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Personalmangel: Berliner Bauprojekten droht Verzug

Der zunehmende Personalmangel könnte für die Berliner Wirtschaft fatale Folgen haben. Besonders in der Baubranche werden dringend Fachkräfte gebraucht. Vielen Bauprojekten droht massiver Verzug, sollte sich nicht genug zusätzliches Personal finden.

Berlin muss endlich schneller bauen

Die dramatische Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt spitzt sich immer mehr zu. Nicht zuletzt sorgten die rasant steigenden Mieten für Aufruhr. Aufgrund der massiven Wohnungsnot und des Mangels an preiswerten Wohnungen beschloss der Senat kürzlich, dass die Übertragung städtischer Grundstücke an städtische Wohnungsbauunternehmen schneller vonstatten gehen soll.

Darüber hinaus sollen angesichts des Bevölkerungswachstums bis 2021 rund 100.000 neue Baugenehmigungen erteilt werden. Dies könnte sich jedoch schwierig gestalten, da derzeit tausende Fachkräfte fehlen.

Zu wenig Personal für Bauprojekte

Für die kommenden Jahre will der Senat nicht nur mehr Wohnungen bauen lassen, sondern auch 720 marode Schulen sanieren. Das Geld dafür ist zwar vorhanden, aber nicht das Personal. Besonders die Bauämter der Berliner Bezirke und auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung leiden unter dem Fachkräftemangel. Nach Angaben der Finanzverwaltung ist im Hochbau nahezu jede fünfte Stelle nicht besetzt.

„Sanierung und Neubau von Schulen, Kitas, Senioreneinrichtungen, Nachbarschaftszentren und der Ausbau der Verwaltungsgebäude sind nicht umsetzbar unter den aktuellen Bedingungen“, so Florian Schmidt (Grüne), Baustadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg. Um die geplanten Bauprojekte realisieren zu können, müssen laut Schmidt für jedes kommende Jahr sieben weitere Stellen im Hoch- und Tiefbauamt besetzt werden.

Personal muss besser bezahlt werden

Der Hauptgrund für den Personalmangel liegt in der schlechten Vergütung. Denn im Vergleich zu anderen Bundesländern wie etwa Bayern oder Hessen, fällt das Lohnniveau in der Hauptstadt verhältnismäßig gering aus.

Das hat auch die CDU erkannt und fordert daher, dass Bezirke, Senat und Bund für gleiche Arbeit den gleichen Lohn zahlen. Auch die Grünen plädieren für eine finanzielle Gleichstellung von Bediensteten in Bezirks- und Landesbehörden. Denn nur so werden die Jobs und Berufe in Berlin wieder attraktiver. Folglich könnten die benötigten Stellen im Hoch- und Tiefbau besetzt werden und so den Baugenehmigungsprozess beschleunigen. (dn)

Architektenkammer Berlin: Highlights der Architektur Berlins

Berlin gehört zu den Metropolen, deren Entwicklung sich in starkem Maße auch in der Architektur der Stadt widerspiegelt. Das dokumentiert in beeindruckender Weise das Jahrbuch, das seit 1999 von der Architektenkammer Berlin herausgegeben wird. Seitdem werden in jedem Band über 60 Projekte von Berliner Architekten analysiert und jeweils deren Stärken und Schwächen herausgearbeitet.

In der Ausgabe 2018 werden unter anderem Entwürfe für Pop-up-Stores, Konzepte für Schulneubauten und Ideen für den kommunalen Wohnungsbau vorgestellt. Dabei wird insgesamt deutlich, wie die Architektur die Entwicklung urbaner Räume nicht einfach nur abbildet, sondern durch die Verwirklichung innovativer Ideen auch maßgeblich prägt. Die Herausgabe des Jahrbuches wird jedes Jahr durch die Ausstellung „da! Architektur in und aus Berlin“ im stilwerk begleitet. Über die Rolle der Architektur in der Stadtentwicklung und das Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN sprachen wir mit Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

Frau Edmaier, es heißt: Wie die Stadt, so ihre Baukultur. Wäre das eine Erklärung, weshalb die Berliner Architektur weltweit immer wieder große Aufmerksamkeit erregt?

Das stimmt in dem Sinn, dass die Baukultur in Berlin so schwer zu beschreiben ist wie die Stadt selbst. Katrin Lompscher, unsere Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, sagt, dass in Berlin gute Architektur trotz der offensichtlichen Mangel in der Baupolitik und Verwaltung entsteht. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass Baukultur in Berlin genauso wie Kunst, Konzert und Theater überhaupt als prägender Bestandteil der Metropole wahrgenommen wird.

Meist wird in den Medien eher über Mietpreise, Nachverdichtung und Grundstücksspekulation berichtet. Das sind alles wichtige Themen, aber die Gebäude stehen langer als diese Phasen der an- und abflauenden Konjunktur dauern. Wenn überhaupt, dann ist das Besondere in Berlin das Fragmentarische, Übereinander-Geplante, das aus den verschiedenen Systemen und Zeitaltern übrig geblieben ist. Das kann wie ein Buch gelesen werden.

