Prämiert: Fleissige Schlossbauer in Mitte

Es gibt sie tatsächlich noch, die deutschen Großbauprojekte, die im Zeit- und im Kostenplan liegen. Preußisch korrekt und vorbildlich: die Bauherren des Berliner Schlosses. Auch bei eisiger Frühjahrskälte wird in Mitte, gegenüber vom Berliner Dom, fleißig gebohrt, gehämmert, gebaggert. „Wir sind im Zeitplan, 2019 werden wir fertig sein“, erklärt Hans-Dieter Hegner, Vorstandsmitglied der Stiftung Berliner Schloss im Humboldt Forum, die den Bau managt.

Bereits im Sommer sollen sich die Berliner die erste rekonstruierte Barockfassade Richtung Lustgarten ansehen können. Die Kuppel über dem Portal wird dann mit Kupfer eingedeckt sein. Und die meisten der mehr als 1.000 Fenster des Schlosses, deren Rahmen aus der robusten europäischen Weißeiche gefertigt wurden, sind bereits eingesetzt.

Der Förderverein Berliner Schloss hat dem Bundestag zugesagt, den Mehrpreis der historischen Schlossfassaden gegenüber einer modernen Fassade im Wert von 105 Millionen Euro zu finanzieren. Mehr als 66 Millionen Euro sind bereits gespendet worden. Ein preisverdächtiges Beispiel bürgerschaftlichen Engagements. (red)

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