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Hoch hinaus mit der CG Gruppe – Innovative Ideen für bezahlbaren Wohnraum

Unter dem Motto „Hoch hinaus mit der CG Gruppe “ lud in diesem Jahr der erfolgreiche Projektentwickler zum traditionellen Neujahrsempfang in das Postscheckamt am Halleschen Ufer ein. Unter den ca. 150 Gästen waren vor allem Vorstände und Führungskräfte der Bauindustrie, der Finanzen- und Bankenbranche.

Für Bauunternehmer und Visionär Christoph Gröner, Vorstandsvorsitzender der Aktiengesellschaft, ist das Motto in mehrfacher Hinsicht Programm. Denn die CG Gruppe ist nicht nur einer der größten, sondern vor allem einer der innovativsten Bauträger Deutschlands. Neben Berlin, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat, unterhält die CG Gruppe u.a. Niederlassungen in Köln, Frankfurt, Dresden und Leipzig – und bald auch in Hamburg.

Geschosswohnungsbau ist das Kerngeschäft der CG Gruppe AG

Das Kerngeschäft der Aktiengesellschaft ist der Bau von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern. Dabei formuliert das Unternehmen stets den Anspruch, bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen -individuell und ohne Qualitätseinbußen. Laut Christoph Gröner ist es alternativlos, das Bauen günstiger zu machen, um dieses Ziel zu erreichen. Daher treibt das Unternehmen wie kein anderer Projektentwickler in Deutschland den innovativen Ansatz des digitalen Bauens voran. Die durchgängige Digitalisierung der gesamten Prozesskette senkt die Kosten signifikant und minimiert die Bauzeit. In Kombination mit serieller Bauteilfertigung wird die Effizienz noch weiter steigern.

Die CG Gruppe hat bis heute 10.000 Wohneinheiten geschaffen, bis 2020 ist eine Verdoppelung des Volumens geplant. Hinzu kommen „innovative Großprojekte“ wie das Projekt eines 120 Meter hohen Wohnturms in Düsseldorf (Vertical Village, senkrechtes Dorf), die Umnutzung von Altbauten sowie langfristige Stadtteilentwicklungen.

Zwei Berliner Großprojekte sind Wohnhochhäuser

In Berlin sollen gleich zwei Bürohochhäuser zu Wohnhäusern umfunktioniert werden: Der Steglitzer Kreisel und der Kreuzberger Postbank-Tower.

Für das Wohnhochhaus im Steglitzer Kreisel liegt die Baugenehmigung bereits vor. Nachdem die Asbestsanierung  im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, werde der ehemalige Büroturm derzeit „entkernt“, sagt Christoph Gröner. Ziel sei es, den Büroturm bis 2021 zum Wohnturm umzugestalten.

Große Balkone, Loggien und Erker  sollen  künftig das Äußere des 118,5 Meter hohen Gebäudes prägen. Die  Wohnungen im Turm werden laut Gröner zwischen 55 und 220 Quadratmetern groß. Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 4.600 Euro und 10.000 Euro je Quadratmeter. Für das Penthouse in der obersten Etage steht der Preis noch nicht fest.

Die Nachfrage ist groß. Mehr als 100 Personen haben bereits Interesse an einer der Wohnungen angemeldet. Die Interessenten kommen  aus der direkten Nachbarschaft, aber auch aus Kreisen von Kapitalanlegern. Nachdem der Turm umgebaut wurde, soll die Sockelbebauung des Kreisels folgen. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Rund 330 Millionen Euro will die CG Gruppe insgesamt investieren.

Neben Wohnungen sind Gewerbeflächen und eine Kita geplant

Wann der ehemalige Postbank-Tower am Halleschen Ufer  zum Wohnhaus wird, ist noch offen.  Die CG Gruppe erklärte am Sonntag, sie rechne damit, in zwei bis drei Jahren Baurecht in Kreuzberg zu erhalten. Auf den Grundstücken am Rande des Hauses sollen 570 Wohnungen entstehen, davon rund 30 Prozent Sozialwohnungen.  Außer den Wohnungen sind Geschäfte, eine Kita sowie gewerblich genutzte Flächen und möglicherweise ein Hotel geplant.

Für das Unternehmen bestehe darüber hinaus kein Grund zur Eile. Denn der Postbank-Tower sei voll vermietet. Dort sitzt unter anderem der Fernsehsender Sky, weitere Mieter ziehen noch ein. Die jetzigen Mieter des Towers sollen nach Angaben der CG Gruppe später die Möglichkeit haben, Flächen in den neu errichteten Gewerbebauten zu beziehen. (ak)

Umsatzrekord – Büromarktbericht Berlin für 2017

Die Hauptstadt ist und bleibt wohl der dynamischste Markt unter den Top-6 Deutschlands. Mit Bürovermietungen konnte erneut einen Umsatzrekord erzielt werden – der Investmentmarkt meldet zugleich eines der stärksten Jahre.

Büromarkt: Flächenmangel gibt Coworking Spaces weiterhin Aufwind

Berlin beendet 2017 mit einem Rekordergebnis: Insgesamt wurden mehr als 1 Mio. m² Fläche umgesetzt – Premiere für die Hauptstadt.

