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Bankhäuser und FinTech: Kooperation ist die Zukunft

Junge, digitale Finanzdienstleister elektrisieren die traditionelle Bankenwelt. Was dran ist am FinTech-Hype?

FinTech ist mittlerweile ein globaler Megatrend, der das traditionelle Geldgeschäft maßgeblich verändern wird. Verkürzung der Wertschöpfungsketten, digitale Kundengewinnung, Dezentralisierung, Erreichbarkeit rund um die Uhr und eine vollständige Digitalisierung gestalten heute schon die Art und Weise um, wie das Finanzwesen funktioniert. Die vPE Bank, die am Potsdamer Platz im Herzen der Hauptstadt residiert, hat die Zeichen der Zeit erkannt und richtet ihren Fokus verstärkt auf die Digitalisierung des Bankwesens.

Banken müssen den FinTech-Trend in ihre Strategien einbeziehen

Denn der Trend ist unübersehbar: Investitionen in FinTechs steigen, Inkubatoren werden gegründet und Kooperationen publik. Über 750 Millionen Euro sollen bis 2020 investiert werden. Generell sind Partnerschaften zwischen FinTechs und Banken inzwischen vermehrt im Markt zu beobachten, was zeigt, dass sich Banken gegenüber dem FinTech-Trend nicht verschließen können, sondern diesen in ihre strategischen Überlegungen miteinbeziehen müssen, wenn sie den Anschluss an ihre Kunden auf lange Sicht nicht verlieren möchten. Banken müssen anfangen, ihre strategischen Geschäftsmodelle grundlegend zu überdenken, und sich fragen, welche Art von FinTech die strategische Ausrichtung vervollständigt, um weiterhin einen relevanten Wertbeitrag für ihre Kunden zu leisten.

Die Bedeutung an Kooperationen lässt sich auch im Investitionsverhalten in der globalen Finanzbranche beobachten. FinTechs stellen aus Sicht der Managing Partner der vPE Bank, Thomas Kickermann und Karen Terpogossov, keineswegs eine Bedrohung für die Geschäftsmodelle der Banken dar, sondern sollten als Chance für Banken gesehen werden, wenn Kooperationen mit FinTechs als Katalysatoren für einen tiefgreifenden Wandel genutzt werden. „Den Kunden und seine Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen ist eine wichtige Gemeinsamkeit, die unser Bankhaus mit FinTech-Unternehmen teilt“, sagt Thomas Kickermann.

Banken können FinTechs auf unterschiedlichste Arten in ihre Unternehmensstrategien miteinbeziehen und Kooperationen eingehen:

  • Durch die Nutzung von FinTechs als Vorbilder und strategische Partner, um von den innovativen Gründern zu lernen und gemeinsam an einer Weiterentwicklung der Produktportfolios zu arbeiten
  • Aufbau von Inkubatoren durch strategische Investitionen in FinTechs, um vorrangig zusätzliche Einnahmequellen zu generieren
  • Durch Nutzung von FinTechs as a Service, wobei selektiv auf den Zukauf von Dienstleistungen des FinTechs zurückgegriffen wird
  • Durch eine Mehrheitsbeteiligung / Akquisition, bei der das FinTech in der Regel vollständig in die Strukturen der Bank integriert wird.

„Es ist unerlässlich, Innovationen nicht nur zu fördern, sondern diese auch zu nutzen.“

„Um von Kooperationen mit FinTechs profitieren zu können, müssen Banken jetzt dieses Potential erforschen, um so die passende Kooperationsform ihres jeweiligen Business und Operating Models zu identifizieren“, so Kickermann. „Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch und loten dabei die besten Möglichkeiten für die Kunden aus, um Finanzgeschäfte und den Kontakt zur Bank weiter zu verbessern.“

„Um unseren Kunden und Partner einen bestmöglichen Service anzubieten, ist es für uns unerlässlich, Innovationen nicht nur zu fördern, sondern diese auch zu nutzen“, sagt Karen Terpogossov.

Das Beste aus zwei Welten: Tradition trifft Zukunft, Start-Up meets Grown-Up. In Zukunft wird es wohl nur miteinander gehen.

 

Link: FinTechs zeigen Banken den Weg in die Zukunft

Link: vPE Bank

 

Trendwende in der Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Das Abgeordnetenhaus von Berlin beschloss gestern den Doppelhaushalt für die Jahre 2018 und 2019. Der Einzelplan für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung wird darin deutlich gestärkt. Der Etat steigt im nächsten Jahr um 13 Prozent und 2019 nochmals um 7,6 Prozent. Insbesondere im Bereich der Krankenhausfinanzierung ist die Trendwende ersichtlich, denn die Investitionen steigen auf Bundesdurchschnitt.

