Mietpreisbremse – und sie funktioniert doch!

Die Mietpreisbremse, die in Berlin am 1. Juni 2015 eingeführt wurde, hat bisher nicht den gewünschten Effekt gezeigt. Das liegt zum einen daran, dass die Regelungen lückenhaft sind und Vermieter sich dies zu Nutze machen. Zum anderen daran, dass die Menschen über ihr Recht nicht umfassend aufgeklärt werden. Das Verbraucherportal wenigermiete.de verzeichnete in diesem Jahr einen stetigen Anstieg von Nutzern, die sich gegen die Wuchermieten wehren. Für die beiden Gründer des Portals, Dr. Frederik Gärtner und Dr. Daniel Halmer, beweisen schon die Zahlen, dass die Mietpreisbremse funktioniert.

Sparen per Mausklick

Das Portal berechnet anhand eines Online-Rechners innerhalb von 3 Minuten, wie viel Miete gespart werden kann. Dann wird der Auftrag zur Mietsenkung per Mausklick erteilt. Anschließend wird das Anliegen bearbeitet. Eine Gebühr wird erst dann fällig, wenn die Mietpreisbremse erfolgreich aktiviert wurde. Die Höhe des Honorars beträgt die Mietersparnis aus vier Monaten und wird direkt mit dem Vermieter abgerechnet.

Wie groß die Ersparnis für Mieter sein kann, zeigen die Fälle, in denen wenigermiete.de bereits erfolgreich die Miete gesenkt hat. Dabei lag der Spitzenwert bei rund 280 Euro im Monat, die ein betroffener Mieter weniger zahlen muss. Nach Angaben des Portals können betroffene Mieter mehr als 200€ im Monat sparen. Die höchsten Ersparnisse verzeichnen sich in Berlin, wo das Sparpotential durchschnittlich 228€ beträgt. Anschließend folgen Städte wie München, Hamburg und Köln.

Die Mietpreisbremse wurde eingeführt, damit auch in Ballungsgebieten die Mieten bezahlbar bleiben. Inwiefern der Mieter von seinem Recht gebraucht macht, bleibt ihm überlassen. Das Portal wenigermiete.de ist eine hilfreiche Unterstützung für alle, die sich gegen zu hohe Mieten wehren und einen kompetenten Rechtsbeistand an ihrer Seite haben wollen. (ao)

 

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