Buch ist das Stichwort. Welche Highlights bietet die aktuelle Ausgabe, Band 7, des von der Architektenkammer Berlin herausgegebenen Jahrbuchs ARCHITEKTUR BERLIN?

Die vorgestellten Projekte wurden alle in Berlin geplant, jedoch von Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen. Gerade die Gegensätzlichkeit der Projekte, der Aufgabenstellungen und der Herangehensweise ist typisch für Berlin – hier will sich schließlich jeder vom anderen abheben. Es gibt einerseits eine solide, preußisch rationalistische Architektur, wie beim BND.

Andererseits aber auch viel Experimentelles, Temporares wie das BRLO am Gleisdreieckpark und vor allem vieles, was sich auf hohem Niveau mit Bestehendem auseinandersetzt, seien es Schwimmbäder, Gewächshäuser oder eine Scheune in Brandenburg. Auch beim so wichtigen Thema Wohnen zeigt sich eine große Vielfalt: Die notwendige urbane Verdichtung begegnet uns in vielen Projekten, wie Lückenschließungen im Blockrand oder in Höfen, aber auch Dachaufbauten.

 

Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN Band 7 | Foto: © ARCHITEKTUR BERLIN

Jahrbuch ARCHITEKTUR BERLIN Band 7 | Foto: © ARCHITEKTUR BERLIN

 

Jeder Band enthält zusätzlich Beiträge über Hintergründe, Trends und Entwicklungen im Baugeschehen – nicht nur in Berlin. Um welche Themen geht es diesmal?

Ein Thema ist diese Pop-up-Szene mit ihren temporaren Bauten, den gestapelten Containern oder Minimalhäuser, die so gut zum Berliner Lebensgefühl des Provisorischen passen. Wichtig wird derzeit neben dem Wohnungsbau zunehmend der Schulbau in Berlin – es sollen ja nicht nur viele Schulen sondern auch für neue pädagogische Konzepte gebaut werden. Mich beeindrucken besonders die Essays über Infrastruktur, Verkehr und Öffentlichen Raum, denn sie machen uns bewusst, dass die Stadt nicht nur aus Häusern besteht. Gerade hier ist in Berlin noch viel zu tun, wenn wir auch in Zukunft gut miteinander in dieser Stadt leben wollen.

 

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, präsentiert auf der Ausstellungseröffnung "da! Architektur in und aus Berlin" das Jahrbuch Band 7 | Foto: Boris Trenkel

Christine Edmaier, Präsidentin der Architektenkammer Berlin, präsentiert auf der Ausstellungseröffnung „da! Architektur in und aus Berlin“ das Jahrbuch Band 7 | Foto: Boris Trenkel

 

Eine schwedische Schulweisheit lautet: „Ein Kind hat drei Lehrer: Der erste Lehrer sind die anderen Kinder, der zweite Lehrer ist der Lehrer, und der dritte Lehrer ist der Raum.“ Wie verändert sich die Schularchitektur?

Hier ist das preußische Schul- und Pädagogik- Modell nun endgültig am Ende. Denn es geht um den Abschied von der „Flurschule“ hin zu Lernhäusern, bei denen unterschiedliche Räume zum Lernen um ein Forum gruppiert sind, mit jeweils zugeordneten Bereichen für die Pädagogen. Ein Mehrzweckbereich für Mensa und Aula sowie gut nutzbare Freiraume ergänzen das Angebot, um neben der Ganztagesschule auch die Inklusion konsequent umsetzen zu können. Das führt zu ganz neuen Schultypen und ist besonders bei der Weiterentwicklung des Bestands eine Herausforderung. Für Berliner Architektinnen und Architekten ist es eine großartige Aufgabe und wir sind gespannt auf die ersten Wettbewerbe, die mit den neuen Raumprogrammen ausgeschrieben werden. (cr)

Pankow bekommt 2.000 neue Wohnungen auf Rangierbahnhof

Seit acht Jahren laufen Diskussionen über das Areal an der Granitzstraße. 2010 hatte der Investor Kurt Krieger das ehemalige Bahngelände in Pankow erworben. Gemäß dem Berliner Modell sollen dort künftig 2.000 Wohnungen mit 30 Prozent Sozialwohnungen, eine Schule, diverse Geschäfte und ein Fachmarkt mit einer Verkaufsfläche von 25.000 Quadratmetern realisiert werden. Insgesamt beläuft sich das Grundstück auf 34 Hektar.

Zusätzlich soll noch ein Park sowie ein Parkhaus für 1.000 Fahrräder in der Nähe des U- und S-Bahnhofs Pankow errichtet werden.

Bezirksamt Pankow und Investor einigen sich

Zu dem umstrittenen Projekt wurde am 25.04.2018 eine Grundsatzvereinbarung zwischen dem Investor Kurt Krieger, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Katrin Lompscher (Linke) und dem Bezirksbürgermeister Sören Benn (Linke) erstellt. Laut Investor liegen die Kosten bei circa 500 Millionen Euro. Mit der Grundsatzvereinbarung haben die jahrelangen Diskussionen ein Ende. Krieger wollte ursprünglich zwei Möbelhäuser und ein großes Einkaufszentrum bauen. Das Bezirksamt Pankow setzte dagegen mehr auf den Bau neuer Wohnungen und eine verbesserte Infrastruktur.

