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Smarte Haustechnik erfreut sich wachsendem Interesse

Laut der „Bauherren-Studie 2017“, durchgeführt von der Beratungsagentur Almondia, legen 57 Prozent der befragten Bundesbürger bei ihren Hausbauplanungen großen Wert auf smarte Haustechnik. Almondia befragte dazu 1.046 Bundesbürger, die in den vergangenen Jahren ein Haus gebaut haben oder in den nächsten zwei Jahren einen Bau planen.

Bauherren begeistern sich zunehmend für smarte Eigenheime

Jeder vierte Befragte ist bereit, mehr als 5.000 Euro zu investieren, um sein künftiges Eigenheim „smart“ zu machen. Sogar sieben Prozent der angehenden Hausbesitzer würden mehr als 10.000 Euro für eine Heizungssteuerung per Smartphone-App oder die automatische Steuerung von Beleuchtung, Belüftung und Co ausgeben.

„Smarte Haustechnik ist mehr als technischer Schnickschnack. Gerade für Menschen mit körperlicher Einschränkung kann eine automatische Licht- oder Belüftungssteuerung den Alltag stark erleichtern. In Hinblick darauf, dass die Menschen immer älter werden, und so lange wie möglich eigenständig leben möchten, werden intelligente Häuser mittelfristig stark an Bedeutung gewinnen“, so Dr. Gordian Rättich, Geschäftsführer von Almondia.

Von den Befragten, die bereits ein Haus gebaut haben, setzten 28 Prozent von Anfang an auf smarte Haustechnik. Etwas mehr als jeder Fünfte hat aus Kostengründen bisher darauf verzichtet, während 13 Prozent mit intelligenten Komponenten allmählich nachrüsten. Einige Bauherren lassen aus diesem Grund schon während des Hausbaus Leerrohre verbauen, in die sie später die Netzwerkkabel legen.

Intelligente Haustechnik muss sicher sein

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Handwerksbetrieben, die sich auf das Thema Smart Home spezialisiert haben. Sicherheit ist dennoch das oberste Gebot. Wenn Hausbesitzer über das Internet auf die eigene Haustechnik zugreifen können, gelingt das theoretisch auch Kriminellen. Der richtige und besonnene Umgang mit der smarten Haustechnik verhindert schon im Vorfeld, den Zugriff durch Fremdeinwirkung.

„Es fängt schon bei so simplen Grundregeln an, dass ein Passwort stets aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen sollte, um es den Kriminellen so schwer wie möglich zu machen“, so der Almondia Geschäftsführer Dr. Gordian Rättich.

Rättich ist davon überzeugt, dass die Nachfrage nach intelligenter und sicherer Haustechnik noch steigen wird. Nur vier von zehn der befragten Bauherren, die einen Neubau planen, legen keinen großen Wert auf eine smarte Haustechnik. Großes Interesse ist also laut der Studie schon jetzt vorhanden. (red)

Meisterstück Dahlem: Die neue Extraklasse des Wohnens für ein internationales Berlin

Internationaler Vertriebsstart durch Jones Lang Lasalle

Berlin gewinnt zunehmend an internationaler Bedeutung, die Nachfrage nach Luxusimmobilien auf höchstem Niveau steigt stetig. Für eines der exklusivsten Berliner Immobilienprojekt, das „Meisterstück Dahlem“, startet nun der Vertrieb durch die Marktführer der Maklerbranche. Die 17 großzügigen Wohnungen in zwei denkmalgeschützten Gründerzeitvillen mit imponierender Gründerzeitfassade sind ein architektonisches Juwel und werden über 175 bis zu 335 qm Wohnfläche verfügen. Unweit des Botanischen Gartens gelegen, bieten die Wohnungen damit höchste Qualität für eine anspruchsvolle und kosmopolitische Käuferschicht, die den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Vermarktet werden die begehrten Immobilien durch Jones Lang Lasalle und die Zabel Property GmbH.

Für die zwei Häuser mit je sechs beziehungsweise elf Wohnungen, die von Architekt Ninous Tatari auf höchstem Ausstattungsniveau gestaltet wurden, verlangt Investor Zsolt Farkas, der schon mit The Wilhelm vis-à-vis des Hotels Adlon eines der anspruchsvollsten Projekte Berlins lanciert hat, angemessene Preise, die den hohen Anspruch der Immobilie widerspiegeln.

Foto: Mundial AG

 

„Auch als erfahrener Immobilienentwickler hat man nicht alle Tage mit einem solchen Schmuckstück zu tun“, sagt Zsolt Farkas. „Unser Ziel war, mit dem ‚Meisterstück‘ eine einzigartige Immobilie zu schaffen, die in Berlin neue Maßstäbe setzt und auch anspruchsvolle, internationale Kunden durch höchste Qualität begeistern wird.“

Das Marketing entspricht dem Niveau der Villen und bietet Interessenten Einblicke durch ein limitiertes Buch und zwei Showrooms, die die beeindruckenden Ausstattungsmerkmale des „Meisterstücks“ detailliert demonstrieren. Naturstein, gebürstete Bronze patiniert, gehämmert und geschliffen, das sind nur einige der Ausstattungsmerkmale, die Tradition und Stilsicherheit versprechen.

