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Instone Real Estate: Zentrale Lagen weiter im Fokus

Seit 26 Jahren entwickelt Instone Real Estate moderne Mehrfamilienhäuser und saniert denkmalgeschützte Gebäude für Wohnzwecke in Berlin und Brandenburg. Da das Unternehmen Wohnungen unter anderem an Eigennutzer, private Kapitalanleger und an institutionelle Investoren vertreibt, gehören die genaue Kenntnis des Berliner Immobilienmarktes, seine Leistungsparameter, attraktive Standorte und seine Perspektiven zu den Selbstverständlichkeiten der Arbeitsweise von Instone Real Estate.

Standortkompetenz

Das starke Bevölkerungswachstum entwickelt sich für den Berliner Immobilienmarkt immer mehr zu einer echten Herausforderung. Fast eine Viertelmillion Menschen mehr in den vergangenen sechs Jahren – da war Wohnungsknappheit absehbar. Aktuell fehlen schon 77.000 Wohnungen und das wird nicht das Ende sein angesichts von Prognosen, die mindestens bis 2030 nicht mit einem Abebben des Berlin-Zuzugs rechnen.

Als Wohnentwickler spürt Instone Real Estate diese Marktveränderungen an vielen Faktoren, allen voran steigende Preise auf der Miet-, Eigentums- und der Kaufpreisseite. Aber es muss differenziert werden. So fällt beispielsweise der Anstieg im Bereich der Sozialwohnungen insgesamt moderat aus. Bei gefragten Lagen dagegen entfaltet sich der freie Markt deutlich prägnanter. Instone Real Estate hat in diesem Zusammenhang in den letzten drei Jahren einen Anstieg von rund 36 Prozent festgestellt – mehr als in vergleichbaren europäischen Metropolen. Das ist allerdings typisch für Berlin, denn hier findet ein Nachholeffekt statt. Mit der Preisdynamik nähert sich die Hauptstadt immer mehr den internationalen Top-Metropolen an. Solange die Zinsentwicklung moderat bleibt, wird auch dieser Trend weiter anhalten, selbst wenn die Zinsen wieder langsam ansteigen.

Standortanalysen

Instone Real Estate konzentriert sich auf starke Ballungsräume in Deutschland. Neben den Top-7-Städten sind daher auch große Mittelstädte und Universitätsstädte im Fokus der Projektpipeline des Unternehmens. Selbstverständlich prüft Instone Real Estate als professioneller Wohnentwickler genau die Makro- und Mikrostandorte, an denen das Unternehmen investieren will. Dabei geraten auch Standorte abseits der A-Zentren ins Visier – vorausgesetzt, die Begleitfaktoren wie Verkehrsanbindung und soziale Infrastruktur passen zum Konzept. Das heißt, wenn alle Parameter stimmen, muss es nicht zwangsläufig die Innenstadtlage sein.

Standortpotenzial

Es ist vorhersehbar, dass eine Ausdifferenzierung in den Metropolräumen stattfinden wird. Auch die Kunden von Instone Real Estate richten den Blick immer häufiger auf die Berliner Randgebiete und machen dabei auch vor der Landesgrenze nicht Halt. Deshalb müssen Berlin und die angrenzenden brandenburgischen Landkreise auch immobilienmarkttechnisch als Einheit betrachtet werden – als eine Einheit, die durch den Ausbau des Nah- und Regionalverkehrs beinahe täglich immer mehr Realität wird. Anders gesagt: Mobilität muss, genau wie die digitale Infrastruktur, zu einem permanenten Kriterium der Bewertung des Immobilienmarkts werden. Die Verschmelzung Berlins mit Teilen Brandenburgs schreitet voran und mit ihr werden sich ganz neue Potenziale für den hiesigen Immobilienmarkt ergeben.

Wird Tropical Islands bald verkauft?

Das Badeparadies Tropical Islands in Brandenburg könnte demnächst einen neuen Besitzer bekommen. Am 03.04.2018 bestätigte das Unternehmen, dass nach weiteren Partnern für Investitionen gesucht wird. Letztendlich könnte das ein Komplettverkauf bedeuten. „Unser Mehrheitsgesellschafter Tanjong, Colin Au und die Geschäftsführung sind seit Langem in Gesprächen, wie man das geplante Investitionsvolumen über die kommenden Jahre stemmen kann“, so die Sprecherin von Tropical Islands, Katja Benk.

Verkauf von Tropical Islands kann bis zu 300 Millionen Euro einbringen

Der Mehrheitseigentümer von Europas größtem tropischen Urlaubsresort Ananda Krishnan und sein Geschäftspartner Colin Au prüfen derzeit in Zusammenarbeit mit einer Investmentbank wie groß das Interesse an Tropical Islands ist.

Dem Wirtschaftsinformationsdienst Bloomberg zufolge befinden sich die Verhandlungen mit potenziellen Käufern in einem frühen Stadium. Der Verkauf der Freizeitanlage könnte um die 300 Millionen Euro einbringen.

Besitzer kündigten Anfang dieses Jahres bereits eine Investition von 300 Millionen Euro an

Das Resort verfügt über eine Fläche von rund 100.000 Quadratmeter. Die Anlage ist unter anderem mit einem Hotelkomplex, einem eigenen Regenwald mit circa 600 Pflanzenarten, einem Wasserpark sowie einem Wellnessbereich ausgetattet. Trotz des großen und vielfältigen Angebots kündigten die Besitzer Anfang dieses Jahres eine Investition von 300 Millionen Euro in das lukrative Geschäft an.

Geplant war es die tropische Kuppel im Spreewald im Innen- und Außenbereich zu erweitern. Die Kapazität der Freizeitanlage sollte demnach von circa 2.000 Betten auf 9.000 erhöht werden. Es gehe den Besitzern nicht nur um die Erhöhung der Kapazitäten, sondern vor allem um eine Weiterentwicklung. Die Konkurrenz in der europäischen Freizeitpark-Branche sei laut Angaben des Geschäftsführers, Michiel Illy, sehr stark.

Was ändert sich durch den möglichen Verkauf?