Gleichzeitig verzeichnet der Markt weiterhin hohe Mietzuwächse. In den letzten zwölf Monaten stieg die Durchschnittsmiete um 19,4 Prozent auf 19,10 Euro, die Spitzenmiete kletterte um 12,4 Prozent auf stolze 31,80 Euro. Im Vergleich zu den übrigen Top-6 liegt die Spreemetropole damit deutlich über dem Durchschnitt. „In den letzten Jahren haben wir eine in Deutschland und vielleicht auch europaweit seltene, wenn nicht einmalige Mietpreisentwicklung erlebt“, sagt Christian Leska, Managing Director Office Agency bei Savills in Berlin. Beim Blick auf die letzten fünf Jahre zeigt sich ein Plus von jeweils mehr als 50 % bei der Spitzen- und Durchschnittsmiete. Leska prognostiziert: „Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht – die Steigerungsraten schwächen sich zwar etwas ab, aber auch in den nächsten zwölf Monaten sehen wir ein Plus der Mieten zwischen 5 Prozent und 7 Prozent.“

Die Leerstandquote ist stark gesunken

Der Anstieg ist auch auf das besonders knappe Flächenangebot zurückzuführen. Die Leerstandquote betrug zum Jahresende 2017 lediglich noch 2 Prozent und liegt damit 70 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. „Insbesondere große, zusammenhängende Büroflächen ab 3.000 m² sind im Bestand nahezu gar nicht mehr verfügbar“, so Leska. Als kurzfristige Alternative gewinnen daher Coworking Flächen immer mehr Relevanz auf dem Bürovermietungsmarkt. Im vergangenen Jahr mieteten überregional tätige Anbieter zehn Flächen mit mehr als 78.900 m² an. Das entspricht einem Anteil von knapp 9,0 Prozent am Vermietungsumsatz.

Langfristig müssen Unternehmen, die große Flächen absorbieren, jedoch mit einem Horizont von mindestens zwei Jahren oder mehr planen sowie immer häufiger auch in Projekten anmieten. Die Fertigstellungspipeline fällt in 2018 und 2019 mit 226.000 m² bzw. 474.000 m² zumindest höher aus in im vergangenen Jahr (208.000 m²) und liegt damit auch deutlich über dem 5-Jahres-Durchschnitt von 175.000 m² Fläche. „Für die nach wie vor immense Nachfrage nach Bürofläche dürfte aber auch dieses vergleichsweise hohe Fertigstellungsvolumen kaum ausreichen“, konstatiert Leska und fügt hinzu: „Das mangelnde Angebot wird deshalb auch weiterhin die Nachfrage limitieren, zumal für 2018 z. B. lediglich ca. 49.000 m² spekulativ zur Neuvermietung zur Verfügung stehen und für die restlichen 78 Prozent bereits Mietverträge unterzeichnet wurden.“ (red)

Powerfrau der Immobilienbranche geht mit Vorbild voran

Im Sommer 2016 wurde mit dem Einstieg von Sylvia Becker-Daiber, die seit vielen Jahren Führungspositionen in der Immobilienbranche und mit internationalem Background tätig ist,  bei BOHNZIRLEWAGEN der Berliner Standort gegründet. Wir haben mit der Powerfrau der Immobilienbranche gesprochen.

Frau Becker-Daiber, Sie sind Bauherrenvertreterin. Was heißt das denn konkret und was sind Ihre genauen Leistungsfelder?

Wir vertreten und agieren als Bauherr. Darüber hinaus beraten und ergänzen wir Kompetenzen und verstärken beziehungsweise erhöhen Kapazitäten in dessen Team. Wir wissen, dass jedes Immobilienprojekt einzigartig, die Aufgabenstellungen komplex und die Variablen vielfältig sind. Aus diesem Grund gehört auch die allgemeine Immobilienberatung zu unserem Leistungsspektrum. Das bedeutet, dass wir uns z.B. Nutzungsszenarien besonders für Bestandsimmobilien überlegen und gemeinsam mit unserem Kunden Studien anstellen, wie wir sein Objekt am besten nach einer Sanierung wieder auf dem Markt platzieren können. Des Weiteren beraten wir auch Banken und Investoren. Aber auch Baurechtschaffung ist eine unserer Leistungen. Teilweise steigen wir auch mitten im Projekt ein, unterstützen bei der Neuausrichtung oder Restrukturierung und bringen das Projekt wieder auf Kurs.

BOHNZIRLEWAGEN wurde vor fünf Jahren von Prof. Dr. Bohn und Jörg Zirlewagen in München gegründet und war wie der neue Berliner Standort vom ersten Tag an erfolgreich. Sie sind vor einem Jahr als Partnerin und Gesellschafterin eingetreten. Nun hat das Unternehmen neben dem Sitz in München auch einen Sitz in Berlin gegründet. Wieso der Standort Berlin?

Berlin kommt aus meiner Person heraus, weil ich seit mehr als 20 Jahren auf dem Berliner Markt tätig bin. Ich bin persönlich in Berlin und München verwurzelt und habe den Immobilienmarkt mit allen Höhen und Tiefen erlebt. Über die Jahre habe ich mir durch die zunehmende Geschäftstätigkeit in München eine spannende Achse in der Immobilienbranche geschaffen. Auch wenn wir deutschlandweit Investoren betreuen, so kann man feststellen, dass in Berlin sehr viel los ist. Es ist eine Stadt mit viel Potenzial.