 

Foto: Mundial AG

 

„Wohnwerte und nicht Modeströmungen aus dem Katalog, das ist meine Devise für die Innengestaltung“, so Interiordesignerin Sibel Huhn.

Auch im Bereich Serviceleistungen für die wohlhabenden Eigentümer erreicht die Ausnahmeimmobilie in Berlin bisher weitgehend ungekannte Höhen, die eine neue Dimension im deutschen Luxuswohnsegment begründen.

Foto: Mundial AG

 

Mitte Dezember stellt der Investor dazu seine Pläne vor.

Für Lars-Oliver Mohr, Vertriebskoordinator des Investors, ist damit Berlin endgültig in der Riege der Weltstädte angekommen: „Marktkenner sind sich einig, dass es dieses Nonplusultra an Wohnqualität bislang nur am New Yorker Central Park oder im Londoner Westend gibt. Mit dem Meisterstück Dahlem rückt Berlin tatsächlich in die Liga London, Paris, New York auf und kann dem anspruchsvollen Weltbürger Wohnraum der Extraklasse anbieten.“

Schon vor Vertriebsstart kann sich der Investor über erste Reservierungen aus dem In- und Ausland freuen.

 

 

Mehr unter: www.meisterstück-dahlem.de

 

Besichtigung der Villen und des Showrooms von Interiordesignerin Sibel Huhn sind nach vorheriger Terminabsprache möglich.

 

Kontakt:

MOHR IMMOBILIEN

Real Estate – Consulting – Investments

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Experten sind sich einig: Attraktivität des Berliner Immobilienmarkts wird für ausländische Investoren weiterhin steigen

Am gestrigen Abend versammelte die Veranstaltungsreihe Berliner Immobiliengespräche der W&R Immocom erneut die Crème de la Crème der Immobilienbranche der Hauptstadt. Das Thema lautete „Berlin – welche Rolle spielt internationales Kapital? Wie verändern ausländische Investoren den Markt?“ Dazu diskutierte Moderator Rudolf von Raven, Partner der Rechtsanwaltsgesellschaft Mazars, mit Größen aus der Berliner Immobilienwelt wie Sven Henkes, Geschäftsführer ZIEGERT Bank- und Immobilienconsulting GmbH, Einar Skjerven, CEO der Skjerven Group, Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate und Herbert Dzial, Geschäftsführer der HD Gruppe.

Expertenrunde: v.l.n.r.: Sven Henkes, Carsten Heinrich, Herbert Dzial, Einar Skjerven. Copyright: DAVIDS/Sven Darmer

Dabei bestand weitgehend Einigkeit darüber, dass der Berliner Immobilienmarkt in den letzten Jahren nicht nur zunehmend attraktiv für ausländische Investoren wurde, sondern auch, dass ein Ende dieses Trends nicht zu erwarten ist – im Gegenteil.

„Berlin wurde in die Riege der internationalen Immobilienstandorte aufgenommen“

China-Experte Carsten Heinrich ist sicher, dass durch das Erstarken der chinesischen Mittelschicht und die wachsende internationale Bedeutung der deutschen Hauptstadt, in Zukunft verstärkt Investoren aus Fernost auf den Berliner Markt drängen werden. Das Unternehmen unterhält Niederlassungen in chinesischen Metropolen und hat damit einen direkten Zugang zu der potenziellen Käuferschaft. „Vor einigen Jahren mussten wir in China noch erklären, wo Berlin liegt, das ist heute nicht mehr nötig. Berlin wurde in die Riege der internationalen Immobilienstandorte aufgenommen und ist im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten – und vor allem auch im Vergleich zu dem Markt in China – immer noch günstig und damit als Investitionsmöglichkeit natürlich attraktiv. Berlin gilt als weltoffen, tolerant und jung. Die Start-Up Szene sucht in Europa ihresgleichen und die politische und soziale Stabilität sind für chinesische Anleger unschlagbare Argumente für die deutsche Hauptstadt. Eine Wohnung in Berlin gilt in China als Status-Symbol.“

Carsten Heinrich: „Eine Wohnung in Berlin gilt in China als Status-Symbol“. Copyright: DAVIDS/Sven Darmer

Investitionen in Immobilien haben in China Tradition und gelten dort zudem als eine übliche Anlagestrategie. Der Schritt ins Ausland ist hierbei schon lange keine Seltenheit mehr. Wachsende Bevölkerungszahlen und eine starke Wirtschaft haben die Wohnmarktpreise in den südlichen Städten Chinas wachsen lassen und der Preis für Wohnimmobilien in Metropolen wie Peking, Shanghai, Shenzhen oder Guangzhou ist extrem hoch.