Tropical Islands ist im Besitz der Tanjong-Gruppe aus Malaysia. Die Hauptanteile des Ressorts gehören Ananda Krishnan, der sich laut Angaben des Düsseldorfer Handelsblatts mehr auf seinen Heimatmarkt konzentrieren möchte. Die Geschäfte in Asien laufen schwierig. Sein Unternehmen Aircel, ein Mobilfunkanbieter in Indien, meldete im März 2018 Insolvenz an. Die Summe des Verkaufs kann der Milliardär demnach gut für seine Heimatprojekte gebrauchen kann.

Ob und wann ein Verkauf tatsächlich stattfindet, steht noch nicht fest. Für die Besucher der Freizeitanlage würde sich durch einen Besitzerwechsel des Tropical Islands allerdings nichts ändern. (ls)

Brandenburg will Investitionen in Infrastruktur steigern

Neue Linien, mehr Züge und der Ausbau der Infrastruktur: Das Land Brandenburg verstärkt die Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr. Allein für die Umsetzung kleinerer Vorhaben sind in diesem Jahr Ausgaben von 36 Millionen Euro geplant. Über damit verbunden Aufgaben sprachen wir mit Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg.

Welche Maßnahmen stehen im Land Brandenburg bei der Verkehrsentwicklung im Vordergrund?

In der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg arbeiten wir seit Jahren eng zusammen, um die Mobilität stetig zu verbessern. Dabei haben wir schon viel erreicht, müssen aber noch besser werden. Neue Linien, mehr Züge und bessere Qualität – all das steht im Mittelpunkt des neuen Landesnahverkehrsplans, der im ersten Halbjahr 2018 verabschiedet werden soll. Für das Netz Elbe-Spree beispielsweise haben wir kürzlich deutlich mehr Verkehrsleistungen ausgeschrieben. In diesem Netz sind etwa zwei Drittel unserer Züge unterwegs.

Das Rückgrat der Brandenburger Mobilität ist der Schienenverkehr. Wo ist noch Optimierungsbedarf?

Wir sehen den Ausbaubedarf vor allem in acht Korridoren rund um Berlin. Wir wollen die Engpässe beseitigen, die auf der Stadtbahn bestehen und mehr Kapazitäten auf den Linien Richtung Nauen und nach Cottbus schaffen. Außerdem geht es um Lückenschlüsse bei der S-Bahn. Die Planungen dafür bringen wir auf den Weg. Allein für die kleineren Vorhaben, wie den Bau von Park-and-Ride-Plätzen oder der Sanierung von Bahnhöfen geben wir in diesem Jahr 36 Millionen Euro für etwa 80 Projekte aus.

Wie entwickeln sich die Investitionen in die Verkehrssysteme des Landes Brandenburg?

Investitionen in die Schieneninfrastruktur bringen natürlich wichtige Impulse für die Wirtschaft mit sich. Für die Umsetzung der Verkehrsverträge brauchen wir beispielsweise neue Fahrzeuge. Insgesamt steigen die Investitionen – sowohl in die Straßen als auch in den ÖPNV. Das Budget des Landesbetriebs Straßenwesen lag 2016 bei 400 Millionen Euro, ein Jahr später wurden 450 Millionen Euro eingesetzt. Weitere Investitionen ergeben sich in den kommenden 10 bis 15 Jahren in erheblichem Ausmaß, wenn wir die Projekte im Rahmen von i2030 auf den Weg bringen. Erste überschlägige Schätzungen gehen von 1 Milliarde Euro aus. Für die Busse und Straßenbahnen haben wir ein Paket von 70 Millionen Euro für die Förderung bis 2022 geschnürt.

Was sind Ihre Wünsche für die Entwicklung der Mobilität in den nächsten Jahren?

Basis für unsere Arbeit ist die Mobilitätsstrategie 2030, die wir im vergangenen Jahr vorgestellt haben. Wichtiges Ziel ist die Sicherung der Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger in den ländlichen Räumen und im Berliner Umland. Wir werden den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs fortsetzen, um den Umstieg vom Auto auf die Busse und Bahnen zu erleichtern. Dazu haben wir uns viel vorgenommen und ich wünsche mir, dass wir mit den Planungen für die Infrastrukturprojekte zügig vorankommen, sodass wir 2030 sagen können, wir haben unsere Ziele erreicht. (lj)

Flughafen BER: Alte Monitore verursachen eine halbe Million Euro Schaden

Erst vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass die Kosten für den Flughafen Berlin Brandenburg weiter steigen. Nun wurde ein neues Problem bekannt: 750 Monitore müssen ausgetauscht werden.

Angesichts der vielen Probleme hat der Lufthansa-Vorstand inzwischen den Glauben an den Großflughafen verloren und spricht sogar schon von einem BER-Abriss.

Eine halbe Million Euro für neue Monitore

2012 hätte der Großflughafen Berlin Brandenburg offiziell eröffnen sollen. Doch seitdem folgt eine schlechte Nachricht nach der anderen. Vor allem bereitet die Technik immer wieder Probleme. Zuletzt ging aus einem Statusbericht des TÜV Rheinland hervor, dass der Flughafen gravierende Defizite bei den technischen Systemen aufweist. Nach sechs verschobenen Inbetriebnahmen kam dann die große Ankündigung: Der Flughafen BER soll im Oktober 2020 endlich seine Türen öffnen.

Nun gibt es jedoch ein Problem: Die Monitore, die seit 2012 in Betrieb sind, seien größtenteils veraltet und müssen ausgetauscht werden. Wie der Flughafensprecher Stefan Hönemann am vergangenen Donnerstag mitteilte, sind die Bildschirme im Hauptterminal sechs Jahre lang mit der allgemeinen Stromversorgung in dem Gebäude mitgelaufen, die meisten hätten das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Ausgetauscht werden demnach 750 Monitore, von denen 100 noch funktionstüchtig seien. Die noch brauchbaren Monitore werden in den Flughäfen Schönefeld und Tegel zum Einsatz gebracht. Schlappe 500.000 Euro kostet die Austauschaktion.