Gesundheitssenatorin Dilek Kolat freut die Trendwende

„Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sind gesellschaftliche Zukunftsthemen, die eine gute finanzielle Ausstattung benötigen. Sei es im Bereich der Notfallvorsorge, im Kampf gegen Drogensucht und der Bekämpfung von AIDS, der Stärkung der Pflegestützpunkte und der Unterstützung pflegender Angehöriger sowie weiterer Verbesserungen im Engagement gegen Gewalt an Frauen und der Unterstützung Alleinerziehender – mit dem heute beschlossenen Haushalt sind wir gut aufgestellt für die kommenden Herausforderungen. Besonders freut es mich, dass die rot-rot-grüne Koalition die Investitionen im Bereich der Krankenhausfinanzierung zusätzlich zu der Erhöhung des Senats um weitere 20 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt hat. Damit nähern wir uns bereits im kommenden Jahr dem Bundesdurchschnitt und in 2019 übertreffen wir ihn sogar“, so die Gesundheitssenatorin Dilek Kolat.

Gesundheit

Gestärkt werden auf Grundlage des Haushalts die verfügbaren Krankenhausinvestitionsmittel. Diese steigen von 109 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 140 Millionen Euro im Jahr 2018. 2019 werden sie auf 160 Millionen aufgestockt. Ebenso erhalten die Berliner Krankenhäuser mehr finanzielle Mittel für Notfall-Ausrüstungen zur Verfügung gestellt. Der Haushaltsansatz steigt von 284.000 Euro im Jahr 2017 auf 1.435.000 Euro in 2018 und 1.499.000 Euro in 2019. Hinzu kommen jährlich 3,289 Mio. Euro für die Bereitstellungsgebühren für die Sicherung der Impfstoffversorgung der Berliner Bevölkerung im Fall einer Influenza-Pandemie. Außerdem wird mehr in den gesundheitlichen Kinder- und Jugendschutz im Land Berlin, die Clearingstelle für Menschen mit unklarem Krankenversicherungsstatus, in einen Fonds für anonymisierte Behandlungsscheine und den Nationalen Aktionsplans zur Masern-Röteln-Elimination investiert.

Außerdem steigen die Zuschüsse im Rahmen des Integrierten Gesundheitsprogramms (IGP) von 13,4 Millionen Euro im Jahr 2017 auf 19,146 Millionen Euro in 2018 und 19,785 Millionen Euro in 2019. Einen besonderen Schwerpunkt im IGP bildet der Kampf gegen HIV/AIDS. Mehr finanzielle Unterstützung erhalten auch die Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe erhöhen sich von 50.000 Euro im Jahr 2017 auf 940.000 Euro im Jahr 2018 und 360.000 Euro im Jahr 2019. Mit diesen Mitteln sollen unter anderem ein weiteres Zentrum für Diamorphinbehandlungen sowie zusätzliche Drogenkonsumräume finanziert werden. Darüber hinaus wird die Suchtprävention gestärkt. Die Fachstelle für Suchtprävention erhält 2018 und 2019 jeweils 581.000 Euro – 50.000 Euro mehr als 2017.

Pflege

Die Trendwende erfolgt auch bei der Pflege. So steht auf der Agenda, die Kapazitäten sowie die Vernetzung der 12 vom Land finanzierten Pflegestützpunkte auszuweiten. Darüber hinaus bekommt jeder Landes-Pflegestützpunkt eine zusätzliche Personalstelle. Die Ausgaben hierfür steigen von 2,1 Millionen Euro in 2017 auf 2,5 Millionen Euro in 2018 und 3 Millionen Euro in 2019. So werden mehr Hausbesuche, interkulturelle Beratung und Information zu neuen, digitalen Hilfsmitteln ermöglicht. Insgesamt gibt es in Berlin 36 Pflegestützpunkte, davon finanzieren die Kassen 24 Stück.

Weitere Ansatzerhöhungen finden sich in den Bereichen „Pflegende Angehörige“ und „Pflegende Kinder und Jugendliche“. Beispielsweise die Fachstelle für pflegende Angehörige wird auf 142.300 Euro erhöht, das Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe auf 234.000 Euro. Für die Einrichtung eines Umlagefonds für die Ausbildung in der Pflege stehen 1,6 Millionen Euro bereit. Dafür sind im nächsten Jahr 900.000 Euro vorgesehen und im darauffolgenden Jahr 700.000 Euro.

Gleichstellung

Alleinerziehende Mütter sollen künftig mehr bei der Gleichstellung unterstützt werden. So können sie in allen Berliner Bezirken Anlaufstellen vorfinden, wo sie individuelle Beratung und Unterstützung für alle Fragen ihres Alltags bekommen. Das Programm läuft zunächst in drei Bezirken an. Dafür sind im kommenden Jahr 209.000 Euro und 2019 noch einmal 213.000 Euro vorgesehen. Außerdem steigen die Ausgaben für Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen steigen um mehr als ein Viertel von ca. 8 Millionen Euro in 2017 auf 10,5 Millionen in 2018 und 10,7 Millionen in 2019, hier insbesondere 450.000 Euro für weitere 30 Plätze in Schutzeinrichtungen für Frauen und 190.000 Euro für die Weiterentwicklung des Hilfesystems für von Gewalt betroffene Frauen. (red)

 

Wirtschaft: Weihnachtsgeschenke werden am häufigsten online gekauft

In Deutschland ist der Einzelhandel nicht mehr so gefragt, wenn es darum geht Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Das zeigt das aktuelle Weihnachtsbarometer 2017 ™ von Ferratum, einem führenden Anbieter für mobile Konsumentenkredite. In der Umfrage wurden mehr als 21.000 Haushalte in 20 Ländern weltweit dazu befragt, welche und auf welchem Wege sie ihre Weihnachtsgeschenke erwerben. Fast die Hälfte der Haushalte in Deutschland, 45,4 Prozent der Befragten, erledigen ihre Weihnachtseinkäufe im Internet. Damit sind sie im internationalen Vergleich inzwischen die internetaffinsten Käufer im Weihnachtsgeschäft, gefolgt von den Briten (38,6 Prozent) und den Niederländern (32,6 Prozent).