 

„Die zunehmende Internationalität tut Berlin gut“

Als deutsche Hauptstadt hat Berlin im Ausland einen besonders guten Ruf. Denn ausländische Investoren suchen vorrangig nach einer international bedeutenden Stadt mit guten Umweltbedingungen, sozialer Infrastruktur und herausragenden Studienbedingungen – und das alles zum besten Preis. Berlin verfügt über die entsprechende internationale Strahlkraft und wird in seiner Funktion als Hauptstadt neben der Politik auch als ein wirtschaftlich zentraler Standort angesehen. Der Verkaufspreis von Immobilien steigt jährlich um etwa 15 Prozent und die Prognose für den Berliner Immobilienmarkt bleibt potenziell auch für die nächsten 20 Jahre positiv – eine Trendwende ist also nicht in Sicht. Für Experte Carsten Heinrich ist das jedoch kein Grund zur Sorge: „Berlin hat sich immer internationale Bedeutung gewünscht. Die Stadt und ihre Menschen freuen sich über eine bunte und offene Gesellschaft und die zunehmende Internationalität tut Berlin gut. Ausländische Investoren legen weltweit an und man darf nicht vergessen, dass ja auch deutsche Investoren im Ausland investieren. Jede bedeutende Metropole übt einen Reiz auf internationale Anleger aus, aus meiner Sicht kann man den Run auf Berlin gelassen sehen, letztendlich wird die Stadt davon profitieren.“

Herbert Dzial: „Berlin ist auf dem internationalen Hauptstadt-Level angekommen“. Copyright: DAVIDS/Sven Darmer

Ausländische Investoren interessieren sich aber nicht nur für Wohnungen, sondern zunehmend auch für Gewerbe- und Handelsimmobilien. „Deutschland ist mit Blick auf Handelsimmobilien seit einigen Jahren immer stärker in den Fokus ausländischer Investoren geraten“, sagt Herbert Dzial, Geschäftsführer der HD Gruppe. „Berlin ist ein Wachstums- und Stabilitätsstandort mitten in Europa. Die Stadt hat vierzig Jahre verloren und ist nun auf dem internationalen Hauptstadt-Level angekommen.“

Die W&R immocom veranstaltet die Berliner Immobiliengespräche in regelmäßigen Abständen. Copyright: DAVIDS/Sven Darmer

https://www.immobiliengespraech.de/

Quartier Bundesallee – SSN GROUP realisiert neue Volksbank-Zentrale in der City-West

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller gab sich die Ehre und auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Bauherren Michael Tockweiler, CEO der SSN GROUP, dem Vorstand der Berliner Volksbank, Dr. Holger Hatje und Carsten Jung, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Berliner Volksbank Stephan Schwarz und Architekt Bertram Vandreike die symbolische Grundsteinlegung für das Quartier Bundesallee zu feiern.

Bei Kaiserwetter wurde vor den etwa 100 Gästen die Zeitkapsel mit Münzen, einem Faktenblatt und den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitungen befüllt, um diese anschließend fachmännisch durch den Polier einmauern zu lassen.

v.l.n.r. Dr. Holger Hatje, Carsten Jung, Michael Müller, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Stephan Schwarz legen den Grundstein für das Quartier Bundesallee. | Foto: Charles Yunck

Bereits im Dezember 2016 wurden die Bürohäuser 1 und 2 des Quartiers an die Berliner Volksbank verkauft. Das Finanzinstitut wird die erworbenen Räumlichkeiten an dem zentralen Standort als Firmensitz in der Hauptstadt nutzen.

Michael Tockweiler, CEO der SSN Group AG, laut bulwiengesa einer der deutschen TOP5 Projektentwickler, hob die städtebauliche Bedeutung des Projekts hervor: „Ziel dieser Entwicklung war es, die Lücke an diesem exponierten Standort mit einem Ensemble zu schließen, das in jeder Hinsicht auf Nachhaltigkeit setzt: Ökologisch, architektonisch, städtebaulich und auch in seiner durchmischten Nutzung. Die Ansiedelung der Berliner Volksbank entspricht diesem umfassenden Anspruch.“

Michael Tockweiler, CEO SSN GROUP | Foto: Charles Yunck

„Die Berliner Volksbank ist nicht nur ein bedeutendes Kreditinstitut der Stadt, sondern mit ihrem genossenschaftlichen Anspruch und ihren zahlreichen sozialen Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport auch ein wichtiger und weit vernetzter Akteur der Berliner Stadtgesellschaft“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller. „Daher freue ich mich, dass die Berliner Volksbank mit diesem Projekt wieder eine größere Sichtbarkeit in der City West gewinnt und zugleich dazu beiträgt, diesen exponierten Standort neu zu beleben.“

v.l.n.r.: Dr. Holger Hatje, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Michael Müller, Carsten Jung | Foto: Charles Yunck

Die Gebäude entstehen als Teil des von einem Unternehmen der SSN GROUP AG entwickelten „Quartier Bundesallee“ mit Büro-, Wohn und Gewerbenutzung und wird von der Berliner Volksbank schlüsselfertig übernommen. Für die zeitlos-moderne Architektur ist KSV Krüger Schuberth Vandreike verantwortlich. Das Gebäude wird in dem internationalen Nachhaltigkeits-Standard „LEED Gold“ errichtet. Das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank, das rund 14.740 qm Bürofläche sowie rund 110 Fahrradstellplätze und rund 50 Tiefgaragenplätze im „Quartier Bundesallee“ umfasst, markiert die Spitze des Gebäudeensembles zur Kreuzung hin.

