Sieben auf einen Streich – Abgestimmtes Bauen über und unter der Erde

Die Vattenfall-Tochter Stromnetz Berlin GmbH, die Berliner Verkehrsbetriebe, die Gasag-Tochter NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH Co. KG, die Tempelhof Projekt GmbH, die Senatsverkehrsverwaltung, das Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg koordinieren unter der Leitung der Berliner Wasserbetriebe die Grunderneuerung des Tempelhofer Damms zwischen 2022 und 2025.

Die Straße zwischen der Borussiastraße und dem Platz der Luftbrücke, ist für das aktuelle Verkehrsaufkommen einfach zu schmal. Drei betagte Abwasserdruckleitungen gaben den Ausschlag zu koordinierten Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten am Te-Damm – ein Mammutprojekt. Kosten: ca. 40 Millionen Euro! Der Hauptanteil aufgebracht durch die Berliner Wasserbetriebe.

Infolge der Absichtserklärung kann das Bauprojekt fein getaktet umgesetzt werden. Das spart Zeit und Kosten. Allein oberirdisch entsteht auf der 2,2 Kilometer langen und 43 Meter breiten Ausbaustrecke der komplette Bereich von Bürgersteigen, Rad- und Verkehrsspuren bis hin zu den Grünflächen neu. Unterirdisch kommen viele Kilometer neuer Trink-, Abwasser- und Gasleitungen sowie Stromkabel, hinzu. Dazu werden die neuen Abwasserdruckleitungen gleich mit Wärmetauschern ummantelt, die künftig in den Flughafengebäuden für umweltfreundlichste Klimatisierung sorgen. Auch werden vorsorglich die U-Bahn-Tunnel neu abgedichtet und Leerrohre im Boden platziert. So kommen nach dem Neubau nur noch Spaten zum Einsatz, damit Pflanzen und Bäume gesetzt werden.

(Foto: BZ)

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