritt in der bekannten TV Show „Die Höhle der Löwen“ von sich reden machte. Veluvia bietet beispielsweise das Produkt „Immun“ an, welches Vitamin C, Vitamin D, Zink und Selen zur Unterstützung eines gesunden Immunsystems enthält. Ebenfalls im Angebot ist ein Produkt zur Gewichtsreduzierung – letztlich eines der wichtigen sekundären Ziele gesunder Ernährung. Dies haben auch andere Hersteller wie Almased oder Yokebe erkannt und entsprechende Produkte auf den Markt gebracht.

Letzten Endes gilt: Wer ein gesundes und langes Leben führen möchte, der kommt an der Investition von Zeit und Geld in die gesunde Ernährung nicht herum. (uc)

Wholey Smoothies – ein neues Berliner Start-Up Unternehmen

Fast die Hälfte der Deutschen genießt regelmäßig Smoothies und der Trend um diese Fruchtgetränke wird immer größer. Das Bewusstsein für Genuss und Qualität steigt und so haben jetzt fünf junge Berliner ein Start-up Unternehmen gegründet, das Bio-Smoothies vertreibt.

Als begeisterte Sportler und Familienväter standen die Gründer vor einem großen Dilemma: „Wie ernähre ich mich zwischen Kinder abholen, Meetings und Trainingseinheiten schnell und wirklich gesund, ohne dabei von den Öffnungszeiten meiner Lieblingscafés oder der Supermärkte abhängig zu sein?“.

Nach 12 Monaten Überlegungen und zahlreichen Rezepten haben die jungen Berliner eine Idee gefunden und gründeten im Bezirk Neukölln das Unternehmen „Wholey“ 2016.

Anfang dieses Jahres brachte dann das junge Start-up Unternehmen seine vielversprechenden Bio-Smoothies auf dem Markt. Sie sollen nicht nur schmecken, sondern auch 100 Prozent natürlich sein.

Smoothie zum selber anrühren 

Wer hätte nichts lieber als einen 100 Prozent natürlichen Smoothie aus gesunden Zutaten wie Obst, Gemüse, Trockenfrüchte, Kräutern und Superfoods? Genau das alles verspricht das neue Start-up Unternehmen mit seinen Fruchtgetränken. Gerade die sogenannten Superfoods sind im Trend und sollen laut Hersteller gesund und schlank machen.

Wholey verwendet für seine Smoothies ausschließlich Bio-Zutaten. Diese werden zunächst mit Wasserdampf blanchiert, um Bakterien und Enzyme zu zerstören. Anschließend werden sie schockgefroren, damit die Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben.

Verpackt werden die Zutaten in Bio-Becher. Der Verbraucher mixt den Becherinhalt vor dem Verzehr mit Wasser und vermengt das Gemisch anschließend in einem Mixer.

Natürlich könnte man ebenso frische Zutaten in dem Mixer geben und einen Smoothie herstellen, aber diese sind eben nicht immer zur Hand.

Food Start-ups sind auf Erfolgskurs

Immer mehr Konzerne investieren in Food Start-ups. Denn die Nachfrage ist groß, aber ebenso auch die Konkurrenz. Allein in Berlin sind es über zehn Start-ups, darunter Limai, ein Unternehmen, das natürliche Erfrischungsgetränke aus der Acai-Beere, Ingwer, Guarana und schwarzem Tee anbietet.

Laut dem Onlinemagazin Gründerszene „soll der Umsatz des Online-Marktes, der zentral für viele Food Start-ups ist, von 1,1 Milliarden Euro in 2014 auf 7 Milliarden Euro in 2024 steigen“. (dn)

Gesetzliche Krankenkasse BARMER startet „Digital Health Wettbewerb“

Start-ups, Gründer und junge Unternehmen können noch bis zum 22. Januar 2018 am „Digital Health Wettbewerb“ der BARMER teilnehmen. Gesucht werden digitale Lösungen zur nachhaltigen Gesundheitsförderung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Themen gesunde Ernährung, Bewegungsförderung, Suchtprävention oder die Förderung der Gesundheitskompetenz im Vordergrund stehen. Mit digitalen und innovativen Ansätzen möchte die BARMER die Nutzer zukünftig dort ansprechen, wo sie leben und sich aufhalten.