Flughafen BER: Technik schon im Hochbetrieb

Trotz des Rückschlags gibt es auch eine gute Nachricht: In 39 von 40 Gebäuden des BER herrscht schon Hochbetrieb. Lediglich der Hauptterminal, das größte und wichtigste Gebäude, hat seinen Betrieb noch nicht aufgenommen. Grund sind die veralteten Monitore.

„Ansonsten aber läuft alles bestens“, so Knut Deimer, Leiter der Informations- und Kommunikationstechnik der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Gerade erst wurde am Mittwoch die neue Technik-Leitstelle für den BER eröffnet. Diese befindet sich im Gebäude der Feuerwache-West in Schönefeld. Von der Leitstelle werden die Gebäudetechnik sowie die IT-Systeme des Hauptstadtflughafen BER überwacht und gesteuert. Bis zur Eröffnung des BER wird die Leitstelle vorerst diese Aufgaben für die alten Flughäfen Tegel und Schönefeld übernehmen.

Lufthansa prognostiziert BER-Abriss

Nach etlichen Verschiebungen und Pannen hat unterdes die Lufthansa offenbar den Glauben an den Hauptstadtflughafen verloren. „Meine Prognose ist: Das Ding wird abgerissen und neu gebaut“, sagte Lufthansa-Vorstand Thorsten Dirks am Freitag auf dem Unternehmertag am Tegernsee.

Der Berliner Senat wies diese Aussage jedoch zurück. „Die drei Gesellschafter sind sich einig: Der Flughafen wird fertiggebaut“, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Auch Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup äußert sich entrüstet über die Bemerkung: „Das ist Unsinn.“

Bis zum Eröffnungstermin sind hoffentlich alle Baumaßnahmen fertiggestellt und die Mängel beseitigt. Eine weitere Verschiebung könne sich die Flughafengesellschafter jedenfalls nicht mehr leisten. Berlin hat vorerst dem Flughafen den Geldhahn zugedreht und wird keine weiteren Steuergelder mehr für den BER ausgeben. Immerhin hat der zukünftig drittgrößte Flughafen Deutschlands seit dem ersten Spatenstich schon knapp 7,3 Milliarden Euro verschlungen. (dn)

Made in Brandenburg: BIO Manufaktur Jouis Nour in Dahlewitz eingeweiht

Brandenburg ist um ein Vorzeigeunternehmen aus dem BIO Food-Bereich reicher. In Anwesenheit des Finanzministers des Landes Brandenburg Christian Görke wurde gestern offiziell das Werk der BIO- und IFS-zertifizierten Jouis Nour GmbH im envopark in Dahlewitz eingeweiht. Knapp 50 Mitarbeiter stellen auf rund 1.700 Quadratmeter Produktionsfläche hochwertige Bio-Tiefkühl-Snacks (Jourino®) sowie Bio-Frischeprodukte, z. B. Salat, Desserts und Snacks, her. Pro Tag werden derzeit in Handarbeit einige Tausend Produkte produziert. Dabei werden vorrangig regionale Zutaten genutzt. Das Besondere an den Jouis Nour-Produkten: Obwohl sie unbehandelt sind, bleiben sie zwischen 7 und 9 Tage lang frisch. Die Jouis Nour GmbH ist damit ein Innovationsführer der Branche.

 

Christian Görke, Finanzminister des Landes Brandenburg:

„Ich freue mich, dass ein junges, dynamisches Unternehmen den Weg in eine sich sehr erfolgreich entwickelnde Region gefunden hat. Jouis Nour vertreibt Produkte nicht nur deutschlandweit sondern auch in Österreich und der Schweiz und macht damit auch Werbung für die Marke„Made in Brandenburg. Gleichzeitig stärkt das Unternehmen durch den Bezug von regionalen Zutaten auch den wirtschaftlichen Kreislauf in der Region.“

 

Neben dem Finanzminister fanden auch Siegmund Trebschuh, stellvertretender Dezernent des Dezernates IV und Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Teltow-Fläming, sowie Björn Fromm, Präsident des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V., ausschließlich lobende Worte für die Ansiedlung der BIO-Manufaktur im brandenburgischen Dahlewitz. Bei einer Werksbesichtigung konnten sich die Gäste von der Frische der Produkte, der modernen Technik sowie den hohen Qualitätsstandards des Unternehmens selbst überzeugen.

 

Siegmund Trebschuh, stellvertretender Dezernent des Dezernates IV und Amtsleiter für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung des Landkreises Teltow-Fläming:

„Das Unternehmensportfolio der Jouis Nour GmbH ist zukunftsträchtig und wir als Landkreis sind froh, dass sich das Unternehmen hier angesiedelt hat. Wir sind stolz, dass wir die Unternehmensansiedlung unterstützen durften.“

 

Björn Fromm, Präsident des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg e.V.:

„Bernhard und Martina Klapproth haben mit der Gründung der PIN AG schon einmal Unternehmergeist bewiesen und tun das nun wieder. Wir freuen uns darüber, dass sie biologische Lebensmittel produzieren. Das ist zum Glück nicht nur ein ökologischer und ökonomischer Trend; es ist mehr. Die Produkte werden mehr und mehr nachgefragt und ich denke, das ist gut so. Im Namen des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg wünsche ich Jouis Nour alles Gute und viel Erfolg.“

 

Die Unternehmensgründer Bernhard und Martina Klapproth können auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückschauen. Das Ehepaar gründete 1999 das deutschlandweit tätige Postunternehmen PIN AG. Nach dem Verkauf an einen Konzern suchte sich das Ehepaar eine neue Herausforderung und fand sie im Bereich der gesunden Ernährung. 2007 gründeten sie die Jouis Nour GmbH und bauten ihre Tätigkeit weiter aus. Waren sie anfangs noch auf den Bio-Fachhandel konzentriert, sind die Jouis Nour-Produkte seit 2015 auch im Lebensmitteleinzelhandel verfügbar.

Seit Januar 2018 befinden sich sämtliche Unternehmenszweige (Verwaltung, Produktion und Vertrieb) konzentriert am Dahlewitzer Standort in einem der wenigen nachhaltigen Gewerbeparks Deutschlands.

