Start-Up-Szene: Einwanderer willkommen

Berlin ist die deutsche „Gründerhauptstadt“. Und deren Start-ups sind auf Mitarbeiter aus dem Ausland angewiesen. Die deutsche Hauptstadt erlebt nach Aussage der Fördergesellschaft Berlin Partner einen „Ansiedlungsboom“. 302 Projekte von Firmen, die neu nach Berlin kamen oder ihre Standorte in der Stadt erweiterten, betreute man allein im vergangenen Jahr. Das waren 13 mehr als im Vorjahr. In den kommenden drei Jahren wollten die Unternehmen 6.775 neue Arbeitsplätze schaffen und 553 Millionen Euro investieren. Nach Berechnungen der Investitionsbank Berlin führt dies bis zum Jahr 2018 zu einer Erhöhung des städtischen Bruttoinlandsprodukts um rund 1,2 Milliarden Euro.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) erklärte dazu: „Berlins Wirtschaft wächst deutlich stärker als der Bundesdurchschnitt.“ In ganz Deutschland betrug das Wachstum im vergangenen Jahr 1,9 Prozent, in Berlin drei Prozent. Grund sei die „Mischung aus etablierten und jungen Unternehmen“. Die Senatorin betonte außerdem die künftige „Digitalisierungsstrategie für Berlin“ und den „Koordinator Digitales Berlin“. Beides steht im Koalitionsvertrag, auf den sich Linke, Grüne und Sozialdemokraten geeinigt haben. (red)

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