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann betonte die erfolgreiche Kooperation mit dem Bauherren und freut sich über das Landmark-Projekt in Charlottenburg-Wilmersdorf: „Es freut mich daher sehr, dass die Standortwahl für das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank auf unseren Bezirk fiel. Hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit der SSN GROUP, die mit ihrem Quartier Bundesallee die berühmte Berliner Mischung aus Wohnen, Büro und Gewerbe, um die man uns in Paris, London, Madrid beneidet, realisiert.“

Die von der Berliner Volksbank erworbenen Bürohäuser 1 und 2 verfügen über eine Gesamtnutzfläche von ca. 15.140 m2 und beanspruchen damit nur einen Teil des gesamten Quartiers. Auf dem Gesamtareal entsteht auf fast 7.500 m2 Grundfläche ein attraktives neues Quartier mit Wohn- und Büronutzung, das insgesamt über eine Nutzfläche von ca. 28.600 m2 verfügen wird. Davon entfallen ca. 7.000 m2 auf 73 Wohnungen, die bereits zu mehr als 80 Prozent verkauft wurden, und ca. 21.700 m2 auf Büros. Außerdem werden 117 Tiefgaragenparkplätze entstehen.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Holger Hatje erklärte dazu: „Wir sind für viele Berliner die traditionelle Bank an ihrer Seite – ein Garant für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen. Deshalb hat es für uns auch einen hohen symbolischen Wert, dass wir mit unserem neuen Verwaltungsgebäude wieder verkehrsgünstig in der City West vertreten sind. Entscheidend war auch unser konkreter Bedarf nach nachhaltig nutzbaren, zukunftsfähigen Büroflächen.“

Dazu ergänzte Carsten Jung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank: „Die Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt gehen auch an der Berliner Volksbank nicht vorbei. Wir haben diese Herausforderung frühzeitig angenommen und sind dabei, uns sowohl technologisch als auch kulturell auf eine Weise neu zu positionieren, die unserer Verantwortung gegenüber Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern gerecht wird. Das neue Verwaltungsgebäude ist ein wichtiger Baustein im Rahmen dieser Entwicklung.“

Städtebaulich markiert das neue Quartier nicht nur einen Lückenschluss im Straßenbild, sondern die Wiederherstellung eines gewachsenen und geschichtsträchtigen Areals. Die Pläne für das Projekt wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erarbeitet und gemeinsam auf den Weg gebracht. Es wurde ein Nutzungsmix eingeplant, der typisch für das Viertel ist. Vorher befand sich auf dem Areal ein in den 1970er Jahren errichteter Bürokomplex, der bis 2013 durch das Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf genutzt wurde. Das Gebäude wurde bereits 2016 vollständig abgetragen. Für die Fertigstellung des Quartiers ist das 4. Quartal 2019 avisiert.

Die Baustelle für das Quartier Bundesallee | Foto: Charles Yunck

Neben dem Quartier Bundesallee realisiert die SSN GROUP in Berlin das Franklinhaus in der Franklinstraße, ein modernes Bürogebäude mit ca. 10.800 m2 Bürofläche, sowie The Wilhelm!, ein exklusives Wohnprojekt in der Wilhelmstraße in Mitte. Damit entwickelt die SSN GROUP in Berlin über 61.000 m2  mit einem Investitionsvolumen von über 540 Mio Euro. Deutschlandweit gehören zu den Projekten der SSN GROUP unter anderem das Holsten-Quartier und das Neue Korallusviertel in Hamburg, Covent Garden in München, das Peschl-Quartier in Passau, das No.1 in Mannheim und das Hochhausprojekt 2Stay in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wurde von dem unabhängigen Analyseinstitut bulwiengesa als einer der deutschen TOP5 Projektentwickler benannt. (ak)

 

Bildrechte: Charles Yunck

 

Vollendung der historischen Berliner Mitte – Erster Spatenstich für Projekt „TRION Leipziger Platz“

Mit dem heutigen 1. Spatenstich für das Büro- und Geschäftshaus „TRION Leipziger Platz“ beginnt der Lückenschluss für die historische Stadtfigur des Oktogons am Leipziger Platz.

Der Entwurf für das Gebäude stammt von den renommierten Berliner Architekten léonwohlhage, die den 2016 ausgelobten Wettbewerb gewonnen haben.

„Das Gebäude liegt direkt neben der Kanadischen Botschaft, markiert die Schnittstelle zum Potsdamer Platz und bildet gleichzeitig den Abschluss des Ensembles rund um den Leipziger Platz“, so Hilde Léon, Architektin und Geschäftsführerin des ausführenden Büros léonwohlhage Architekten. „Es geht unseres Erachtens mehr um das ‚Ensemble’ als um den ‚Solospieler’ in diesem Kontext.“

Das geplante Gebäude TRION Leipziger Platz. Perspektive Potsdamer Platz | Foto: F100 Investment A.G./ HH VISION

 

„TRION Leipziger Platz“ wird  Anfang 2020 fertiggestellt

Das Büro- und Geschäftshaus trägt den Namen „TRION Leipziger Platz“. Es sieht einen zehngeschossigen Sockelbau vor, der zur Platzecke hin von einem Turmaufbau gekrönt wird. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage entstehen. Das Objekt wird oberirdisch über rund 10.000 Quadratmeter BGF verfügen. Für die Fertigstellung des Gebäudes ist Ende 2019/Anfang 2020 avisiert.

