Prenzlauerberginale – Ein Schaffensort der unangepassten Künstler

Vom 28. Februar bis zum 28. März 2017 findet sie statt – die Prenzlauerberginale! Hierbei haben Besucher die Möglichkeit, besondere Spiel- und Kurzfilme, Raritäten und Dokumentationen unter dem Motto Liebe, Alltag, Sozialismus anzuschauen.

Es geht bei dieser Veranstaltung vor allem um das frühere Prenzlauer Berg, was ein Wohn-und Schaffensort für unangepasste Künstler und Rebellen war. Man kannte es als Arbeiter-, Studenten- und Künstlerviertel mit unsanierten Altbauten, Ofenheizung und Außentoilette. Oft wurde es als Kulisse für DDR-Filme genutzt. „Diese Filme prägten das spezielle Image von Prenzlauer Berg mit. Das Filmmaterial würde noch für drei weitere Jahre reichen“, erzählt Stephan Müller, Kurator und Organisator des Filmfestivals.

Vergangenes Jahr fand Müllers erstes Prenzlauer-Berg-Filmfest im Pankower Museum statt. Über 100 Besucher kamen, um sich alte DDR-Filme anzusehen – ein Andrang mit dem Müller nicht gerechnet hätte. Das viele Lob und der Zuspruch veranlassten ihn, als sein nächstes Projekt die Prenzlauerberginale im Kino Babylon in Berlin stattfinden zu lassen.

Zu sehen sind seltene Dokumentarfilme, Filme über die Mauer aus Ost-und Westperspektive und Filmbeiträge des SFB durch Spiegel-Autor Peter Wensierski. Nach den Filmen gibt es einen Austausch der Schauspieler, Regisseure und Zeitzeugen. (saa)

Bildquelle: wikimedia

 

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