Millionenabfindung für Parteifreundin: Martin Schulz unter Zugzwang

Zwölf Millionen Euro für nur gut ein Jahr Arbeit – die mehr als üppige Abfindung für VW-Vorstandsmitglied Christine Hohmann-Dennhardt setzt den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz massiv unter Zugzwang.

Martin Schulz hatte zuvor die Kluft zwischen hohen Manager-Bezügen und dem Lohn normaler Beschäftigter als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit in Deutschland angeprangert. Dass sich nun ausgerechnet die frühere hessische SPD-Ministerin Hohmann-Dennhardt einen solchen Millionen-Vertrag auszahlen lässt, den Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) als Mitglied des Aufsichtsrats gebilligt hatte, das macht Wahlkämpfer Schulz und seine Gerechtigkeitskampagne unglaubwürdig. Die SPD-Bundestagsfraktion hat bereits reagiert und will bis Anfang März einen Gesetzentwurf zur Begrenzung von Managergehältern vorlegen. (red)

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