„Als Projektentwickler und Bauherrenvertreter erfüllt es die FREO mit großem Stolz und Dankbarkeit, den Abschluss der Wiederherstellung des Leipziger Platzes mit einem herausragenden Team an Planern, einem großartigen Entwurf und einem weitsichtigen Bauherrn bis zu diesem Tag des heutigen Spatenstichs vorangetragen zu haben“, so Marcus Brettel, Bauherrenvertreter der FREO Financial & Real Estate Operations GmbH. „Nach dieser Zeit der intensiven Planung und Vorbereitung freuen wir uns nun auf den Baustart dieses in jeder Hinsicht anspruchsvollen Projektes.“

Oktogon am Potsdamer Platz wird wieder komplett

Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Bezirksamt Berlin-Mitte im Juni 2017 wurde in den vergangenen Wochen das Gerüst und die Werbefassade demontiert. Nun soll mit der Bebauung des letzten freien Grundstücks die historische Stadtfigur des Achtecks vervollständigt werden.

Das Büro- und Geschäftshaus wird sich als Nordwest-Abschluss in die oktogonale Figur des Gesamtareals harmonisch einfügen und dennoch ein eigenständiges, Identität stiftendes Gebäude sein.

Direkt vor dem Gebäude befindet sich die S-Bahnstation Potsdamer Platz. Die Leipziger Straße gehört mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 35.000 Fahrzeugen pro Tag zu den am stärksten frequentierten Magistralen zwischen Ost und West.

Das geplante Gebäude TRION Leipziger Platz. Perspektive Leipziger Straße | Foto: F100 Investment A.G./ HH VISION

 

TRION steht für die Form des Dreiecks und die Vervollständigung der Platzfigur

„Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, die städtebauliche Herausforderung an diesem bedeutenden Platz in der Mitte Berlins gemeistert zu haben“, sagt Ilan Brandstetter, Bauherrenvertreter der F100 Investment A.G. „Als Schlussstein für den Leipziger Platz wird das Bauwerk ab heute den Namen TRION LEIPZIGER PLATZ tragen und damit eine unverwechselbare Identität erhalten. TRION steht dabei für die Form des Dreiecks und die Vervollständigung der Platzfigur.“

Nachdem 2014 an der Nordostseite des Platzes die „Mall of Berlin“ eröffnete, sieht nun das berühmte Oktogon seiner Vollendung entgegen. (red)

BFW-Neubauforum präsentiert Perspektiven in der Hauptstadtregion

Der BFW Bundesverband und der Landesverband Berlin/Brandenburg haben die gemeinsame Veranstaltung erstmals nicht in Berlin, sondern im benachbarten Brandenburg ausgerichtet. „Die Grundstückspreisentwicklung in Berlin, aber auch zeitlich nicht mehr kalkulierbare Bebauungsplanverfahren und langwierige Verwaltungsabläufe wirken auf die künftigen Kauf- und Mietpreise ein. Viele seriös kalkulierende Unternehmen, die Grundstücke am Markt erwerben müssen, können hier kaum noch Wohnungsangebote für mittlere Einkommensgruppen schaffen“, so Groth.

Perspektiven im Berliner Umland

Deshalb zeigt der BFW als Vertreter der mittelständischen Immobilienbranche im Neubauforum auf, welche Möglichkeiten das Berliner Umland für ein stärkeres Engagement bietet. Das klare Fazit: Als integraler Bestandteil der Hauptstadtregion bergen Teile Brandenburgs große Wohnungsbaupotenziale.

Elfi Heesch, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung und Wohnungswesen aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, skizzierte in ihrem Grußwort die strategischen Ansätze der Wohnungspolitik in Brandenburg. Die Wohnungsmärkte in der Mark analysierte Hans Jürgen Volkerding aus dem Landesamt für Bau und Verkehr: Zwar steigen auch im sogenannten Speckgürtel und in den Städten der 2. Reihe die Grundstückspreise und Baukosten, dennoch ist Wohnungsbau für die mittleren Einkommensgruppen noch gut darstellbar. Dies gilt umso mehr, da sich die Nachfrage auch zunehmend aus Berlin heraus in die Region verlagert.

Private Immobilienunternehmer sind der Teil der Lösung nicht des Problems

Dass private Immobilienunternehmer als Teil der Lösung und nicht als Teil eines Problems oder Bittsteller angesehen werden, verdeutlichten auch die Vorträge des Bernauer Bürgermeisters André Stahl und der Bürgermeisterin von Luckenwalde, Elisabeth Herzog-von der Heide.

