Jutta Allmendinger übernimmt Juryvorsitz für Innovationspreis Berlin Brandenburg

Prof. Jutta Allmendinger Ph. D. wurde von den Wirtschaftsverwaltungen der Länder Berlin und Brandenburg zur neuen Vorsitzenden der Jury des Innovationspreises berufen. Die 60-jährige Soziologin und Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung übernimmt damit die Leitung der 17-köpfigen unabhängigen Jury eines der ältesten und renommiertesten Innovationspreise Deutschlands. „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und übernehme diese Aufgabe mit Neugier und großem Engagement“, sagt Prof. Jutta Allmendinger.

Prof. Allmendinger tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Eckart Uhlmann an, dessen Amtszeit im Dezember endete. Mit Jutta Allmendinger steht die erste Frau und Geisteswissenschaftlerin an der Spitze der Jury, deren Interesse auch an technologischen Neuerungen u. a. durch ihre Mitgliedschaft in der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech belegt ist. Unter ihrer Leitung wird die Jury im Herbst die Nominierten und Preisträger des Innovationspreises 2017 ermitteln. „Mit der Berufung von Jutta Allmendinger wollen wir deutlich machen, dass uns nicht nur technische Innovationen wichtig sind, sondern, dass es uns um die innovative Idee an sich geht. Von Frau Allmendinger erwarten wir uns neue, interessante Impulse für den Innovationspreis“, sagt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe in Berlin.

Die unabhängige, 2017 zu großen Teilen ebenfalls neu berufene Jury prüft die Bewerbungen und wählt bis zu zehn Nominierte aus, die im Rahmen einer Pressekonferenz im November der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Der Wettbewerb soll die ganze Bandbreite von Innovationen abbilden. Deshalb setzen wir darauf, dass sich neben Hightech-Start-ups beispielsweise auch Handwerksunternehmen beteiligen – noch bis zum 7. Juli besteht die Möglichkeit, sich zu bewerben“, sagt Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie Brandenburg. Mit Blick auf die neue Jury-Vorsitzende hebt Gerber hervor, dass Jutta Allmendinger über großes Fachwissen über die Arbeitswelt verfüge und dies in den vergangenen Jahren immer wieder unter Beweis gestellt habe.

Über den Innovationspreis

Am 1. Dezember 2017 werden die bis zu fünf Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Potsdam geehrt. Die Sieger erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 10.000 EUR und profitieren von einem enormen Renommee für ihr Unternehmen.

Der Innovationspreis Berlin Brandenburg wird jährlich von den Wirtschaftsverwaltungen der Länder Brandenburg und Berlin ausgelobt. Mit der Einbindung von Wirtschaftsunternehmen als Private Partner war und ist der Preis auch ein Preis der Wirtschaft für die Wirtschaft. Mehr als 150 Preisträger der Hauptstadtregion wurden in den letzten 33 Jahren bereits für ihr herausragendes und innovatives Schaffen ausgezeichnet.

Die Jury-Mitglieder werden von den Ländern aus den Clustern Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, IKT, Medien und Kreativwirtschaft, Optik und Photonik sowie Verkehr, Mobilität und Logistik für je zwei Jahre berufen.

Über Jutta Allmendinger

Jutta Allmendinger wurde in Mannheim geboren und studierte Soziologie und Sozialpsychologie in Mannheim. Sie promovierte an der Harvard University in den USA und habilitierte sich an der FU Berlin. Ihren Ruf als ordentliche Professorin erhielt sie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Sie war Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und übernahm 2007 die Leitung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).

Sie ist u. a. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Bewerbungsschluss ist der 7. Juli 2017, 24 Uhr

Bewerbung und mehr Informationen unter www.innovationspreis.de

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