Schwimmen für Alle: Nordsee finanziert Schwimmprojekt

,,Schwimmen für alle“ – ein Projekt für Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren aus finanziell schwachen Haushalten findet in diesen Sommerferien vom 20. Juli bis zum 3. September in den Berliner Bade-Betrieben statt. Die Restaurant-Kette Nordsee finanziert dieses Jahr mit der BKK VBU, Beco-Beermann, Deutsche Kinderhilfe, JugendKulturservice und den Bezirksämtern Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau und Tempelhof-Schöneberg dieses Vorhaben.

Bereits mehr als 1.500 Kinder konnten seit 2014 auf diesem Weg bislang das Schwimmen erlernen. Das Ziel des Kooperationsprojektes ist es, die Zahl der Badeunfälle, die Anzahl der nicht schwimmfähigen Kinder und die der Ertrinkungsopfer zu reduzieren. Im letzten Jahr sind bundesweit 500 Menschen ertrunken, davon waren 46 Kinder.

Eine Studie des Robert Koch Instituts zeigte, dass rund 14,5 Prozent der Kinder und Jugendlichen nicht schwimmen können. Je niedriger der soziale Status, umso höher die Anzahl an Nichtschwimmern. Um diesen Zahlen entgegen zu wirken, werden seit 2014 Schwimmpatenschaften und Projekte organisiert. Dieses Jahr strebt das Projekt 1200 Patenkinder an, denen 410 Kurse zur Verfügung stehen. Die Schwimmkurse richten sich an Kinder und Jugendliche, für die das Schwimmenlernen sonst nicht möglich gewesen wäre.

An dem Projekt „Schwimmen für ALLE“ beteiligen sich nicht nur Sponsoren, wie die Restaurantkette Nordsee, sondern auch die Krankenkasse BKK VBU. Die Schwimmpatenschaften ermutigen die Kinder und Jugendlichen darunter hinaus zu mehr Selbstvertrauen, einer gesünderen Lebensweise und mehr Bewegung. Mittlerweile sind rund 36,1 Prozent der Deutschen übergewichtig und 16 Prozent leiden an Adipositas. (lg)

(Bildquelle: NORDSEE „Schwimmen für ALLE“)
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