Auch der Präsident des BFW Bundesverbandes Andreas Ibel betonte: „Die Lösung zur Entspannung der Wohnungsmärkte kann nur im Miteinander, nicht im Gegeneinander liegen. Wir brauchen auf allen politischen Ebenen ein neues Bewusstsein, wie wir den Wohnungsneubau voranbringen können und was ein jeder dazu beitragen kann. Für eine neue Bundesregierung bedeutet das: Parteitaktische Spielchen und ideologische Kämpfe kann sich niemand mehr erlauben. Das zeigen uns nicht zuletzt die sinkenden Baugenehmigungszahlen in Berlin, Brandenburg und auf Bundesebene, sondern auch die Ergebnisse der Bundestagswahl. Was wir jetzt brauchen, sind einfach, schnelle und pragmatische Lösungen, von denen die Wohnraumsuchenden im Land zügig profitieren.“ (red)

Foto: Thomas Groth auf dem BFW Neubauforum 2017, Copyright: Claudius Pflug

Landgericht stellt Vorkaufsrecht der Bezirke in Frage

Die Wohnungssuche in Berlin ist mühselig. Der Berliner Senat setzt sich regelmäßig mit dem Erwerb von Immobilien durch das Vorkaufsrecht dafür ein, dass Mieten weiterhin bezahlbar bleiben. Nun hat das Landgericht in einem Urteil entschieden, dass das Vorkaufsrecht nicht ausgeübt werden darf, wenn das betreffende Grundstück im Gebiet eines Bebauungsplanes liegt und das Gebäude darauf den Festsetzungen des Planes entspricht. Gegen das Urteil hat die Senatsverwaltung Berufung eingelegt.

Vom Urteil betroffen sind drei Mehrfamilienhäuser im Bezirk Schöneberg. Vor zwei Jahren verkaufte die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) das Grundstück an einen privaten Investor für 7,8 Millionen Euro. Der Bezirk Tempelhof- Schöneberg wollte dies verhindern und übte im April 2015 sein Vorkaufsrecht aus. Dagegen wiederum klagte die Bima und bekam schon im Frühjahr 2017 vor der Baulandkammer des Berliner Landgerichts Recht.

Begründungen hatten die Richter genug. Zum einen sahen sie den Verkaufspreis von 7,8 Millionen Euro im Vergleich zum Verkehrswert von 6,3 Millionen Euro als nicht überheblich an, zum anderen bezogen sie sich auf Paragraf 26 des Baugesetzbuches. Dieser Paragraf regelt, wann ein Vorkaufsrecht ausgeschlossen ist. Demnach sei dies unter anderem der Fall, wenn das Grundstück den Festsetzungen des Bebauungsplanes entsprechend bebaut ist.

Berliner Senat geht in Berufung

Nichts desto trotz ist die Senatsverwaltung für Finanzen unter der Leitung von Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) der Meinung, dass das Vorkaufsrecht in diesem Fall sehr wohl anwendbar ist. Aus diesem Grund habe man Berufung gegen das die Bima und ihren Verkauf befürwortende Urteil eingelegt. Einen Verhandlungstermin gibt es allerdings noch nicht.

Urteil entscheidet nicht nur über Berlin

Für die Finanzverwaltung betrifft die grundsätzliche Bedeutung dieses Rechtsstreits generelle Auslegungsfragen des Baugesetzbuches und damit des Bundesrechts. Nicht nur für den vorliegenden Fall, für alle Fälle rund um Milieuschutz und Vorverkaufsrecht in ganz Deutschland sei dieser Beschluss von Relevanz. Es geht dem Land Berlin inhaltlich um die Frage, ob ein kommunales Vorkaufsrecht in sozialen Erhaltungsgebieten ausgeübt werden darf, ob die gegenwärtige Nutzung der betroffenen Liegenschaft, also etwa die Art der Bebauung, von Bedeutung ist und wie die Kriterien zum Verkehrswert bestimmt werden.

Des Weiteren vertritt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen den Standpunkt, Paragraf 26 müsse anders ausgelegt werden. Für die Verwaltung ist nicht die Existenz eines Bebauungsplanes entscheidend. Denn Wohngebäude sind in Milieuschutzgebieten immer zulässig. Viel wichtiger sei die Frage, ob nach dem Verkauf einer Immobilie an einen privaten Investor eine Verdrängung der Bewohner zu befürchten sei.