Mehrausgaben für Weihnachtsgeschenke

In diesem Jahr wollen die Deutschen 11,9  Prozent ihres verfügbaren Haushaltsbruttoeinkommens für Geschenke ausgeben. Damit liegen sie im internationalen Vergleich nur im hinteren Drittel. Nur die Dänen und Niederländer zeigen sich noch weniger spendabel. Spitzenreiter ist hingegen Mexiko mit 34,6 Prozent. Insgesamt ist international ein Aufwärtstrend erkennbar, was die Weihnachtsausgaben betrifft: „Insgesamt wollen mehr als zwei Drittel der Haushalte dieses Jahr mindestens genauso viel oder sogar mehr als letztes Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben“, so Emmi Kyykkä, Pressesprecherin der Ferratum-Gruppe.

Bücher sind das beliebteste Geschenk zu Weihnachten

In Deutschland liegen in diesem Jahr vor allem Bücher (14,5 Prozent) unter dem Baum. Als Weihnachtsgeschenke liegen auch Süßigkeiten (13,2 Prozent) und Geschenkgutscheine (12,1 Prozent) im Trend. Überraschenderweise folgen Spielzeug (11,8 Prozent) und Elektrogeräte (9,7 Prozent) erst an vierter und fünfter Stelle.

„Bei den Weihnachtsausgaben zeigen sich zum Teil deutliche regionale Unterschiede. Die Ergebnisse bestätigen, dass die Deutschen beim Kauf der Weihnachtsgeschenke andere Vorlieben haben als der internationale Durchschnitt. Weltweit wird durchschnittlich deutlich mehr für Spielzeug, Kleidung und Süßigkeiten oder alkoholische Getränke ausgegeben“, sagt Kyykkä.

Deutsche verbringen Weihnachten am liebsten mit der Familie

Laut der Umfrage gaben nur 5,1 Prozent der Befragten an, dass für sie Weihnachten nichts Besonderes darstellt. Für die Mehrheit der Deutschen (70 Prozent)  ist es dagegen wichtig, an Weihnachten Zeit mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Für die Weihnachtseinkäufe nutzen übrigens bereits 57,7 Prozent der befragten deutschen Haushalte mobiles Banking. International liegt Deutschland damit bereits im Mittelfeld. Am meisten wird mobiles Banking in der Weihnachtszeit in Australien (91,1 Prozent), Neuseeland (87,2 Prozent) und den Niederlanden (85,7 Prozent) genutzt. (red)

 

IBB gibt mehr Geld für Gründer aus

Die Investitionsbank Berlin (IBB) erhöht ihre Förderung für Existenzgründungen. Im Rahmen des Programms „Berlin Start“ können ab dem 1. Dezember 2017 Gründungsvorhaben mit einem Finanzierungsbedarf bis zu 500.000 Euro gefördert werden. Bisher umfasste die Förderung der IBB nur 250.000 Euro. Das Finanzierungsprogramm steht für Vorhaben bis zu fünf Jahren nach der Gründung zur Verfügung.

„Wir reagieren damit auf die sich verändernden Marktbedingungen und ermöglichen höhere Finanzierungsvolumina für Investitionen, Betriebsmittel bzw. auch Firmenübernahmen“, so Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Vorstands der IBB.

„Berlin Start“ ist ein Förderprogramm, das die IBB Existenzgründern und jungen Unternehmen anbietet. Die finanzielle Unterstützung ist nicht auf einen bestimmten Fachbereich ausgerichtet, sondern steht sowohl für Gründungen im produzierenden Gewerbe, im Handwerk, im Handel als auch im freiberuflichen Bereich zur Verfügung. Die Förderung erfolgt auf Darlehensbasis bei einem Zinssatz, der den Bedürfnissen neu gegründeter Unternehmen angepasst wurde.

Mit der richtigen Finanzierung stehen und fallen Neugründungen, daher bieten die IBB und die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe eine Förderungsfibel an. Dort werden alle in Berlin verfügbaren Programme für Gründer aufgelistet, u.a. jetzt auch „Berlin Start“ als Darlehensprogramm der IBB. (red)

Wirtschaftszweig Sport: Finanzielle Sicherheit dank Fünfjahresvertrag

Der Landessportbund Berlin (LSB) kann bald sicherer planen. Das Land Berlin plant, die finanzielle Förderung des LSB im kommenden Jahr durch einen Fünfjahresvertrag bis 2022 rechtlich abzusichern. Bisher wurde die Summe, mit der der Senat den Landessportbund unterstützt, alle zwei Jahre neu verhandelt. Diese hing vor allem auch von der Fördersumme durch die Lotto Stiftung ab. Durch den Vertrag kann der LSB zukünftig besser planen als bisher.