Die ursprünglichen 30.000 Quadratmeter für das Einkaufszentrum wurden schließlich auf 25.000 Quadratmeter heruntergehandelt. Dass dort überhaupt ein Einkaufszentrum errichtet werden soll, stößt auf viel Kritik. „Wir brauchen dort kein Klein-Alexa, sondern ein lebendiges Quartier“, so ein baupolitischer Sprecher. Erfreuen darf sich der Bezirk zumindest über die durch die Grundsatzvereinbarung mehr ausgehandelten Wohnungen.

Ehemaliger Rangierbahnhof hat großes Potenzial

Die Details über die künftige Planung muss im weiteren Fortgang geregelt werden. Ein wichtiger Faktor ist, dass das Areal offiziell noch immer als Bahngelände gilt. Der Flächennutzungsplan muss dementsprechend für die Bebauung geändert werden. Laut Lompscher soll das im Herbst 2018 vonstattengehen.

Die Vereinbarung bietet ein Grundgerüst für die nächsten Schritte. Sowohl ein städtebaulicher Vertrag mit Krieger, als auch die Entwicklung eines Bebauungsplans soll in naher Zukunft realisiert werden. Von der Prenzlauer Promenade soll durch das Gelände hindurch eine neue Straße errichtet werden. Daher muss auch ein Verkehrskonzept erstellt werden. Zudem stehen die Planungen einer zusätzlichen Straßenanbindung und ein Radschnellweg auf dem Gebiet des Pankower Tors im Raum. (ls)

TRION Leipziger Platz: Tiefbauarbeiten schreiten planmäßig voran

Ein halbes Jahr nach dem Spatenstich laufen die Arbeiten am Projekt TRION Leipziger Platz planmäßig ab. Die Baugrube soll trotz der großen Herausforderung, die diese an die Projektdurchführung stellt, termingerecht im Herbst dieses Jahres fertiggestellt werden.

TRION Leipziger Platz: Büro- und Geschäftshaus

Auf dem Eckgrundstück Leipziger Platz 18 errichtet der Bauherr F100 Investment AG mit seinem Projektentwickler FREO GmbH zwischen Ebertstraße und Leipziger Platz ein Büro- und Geschäftshaus, das den Namen TRION Leipziger Platz tragen und oberirdisch über rund 10.000 Quadratmeter BGF verfügen wird. Der Entwurf sieht einen siebengeschossigen Sockelbau vor, der zur Platzecke hin von einem viergeschossigen gestaffelten Turmaufbau gekrönt wird. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage entstehen.

Exponierte Lage

Der Leipziger Platz 18 ist ein exponiertes Grundstück: Es ist umschlossen von verkehrsreichen Straßen, im Untergrund befinden sich zwei Bahntunnel und der unmittelbare Nachbar ist die Kanadische Botschaft. Das Büro- und Geschäftshaus TRION Leipziger Platz wird sich als Nordwest-Abschluss in die oktogonale Figur des Gesamtareals harmonisch einfügen und dennoch ein eigenständiges, Identität stiftendes Gebäude sein.

Entwurf des Berliner Architekturbüros léonwohlhage

Der Entwurf für das Gebäude stammt von den renommierten Berliner Architekten léonwohlhage, die den 2016 ausgelobten Wettbewerb gewonnen haben.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Mitte 2020 avisiert. (ak)

Berliner Senat will 720 marode Schulen sanieren

Heruntergekommene Wände, kaputte Fenster oder verwahrloste Sporthallen – seit langer Zeit steht das Thema marode Schulen in Berlin in der Diskussion. Eltern, Schüler und Lehrer warten schon Jahre darauf, dass endlich was unternommen wird.

Nun hat der Senat hat endlich konkrete Pläne für die Sanierung von mehr als 720 Schulen. Von einzelnen Sanierungen bis hin zum kompletten Neubau ist alles dabei.

720 Schulen werden saniert

Erstmals gibt es für die Schullandschaft der Hauptstadt einen genauen Überblick über geplante Sanierungs- und Baumaßnahmen. Mit Stolz stellten die Bildungssenatorin Sandra Scheeres, der Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen und die Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher am vergangenen Dienstag den Schulbaufahrplan vor. „Dass wir ein solches Dokument haben, das gab es noch nie“, so Scheeres. Insgesamt umfasst der Plan 740 Seiten, in denen die Sanierung von 720 Berliner Schulen vorgesehen ist. In dem Plan sind sowohl die konkreten Maßnahmen als auch die Kosten sowie die zuständigen Behörden tabellarisch nach Bezirken aufgeführt.