Was hebt BOHNZIRLEWAGEN von anderen Bauherrenvertretern ab? Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal?

Wir haben einen zumeist gewachsenen engen Kontakt mit unseren Auftraggebern und eine extreme Vertrauensbasis. Offene Kommunikation ist dabei sehr wichtig und wir haben hier ein sehr gutes Fundament mit unseren Bauherren geschaffen. Da wir ein kleines aber feines Unternehmen sind, können wir es uns erlauben, jeden Kunden persönlich zu beraten. Wir können expandieren, aber wir wollen dabei auf keinen Fall die Prämisse „klein und fein“ verlassen. Die persönliche Betreuung im engen Schulterschluss mit dem Kunden ist uns wirklich sehr wichtig.

Wo sehen Sie die besten Entwicklungschancen in der Immobilienbranche?

Schwerpunktmäßig natürlich in Bayern und Berlin, auch wenn wir mit unseren Projekten und Kunden überregional, z.B. auch in Österreich, tätig sind. Aber auch außerhalb von Berlin wie beispielsweise Potsdam und dem Umland gibt es viele Möglichkeiten – darauf fokussieren wir uns. Nicht weil wir uns nicht vorstellen können darüber hinaus zu gehen, aber es bietet sich gerade durch unsere eigenen Standorte einfach an.

Wie ist es denn für Sie als Frau in dieser Branche zu arbeiten? Was ist Ihr Erfolgskonzept?

Für mich ging es vom klassischen Architektenberuf schnell ins Management. Trotz des doch relativ ruppigen Umgangstons in der gesamten Immobilienbranche wollte ich direkt bleiben und mich nicht von meinem Weg abbringen lassen. Klare Ansagen sind in dieser Branche wichtig. Gerade als Frau muss man darauf achten, nicht knöchern zu werden. Vielleicht war gerade die chronische Unterschätzung immer mein Vorteil. Überall wo ich tätig war, habe ich auch viele Frauen nachgezogen. Weniger als missionarische Aufgabe, sondern eher unter dem Motto „Mit Vorbild voran“. (mg)

bautec.INNOVATION AWARD: Vier Berliner Unternehmen sind nominiert

Erstmals wird auf der bautec, der internationalen Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik, auch der bautec.INNOVATION AWARD vergeben. An vier Messetagen, vom 20. bis 23. Februar 2018, können die Messebesucher ihr Votum für ihren bautec- oder GRÜNBAU BERLIN-Favoriten abgeben. Die feierliche Preisverleihung findet am letzten Messetag, dem 23. Februar, statt. Die drei Erstplatzierten erhalten dann im Rahmen einer Preisverleihung den bautec.BÄR.

INNOVATION AWARD 2018

Die Auslobung für den neuen Innovations-Wettbewerb wurde Anfang August gestartet und fand bis Ende November 2017 statt. Beteiligen konnten sich alle Aussteller und Mitaussteller der bautec 2018. Eine Fachjury traf die Vorauswahl aus den zahlreichen bundesweiten Bewerbungen und wählte 18 Finalisten aus. Zu der Jury gehörten Prof. Dr. Susanne Rexroth von der HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Dr. Bernd Hunger vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen e.V. und Ulrich Zink vom BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. an. Die nominierten Produkte aus der Hauptstadt für den bautec.INNOVATION AWARD 2018 sind: Deton von der Deton UG, der Hygieneturm HGS 3000 hergestellt von der Steinicke Handelsgesellschaft, der Roof-Inspector von AIRTEAM und der Dachscanner HDX3 entwickelt von der HUM-ID GmbH.

Im Rahmen der Award-Sonderschau präsentiert die Messe dem Publikum die ausgewählten Innovationen der Nominierten publikumswirksam präsentiert. Das Fachpublikum kann diese anhand einer Skala von 1 bis 10 nach folgenden Kriterien bewerten: innovativer Ansatz, Neu- oder Weiterentwicklung, praktischer Nutzen und handwerkliche Umsetzbarkeit sowie Art und Qualität der Präsentation.

bautec 2018

Das bautec Kongressformat bietet rund 500 Fachbesuchern die Möglichkeit, einen halben Tag lang Vorträge aus den Bereichen Forschung und Engineering sowie Architektur – national und international – zu erleben. Darüber hinaus bietet die Fachmesse eine Plattform, um sich auszutauschen und mit Kollegen zu vernetzen. Ca. 35.000 Besucher informierten sich auf der letzten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern. Mit dem Thema „FASSADE 2018 – smart grün dynamisch“ verbindet der Kongress, bautec 2018, Inhalte die für Architekten, Planer, Ingenieure aber auch Hersteller gleichermaßen wichtig sind und sie verbindet. Veranstaltet wird die bautec von der Messe Berlin. Ideeller Träger ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. (red)

Quartier Bundesallee – SSN GROUP realisiert neue Volksbank-Zentrale in der City-West

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller gab sich die Ehre und auch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Bauherren Michael Tockweiler, CEO der SSN GROUP, dem Vorstand der Berliner Volksbank, Dr. Holger Hatje und Carsten Jung, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Berliner Volksbank Stephan Schwarz und Architekt Bertram Vandreike die symbolische Grundsteinlegung für das Quartier Bundesallee zu feiern.