1,7 Mio. Euro mehr für Berliner Sport

Bisher wurden vom Senat im Entwurf für den Doppelhaushalt 2018/19 rund zehn Millionen Euro für den Sport eingeplant. Dank des Vertrages werden dem Landessportbund zusätzliche 1,7 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Derzeit hängt der Berliner Sport von den Lottomitteln ab, welche zuletzt von Jahr zu Jahr geringer ausfielen. Durch den Vertrag wird der Dachverband des Berliner Sports unabhängiger von diesen Mitteln. Dieser vertritt derzeit rund 630.000 Mitglieder in ca. 2.400 Berliner Vereinen.

Stärkere Förderung für Breiten- und Spitzensport

Der Vertrag zwischen Senat und dem Landessportbund ist ein Novum für den Berliner Sport. Die Idee dafür hatte laut Angaben der Senatsverwaltung für Inneres und Sport jedoch schon der ehemalige Sportsenator Ehrhart Körting (2006-2011), wurde jedoch immer wieder von der Agenda genommen. Nun soll das langjährige Vorhaben endlich umgesetzt werden.

Mit je 16,5 Millionen Euro will das Land Berlin in den kommenden beiden Jahren den Berliner Sport stärker fördern – eine Steigerung von mehr als einem Drittel im Vergleich zum letzten Doppelhaushalt. Vor allem hauptamtliche und ehrenamtliche Trainer, der Olympiastützpunkt Berlin, aber auch Spitzensportler des Berliner Behindertensports soll das Plus vor allem zugutekommen. Dafür hatten sich insbesondere die Grünen eingesetzt.

Kein zusätzliches Geld für Sanierungsmaßnahmen

Des Weiteren soll die Integration von Flüchtlingen in den Vereinssport mit 700.000 Euro unterstützt werden. Ebenso soll fair gehandelte Sportausstattung zukünftig finanziell bezuschusst werden. Kritisch sieht LSB-Präsident Klaus Böger jedoch, dass die Fördersumme für die Sanierung von Sportstätten unverändert bei 18 Millionen Euro belassen wurde. Dies sei zu wenig, um die Sanierung der Hallen nach der Unterbringung von Flüchtlingen vollständig durchführen zu können, was wiederum negative Auswirkungen für den Berliner Vereins- und Breitensport hat. (cr)

FinTech-Boom: Die Expertenmeinungen gehen auseinander

Das Bewusstsein, das aus einem Finanz-Startup-Boom eine Rezession resultieren kann, ist in der Wirtschaft kein Novum mehr. J. Christopher Flowers (Investmentbanker und Milliardär), Statement im gestrigen Handelsblatt „Die Blase wird platzen“, ist also keine große Überraschung. Das oben genannte Phänomen und eine daraus resultierende „Pleitewelle“ sind allerdings nicht nur den Finanz-Startups vorbehalten, sondern allgemein ein Problem in der Gründerszene. Darüber hinaus ist es schwer die Entwicklungen der asiatischen-, amerikanischen- und europäischen Wirtschaft in den kommenden Jahren voraus zu sehen. Mit Blick auf Deutschland, insbesondere Berlin, haben es Startups in den ersten fünf Jahren immer schwer sich fest zu etablieren.

„Der konkrete Nutzen der FinTechs ist vielleicht noch nicht für jeden erkennbar, aber wir selber erleben ja, dass Disruption auch im Handel stetig an Bedeutung gewinnt. Da werden sicherlich von den unzähligen FinTechs, die auf dem Markt sind, einige wenige bleiben, die dann auch Relevanz erlangen“ so Niels Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V. (den gesamten BERLINboxx Artikel finden Sie hier). Wie auch schon das Handelsblatt es schrieb, aktuelle Statistiken zu FinTech-Pleiten gibt es nicht. Prognosen sind im Digitalisierungsbereich auch schwer aufzustellen.

Sicher ist aber laut den Finanzexperten (u.a. auch J. Christopher Flower): Die Digitalisierung und die FinTechs werden die Banken umkrempeln. Auch hier müssen beide Szenarien betrachtet werden. Einerseits werden viele FinTechs es mit den etablierten Großbanken nicht aufnehmen können und nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden, aber andererseits wird die ausgelöste Revolution auch neue Kooperationen und Arbeitsplätze im IT Bereich schaffen (den gesamten BERLINboxx Artikel zu diesem Thema finden Sie hier).

„Wie in anderen Branchen auch, müssen sich Banken den neuen technischen Möglichkeiten anpassen. Sofern es gelingt, das Angebot durch Kooperationen und Digitalisierung der Dienstleistungen zu erweitern, sehe ich, auch für klassische Bankhäuser, in den aktuellen Entwicklungen eher eine Chance, als eine Gefahr“, so Richard Giessel, Executive Relationship Manager bei der vPE Bank (den gesamten BERLINboxx Artikel über die vPE Bank finden Sie hier).