Während die einzelnen Bezirke die Aufgabenträger sind, übernimmt das Land Berlin über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie die landeseigene Wohnungsgesellschaft Howoge die großen Neubau- und Sanierungsprojekte. Etwa 5,5 Milliarden Euro sollen die geplanten Maßnahmen kosten. Das Geld dafür kommt aus unterschiedlichen Programmen und Kredite, die Howoge aufnehmen soll. Mit 41,6 Millionen Euro ist die John-F.-Kennedy-Schule in Zehlendorf das teuerste Projekt.

 

Bausenatorin Katrin Lompscher, Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen stellen die Maßnahmen zur Berliner Schulbauoffensive vor | Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Bausenatorin Katrin Lompscher, Bildungssenatorin Sandra Scheeres und Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen stellen die Maßnahmen zur Berliner Schulbauoffensive vor | Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

 

Auch 60 neue Schulen im Schulbaufahrplan

Neben den Sanierungsmaßnahmen von 720 Schulen ist auch der Bau von 60 neuen Schulen geplant. Denn im Zuge des Bevölkerungswachstums braucht Berlin auch zunehmend mehr Bildungseinrichtungen. Wie Senatorin Lompscher informierte, sind die ersten zehn Projekte im Rahmen des Programms „Modellvorhaben beschleunigter Schulbau“ (MOBS) bereits in der Umsetzung. Weitere 22 Grundschulen befinden sich bereits in der Planung.

Von den rund 60 neuen Schulen wird die Howoge 29 übernehmen. Die verbliebenen Bildungseinrichtungen baut die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Wie Lompscher am Dienstag verkündete, werden sie meisten Schulen in Pankow (16) und Lichtenberg (10) entstehen. Derzeit werden schon einige Schulen saniert oder räumlich erweitert. Sowohl die Sanierungen als auch die Neubauten sollen voraussichtlich 2027 fertiggestellt werden. (dn)

Hines-Turm: BVG befürchtet Überflutung der U5

In Berlin werden immer mehr Hochhäuser gebaut oder befinden sich noch in der Planung. Allein am Alexanderplatz sind bis zu zehn Wolkenkratzer geplant. Für zwei Projekte gibt es sogar schon konkrete Pläne. So erhielt der Alexander-Tower erst im vergangenen Monat die Baugenehmigung. Das andere Projekt ist der 150 Meter hohe Hines-Turm.

Die BVG hat jedoch Bedenken, ob der Hines-Turm gebaut werden kann. Denn der Wolkenkratzer soll unmittelbar über dem Tunnel der U5 entstehen. Insgesamt könnten mehr als zehn Tunnel durch den Bau beschädigt werden.

Der Hines-Turm sollte schon längst fertig sein

Schon seit den 1990er Jahren existieren die Hochhauspläne für den Alexanderplatz. So entwickelte der Star-Architekt Hans Kollhoff 1993 ein Masterplan, der zehn 150 Meter hohe Wohntürme umfasst. Da jedoch der Plan den Abriss vieler Bauten voraussetzte, sollte das Konzept überarbeitet werden. Wie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher ankündigte, wurde lediglich das geplante Hochhaus am Standort des Berliner Verlages aufgegeben, da das Verlagshaus unter Denkmalschutz steht.

Nachdem 20 Jahre lang kein einziges Hochhaus auf Kollhoffs Masterplan hin realisiert wurde, lobte die Alexanderplatz D4 Zweite Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch die Hines Immobilien GmbH, im Jahr 2013 einen nicht offenen, einphasigen, hochbaulichen Wettbewerb für den Neubau eines Turmhochhauses aus. Im Januar 2014 wurde das Projekt vom US-Architekten Frank O. Gehry zum Sieger gekürt. Der Bau sollte 2015 beginnen und zwei Jahre später 2017 fertiggestellt werden. Das Vorhaben wurde jedoch schon sehr früh auf Eis gelegt, da die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Bedenken hatten.

 

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

Alexanderplatz Residential Tower | Foto: Hines Corporate Communications

 

BVG befürchtet Überflutung der U-Bahn-Tunneln

Der 150 Meter hohe Hines-Turm mit einer Grundstücksfläche von 5.329 Quadratmeter soll neben dem Elektromarkt Saturn auf einem aus dem Jahr 1930 stammenden Fundamentblock errichtet werden. Da jedoch die U-Bahn-Linie 5 durch diesen Block verläuft, kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei den Bauarbeiten der Tunnel beschädigt wird und es zu einem Wassereintritt kommen kann. Laut BVG liegt der Tunnel vollständig im Grundwasser.

BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta warnt davor, dass im Falle eines unkontrollierten Wassereintritts bis zu 17 Bahnhöfe geflutet werden und dadurch der U-Bahnbetrieb mehrere Jahre erheblich beeinträchtig wird. Betroffen wären die U-Bahn-Linien U5, U2 sowie U8. „Wir sehen nach wie vor erhebliche Risiken für die U-Bahnanlagen und den U-Bahnbetrieb, sollte dieses Bauvorhaben so wie geplant realisiert werden“, so BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Der Aufsichtsrat wird entscheiden

Um Schäden beim Bau des 39-stöckigen Wohnturms zu verhindern, hat die BVG schon im Vorfeld mit dem Management von Hines eine Vereinbarung ausgehandelt. Diese ist jedoch von der BVG-Chefin noch nicht unterzeichnet worden. Das Bedenken der BVG kann der Senat nachvollziehen. „Wenn Bauprojekte die Betriebssicherheit von Schnellbahnen – hier der U-Bahn an einem zentralen Knotenpunkt – gefährden können, muss im Interesse aller Berlinerinnen und Berlinern sorgfältig hingeschaut werden“, so Matthias Borowski, Pressesprecher der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Auf der nächsten Aufsichtsratssitzung der BVG am 25. April wird entschieden, ob die BVG der Vereinbarung zustimmt oder nicht. Sollte der Verkehrsträger das Abkommen nicht unterschreiben, droht der Wohnturm, in dem 300 Wohnungen entstehen sollen, zu scheitern. (dn)

Spektakulärer Kran-Aufbau am Steglitzer Kreisel

Die Bauarbeiten am Steglitzer Kreisel beginnen mit einem spektakulären Auftakt: In der Nacht vom 16. auf den 17. April 2017 rollt ein Mammut-Kran vor dem Hochhaus an der Schloßstraße an. In den darauf folgenden Tagen wird er zunächst selbst montiert. Anschließend wird er einen kompletten Turmdrehkran in Einzelteilen auf das Dach des Hochhauses in gut 120m Höhe hieven und dort aufzubauen.

Die aufwändigen Kranarbeiten werden etwa 10 Tage andauern. Zunächst wird der Autokran auf seinen Einsatz vorbereitet. Ergänzend werden spezielle Betonfundamente am Boden positioniert und weitere unterstützende Hilfskräne angeliefert. Bereits am 18.04. soll der Autokran mit einer Hebekraft von bis zu 1.000 Tonnen einsatzbereit sein. Die erste Aufgabe für ihn lautet, eine Stahlunterkonstruktion für den Turmdrehkran auf dem Hochhausdach zu installieren.

ÜBerlin bekommt einen Turmdrehkran

Schließlich beginnt der Hauptakt: Über mehrere Tage werden die zahlreichen und schwergewichtigen Einzelteile des Turmdrehkrans auf das Dach transportiert und in luftiger Höhe auf der Stahlunterkonstruktion montiert. Ende April soll der Turmdrehkran dann seine Arbeit auf dem zukünftigen Wohnhochhaus „ÜBerlin“ aufnehmen.

Für die Dauer der Kranarbeiten sowie die anschließende Errichtung einer Schwerlastbühne vor dem Gebäudekomplex wird die Schloßstraße kurz hinter der Abfahrt der A 103 bis zur Kreuzung Grunewaldstraße/Albrechtstraße verengt. Die Durchfahrmöglichkeit für Fahrzeuge bleibt jedoch in beiden Richtungen erhalten.

Ein Spektakel für Kran-Spotter

Jürgen Kutz, Vorstand der CG Gruppe, freut sich auf die Aktion: „Die Kranaufstellung ist größenordnungsmäßig betrachtet der passende Auftakt für unser Großbauvorhaben am Steglitzer Kreisel. Sowohl die Aufstellung des gigantischen Autokrans selbst als auch die anschließende Installation des eigentlichen Turmdrehkrans auf dem zukünftig höchsten Wohnhochhaus von Berlin sind eine logistische und technische Herausforderung, die wir gerne annehmen. Sicher werden sich Berliner „Kran-Spotter“ dieses Ereignis nicht entgehen lassen und die Arbeiten beobachten. Auch wir selbst werden die Kranarbeiten mittels Kamera-Drohne für unsere Baudokumentation festhalten.“

Detaillierte Informationen zum gesamten Bauvorhaben erhalten interessierte Bürger und potenzielle Nutzer des neuen Quartiers im Rahmen einer Veranstaltung zur „Zukunft des Steglitzer Kreisel“ am 24. April 2018 von 17 bis 20 Uhr im alten Rathaus Steglitz gegenüber der Baustelle.

Im Herzstück des Bauprojektes, dem etwa 120 Meter hohen Turm, entstehen nach den Plänen der CG Gruppe unter dem Label „ÜBerlin“ 329 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Berliner und die, die einen Platz für ihren ‚Koffer in Berlin‘ suchen, können wählen zwischen Größen von 30 bis durchschnittlich 120 Quadratmeter oder einem der exklusiven Penthäuser.

CITY WEST: Senatorin Lompscher stellt Pläne für Hertzallee vor

Schon seit Jahren wird um die Fläche hinter dem Bahnhof Zoo an der Hertzallee und um die Neuordnung des Verkehrs auf der Frontseite, dem Hardenbergplatz, gestritten. Viele Ideen wurden in der Vergangenheit bereits diskutiert: Hochhausquartier, Wissenschaftscampus oder BVG-Betriebsbahnhof. Sogar über die Errichtung eines Riesenrades wurde laut nachgedacht.