 

Bernhard Klapproth, Gründer und Geschäftsführer Jouis Nour GmbH:

„Brandenburg hat sich unheimlich gemausert. Die Leute hier sind innovativ und haben Interesse an neuen und gesunden Produkten, an dem was wir tun und natürlich an den Arbeitsplätzen, die wir hier geschaffen haben. Lobend ist auch die unkomplizierte und gute Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg, der Wirtschaftsförderung dem Landkreis Teltow-Fläming und der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow hervorzuheben. Dafür möchte ich mich auch herzlich bedanken. Wir sind glücklich mit unserer Entscheidung, uns in Brandenburg angesiedelt zu haben.“

(cr)

 

Beste Arbeitgeber aus Berlin-Brandenburg ausgezeichnet

Attraktive und förderliche Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen ist ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Unternehmenserfolgs und für einen starken Wirtschaftsstandort. Vierzehn Unternehmen aus der Hauptstadtregion, denen dies besonders am Herzen liegt, wurden jetzt mit dem Prädikat «Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2018» ausgezeichnet. Zuvor hatten sich diese erfolgreich auf den unabhängigen Prüfstand des Great Place to Work Instituts und dem Urteil der eigenen Mitarbeitenden gestellt. Die Auszeichnungen wurden in Berlin im Haus 13 auf dem Pfefferberg übergeben – bereits zum sechsten Mal.

Die Preisträger des aktuellen Wettbewerbs «Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2018» – differenziert nach Größenklassen

Die Top-Platzierungen in der Größenklasse der Unternehmen mit über 250 Beschäftigten erreichen in diesem Jahr der Altenpflegedienstleister Domino-World aus dem brandenburgischen Birkenwerder (Platz 1), dicht gefolgt von Scandic Hotels Deutschland (2), Mercedes-Benz Bank Service Center (3) und dem Netzwerkausrüster Adtran (4) aus Berlin. In der Kategorie der Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitenden liegen die ambulante Rehabilitationsklinik Reha Vita aus Cottbus (Platz 1) sowie das Softwarehaus Projektron (2) und der Mediendienstleister Meltwater Deutschland (3) aus Berlin vorn.

Die Spitzenplätze bei den kleinen Unternehmen unter 50 Beschäftigten belegen die SAP-Logistikberatung Status C (Platz 1), der IT-Dienstleister Virtimo (2) und die Unternehmensberatung Confideon (3) aus Berlin. Weitere Auszeichnungen gingen hier an die Berliner Managementberatung HR Pepper (4), den Rewe Markt Andreas Fleischer aus dem brandenburgischen Wustermark (5), den Softwareanbieter Orgavision (6) aus Berlin sowie an das deutsche Büro des kanadischen Energieunternehmens Vermilion Energy aus Schönefeld (7).

Sonderpreis «Ausbildungsförderung»

Der im Rahmen des Wettbewerbs ausgelobte Sonderpreis für besondere Leistungen der Unternehmen im Bereich der Ausbildungsförderung ging in diesem Jahr an die Scandic Hotels. Gewürdigt wurden damit vorbildliche Leistungen des Unternehmens bei der beruflichen Qualifizierung der Auszubildenden und der Förderung des Fachkräftenachwuchses.

Partner der 2012 ins Leben gerufenen Great Place to Work Initiative in der Hauptstadtregion sind Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie, die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB), der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), der IT- und Internetverband SIBB e.V., Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) sowie der „Tagesspiegel“ als Medienpartner. Dach des Länderwettbewerbs ist der bundesweite Wettbewerb «Deutschlands Beste Arbeitgeber», der bereits seit 2002 jährlich durchgeführt wird.

Insgesamt beteiligten sich 53 Unternehmen aller Größen und Branchen an dem aktuellen Arbeitgeber-Benchmarking in der Hauptstadtregion (Vorjahr: 46). Über 17.500 Mitarbeitende wurden dabei anonym zur Arbeitsplatzkultur ihres eigenen Unternehmens befragt. Zudem gaben Unternehmensverantwortliche Auskunft zu den eingesetzten Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit. Unabhängig von einer Platzierung auf der Besten-Liste profitierten alle Teilnehmer von der differenzierten Standortbestimmung und den Impulsen zur Weiterentwicklung als gute und attraktive Arbeitgeber.

Eine gute Arbeitsplatzkultur zahlt sich aus

„Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen der Hauptstadtregion den Wert einer begeisternden Unternehmenskultur erkennen und beherzigen“, sagt UVB-Geschäftsführer Alexander Schirp. „Dies zahlt sich im wirtschaftlichen Erfolg und bei der Bewältigung wichtiger Zukunftsaufgaben unmittelbar aus.“ Andreas Schubert, Geschäftsführer bei Great Place to Work, ergänzt: „Top-Arbeitgeber profitieren im Vergleich zu ’normalen‘ Unternehmen von einem deutlich stärkeren Engagement ihrer Mitarbeitenden, von größerer Innovationskraft, von einer über 50 Prozentpunkte geringeren Zahl an Krankheitstagen und von bis zu dreifach höheren Bewerberquoten.“

Durchschnittlich bescheinigen über vier Fünftel (83%) der Beschäftigten der aktuellen Preisträger ihrem Unternehmen eine hohe Qualität und Attraktivität als Arbeitgeber. Zum Vergleich: in ’normalen‘ Unternehmen in Deutschland tut dies nur jeder zweite Mitarbeitende (56%).

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb

Vorausgegangen waren den Auszeichnungen ausführliche Mitarbeiterbefragungen in den am Wettbewerb teilnehmenden Unternehmen sowie eine Befragung des Managements zu förderlichen Maßnahmen der Personal- und Führungsarbeit. Die anonym durchgeführte Befragung der Mitarbeitenden umfasst rund 60 Einzelfragen. Im Mittelpunkt stehen dabei zentrale Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen und Fairness in der Zusammenarbeit, Führungsqualität, persönliche Anerkennung und Wertschätzung, Partizipationsmöglichkeiten, berufliche Unterstützung und Entwicklung, betriebliche Gesundheitsförderung, Work-Life-Balance, Identifikation mit der Arbeit sowie die Bindung der Mitarbeitenden an den Arbeitgeber.