Die Digitalisierung schafft Kooperationen unter FinTech-Unternehmen und mit etablierten Großunternehmen, um dadurch neue Wege beschreiten zu können. Risiken bestehen natürlich immer, aber das gilt für jeden neuen Geschäftszweig. Längst wird der Startup-Boom durch unterschiedliche Modelle gefördert oder unterstützt, um drohende „Pleitewellen“ zu umgehen. Ob Panikmache und die Ankündigung einer „gefährlichen Hysterie“ der Wirtschaft förderlich sind, bleibt fraglich. Wie es letztlich ausgeht, muss differenziert betrachtet werden und ist aktuell noch nicht absehbar. Spätestens sobald eine erste umfassende Statistik über die Fintech-Pleiten erscheint, kann fachmännisch geurteilt werden. (lj)

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vPE Bank: FinTechs zeigen Banken den Weg in die Zukunft

Das Geschäftsmodell konservativer Banken scheint auszulaufen, neue Tech-Unternehmen erhöhen immer mehr den Druck auf die Geldhäuser. Noch halten Banken das Monopol in Geldangelegenheiten. Finanzberatungen und Dienstleistungen erfolgten zumeist vor Ort in der Filiale. Das Vertrauen in die Institute war hoch. Der neue Trend geht dahin, dass Kunden ihre Gelder bei den Geldhäusern abziehen. Die Bankenbranche ist global gesehen sehr anfällig dafür geworden, ihre Kunden an moderne Finanzdienstleister zu verlieren, denn Kunden suchen nach Alternativen.

Richard Giessel, Executive Relationship Manager bei der traditionsreichen vPE Bank am Potsdamer Platz in Berlin, sieht in dem neuen Trend kein Problem für klassische Bankhäuser – unter einer Voraussetzung: „Wie in anderen Branchen auch, müssen sich Banken den neuen technischen Möglichkeiten anpassen. Sofern es gelingt, das Angebot durch Kooperationen und Digitalisierung der Dienstleistungen zu erweitern, sehe ich, auch für klassische Bankhäuser, in den aktuellen Entwicklungen eher eine Chance, als eine Gefahr.“

Die vPE Bank ist ein global tätiges Finanzinstitut und hat sich auf den Börsen- und außerbörslichen Handel für private und institutionelle Anleger spezialisiert. Das Bankhaus hat sich selbst auf die Fahnen geschrieben, mit Innovationsgeist und Kompetenz voranzugehen, um seinen Kunden den bestmöglichen Service anzubieten.

Thomas Kickermann, Managing Direktor der vPE Bank, sieht keinen Widerspruch in Tradition und Innovation: „Langjährige Expertise und Erfahrung führen zu Vertrauen, die Basis einer Kundenbeziehung. Wenn man die Zeichen der Zeit erkennt und vorhandene Vorzüge und etablierte Vorgehensweisen intelligent mit den neuen Möglichkeiten kombiniert, dann können wir auf schnell ändernde Kundenwünsche und –erwartungen reagieren.“

Die vPE Bank unterhält Kooperationen mit FinTech-Unternehmen, um dadurch neue Wege beschreiten zu können. Die Kurzform FinTechs steht für „Financial Technologies“ und bezeichnet Unternehmen, die meist mit Hilfe von IT-Lösungen neue und innovative Umsetzungen in die Finanzbranche einbringen. Im Prinzip erstreckt sich die Bezeichnung FinTech für Unternehmen auf alle Aktivitäten, die etwas mit Bezahlen, Finanzieren, Anlegen, Versichern oder auch Geldschöpfung im allgemeinen Sinne zu tun haben.

Digitale Authentifizierungslösungen, persönliches Finanzmanagement (PFM), die einfache und komfortable Kontoführung per Smartphone, wird in Zukunft für uns alle ein Muss sein. In naher Zukunft wird die vPE Bank den Robo-Advisor, einen automatisierten Anlagemanager vorstellen.

„Wir sind uns sicher, auch in Zukunft den Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden zu können. Die Kunden fragen immer stärker nach digitalen Diensten, leicht zugänglichen Informationen und maßgeschneiderten Produkten. Und selbstverständlich bleiben wir neben unserer strategischen und notwendigen Positionierung im digitalen Wandel mit unseren erfahrenen Beratern unserer Kernkompetenz treu, stets eine persönliche und vertrauensvolle Kundenbindung zu pflegen. Wir verbinden einesmit dem anderen – zum Vorteil unserer Kunden“, so Karen Terpogossov, Managing Direktor der vPE Bank. (ak)

Bargeld: Viele Menschen wollen nicht darauf verzichten

Die Hauptstadt wird immer schneller, immer digitaler, immer neuer. Alles ist im Umbruch. Wirklich alles? Wir haben mit Finanzsenator Kollatz-Ahnen (SPD) darüber gesprochen, was mit unserem guten, alten Bargeld passieren wird.

Herr Senator, braucht eine Metropole wie Berlin noch Bargeldverkehr?

Ja. Allerdings ist das keine Frage der Notwendigkeit. Bargeld ist nach wie vor ein sehr beliebtes Zahlungsmittel in Deutschland. Viele Menschen wollen nicht darauf verzichten. Daher wird man sich in Berlin auch weiterhin zwischen Bar- und Kartenzahlung entscheiden können. Konkret geht es der Politik aber nicht um die Abschaffung des Bargeldes, sondern um Obergrenzen. Barzahlungen ab einer Höhe von 10.000 Euro sind ausweispflichtig und nicht mehr anonym möglich. Mit dieser Maßnahme werden Steuerhinterziehung und Geldwäsche bekämpft. Eine Herabsetzung dieser Obergrenze auf 5.000 Euro wäre sicherlich noch effektiver.

