Mega-Funding für N26 – Unternehmen soll Rekordfinanzierung erhalten|Foto:Pexels

Mega-Funding für N26 – Unternehmen soll Rekordfinanzierung erhalten

Die Gründer der Smartphone-Bank N26, Maximilian Tayenthal und Valentin Stalf, stehen vor einer Rekordfinanzierung. Angeblich soll  das Unternehmen eine Finanzunterstützung von einer hohen zweistelligen Millionensumme erhalten.

N26 etabliert sich in Deutschland

Nachdem die Challenger Bank N26 im Jahr 2013 unter dem damaligen Namen number 26 gegründet wurde, schien das Ganze mehr Hype als Substanz zu besitzen. Eine neue App und virales Marketing – vielmehr war zunächst nicht zu erkennen. Allerdings etablierte sich das Unternehmen auf Deutschlands Digitalmarkt. Generell fungiert die Smartphone-Bank auf Guthabenbasis –  je nach Bonität kann der Kunde ein Dispositionskredit bis maximal 5.000 Euro einrichten. Besonders lukrativ an der App ist, dass den Kunden Real-time Banking angeboten wird. Das heißt, alle Transaktionen lassen sich innerhalb kürzester Zeit in der App einsehen und werden per Push-Mitteilung angezeigt. Per MoneyBeam hat man die Möglichkeit in Echtzeit Geld an andere Personen zu überweisen. Auch die günstige Überweisung von Fremdwährung kann über TransferWise in der App vollzogen werden.

Von der Kritik dass N26 über 400 Kunden wegen zu häufigen Geldabhebens kündigte, scheint sich das Unternehmen gut erholt zu haben. Laut Angaben der Gründer- und Finanzszene soll das Unternehmen sogar über dem Funding der Solarisbank stehen. Diese hat vor kurzem eine Finanzierung von 57 Millionen Euro erhalten.

 

Mega-Funding für N26 – Unternehmen soll Rekordfinanzierung erhalten|Foto:N26_founders_new

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Große Funding-Runde für Finanz-Start-ups möglich

Sollten die Angaben über die Finanzierung stimmen, hätte die Fintech-Szene in Deutschland den Beweis, dass auch Finanz-Start-ups die Chance haben, ein Funding in hoher Summer erhalten zu können. Binnen kürzester Zeit würden demnach zwei Challenger Banken aus Berlin eine Finanzierung in einer Bandbreite von 50 bis 100 Millionen Euro erhalten. Die bislang größte Summe lag bei circa 30 bis 40 Millionen Euro. Darunter fallen unter anderen die Firmen: Finleap, Scalable Capital und Finanzcheck.

Weshalb ausgerechnet Solaris und N26 die Rekorde der Finanzierung brechen könnten, liegt an den vielen Gemeinsamkeiten, die die Geschäftsmodelle mit sich bringen. Sowohl Solaris als auch N26 haben durch die frühzeitige Banklizenz ihre Eigenständigkeiten unterstrichen. Beide Modelle pflegen Beziehungen auf internationaler Ebene und reklamieren, am deutschen Markt ein singuläres Geschäftsmodell anzustreben.

Allerdings unterscheiden sich die Unternehmen in grundlegenden Bereichen. Die Berliner Solarisbank ist als White-Label-Spezialist im Bereich B2B zu finden, während die mobile Retailbank N26 sich auf B2C fokussiert.

 

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N26 setzt auf internationale Beziehungen

Durch seine großen Ambitionen im Bereich der internationalen Beziehungen, werden viele Investoren aus dem Ausland auf das Geschäftsmodell N26 aufmerksam. Neben der Expansion in viele Euro-Länder, kündigen die Gründer selbige in die USA an.

Wie erfolgreich N26 im Ausland ist, zeigt die Kundenakquise. Bereits nach einem Jahr hatte das Unternehmen 200.000 Kunden aus Frankreich gewonnen. Laut eigenen Angaben erzielen sie aktuell täglich 2.000 neue Kunden pro Tag. Stalf erklärt gegenüber Reuters, dass sie jährlich zwischen fünf bis zehn Millionen Euro in das Marketing investieren.

Ob N26 tatsächlich eines der größten Fintech-Runden Deutschlands erhält, ist abzuwarten. Auch wann die Expansionspläne in die USA umgesetzt werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Sicher ist auf jeden Fall, dass sich die Direktbank auf dem Smartphone in Deutschland und anderen Ländern in Europa etabliert hat. (ls)

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