Aktuell ist das Gelände an der Hertzallee jedoch trostlos und wird kaum genutzt, seit 2007 liegt das zentral gelegene Areal weitgehend brach. Daher hat Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke)  Ende 2017 die Planungen an sich gezogen. Wie die konkreten Pläne für das Quartier inmitten der City West nun aussehen, zeigte die Senatorin im Rahmen einer Standortkonferenz im Palazzo Spiegelpalast. Dieser gastiert aktuell auf der rund 13.000 Quadratmeter großen Fläche.

Bausenatorin Katrin Lompscher. Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Katrin_Lompscher_(Martin_Rulsch)_1.jpg

Bausenatorin Katrin Lompscher. Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons. Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Katrin_Lompscher_(Martin_Rulsch)_1.jpg

„Noch im Frühjahr wollen wir dazu den Aufstellungsbeschluss fertig haben“, versprach die Senatorin den rund 200 Gästen, die der Einladung gefolgt waren.

Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf steht Plänen positiv gegenüber

Auf der Konferenz ging es zunächst um die Nutzung des Bereichs nördlich der Hertzallee. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD), sagte, in dem Bereich wäre eine höhere Dichte durch mehr Hochhäuser vorstellbar. Die Bezirksverordnetenversammlung stünde diesen Plänen positiv gegenüber.

Das Zentrum des nun neu zu ordnenden Gevierts zwischen S-Bahntrasse, Hertzallee und Müller-Breslau-Straße bildet das freie Grundstück, auf dem lange Zeit ein Riesenrad geplant war. Das Areal gehört inzwischen dem Münchener Immobilienunternehmen Reiß & Co. „Wir wollen einen Nutzungsmix aus Büros, einem Gästehaus für die Universität, einem Hotel und studentischem Wohnen“, erläuterte Projektentwickler Oliver Reiß.

Hochhauspläne

Der Entwickler befindet sich dazu bereits in Abstimmung mit der Technischen Universität (TU) Berlin. Geplant sind insgesamt sechs Gebäudeblöcke, von denen einer ein 30-stöckiges Hochhaus direkt an der Hertzallee sein soll. Das Gebäude soll etwas niedriger sein als die Hochhäuser Upper West und Waldorf Astoria am Breitscheidplatz, die jeweils 119 Meter messen.

Die TU soll auf dem nördlichen Teil des Geländes an der Müller-Breslau-Straße ein neues Gebäude für die Mathematik und ein neues Interdisziplinäres Zentrum für Modellierung und Simulation bekommen.

Das Busdepot soll in Richtung der Bahntrasse verschoben werden. Im Gespräch ist ein Grundstückstausch zwischen der BVG und dem Entwickler Reiß. Dieser tritt einen Teil des Riesenrad-Grundstücks an die BVG ab und bekommt im Gegenzug die Flächen des heutigen Busparkplatzes.

Bürger befürworten Studentenwohnung und eine sinnvolle Verkehrslösung

Beim Publikum stießen die Pläne überwiegend auf Zustimmung. Viele Gäste plädierten für eine vernünftige Lösung der Verkehrssituation und die Entstehung von preiswerten Studentenwohnungen.

Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG: Fotos: SANUS AG

Jan Holstein, Geschäftsführer SANUS AG. Foto: SANUS AG

Für Jan Holstein, Geschäftsführer des Berliner Projektentwicklers SANUS AG, die selbst viel in Charlottenburg-Wilmersdorf baut, ist das Konzept ein gelungenes Beispiel für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Investoren, Senat und Bezirk: „Bezirksbürgermeister Naumann zeigt Weitsicht, wenn er an diesem zentralen Ort eine metropolitane Hochhausplanung in Aussicht stellt. Eine ausgewogene Nutzungsmischung gewährleistet so ein lebendiges Quartier und gibt den Menschen ein bisher brachliegendes Gelände zurück. Davon profitieren alle.“ (ak)

Instone Real Estate: Zentrale Lagen weiter im Fokus

Seit 26 Jahren entwickelt Instone Real Estate moderne Mehrfamilienhäuser und saniert denkmalgeschützte Gebäude für Wohnzwecke in Berlin und Brandenburg. Da das Unternehmen Wohnungen unter anderem an Eigennutzer, private Kapitalanleger und an institutionelle Investoren vertreibt, gehören die genaue Kenntnis des Berliner Immobilienmarktes, seine Leistungsparameter, attraktive Standorte und seine Perspektiven zu den Selbstverständlichkeiten der Arbeitsweise von Instone Real Estate.

Standortkompetenz

Das starke Bevölkerungswachstum entwickelt sich für den Berliner Immobilienmarkt immer mehr zu einer echten Herausforderung. Fast eine Viertelmillion Menschen mehr in den vergangenen sechs Jahren – da war Wohnungsknappheit absehbar. Aktuell fehlen schon 77.000 Wohnungen und das wird nicht das Ende sein angesichts von Prognosen, die mindestens bis 2030 nicht mit einem Abebben des Berlin-Zuzugs rechnen.