Ist es vorstellbar, dass Bargeld aus unserem Leben völlig verschwindet?

Ja, andere Länder sind Deutschland bereits voraus. Die schwedische Zentralbank hat beispielsweise konkrete Pläne für eine digitale Währung vorgestellt. Die Schweden tätigen schon heute fast alle Alltagsgeschäfte bargeldlos. Dem digitalen Zeitalter wird sich auch in Deutschland niemand verweigern können. Aber es ist eben auch eine Mentalitätsfrage. Für Deutschland gilt: Bargeld hat noch nicht ausgedient.

Wo liegen die Risiken, nur noch virtuell mit Geld umzugehen?

Diese Debatte ist ja alt. John Maynard Keynes schrieb bereits vor knapp 100 Jahren, dass die Abschaffung des Bargeldes das Risiko eines Geldmengenwachstums und damit die Gefahr von steigenden Preisen erhöhen würde. Banken könnten theoretisch unendlich viel Geld erschaffen. So wichtig die Steuerung der Geld- und Kreditmenge ist, sie hängt nur zum geringsten Teil vom Bargeld ab. Gehortetes Geld, das unter der Matratze liegt, verkleinert theoretisch das Kreditvolumen der Banken. Aber gerade die große Finanzkrise 2007 und in den Folgejahren hat gezeigt, dass das Kreditvolumen einer Volkswirtschaft eben nur noch lose mit den Ersparnissen verkoppelt ist. Daher ist es umso wichtiger, dass die Europäische Zentralbank das Ziel der Preisstabilität verfolgt, aber auch Kreditvolumen, Geldmenge und deren Umlaufgeschwindigkeit im Blick hat.

Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) kennt die Bargeldbedürfnisse der Berliner

Fallen mit weniger Barzahlungen nicht auch viele Jobs weg?

Diese Annahme ist sehr pauschal. Unterschiedliche Zahlungsmethoden im Einzelhandel sollten keine Auswirkungen auf die Anzahl der Arbeitsplätze haben – mit Ausnahme des zunehmenden Internethandels. Weniger zu bestellen und vor Ort einzukaufen, ist für den Einzelhandel sicherlich von Vorteil. Viel wichtiger ist mir als Finanzsenator allerdings die ordentliche Abrechnung und Versteuerung. Im Internet tummeln sich viele Firmen, die weder Steuernummern haben noch Steuern entrichten, also betrügen. Im Bargeldbereich geht es leider manchmal um Geldwäsche dessen, was nicht mit ehrlicher Arbeit erwirtschaftet wurde. Aus diesem Grund müssen wir noch enger mit anderen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten, um Bargeldgeschäfte stärker kontrollieren und Steuerhinterziehung oder Geldwäsche effektiver bekämpfen zu können. Davon profitieren am Arbeitsmarkt schließlich diejenigen, die sich an Recht und Gesetz halten. (aw)

 

Wir brauchen mehr finanzielle Bildung

Einer der wichtigsten politischen Player bei Geldfragen in der Bundesrepublik ist Staatssekretär Jens Spahn (CDU). Mit ihm haben wir über die Digitalisierung unsere Zahlungsmittel und -Wege gesprochen.

Herr Staatssekretär, Bargeld bleibt uns vorerst erhalten. Das ist die Prognose vieler Entscheidungsträger und auch die der Deutschen Bundesbank. Allerdings ist der 500 Euroschein bereits verschwunden. Wieso sind digitale Bezahlsysteme so stark im Kommen?

Klar, das Bargeld spielt nach wie vor eine wichtige Rolle und das wird auch so bleiben. Gleichzeitig steigt die Attraktivität digitaler Bezahlsysteme. Dafür gibt es mehrere Gründe: Onlinehandel und digitale Dienstleistungen wachsen deutlich. In diesen Bereichen wird häufiger bargeldlos bezahlt. Das wird immer einfacher, schneller und bequemer, beispielsweise durch die kontaktlose Zahlung an der Ladenkasse. Die demografische Entwicklung spielt ebenfalls eine Rolle. Die junge Generation der Digital Natives, die mit Internet und Smartphone aufgewachsen ist, ist besonders offen für neue Bezahlverfahren, etwa mit dem Smartphone.

Wie bewerten Sie sogenannte Krypto-Währungen und fördern oder blockieren diese organisierte Kriminalität und Terrorismus? Wird Geldwäsche erleichtert oder erschwert?

