Kommentar zum Rücktritt von Staatssekretär Holm

Kommentar der Redaktion:

„Ich stehe nicht nur den Hausbesetzern näher als vielen privaten Investoren, sondern vor allem den Mieterinnen und Mietern dieser Stadt. “ Andrej Holm

Gut, dass diese Fehlbesetzung der Berliner Politik erspart bleibt. Dieser Sympathisant der Hausbesetzer verkennt, wer Wohnraum schafft und Verantwortung übernimmt.

Klassenkampf schafft keine Wohnungen!

Wer überall nur Feindbilder sehen will – auch in den Medien – ist vollkommen ungeeignet für eine Politik, die nun mal auf Kompromisse setzen muss. Der fehlende politische Instinkt hat Herrn Holm selbst und seiner Familie geschadet. Das ist verwerflich und bedauerlich, weil es Unschuldige trifft. Die Regierungskoalition hat sich mit seiner Berufung massiv geschadet und die Vision einer neuen Kultur des Umgangs desavouiert (fs).

 

Bildquelle: Stephan Roehl

3 Antworten
  1. frank
    frank says:

    Sehr gut erkannt. Die Stadt braucht eine konzertierte Aktion von kommunalen und privaten Wohnungsunternehmen. Das ist ein komplexes Thema, das man nicht mit Schwarz-Weiß-Denken löst. Die Linke wird ja nun hoffentlich einen konsensfähigen Kandidaten präsentieren. Kluge Köpfe hat sie ja genug.

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  2. Alex
    Alex says:

    „Den Bock zum Gärtner machen….“, dieser Gedanke kommt auf, wenn man sich Herrn Holm als Baustaatssekretär vorstellt. Gut, dass er nun die Reißleine gezogen hat, denn ganz Berlin schimpft über steigende Mieten, die Schaffung von Wohnraum, die nötig ist, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wird es ohne private Investoren nicht geben.

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  3. Alex
    Alex says:

    Holm stilisiert sich zum linken Märtyrer. Zitat: „Die Polemik derer, die mich als Staatssekretär verhindern wollten, zeigt, dass es bei der Entlassungsforderung nicht nur um meine Zeit bei der Stasi und um falsche Kreuze in Fragebögen ging, sondern vor allem um die Angst vor einer Wende im Bereich der Stadt- und Wohnungspolitik.“
    Ah ja……und wer sind diejenigen, die Angst haben? „Viele Medien“ und „die Immobilienbranche.“ Seltsam bekannt anmutende Argumentation……

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