Die besten Arbeitgeber werden auf Basis eines Benchmarkings im gesamten Teilnehmerfeld ermittelt. Das unmittelbare Urteil der jeweils eigenen Mitarbeitenden der Unternehmen macht zwei Drittel der Gesamtbewertung aus. Der Wettbewerb «Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg» fand bereits zum sechsten Mal statt. Ziel der 2012 ins Leben gerufenen Great Place to Work Initiative ist es, die Arbeitgeber der Hauptstadtregion bei der Entwicklung einer attraktiven und zukunftsorientierten Arbeitsplatzkultur zu fördern und den gesamten Wirtschaftsstandort und seine Unternehmen durch ein eigenes Qualitätssiegel für gute Arbeitsplatzqualität zu stärken.

Anmeldung zum Folgewettbewerb ab sofort möglich

Für den Folgewettbewerb «Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2019» können sich Unternehmen aller Größen und Branchen – sowie auch Non-Profit-Organisationen und öffentliche Arbeitgeber jeder Art – ab sofort hier anmelden. Die Teilnahme an den Befragungen und dem Benchmarking ist auch außer Konkurrenz möglich. (red)

Gewinner der ersten Phase des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg stehen fest

Rund 1.200 Gründungsinteressierte und mehr als 200 Gründungsideen – die erste Wettbewerbsrunde des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) kann sich sehen lassen. Der Ideenreichtum der Gründerinnen und Gründer ist auch in diesem Jahr wieder groß. Von hochtechnologischen Lösungen zur Simulation von Wasserströmungen oder zum Überwachen ganzer Infrastrukturnetzwerke per kombinierter Satelliten- und Drohnen-Daten bis hin zum therapiebegleitenden Wearable bei psychosomatischen Erkrankungen und zum bedenkenlos naschbaren Keksteig ist alles dabei.

Die besten sechs Teams der Wettbewerbskategorie BPW Plan und die drei Finalisten der Kategorie BPW Canvas präsentierten sich Ende letzer Woche auf großer Bühne. Die Prämierungsfeier mit 300 Gästen fand am neuen Standort der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) statt. Gastgeberin Kerstin Jöntgen, Mitglied des Vorstandes der ILB, begrüßte die Gäste und eröffnete die große BPW-Siegerfeier: „Seit seinem Start auf der deGUT im vergangenen Oktober haben sich bereits 1.158 Personen für den BPW 2018 registriert. Das sind 14 Prozent mehr als in der ersten Phase des Vorjahres und zeigt: Der BPW bietet mit seinem Angebot aus Wissen, Beratung, Netzwerk und Wettbewerb einschlägige Unterstützung für alle, die in der Region gründen wollen.“

Businessplan-Wettbewerb hilft Geschäftsideen auf die Sprünge

Dem schloss sich Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg an und lobte den BPW für sein umfangreiches Angebot: „Aus Geschäftsideen lassen sich verschiedene Geschäftsmodelle ableiten. Der Businessplan hilft, die vielversprechendste Option zu finden. Er ist der erste belastbare Test, ob und in welcher Art und Weise eine Idee als Geschäftsmodell funktioniert. Ohne guten Businessplan als Fundament wird auch die beste Idee nicht zu einem erfolgreichen Geschäft. Der Businessplan-Wettbewerb vermittelt angehenden Gründerinnen und Gründern das Rüstzeug, mit dem sie ein tragfähiges Geschäftskonzept entwickeln können.“

Die besten Geschäftskonzepte wurden an diesem Abend mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro prämiert. Ausgezeichnet wurden die Teams von den Vertretern der Schirmherren des BPW, Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, und Christian Rickerts, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe Berlin, zusammen mit Gastgeberin Kerstin Jöntgen und Potsdams Bürgermeister Burkhard Exner.

Bereicherung für Berlin und Brandenburg

BPW-Fan und traditioneller Laudator der ersten Prämierung, Staatssekretär Christian Rickerts, zeigte sich angetan vom diesjährigen BPW-Auftakt: „Die Gründungsszene in Berlin ist ausgesprochen vielfältig. Nicht nur High-Tech-Gründerinnen und -Gründer finden ein breites Unterstützungsangebot in der Stadt, sondern auch junge Unternehmen aus den Dienstleistungsbranchen, aus Handel oder Handwerk. Für den Ansatz, Gründerinnen und Gründer aus allen Branchen und mit allen möglichen Geschäftsideen mit Workshops und Seminaren zu unterstützen, steht der BPW.“

Bürgermeister Burkhard Exner lenkte den Blick nochmal auf Potsdam und das große Potenzial Brandenburgs für neue Geschäftsgründungen: „Die Landeshauptstadt Potsdam ist ein hervorragender Standort für Startups. Ein tolles Lebensgefühl und kurze Wege treffen hier auf Kreativität und Ideenreichtum gepaart mit einer breiten Unterstützungsstruktur für junge Unternehmen sowie einer herausragenden Wissenschaftslandschaft. Der Businessplan-Wettbewerb ist dabei ein wichtiges Angebot, um gezielt aus einer Idee ein erfolgreiches Unternehmen werden zu lassen.“

Spannend bis zum Schluss

Spannend blieb es bis zum Schluss. So erfuhren die sechs Teams aus BPW Plan erst an diesem Abend, wer es auf welche Stufe des Siegertreppchens geschafft hat. Die Teams aus BPW Canvas mussten derweil noch live vor Ort überzeugen und in einem einminütigen Pitch das Publikum von ihrem Geschäftskonzept begeistern. Die Gewinner wurden per SMS ermittelt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen holte schließlich das Team „ChiliCup“ den Sieg nach Hause.

