Kommentar: Studenten protestieren für Holm

Was ist bloß mit den HU-Studenten los, die sich wie gestern in der Sitzung des akademischen Senats der HU lautstark für den Stasi-Mitarbeiter Holm einsetzen?

Ist es nicht ein Privileg von Studenten, auf Freiheit, auf Selbstbestimmung, auf Autonomie und Antiautorität zu pochen? Und an der HU protestieren diese Studenten für einen, der für Unterdrückung, Unfreiheit, Bevormundung und Denunziation stand und die Universität, an der er heute beschäftigt ist, belügt und täuscht über seine Vergangenheit. Dazu noch borniert und unfähig zur Selbstkritik und Reue ist.

Stasi und Studenten- ein eklatanter Gegensatz, sollte man meinen. Die 40 Studenten der HU, die einem Feind der Freiheit und Lügner Solidarität bekunden, sind eine Schande für eine aufgeklärte und kritische Studentenschaft, die sich dieser Absurdität verweigert und natürlich protestieren sollen, aber für die richtigen Werte einer freien Gesellschaft. Bei all den juristischen Spitzfindigkeiten, die nun in der Diskussion vorgetragen werden, ist der Präsidentin der Humboldt Universität, Sabine Kunst, zu wünschen, dass sie sich neben arbeitsrechtlichen besonders von ethischen Kriterien leiten lässt. Holm ist untragbar und eine Beleidigung für Studenten, Professoren und Mitarbeiter der traditionsreichen Humboldt Universität. Das ist eine Frage der ethischen und politischen Hygiene (in).

 

1 Antwort
  1. Frank
    Frank says:

    Ideologische Verblendung ist ein Privileg der Jugend! Dieses Kapitel eines angeblich renommierten Soziologen ohne Courageund Gewissen, ist nun endlich Geschichte!!

    Antworten

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