Spitzenreiter beim Vorkaufsrecht ist Friedrichshain- Kreuzberg

Spitzenreiter in Sachen Vorkaufsrecht ist der Bezirk Friedrichshain- Kreuzberg. In der vergangenen Woche hat er gerade erst wieder von seinem Recht Gebrauch gemacht und ein Haus mit 17 Wohnungen gekauft. Das Ziel sei es „die durchmischte Struktur der Wohnbevölkerung im von Gentrifizierung betroffenen Friedrichshain-Kreuzberg zu erhalten“, so das Bezirksamt gegenüber der Berliner Morgenpost. Bereits zum zehnten Mal habe der Bezirk sein Recht genutzt. Bisher sind vier Fälle rechtskräftig, in vier weiteren seien Widersprüche oder Klagen anhängig und zwei befinden sich noch im schwebenden Verfahren. (red)

Immobilienexperten rechnen mit steigenden Mieten in Berlin

Immobilienexperte Carsten Heinrich: „Vor einigen Jahren mussten wir für Berlin noch Werbung in China machen, heute gilt eine Immobilie an der Spree als Statussymbol in Fernost.“

818 Vertreter der Immobilienbranche in Europa krönen Berlin zum vierten Mal in Folge zum beliebtesten europäischen Investitionsziel – das zeigen die Ergebnisse der Studie „Emerging Trends in Real Estate: Europe 2018″ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und dem Urban Land Institute, die heute in Frankfurt am Main vorgestellt wird.

Wichtiger Faktor für die Beliebtheit Berlins ist die hohe Nachhaltigkeit der Immobilienwerte. Berlin profitiert hier von seinem Bevölkerungswachstum und, angetrieben durch den Technologiesektor, stetig steigenden Geschäftschancen.

„Investoren setzen auf Berlin, weil die Kosten vergleichsweise gering und die Wachstumspotenziale hoch sind. Die Preise für Immobilien in Berlin liegen zudem noch deutlich unter denen anderer Welthauptstädte“, sagt Susanne Eickermann-Riepe, Real Estate Leader und Partnerin bei PwC.

Stadt belegt unter Investoren Top-Platz in Europa

An den Mieten in Berlin dürfte die anhaltende Beliebtheit bei Investoren dabei nicht spurlos vorübergehen. Sie werden in den kommenden drei bis fünf Jahren substantiell steigen – nach Ansicht der Investoren gilt das für Berlin mehr als für jede andere Stadt Europas. Damit rechnen auch die Berliner selbst nach einer PwC-Bevölkerungsumfrage vom Juni 2017: „44 Prozent der Befragten erwarten, dass das Angebot an Wohnraum sinken wird“, sagt Thomas Kieper, Partner bei PwC und zentraler Ansprechpartner am Standort Berlin. „Das stellt die Stadt und die Immobilienwirtschaft vor die große Herausforderung, mit dem weiter steigenden Zuzug Schritt zu halten und zeitgleich ausreichenden, aber auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“

Für Immobilienexperte Carsten Heinrich, Geschäftsführer Rubina Real Estate, sind die Ergebnisse nicht unerwartet: „Berlin ist mittlerweile zu einem der Top-Spots Europas geworden und die Menschen zieht es immer stärker hierher. Das schlägt sich natürlich auch in den Wohnungspreisen nieder – Nachfrage und Angebot, das ist das kleine Einmaleins der Marktökonomie.“ Das Immobilienunternehmen Rubina Real Estate ist auf ausländische Investoren, insbesondere aus dem asiatischen Raum, spezialisiert. „Die gestiegene Nachfrage nach Immobilien in Berlin ist deutlich spürbar. Vor einigen Jahren mussten wir für Berlin noch Werbung in China machen, heute gilt eine Immobilie an der Spree als Statussymbol in Fernost“, so Heinrich.

Weiterführende Informationen : https://www.rubinarealestate.com/en/

Die vollständige Studie zum kostenlosen Download erhalten Sie hier: http://ots.de/g0ngV

bautec 2018: Der Kongress für Architekten und Planer

Unter dem Titel „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ findet im Frühjahr 2018 ein neues Kongressformat statt. Die kommende bautec Berlin (20.-23.2.2018) richtet sich an Architekten, Planer und Ingenieure. Im Palais am Funkturm präsentieren namhafte Fassadenspezialisten aus Forschung und Lehre gemeinsam mit international renommierten Architekten aktuelle Strömungen, neueste Technologien sowie preisgekrönte Bauten mit außergewöhnlichen Fassadenlösungen. Erwartet werden u.a. Ulrich Knaack (TU Darmstadt + Delft), Daniel Pfanner (Bollinger + Grohmann), Teodora Vatahska und Axel Müller (HTCO), Arno Lederer (LRO), Laura Fogarasi-Ludloff (Ludloff Ludloff) und Dan Stubbergaard (COBE).

Das neue Kongressformat bietet rund 500 Fachbesuchern die Möglichkeit, einen halben Tag lang Vorträge aus den Bereichen Forschung und Engineering sowie Architektur – national und international – zu erleben. Darüber  hinaus bietet die Fachmesse eine Plattform, um sich auszutauschen und mit Kollegen zu vernetzen.

„FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“

Mit dem Thema „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ verbindet der Kongress, bautec 2018, Inhalte die für Architekten, Planer, Ingenieure aber auch Hersteller gleichermaßen wichtig sind und sie verbindet. Die Fassade ist schon seit langem nicht mehr nur Hülle oder Frontseite eines Gebäudes. Neben der gestalterisch ästhetischen Aussage beziehungsweise ihrer Außenwirkung spielt das Thema Funktionalität eine immer bedeutendere Rolle. Traditionell als Schutz vor Sonneneinstrahlung, Witterung und Sicht genutzt, spiegelt die Gebäudehülle aktuelle Ansprüche an die Architektur. Smarte, grüne und nachhaltige Fassaden zu gestalten, ist das zentrale Anliegen von Planern und Herstellern. Innovative Technologien werden entwickelt, revolutionäre Materialien erprobt, die Digitalisierung erlaubt neue Wege des Entwerfens.