Die gesetzliche Krankenkasse sucht die beste App in der Prävention

„Die Digitalisierung hat das Potenzial, das Gesundheitswesen nicht nur weiter zu entwickeln, sondern zu revolutionieren. Beim Thema Prävention sehen wir einen wachsenden Bedarf. Wir erhoffen uns daher viele kluge und spannende Lösungen der Wettbewerbsteilnehmer, die die Prävention im Alltag deutlich erleichtern“, so Dr. Mani Rafii, der BARMER-Vorstandsmitglied und Schirmherr des Wettbewerbs.

BARMER begleitet die besten Lösungen auf dem Weg zur Marktreife

Noch ist der Gesundheitsmarkt für Außenstehende sehr undurchsichtig. Das liegt mitunter an den vielen Hürden und gesetzlichen Auflagen. Das Ziel der BARMER ist es, die Gewinner fit für die gesetzliche Krankenversicherung zu machen.

„Eine interne BARMER-Jury wird zunächst nach dem Einsendeschluss alle Bewerbungen bewerten und entscheiden, welche acht Vorschläge zur Vorstellung eingeladen werden. Unter diesen acht wird die Jury die drei Gewinner ermitteln“, sagt Rafii.

Die Gewinner werden dann mit ihren digitalen Lösungsstrategien auf dem komplizierten Weg in den Gesundheitsmarkt begleitet. Dazu gehören ein strukturierter Austausch und ein Coaching mit den BARMER-Experten zur Umsetzungs- und Entwicklungsmöglichkeit der Produkte. (red)

Airlines im Test: Deutscher Klimaschutz liegt in der Luft

Die Klimaschutzorganisation Atmosfair veröffentlichte einen Airline-Index, indem die 200 größten Fluggesellschaften der Welt auf ihre Effizienz bei der Vermeidung von Treibhausgas-Emissionen untersucht wurden. Der Airline-Index basiert auf dem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß einer Fluggesellschaft pro Kilometer und Passagier aller geflogenen Strecken. Gerechnet wurde mit Daten aus dem Jahr 2015 wie dem Flugzeugtyp, dem Triebwerk, die Verwendung aerodynamischer Flügelspitzen, die Sitz- und Frachtkapazität und die jeweilige Auslastung auf jedem Flug.

Airline Tuifly auf den vorderen Plätzen im Klimaschutztest

Anhand der Daten teilte Atmosfair alle Fluggesellschaften in Effizienzklassen ein. Erschreckend ist, dass keine der Airlines der Klasse A zugeordnet werden konnte. In Klasse B allerdings befinden sich die britische Fluggesellschaft Tui Airways, die deutsche Tochtergesellschaft Tuifly und West Air aus China. Leider setzen nur wenige Airlines hocheffiziente Maschinen für den Luftverkehr  ein. Die Lufthansa Group schaffte es mit ihrer Airline lediglich in Klasse D und belegt damit im internationalen Ranking nur Platz 65.

Lufthansa ist noch nicht effizient genug

Ein Atmosfair Experte sagt dazu: „Lufthansa bestuhlt die Flotte insgesamt leicht unterdurchschnittlich und nutzt damit ihr Effizienzpotenzial nicht voll aus.“
Dabei setzt sich die Lufthansa Group seit geraumer Zeit für den Klimaschutz ein. Sie kooperiert beispielsweise seit geraumer Zeit mit der Schweizer Non-Profit-Organisation myclimate. Jeder Passagier kann über einen CO2-Rechner seine Emissionen gezielt berechnen und für die Einsparung der Emissionen seines Fluges spenden.

Auch ihre vier Klimaschutzsäulen sind eine tolle Vorkehrung, aber überzeugen noch nicht im weltweiten Vergleich. Das liegt mitunter daran, dass die Klimaschutzziele bis 2020 angedacht sind. Die vier Säulen umfassen die Förderung des technischen Fortschritts, verbesserte Infrastruktur, operative Maßnahmen und ökonomische Instrumente. Bis 2020 hat sich die Lufthansa vorgenommen gegenüber dem Jahr 2006 ihren CO2-Ausstoß pro geflogenem Kilometer um 25 Prozent zu senken. Somit soll das IATA Treibstoffeffizienzziel unterstützt werden.

