Sieben auf einen Streich

degewo beginnt sieben Neubauvorhaben im November – Startschuss für 866 Wohnungen

Berlins größtes kommunales Wohnungsbauunternehmen ist weiter auf Wachstumskurs. Die degewo erweitert den Bestand hauptsächlich in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick mit dem Bau von 866 überwiegend mietpreisgebundenen Wohnungen. In den beiden Bezirken verwaltet die degewo bereits über 32.000 Wohnungen.

Um das Neubauziel für die nächsten Jahre zu realisieren, macht die degewo mit sieben Baustarts im November den nächsten großen Schritt. Bis 2021 plant die degewo ihren Wohnungsbestand durch Neubau und Ankauf um jährlich ca. 1.500 Wohnungen zu erhöhen. Damit soll mehr bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen geschaffen werden.

Die Bauvorhaben im Überblick:

– Marzahn-Hellersdorf: Ludwig-Renn-Str., 255 Wohnungen, davon 38 % mietpreisgebunden und 22 % Modellprojekt Variowohnen

– Treptow-Köpenick: Mahlower Straße, 101 Wohnungen, 100 % mietpreisgebunden

– Treptow-Köpenick: Schönefelder Chaussee, 164 Wohnungen, davon 84 % mietpreisgebunden, Modellvorhaben für die Integration Geflüchteter

– Treptow-Köpenick: Bohnsdorfer Weg, 72 Wohnungen, ohne Mietpreisbindung

Berlin-Mitte: Lehrter Straße 23-25, 118 Wohnungen, 100 % mietpreisgebunden

– Neukölln-Gropiusstadt: Feuchtwangerweg, 99 Wohnungen, davon 37 % mietpreisgebunden

Reinickendorf: Tramper Weg 6, 57 Wohnungen, davon 51 % mietpreisgebunden

Zwei der Bauprojekte haben einen besonderen Schwerpunkt

Fünf Gebäude entstehen in der Marzahner Ludwig-Renn-Straße. In einem Gebäude entsprechen die neu geschaffenen Wohnungen den Anforderungen des Förderprogramms „Variowohnen“ des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Vario-Wohnungen werden den Bedürfnissen von Studenten gerecht. Es wird 3-Raum-Wohngemeinschaften und Studiowohnungen geben. Zusätzlich werden auch Gemeinschaftsräume und –küchen zur Verfügung stehen.

Mit diesem Wohnungstyp hat die degewo für den Förderzeitraum von zehn Jahren ein besonderes Angebot für Studenten im Portfolio. Zudem entstehen in weiteren Gebäuden seniorengerechte Wohnungen und Familienwohnungen.

In der Schönefelder Chaussee im Ortsteil Altglienicke sind beim Modellprojekt „ToM– Tolerantes Miteinander“ rund die Hälfte der Wohnungen für geflüchtete Menschen mit Bleiberecht vorgesehen. Die Betreuung erfolgt durch einen sozialen Träger vor Ort . Eine Kita, ein Anwohnercafé und Gemeinschaftsräume sollen den interkulturellen und nachbarschaftlichen Austausch fördern. Wie in der Kooperationsvereinbarung „Leistbare Mieten, Wohnungsneubau und soziale Wohnraumversorgung“ der sechs landeseigenen Wohnungsunternehmen mit dem Berliner Senat vereinbart, liegen die Mieten der mietpreisgebundenen Wohnungen im Durchschnitt bei 6,50 EUR/m². Der frei finanzierte Teil wird für durchschnittlich unter 10,00 EUR/m² angeboten. (red)

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