Bei Kaiserwetter wurde vor den etwa 100 Gästen die Zeitkapsel mit Münzen, einem Faktenblatt und den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitungen befüllt, um diese anschließend fachmännisch durch den Polier einmauern zu lassen.

v.l.n.r. Dr. Holger Hatje, Carsten Jung, Michael Müller, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Stephan Schwarz legen den Grundstein für das Quartier Bundesallee. | Foto: Charles Yunck

Bereits im Dezember 2016 wurden die Bürohäuser 1 und 2 des Quartiers an die Berliner Volksbank verkauft. Das Finanzinstitut wird die erworbenen Räumlichkeiten an dem zentralen Standort als Firmensitz in der Hauptstadt nutzen.

Michael Tockweiler, CEO der SSN Group AG, laut bulwiengesa einer der deutschen TOP5 Projektentwickler, hob die städtebauliche Bedeutung des Projekts hervor: „Ziel dieser Entwicklung war es, die Lücke an diesem exponierten Standort mit einem Ensemble zu schließen, das in jeder Hinsicht auf Nachhaltigkeit setzt: Ökologisch, architektonisch, städtebaulich und auch in seiner durchmischten Nutzung. Die Ansiedelung der Berliner Volksbank entspricht diesem umfassenden Anspruch.“

Michael Tockweiler, CEO SSN GROUP | Foto: Charles Yunck

„Die Berliner Volksbank ist nicht nur ein bedeutendes Kreditinstitut der Stadt, sondern mit ihrem genossenschaftlichen Anspruch und ihren zahlreichen sozialen Projekten in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport auch ein wichtiger und weit vernetzter Akteur der Berliner Stadtgesellschaft“, so der Regierende Bürgermeister Michael Müller. „Daher freue ich mich, dass die Berliner Volksbank mit diesem Projekt wieder eine größere Sichtbarkeit in der City West gewinnt und zugleich dazu beiträgt, diesen exponierten Standort neu zu beleben.“

v.l.n.r.: Dr. Holger Hatje, Michael Tockweiler, Reinhard Naumann, Michael Müller, Carsten Jung | Foto: Charles Yunck

Die Gebäude entstehen als Teil des von einem Unternehmen der SSN GROUP AG entwickelten „Quartier Bundesallee“ mit Büro-, Wohn und Gewerbenutzung und wird von der Berliner Volksbank schlüsselfertig übernommen. Für die zeitlos-moderne Architektur ist KSV Krüger Schuberth Vandreike verantwortlich. Das Gebäude wird in dem internationalen Nachhaltigkeits-Standard „LEED Gold“ errichtet. Das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank, das rund 14.740 qm Bürofläche sowie rund 110 Fahrradstellplätze und rund 50 Tiefgaragenplätze im „Quartier Bundesallee“ umfasst, markiert die Spitze des Gebäudeensembles zur Kreuzung hin.

Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf Reinhard Naumann betonte die erfolgreiche Kooperation mit dem Bauherren und freut sich über das Landmark-Projekt in Charlottenburg-Wilmersdorf: „Es freut mich daher sehr, dass die Standortwahl für das neue Verwaltungsgebäude der Berliner Volksbank auf unseren Bezirk fiel. Hervorzuheben ist auch die Zusammenarbeit mit der SSN GROUP, die mit ihrem Quartier Bundesallee die berühmte Berliner Mischung aus Wohnen, Büro und Gewerbe, um die man uns in Paris, London, Madrid beneidet, realisiert.“

Die von der Berliner Volksbank erworbenen Bürohäuser 1 und 2 verfügen über eine Gesamtnutzfläche von ca. 15.140 m2 und beanspruchen damit nur einen Teil des gesamten Quartiers. Auf dem Gesamtareal entsteht auf fast 7.500 m2 Grundfläche ein attraktives neues Quartier mit Wohn- und Büronutzung, das insgesamt über eine Nutzfläche von ca. 28.600 m2 verfügen wird. Davon entfallen ca. 7.000 m2 auf 73 Wohnungen, die bereits zu mehr als 80 Prozent verkauft wurden, und ca. 21.700 m2 auf Büros. Außerdem werden 117 Tiefgaragenparkplätze entstehen.