  • BPW Plan
  1. Platz: LiveEO – kombiniert automatisiert Satelliten- und Drohnen-Daten zum echtzeitnahen Monitoring von Infrastrukturnetzwerken.
  2. Platz: dive.sph – bietet eine Software zur Simulation von Wasserströmungen und trägt so zur Digitalisierung industrieller Produktentwicklung bei.
  3. Platz: QuadCover Geometry Solutions – entwickelt neue, automatisierte Methoden zur Geometrieverarbeitung für industrielle Verarbeitungs- und Designprozesse.
  • BPW Canvas
  1. Platz: ChiliCup – will das Kultgericht Chili con Carne auf Wochen-, Food- und Weihnachtsmärkte bringen und das einzigartig lecker und ökologisch nachhaltig.

Viel mehr als ein Wettbewerb

Die feierliche Prämierung war der erste Höhepunkt der dreiphasigen Initiative, die Gründerinnen und Gründer in der Region kostenlos bei der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftskonzepts unterstützt. Der BPW ist dabei viel mehr als nur ein Wettbewerb: Er bietet vielfältiges Gründungswissen über Seminare und Workshops, individuelle Beratung durch über 300 erfahrene Experten und ein großes Netzwerk wertvoller Kontakte zu Investoren, Unternehmen, Medien und Politik.

Bereits im März geht es in die zweite heiße Phase. Bis zum 13.03. können alle angehenden Unternehmerinnen und Unternehmer aus Berlin und Brandenburg ihr Geschäftskonzept wieder online zum Wettbewerb einreichen und so an der zweiten Phase teilnehmen.

Initiative Businessplan-Wettbewerb beruht auf Partnerschaft

In allen Wettbewerbsphasen bietet der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (BPW) als größte regionale Existenzgründungsinitiative vielfältige kostenlose Angebote zur Begleitung von Existenzgründerinnen und Existenzgründern auf ihrem Weg von der Produktidee zum tragfähigen Geschäftskonzept.

Organisiert wird der BPW von der Investitionsbank Berlin (IBB), der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) sowie den Unternehmensverbänden Berlin-Brandenburg (UVB). Träger des Wettbewerbs sind die Hochschulen in Berlin und Brandenburg. Der BPW wird zum Großteil aus Mitteln von Premiumpartnern, Partnern und Eigenmitteln der Organisatoren finanziert. Unterstützt wird die Initiative gemeinsam durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin und das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. (red)

IHK Potsdam wird Partner der Kampagne B96.jetzt

Die IHK Potsdam setzt sich im Interesse ihrer 76.000 Mitgliedsunternehmen gemeinsam mit der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern für einen zügigen Ausbau der Bundesstraße B 96 Nord ein und ist seit heute Partner der Kampagne www.B96.jetzt .

Der Potsdamer IHK-Präsident Peter Heydenbluth sagt: „Wir wissen, dass es zahlreiche Unternehmen in der Region gibt, die dringend auf den schnellen Ausbau angewiesen sind. Unternehmer haben sich sogar per Videobotschaft auf der Kampagnen-Internetseite geäußert und erklären, warum ihnen dieses Verkehrsprojekt so enorm wichtig ist. Wir werden uns länderübergreifend mit Nachdruck dafür einsetzen, dass der Ausbau nicht verzögert wird. Wir bemängeln, dass schon die Planungen viel zu lang dauern.“

Kammern wollen Gas geben und jegliche Verzögerungen vermeiden

Neubrandenburgs IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank: „Jetzt heißt es noch einmal Gas geben. Umso mehr freut es uns, dass nun so ein Schwergewicht aus Brandenburg unsere Reihen stärkt.“ Der Ausbau zwischen Oranienburg und Neubrandenburg gilt als zentrale Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft sowohl im Brandenburger Norden als auch im östlichen Mecklenburg-Vorpommern zukünftig floriert. Im europäischen Verkehrsnetz ist die B 96 zudem mit ihrer Anbindung an die Seehäfen eine wichtige transeuropäische Verkehrsachse nach Skandinavien. Positiv im Jahr 2016 war die Aufnahme der B 96 in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan 2030. Dafür hatten bereits beide IHKs gemeinsam – auch über Parlamentarische Abende in Berlin – lange gekämpft.

Stand (Dezember 2017) der Planungen zur B 96 Nord

Die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben ein abgestimmtes Ausbaukonzept für die B 96 von der A 10 bis zur A 20 erarbeitet, welches den für Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg zuständigen Gebietsreferaten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur im September 2017 vorgestellt wurde. Damit ist in Ergänzung zu den Neubaumaßnahmen eine Grundlage für den etappenweisen Um- und Ausbau der B 96 gegeben. Für Brandenburg enthält dies die bekannten Ortsumgehungen (OU) von Nassenheide, Teschendorf, Löwenberg, Gransee und Fürstenberg sowie die umzubauenden Streckenabschnitte.

B 96 OU Teschendorf/Löwenberg: Stand Planfeststellungsverfahren

In Vorbereitung befindet sich eine notwendig gewordene zweite öffentliche Auslegung einer aktualisierten Planunterlage. Diese ist aufgrund der Änderung rechtlicher Rahmenbedingungen und vorgetragener Einwendungen aus der vorherigen Auslegung notwendig geworden.
Die Auslegung der Unterlagen wird in den jeweiligen Amts-/Gemeindebereichen durch rechtzeitige Ankündigung im Amtsblatt angezeigt. Die Auslegung wird Anfang 2018 erfolgen.

B 96 OU Fürstenberg: Stand Vorplanung

Hier hat sich am Sachstand nichts geändert. Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider hat betont, dass die Prüfung von Alternativen zur geplanten Strecken-Variante für die OU Fürstenberg/Havel in jedem Fall geboten sei und zu keinen Verzögerungen in der Planung führen werde.

B96 Neubrandenburg – Neustrelitz

Derzeit befindet sich die Vorplanung für den Ausbau der B 96 zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz einschließlich der zwei Ortsumgehungen Usadel und Weisdin kurz vor dem Abschluss. Der nächste Schritt ist dann die Linienbestätigung durch das Bundesverkehrsministerium. Die weiteren Planungsschritte (Entwurfsplanung, Planfeststellung und Ausführungsplanung) werden dann von der Straßenbauverwaltung Mecklenburg-Vorpommern weitergeführt.