Wir haben die Risiken, die mit der Anonymität von virtuellen Währungen einhergehen, selbstverständlich genau im Blick. Geldwäsche und die Finanzierung von Terrorismus dürfen nirgends eine Chance haben. Aus diesem Grund sollen Umtauschplattformen und sog. Wallet-Provider durch die aktualisierten EU-Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche, über die wir in Brüssel derzeit beraten, erstmals geldwäscherechtlich reguliert werden. In Deutschland sind bereits heute Plattformen und Börsen erlaubnispflichtig, an denen virtuelle Währungen gehandelt und in gesetzliche Währungen getauscht werden können. Dass wir hier Missbrauchsmöglichkeiten entgegentreten, ist gut und richtig. Gleichwohl dürfen wir uns nicht in einer Diskussion über Risiken verheddern. Grundsätzlich sehe ich technologischen Fortschritt positiv. Entscheidend ist doch, was mit einer neuen Technologie gemacht wird. Wenn virtuelle Währungen wie Bitcoin oder Ethereum oder die dahinter steckende Technologie, die Blockchain, als Vehikel genutzt werden, um beispielsweise internationale Zahlungen über Währungsräume hinweg schneller und günstiger zu machen, dann ist das etwas Gutes.

Welche Vorteile haben Ihrer Meinung nach Fintechs gegenüber traditionellen Banken?

Ein Vorteil ist: FinTechs können einfach bei Null anfangen. Sie starten mit einer Geschäftsidee, die zunächst oft auf einzelne Teilbereiche beschränkt bleibt. Dadurch sind sie agil und schlank, sie können schnell auf neue Marktbedingungen eingehen. Außerdem verstehen sie sich darin, Produkte oder Dienstleistungen passgenau auf die Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Denn häufig geht es bei technologischen Innovationen im Finanzbereich nicht um gänzlich neue Produkte, sondern um die Art und Weise, wie der Zugang zu altbekannten Dienstleistungen einfacher gestaltet wird. Die Etablierten haben demgegenüber andere Vorteile. Sie bringen langjährige Erfahrung mit, eine große Kundenbasis, regulatorisches Knowhow und auch immer noch einen gewissen Vertrauensvorsprung. Daher sehen wir derzeit auch den Trend zur Kooperation zwischen Fin- Techs und Etablierten. Das ist aus meiner Sicht der richtige Ansatz. Im Team sind sie oftmals stärker als alleine. Wie stark ist der Einfluss der Berliner Fintech- Szene auf bundesweite, europäische und internationale Entwicklungen?

Jens Spahn ist sich sicher: FinTechs und Banken werden künftig miteinander kooperieren

Hat die Szene ihren Höhepunkt erreicht oder geht es jetzt erst richtig los?

Berlin ist derzeit sicherlich einer der wichtigsten deutschen FinTech-Standorte. Das hängt auch mit der Stadt zusammen, die attraktiv ist für junge kreative Köpfe. Die mittlerweile beträchtliche Größe des FinTech-Standorts Berlin hat auch eine gewisse Sogwirkung für neue Player in dem Bereich. In Berlin hat sich über die vergangenen Jahre ein echtes Ökosystem für FinTechs entwickelt. Insofern hat die Berliner FinTech-Szene auf jeden Fall Strahlkraft über die Landesgrenzen hinweg. Die Szene ist international sehr gut vernetzt. Was mich freut: In Deutschland entwickeln sich an mehreren Standorten starke FinTech- „Ökosysteme“. So wird Frankfurt im B2B-Segment immer stärker und auch München, Hamburg und das Rheinland mit Köln und Düsseldorf müssen sich nicht verstecken. Das zeigt, dass wir in Deutschland „in der Breite“ gut aufgestellt sind und die verschiedenen Regionen
ihre individuellen Stärken ausspielen können.

Wie werden wir im Jahr 2050 unsere Finanzgeschäfte mit Aktien und Anlagen abwickeln? Wie werden wir im Alltag bezahlen? Sind die Start-Ups und Fintechs in dieser Hinsicht unterwegs in eine Zukunft, in der jede vorstellbarem Zahlung per App und Knopfdruck funktioniert?

Leider bin ich kein Hellseher. Was technologisch im Jahr 2050 möglich sei wird, kann heute letztlich niemand verlässlich vorhersagen. Wer etwa hätte sich vor einigen Jahrzehnten vorstellen können, was heute für uns selbstverständlich ist: Onlineplattformen ermöglichen die Kreditvergabe direkt zwischen Personen, Smartphones ersetzen die Geldbörse und Robo- Adviser den Anlageberater. Darüber hinaus stehen neue Technologien wie die Blockchain und Künstliche Intelligenz in den Startlöchern. Schon heute können per Sprachbefehl Zahlungen über KI-gestützte Assistenzsysteme initiiert werden. Auch Virtual Reality ist sicherlich eine interessante Entwicklung für die Finanzwirtschaft. Vorstellbar ist da in Zukunft vieles, was heute nach Science Fiction klingt. Ich bin mir sicher, dass wir da in den kommenden Jahren noch viele spannende Entwicklungen sehen werden.

Mit der Digitalisierung wird der Zugang zum internationalen Aktiengeschäft für jedermann immer einfacher, aber die wenigsten kennen sich aus. Gibt es nicht einen großen Nachholbedarf an Informationen und Bildung für diesen Bereich, auch zum Selbstschutz der Anleger? Muss der Staat hier „Nachhilfe“ leisten?