Der Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Holger Hatje erklärte dazu: „Wir sind für viele Berliner die traditionelle Bank an ihrer Seite – ein Garant für Sicherheit, Stabilität und Vertrauen. Deshalb hat es für uns auch einen hohen symbolischen Wert, dass wir mit unserem neuen Verwaltungsgebäude wieder verkehrsgünstig in der City West vertreten sind. Entscheidend war auch unser konkreter Bedarf nach nachhaltig nutzbaren, zukunftsfähigen Büroflächen.“

Dazu ergänzte Carsten Jung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Berliner Volksbank: „Die Digitalisierung und die damit verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt gehen auch an der Berliner Volksbank nicht vorbei. Wir haben diese Herausforderung frühzeitig angenommen und sind dabei, uns sowohl technologisch als auch kulturell auf eine Weise neu zu positionieren, die unserer Verantwortung gegenüber Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern gerecht wird. Das neue Verwaltungsgebäude ist ein wichtiger Baustein im Rahmen dieser Entwicklung.“

Städtebaulich markiert das neue Quartier nicht nur einen Lückenschluss im Straßenbild, sondern die Wiederherstellung eines gewachsenen und geschichtsträchtigen Areals. Die Pläne für das Projekt wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf erarbeitet und gemeinsam auf den Weg gebracht. Es wurde ein Nutzungsmix eingeplant, der typisch für das Viertel ist. Vorher befand sich auf dem Areal ein in den 1970er Jahren errichteter Bürokomplex, der bis 2013 durch das Jobcenter Charlottenburg-Wilmersdorf genutzt wurde. Das Gebäude wurde bereits 2016 vollständig abgetragen. Für die Fertigstellung des Quartiers ist das 4. Quartal 2019 avisiert.

Die Baustelle für das Quartier Bundesallee | Foto: Charles Yunck

Neben dem Quartier Bundesallee realisiert die SSN GROUP in Berlin das Franklinhaus in der Franklinstraße, ein modernes Bürogebäude mit ca. 10.800 m2 Bürofläche, sowie The Wilhelm!, ein exklusives Wohnprojekt in der Wilhelmstraße in Mitte. Damit entwickelt die SSN GROUP in Berlin über 61.000 m2  mit einem Investitionsvolumen von über 540 Mio Euro. Deutschlandweit gehören zu den Projekten der SSN GROUP unter anderem das Holsten-Quartier und das Neue Korallusviertel in Hamburg, Covent Garden in München, das Peschl-Quartier in Passau, das No.1 in Mannheim und das Hochhausprojekt 2Stay in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wurde von dem unabhängigen Analyseinstitut bulwiengesa als einer der deutschen TOP5 Projektentwickler benannt. (ak)

 

Bildrechte: Charles Yunck

 

Vollendung der historischen Berliner Mitte – Erster Spatenstich für Projekt „TRION Leipziger Platz“

Mit dem heutigen 1. Spatenstich für das Büro- und Geschäftshaus „TRION Leipziger Platz“ beginnt der Lückenschluss für die historische Stadtfigur des Oktogons am Leipziger Platz.

Der Entwurf für das Gebäude stammt von den renommierten Berliner Architekten léonwohlhage, die den 2016 ausgelobten Wettbewerb gewonnen haben.

„Das Gebäude liegt direkt neben der Kanadischen Botschaft, markiert die Schnittstelle zum Potsdamer Platz und bildet gleichzeitig den Abschluss des Ensembles rund um den Leipziger Platz“, so Hilde Léon, Architektin und Geschäftsführerin des ausführenden Büros léonwohlhage Architekten. „Es geht unseres Erachtens mehr um das ‚Ensemble’ als um den ‚Solospieler’ in diesem Kontext.“

Das geplante Gebäude TRION Leipziger Platz. Perspektive Potsdamer Platz | Foto: F100 Investment A.G./ HH VISION

 

„TRION Leipziger Platz“ wird  Anfang 2020 fertiggestellt

Das Büro- und Geschäftshaus trägt den Namen „TRION Leipziger Platz“. Es sieht einen zehngeschossigen Sockelbau vor, der zur Platzecke hin von einem Turmaufbau gekrönt wird. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage entstehen. Das Objekt wird oberirdisch über rund 10.000 Quadratmeter BGF verfügen. Für die Fertigstellung des Gebäudes ist Ende 2019/Anfang 2020 avisiert.

„Als Projektentwickler und Bauherrenvertreter erfüllt es die FREO mit großem Stolz und Dankbarkeit, den Abschluss der Wiederherstellung des Leipziger Platzes mit einem herausragenden Team an Planern, einem großartigen Entwurf und einem weitsichtigen Bauherrn bis zu diesem Tag des heutigen Spatenstichs vorangetragen zu haben“, so Marcus Brettel, Bauherrenvertreter der FREO Financial & Real Estate Operations GmbH. „Nach dieser Zeit der intensiven Planung und Vorbereitung freuen wir uns nun auf den Baustart dieses in jeder Hinsicht anspruchsvollen Projektes.“

Oktogon am Potsdamer Platz wird wieder komplett

Nach Erteilung der Baugenehmigung durch das Bezirksamt Berlin-Mitte im Juni 2017 wurde in den vergangenen Wochen das Gerüst und die Werbefassade demontiert. Nun soll mit der Bebauung des letzten freien Grundstücks die historische Stadtfigur des Achtecks vervollständigt werden.

Das Büro- und Geschäftshaus wird sich als Nordwest-Abschluss in die oktogonale Figur des Gesamtareals harmonisch einfügen und dennoch ein eigenständiges, Identität stiftendes Gebäude sein.

Direkt vor dem Gebäude befindet sich die S-Bahnstation Potsdamer Platz. Die Leipziger Straße gehört mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 35.000 Fahrzeugen pro Tag zu den am stärksten frequentierten Magistralen zwischen Ost und West.

