Senatorin Ramona Pop begrüßt Vattenfalls Investitionsentscheidung

Vattenfall hat heute in Berlin die Investitionsentscheidung für den Bau von Deutschlands größter Power-to-Heat-Anlage in Spandau getroffen. In den kommenden zwei Jahren sollen von Vattenfall bis zu 100 Millionen Euro in den Berliner Bezirk Spandau fließen. Nachdem die Energiewende in der Hauptstadt in aller Munde war, hat der Strom- und Wärmeerzeuger die erste Hürde für ein neues Energiekonzept erfolgreich gemeistert und ein Klimaschutzvereinbarung realisiert.

 

Dazu erklärt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Vattenfall schlägt mit dem Bau der Power-to-Heat-Anlage den Weg zu einer besseren Nutzung Erneuerbarer Energie ein. Das ist gut für die Energiewende, den Klimaschutz, und es ist auch gut für Berlin. Die Energiewende ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt. Das Projekt zeigt die Innovations- und Investitionsdynamik, die im Umbau unserer Energieerzeugung stecken. Ausdrücklich will ich Vattenfall, alle anderen Energieerzeuger und die Industrie zu weiteren Schritten ermutigen, die unserem Ziel einer nachhaltigen und auf erneuerbaren Energien basierenden Versorgung unserer Stadt dienen.“

 

Drei hochflexible und effiziente Heißwassererzeuger mit einer Gesamtkapazität von 120 MWth sollen in Spandau gebaut. Demnach ist Berlin dann im Besitz der größten Power-to-Heat-Anlage Deutschlands. Mit der Verwendung dieser neuartigen Technologie bleibt Vattenfall seinem Vorhaben treu, bis 2030 aus der Kohlenutzung in der Hauptstadt auszusteigen.

 

Die Power-to-Heat-Technologie verspricht überschüssigen Strom in Wärme umzuwandeln und Energie besser regulieren zu können. Zwar sind erneuerbare Energien die Zukunft Deutschlands, sorgen aber durch ihre Abhängigkeit vom Wetter mitunter für starke Schwankungen im Stromnetz. Abhilfe soll das Power-to-Heat Prinzip schaffen, indem zu 100 Prozent elektrische Energie in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme kann in einem Wärmenetz eingespeist werden und geht somit nicht verloren. Somit sind Power-to-Heat-Anlagen zukünftig einerseits eine wichtige Flexibilitätsoption für den sicheren Betrieb des deutschen Stromnetzes, da sich Energie dadurch besser regulieren lässt. Andererseits sind sie in Zeiten stark schwankender Strompreise auch ein lukrativer Markt.

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