Müller zum neuen Präsidenten des Bundesrats gewählt

Heute hat der Bundesrat den Regierenden Bürgermeister Michael Müller zum neuen Präsidenten gewählt. Ab dem 1. November 2017 wird er das Amt für die Periode 2017/18 für ein Jahr bekleiden. Die erste Sitzung der Länderkammer wird er am 3. November als neuer Bundespräsident leiten.

„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Länderkammer zu repräsentieren. Berlin ist der Ort der gesamtdeutschen Politik auf allen Ebenen und die Berliner Bundesratspräsidentschaft wird deshalb auch eine sein, die die Themen, die alle bewegen aufnimmt und voranbringen will. Gerade in Berlin zeigen sich ja die Herausforderungen, wie zum Beispiel in der Integrations- und in der Mietenpolitik, genauso wie die großen Chancen in der Forschungs- und Wissenschaftspolitik, in der Digitalisierung so stark, wie kaum an einem anderen Ort der Republik. Wir wollen die Fragen der Modernisierung der Gesellschaft in der Arbeitswelt und im Leben der Einzelnen in den Mittelpunkt stellen und unsere Möglichkeiten, zum Beispiel als bedeutendster Wissenschaftsstandort der Republik nutzen, um unser Land voran zu bringen“, sagte Michael Müller heute.

„Ich freue mich auf den Besuch zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz, am 3. Oktober. Dort übernehmen wir symbolisch den Staffelstab und bereiten die Bundesratspräsidentschaft vor, die dann am 3. Oktober 2018 in Berlin bei einem großen Bürgerfest enden soll. Dieses Jahr wollen wir mit viel Inhalt füllen, den wir dann auch bei diesem Fest zeigen wollen“, so Müller weiter.

Michael Müller ersetzt die amtierende Bundesratspräsidentin Malu Dreyer, die gemeinsam mit dem neuen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Daniel Günther, das Vizepräsidentschaftsamt des Bundesrates übernehmen wird. (red)

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