S-Bahnlinie 21 – Nicht nur der BER kann keine Projektplanung

Kommentar: S21 ist die neue S-Bahn, die zukünftig zum Berliner Hauptbahnhof führen soll. Der 1. Abschnitt soll sich von den Ringbahnhöfen Westhafen und Wedding, über den Hauptbahnhof, hin zum Potsdamer Platz erstrecken. .

 

Diese Situation erinnert stark an den glorreichen BER Flughafen, denn auch bei der S21 geht der Bau nicht voran. Unter anderem stoppen und erschweren Grundwasserproblemen ein Vorankommen des Projekts.

 

An einer Stelle der geplanten Strecke ist Feuchtigkeit in die Baustelle eingedrungen, wie ein Bahnsprecher bestätigte: „Im südlichen Bereich gibt es Probleme mit dem Baugrund.“

 

Die Probleme bei diesem Projekt sind also baulicher Art, wobei natürlich auch die Kosten ansteigen. Ursprünglich war von 227 Millionen Euro für 3,8 km Strecke die Rede, nun geht man bereits von Kosten in Höhe von 300 Millionen Euro aus. Vor 16 Jahren wurde das ganze Vorhaben begonnen und inzwischen will und kann sich niemand mehr dazu äußern, wann die ersten Züge der S21 durch Berlin rollen werden.

 

Auch die Eröffnungsdaten wechselten in der Vergangenheit von 2015, über 2017, zu 2019 und jetzt gibt es schließlich keine offizielle Angabe mehr, wie Verkehrs-Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) den Piraten mitteilte: „Der neue Fertigstellungstermin befindet sich derzeit in Abstimmung“.

 

Zurzeit werden jedoch neue Planunterlagen erstellt und Bauabläufe überarbeitet. Die Planung wird also angepasst. Dies klingt zumindest nicht nach einer baldigen Lösung verbunden mit einer Öffnung der S21. Als Berliner ist man in solchen Dingen Leid gewohnt und zuckt mit den Schultern. Der BER hat vorgemacht, wie es nicht geht. (saa)

 

 

Bildquelle:

L.Willms, commons.wikimedia.org

 

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