Neues Quartier erweitert den Akazienkiez

Trockland erhält Baugenehmigung für zwei Neubauten mit 127 Mietwohnungen im Höfe-Ensemble „BRICKS Berlin Schöneberg“. Denkmalgeschütztes Pförtnerhäuschen von Neubau überkrönt

 

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Die Neubauten passen sich optisch der Bestands- und der Nachbarbebauung an, sind gleichzeitig aber auch von einer zeitgemäßen eigenen Architektursprache gezeichnet © GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH

 

Trockland hat die Baugenehmigung für zwei Neubauten im Objekt „BRICKS Berlin Schöneberg“ erhalten und geht somit in die letzte Phase der Wiederbelebung eines bedeutenden Gewerbedenkmals. Auf dem fast 12.000 m² großen Grundstück zwischen Hauptstraße 27-29 und Belziger Straße 33 befinden sich das ehemalige, zwischen 1901-32 erbaute Postamt Schöneberg und das Postfuhramt West mit ihren Erweiterungsbauten, die in den Jahren aufgrund von Platzmangel und im Zuge der Modernisierung nötig wurden. Eigentümer und Bauherr Trockland erwarb das unter Denkmalschutz stehende Areal 2014 und sanierte die Bestandsbauten seitdem sukzessive.

Einer der Neubauten wird die Lücke zwischen dem Postgebäude und dem Nachbargrundstück auf der Hauptstraße schließen. Bereits zwischen 1926 und 1933 sollte der Lückenschluss erfolgen; durch den durch die Weltwirtschaftskrise hervorgerufenen Geldmangel wurden die Pläne seinerzeit nicht umgesetzt. Die Pläne von Trockland nehmen Bezug zur damaligen Idee. Der Neubau wird fast 8.500 m² Nutzfläche umfassen, auf denen Gewerbe- und Wohneinheiten entstehen. Während im Erdgeschoss sowie im 1. OG Einzelhandel und Büroeinheiten errichtet werden – darunter ein rund 700 m² großer denn’s Biomarkt – werden sich in den Etagen zwei bis sechs bzw. sieben insgesamt 107 Mietwohnungen befinden. Die Wohnungen sind zwischen 33 und 152 m² groß und weisen überwiegend einen Studiocharakter auf. Zusätzlich gibt es familientaugliche Einheiten mit bis zu fünf Zimmern. Die Wohnungen sind größtenteils mit Balkonen oder Loggien ausgestattet.

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