Stimmungsmache gegen Deutsche Wohnen

Kommentar: Seit Tagen sieht sich Berlins größter private Vermieter wegen angeblich zu teuren Modernisierungen eine Schmutzkampagne ausgesetzt. Da passt es scheinbar ins Bild, dass Vorstandschef Michael Zahn am Mittwoch nicht zu einer Anhörung vor dem parlamentarischen Bauausschuss erscheinen kann. Das wird von den Politikern der rot-rot-grünen Koalition und einigen Medien zum Anlass genommen, die Kritik an seiner Geschäftspolitik zu verschärfen. Worte wie „Unverschämtheit“ machen die Runde.

Obwohl sich die Deutsche Wohnen vollständig im rechtlichen Rahmen bewegt, wird Hass geschürt. Autonome und linke Chaoten fühlen sich bestätigt. In dieser Atmosphäre ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zu Gewalt gegen Häuser, Autos oder sogar gegen Personen kommt.

Mit einer solchen Haltung macht die Politik all das kaputt, was in den vergangenen Jahren im Verhältnis zu privaten Investoren mühsam aufgebaut wurde. Die Wirtschaft ist Partner und nicht Gegner. Das muss der Senat verstehen. Keine Klientelpolitik, auch wenn Bundestagswahlkampf ist. (in)

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