Finanzielle Bildung ist eine wichtige Schlüsselkompetenz. Der Umgang mit dem eigenen Geld, der Vermögensaufbau oder die Altersvorsorge sind wichtige und komplexe Themengebiete. Darin allen Bürgerinnen und Bürgern eine Grundkompetenz zu vermitteln, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Der Staat leistet einen Beitrag, indem er selbst Informationen bereitstellt oder indem er über gesetzliche Regelungen dafür sorgt, dass Finanzdienstleister bestimmte Informationspflichten auferlegt bekommen, wenn sie einzelne Produkte anbieten. Auch die Digitalisierung schafft hier Möglichkeiten, beispielsweise über entsprechende Apps die eigenen Finanzen besser im Blick zu behalten.

Landeshaushalt 2017: Berlin mit 700 Millionen im Plus

Die Steuereinnahmen in der Republik steigen – die Wirtschaft boomt. Trotz steigender Sozialausgaben und hoher Kosten für die Flüchtlingsbetreuung, ist laut der Finanzverwaltung des Senats mit einem Überschuss von 716 Millionen Euro zu rechnen. Laut Tagesspiegel betrifft dies aber nicht nur die Steuern, sondern auch Verwaltungseinnahmen und Erträge öffentlicher Unternehmen.

Ganz besonders bei den Ausgaben für das öffentliche Personal bleibt Berlin sogar unter den geplanten Ausgaben von 8,28 Milliarden Euro. Auch dank der so unbeliebten Buß- und Strafgelder, fließen mehr als 14 Millionen Euro in die Landeskasse.

Berlins positive Finanzlage könnte sogar zur Tilgung der Schulden eingesetzt werden, denn diese betrugen Anfang des Jahres noch 59,4 Millionen Euro. (mg)

Veranstaltungen

FinTechs als „disruptor“ – Herausforderungen und Möglichkeiten am Beispiel von CrossLend

Zu Gast ist Oliver Schimek, CEO CrossLend.

Das Schuldenmanagement der Bundesrepublik Deutschland

Zu Gast ist Dr. Tammo Diemer, Geschäftsführer, Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH.

16. Handelsblatt Jahrestagung: Zukunftsstrategien für Sparkassen und Landesbanken

Welcher Zukunft blicken die Sparkassen, Landesbausparkassen, Landesbanken und die Partner der Gruppe entgegen? Welche zukünftigen Chancen lassen sich ergreifen? Wie sehen die Beratung, der Vertrieb und die Filiale der Zukunft aus? Welche neuen Ansätze für zukünftige Kundenakquisitionsstrategien im Retail- und Firmenkundengeschäft gibt es? Hören Sie, wie sich neue Synergien durch Optimierung, Effizienz und Bündelung im Kreditgeschäft erzielen lassen. Welche Auswirkungen haben die Regulierungsanforderungen für LSIs und die neuen Entwicklungen in Basel für das Kreditgeschäft?
Muss die Politik handeln?

Diese und weitere Fragen werden auf dieser Veranstaltung diskutiert. Den Teilnehmer erwarten Praxisvorträge, Gesprächs- und Talkrunden als Impulse und Anregungen für Ihr tägliches Business. Der unabhängige Branchentreffpunkt als Jahresauftakt – Seien Sie in Berlin dabei.

(Anmeldung erforderlich)

International Film & Finance Lunch

The International Film & Finance Lunch brings together key players in the film industry and will offer you the chance to socialize, connect and discover business opportunities in an ever changing and challenging global market place.

INFRANEU-Mittagsgespräch mit Herrn Joachim Zeller

Die Vorstellungen für Europas zukünftigen Weg könnten nicht unterschiedlicher sein: hier Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit seinen Vorschlägen für eine Vertiefung der EU, dort der katalanische Politiker Puigdemont mit seiner Initiative für ein Europa der kleinen Regionalstaaten! Mit Vorschlägen zu einer EU-Steuer, einem Eurozonen-Haushalt, einem Euro-Asylamt, einem EU-Finanzminister usw. trifft Macron auf Zustimmung und Widerstand; insbesondere nationale Finanzpolitiker warnen. Der Forderung nach einer gemeinsamen Verteidigungspolitik ist dagegen im Herbst vergangenen Jahres schon im Kern entsprochen worden.

Starke politische Kräfte wollen Europa weiterhin nur als eine ökonomische Gemeinschaft von Nationen und Regionen, nicht aber als Bundesstaat sehen. Welche Kräfte werden sich durchsetzen? Diese und andere Fragen zur Zukunft des europäischen Projekts werden mit Joachim Zeller, Mitglied des Europäischen Parlaments, auf dieser Veranstaltung diskutiert.

(auf Einladung)

Farm & Food 4.0

Im Rahmen der Digitalisierung werden sich auch im Bereich der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie die Prozesse verändern. Beim Kongress diskutieren Landwirte, Agrar- und Lebensmitteltechniker, Groß- und Einzelhändler, Produktentwickler und Qualitätssicherer die damit zusammenhängenden Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.
Der Kongress bildet eine Plattform zum Austausch und bringt Führungskräfte der Agrar- und Food-Branche, Entscheider aus Politik und Finanzen sowie Technologie-Startups zusammen um zukünftige Geschäftsmodelle zu erarbeiten.