Kreuzberg: Privatisierung des Dragoner-Areals geplatzt

Der Verkauf des Kreuzberger Dragoner-Areals durch den Bund wird rückgängig gemacht. Das erklärte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage der Berliner Zeitung. „Da Berlin eine Zusammenarbeit mit dem Investor“ endgültig abgelehnt habe, bestehe „für den Vertrag keine Realisierungsoption mehr“, teilte der Sprecher mit. Die Rückabwicklung des Vertrages werde nun unter Leitung eines Notars erfolgen, die Fläche gehöre danach erneut dem Bund.

Eines der letzten großen Grundstücke zur Neugestaltung

Auf dem Gelände entstand im 19. Jahrhundert die Garde-Dragoner-Kaserne. Heute sind dort Gewerbebetriebe angesiedelt. Das Dragoner-Areal ist eines der letzten großen Grundstücke in Kreuzberg, die neu gestaltet werden können. Nachdem die Privatisierung gescheitert ist, weil der Berliner Senat sein Veto im Bundesrat eingelegt hat, könnte das Dragoner-Areal nun durch ein landeseigenes Wohnungsunternehmen gekauft und bebaut werden. Dafür gebe es aber noch keine konkreten Pläne, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erklärte. (red)

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