Über die bautec

Alle zwei Jahre finde die bautec – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik –in Berlin statt. Ca. 35.000 Besucher informierten sich auf der letzten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern. Präsentiert werden die neuesten Produkte, Services und Themen der nationalen und internationalen Bau- und Immobilienwirtschaft. Veranstaltet wird die bautec von der Messe Berlin. Ideeller Träger ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (red)

Wilhelm: Baubranche erwartet 2018 ein starkes Jahr in Berlin

Von Ernst Wilhelm, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Mediator, HFK Rechtsanwälte LLP

Der Bauboom wird anhalten. Die Auftragsbücher sind voll. Die Preise steigen stetig weiter und die Baubranche verzeichnet nach langer Zeit erstmals wieder Vollbeschäftigung. Besser kann die Entwicklung kaum sein.

Rechtlich wird es allerdings Änderungen geben, denn ab Januar 2018 gilt ein in Teilen neues Bauvertragsrecht. Das hätte etwas Gutes werden können, wenn nicht bis in die letzte Lesung hinein alle möglichen Lobbyisten und andere Interessensvertreter, ohne Abstimmung untereinander, daran herumgefrickelt hätten.

Gut Gewolltes ist zum Teil handwerklich schlecht gelungen, so dass der beabsichtigte Vorteil nicht eintreten wird. Als Beispiel sei der neue § 650p BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) genannt, der das Unwesen der kostenlosen Akquiseplanung der Architekten verhindern soll und sich jetzt in Verbindung mit einem Sonderkündigungsrecht eher als nachteiliger Bumerang für die Planer erweisen kann.

Bei aller angebrachten Kritik ist es trotzdem prinzipiell begrüßenswert, dass spezielle bauvertragliche Regelungen in das BGB aufgenommen wurden, was bislang nicht der Fall war. Herzstück der Reform ist das neu und erstmals in das BGB implementierte Anordnungsrecht des Bestellers. Das gab es in der VOB/B (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) schon lange, im BGB dagegen nicht. Zum Teil ist das Anordnungsrecht gelungen, zum Teil nicht. Auf jeden Fall kommt auf die Rechtsprechung im Rahmen der Entscheidung von Auslegungsstreitigkeiten noch viel Arbeit zu.

Für uns Anwälte bedeutet dies erheblich mehr Aufwand, sowohl für die Vertragsgestaltung, als auch bei Gericht im Rahmen der Auslegung des neuen Gesetzes. Solche Hürden bremsen eher und beschleunigen nicht die Verfahren. Es wird deshalb spannend wie sich das in dem starken Baujahr 2018 in der Praxis auswirken wird. Mehr denn je ist daher die eigenverantwortliche, außergerichtliche Streitlösung gefragt.

www.hfk.de

Veranstaltungen

Schulbau und „Bildungsarchitektur“ – unnötiger Luxus in Zeiten knapper Kassen?

Folgende Fragen sollen diskutiert werden: Wie wirken sich die Konsolidierungspflichten auf die Entwicklung der Bildungsbudgets von Ländern und Kommunen? Welche Infrastrukturbedarfe sind im Bereich Bildung in einer wachsenden Stadt wie Berlin absehbar? Welchen gesellschaftlichen Anspruch müssen Schulen heute erfüllen und welchen Beitrag kann Stadtplanung und Architektur dabei leisten, um so nicht zuletzt auch positive Lernerfolge von Schülerinnen und Schülern zu befördern? Welche baulichen Konzepte eignen sich für eine Realisierung auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen? Wie können Infrastruktur- und Finanzplanung im Bereich Schulen und Kinderbetreuung besser miteinander verzahnt werden?

GRÜNBAU Berlin 2018

Fachmesse und Branchenplattform im Rahmen der bautec.
Die GRÜNBAU BERLIN – Außenräume gestalten, bauen und pflegen – stößt durch die Zukunftsdiskussion um die Grüne Stadt auf großes Interesse.

Sie ist die wichtigste Plattform für urbane Gestaltung, Freizeit-, Sportanlagen, Spielplätze sowie Baumaschinen und Pflegegeräte.

bautec 2018

Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik.

Das eigene Haus & Energie

Über 100 Aussteller stellen tausende Hausangebote und Baugrundstücke sowie vielfältige Leistungen rund um die Themen Hausbau, Energieeffizienz und Baufinanzierung vor.
Ein Publikumsmagnet ist das ausführliche Vortragsprogramm. Zukünftige Bauherren erfahren hier z. B. mehr zum Bauvertragsrecht, zum Prüfen von Bauleistungsbeschreibungen und zu weiteren wichtigen (rechtlichen) Fragen vor, während und nach dem Bau eines Hauses. Das Programm wird begleitet vom Bauherren-Schutzbund e. V.