Das geplante Gebäude TRION Leipziger Platz. Perspektive Leipziger Straße | Foto: F100 Investment A.G./ HH VISION

 

TRION steht für die Form des Dreiecks und die Vervollständigung der Platzfigur

„Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, die städtebauliche Herausforderung an diesem bedeutenden Platz in der Mitte Berlins gemeistert zu haben“, sagt Ilan Brandstetter, Bauherrenvertreter der F100 Investment A.G. „Als Schlussstein für den Leipziger Platz wird das Bauwerk ab heute den Namen TRION LEIPZIGER PLATZ tragen und damit eine unverwechselbare Identität erhalten. TRION steht dabei für die Form des Dreiecks und die Vervollständigung der Platzfigur.“

Nachdem 2014 an der Nordostseite des Platzes die „Mall of Berlin“ eröffnete, sieht nun das berühmte Oktogon seiner Vollendung entgegen. (red)

BFW-Neubauforum präsentiert Perspektiven in der Hauptstadtregion

Der BFW Bundesverband und der Landesverband Berlin/Brandenburg haben die gemeinsame Veranstaltung erstmals nicht in Berlin, sondern im benachbarten Brandenburg ausgerichtet. „Die Grundstückspreisentwicklung in Berlin, aber auch zeitlich nicht mehr kalkulierbare Bebauungsplanverfahren und langwierige Verwaltungsabläufe wirken auf die künftigen Kauf- und Mietpreise ein. Viele seriös kalkulierende Unternehmen, die Grundstücke am Markt erwerben müssen, können hier kaum noch Wohnungsangebote für mittlere Einkommensgruppen schaffen“, so Groth.

Perspektiven im Berliner Umland

Deshalb zeigt der BFW als Vertreter der mittelständischen Immobilienbranche im Neubauforum auf, welche Möglichkeiten das Berliner Umland für ein stärkeres Engagement bietet. Das klare Fazit: Als integraler Bestandteil der Hauptstadtregion bergen Teile Brandenburgs große Wohnungsbaupotenziale.

Elfi Heesch, Abteilungsleiterin Stadtentwicklung und Wohnungswesen aus dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, skizzierte in ihrem Grußwort die strategischen Ansätze der Wohnungspolitik in Brandenburg. Die Wohnungsmärkte in der Mark analysierte Hans Jürgen Volkerding aus dem Landesamt für Bau und Verkehr: Zwar steigen auch im sogenannten Speckgürtel und in den Städten der 2. Reihe die Grundstückspreise und Baukosten, dennoch ist Wohnungsbau für die mittleren Einkommensgruppen noch gut darstellbar. Dies gilt umso mehr, da sich die Nachfrage auch zunehmend aus Berlin heraus in die Region verlagert.

Private Immobilienunternehmer sind der Teil der Lösung nicht des Problems

Dass private Immobilienunternehmer als Teil der Lösung und nicht als Teil eines Problems oder Bittsteller angesehen werden, verdeutlichten auch die Vorträge des Bernauer Bürgermeisters André Stahl und der Bürgermeisterin von Luckenwalde, Elisabeth Herzog-von der Heide.

Auch der Präsident des BFW Bundesverbandes Andreas Ibel betonte: „Die Lösung zur Entspannung der Wohnungsmärkte kann nur im Miteinander, nicht im Gegeneinander liegen. Wir brauchen auf allen politischen Ebenen ein neues Bewusstsein, wie wir den Wohnungsneubau voranbringen können und was ein jeder dazu beitragen kann. Für eine neue Bundesregierung bedeutet das: Parteitaktische Spielchen und ideologische Kämpfe kann sich niemand mehr erlauben. Das zeigen uns nicht zuletzt die sinkenden Baugenehmigungszahlen in Berlin, Brandenburg und auf Bundesebene, sondern auch die Ergebnisse der Bundestagswahl. Was wir jetzt brauchen, sind einfach, schnelle und pragmatische Lösungen, von denen die Wohnraumsuchenden im Land zügig profitieren.“ (red)

Foto: Thomas Groth auf dem BFW Neubauforum 2017, Copyright: Claudius Pflug

P wie Pankow und Pannen

Seit neun Jahren läuft die Debatte über die Zukunft des neuen Viertels am Pankower Tor bereits, einig ist sich bisher noch keiner. Zahlreiche Fragen stehen noch offen. Dazu gehören die der Verkehrsplanung, der Größe eines Einkaufscenters und der Anzahl an Schulen. Aber auch der Eigentümer, der Bezirk und der Senat sind sich noch nicht einig.

Die Verkehrsplanung als größter Anker

Es wurden Gutachter beauftragt, welche sich speziell mit dem Verkehr, vor allem den öffentlichen Verkehrsmitteln, befassen sollten. In einem jetzt veröffentlichten Bericht wurde dieser allerdings nicht berücksichtigt. Sehr zum Ärger des Bezirks. Ein Verordneter ließ gegenüber der Berliner Zeitung verlauten: „Wir sind jetzt wieder auf dem Stand wie vor zwei Jahren“. Neben der fehlenden Verkehrsprognose stehen noch weitere Probleme auf der Agenda.