Als Wohnentwickler spürt Instone Real Estate diese Marktveränderungen an vielen Faktoren, allen voran steigende Preise auf der Miet-, Eigentums- und der Kaufpreisseite. Aber es muss differenziert werden. So fällt beispielsweise der Anstieg im Bereich der Sozialwohnungen insgesamt moderat aus. Bei gefragten Lagen dagegen entfaltet sich der freie Markt deutlich prägnanter. Instone Real Estate hat in diesem Zusammenhang in den letzten drei Jahren einen Anstieg von rund 36 Prozent festgestellt – mehr als in vergleichbaren europäischen Metropolen. Das ist allerdings typisch für Berlin, denn hier findet ein Nachholeffekt statt. Mit der Preisdynamik nähert sich die Hauptstadt immer mehr den internationalen Top-Metropolen an. Solange die Zinsentwicklung moderat bleibt, wird auch dieser Trend weiter anhalten, selbst wenn die Zinsen wieder langsam ansteigen.

Standortanalysen

Instone Real Estate konzentriert sich auf starke Ballungsräume in Deutschland. Neben den Top-7-Städten sind daher auch große Mittelstädte und Universitätsstädte im Fokus der Projektpipeline des Unternehmens. Selbstverständlich prüft Instone Real Estate als professioneller Wohnentwickler genau die Makro- und Mikrostandorte, an denen das Unternehmen investieren will. Dabei geraten auch Standorte abseits der A-Zentren ins Visier – vorausgesetzt, die Begleitfaktoren wie Verkehrsanbindung und soziale Infrastruktur passen zum Konzept. Das heißt, wenn alle Parameter stimmen, muss es nicht zwangsläufig die Innenstadtlage sein.

Standortpotenzial

Es ist vorhersehbar, dass eine Ausdifferenzierung in den Metropolräumen stattfinden wird. Auch die Kunden von Instone Real Estate richten den Blick immer häufiger auf die Berliner Randgebiete und machen dabei auch vor der Landesgrenze nicht Halt. Deshalb müssen Berlin und die angrenzenden brandenburgischen Landkreise auch immobilienmarkttechnisch als Einheit betrachtet werden – als eine Einheit, die durch den Ausbau des Nah- und Regionalverkehrs beinahe täglich immer mehr Realität wird. Anders gesagt: Mobilität muss, genau wie die digitale Infrastruktur, zu einem permanenten Kriterium der Bewertung des Immobilienmarkts werden. Die Verschmelzung Berlins mit Teilen Brandenburgs schreitet voran und mit ihr werden sich ganz neue Potenziale für den hiesigen Immobilienmarkt ergeben.

Vorbereitende Baumaßnahmen rund um den Steglitzer Kreisel starten am 09. April

In der kommenden Woche werden rund um den Steglitzer Kreisel zahlreiche vorbereitende Maßnahmen zur Baustelleneinrichtung getroffen. Natürlich gibt es auch Einschränkungen im Verkehr. Ab Montag, den 09. April wird die Schloßstraße verengt. Jedoch bleibt die Durchfahrmöglichkeit für Fahrzeuge in beiden Richtungen erhalten. Dahingegen werden die regulären Verkehrsampeln an der Kreuzung Schloßstraße / Grunewaldstraße / Albrechtstraße durch Baustellenampeln ersetzt.

Zudem werden die vor dem Gebäude befindlichen Bushaltestellen der Schloßstraße in die Kuhligkshofstraße verlegt. Lediglich einer von mehreren U-Bahnausgängen vor dem Gebäude mit der Hausnummer 80 wird geschlossen. Alle alternativen Haltestellen und U-Bahnausgänge werden vor Ort entsprechend gekennzeichnet sein. Außerdem werden die Fahrradbügel vor dem Gebäude des Steglitzer Kreisels am 09. April demontiert, so dass ab dem 09. April keine Fahrräder mehr dort angeschlossen werden können. Angeschlossene Fahrräder müssen entfernt werden.

Ein 150m hoher Autokran hievt den Dachkran auf den Steglitzer Kreisel

Voraussichtlich am 17. April wird dann ein ca. 150m hoher 1.000 Tonnen-Autokran angeliefert und auf der Schloßstraße aufgebaut. Der Autokran wird in den Wochen nach seinem Aufbau für die Installation eines Turmdrehkrans auf dem Dach des Kreisels genutzt und Ende April wieder abgebaut. Auf Grund der ausgesprochen beengten räumlichen Verhältnisse vor Ort wird als Baustelleneinrichtungsfläche zudem ab Anfang Mai eine teilweise Überbauung der Schloßstraße errichtet, die während der gesamten Bauzeit von ca. 3 Jahren bestehen bleibt. Der Verkehrsfluss für Autos und Fußgänger wird in diesem Zeitraum durchgängig gewährleistet sein.

