Sozialwohnungen: Senatorin Lompscher geht gegen höhere Mieten vor

Im Januar kündigte die städtische Wohnungsbaugesellschaft Degewo eine „Mietanpassung“ für stadtweit 1741 Mieter von Sozialwohnungen an. Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) will die städtischen Unternehmen zur Rücknahme bewegen.

Allerdings handelt es sich laut Degewo nicht um eine reguläre Erhöhung. Nachdem man in den vergangenen vier Jahren auf die „Mietanpassungen im sozial geförderten Wohnungsbau“ verzichtet habe, würden diese jetzt nachgeholt.

Wenn sich Lompscher durchsetzt, müssten die Degewo ihre Mieterhöhungen zurücknehmen. Lompscher hatte im Abgeordnetenhaus ihre Position bekräftigt. Die geplante Vereinbarung solle auch „rückwirkend auf Mieterhöhungsverlangen, die ab dem 1. Januar 2017 wirksam werden.“ (red)

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