Mit emmy Rollersharing durch die City cruisen

Schnell von A nach B kommen. Das schöne Wetter genießen, ohne die überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Gibt es nicht? Mit emmy, dem Elektroroller aus der Hauptstadt, kommen Berliner bequem und schnell von einem Ort zum nächsten.

Durch Berlin mit dem Elektro-Flitzer auf 2 Rädern

Die roten Flitzer sind besonders bei jungen Menschen beliebt. Mittlerweile haben sie schon Berlins Mitte erobert. Die Elektroroller stehen den Kunden bisher innerhalb des S-Bahn Rings zur Verfügung. Aber das heißt nicht, dass man sich nicht auch außerhalb dieses Bereiches mit dem Roller bewegen kann. Ganz im Gegenteil: „Das Geschäftsgebiet ist schon sehr groß, manchmal will man aber trotzdem raus aus dem Getümmel. Ist auch kein Problem. Die Miete kannst du allerdings nur zurück im Geschäftsgebiet wieder beenden“, so die emmy Gründer. „Eine Stadt mit mehr Platz zur räumlichen Entfaltung, in der sich Fahrzeuge nicht mehr den begrenzten Platz wegnehmen. Eine Stadt, in der man sich wohlfühlt“, heißt es weiter.

©Christoph Spranger

Die emmy Mission

Angeboten werden vier verschiedene Rollertypen. Von dem „Klassiker“ – das Einsteigermodell in der Elektromobilität, dem „sportlich-modernen“ – das Erweiterungsmodell des Klassikers, dem „retro-schicken“ – der Design-Liebhaber über die „Elektro-Schwalbe“ – dem Kulturroller, als modernes E-Moped. Das Idealkonzept: Jederzeit sind E-Roller verfügbar und lassen jeden Fahrweg zum einem kleinen Abenteuer werden. Zeit wird gespart, Flexibilität gewährleistet und der Preis ist angemessen (und nachhaltig sind die Roller auch). Noch befindet sich das junge Unternehmen allerdings im Aufbau. Nicht an jedem Hotspot sind Roller zu jeder Zeit verfügbar, aber das wird sich sich bald ändern. Jedoch ist das nicht die einzige Mission der Co-Founder. Zukünftig sollen bei emmy nicht nur der E-Roller im Sharing-Sortiment erhältlich sein, sondern auch E-Bikes, E-Scooter und Elektroautos. „Egal wann und egal wo. Eine Stadt frei von Verkehrsemissionen und ohne Staus“ ist die Vision der Founder.

So funktioniert‘s

Schritt 1: Die App öffnen, einen Roller auf der Karte aussuchen und für 15 Minuten kostenfrei reservieren. Schritt 2:  Am Roller angekommen, wird die Helmbox via App geöffnet und der Helm sowie der Schlüssel können entnommen werden. Schritt 3: Zu guter Letzt muss der Roller nur noch gestartet werden! Um die Nutzung zu beenden wird sowohl der Helm als auch der Schlüssel zurück in die Helmbox getan. Danach wird der Vorgang in der App bestätigt und ein kleines Knacken der Box am Ende verrät dem Konsumenten, ob alles richtig gemacht wurde. Einfacher geht es doch nicht oder? Selbst der Preis pro Fahrt richtet sich entweder nach der gefahrenen Zeit oder den zurückgelegten Kilometern. Je nachdem wie man in der Stadt vorankommt. Es werden 19 Cent pro Minute oder 59 Cent pro Kilometer berechnet. „Du zahlst nur so viel, wie du auch tatsächlich fährst“, werben die Gründer. Mit zusätzlichen Gadgets wie einer Handyhalterung kann auf Navigationsprogramme zu gegriffen werden. So finden sich zum Beispiel auch Nicht-Berliner in der Stadt zu Recht und auch Touristen können unbeschwert die Hauptstadt entdecken.

Alles auf Anfang – die Electric Mobility Concepts GmbH

Gegründet wurde das Unternehmen Electric Mobility Concepts GmbH 2014 in Berlin. Die Co-Founder Valerian Seither, Alexander Meiritz und Hauke Feldvoss haben mit emmy ihre Idee vom elektrischen Rollersharing in die Tat umgesetzt. Nach der Teilnahme und dem Sieg beim Open Innovation Slam, wurde das Team in den Climate KIC Accelerator aufgenommen. Von da an starteten sie erst so richtig durch. Zunächst mit einem Prototypen, einer Testphase und einer ersten Finanzierungsrunde. Anschließend erfolgte der Markteintritt, damals noch unter dem Namen „eMio“. Im letzten Jahr bestritt das Team seine erste komplette Saison. Im letzten August wurde expandiert und ein weiterer Standort in Stuttgart eröffnet. Mit Hilfe einer erneuten Finanzierungsrunde konnte das Unternehmen weiter expandieren und so kamen noch die Standorte Hamburg, München, Düsseldorf und Mannheim dazu. Allerdings musste aus rechtlichen Gründen der Markenname 2017 in „emmy“ umbenannt werden.

Abzuwarten bleibt, ob sich der Rollersharing Service von emmy in der Hauptstadt und anderen Standorten durchsetzen kann. Attraktiv ist das Angebot alle Male. (ao)

 

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