Detaillierte Informationen zum Bauvorhaben erhalten interessierte Bürger und potenzielle Nutzer des neuen Quartiers im Rahmen einer Veranstaltung zur „Zukunft des Steglitzer Kreisel“ am 24. April 2018 von 17 bis 20 Uhr im alten Rathaus Steglitz gegenüber der Baustelle. Jürgen Kutz, Vorstand der CG Gruppe AG, gibt sich sehr zuversichtlich: „Die vielen Anfragen, die wir zu diesem spannenden Projekt erhalten, zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich freue ich mich auf einen interessanten Dialog.“

Im Ü3erlin entstehen 327 exklusive Wohnungen

Im Herzstück des Bauprojektes, dem etwa 120 Meter hohen Turm, entstehen nach den Plänen der CG-Gruppe unter dem Label „Ü3erlin“ 327 Wohnungen unterschiedlicher Größe. Berliner und die, die einen Platz für ihren ‚Koffer in Berlin‘ suchen, können wählen zwischen Größen von 30 bis durchschnittlich 120 Quadratmeter oder einem der exklusiven Penthäuser.

 

Veranstaltungen

Berliner Baumesse

Ob Hausbau oder Renovierung – der Weg in die eigenen vier Wände und deren anschließender Werterhalt stehen bei vielen Menschen hoch im Kurs. Genau diesen Schwerpunkten gibt die BERLINER BAUMESSE nun Raum: als alljährliches Forum für Besucher zur Information und Inspiration sowie als hochwertige Präsentationsplattform für Firmen und Betriebe.

Die BERLINER BAUMESSE ist die neue Verbrauchermesse für Bauen, Renovieren und Wohnen in der Bundeshauptstadt. Sie spricht sowohl den konkret Interessierten als auch den potenziellen Neukunden an und bietet Ausstellern eine einzigartige Bühne, um sich dem Messebesucher mit ihrem gesamten Angebots- und Leistungsspektrum live und in Farbe präsentieren zu können.

(Anmeldung erforderlich)

Risikomanagement bei öffentlichen Bauprojekten

Öffentliche Bau-, Erneuerungs- und Sanierungsprojekte sind oft teurer als geplant. Des Öfteren werden sie auch später fertig gestellt als erwartet. Die allseits bekannten Großbauprojekte sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Auch unter der Wasseroberfläche spielt sich Bedrohliches ab, denn ebenfalls weniger im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehende staatliche Bauvorhaben leiden zuweilen unter zu hohen Kosten und geplatzten Fristen.
Dieses interaktive Fachseminar diskutiert die Frage, wie man mit einem geschickten Risikomanagement bei öffentlichen Bauprojekten für Kosten- und Termineinhaltung sorgt.

Bauliche Umsetzung flexibler Lern-, Forschungs- & Arbeitswelten

Megatrends wie die Digitalisierung, der demographische Wandel (d. h. die nachrückenden Generationen Y und Z) und mit ihm auch die zunehmende Urbanisierung (Entstehung von „Boomregionen“) stellen die gesamte öffentliche Verwaltung und nicht zuletzt auch die öffentlichen Bau- und Liegenschaftsmanager vor große Herausforderungen. Die Lern-, Forschungs- sowie Arbeitsgewohnheiten ändern sich im Zuge dieser Megatrends zunehmend. Die öffentlichen Bau- und Liegenschaftsmanager sind hier unter Zugzwang, schnell neue Lernumgebungen, Forschungs- und Arbeitswelten zu planen und zu erreichen, die sowohl funktional als auch zeitgerecht empfunden werden. Dies gilt ebenso für den Schul- als auch den Hochschul- und Forschungsbereich.

Hier setzt die interaktive Fachkonferenz an und zeigt anhand von Praxisberichten und Vorträgen namhafter Experten aus Deutschland, Österreich sowie in diesem Bereich führender Länder in Europa (bspw. Dänemark) auf, wie moderne Lern-, Forschungs- und Arbeitswelten funktional und zeitgemäß erschaffen werden können. Im Mittelpunkt der Konferenz steht der Praxisaustausch der Teilnehmenden.

(Anmeldung erforderlich und gebührenpflichtig)

Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen im öffentlichen Bauen und Bauunterhalt

Öffentliche Bau- und Instandhaltungsvorhaben sind strengeren finanziellen Vorgaben ausgesetzt als jemals zuvor. Bauvorhaben der öffentlichen Hand sind umfangreichen Vorgaben von unterschiedlichen Seiten ausgesetzt wie selten zuvor. Dies ist bedingt zum einen durch zahlreiche aus dem Ruder gelaufene Großprojekte, die jeweils ein großes Medienecho nach sich zogen. Zum anderen sind die Anforderungen an die Qualität neu konstruierter Bauten immer weiter gestiegen.

In diesem Seminar bekommen die Teilnehmer das Wissen vermittelt, das sie brauchen, damit Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen ihren Zweck erfüllen: Durch eine richtige Einschätzung des zu erwartenden Kosten- und Zeitrahmens sowie der nicht-monetären Aspekte von Bau- und Instandhaltungsprojekten eine solide Entscheidungsgrundlagen schaffen.

(Anmeldung erforderlich und kostenpflichtig)