Unternehmer Krieger will viel investieren

Der Berliner Möbelunternehmer Kurt Krieger will kräftig in das Gelände investieren. Für stolze 500 Millionen Euro soll ein Quartier mit 1000 Wohnungen entstehen. Ein Viertel der Summe soll der sozialen Wohnraumförderung zugutekommen. Außerdem plant Krieger ein Einkaufscenter, mehrere Kitas, Schulen sowie Möbel- und Fachmärkte. Doch seit neun Jahren sind ihm die Hände gebunden und sowohl Verhandlungen, Planung als auch Bau stagnieren.

Das von Krieger geplante 30.000 Quadratmeter große Einkaufscenter lehnt der Senat ab. Diesem sei die Planung zu rigoros. Laut der Senatsverwaltung sei ein so großes Einkaufscenter „nicht mehr zeitgemäß“, „im Trend aktueller Entwicklungen“ liege ein Einkaufszentrum mit bis zu 15.000 Quadratmetern, gab die Verwaltung gegenüber der Berliner Zeitung an.

Krieg und Frieden

Indes herrscht Clinch zwischen dem Bezirk und dem Senat. So gibt die zuständige Abteilungsleiterin gegenüber der Berliner Zeitung bekannt, dass „viele der aktuell – leider erneut – zu kritisierenden Punkte nicht hinreichend und teilweise gar nicht korrigiert“ wurden. Es gäbe Rechenfehler und widersprüchliche Darstellungen sowie irreführende Aussagen. Bisher gab es drei Untersuchungen, der Bezirk plant ein jedes Mal von vorne.

In einem Punkt sind der Senat und der Bezirk sich dann doch einig: Auf dem Areal müssen dringend neue Schulen gebaut werden. Beabsichtigt ist der Bau von einer Grundschule direkt am S- und U-Bahnhof Pankow und einer weiterführenden Schule an der Prenzlauer Promenade. Der genaue Standort ist wiederum umstritten. Auf dem Gelände befindet sich ein geschützter Rundlokschuppen, dessen Zuständigkeitsverhältnisse für die Grundversicherung zurzeit gerichtlich geprüft werden.

Zeit vergeht, nichts entsteht…

Vor über einem Jahr hatten sich die drei Parteien bereits in einem städtebaulichen Vertrag geeinigt. Einzig und allein die Unterschriften fehlten noch. Dann kam die Wahl und die neu gewählten Bezirks- und Landespolitiker haben den Vertrag bis heute nicht unterschrieben. Das Konzept wurde in der neuen Koalition erneut debattiert und reflektiert. Es gehe um Verkehr und Einzelhandel.

Für den Bezirk steht fest: Die Abgeordneten müssen den Vertrag endlich unterschreiben und politisch agieren. Bisher weiß niemand, wie es mit dem Viertel weitergehen soll geschweige denn, wie es aus architektonischer Sicht generell einmal aussehen soll. (red)

Richtfest am Mercedes Platz

Nachdem die Anschutz Entertainment Group im Jahr 2001 das große Gelände des einstigen Güterbahnhofs zwischen Warschauer Straße und Ostbahnhof gekauft hatte, nimmt das geplante Vergnügungsviertel rund um die Mercedes Benz Arena nun endlich Form an: Am 24. Oktober wurde am Mercedes Platz Richtfest gefeiert.

Die Mehrzweckhalle, zur Eröffnung 2008 noch unter dem Namen O2 World bekannt, bekommt in nächster Zeit viele Nachbarn: In den kommenden Jahren wird das gesamte Viertel rund um die Halle für 200 Millionen Euro bebaut. Zum Richtfest sind vier Gebäude im Rohbau fertiggestellt. Bis zum Herbst nächsten Jahres sollen ein Multiplexkino mit 14 Sälen für 2.500 Zuschauer, eine Music Hall für 4.500 Besucher, zwei Hotels, 15 Restaurants, Bars und Cafés sowie eine Bowlingbahn gebaut werden. Der circa 6.500 Quadratmeter große Vorplatz wird mit Fontänen und großzügigen Baumflächen gestaltet.

Bereits in dieser Woche wird auf dem Gelände ein weiteres Richtfest gefeiert. Am 26. Oktober 2017 wird der Rohbau des neuen Einkaufszentrums East Side Mall der Öffentlichkeit präsentiert. Ebenfalls im Herbst 2018 sollen die 120 Geschäfte, Gastrobetriebe und ein Fitnessstudio einziehen.

Das Baugeschehen im Viertel wird darüber hinaus noch einige Jahre andauern: Weitere Hotels sowie ein Unternehmensstandort von Zalando sind unweit der East Side Gallery in der Planung. (uc)

Spandau im Fokus der Investoren

Im Bezirk Spandau wird derzeit kräftig gebaut. Insgesamt sollen mehr als 8000 Wohnungen entstehen. Die österreichische Buwog-Group beispielsweise investiert mehrere Millionen in die Brache rund um den markanten Havel-Speicher. Geplant ist ein komplett neues Viertel mit 1000 Wohnungen, Lofts für Start-ups, Neubauten, Kitas und Künstlerateliers. Voraussichtlicher Baustart ist 2018.

Weiter im Süden werden seit Wochen die Überreste der ehemaligen Postruine beseitigt, um Platz für Türme, Wohnungen, Cafés und Hotels zu schaffen. Insgesamt sollen über 100 Millionen Euro bis 2021 in das Spandauer Zentrum investiert werden.