„Die Städte sind weltweit für mehr als 70 Prozent der Emissionen von Treibhausgasen verantwortlich. Berlin soll Modellstadt für erfolgreichen urbanen Klimaschutz werden und über die Stadtgrenzen hinaus Impulse setzen. Klimaneutralität bis 2050 ist für Berlin ein notwendiges und machbares Ziel. Jetzt haben wir die Maßnahmen verabschiedet, wie umgesteuert werden soll“, ließ Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, im Juni diesen Jahres verlauten. Ob die Maßnahmen auch beinhalten, die Lufthansa mit ihren vielen von Air Berlin übernommenen Verbindungen dazu zu verpflichten, ihre Effizienzklasse zu verbessern, bleibt allerdings offen. (red)

Veranstaltungen

BGM Seminar: Ommmmm – dem hektischen Praxisalltag entfliehen und gelassen bleiben! Praktische Methoden im Umgang mit Stress

Ziel ist es, durch einfache Methoden die Hektik des Alltags zu bewältigen und die Widerstandsfähigkeit gegen Stress zu verbessern.

8. Tagung Corporate Health

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten 30 Jahren erheblich verändert. Digitalisierung, Globalisierung und Individualisierung prägen das moderne Arbeitsumfeld. Die Folge: flexiblere und ortsunabhängige Arbeitsmodelle aber gleichzeitig auch mehr Verantwortung für den Einzelnen – für immer komplexere Arbeitsprozesse.

Die Arbeitszeit wird flexibler, die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben jedoch auch immer schwerer zu ziehen. Soziale Soft Skills und digitale Kompetenz sind aus fast keinem Beruf mehr wegzudenken. Innerhalb einer Generation haben sich die Umstände von Arbeit erheblich verändert und damit auch die arbeitsbezogenen Stressoren. Und: Psychische Gesundheit und Prävention sind in den vergangenen Jahren zu einem öffentlich und politisch hoch relevanten Thema geworden.

Betriebliches Gesundheitsmanagement hat daher in den Unternehmen enorm an Bedeutung gewonnen. Die Tagung „Corporate Health“ möchte den State of the Art zu BGM vermitteln, Erfahrungen und Best Case Modelle austauschen und neue Ideen anregen.

33. Deutscher Krebskongress 2018

Perspektiven verändern Krebs – Krebs verändert Perspektiven. Diagnose, Therapie, (Über-)Leben.

23. Handelsblatt Jahrestagung: Pharma 2018

Wesentlicher Wachstumstreiber der Pharmaindustrie sind die Forschungserfolge in der Immuntherapie. Eine Fülle an neuen Forschungsergebnissen zeigen das Marktpotential dieser Therapie auf. Schon jetzt zeichnet sich ein intensiver Kampf um Marktanteile ab.

Han Steutel, Geschäftsführer Deutschland des Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb, einer der Marktführer dieses Segments, berichtet auf der Handelsblatt Jahrestagung über die Erfolge und Erfahrungen auf diesem Markt. Aber auch die Newcomer CureVac und Alnylam stellen ihre Konzepte und Pläne für diese neue Klasse an Wirkstoffen vor.

Kongress Pflege 2018

Traditionell im Januar findet auch 2018 der von Springer Pflege organisierte Kongress Pflege im Maritim proArte Hotel in Berlin statt.

Getreu dem Motto „Pflege – Gemeinsam in die Zukunft“ erwarten die rund 1.700 Fachbesucher an zwei Kongresstagen spannende und aktuelle Workshops, Seminare und Vorträge rund um die Themen Recht, Management, Bildung und Praxis im Pflegebereich.

Führungskräftekongress Interdisziplinäre Intensivmedizin 2018

Der Führungskräftekongress Interdisziplinäre Intensivmedizin präsentiert eine aktuelle Zusammenfassung der Intensivmedizin auf hohem Niveau. Um die 200 Teilnehmer werden jedes Jahr begrüßt. Als Fortbildungsveranstaltung für medizinische Führungskräfte werden aktuelle Erkenntnisse der Intensivmedizin wie auch Empfehlungen und Entwicklungen z.B. in den Bereichen Sepsis, Beatmung oder Infektmanagement vermittelt. Ergänzt wird dies durch interessante und spannende Workshoptracks.