B96 – Ortumgehung Neubrandenburg

Weiter ist man dagegen bereits beim Teilvorhaben Ortsumgehung Neubrandenburg. Der Bau des ersten Bauabschnittes der Ortsumgehung im Zuge der B 96 wurde 2016 begonnen und soll im Sommer 2019 fertiggestellt werden.

3,1 Millionen Euro Förderung für zukunftsweisende Solarzellen

Die Oxford Photovoltaics Germany GmbH, eine Tochtergesellschaft des britischen Unternehmens Oxford PV – The Perovskite Company, investiert knapp 15 Millionen Euro in die Errichtung einer Betriebsstätte zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von Solarzellen in Brandenburg an der Havel. Bereits im November 2016 wurde zu diesem Zweck der ehemalige Forschungs- und Entwicklungsstandort von Bosch übernommen.

Das brandenburgische Wirtschaftsministerium fördert das Vorhaben mit 3,1 Millionen Euro aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW-G). Das Ziel ist der Aufbau einer Pilotlinie, um die von Oxford PV entwickelte Perowskit-Solartechnologie zur Marktreife zu bringen. Mit der Investition sind 18 neue Arbeitsplätze verbunden. Den Fördermittelbescheid haben Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber und Kerstin Jöntgen, Mitglied des Vorstandes der Förderbank ILB, in dieser Woche an das Unternehmen übergeben.

Britisches Unternehmen Oxford PV investiert in Brandenburg an der Havel

Minister Gerber erklärte beim heutigen Unternehmensbesuch: „Ich freue mich, dass die Oxford PV einen Standort in Brandenburg gewählt hat, um hier ihre neue Solartechnologie zur Marktreife zu bringen und Solarzellen ,made in Brandenburg‘ zu produzieren. Die Entscheidung des britischen Unternehmens belegt, dass unser Land attraktiv ist für innovative Hochtechnologie-Unternehmen – denn bei der Standortentscheidung konnte sich Brandenburg gegen zahlreiche andere internationale Standorte durchsetzen.

Für Brandenburg sprach neben gut ausgebauter Verkehrslogistik nicht zuletzt, dass hier hoch qualifizierte Mitarbeiter, insbesondere Entwicklungsingenieure, zur Verfügung stehen. Auch die große Expertise von Dienstleistern und Lieferanten in der Region im Photovoltaikbereich fiel bei der Entscheidung von Oxford PV für Brandenburg in die Waagschale. Ich bin überzeugt, dass sich die Produktionsstätte von Oxford PV zu einem Leuchtturm entwickeln wird, der Maßstäbe setzen und weit über die Region hinausstrahlen wird.“

Neuartige Perowskit-Solarzellen sollen hier zur Marktreife gebracht werden

ILB-Vorstandsmitglied Kerstin Jöntgen  sagte anlässlich der Ansiedlung in Brandenburg: „Wenn Hochtechnologie-Unternehmen in Brandenburg Produktionsstandorte aufbauen, dann ist das immer ein Grund zur Freude. Oxford PV hatte im Vorfeld intensiv nach einer Fertigungsstätte in den USA und Europa gesucht und sich aufgrund der hohen Anforderungen an Maschinen, Infrastruktur und Qualifizierung der Mitarbeiter letztendlich für Brandenburg als Standort entschieden. Damit erlebt auch die ehemalige Bosch-Produktionsanlage in Brandenburg an der Havel eine sinnvolle Nachnutzung.“

Solarzellen, die aus dem Mineral Perowskit gefertigt sind, weisen seit Beginn der Forschungen die höchste Leistungssteigerung aller Solartechnologien auf. Seit 2009 hat sich der Wirkungsgrad von vier Prozent auf knapp 23 Prozent gesteigert. Durch die vergleichsweise simple und preiswerte Herstellung sind Perowskit-Zellen die momentan vielversprechendste Weiterentwicklung im Bereich der Solartechnologien.

ILB Förderung ermöglicht Produktweiterentwicklung

Oxford PV plant, die Technologie in Form sogenannter Tandem-Solarzellen, die neben Perowskit auch aus Silizium bestehen, auf den Markt zu bringen. Damit kann der Wirkungsgrad weiter erhöht werden.

Frank P. Averdung, Chief Executive Officer von Oxford PV, ergänzte: „Die Förderung der ILB für die Pilotlinie in Brandenburg ermöglicht es uns, die Perowskittechnologie von der Laborgröße auf die marktübliche Wafergröße aufzuskalieren und schließlich bis zur Produktreife weiterzuentwickeln.
Mittelfristig wollen wir durch die Tandembauweise einen Wirkungsgrad von über 30 Prozent erreichen. Für die Markteinführung der Module wurde bereits eine Kooperation mit einem führenden Zell- und Modulhersteller geschlossen.“ (red)

Gute Nachricht im ersten Quartal 2018: Hauptstadtregion befindet sich im Konjunkturhoch

Die Metropolregion Berlin-Brandenburg befindet sich in einem Konjunkturhoch. In allen Branchen florieren die Geschäfte. Die Unternehmen sind zuversichtlich, dass der konjunkturelle Rückenwind auch in den kommenden sechs Monaten anhalten wird. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammern in Berlin, Potsdam, Cottbus und Ostbrandenburg.

Die Beschäftigungs- und Investitionsplanungen der Unternehmen sind expansiv. In Berlin behält die Konjunktur das hohe Tempo der Vorjahre bei, in Brandenburg beschleunigt sie sogar noch. Der gemeinsame Konjunkturklimaindex beider Länder beträgt 138 Punkte – und liegt damit deutlich über dem langfristigen Durchschnitt von 115 Punkten.