Baustadtrat Frank Bewig (CDU) nimmt vor allem den Norden des Bezirks für weitere Investitionen in den Fokus. Hier sind das Wasser und der Wald nahe und die Preise vergleichsweise erschwinglich.

Ein riesiges Neubauviertel ist auf der anderen Seite der Havel geplant: Das „Gartenfeld“ bietet Wohnraum für 10.000 Menschen, mit perfekter Anbindung an die gleichnamige S-Bahn. Denn neben dem Bau neuer Wohnungen sind auch Infrastruktur und Verkehrsanbindung entscheidend. Schon jetzt ist das Busnetz in Spandau am Ende seiner Kapazitäten. Um den zukünftigen Mietern gerecht zu werden, sind die Verlängerung der S-Bahn sowie die Wiederkehr der Straßenbahn unabdingbar.

Auch in der Flughafenschneise wird gebaut. In den „Pepitahöfen“ entstehen für 200 Millionen Euro um die 1000 Wohnungen, welche bald fertiggestellt sein sollen. Auf dem ehemaligen GASAG-Gelände neben dem Speicher plant ein Investor weitere 200 Wohnungen. Ebenfalls wird die Insel Eiswerder umgestaltet.

Das Bauprojekt „Deck one“ mit 15 Stockwerken, einer 77 qm großen Terrasse mit Blick auf den Flughafen Tegel und die Havel, wächst stetig in die Höhe. In die einstigen Klinik-Ruinen in Staaken-West wird ebenfalls investiert. Geplant sind 740 Wohnungen.

In Zeiten der Wohnungsnot geht Spandau als Berliner Randbezirk mit gutem Beispiel voran. (red)

Veranstaltungen

GRÜNBAU Berlin 2018

Fachmesse und Branchenplattform im Rahmen der bautec.
Die GRÜNBAU BERLIN – Außenräume gestalten, bauen und pflegen – stößt durch die Zukunftsdiskussion um die Grüne Stadt auf großes Interesse.

Sie ist die wichtigste Plattform für urbane Gestaltung, Freizeit-, Sportanlagen, Spielplätze sowie Baumaschinen und Pflegegeräte.

bautec 2018

Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik.

14. Deutscher Handelsimmobilienkongress

Die Digitalisierung im Handel schreitet immer weiter voran. Der Kunde bestimmt diesen dynamischen Transformationsprozess aktiv mit, indem er spontan entscheidet, wann und wo er kaufen möchte. Diesem Omnichannel-Nutzungsverhalten muss der stationäre Handel Rechnung tragen, denn – Stillstand bedeutet Rückschritt. Welche Herausforderungen muss die Verkaufsfläche meistern, um auch zukünftig erfolgreich den Kunden zu erreichen? Wie wirkt sich die Transformation auf die Handelsimmobilie von morgen aus?

Investoren und Projektentwickler müssen Antworten finden, indem sie ihre Erkenntnisse und Visionen in zukunftsfähige Projekte investieren. Nicht zuletzt kommt der Wiederentdeckung der City eine bedeutende Rolle zu. Je attraktiver der Mix aus Arbeit, Wohnen, Handel und Gastronomie, desto größer ist der Standortvorteil. Neue kreative Handelsformate entstehen in den urbanen Zentren, die den Bedürfnissen der Menschen ganzheitlich begegnen und den Nerv der Verbraucher treffen.

Unter dem Motto „Vom Verkaufsort zum Place to be – Welche Handelsimmobilien benötigt der Handel für den hybriden Kunden?“ versammeln sich zum Jahresauftakt renommierte Experten aus dem Handel, Investoren, Projektentwickler, Vertreter aus Kommunen, Architekten und Storedesigner.

(Anmeldung erforderlich – kostenpflichtig)

 

Seminar – Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im öffentlichen Bauen und Bauunterhalt

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmer das Wissen vermittelt, das sie brauchen, dass Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ihren Zweck erfüllen: Durch eine richtige Einschätzung des zu erwartenden Kosten- und Zeitrahmens sowie der nicht-monetären Aspekte von Bau- und Instandhaltungsprojekten eine solide Entscheidungsgrundlagen schaffen. Hierfür werden alle Felder abgedeckt, die bei der Vornahme von Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen eine Rolle spielen. In den Vorträgen werden von hochrangigen Experten werden Kostenaspekte wie Kostenkalkulation und Kostenkennwerte besonders behandelt und aus unterschiedlichen Perspektiven vorgestellt.

-Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben-

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Das eigene Haus & Energie

Über 100 Aussteller stellen tausende Hausangebote und Baugrundstücke sowie vielfältige Leistungen rund um die Themen Hausbau, Energieeffizienz und Baufinanzierung vor.
Ein Publikumsmagnet ist das ausführliche Vortragsprogramm. Zukünftige Bauherren erfahren hier z. B. mehr zum Bauvertragsrecht, zum Prüfen von Bauleistungsbeschreibungen und zu weiteren wichtigen (rechtlichen) Fragen vor, während und nach dem Bau eines Hauses. Das Programm wird begleitet vom Bauherren-Schutzbund e. V.