Online-Portal JAA§PER ist der digitale Robin Hood der Konsumenten

Ein Klick genügt manchmal und die Abo-Falle schlägt zu. Dieser unbedachte Klick kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem kann er weitreichende Folgen haben wie einen negativen Schufaeintrag – viele Menschen scheuen den Weg zum Anwalt. Der digitale Rechtsvermittler JAA§PER nimmt Konsumenten diese Angst.

Helmut Ablinger, © Jaasper

„Wir möchten hilfsbedürftigen Verbrauchern als rechtschaffender Vermittler zur Seite stehen und den bestmöglichen Rechtsbeistand für ihre Rechtsfragen auswählen“, so der Gründer Helmut Ablinger, gebürtiger Wiener und LegalTech-Startup Gründer von JAA§PER. Mit dem digitalen Rechtsvermittler soll Verbrauchern, die in eine prekäre Situation geraten sind, über einige wenige Mausklicks zu ihrem Recht verholfen werden. Auf der Plattform finden Konsumenten Servicepakete für verschiedene Bereiche wie zum Beispiel: Widerruf von Darlehen, Abo-Fallen für Dating-Portale oder Schadensersatz bei Kapitalanlagen.

Die Nutzer können ihren individuellen Rechtsfall auf der Plattform prüfen lassen. Dafür müssen sie lediglich die persönlichen Daten und die Details des Falls in das Formular eintragen und eine einmalige Gebühr von 99 Euro (inkl. USt.) bezahlen. Anschließend beginnt die Durchsicht der Unterlagen. Sobald die Zahlung an JAA§PER getätigt wurde, werden die Daten aufbereitet und zur Prüfung an eine entsprechende Partnerkanzlei übermittelt. Die JAA§PER-Partnerkanzleien werden alle sorgfältig ausgewählt, sind Spezialisten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet und nutzen diese Erfahrungen als Basis für die Betreuung ihrer Kunden. „Außerdem ist uns extrem wichtig, dass die Partnerkanzleien ein Faible für die Digitalisierung von Rechtsberatung mitbringen“, so der Gründer Helmut Ablinger.

© Jaasper

Im Anschluss entscheidet sich, ob der Fall übernommen werden kann oder nicht. Ist dem so, beginnt die Partnerkanzlei mit der Bearbeitung der Angelegenheit und unterrichtet den Verbraucher stets über den Stand des Verfahrens. Kann der Fall nicht übernommen werden, bekommt der Verbraucher die Gebühr von 99 Euro wieder zurück und muss einen alternativen Rechtsbeistand konsultieren. Werden die von den betrauten Anwälten angestrengten Prozesse verloren, können danach weitere Kosten anfallen. Es gibt aber eine Ausnahme: wird ein Fall verloren, in dem es um die Auflösung von Abos bei Dating-Portalen geht, bezahlt JAA§PER die angehäuften Prozesskosten.

Den Service von JAA§PER steht zurzeit nur Kunden in Deutschland und Österreich zur Verfügung. Helmut Ablinger und sein Team konzentrieren sich momentan auf den Ausbau weiterer Rechtsthemen und versuchen den Service für den Kunden zu vereinfachen. Dennoch gehört die Expansion in weitere Länder mittelfristig zur Strategie des Unternehmens.

Auch über die Resonanz der Kunden kann sich das Unternehmen nicht beschweren. „Wir konnten bisher alle Fälle im positiven Sinne unserer Kunden abwickeln“, erzählt Herr Ablinger. Dem Feedback der Kunden nach, wird das Angebot sehr gut angenommen. Sowohl die einfache Anwendung, die Transparenz als auch die vergleichsweise niedrigen Kosten begeistern die Kunden. In den ersten vier Wochen waren die Nutzerzahlen dreistellig und das Unternehmen ist sich sicher, dass sie mit einer signifikanten Steigerung in der Zukunft rechnen können. (ao/lj)

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