Hauptstadtregion bereits seit vier Jahren im Konjunkturhoch

Jan Eder, Hauptgeschäftsführer der IHK Berlin: „Die Hochkonjunktur unserer Wirtschaft geht ins vierte Jahr und ein Ende ist nicht in Sicht. Dieser einmalige Boom wird gestützt durch das anziehende europäische und internationale Wachstumstempo und die Standortvorteile der Metropolregion. Nachfrageseitig profitieren unsere Unternehmen von wachsenden Bevölkerungs- und Besucherzahlen und immer weiter steigenden Beschäftigtenzahlen – das kommt der Kaufkraft zugute. Gleichzeitig findet die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg eine einmalige Kombination aus Wissenschaft- und Kultureinrichtungen, die den erfolgreichen für unsere Region typischen Mix aus Innovation und Kreativität erst möglich machen. Die Unternehmen sind überwiegend optimistisch gestimmt, was die Entwicklung ihrer Geschäfte im kommenden Halbjahr betrifft.

91 Prozent der Unternehmen rechnen damit, dass sich die Geschäfte im nächsten halben Jahr entweder gleichbleibend gut oder sogar noch besser entwickeln. Allerdings ist diese Zuversicht nicht völlig ungetrübt: Der Fachkräftemangel ist, wie in ganz Deutschland, die Achillesverse unseres Wachstumserfolges in der Zukunft. Eine gute Bildungspolitik ist dagegen das beste Mittel.
Und damit auch eine starke Konjunkturstütze.“

Investitionen florieren – aber nicht ganz von alleine

Dr. Wolfgang Krüger, Hauptgeschäftsführer der IHK Cottbus: „Sowohl die Exporterwartungen als auch die Investitionsabsichten zeigen, dass die Unternehmen positiv gestimmt sind und mit weiterem Wachstum rechnen. Insgesamt 79 Prozent der Unternehmen in Berlin und Brandenburg planen neue Investitionen. Doch diese Entwicklung ist kein Selbstläufer. Vor allem in Brandenburg muss die Exportwirtschaft weiter gestärkt werden. Die Unternehmen brauchen verlässliche politische Rahmenbedingungen sowie starke Partner bei der Entwicklung von Produktinnovationen und bei der Begleitung in neue Märkte. So berichten 48 Prozent der Industrieunternehmen in Berlin und Brandenburg von gestiegenen Exporten. Aber während bei Berliner Industrieunternehmen die Exportquote bei 61 Prozent lag, betrug sie bei den Brandenburgern nur 29 Prozent. Berlin liegt damit weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt von 50 Prozent. Brandenburg noch weit darunter.“

Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam: „Die Personalpläne in Berlin und Brandenburg sind weiterhin auf Expansionskurs. Mehr als ein Drittel der Unternehmen will Mitarbeiter einstellen, und mehr als die Hälfte die Belegschaft konstant halten. Insbesondere auf dem Bau wird händeringend Personal gesucht. Hier tritt derzeit am deutlichsten die Lücke zu Tage: Es fehlt an Auszubildenden und an Fachkräften. Die Unternehmen geben an, dass dieser Mangel das eigene Wachstum bremst oder sogar bedroht. Aktuell liegt dieser Risikofaktor unangefochten auf Platz 1 und beunruhigt 69 Prozent der Unternehmen in der Hauptstadtregion. Aufhorchen lässt trotz sehr stabiler Verflechtungen: Der Anteil der Unternehmen, die die Bedeutung des Marktes im jeweiligen anderen Bundesland als hoch einschätzen, ist von 44 Prozent im Jahr 2016 auf aktuell 36 Prozent gesunken. Auch stagniert die Fusionsneigung in Berlin und findet in Brandenburg immer weniger Befürworter. Es sprechen sich zwar noch gut die Hälfte der Unternehmen in Berlin und Brandenburg für ein Zusammengehen der beiden Länder aus. Der Anteil der Gegner ist allerdings von 19 in 2016 auf jetzt 27 Prozent gestiegen.“

Dieselfahrverbot würde die Region schwächen

Guido Weiß, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Ostbrandenburg: „Wir haben unsere Unternehmer gefragt, wie sie ein Fahrverbot von Dieselfahrzeugen treffen würde. Auf die Hälfte aller Betriebe in Berlin und Brandenburg hätte es Auswirkungen. Desto näher die Betriebe an Berlin liegen, umso größer ist die Betroffenheit. In den Landkreisen Märkisch-Oderland und Barnim sind es zwei Drittel der Unternehmen. Dieselfahrzeuge werden in der Regel für den langfristigen Einsatz in Betrieben angeschafft. Das Dieselfahrverbot hätte also nicht nur Folgen für die Versorgung der Stadt. Es geht auch um die Investitions- und Zukunftschancen der Unternehmen in Berlin und Brandenburg. Unsere Bitte an die Politik ist, mit Augenmaß eine „Blaue Plakette“ einzuführen. Auch Produkte aus der Region gelangen nicht mit dem Lastenfahrrad zum Kunden.“

Die IHK stellt Ihren gesamten Konjunkturbericht hier zur Verfügung.

Veranstaltungen

Sachverständigentag Berlin-Brandenburg 2018

Am 27. September 2018 findet der Tag des Sachverständigen Berlin – Brandenburg erstmals in der IHK Ostbrandenburg in Frankfurt (Oder) statt. Die Bestellungskörperschaften der beiden Länder veranstalten den Tag alle zwei Jahre gemeinsam.

In verschiedenen Vorträgen und Workshops werden die unterschiedlichen Auswirkungen und Möglichkeiten der voranschreitenden Digitalisierung mit den Sachverständigen diskutiert. Ergänzend findet erneut ein Fotowettbewerb zu Motiven aus der Sachverständigentätigkeit statt.

MediaTech-Workshop 2018

Ob Industrie 4.0, High Performance Computing, Big Data, 5G und Next Generation Internet – kurzum, die digitale Transformation ist nicht mehr aufzuhalten. Diese technologischen Entwicklungen werden auch die Medienlandschaft verändern und bestehende Geschäftsmodelle werden scheinbar auf den Kopf gestellt.

Konfrontiert mit dieser Herausforderung unterstützt die Europäische Union mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ Forschungseinrichtungen und insbesondere kleine- und mittelständische Unternehmen bei Forschungs- und Innovationsaktivitäten sowie der entsprechenden Markteinführung. Darin enthalten sind auch Projektaufrufe, die für die MediaTechbranche von Interesse sind.

(gebührenpflichtig)