Interview mit den Gründern von MÖVE

BERLINboxx war zu Gast bei der Möve Bikes Releaseparty. Im Panorama37 des Park Inn am Berliner Alexanderplatz wurde nach vier spannenden Jahren der Entwicklung und Planung der cyfly-Antrieb der wiederbelebten Marke MÖVE vorgestellt. Das Besondere an cyfly: Dieser völlig neuartige Fahrradantrieb sorgt für mehr Effizienz und Spaß beim Radfahren. Im Rahmen dieser Veranstaltung hatten wir die Möglichkeit, die Gründer Tobias Spröte sowie Marcus Rochlitzer und den Vertriebsleiter Frank Siegmund zu interviewen.


BERLINboxx: Warum haben Sie sich Berlin als Location für ihre Release-Party ausgesucht?

Berlin ist einfach „The Place To Be“. Natürlich ist Berlin nicht nur unsere Bundeshauptstadt, sondern zudem auch die ultimative Lifestyle-Hauptstadt.“

Heute stellen Sie ja das MÖVE franklin mit dem neuartigen und patentierten cyfly-Antrieb vor. Wie kam es zu dieser einzigartigen Idee?

„Wir drei sind alle sportlich aktiv und immer auf Innovationen aus. Die Idee kam uns aber erst, als ein älterer Herr auf uns mit seiner Idee zugekommen ist: Er hatte ein Holzfahrrad mit einer leichteren Gangschaltung gebaut. Dies haben wir als Basis für den cyfly-Prototypen verwendet. Als wir unser Produkt entwickelt haben, sind wir los und haben uns selbst promotet und Investoren gesucht. Dann waren wir Teil des „German-Accelerator-Programs“ im Silicon Valley. Dort haben wir alles gelernt, was für ein Start-up wichtig ist.“

Wie viele Leute zählen Sie zu Ihrem Team?

„Wir haben interne sowie externe Mitarbeiter. Insgesamt sind knapp 20 Leute Teil unseres Teams. An dem Bike speziell arbeiten 6 Personen. Jeder bei uns hat sein Spezialgebiet: egal ob Maschinenbau, Vetrieb oder Marketing. Bei uns ist alles dabei.

Wen würden Sie als Ihre Zielgruppe bezeichnen?

Im Augenblick verkaufen wir unsere Bikes ausschließlich in Deutschland. In Zukunft wollen wir uns aber auch in der DACH-Region fokussieren. Zu unserer Zielgruppe zählen Young Professionals, also die jüngere Generation mit einem akademischen Abschluss, die sehr viel Wert auf hochwertige Lifestyle-Produkte legt, aber auch liberale Intellektuelle und die etablierte ältere Gesellschaft, die sich gerne bewegt, ein gutes Einkommen hat und auf der Suche nach einem unterstützenden Rad mit hoher Qualität ist.“

Was wäre denn ihr Wunschszenario? Wo sehen Sie Ihre Firma in 10 Jahren?

„Wir möchten eine Premiummarke mit hohem Kundenkontakt bleiben. Die Meinung unserer Kunden steht für uns an oberster Stelle. Zudem wollen wir uns als „coole“ Firma etablieren, bei der es Spaß macht zu arbeiten. Wir möchten ebenso wie VW oder Audi ein Lebensgefühl vermitteln. Nichtsdestotrotz möchten wir eher eine ausgewählte Klientel ansprechen, anstatt die breite Masse. Des Weiteren möchten wir natürlich weitere Modellgruppen entwickeln und eventuell sogar noch Nebenprodukte zu unseren Fahrrädern.“

Was würden Sie denn anderen Gründern raten, die ähnlich wie sie ein neues Produkt vermarkten möchten?

Jedem zuhören, aber seine eigenen Schlüsse ziehen. Es gibt unendlich viele Berater da draußen mit viel Erfahrung. Erfahrung und Hilfe von außen sind natürlich wichtig und man kann sich einiges abgucken, aber wenn man sein eigenes Produkt auf den Markt bringen will so muss man sich ein eigenes Konzept überlegen.“ (mg)

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